Mittwoch, 23. September 2026

23. September 2026

 

Zum Blaulichttag am 19. September 2026 habe ich für die Westfalenpost einen Artikel zum Klimawandel in Menden verfasst. Der gesamte Text konnte aus Platzgründen nicht erscheinen. Hier ist er für meine vielen Leser einschließlich der erläuternden Diagramme:

 

 Klimaveränderung in Menden seit 1972

 Von Peter Friedrich

 

 Blaulicht bedeutet: Achtung, Vorrang, Aufmerksamkeit. Wir sehen Einsatzwagen der Polizei, den Krankenwagen, den Notarzt und hin und wieder auch die Feuerwehr und das THW. Wir wissen dann, dass etwas passiert ist, dass dringend Hilfe benötigt wird.

Sehr viel Blaulicht sehen wir in den Medien bei Katastrophen, vor allem Naturkatastrophen: großen Waldbränden, Überflutungen, Bergstürzen, Tornados, Orkanen. Und wir sind froh, wenn es uns nicht getroffen hat.

 Menden ist nicht anfällig für Naturkatastrophen. Wir wohnen im nicht sehr windstarken Mittelgebirge, haben den wenig brandanfälligen Laubwald und auch große Niederschlagsereignisse oder Schneechaos sind aufgrund günstiger Lage selten. Dennoch gibt es Katastrophen (Orkane Kyrill und Friederike, Hochwasser im Juni 2021). Dann können wir stolz auf die vielen Einsatzkräfte mit Blaulicht sein.

 Selten ist so viel von den Klimaveränderungen gesprochen und geschrieben worden wie in diesem Sommer mit seinen Waldbränden und Hitzetagen. Diese Veränderungen sind auch in Menden deutlich spürbar. Betrachten wir den Zeitraum seit Beginn meiner Wetteraufzeichnungen 1972, fällt auf, dass gravierende Abweichungen erst in den letzten Jahren aufgetreten sind.

 Um die Diagramme übersichtlich zu halten, enthält jeder Balken den Mittelwert von fünf Jahren.

 

 

 

 

 Diagrammunterschrift Temperatur

 Seit den 80er Jahren wird von führenden Wissenschaftlern vor dem zu erwartenden Klimawandel mit weltweit deutlich steigenden Temperaturen gewarnt. Verantwortlich für den Anstieg machen sie zu großen Teilen die Kohlendioxid-Emissionen der Industrieländer.

Schon damals wurden die dramatischen Folgen sehr eindringlich beschrieben, vor allem der durch Gletscherschmelze und die temperaturbedingte Ausdehnung des Wassers zu erwartende kaum noch beherrschbare Anstieg des Meeresspiegels. Vor allem in den letzten Jahren werden die negativen gesundheitlichen Folgen von immer mehr Hitzetagen mit 40 ° und mehr in sehr vielen Ländern beklagt. 40 ° sind auch in Deutschland keine Ausreißer mehr.

 Das Mendener Diagramm lässt allerdings erahnen, warum es die "Klimaleugner" relativ leicht hatten, die herrschende wissenschaftliche Auffassung in Frage zu stellen: Bis zum Ende des letzten Jahrhunderts stieg die Temperatur nicht an. Und danach bis 2015 auch nur ein wenig. Selbst die Wissenschaft hatte zunächst ein Problem, das zu erklären. Inzwischen wissen wir, dass die Meere einen sehr großen Teil der Energie aufgenommen haben. Jetzt sind sie überhitzt und nehmen weniger Wärme auf. Und schon geht regelrecht die Post ab.

 Von 1972 bis 2020 lag die mittlere Jahrestemperatur in Menden bei etwa 9,7 °. Seit 2020 gab es dann ziemlich abrupt nur noch ein Jahr unter 11 °. Das Jahr 2022 steht mit 12,0 ° an der Spitze. Das Ziel, den Temperaturanstieg seit 1850 auf 1,5 ° zu begrenzen, haben wir in Menden bereits zwischen 1972 und 2025 gerissen: es sind 1,8 °. 

Menden war in den Jahren 2021-2025 etwa so warm wie vor rund 40 Jahren die wärmsten Regionen Deutschlands am Oberrhein (z.B. Freiburg)

Tage über 30 °, sogenannte Hitzetage, habe ich früher nicht gezählt. Es gab sie kaum. In diesem Jahr gab es den ersten Hitzetag schon am 26. Mai. Im Juni gab es neun Hitzetage, im Juli vier und im August fünf. Am wärmsten war es am 26. und 27. Juni mit jeweils 37,2 °. Wir freuen uns über jeden Baum in der Stadt. Und man fragt sich, wie man heute noch Parkplätze ohne Bäume anlegen kann. 

Bald ist Herbst, und es gibt wieder „wichtigere“ Probleme als darüber nachzudenken, wo überall Trinkbrunnen stehen sollten und vor allem, wie schützenswerte Menschen vor Hitze bewahrt werden können. Im Ahrtal sind 2021 bedauerlicherweise mehr als 120 Menschen bei der Überflutung zu Tode gekommen. Wir trauern noch heute um sie. In diesem Jahr hatten wir schon mindestens 16.000 Hitzetote allein in Deutschland. Zum Vergleich: es gab 2025  2.814 Verkehrstote. 

 

 

 

Diagrammunterschrift Sonnenscheindauer:

Es ist bemerkenswert, wie viel sonniger Menden in den vergangenen 25 Jahren geworden ist: Heute scheint die Sonne rund 30 % länger als zu Beginn dieses Jahrhunderts. Grundlage sind die Messungen der Wetterstation in Hemer, die seit 2002 Daten veröffentlicht. Der Trend zu längerer Sonnenscheindauer zeigt sich deutschlandweit. So erfreulich das für uns und für die solare Stromerzeugung ist, so deutlich sind auch die Folgen: Intensivere Sonneneinstrahlung erhöht die Temperatur, senkt die Luftfeuchtigkeit, verstärkt die Verdunstung und erhöht das Hautkrebsrisiko.

Als Ursachen gelten vor allem zwei Effekte. Erstens haben die Luftreinhaltemaßnahmen seit den 1980er-Jahren die Verdunkelung der Atmosphäre durch ungefilterte Industrieabgase nachhaltig verringert. Die Luft ist deutlich klarer geworden – ganz im Sinne von Willy Brandts berühmtem Satz aus dem Jahr 1961: „Der Himmel über dem Ruhrgebiet muss wieder blau werden.“ Bis daraus spürbare Veränderungen wurden, dauerte es allerdings noch. Zweitens trägt die Klimaerwärmung mit veränderten Zirkulationsmustern zu häufigeren Hochdruckwetterlagen bei. Höhere Temperaturen trocknen Luftschichten stärker aus; dadurch bilden sich weniger Wolken.

 

 

Diagrammunterschrift Niederschlag

In den letzten 50 Jahren war die Niederschlagstätigkeit erstaunlich stabil. In den Jahren 2011 bis 2025 hat es im Mittel etwa genauso viel geregnet wie in den Jahren 1972 bis 1980. Von 1981 bis 2010 war es ausgesprochen regenreich. 

Heute reden wir nicht mehr von Regenreichtum, sondern von Dürre im nördlichen Sauerland. Das ist richtig, wenn wir nur die Zeit seit Anfang 2025 betrachten. Seitdem fehlen 465 mm Regen, also ein halber Jahresniederschlag. Das sehen wir als besonders dramatisch, weil vor allem Sommertrockenheit in Mitteleuropa den Szenarien aller Klimaprognosen entspricht und wir befürchten müssen, dass sich das nicht mehr ändert.

Betrachten wir die Jahre seit 2020, erscheint der Eintritt der Prognosen doch allzu plötzlich, um unverändert in die Zukunft fortgeschrieben zu werden. Von 2020 bis 2025 war ein Jahr viel zu trocken, zwei Jahre waren zu trocken, ein Jahr etwas zu trocken, ein Jahr zu nass und ein Jahr deutlich zu nass.


