Sonntag, 31. Januar 2021

31. Januar 2021

 Rückblick:

Bei Temperatur und Niederschlag lag der Januar ziemlich genau im Durchschnitt der Jahre 2000-2019. Völlig aus dem Rahmen fiel die Sonnenscheindauer. Sie erreichte nur die Hälfte der üblichen Zeit.

Die letzte Januarwoche mit zeitweiligem Dauerregen führte  den bis dahin deutlich zu trockenen Januar mit zusätzlichen 38,6 mm aus der Trockenheit in die Normalität. 

Monatsmitteltemperatur: 2,3 ° (Mittel seit 2000: 2,2 °)

Monatsniederschlagssumme: 86,8 mm (Mittel seit 2000: 85,2 mm)

Monatliche Sonnenscheindauer: 27:55 Stunden (Mittel seit 2002: 55:54 Stunden)


Menden heute:

Ein wunderschöner Tag nach kräftigem Nachtfrost. Die von Westen heranziehenden Cirren haben dem strahlenden Sonnenschein keinen Abbruch getan. Die von Häuslichkeit und Regentristesse genervten Menschen zog es heute scharenweise in die Natur. Überall parkten Autos, um in den Wald, an die Hönne oder auf den aufgrund seiner Lage besonders sonnigen ehemaligen Standortübungsplatz in Hemer zu kommen. Der Autoverkehr war enorm. 

Das Zwischenhoch zieht nun ab. Von Südwesten erreicht uns nachts die von den Cirren angekündigte Warmfront. 


Tageshöchsttemperatur: 4,1 °

Tagestiefsttemperatur: -5,1 ° (bisher kälteste Nacht dieses Winters)

Tagesmitteltemperatur: -1,3 °

Sonnenscheindauer: 8:00 Stunden (so lange schien die Sonne zuletzt am 7. November)

Niederschlag 0 mm


Entwicklung:

Montag: Die Warmfront kann heute Nacht Schnee, Schneeregen und später Regen produzieren. Die Niederschlagsmengen werden sehr unterschiedlich gesehen. Ich glaube, sie halten sich sehr in Grenzen. Zu Straßenglätte wird es nicht kommen. Die Temperatur war abends kurz unter den Gefrierpunkt gerutscht, ist jetzt um 23:30 aber schon wieder auf 0,9 ° angestiegen. Frost scheint also kein großes Thema zu sein. Am Tag zieht ein Tief von Belgien nach Südhessen. Wir bekommen an seiner Nordflanke kaum etwas von seinem Niederschlag ab. Es ist meist stark bewölkt mit höchstens sehr kurzen Aufhellungen. Nachts 0 °, nachmittags 5 °.

Dienstag überqueren uns die vorauslaufenden Fronten eines Tiefs bei Irland mit ihren Regengebieten. Bereits am Vormittag setzt von Südwesten her Regen ein. Er hält mit Unterbrechungen bis in die Nacht  an. Der Südwestwind ist zeitweise böig. Nachts 2 °, nachmittags 9 °.

Mittwoch passiert das gleiche. Die wellenden Fronten des steuernden Tiefs bei Irland überqueren uns mit zeitweiligem Regen. Der kann nachmittags nach derzeitigen Karten auch schon mal ergiebig sein. Der mäßige, teilweise böige Südwestwind bleibt erhalten. Nachts 8 °, nachmittags 11 °.

Donnerstag trocknet es vor einem weiteren Tief erstmal ab. Tagsüber sollte es trocken bleiben und die Sonne kommt hin und wieder durch die Wolken. Der Südwestwind lässt etwas nach. Nachts 7 °, nachmittags 9 °.


Glaskugelbereich: 

Freitag kommen wir von Norden unter Hochdruckeinfluss. Es ist wechselnd wolkig und trocken. Mit nachts 3 ° und tagsüber 7 ° setzt die Abkühlung zum Wochenende ein. Samstag und Sonntag widersprechen sich die Vorhersagekarten. Es soll kälter werden.


30. Januar 2021

 Menden heute:

Die paar Flocken am frühen Morgen summierten sich zu einem knappen halben cm Schnee. Regen war in Schnee übergegangen und der klebte fest und musste mühsam von den Windschutzscheiben gekratzt werden. Am Tag war es trocken Der leichte Schneefall blieb gelegentlich nur einige Kilometer südlich von uns, erreichte uns aber nicht. Die Luftmassengrenze lag auch heute Abend noch auf der Linie Calais-Wien. Südlich dieser Linie regnete und schneite es den ganzen Tag leicht. Wir kamen unter schwachen Hochdruckeinfluss. Die Sonne sahen wir aber nur wenige Minuten.

Der Hönnepegel fällt seit gestern Abend. Der Hexenteich ist über die Ufer getreten, so dass es für die vielen Spaziergänger heute nicht so leicht war, ihn zu umrunden. Der Brunnen am Prozessionsweg bleibt versiegt.

Tageshöchsttemperatur: 6,3 ° (um 0:10 Uhr)

Tagestiefsttemperatur: -1,4 °

Tagesmitteltemperatur: 0,7 °

Sonnenscheindauer: 2 Minuten in Hemer. Bei uns schien die Sonne etwa eine halbe Stunde. Da mein Messgerät zu ungenau ist (Wald im Weg), gilt für meine Statistik die Wetterstation am Hemeraner Gymnasium.

Niederschlag: 0,4 mm

Schneedecke heute Morgen: 0,5 cm

Hönnepegel 22:30 Uhr: 109 cm, Tendenz fallend

Füllstand Ruhrtalsperren: 71,6 %; Zulauf heute Morgen 135 cbm/sec. Das sind 486.000 cbm in der Stunde, ein gewaltiger Zufluss. 


