Menden heute:
Die hinter der gestrigen Kaltfront eingeströmte Nordseeluft kam heute unter den Einfluss eines Keils des Atlantikhochs. Vormittags war es noch stark bewölkt. Dann lockerten die Wolken immer mehr auf. Nachmittags schien zeitweise die Sonne. Die Sonne schaffte es, die Luft auf angenehme Werte zu erwärmen.
Tageshöchsttemperatur: 22,3 °
Tagestiefsttemperatur: 14,3 °
Tagesmitteltemperatur: 17,4 °
Sonnenscheindauer: 6:01 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Freitag verstärkt sich der Hochkeil noch etwas. Es bleibt aber beim Zustrom von Nordseeluft. So müssen wir auch am Freitagvormittag mit zeitweise stärkerer Bewölkung rechnen. Nachmittags hat die Sonne viele Wolken weggebrannt. Dann scheint zumindest zeitweilig die Sonne. Nachts 10 °, nachmittags 23 °. Schwacher meist nordwestlicher Wind.
Samstag zieht der hohe Luftdruck nach Südosten ab. Der Luftdruck fällt. Dennoch wird es sonnig und sehr warm. Die Nordseeluft ist Vergangenheit und auf der Westseite des Hochs strömt im Uhrzeigersinn von Südwesten Warmluft zu uns. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Nachts 12 °, nachmittags 28 °. Meist schwacher Süd- bis Südwestwind.
Sonntag erscheinen viele Fronten auf der Wetterkarte. Von Nordwesten ziehen nachmittags Regenwolken auf. Es regnet zeitweise. Auch Gewitter sind möglich. Bei Außenaktivitäten ist der Regenradar ein sinnvoller Begleiter. Nachts 15 °, nachmittags 22 °. Frühmorgens lockern die Wolken nach Abzug der letzten Kaltfront auf. Schwacher bis mäßiger, von Südwest auf West drehender Wind.
Montag breitet sich von Westen erneut ein Hochkeil über uns aus. Zunächst haben wir es nach alter Sitte wieder mit Nordseeluft und stärkeren Wolkenfeldern zu tun. Dann lockern die Wolken immer mehr auf und wir bekommen einen freundlich-kühlen Tag. Nachts 14 °, nachmittags 21 °. Schwacher bis mäßiger Westnordwestwind.
Glaskugelbereich:
Dienstag überdeckt ein Hoch weite Teile Europas. Es ist sonnig und sehr warm. Nachts 14 °, nachmittags 27 °. Mittwoch verlagert sich das Hoch etwas nach Osten und wir kommen in eine heiße Luftmasse. Es ist sonnig. Bei schwachem südlichen Wind wird es nachts 16 °, nachmittags um die 30 °. So ganz sind sich die Zentren über die genauen Bewölkungsverhältnisse und Höchsttemperaturen noch nicht einig. Glaskugelbereich.
Waldbrände:
In Südfrankreich und Spanien wüten unglaublich heftige und ausgedehnte Waldbrände. Mehrere Orte und viele Campingplätze mussten evakuiert werden. Die Brände dehnen sich zeitweise derart schnell aus, dass die Feuerwehren und Löschflugzeuge machtlos sind. In Spanien und Frankreich sind seit Jahresbeginn etwa 142.000 ha (= 1.420 km2) Bränden zum Opfer gefallen. Das sind knapp 200.000 Fußballfelder oder die Fläche von Berlin, München und Stuttgart zusammen.
Einer der Gründe für das katastrophale Ausmaß mutet zunächst seltsam an: der viele im Winter gefallene Regen. Er hat zu starkem Pflanzenwachstum geführt. Die Pflanzen sind in der Dürre und den Hitzewellen des Frühsommers vertrocknet und nun hochentzündlicher Brennstoff.