Ausblick:

Die Auswirkungen der weltweiten Klimaveränderungen auch auf unser Wetter in Menden sind nicht wegzudiskutieren. Sie werden sich weiter verstärken. Die Konzentration des Treibhausgases CO2 in der Atmosphäre steigt unaufhaltsam. Sie betrug 1850 etwa 280 ppm, zu Beginn der ersten Messreihe auf Hawaii 1958 waren es 315 ppm, im Juli 2026 dann 429 ppm. Sie steigt derzeit um etwa 2-3 ppm jährlich. Das bedeutet eine Zunahme des Treibhauseffektes, gefolgt von weiterer Erwärmung der Atmosphäre mit den von der Weltklimakonferenz ausführlich dargestellten negativen Folgen. Nur in wenigen Regionen auf der Welt ist der Temperaturanstieg so gravierend wie in Mitteleuropa.

Jeder persönlich kann das Seine tun, so wenig fossile Energie zu nutzen wie möglich. Was jetzt aber vor allem zu tun ist: auf die konkreten Auswirkungen zu reagieren. Persönlich, um sich vor Überflutungsschäden und Hitze in den Häusern zu wappnen. Für die Stadtgesellschaft, alles zu tun, damit man sich in der Stadt auch bei Hitze aufhalten kann und um Hochwasser aus den Siedlungsgebieten herauszuhalten.


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Menden heute:

Der Herbstanfang hatte heute einen sommerlichen Anstrich. Nicht von der Temperatur, aber von der Sonnenscheindauer. Trotz schon deutlich reduzierter Tageslänge konnten wir den zweitsonnigsten Tag des Monats registrieren. Die Sonne schien ununterbrochen von morgens bis abends. Das kleine Hoch über Süddeutschland hat die Luft sehr stark ausgetrocknet. Das zeigt sich besonders an den niedrigen Frühtemperaturen. In Neheim ging es an der Ruhr auf 3,5 ° hinab. Die Temperatur stieg dann am Tag um fast 17 ° an.

Tageshöchsttemperatur: 20,5 °

Tagestiefsttemperatur: 7,4 °  (Biebertal: 4,0 °)

Tagesmitteltemperatur:

Sonnenscheindauer: 11:01 Stunden

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Donnerstag: Vom Baltikum bis zur Ostsee herrschen Tiefdruckgebiete. Westlich davon bestimmt hoher Luftdruck das Wetter. Nachts zieht eine Kaltfront von Nordwest nach Südost über Deutschland hinweg. Ihr Regenband bleibt nördlich von uns. Die starke Bewölkung aus der Nacht lockert am Vormittag auf. Es ist dann bis auf die bei eingeflossener Kaltluft typische Mittagsbewölkung heiter bis wolkig und trocken. Nachts 11 °, nachmittags nur 18 °. Meist schwacher Nordwestwind. 

Freitag liegt der Schwerpunkt des Hochs südöstlich von uns. So dreht die Strömung  mehr auf Südost bis Süd und es wird langsam wärmer. Den ganzen Tag scheint wieder die Sonne. Nachts sehr kühle 6 °, nachmittags 21 °. Schwacher Wind aus südlichen Richtungen.

Samstag geraten wir kurzfristig in eine von Skandinavien bis Südfrankreich reichende Tiefdruckrinne. Die Wolken sind vor allem um die Mittagszeit gelegentlich dichter. Meist scheint aber die Sonne. Nachts 10 °, nachmittags fast sommerliche 23 °. Schwacher Wind.

Sonntag fließt auf der Westseite des Hochs weiterhin warme Luft aus dem Mittelmeerraum zu uns. Es ist heiter oder locker bewölkt und trocken. Nachts 11 °, nachmittags 23 °. Schwacher meist südlicher Wind. 


Glaskugelbereich:

Montag kommen uns atlantische Tiefausläufer von Nordwesten näher. Es ist wolkiger als an den Vortagen. Einige Modelle sehen sogar ein paar Regentropfen. Insgesamt bleibt es aber bei einem freundlichen und von der Temperatur her sommerlichen Tag. Nachts 14 °, nachmittags 23 °. Dienstag drängt eine östliche Strömung die Wolken großenteils aus Deutschland heraus. Es ist heiter bis wolkig und sommerlich warm. Nachts 16 °, nachmittags 27 °. Nochmal abends grillen?

22. September 2026

Menden heute:

Die eingeflossene kühle Meeresluft kam unter Hochdruckeinfluss zur Ruhe. Wir konnten einen schönen Frühherbsttag verbuchen mit kühler Nacht und noch angenehmen Temperaturen vor allem nachmittags.


Tageshöchsttemperatur: 19,2 °

Tagestiefsttemperatur: 9,8 °

Tagesmitteltemperatur: 13,9 °

Sonnenscheindauer: 9:13 Stunden 

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Mittwoch (Herbstanfang) setzt sich das heitere Hochdruckwetter fort. Nachmittags kommen von Nordwesten zum Teil harmlose Wolken auf. Sie sind die Vorboten einer Kaltfront des Tiefs über der nördlichen Nordsee. Die Front soll uns gegen Mitternacht überqueren. Nachts 8 °, nachmittags 20 °. Schwacher, auf südliche Richtungen drehender Wind.

Donnerstag: Möglicherweise gibt es in der zweiten Nachthälfte etwas Regen. Danach ist die Front durch und die Wolken lockern rasch wieder auf. Am Tag ist es wolkig bis heiter und trocken. Nachts 9 °, nachmittags hinter der Kaltfront nur noch 18 °. Schwacher bis mäßiger Nordwestwind.

Freitag liegt ein Hoch über Deutschland. Es ist sonnig und trocken. Nachts klar und nur 6 °. Nachmittags können 20 ° knapp erreicht werden. Der Wind dreht auf Südost.

Samstag ändert sich zunächst wenig. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Abends ziehen von Nordwesten die Wolken einer Kaltfront herein. Deren Wirksamkeit wird durch das Hoch über Frankreich deutlich abgeschwächt. Regen gibt es nicht. Nachts 7 °, nachmittags 21 - 22 °. Schwacher südlicher Wind.


Glaskugelbereich:

Sonntag startet ein ostatlantisches Tief einen Angriff auf unser Hoch. Bis auf ein paar hereinziehende Wolken merken wir davon nichts. Nachts 11 °, nachmittags 23 °. Montag rückt uns die feuchte Luft näher. Es kann etwas wolkiger sein als an den Vortagen. Regen ist eher nicht zu erwarten. Nachts 14 °, nachmittags sommerliche 23-24 °.


Dienstag, 22. September 2026

21. September 2026

 Menden heute:

Ein Hoch über dem westlichen Europa führte mit einer nördlichen Strömung unterschiedlich trockene Nordseeluft zu uns. Es war wechselnd bewölkt mit längeren Aufheiterungen und trocken. 

Tageshöchsttemperatur: 18,8 °

Tagestiefsttemperatur: 11,2 °

Tagesmitteltemperatur: 14,2 °

Sonnenscheindauer: 5:31 Stunden

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Dienstag liegt das Hoch mittags an der belgischen Küste. Von Westen schrammt langsam eine Warmfront an der deutschen Küste entlang. Deren Wolken können uns gelegentlich erreichen. Meist ist es in der eingeflossenen kühlen Luft heiter bis wolkig und es bleibt trocken. Nachts 10 °, nachmittags 18 °. Schwacher nördlicher Wind.

Mittwoch bricht ein Tief über Südnorwegen in die Hochdruckbrücke ein. Die Wolken von dessen Kaltfront erreichen uns am Abend. Vorher ist es wolkig bis heiter. Es bleibt bis Mitternacht trocken. Nachts 10 °, nachmittags 20 °. Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.