Entwicklung:

Sonntag: Unter einem Zwischenhoch klart es nachts immer mehr auf. Die Temperatur geht kräftig zurück. Wir bekommen die kälteste Nacht des Monats. Am Tag ist es wolkig bis heiter und trocken. Ab dem frühen Nachmittag zeigen sich die hohen Schleierwolken einer heranziehenden Warmfront. Nachts -4 °, an vielen Stellen auch darunter. Nachmittags 3 °. Schwacher Nordostwind.

Montag: Die Warmfront mit ihrem Niederschlagsgebiet zieht im wesentlichen südlich an uns vorbei. Es ist stark bewölkt bis bedeckt mit nur wenigen Möglichkeiten für die Sonne. Der eine oder andere kurze und schwache Schauer ist nicht auszuschließen. Nachts -2 °, nachmittags 5 °. Schwacher Südwind.

Dienstag zieht ein Tief mit einem Frontensystem nach Belgien. Seine Warmfront und später eine Mischfront ziehen über uns hinweg. Es regnet zeitweise. Trockene Phasen sind nur von kurzer Dauer. Schwacher, hin und wieder auch mäßiger Südwind. Nachts 2 °, nachmittags 8 °.

Mittwoch beschäftigen uns die Fronten weiterhin. Es ist wechselnd, meist stark bewölkt und es regnet weiterhin zeitweise. Nachmittags kann es mal auflockern. Es ist ziemlich warm. Nachts 7 °, nachmittags 11 °. Schwacher, hin und wieder auflebender Wind aus Südwest.


Glaskugelbereich: 

Es bleibt beim tiefdruckbestimmten Wetter. Donnerstag und Freitag regnet es kaum noch. Es bleibt aber meist stark bewölkt. Die Temperatur geht in Richtung Wochenende wieder zurück.


Samstag, 30. Januar 2021

29. Januar 2021

 Menden heute:

Der Januar hat heute sein Regensoll erreicht. Mehr nicht. Dennoch hat der Regen der beiden letzten Tage zusammen mit dem Wegschmelzen des verbliebenen Schnees zum höchsten Wasserstand der Hönne seit dem 23.2.2020 geführt. Vor elf Monaten stand der höchste Pegel bei 179 cm, heute Nachmittag bei 162 cm. Auch die andern Flüsse des Sauerlandes führen viel Wasser. Die Ruhr in Bachum ist seit gestern um fast einen Meter angestiegen. Gleiches gilt für die Lenne in Altena. Auch die Rheinpegel sind seit gestern stark angestiegen. Nur die ostdeutschen Flüsse Oder und Elbe führen Niedrigwasser. 

Die Fronten sind durch. Auch das kleine Tief, das uns den Nachmittagsregen brachte, zieht gerade über Niedersachsen nach Brandenburg. Wir geraten auf seine Rückseite. Damit kommt von Norden deutlich kältere Luft zu uns. 

Tageshöchsttemperatur: 9,1 °

Tagestiefsttemperatur: 3,6 °

Tagesmitteltemperatur: 6,9 °

Sonnenscheindauer: 0 mm

Regen: 12,6 mm (die meisten Wetterstationen in NRW meldeten heute Regenmengen zwischen 15 und 20 mm)


Entwicklung:

Samstag: Die Luftmassengrenze, die kältere Luft im Norden von wärmerer Luft im Süden trennt, legt sich etwa an den 50. Breitengrad (Frankfurt). Wir geraten auf seiner Nordseite in eine nordöstliche Strömung. Heute Nacht mit Durchzug der schwachen Kaltfront, kann es einige Flocken Schnee geben. Am Tag bleibt es trocken. Allerdings dringt der Wolkenschirm der Luftmassengrenze über das Sauerland auch zu uns. Es ist deshalb wohl ganztägig bedeckt. Einzelne Auflockerungen sind aber nicht ausgeschlossen. Nach zwei Regentagen ist der Sinn auf "raus in die Natur" gepolt. Es könnte etwas matschig sein. ;-) Nachts 1 °, nachmittags nur noch 2 °.

Sonntag: Ein Zwischenhoch lässt es nachts aufklaren und richtig kalt werden: -5 °. Der Tag wird bei östlichem Wind richtig schön. Endlich scheint mal wieder zeitweise die Sonne vom nur locker bewölkten Himmel. Der meist schwache Wind lässt die 3 ° am Nachmittag nicht kalt erscheinen. Bereits um 18 Uhr, also bei Einbruch der Dunkelheit, unterschreitet die Temperatur bereits wieder den Gefrierpunkt.

Montag zieht südlich von uns eine wellende Warmfront durch. Vermutlich bleibt ihr Regengebiet südlich des Sauerlandes. Ganz sicher ist das aber noch nicht. Vormittags sollte es noch wolkig mit Auflockerungen sein. Nachmittags überwiegt starke Bewölkung.  Nachts -1 °, nachmittags 3 °.

Dienstag zieht nach freundlichem Beginn etwa ab Mittag eine Warmfront mit Regen durch. Er hört vor Sonnenuntergang nicht auf. Mit 1 ° in der Nacht und 7 ° nachmittags ist es wieder wärmer.


Glaskugelbereich: 

Mittwoch und Donnerstag zieht ein weiteres Tief über uns hinweg. Wahrscheinlich wird der Mittwoch sehr unbeständig. Donnerstag leichte Wetterbesserung. Mit 8-10 ° ziemlich warm. Zum Wochenende hin soll es wieder etwas kälter und beständiger werden. 

Freitag, 29. Januar 2021

28. Januar 2021

 Menden heute:

Eine Warmfront, eine über uns hinweg schleifende Kaltfront und eine weitere Warmfront: Diese Frontenfolge sagt alles über unser heutiges Wetter. Es war den ganzen Tag bedeckt und trüb. Bis auf eine kurze Pause heute Abend regnete es ganztägig. Vor allem im Rheinland sind Regenmengen über 20 mm herunter gekommen. Aber auch im Bergischen Land und Teilen des Sauerlandes waren es mehr als 15 mm. Wir wollten Landregen, wussten aber schon gar nicht mehr, wie der sich anfühlt. Heute war er da.

