Menden heute:
Die erste Julihälfte war mit einer Mitteltemperatur von 20,6 ° um 2,2 °, und damit deutlich zu warm. Die mittlere Julitemperatur von 1999-2023 betrug 18,4 °. Mehr zur ersten Julihälfte folgt.
Heute befanden wir uns im Einflussbereich des Frankreichtiefs, das sich nach Osten ausgebreitet hat. Hoher Luftdruck über Nordosteuropa hielt dagegen. So hatten wir auch heute einen weitgehend sonnigen Tag. Der Gewitterschauer zwischen 13 und 14 Uhr befeuchtete zumindest mal den ausgetrockneten Boden, war aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es wurde vorübergehend richtig kühl.
Tageshöchsttemperatur: 27,8 °
Tagestiefsttemperatur: 14,6 °
Tagesmitteltemperatur:
Sonnenscheindauer: 11:59 Stunden
Regen: 4,2 mm
Entwicklung:
Freitag: Das Wetter ändert sich am Wochenende komplett. Statt eines Höhenhochkeils über Mittel- und Nordeuropa finden wir in 5,5 km Höhe ein Höhentief (Höhentrog). Mittags überquert uns die Kaltfront eines kleinen Tiefs bei Hamburg. Ihr Regengebiet soll südöstlich von uns ziehen. Bei uns ziehen nur Wolkenfelder durch. Oft ist es heiter. Es wird letztmalig sehr warm. Nachts 15 °, nachmittags 27 °. Schwacher bis mäßiger von Südwest auf Nordwest drehender Wind.
Samstag fließt auf der Rückseite des dann über der mittleren Ostsee liegenden Tiefs kühle Meeresluft ins Sauerland. Es ist wechselnd, meist stärker bewölkt und weitgehend trocken. Nachts 14 °, nachmittags 22 °. Schwacher bis mäßiger West- bis Nordwestwind.
Sonntag verlagert sich das Tief langsam weiter Richtung Finnland. Von Westen kommt ein schwacher Azorenhochkeil zu uns. Wir bekommen einen Mix aus Sonne und Wolken. Nachts 11 °, nachmittags 20 °. Schwacher bis mäßiger Nordwestwind.
Montag ändert sich wenig. Der Trogniederschlag im östlichen Deutschland kommt nur bis ins östliche Münsterland heran. Bei uns ist es wechselnd bewölkt und trocken. Nachts nur 10 °, nachmittags 21 °. Schwacher bis mäßiger Nordwest-, später Nordwind. Es wird uns richtig kalt vorkommen.
Glaskugelbereich:
Dienstag: Wir bleiben zwischen Tiefdruck über Osteuropa und Hochdruck über dem Ostatlantik in einer nordwestlichen bis nördlichen Strömung. Zwar scheint im westlichen Deutschland die Sonne zeitweise. Wir haben aber nicht mehr den Sommer der letzten vier Wochen. Nachts 10 °, nachmittags 22 °. Mittwoch dehnt sich das Tief weiter nach Nordwesten aus. Dadurch dreht die Strömung mehr auf West. Es ist stark bewölkt mit nur geringer Schauerneigung. Nachts 13 °, nachmittags 20 °.