Donnerstag: Nachts zieht das Südende des Regengebietes vermutlich knapp nördlich an uns vorüber. Es kann ein paar Regentropfen geben. Am Tag ist es unter dem mit Zentrum über dem Westerwald liegenden Hoch wieder heiter bis wolkig und trocken. Nachts 10 °, nachmittags hinter der nächtlichen Kaltfront nur 17 °. Meist schwacher Nordwestwind.

Freitag verlagert sich das Hoch etwas nach Südosten. Von Süden strömt am Tag wärmere Luft zu uns. Es ist sonnig und trocken. Nachts 8 °, nachmittags 19 °. Schwacher Wind aus Süd bis West.


Glaskugelbereich: 

Samstag bleibt das Hochdruckgebiet für uns im wesentlichen erhalten. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Nachts 9 °, nachmittags 22 °. Sonntag kommen aus dem Atlantiktief Wolkenfelder bis zu uns. Es ist wolkig mit längeren Aufheiterungen und trocken. Nachts 12 °, nachmittags 23 °. Wir können also ein fast sommerliches Wochenende erwarten.

Montag, 21. September 2026

20. September 2026

 Menden heute:

Die Kaltfront des Skandinavientiefs überquerte uns in den Mittagsstunden mit einem zweistündigen Regen. Erst im Laufe des Nachmittags kam die Sonne zum Vorschein. 

Tageshöchsttemperatur: 18,8 °

Tagestiefsttemperatur: 11,2 °

Tagesmitteltemperatur:16,2 °  (das Monatsmittel liegt mit 17,3 ° noch immer 2,8 ° über dem Mittel 1999-2023)

Sonnenscheindauer: 1:59 Stunden

Regen: 5,2 mm 


Entwicklung:

Montag wird an der Ostseite des Hochs mit Zentrum über Cornwall feuchte Nordseeluft zu uns geführt. Es ist wechselnd, zeitweise stärker bewölkt mit Auflockerungen, nachmittags auch Aufheiterungen und trocken. Nachts 11 °, nachmittags 19 °. Schwacher bis mäßiger nordwestlicher Wind.

Dienstag ändert sich an der Wetterlage wenig. Weiterhin fließt von Norden her Nordseeluft zu uns. Wieder ist es wechselnd, oft stärker bewölkt mit einigen Aufheiterungen und trocken. Nachts kühle 9 °, nachmittags 18 °. Meist schwacher nördlicher Wind.

Mittwoch, am Herbstanfang, herrscht schwacher Hochdruckeinfluss. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Abends erreichen uns die Wolken eines von Norwegen zur südlichen Ostsee ziehenden Tiefs. In der Nacht wird es etwas Regen geben. Nachts 10 °, nachmittags spätsommerliche 21 °. Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.

Donnerstagmittag liegt das Hoch mit Zentrum etwa bei London. Im Laufe des Tages zieht es langsam nach Südwestdeutschland. Es ist zunächst noch stärker bewölkt. Später lockern die Wolken immer mehr auf. Nachts 13 °, nachmittags 18 °. Meist schwacher nordwestlicher Wind.


Glaskugelbereich:

Freitag zieht der Schwerpunkt des Hochs nach Süddeutschland und bei uns dreht die Strömung zumindest vorübergehend auf Südwest. Es ist heiter und trocken. Nachts 9 °, nachmittags 22 °. Samstag soll sich wenig ändern. Nachts 10 °, nachmittags 23 °. 

Samstag, 19. September 2026

19. September 2026

 Menden heute:

Die Warmfront des Nordmeertiefs verschaffte uns heute Vormittag viele Wolken. Nachmittags besserte sich das Wetter deutlich und es wurde wärmer als gestern vorhergesagt. Es war durchaus spätsommerlich.

Tageshöchsttemperatur: 22,4 °

Tagestiefsttemperatur: 13,7 °

Tagesmitteltemperatur:

Sonnenscheindauer: 4:06 Stunden

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Sonntag: Nachts und in der Frühe zieht die Kaltfront des Nordmeertiefs mit Regen durch. Viel wird es wieder nicht sein. Ab Mittag, spätestens nachmittags sollten die Wolken wieder auflockern. Nachts 14 °, nachmittags 19 °. Mäßiger, von Südwest über West auf Nordwest drehender Wind.

Montag baut sich über Frankreich und Belgien ein Hoch auf. Es schickt einen Keil zu uns. Auf dessen Ostseite fließt Nordseeluft ins Sauerland. Es ist wechselnd, zeitweise auch stärker bewölkt mit Auflockerungen und trocken. Nachts kühle 10 °, nachmittags 19 °. Schwacher bis mäßiger meist nordwestlicher Wind.

Dienstag liegt das Hoch so, dass von Norden recht feuchte Luft zu uns fließt. Es ist meist stark bewölkt oder bedeckt, bleibt aber niederschlagsfrei. Nachts 12 °, nachmittags 18 °. Schwacher Wind aus West bis Nord.

Mittwoch ist Herbstanfang. In das Hochdruckgebiet bricht ein Tief ein, das mittags über England liegt und dessen Kaltfront uns abends mit Schauern und möglichen Gewittern erreicht. Das ist eine deutliche Verschlechterung gegenüber den gestrigen Prognosen. Vorher ist es wolkig mit Auflockerungen oder Aufheiterungen und trocken. Nachts 11 °, nachmittags 22 °. Meist schwacher südwestlicher Wind.


Glaskugelbereich:

Donnerstag zieht das Tief über uns hinweg ins Mittelmeer. Auf seiner Rückseite fließt aus Norden erneut relativ feuchte Luft zu uns. Es ist meist stark bewölkt. Erst nachmittags gibt es größere Wolkenlücken. Nachts 12 °, nachmittags 18 °. Freitag sollte sich das Wetter bei zunehmendem Hochdruckeinfluss freundlicher gestalten. Nachts 10 °, nachmittags 19 °.


18. September 2026

 Menden heute:

Wir haben in Deutschland eine Zweiteilung des Wetters. Hochdruckkeile und Hochdruckbrücken liegen zu weit südlich, um das ganze Deutschland mit schönem Wetter zu beglücken. Zieht eine Front mal durch, ist sie allerdings im Süden mit kräftigen Schauern und Gewittern wetterwirksamer. Heute lagen wir im Zustrom mäßig warmer Meeresluft aus westlichen Richtungen. Es war zunächst freundlich, später überwogen die Wolken.

Tageshöchsttemperatur: 18,5 °

Tagestiefsttemperatur: 12,3 °

Tagesmitteltemperatur:

Sonnenscheindauer: 3:46 Stunden

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Samstag: Die Fronten des Tiefs bei den Färöern drücken die Hochdruckbrücke ein Stück nach Süden. Die Warmfront sorgt bereits am Morgen dafür, dass wir die Sonne nur gelegentlich sehen. Später ist es wechselnd wolkig mit Auflockerungen und trocken. Nachts 14 °, nachmittags 20 °. Mäßiger Südwestwind.

Sonntag: Nachts und vormittags zieht die Kaltfront schleifend mit einem Regengebiet durch. Nachmittags lockern die Wolken auf und es bleibt trocken. Nachts 12 °, nachmittags 18 °. Mäßiger Wind aus Südwest, später West.

Montag zieht von Westen zögernd ein Hoch heran. Auf seiner Vorderseite dreht der Wind auf Nordwest. Er führt wolkenreiche Luft zu uns. Die Sonne hat es zunächst schwer. Später kommt sie besser zum Zuge. Nachts 11 °, nachmittags 19 °. Schwacher bis mäßiger, auf westliche bis nordwestliche Richtungen drehender Wind.

Dienstag bleibt es beim Hochdruckwetter. Die Strömung ist auf Nordwest bis Nord festgetackert. Deshalb müssen wir wieder mit vielen Wolken rechnen. Nachts 11 °, nachmittags 19 °. Schwacher westlicher bis nordwestlicher Wind.