Tageshöchsttemperatur: 4,9 °

Tagestiefsttemperatur: 3,3 °

Tagesmitteltemperatur: 4,1 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Regen: 10,6 mm

Hönnepegel: 95 cm. Heute zeitweise über 100 cm


Entwicklung:

Freitag: Es geht weiter mit Fronten und einem Tiefdruckgebiet. Bereits heute Nacht zieht eine Warmfront heran. Gegen 3 Uhr beginnt es zu regnen. Der Regen hält bis zum Mittag an. Nachmittags zieht ein kleines Tief von der holländischen Küste nach Norddeutschland. Wie viel Regen dieses Tief bei uns auslöst, ist unsicher. Der DWD sieht wenig, andere Wetterdienste mehr Regen. Wir befinden uns auf der warmen Seite der nordöstlich von uns verlaufenden Luftmassengrenze in ziemlich milder Luft aus Südwesten. Nachts 2 °, nachmittags 8-9 °. Zeitweise starker Wind aus Südwest. Böen der Stärke 7 sind möglich.

Samstag: Die Luftmassengrenze verlagert sich bei leicht steigendem Luftdruck über uns hinweg nach Süden. Dabei kann ein schwacher Schneeschauer fallen. Wir geraten am frühen Morgen auf die kalte Seite der Luftmassengrenze. Die Temperatur sinkt auf einen Wert nahe dem Gefrierpunkt ab. Der Niederschlag bleibt südlich von uns. Wolkenauflockerungen sind aber selten. Bei hin und wieder auflebendem nordöstlichen bis östlichen Wind wird es kaum wärmer als 1 °.

Sonntag geraten wir unter ein schwaches Zwischenhoch. Es sorgt für einen schönen Wintertag. Nachts geht bei Aufklaren die Temperatur bis auf -4 °, in den bekannten Frostlöchern auch bis -5 ° zurück. Am Tag scheint meist die Sonne. Bei schwachem östlichem Wind kann es nachmittags bis auf 4 ° heraufgehen. Ein Tag, um in die Natur zu gehen. Schlitten fahren ist in der näheren Umgebung leider nicht mehr möglich.

Montag bleibt uns das Hoch erhalten. Es ist vermutlich nicht mehr so schön wie am Sonntag, aber wir bekommen einen recht freundlichen ersten Februartag. Nachts -1 °, nachmittags 4 °.


Glaskugelbereich

Dienstag ist es zunächst noch freundlich. Dann verstärkt sich von Westsüdwest die Tiefdrucktätigkeit und es wird wärmer und unbeständig.


Donnerstag, 28. Januar 2021

27. Januar 2021

 Menden heute:

Auf der Wetterkarte tummeln sich ungewöhnlich viele Tiefdruckgebiete. Sie ziehen von West nach Ost über den Atlantik, dann über das nördliche Europa bis weit nach Russland hinein. Dort ist die noch vor einer Woche klirrende Kälte von den Tiefs bis nach Sibirien zurückgedrängt worden. Diese Wetterlage hält unbeirrt an. Wärmere und kältere Luftmassen werden vor und hinter den Fronten über uns hinwegziehen. Heute war es eine schwache Warmfront mit etwas Schneeregen und Regen. Im Laufe des Tages wurde es immer wärmer. Die höchste Temperatur messe ich jetzt gegen 23 Uhr.

Tageshöchsttemperatur: 4,8 °

Tagestiefsttempertur: 0,9 °

Tagesmitteltemperatur: 2,3 °

Sonnenscheindauer: 0 mm

Regen: 1,6 mm


Entwicklung:

Donnerstag überqueren uns zwei Warmfronten und ein kleines Tief. Gegen 9 Uhr beginnt es zu regnen. Mit nur kurzen Unterbrechungen regnet es den ganzen Tag. Der Wind begleitet das Tief entgegen dem Uhrzeigersinn zunächst aus Südost, dann aus Ost, später aus Nord und Nordwest. Ein gebrauchter Tag für alle, die jeden Tag mal an die Luft wollen oder nach home-schooling auch dringend raus müssen. Es kommen ganz schöne Regensummen zusammen. In Staulagen und gemeinsam mit der Schneeschmelze bis hinauf in die höheren Lagen des Sauerlandes hat das Unwetterpotenzial. Nachts 3 °, nachmittags 5 °.

Freitag macht sich bereits ein weiteres Tief mit seinen Fronten von Belgien her auf den Weg zu uns. Sein Niederschlag erreicht uns bereits vor Tagesbeginn. Vormittags können wir mit einer Regenpause und sogar einigen Auflockerungen rechnen. Kurz nach Mittag überquert uns das Tief mit weiterem Regen oder Schauern. Nachts 4 °, nachmittags warme 9 °. Der Südwind lebt zeitweise deutlich auf.

Heute geht die Sonne um 8:12 Uhr auf und um 17:13 Uhr unter. Tageslänge über 9 Stunden. Es geht aufwärts.

Samstag bildet sich quer über ganz Europa knapp südlich des 50. Breitengrades (dort liegt Frankfurt) eine Luftmassengrenze aus, die kältere Luft im Norden von wärmerer Luft im Süden trennt. An dieser Luftmassengrenze bilden sich zum Teil kräftige Niederschläge. Sie bleiben voraussichtlich ganz oder großenteils südlich von uns. Bei wechselnder, meist stärkerer Bewölkung mit einzelnen Wolkenlücken ist es nördlich der Luftmassengrenze kälter als am Vortag. In Norddeutschland herrscht ab dem Nachmittag Dauerfrost. Auch bei uns geht abends die Temperatur unter den Gefrierpunkt. Nachts von 5 ° auf 3 ° zurückgehende Temperaturen. Am Tag wird es nicht mehr wärmer. 