Glaskugelbereich:

Mittwoch (Herbstanfang) taucht auf der Wetterkarte ein Tief unmittelbar westlich Skandinaviens auf. Die Strömung dreht auf Südost, später Südwest. Es gibt einen Mix aus Wolken und Sonne. Das Regengebiet des Tiefs soll westlich an uns vorbei ins Mittelmeer ziehen. Nachts 12 °, nachmittags 21 °. Donnerstag baut sich ein neuer Zwischenhochkeil auf. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 12 °, nachmittags 20 °.


Freitag, 18. September 2026

17. September 2026

 Menden heute:

Der schwache Zwischenhochkeil zog langsam südostwärts ab. In der kühlen Meeresluft kam die Sonne für die Jahreszeit noch gut zum Zuge. Abends zog eine Kaltfront des Nordmeertiefs heran. Ihr schmales Niederschlagsband verhungerte auf dem Weg zu uns. Wie so oft in der Zeit des neuen Wetters. 

Tageshöchsttemperatur: 19,3 °

Tagestiefsttemperatur: 11,2 °

Tagesmitteltemperatur:

Sonnenscheindauer: 5:50 Stunden

Regen: 0,2 mm


Entwicklung:

Freitag: Hinter der Kaltfront fließt wieder Meeresluft zu uns. Sie kommt unter sehr schwachen Hochdruckeinfluss. Es ist wechselnd wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 12 °, nachmittags 19 °. Schwacher bis mäßiger Südostwind.

Samstag: Eine ausgedehnte Hochdruckbrücke liegt etwas südlich von uns. Wir bekommen die Warmfrontbewölkung aus der Nacht auch noch am Tag zu spüren. Die Sonne kämpft sich aber zumindest hin und wieder durch. Dabei bleibt es trocken. Nachts 13 °, nachmittags 21 °. Mäßiger Südwestwind.

Sonntag überquert uns gegen Mittag die Kaltfront eines Skandinavientiefs mit etwas Regen. Die Front verdirbt ein wenig das Sonntagswetter. Es ist meist stark bewölkt mit nur wenigen Auflockerungen. Nachmittags scheint dann öfter die Sonne. Nachts 13 °, nachmittags 18 °. Mäßiger, von Südwest auf West drehender Wind.

Montag baut sich von Westen her ein Hochdruckgebiet auf. An seiner Ostseite strömt Nordseeluft zu uns. Sie ist nicht sehr feucht. So kann sich die Sonne oft durchsetzen. Nachts 11 °, nachmittags 18 °. Meist schwacher Nordwestwind.


Glaskugelbereich:

Dienstag bleiben wir unter dem umfangreichen Hoch. Die Strömung dreht mehr auf Nord. Es ist wolkig bis heiter, trocken und mit nachts 11 ° und nachmittags 19 ° angenehm. Mittwoch hat der DWD eine Delle im Hoch mit einem Tief über Südnorwegen. Andere Dienste sehen Hochdruckwetter. Ich sage lieber nichts. Es ist Herbstanfang.

Donnerstag, 17. September 2026

16. September 2026

 Menden heute:

In der Westströmung zog nachts die Kaltfront eines Skandinavientiefs mit Schauern durch. Am Tag lockerten die Wolken in der eingeflossenen kühlen Meeresluft auf, zeitweise schien auch die Sonne. Einzelne Schauer gestalteten das Wetter leicht unbeständig.

Tageshöchsttemperatur: 21,2 °

Tagestiefsttemperatur: 12,4 °

Tagesmitteltemperatur: 16,1 °

Sonnenscheindauer: 5:27 Stunden

Regen: 5,0 mm


Entwicklung:

Donnerstag: Der schwache Zwischenhochkeil hält nicht lange. Am Vormittag sind einige Auflockerungen zu sehen. Dann verdichten sich die Wolken bereits wieder. Von der holländischen Küste zieht die Mischfront eines Tiefs nördlich Schottlands heran. Sie überquert uns abends mit einem schmalen Regenband. Wieder wird kaum etwas herunterkommen. Nachts 11 °, nachmittags nur noch 18 °. Meist mäßiger Südwestwind.

Freitag kommen wir auf der Rückseite der Front wieder in den Bereich der Hochdruckbrücke. Wir bekommen einen freundlichen Mix aus Sonne und Wolken. Nachts 13 °, nachmittags 19 °. Schwacher bis mäßiger Südwestwind.

Samstag rückt das gesamte Drucksystem etwas nach Süden. Wir kommen in den Bereich der Frontalzone mit feuchterer Luft. Es ist meist stark bewölkt. Die Sonne hat es schwer. Regen gibt es aber nicht. Nachts 14 °, nachmittags 20 °. Mäßiger, gelegentlich frischer Südwestwind.

Sonntags zieht vormittags die Kaltfront eines Tiefs vor Norwegen mit einem Regengebiet durch. Dahinter lockern die Wolken auf und die Sonne kommt zum Zuge. Nachts 16 °, nachmittags 19 °.  Mäßiger Westwind.


Glaskugelbereich:

Montag baut sich von Südwesten ein Hoch über dem englischen Kanal auf. Es legt einen Keil bis zu uns. Bei einer vor dem Keil nordwestlichen Anströmung ist es wechselnd wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 11 °, nachmittags nur 17 °. Dienstag dehnt das Hoch seinen Einfluss auf weite Teile Europas aus. Bei weiterhin nordwestlicher Strömung ist es wolkig mit längeren Aufheiterungen und trocken. Nachts 12 °, nachmittags 19 °.







Mittwoch, 16. September 2026

15. September 2026

Rückblick auf die erste Septemberhälfte:

Die erste Septemberhälfte war warm und trocken. Der Sonnenschein lag im Normalbereich.

Der September ist ein Übergangsmonat. Die Tage werden rasch kürzer. Es ist daher normal, wenn die erste Monatshälfte wärmer und sonnenscheinreicher ist als die zweite. Von daher sind die Werte zu relativieren.

Bisherige Monatsmitteltemperatur: 17,7 ° (Monatsmittel 1999-2023: 14,5 °; Abweichung: +3,2 °)

Bisherige Regensumme: 28,8 mm (Monatsmittel 1999-2023: 72,2 mm; davon erreicht: 39,9 %)

Bisherige Sonnenscheindauer: 88:00 Stunden (Monatsmittel 2002-2023: 171:42 Stunden; erreicht: 51,3 %)

 


Menden heute:

Im Warmsektor eines Nordmeertiefs strömte vor der heute Nacht durchziehenden Kaltfront sehr warme Luft aus dem Mittelmeerraum zu uns. Wir konnten einen sonnigen Sommertag genießen. Im Südwesten Deutschlands wurde vielfach ein heißer Tag gemessen. 

Tageshöchsttemperatur: 26,7 °

Tagestiefsttemperatur: 16,1 °

Tagesmitteltemperatur: 20,4 °

Sonnenscheindauer: 10:19 Stunden

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Mittwoch: Nachts ziehen die Kaltfront und der Trog des Norwegentiefs durch. Es ist mit Schauern zu rechnen, deren Ergiebigkeit mal wieder sehr unterschiedlich gesehen wird. Im Moment sieht es eher nach wenig Regen aus. Vormittags lockern die Wolken zeitweise wieder auf. Nachmittags ist in der einströmenden kühlen Meeresluft mit einzelnen kurzen Schauern zu rechnen. Nachts 15 °, nachmittags 19 °. Schwacher bis mäßiger Westwind.

Donnerstag befinden wir uns unter schwachem Zwischenhocheinfluss, bevor abends eine Mischfront des Tiefs nördlich Schottlands auf uns übergreift. Bis zum Nachmittag ist es wechselnd wolkig mit Auflockerungen und trocken. Abends kann der eine oder andere Schauer durchziehen. Wieder ist die Ergiebigkeit gering. Nachts 13 °, nachmittags 19 °. Schwacher bis mäßiger Südwestwind.

Freitag lockern die Wolken unter schwachem Zwischenhocheinfluss zügig auf. Wir bekommen einen freundlichen Frühherbsttag mit viel Sonne und gedämpften Temperaturen. Nachts 13 °, nachmittags 19 °. Schwacher bis mäßiger Wind aus südwestlichen Richtungen.

Samstag kommt uns von Norden die feuchtere Luft näher. Es ist meist stärker bewölkt mit nur wenigen Auflockerungen. Hin und wieder kann es etwas regnen. Nachts 13 °, nachmittags 19 °. Mäßiger Südwestwind. 


Glaskugelbereich:

Sonntag steigt der Luftdruck von Süden wieder an. An der Vorderseite des Hochkeils fließt Nordseeluft zu uns. Morgens kann es noch ein wenig Regen geben. Dann lockern die Wolken auf und die Sonne scheint zeitweise. Nachts 16 °, nachmittags 19 °. Montag strömt an der Nordseite des Hochkeils Atlantikluft zu uns. Es ist wechselnd, oft auch stark bewölkt und trocken. Nachts 12 °, nachmittags 19 °. Meist schwacher westlicher Wind.

Montag, 14. September 2026

14. September 2026

 Menden heute:

Eine umfangreiche Hochdruckbrücke verbindet den Atlantik mit Russland. Sie arbeitete daran, die feuchte Suppe von gestern aufzulösen. Das gelang ganz gut. Es war wolkig mit Aufheiterungen und trocken. 

Tageshöchsttemperatur: 22,8 °

Tagestiefsttemperatur: 13,9 °

Tagesmitteltemperatur: 17,7 °

Sonnenscheindauer: 5:47 Stunden

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Dienstag: Ein Tief über Südnorwegen schickt uns heute Nacht seine Warmfront und morgen Nacht seine Kaltfront. Die Warmfront überquert uns mit harmlosen Wolken. Dahinter fließt Warmluft aus dem Mittelmeerraum zu uns. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Die Schauerlinie der Kaltfront erreicht uns wahrscheinlich erst nach Mitternacht. Nachts 16 °, nachmittags sommerliche 27 °. Meist schwacher Süd-, später Südwestwind.

Mittwoch: Nachts überqueren uns Trog und Kaltfront mit Schauern. Dahinter fließt aus Nordwesten Meeresluft zu uns. Es ist leicht unbeständig mit sonnigen Phasen und möglichen kurzen Schauern. Es wird deutlich kälter. Nachts 15 °, nachmittags 18 °. Schwacher bis mäßiger westnordwestlicher Wind.

Donnerstag herrscht sehr schwacher Zwischenhocheinfluss. Es ist wechselnd, meist stärker bewölkt mit einigen Auflockerungen. Nachts zieht die Mischfront eines Tiefs bei den Färöern durch. Die Schauerneigung bleibt allerdings gering. Nachts 12 °, nachmittags 18 °. Schwacher bis mäßiger Südwestwind. 

Freitag zieht ein winziger Zwischenhochkeil über uns hinweg. Das reicht, um einen Mix aus Sonne und Wolken zu erzeugen. Nachts 13 °, nachmittags 18 °. Schwacher bis mäßiger Westsüdwestwind. 


Glaskugelbereich:

Samstag rückt die atlantische Frontalzone weiter nach Süden. Die Luft wird feuchter. Die Sonne sehen wir nicht so oft. Es ist meist stärker bewölkt mit einer leichten Schauerneigung. Nachts 13 °, nachmittags 19 °. Sonntag baut sich von Westen ein Hochkeil auf. Zunächst kommen wir in eine westliche, später nordwestliche Strömung. Die Sonne kommt immer besser zum Zuge. Nachts 14 °, nachmittags 21 °.

13. September 2026

Menden heute: 

Landregen. Eine seltene Spezies kam heute über uns. Leider an einem Sonntag. Aber so gewünscht. Es kam einiges an Niederschlag vom Himmel, und zwar in einer Intensität, die sich unser Boden wünschte. Fast alles ist versickert. Die Hönne hat gerade mal von 14 auf 27 cm zugelegt. Verantwortlich waren Warm- und Kaltfront eines Nordmeertiefs. Die Vorhersagekarten der Amerikaner und Europäer haben den genauen Zug des Regengebietes besser berechnet als der Deutsche Wetterdienst.

Tageshöchsttemperatur: 17,6 ° (kühler war es zuletzt am 15. Juni)

Tagestiefsttemperatur: 15,1 °

Tagesmitteltemperatur: 16,1 °

Sonnenscheindauer: 7 Minuten

Regen: 17,6 mm (Köln 27 mm, Am Papenbusch 17 mm, Lendringsen 15 mm, Neheim 14 mm)


Entwicklung:

Montag legt sich ein Zwischenhoch über Deutschland. Die Wolken lockern immer mehr auf. Nachmittags ist es oft aufgeheitert. Kein Regen. Nachts 13 °, nachmittags 22 °. Schwacher Wind.

Dienstag: Das Hoch zieht nach Südosten ab. Mittags erreicht uns die Warmfront eines neuen Nordmeertiefs. Zunächst ist es sonnig. Später ziehen hohe Wolken der Warmfront auf, die die Sonne aber häufig durchlassen. Es wird sommerlich warm. Nachts 16 °, nachmittags 26 °. Am späteren Abend bringt die Kaltfront des Tiefs Schauer und Gewitter mit. Schwacher bis mäßiger Süd-, später Südwestwind.

Mittwoch strömt auf der Rückseite der Kaltfront Nordseeluft nach NRW. Sie kommt unter ein sehr schwaches Zwischenhoch. Es ist wechselnd wolkig mit kurzen sonnigen Phasen und einzelnen Schauern. Nachts 14 °, nachmittags 18 °. Schwacher bis mäßiger westlicher Wind.

Donnerstag nähert sich in der zügigen Westdrift eine neue Kaltfront. Zunächst ist es noch aufgelockert bewölkt. Bereits mittags nehmen die Wolken von Westen zu. Erst abends kommen erste schwache Schauer auf. Nachts 12 °, nachmittags 18 °. Mäßiger Südwestwind.


Glaskugelbereich:

Freitag ist wieder ein schwacher Zwischenhochkeil da. Es gibt einen Mix aus Sonne und Wolken bei einer sehr leichten Schauerneigung. Nachts 13 °, nachmittags 18 °. Samstag überquert uns ein Trog des Skandinavientiefs mit meist starker Bewölkung und einigen meist nur leichten Schauern. Mit 12 ° nachts und 18 ° am Nachmittag ist es für die Jahreszeit einige Grad zu warm. Es geht jetzt zügig auf den astronomischen Herbstanfang am Mittwoch, 23.09., 02:05 Uhr zu. Die meisten Modelle sehen auch für die letzte Septemberdekade eine positive Temperaturabweichung. 

Und: Alexander Zverev hat die Tennis-US-Open gewonnen. Glückwunsch.

Sonntag, 13. September 2026

12. September 2026

 Tagebuch:

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. 

Immer wieder befassen sich städtische Gremien mit "Schottergärten". Sie sind durch die Landesbauordnung verboten. Unbebaute Flächen auf Baugrundstücken müssen wasserdurchlässig angelegt werden. Das weiß inzwischen jeder. Und Eigentümer, die irgendwann einen Schottergarten angelegt haben, dürften ein schlechtes Gewissen haben. Einen Schottergarten zu beseitigen, ist aber mit Aufwand und Kosten verbunden. Vielleicht braucht man ein bisschen Zeit. Nach dem Willen städtischer Ausschüsse soll die Bauaufsicht den Sündern Beine machen. Die ziert sich berechtigterweise, weil jedes Verwaltungsverfahren mit dem Ziel, den Schottergarten wegzubekommen, ausgesprochen aufwändig ist. Das bindet Arbeitskraft, die besser für die Prüfung von Bauanträgen und die Schaffung von Baurecht eingesetzt werden kann. Letztlich würde manches Verfahren beim Verwaltungsgericht landen ("meine Fläche wird nachweislich vollständig versickert"). Ein Tag in Arnsberg für einen Mitarbeiter. Ob die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebs bereit sind, als "Denunzianten" zu agieren und ihre Kollegen mit Arbeit zu belasten, darf ebenfalls bezweifelt werden. 