Sonntag bestimmt ein Zwischenhoch unser Wetter. Nach teilweise klarer Nacht mit Frosttemperaturen ist es tagsüber wolkig mit längeren Aufheiterungen und trocken. Nachts -4 °, nachmittags 2-3 °.


Glaskugelbereich:

Montag Hochdruckwetter. Dienstag kommt schon wieder eine Warmfront. Die Westdrift bleibt erhalten.


Dienstag, 26. Januar 2021

26. Januar 2021

 Menden heute:

Das kleine Tief, das seit Mitternacht zunächst nassen Schnee auf die Landschaft, aber auch auf die Straßen fallen ließ, ist auf der Wetterkarte heute Abend schon nicht mehr zu finden. Der Schnee ging bei laicht ansteigenden Temperaturen rasch in Schneeregen und Regen über. Heute Morgen war von der weißen Pracht der Vortage nur noch ein kläglicher Rest übrig. Der Niederschlag der letzten Tage tut dem Boden gut. Die Flüsse füllen sich und auch der Hexenteich ist seit einigen Tagen wieder voll. Ab 12:30 blieb es trocken. Dem schwachen Zwischenhochkeil gelang es aber nicht, die Sonne mal richtig durchzubringen.

Tageshöchsttemperatur: 3,5 °

Tagestiefsttemperatur: 0,8 °

Tagesmitteltemperatur: 2,3 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Niederschlag: 5,6 mm

Hönnepegel heute Abend: 53 cm


Entwicklung:

Mittwoch: In der weiterhin wetterbestimmenden Westdrift wird in den Frühstunden bis nach Mittag das Niederschlagsgebiet einer Warmfront über NRW geführt. Es ist wie in den letzten Tagen zunächst Schnee oder Schneeregen. Dann fällt bei auf 3-4 ° ansteigenden Temperaturen Regen. Mit glatten Straßen müssen wir wohl nicht rechnen. Sehr viel Niederschlag kommt nicht zusammen. Nachts 0 °, nachmittags 3-4 °.

Donnerstag: Die Westwetterlage beschert uns ein Tief nach dem anderen. Donnerstag erreicht uns kurz vor Mittag die Warmfront eines Tiefs über England. Ihr Regengebiet beschäftigt uns bis zum Sonnenuntergang. Es regnet anhaltend und auch ergiebig. In mittleren Lagen des Sauerlandes wird der Schnee mit dem Regen weggespült und es besteht Hochwassergefahr bei Bächen und auch kleineren Flüssen. Nachts 3 °, nachmittags 5 °.

Freitag zieht das nächste Tief über uns hinweg. Es regnet zeitweise. Dabei steigt die Temperatur deutlich an. Nachts 5 °, nachmittags 8 °. Der Westsüdwestwind legt etwas zu. 

Samstag wird die Tiefdrucktätigkeit von einem Hoch über Skandinavien nach Süden gedrückt. Die heutigen Karten zeigen eine Luftmassengrenze, die kältere und trockenere  Luft im Norden von milderer und feuchterer  Luft im Süden trennt. Diese Luftmassengrenze, an der es lang anhaltend regnet, soll am Samstagnachmittag südlich des Mains liegen. Bei uns lockern die Wolken immer weiter auf. Nachmittags kann zeitweise die Sonne scheinen. Dabei wird es bei auf nördliche Richtungen drehendem Wind kälter. Morgens bis 5 °, abends 0°.


Glaskugelbereich: 

Sonntag können wir einen freundlichen Wintertag mit Nachtfrost und zeitweiligem Sonnenschein genießen. Nachmittags 3 °. Montag zieht nachmittags schon eine neue Warmfront von Westen heran. 

25. Januar 2021

Windgeschwindigkeit:

Mein Gefühl hat mich nicht getrogen. Die mittlere Windgeschwindigkeit hat in den letzten Jahren in Menden abgenommen.

Hier sind die mittleren jährlichen Windgeschwindigkeiten in km/h der letzten 14 Jahre. Seitdem habe ich eine computergestützte Wetterstation, die diese Auswertung ermöglicht. Die Trendlinie ist eindeutig. Der Wind bei uns lässt leicht nach. Die Auswertung macht aber auch deutlich, wie schwach der Wind bei uns generell ist. Im Mittel Windstärke 1.

Die mittlere Windrichtung war bis auf eine Ausnahme Westsüdwest. Die Ausnahme ist das mit einer Durchschnittstemperatur von 8,4 ° (2020 hatte 11,7 °) ungewöhnlich kalte Jahr 2010. Damals war die mittlere Windrichtung West.




 








Menden heute:















Auch heute Morgen war es winterlich. Bei wolkigem Himmel hatte es nachts etwas geschneit. Die dünne Schneedecke und die überfrorene Nässe führten zu spiegelglatten Bürgersteigen und Straßen. Letztlich ging bei mir ohne Streusalz nichts.

Der Tag zeigte sich bei geringen Luftdruckgegensätzen und ohne Fronten von seiner freundlich-winterlichen Seite. Gegen 10:30 Uhr überschritt das Thermometer den Gefrierpunkt und es blieb bis zum späten Nachmittag frostfrei. Der Westnordwestwind störte nicht.


Tageshöchsttemperatur: 2,7 °

Tagestiefsttemperatur: -1,3 °

Tagesmitteltemperatur: 0,3 ° (Die Monatsmitteltemperatur ist wieder auf das Mittel 2000-2019 von 2,2 ° abgesunken)

Sonnenscheindauer: 2:35 Stunden

Niederschlag: 0,1 mm

Schneedecke heute Morgen: 3 cm


Entwicklung:

Dienstag: Schon n der Nacht macht sich ein kleines Tief von der Nordsee her auf den Weg nach Südwesten. Es überquert uns mit seinem Niederschlagsgebiet. Zunächst gibt es bei bis Mitternacht über den Gefrierpunkt ansteigender Temperatur nassen Schnee. Bereits im Laufe der Nacht fällt mehr und mehr Schneeregen. Morgens lässt der Niederschlag nach. Vermutlich ist es in den tiefer gelegenen Stadtteilen dann bei 2 ° nicht mehr glatt. Ab 11 Uhr ist es dann weitgehend trocken. Ob die Sonne mal durchkommt, ist ungewiss. Wärmer als 3 ° wird es nicht.

Mittwoch: Morgens zieht ein kleines Randtief von West nach Ost. Bereits in der Nacht bei Annäherung der Warmfront beginnt es bei Temperaturen um 1 ° zu schneien. Später geht der Niederschlag in Schneeregen und Regen über. Nachmittags geht es auf 4 ° hinauf. Schwacher bis mäßiger Südwestwind.

Donnerstag kommt zum Frühstück eine Warmfront mit aufkommendem leichtem Regen herangezogen. Sie beschäftigt uns mit zeitweiligen, zumindest gelegentlichen Regenfällen den ganzen Tag. Vermutlich kommt einiges an Regen zusammen. Die Sonne sehen wir nicht. Nachts 1 °, nachmittags 4 °. 

Freitag überquert uns eine weitere Warmfront und eine Mischfront. Wieder müssen wir den ganzen Tag mit zum Teil lang anhaltendem Regen rechnen. Nachmittags kann vorübergehend mal eine Wolkenlücke vorbei kommen. Auch im höheren Sauerland taut es kräftig. Kleinere Bäche könnten Hochwasser führen. Nachts 2 °, nachmittags 6 °.


Glaskugelbereich:

Am Wochenende legt sich eine Luftmassengrenze, die Polarluft im Norden von angewärmter Luft im Süden trennt, quer über Deutschland. Die Modelle sehen sie südlich von uns, so dass wir uns in der kälteren Luft befinden. Ab Samstagnachmittag bekommen wir Dauerfrost. Über Niederschlag zu reden ist voreilig. Es kommt ganz auf die genaue Lage der Luftmassengrenze an.


Sonntag, 24. Januar 2021

24. Januar 2021

 Menden heute:















Wie erwartet lag heute Morgen eine Schneedecke über ganz Menden. Nach Mitternacht kam Schneeregen auf. Die Temperatur blieb zunächst noch über 2 °. Erst um fünf Uhr unterschritt sie die 1°-Marke. Bei dieser Temperatur geht der Schneeregen in nassen Schnee über. So kamen bis zum Morgen 5 cm Schnee zusammen. Es hätte deutlich mehr sein können. Beim Grenzpunkt des Übergangs des Niederschlags in die feste Phase kommt es auf Zehntelgrad an. Um 8:50 Uhr war es mit 0,4 ° am kältesten. Bereits ab 11:30  Uhr begann der Schnee von den Zweigen herunter zu fallen und auf den Straßen taute er weitgehend. Wärmer als 1 ° um 13 Uhr wurde es aber nicht. Seit 19:30 Uhr haben wir wieder Frost.

Tageshöchsttemperatur: 2,7 ° (0:13 Uhr)

Tagestiefsttemperatur: -1,1 °

Tagesmitteltemperatur: 0,7 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Niederschlag: 7,0 mm (vorläufiger Wert; Regenmesser ist unbeheizt)

Schneedecke am Morgen: 5 cm


Entwicklung:

Montag: Nachts zieht von Belgien ein kleines Tief heran. Sein Schneegebiet bleibt wohl südlich von uns und schwächt sich rasch ab. Einige Flocken können wir abbekommen. Über Schnee kühlt sich die Luft stark ab. In der Frühe etwa auf -3 °. Da in den Außenbezirken die Straßen und Bürgersteige nicht abgetrocknet waren, müssen wir mit Glatteis rechnen. Erst kurz vor Mittag überschreitet die Temperatur  für einige Stunden den Gefrierpunkt. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und weitgehend trocken. Der schwache Wind kommt aus Westnordwest.

Dienstag ziehen nachts und vormittags am Nordostrand eines schwachen Hochkeils von der Nordsee her Schneeregen- oder Schneeschauer durch. Gelegentlich kann es kurz auflockern. Der Gesamteindruck ist in den höheren Lagen Mendens winterlich. Nachts -2 °, nachmittags 2 °.

Mittwoch: Wir geraten wieder in eine stramme westliche Strömung. Mittwoch ist ein Übergangstag. Nachts und vormittags zieht ein schwaches Schauergebiet nördlich an uns vorüber. Vielleicht bekommen wir einen "Streifschuss" mit etwas Schnee. Dann ist es wechselnd wolkig, bevor uns am späteren Nachmittag die Warmfront eines kleinen Tiefs über der Deutschen Bucht erreicht. Der genaue Wetterablauf ist noch unsicher. Jedenfalls geht die Temperatur nachts kaum noch unter 0 ° zurück. Am Tag wird es aber auch noch nicht wärmer als 2 °.

Donnerstag ist mit dem Durchzug einer Warmfront am Vormittag und einer Kaltfront am Nachmittag die Umstellung auf eine etwas mildere Westwetterlage abgeschlossen. Es regnet den ganzen Tag mit Unterbrechungen. Anfangs kann der Regen noch mit Schnee vermischt sein. Dann wird es langsam wärmer. Nach Durchzug der Kaltfront am Nachmittag kann die Bewölkung kurz vor Sonnenuntergang mal aufreißen. Nachts 1 °, nachmittags 4 °.


Glaskugelbereich:

Freitag und Samstag liegt fast ganz Europa unter einem riesigen Tiefdruckkomplex. Vor allem am Freitag und in der Nacht zum Samstag soll es zeitweise regnen. Der Sonntag könnte unter Zwischenhocheinfluss freundlich werden. Bis auf Freitag und Samstag bleiben die Temperaturen gedämpft. 