Nun könnte man den Ehrgeiz, dem Recht zum Sieg zu verhelfen, noch verstehen, wenn nicht die selben Ausschüsse und sogar der Rat in seiner Sitzung am 22. Juni die ökologische Aufwertung von Battenfeldswiese (mit dem gleichen Zielhintergrund wie das Verbot von Schottergärten) auf den St. Nimmerleinstag verschoben hätte. Vorgesehen war von der Verwaltung, einen Teil des jetzigen Brachgeländes mit einer als Schwammfläche ausgebildeten Blumenwiese zu versehen. Für die Planung sollte ein Förderantrag gestellt werden, der 90 % Zuschuss in Aussicht stellt. Der Rat hat abgelehnt, einen solchen Antrag zu stellen. Überwiegend wurde die Meinung vertreten, es gingen zu viele Parkplätze verloren. 


Menden heute:

Die Sonne hatte es heute nicht leicht, die Wolken zu durchbrechen. Hinter einer Mischfront war relativ feuchte Meeresluft nach NRW geflossen. Ein Hochkeil arbeitete daran, die Wolken aufzulösen. Das gelang nur zeitweise. Dennoch: Es war ein freundlicher Samstag mit für die Jahreszeit angenehmer Temperatur. Kurz vor Mitternacht erreichte uns die Warmfront eines Nordmeertiefs mit etwas Regen.

Tageshöchsttemperatur: 21,3 °

Tagestiefsttemperatur: 14,6 °

Tagesmitteltemperatur: 17,7 °

Sonnenscheindauer: 4:02 Stunden

Regen: 0,8 °


Entwicklung:

Sonntag: Nachts regnet es zeitweise. Dann erwartet uns ein unbeständiger Tag mit dem Durchzug eines Troges und einer Kaltfront. Über die zu erwartenden Niederschläge besteht zwischen den Vorhersagemodellen weiterhin keine Übereinstimmung. Während die deutschen Modelle den Hauptregen südlich vorbeiziehen lassen, sehen die Amerikaner und Europäer das Regenzentrum über uns. Ich kann nur raten, bei Außenaktivitäten vorher den Regenradar zu checken. Nachts 15 °, nachmittags 19 °. Schwacher bis mäßiger von Südwest auf West drehender Wind.

Montag baut sich ein Zwischenhoch über uns auf. Es ist zunehmend aufgelockert, später auch zeitweise heiter und trocken. Nachts 14 °, nachmittags 22 °. Meist schwacher westlicher Wind.

Dienstag zieht sich das Hoch langsam nach Südosten zurück. Bis zum Nachmittag ist es noch heiter bis wolkig und sommerlich warm. Am späteren Abend erreicht uns die Kaltfront eines Nordmeertiefs mit Schauern und möglichen Gewittern. Nachts 15 °, nachmittags 26 °. Schwacher bis mäßiger Süd- bis Südwestwind.

Mittwoch: Hinter der Front fließt labil geschichtete Meeresluft zu uns. Zunächst scheint noch zeitweise die Sonne. Im Tagesverlauf müssen wir mit Schauern rechnen. Mit 15 ° nachts und 18 ° am Nachmittag ist es deutlich kälter. Schwacher bis mäßiger westlicher Wind.


Glaskugelbereich:

Donnerstag kommt uns die atlantische Frontalzone von Norden näher. Es ist meist stärker bewölkt. Eine erste Front erreicht uns aber erst am Abend oder in der Nacht. Bis sie zu uns kommt, hat sie sehr an Kraft eingebüßt. Nachts 12 °, nachmittags 18 °. Freitag baut sich wieder ein Zwischenhochkeil auf. Es ist wechselnd, oft aufgelockert bewölkt mit einer leichten Schauerneigung. Nachts 12 °, nachmittags 19 °.


Freitag, 11. September 2026

11. September 2026

 Menden heute:

Die Hochdruckbrücke hat heute ganz gut gehalten. Ein kleiner Trog mit einer für uns wenig ergiebigen Mischfront überquerte uns am frühen Abend. Ihr Regen war unmessbar gering. Am Tag, vor allem um die Mittagszeit, schien die Sonne. Bei wenig Wind und angenehmen Temperaturen konnte man es gut im Freien aushalten. 

Tageshöchsttemperatur: 20,8 °

Tagestiefsttemperatur: 10,3 °

Tagesmitteltemperatur:

Sonnenscheindauer: 5:24 Stunden

Regen: 0,0 mm


Entwicklung:

Samstag: Hinter der Mischfront ist Meeresluft nach NRW geflossen. Sie bleibt unter der Hochdruckbrücke und wird dadurch zögernd trockener. Es ist wechselnd wolkig mit Auflockerungen oder auch Aufheiterungen und trocken. Nachts 14 °, nachmittags 21-22 °. Meist schwacher südwestlicher bis westlicher Wind.

Sonntag dringt nachts die Warmfront eines Tiefs über Südnorwegen zu uns vor. Es regnet zeitweise. Über die Niederschläge am Tag sind sich die Modelle uneinig. Am besten kommen wir bei den deutschen Modellen weg. Die anderen sehen in Verbindung mit der Kaltfront den ganzen Tag Schauerwetter. Nachts 16 °, nachmittags 19 °. Schwacher bis mäßiger Südwestwind.

Montag  lockern die Wolken unter erneutem Hochdruckeinfluss auf. Nachmittags kann es aufheitern. Regen gibt es nicht. Nachts 16 °, nachmittags 23 °. Meist schwacher westlicher Wind.

Dienstag überqueren uns vormittags die Warmfront mit einigen Wolken und am Abend und in der Nacht die Kaltfront mit Schauern und möglichen Gewittern. Dazwischen scheint zeitweise die Sonne. Vor der Kaltfront dreht die Strömung vorübergehend auf Süd. Sie führt fast sommerliche Wärme ins Sauerland. Nachts 16 °, nachmittags 24 °. Schwacher bis mäßiger von Süd auf West drehender Wind.


Glaskugelbereich:

Mittwoch kommt von Westen ein Hochkeil heran. Er kann für einige Sonnenstunden sorgen. In fünf km Höhe schwenkt aber ein Trog durch, der für einzelne leichte Schauer gut ist. Nachts 13 °, nachmittags 18 °. Donnerstag drängt zum Abend hin eine Kaltfront den Hochkeil nach Süden ab. Die Front kann abends und nachts ein paar Tropfen Regen mitbringen. Vorher gibt es gelegentliche Wolkenauflockerungen. Nachts 11 °, nachmittags 18 °.




10. September 2026

 Menden heute:

Eine Hochdruckbrücke, die vom Atlantik bis nach Osteuropa reicht, bestimmte heute in der eingeflossenen kühlen Luft unser Wetter. Es war wolkig mit Aufheiterungen und schwachwindig.

Tageshöchsttemperatur: 18,7 °

Tagestiefsttemperatur: 10,9 °

Tagesmitteltemperatur: 14,4 °

Sonnenscheindauer: 5:29 Stunden

Regen: 0 mm


Das Genuatief ist nach Osten gezogen und hat größere Teile Italiens unter Wasser gesetzt. Eine Wetterstation in Rom meldete 101 mm, Udine 90 mm Regen. Auch die Toskana und die Adriaküste meldeten große Regenmengen. In Österreich war vor allem Kärnten betroffen. Villach hat 56 mm gemessen. Das Regengebiet ist inzwischen nach Slowenien und Kroatien weiter gewandert.


Entwicklung:

Freitag dringt eine an einen Trog gebundene Mischfront mit starker Bewölkung und nur ein paar Regentropfen in unsere Hochdruckbrücke ein. Die Sonne hat nur am frühen Vormittag und am späten Nachmittag eine Chance. Nachts 10 °, nachmittags 20 °. Meist schwacher, von Süd auf Südwest drehender Wind.

Samstag hat es das sich wieder kräftigende Hochdruckgebiet schwer, sich gegen die eingeflossene kühle Meeresluft durchzusetzen. Es ist bewölkt mit einigen Aufheiterungen und trocken. Nachts 13 °, nachmittags 21 °. Meist schwacher Südwest- bis Westwind.

Sonntag wird die Hochdruckbrücke von einem kleinen Tief über Südnorwegen nach Süden gedrückt. Wir  bekommen einen unbeständigen Tag mit zeitweiligem leichten Regen. Nachts 15 °, nachmittags 19 °. Schwacher bis mäßiger Südwestwind.

Montag steigt der Luftdruck und es baut sich ein Zwischenhochkeil auf. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 14 °, nachmittags 21 °. Meist schwacher westlicher Wind, abends auf Süd rückdrehend.


Glaskugelbereich:

Dienstag zieht ein Tief von den Färöern nach Norwegen. Nachmittags erreicht uns seine Kaltfront mit Schauern. Vor der Front wird es bei südlichem, langsam rechtdrehenden Wind nochmal warm. Bei einem Mix aus Sonne und Wolken sollen wir nachts 14 ° und nachmittags 24 ° messen. Mittwoch sorgt ein nachfolgender schwacher Hochkeil für wechselnd wolkiges Wetter mit möglichen leichten Schauern. Nachts 12 °, nachmittags 18 °. 

Damit ist die erste Septemberhälfte durch. Wir blicken auf eine vierwöchige Westwindlage zurück. Das hatten wir länger nicht. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Eines ist anders. Trotz des vom Atlantik geprägten Wetters ist Regen Mangelware. 

Donnerstag, 10. September 2026

9. September 2026

 Menden heute:

Hinter der Kaltfront von gestern floss bei steigendem Luftdruck kühle Nordseeluft zu uns. Nachmittags labilisierte sich die Luftmasse durch einen kleinen Trog, der nördlich an uns entlang zog und für Schauer sorgte. Wir haben einen einzigen abbekommen.


Tageshöchsttemperatur: 18,6 °

Tagestiefsttemperatur: 12,4 °

Tagesmitteltemperatur: 15,2 °

Sonnenscheindauer: 6:18 Stunden

Regen: 1,2 mm


Entwicklung:

Donnerstag ist es unter Hochdruckeinfluss wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Am frühen Nachmittag wird es die übliche Mittagsbewölkung geben. Nachts 11 °, nachmittags 19 °. Schwacher westlicher bis nordwestlicher Wind.

Freitag bricht ein kleiner Trog des Islandtiefs in unsere Hochdruckzone ein. Nachmittags zieht mit ihm eine wenig wirksame Mischfront durch. Es ist meist stärker bewölkt mit einigen Auflockerungen. Nachmittags kann es ein paar Tropfen regnen. Nachts 11 °, nachmittags 20 °. Meist schwacher Süd- bis Südwestwind.

Samstag verstärkt sich der Hochkeil wieder. Von Südwesten fließt wärmere Luft zu uns, die sich über die hier liegende kühle Meeresluft legt und zeitweise für Bewölkung sorgt. Insgesamt ist es aber freundlich. Nachts 12 °, nachmittags 22 °. Meist schwacher Südwest- bis Westwind.

Sonntag rutscht der Hochkeil nach Süden. Bei uns ziehen in der nun wieder nach Süden ausgreifenden Westdrift die Fronten eines Tiefs über Südschweden mit zeitweiligem leichten Regen durch. Die Sonne sehen wir kaum. Nachts 15 °, nachmittags 21 °. Schwacher bis mäßiger Südwest- bis Westwind.


Glaskugelbereich:

Montag haben wir es wieder mit einem Zwischenhochkeil zu tun. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Nachts 15 °, nachmittags 22 °. Dienstag soll nach den Karten des DWS nachmittags ein Trog das schöne Wetter beenden. Amerikaner und Europäer sehen einen strahlenden Sommertag. Nachts 14 °, nachmittags 25 °.

Dienstag, 8. September 2026

08. September 2026

 Menden heute:

An der von Westen heranziehenden Kaltfront hat sich eine kleine Tiefdruckwelle gebildet, die heute Abend nach Niedersachsen gezogen ist und dort für Dauerregen sorgt. Die Kaltfront selbst ist bei uns kaum wirksam. Über Süddeutschland sieht das anders aus. Dort zieht an der Front Starkregen mit Gewittern durch. Wir hätten den Regen am nötigsten und bekommen mal wieder so gut wie nichts. Tagsüber war es vor der Front bei Süd- bis Südwestwind nochmal richtig warm und leicht schwül. Nachmittags schien meist die Sonne. Den wenigen Regen haben wir heute früh erhalten, als uns ein einsamer Schauer einer Konvergenzlinie traf.

Tageshöchsttemperatur: 26,4 °

Tagestiefsttemperatur: 17,0 °

Tagesmitteltemperatur: 21,0 °  (Die Mitteltemperatur der ersten 8 Septembertage beträgt 18,6 °; in den nächsten Tagen geht es aber bergab)

Sonnenscheindauer: 6:32 Stunden

Regen: 1,4 mm


Entwicklung:

Mittwoch lässt es die Kaltfront im Alpenraum und in Norditalien heftig regnen. Über dem Golf von Genua und vor Spanien bilden sich durch die über das warme Mittelmeer hereinbrechende Kaltluft Tiefdruckgebiete, die für weiteren Regen sorgen. Bei uns zieht nachmittags der Trog des über dem Skagerrak liegenden Tiefs mit Schauern durch. Viel Regen wird es nicht geben. Vorher gibt es einen Mix aus Wolken und Sonne. Der Wind weht vor allem in Schauern mäßig bis frisch aus westlichen Richtungen. Die Kaltfront hinterlässt deutlich niedrigere Temperaturen. Nachts 12 °, nachmittags 18 °.

Donnerstag baut sich ein Azorenhochkeil über uns auf. Bis auf die typische Mittagsbewölkung ist es wolkig bis heiter und trocken. Nachts 10 °, nachmittags 20 °. Schwacher westlicher Wind.

Freitag bleibt der hohe Luftdruck erhalten. Er wird allerdings durch einen kleinen Trog über der Nordsee gestört. So gibt es nicht mehr so viel Sonnenschein. Es ist wolkig, zeitweise auch stärker bewölkt mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 11 °, nachmittags 20 °. Meist schwacher Süd- bis Südwestwind. 

Samstag reicht die Hochdruckzone von den Azoren bis nach Russland. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Nachts 12 °, nachmittags 21 °. Schwacher westlicher Wind.


Glaskugelbereich:

Sonntag wird das Hoch von einem Skandinavientief etwas nach Süden gedrückt. Es ist zeitweise stark bewölkt. Ein paar Regentropfen sind nicht ganz ausgeschlossen. Die Sonne tut sich voraussichtlich schwer. Nachts 13 °, nachmittags je nach Sonnenschein 20-22 °. Montag kräftigt sich da Hoch wieder. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Nachts 14 °, nachmittags 22 °. 


Montag, 7. September 2026

07. September 2026

 Menden heute:

Zwischen dem Hoch, das inzwischen zur Ukraine gezogen ist, und einer Kaltfront, die heute Abend an der holländischen Küste liegt, ist eine sehr warme bis heiße Südströmung in Gang gekommen. Vor allem im Rheingraben und an der Nordseite der Mittelgebirge (Föhneffekte) ist die 30 °-Marke überschritten worden. Heute Abend konnten wir es um 23 Uhr bei fast 23 ° noch gut auf Balkon oder Terrasse  aushalten. 