23. Januar 2021

 Menden heute:

Zwischen einem Tief über der Ostsee und einem von Westen heranziehenden Randtrog des Nordmeertiefs profitierten wir von einem sehr schwachen Zwischenhoch. Es war wolkig, ab 11 Uhr mit längeren Aufheiterungen und trocken. Abends nahm die Bewölkung zu und kurz vor Mitternacht begann es leicht zu schneeregnen. 


Tageshöchsttemperatur: 6,1 °

Tagestiefsttemperatur: 0,5 °

Tagesmitteltemperatur: 2,7 °

Sonnenscheindauer: 2:42 Stunden

Niederschlag: 0 mm


Entwicklung:

Sonntag: Samstagabend 22 Uhr hat die Mischfront gemeinsam mit dem Randtrog den Rhein erreicht. Sie bewegt sich langsam nach Osten. Vor der Front steigt die Temperatur noch mal leicht an. Mit einsetzendem Niederschlag wird sie nicht zuletzt durch Verdunstungskälte, bei Frontdurchzug auch durch die einfließende etwas kältere Luft absinken. Aus Schneeregen wird Schnee. Es kann auch mal kräftiger schneien. Wir werden mit einer Schneedecke aufwachen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es die dickste Schneedecke des bisherigen Winters. Auch am Vormittag wird es zunächst noch weiter schneien. Allerdings überschreitet die Temperatur spätestens gegen Mittag den Gefrierpunkt. Also Mütze auf und vormittags raus. Nachts 0 °, nachmittags 2 °. Über dem Schnee geht es abends rasch wieder in den Frostbereich. Der Wind dreht von Ost auf Nordost. Nach Durchzug des Troges bekommen wir schwachen bis mäßigen westlichen Wind.

Montag: Ein Höhentrog überdeckt weite Teile Europas. Bei uns steigt der Luftdruck leicht an. Dadurch klart es nachts zeitweise auf und es wird über der Schneedecke richtig kalt. Bereits am späteren Vormittag kommt die Sonne gelegentlich durch. Wer kann, sollte die Winterlandschaft in den Mendener Wäldern nutzen. Nachts -4 °, nachmittags höchstens 2 °.

Dienstag: Der Zwischenhocheinfluss bleibt erhalten. Nachts ist es nicht mehr ganz so kalt. Am Tag ist es wechselnd wolkig mit Auflockerungen. Schnee fällt nicht. Nachts -2 °, nachmittags 2-3 °. Meist schwacher Wind aus westlichen Richtungen.

Mittwoch: Der Zwischenhochkeil liegt so, dass von Nordwesten etwas feuchtere Nordseeluft einfließen kann. Nachts kann es ein bisschen schneien oder schneeregnen. Tagsüber wechseln sich südlich eines Troges stärkere Wolkenfelder und gelegentliche Auflockerungen ab. Der eine oder andere Schneeregenschauer ist nicht auszuschließen. Bei 0 ° nachts und 3 ° am Nachmittag wird der Schnee in der Stadt langsam schmelzen.


Glaskugelbereich:

Donnerstag und Freitag ist die Westdrift wieder da. Von Westen zieht ein atlantisches Tief mit recht warmer Meeresluft und Regen heran. Der Schnee fließt mit dem Regen weg. Möglicherweise können wir seit langem mal wieder eine volle Hönne sehen. Donnerstag 7 °, Freitag 8 °.

Freitag, 22. Januar 2021

22. Januar 2021

 Menden heute:

Heute Nacht gegen 4 Uhr zog die Kaltfront des Norwegentiefs mit Regen und böigem Wind durch. Gleichzeitig ging wie gestern auch die Temperatur wieder in kürzester Zeit diesmal von 8,5 auf 4 ° zurück. Bereits um 6 Uhr war es auch mit dem Regen vorbei. Vormittags blieb es stark bewölkt. Nachmittags konnten wir dann doch noch für zwei Stunden die Sonne genießen. Der Wind schlief vollständig ein.

Tageshöchsttemperatur: 9,7 ° (um 2:09 Uhr)

Tagestiefsttemperatur: 1,5 °

Tagesmitteltemperatur: 4,8 °

Sonnenscheindauer: 2:04 Stunden

Regen: 3,4 mm

Stärkste Windböe: 44 km/h (6 Bft)


Entwicklung:

'Samstag zieht das kleine Tief, das heute Süddeutschland viel Niederschlag gebracht hat, südlich an uns vorbei nach Polen. Wir bekommen von seinem Regen wohl kaum was ab. Am Tag wechseln sich stärkere Bewölkung und kurze Auflockerungen ab. Abends zieht in der Westdrift ein Trog heran. Gegen 22 Uhr beginnt es zu regnen. Bei sinkenden Temperaturen geht der Niederschlag nachts in Schneefall über. Frühtemperatur -1 °, nachmittags 5 °.

Sonntag werden wir vermutlich mit einer Schneedecke wach. Vormittags schneit es zunächst leicht weiter. Bald kommen die ersten Auflockerungen und die Temperatur steigt auf 1-2 °. Der Schnee wird nass, aber nicht verschwinden. Es könnte ein schöner Wintertag werden. Je früher wir nach draußen kommen, um so besser dürfte der Schnee sein. Wie immer, wenn es beim "Winter" auf eine Temperaturdifferenz von einem oder zwei Grad ankommt (Schneeregen oder Schnee?) stehen Prognosen auf etwas wackligen Beinen.

Montag wird es schwierig. Das deutsche Modell sieht einen Hochkeil, das amerikanische einen Trog. Unterschiedlicher geht es kaum bei einer Vorhersage für den dritten Tag. Hoffen wir auf das deutsche Modell. Dann ist es wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts ist es mit -3 ° ziemlich kalt. Am Tag wird es nicht wärmer als 1 °.