Tageshöchsttemperatur: 29,7 °

Tagestiefsttemperatur: 16,5 °

Tagesmitteltemperatur: 22,7 °

Sonnenscheindauer: 10:45 Stunden

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Dienstag zieht das Tief von den Färöern langsam zur Nordsee. Seine Kaltfront gerät ins Wellen und kommt nur gemächlich nach Osten voran. Sie erreicht uns mit einem nicht sehr ergiebigen Regenband etwa zum Sonnenuntergang. Vorher ist es wechselnd, oft stärker bewölkt mit Auflockerungen und weitgehend trocken. Nachts 18 °, nachmittags 23 °. Schwacher bis mäßiger von Südwest auf West drehender Wind.

Mittwoch: Hinter der Kaltfront fließt relativ trockene Nordseeluft zu uns. Bei nördlich von uns durchschwenkendem Trog kann es nachmittags ein paar Tropfen regnen. Ansonsten ist es wechselnd wolkig mit Auflockerungen. Nachts 13 °, nachmittags nur noch 18 °. Schwacher bis mäßiger westlicher bis nordwestlicher Wind.

Donnerstag baut sich von Westen her ein Hochkeil über uns auf. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Nachts 9 °, nachmittags 19 °. Meist schwacher westlicher bis nordwestlicher Wind.

Freitag versucht ein Trog gegen den Hochkeil anzulaufen. Er bleibt westlich von uns stecken, sorgt aber für stärkere Bewölkung. Nachts 10 °. Nachmittags divergieren die Modelle zwischen 15 ° und 22 °. Meist schwacher Wind.


Glaskugelbereich:

Samstag verstärkt sich der Hochkeil. Es ist oft sonnig und bleibt trocken. Nachts 12 °, nachmittags 21 °. Sonntag verlagert sich der Keil etwas nach Süden. Es ist wolkiger, aber immer noch freundlich. Nachts 12 °, nachmittags 21 °.

06. September 2026

Trockenheit:

 














Der Hexenteich ist trockengefallen. Ihm fehlt ein knapper halber Meter bis zum Überlauf. Beim Gang durch den Wald fallen viele gelbe Blätter an den Bäumen auf. Der Blattfall hat bereits eingesetzt. Junge Bäume haben welke Blätter. Der Hönnepegel in der Molle liegt bei nur 15 cm. Im Boden steht nur in den oberen 20 cm genügend Wasser für Pflanzen zur Verfügung. Unterhalb von 30 cm ist es rappeltrocken (DWD).


Menden heute:

Das wunderbare Wetter zum Höhepunkt des Festes zum 750. Stadtjubiläum verdankten wir einem Hochdruckgebiet, das heute langsam von West nach Ost über uns hinweg zog und heute Abend über Ostbayern lag. Der Wind drehte immer mehr auf Südost. Damit strömte recht warme Luft zu uns. Eine Differenz von Tiefst- zu Höchsttemperatur von 14,6 ° ist für September ungewöhnlich. 

Tageshöchsttemperatur: 23,7 °

Tagestiefsttemperatur: 9,1 °

Tagesmitteltemperatur: 16,0 °

Sonnenscheindauer: 12:15 Stunden 

Regen: 0 mm


Entwicklung: 

Montag zieht das Hoch weiter nach Südosteuropa. Mittags liegt eine Kaltfront des Islandtiefs an der niederländischen Küste. Vor dieser Front verstärkt sich die Zufuhr sehr warmer bis heißer Luft aus dem Mittelmeerraum. Es ist den ganzen Tag heiter bis wolkig und trocken. Nachts 16 °, nachmittags 29 °. Schwacher bis mäßiger Wind aus südlichen Richtungen.

Dienstag: Die erste Kaltfront überquert uns vormittags mit deutlich kühlerer Luft, aber noch ohne Regen. Am frühen Abend folgt eine weitere Kaltfront mit einer schmalen Schauerlinie. Dazwischen ist es wechselnd wolkig mit Auflockerungen. Nachts 17 °, nachmittags 22 °. Meist mäßiger Wind aus Südwest bis West.

Mittwoch strömt hinter der abziehenden Kaltfront von Nordwesten eine kühle, aber relativ trockene Luftmasse zu uns. Es ist tagsüber wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 12 °, nachmittags 18 °. Mäßiger westlicher Wind.

Donnerstag stößt ein Azorenhochkeil zu uns vor. Wir bekommen eine Mischung von Atlantikluft uns trockener Luft aus Frankreich. So ist es wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 12 °, nachmittags 18 °. 


Glaskugelbereich:

Freitag schwächt sich der Hochkeil vorübergehend ab. Ein atlantischer Trog kommt aber nicht bis zu uns voran. Es ist meist stärker bewölkt, bleibt aber wohl trocken. Die Sonne lugt zwischendurch mal durch. Nachts 12 °, nachmittags 19 °. Samstag ändert sich unter dem für richtig schönes Wetter zu weit südlich liegenden Hochkeil wenig. Nachts 11 °, nachmittags 20 °.


Sonntag, 6. September 2026

05. September 2026

 Menden heute:

Hinter der abgezogenen Kaltfront stieg der Luftdruck über ganz Deutschland an. Von Westen baute sich ein Hoch auf. Seine Wirksamkeit wurde in höheren Luftschichten konterkariert. Der Höhentrog über Polen ließ hochreichend kühle Luft mit mäßigem, aber böigem Wind nach NRW fließen. So war es wolkig, zeitweise auch stärker bewölkt mit längeren Aufheiterungen. Es blieb bis auf ein paar Tropfen heute Mittag trocken. 

Tageshöchsttemperatur: 20,3 °

Tagestiefsttemperatur: 13,5 °

Tagesmitteltemperatur: 16,5 °

Sonnenscheindauer: 5:49 Stunden

Regen: 0,0 mm


Entwicklung:

Sonntag wird ganz Mitteleuropa von einem Hoch mit Zentrum an der tschechischen Grenze beherrscht. Auch in der Höhe finden wir einen Hochkeil. So ist es den ganzen Tag heiter und trocken. Der Wind schläft endgültig ein. Nach kühler Nacht ist es nachmittags nur etwas wärmer als am Samstag. Nachts 10 °, nachmittags 22 °. Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.

Montag rückt das Hoch in der Westströmung weiter nach Osten. Von Belgien greift am Ende des Tages eine Kaltfront auf Deutschland über. Vor der Front strömt von Süden und Südwesten sehr warme Luft zu uns. Dabei ist es heiter bis wolkig und trocken. Nachts 15 °, nachmittags 28 °. Schwacher bis mäßiger Wind aus Süd bis Südwest.

Dienstagmittag liegt die Kaltfront als wellendes kleines Tief an der Mainlinie. Wir haben es mit dem Trog des Tiefs vor Südnorwegen zu tun. Es ist meist stark bewölkt und deutlich kälter als am Montag. Am späteren Nachmittag kann es etwas regnen. Nachts 16 °, nachmittags 20 °. Schwacher bis mäßiger Südwestwind.

Mittwoch haben wir es mit dem Trog des kleinen Tiefs über der Nordsee zu tun. Er erzeugt kaum Regen. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Mit nachts 13 ° und nachmittags 18 ° bleibt es recht kühl. Schwacher bis mäßiger westlicher Wind.


Glaskugelbereich: 

Donnerstag bestimmt ein Zwischenhochkeil unser Wetter. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Nachts 10 °, nachmittags 19 °. Freitag zieht der Trog eines von England über die Nordsee nach Südschweden durchschwenkenden Tiefs über uns hinweg. Gegen Mittag beginnt es zu regnen. Bis Mitternacht dauert der meist leichte Regen an. Die Sonne sehen wir nur selten. Nachts 12 °, nachmittags 18 °.