Dienstag dehnt sich das Hoch noch etwas aus. Von Westen naht allerdings eine Störung. Zunächst ist es wolkig mit Auflockerungen. Nachmittags werden die Wolken langsam dichter und abends ist es bedeckt. Bis Mitternacht bleibt es trocken. Nachts -1 °, nachmittags 3 °.


Glaskugelbereich: 

Mittwoch kann es nachts etwas Schnee geben. Er taut am Tag bei wechselnder Bewölkung und geringen Luftdruckgegensätzen wieder weg. Donnerstag wird es mit einer Warmfront nass und wärmer.

21. Januar 2021

 Menden heute:

Die Kaltfront heute Morgen um 7:00 Uhr hatte es in sich. Kurzzeitig heftiger Regen, teilweise mit Graupel, heftige Windböen und ein sehr schneller Temperaturrückgang von 10,8 °  auf 5 ° innerhalb einer Stunde. Nach der Front rissen die Wolken ziemlich rasch auf und um 10 Uhr schien schon die Sonne. Es war dann doch noch ein freundlicher, aber windiger Tag. Abends zog von Südwesten die nächste Warmfront heran. Um 19:30 Uhr begann es zu regnen.

Frontdurchzug mit plötzlich rasch steigendem Luftdruck: 7:00 Uhr

Stärkste Windböe: 53 km/h (7 Bft) um 7:36 Uhr; 

Messnetz Sauerland Wetterstation im Lahrfeld 59,4 km/h (7 Bft) um 7:19 Uhr 

Hemer: 76 km/h (9 Bft)

Werl: 83 km/h (9 Bft)

Fröndenberg-Hohenheide: 85 km/h (9 Bft)

Flh. Münster: 97 km/h (10 Bft)

Geilenkirchen: 102 km/h (10 Bft)

Solche Windgeschwindigkeiten führen zwangsläufig zu größeren Schäden. Wieder mal hat sich erwiesen, dass richtige Stürme im geschützten Menden sehr selten sind.

Stärkster Regen mit einer Regenrate von 29 mm/Stunde um 7:21 Uhr


Tageshöchsttemperatur: 10,8 ° (6:22 Uhr)

Tagestiefsttemperatur: 4,7 ° (8:53 Uhr)

Tagesmitteltemperatur: 7,5 °

Sonnenscheindauer: 3:07 Stunden

Regen: 5,2 mm


Entwicklung:

Freitag: Nachts zieht ein kleines Randtief von Frankreich über uns hinweg. Es liegt mittags bereits über der Ostsee. Es regnet zeitweise. Auch mal kräftiger. Morgen früh ist der Spuk aber schon wieder vorbei. Zwischen ein Uhr und fünf Uhr frischt der Wind wieder kräftig auf. Er ist aber nicht so stark wie am Donnerstagmorgen. Die Kaltfront zieht gegen vier Uhr durch. Dann geht die Temperatur von 9 ° auf 5 ° zurück. Ob die Sonne wieder so wie am Donnerstag durchkommt, ist ungewiss. Das liegt vor allem daran, dass von Frankreich ein weiteres Feuchtepaket mit Regen südlich an uns vorbeizieht. Es hinterlässt bei uns wahrscheinlich seinen Wolkenschirm. Aber die Hoffnung auf Sonne stirbt zuletzt.

Samstag befinden wir uns in einem Bereich geringer Luftdruckgegensätze. Erst abends kommt von Südwesten ein Trog zu uns. Nach kalter Nacht ist es wechselnd wolkig mit Auflockerungen. Die Schauerneigung ist gering. Der Südsüdwestwind hält sich in Grenzen. Etwa ab 20 Uhr beginnt es zu regnen. Bei ca. 2 ° ist der Regen vermutlich mit Schnee vermischt. Nachts -1 °, nachmittags 5 °.

Sonntag steigt der Luftdruck vorübergehend an und der Niederschlag (es kann durchaus auch Schnee sein) lässt vormittags rasch nach. Danach lockert es vorübergehend auf. Abends sieht es nach einem weiteren heranziehenden Trog aus. Nachts 1 °, nachmittags 2 °.

Montag: Der Trog zieht über uns hinweg. Seine Wetterwirksamkeit (Schnee oder nicht?) ist umstritten. Nachts gibt es leichten Frost. Am Tag bei wechselnder Bewölkung 3 °. Morgen mehr.


Glaskugelbereich: Dienstag und Mittwoch bei leichtem Zwischenhocheinfluss meist trocken. Nachts um den Gefrierpunkt, nachmittags 4 °. Ab Donnerstag wird es wieder wärmer.





Donnerstag, 21. Januar 2021

20. Januar 2021

Rückblick:

Die ersten zwanzig Tage des Januar waren etwas zu kalt, ausgesprochen trüb und ziemlich trocken.

Bisherige Monatsdurchschnittstemperatur: 2,0 ° (Mittel 2000-2019: 2,2 °)

Bisherige Sonnenscheindauer: 9:25 Stunden (davon heute die Hälfte). Mittel 2002-2019: 55,9 Stunden, davon erreicht 16,8 %

Bisherige Niederschlagssumme: 39,8 mm (Mittel 2000-2019: 85,2 mm; davon erreicht 46,7 %)


Menden heute:

Im Warmsektor des von England langsam zur Nordsee ziehenden Sturmtiefs war es heute zwar etwas windig, insgesamt aber angenehm warm. Nach dem tristen Wetter gestern eine gute Gelegenheit, mal wieder das Haus zu verlassen. 

Tageshöchsttemperatur: 10,6 ° (keine Spitzentemperatur für Januar, aber immerhin ein Tagesrekord seit 1972)

Tagestiefsttemperatur:4,4 °

Tagesmitteltemperatur: 7,4 °

Sonnenscheindauer: 4:39 Stunden (sonnigster Ort NRWs, so lange hat die Sonne letztmalig am 19. Januar geschienen)

Regen: 0 mm

Stärkste Windböe: 43 km/h (6 Bft)


Entwicklung:

Donnerstag: Gerade habe ich im Garten und auf der Terrasse alles weggeräumt, das Donnerstagfrüh gefährdet ist, wegzufliegen. Die Kaltfront des Nordseetiefs zieht gegen 8 Uhr mit heftigen Böen über uns hinweg. Es gibt eine Sturmwarnung für Menden. Bereits in der zweiten Nachthälfte nimmt der Wind zu und die Rollladen werden zu klappern beginnen. Ich rechne für das wenig windanfällige Menden mit Böen der Stärke 7. Der Wind lässt im Laufe des Vormittags langsam nach, bleibt aber den ganzen Tag unangenehm.  Nach Frontdurchzug bekommen wir eine wechselnde Bewölkung mit einzelnen Schauern. Bereits vor Mittag lassen die Schauer nach und es trocknet ab. Die höchsten Temperaturen messen wir heute Nacht vor der Front, 11 °. Tagsüber 8-9 °.

Freitagnacht überquert uns die nächste Front mit zum Teil kräftigem Regen. Um 9 Uhr ist der Spuk vorbei und die Wolken lockern auf. Zeitweise scheint die Sonne. Mäßiger Südwestwind. Nachts 5 °, tagsüber mit 6 ° kaum wärmer.

Samstag: Wir geraten in eine mehr südwestliche Strömung, mit der kleine Randtiefs über uns hinweggeführt werden. Eins zieht nachts südlich an uns vorbei, streift uns aber mit etwas Schneeregen. Am Tag ist es meist trocken mit wenig Sonne und mäßigem Südwind. Abends zieht das nächste Regengebiet über uns hinweg. Ab Mitternacht kann auch mal Schnee untergemischt sein. Es ist deutlich kälter. Nachts 2 °, am Tag 3 °.

Sonntag: Nachts bleibt es bei den Schneeregen- oder Schneeschauern. Genau ist das nicht zu sagen. Am Tag sollen uns weder kleine Tiefs noch Fronten erreichen. Es sollte also abtrocknen. Erst abends sieht der DWD ein Feuchtepaket. Das ist aber unsicher. Ein leicht winterlicher Tag mit nachts 1 ° und tagsüber 2-3 °. Schwacher bis mäßiger Südwestwind.


Glaskugelbereich: 

Montag und Dienstag gelangen wir auf der Rückseite des Skandinavientiefs in eine westliche bis nordwestliche Strömung. Wir müssen mit leichtem Nachtfrost rechnen, dafür aber weitgehend trockenem Wetter. Tagsüber 3-4 °.


Mittwoch, 20. Januar 2021

19. Januar 2021

 Menden heute:

Ein wettermäßig gebrauchter Tag. Den ganzen Tag trüb und bis 13:30 regnerisch. Dazu ein unangenehmer Südwestwind. In weiten Teilen NRWs hat es mehr als 10 mm geregnet. Meinerzhagen lag mit 23 mm an der Spitze. Menden, aber auch Hemer, Werl und Arnsberg brachten es auf etwa 6-7 mm.

Verantwortlich war die Warmfront eines ostatlantischen Tiefs, die zügig über uns hinweg zog und einen Schwall sehr feuchter Atlantikluft mitbrachte. Das Regengebiet liegt jetzt über Nord- und Ostdeutschland und zieht ab.

Tageshöchsttemperatur: 7,9 °

Tagestiefsttemperatur: 3,2 °

Tagesmitteltemperatur: 5,1 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Regen: 6,6 mm

Stärkste Windböe: 46 km/h (6 Bft), Hemer:67 km/h (8 Bft)


Entwicklung:

Mittwoch: Wir liegen den ganzen Tag im Warmsektor des mittags über England liegenden Tiefs. Seine Kaltfront hängt weit hinterher und hat mittags erst die Irische See erreicht. In der sehr kräftigen südwestlichen Strömung können die Wolken mal kurzzeitig aufreißen. Meist ist es aber stark bewölkt. Schwache Schauer sind möglich, aber selten. Der Wind weht mäßig bis steif aus Südwest. Böen der Stärke 7 sind möglich. Nachts 5 °, nachmittags 10 °.

Donnerstagmittag hat sich das Tief zu einem kräftigen Sturmwirbel entwickelt und befindet sich zwischen Schottland und Norwegen. Seine Kaltfront überquert uns in den frühen Morgenstunden mit einer Schauerlinie und stürmischem Südsüdwestwind. Dahinter können die Wolken kurzzeitig aufreißen und die Sonne kommt heraus. Sie ändert aber an dem ungemütlichen Wettercharakter wenig. Der Wind nimmt auch tagsüber nur wenig ab. Denn von Südwesten nähert sich ein schnell laufendes Randtief. Es erreicht uns mit seinem Niederschlagsband gegen 18 oder 19 Uhr. Nachts 8 °, nachmittags 10 °.

Freitag liegen wir südlich des umfangreichen Sturmtiefs über Südnorwegen in einer weiterhin südwestlichen Strömung. Nachts regnet es noch. Tagsüber ist es meist stark bewölkt mit  Auflockerungen. Regen ist tagsüber nicht zu erwarten. Abends kommt von Südwesten ein Feuchtepaket heran. Ob es uns Regen bringt, ist unsicher. Nachts 5 °, nachmittags 7 °. Schwacher bis mäßiger Südwestwind. 

Samstag ändert sich an der Wetterlage wenig. Wir bleiben in der Westdrift. Bei wechselnder, gelegentlich auflockernder Bewölkung bleibt es bis zum Nachmittag trocken. Dann zieht wieder ein schnelles Randtief von Frankreich heran. Abends kann es etwas regnen. Mit 2 ° nachts und 5 ° am Tag ist es kälter als an den Vortagen. Der Südwind ist noch spürbar, aber nicht mehr stark. 


Glaskugelbereich: 

Es bleibt unbeständig. Der Tiefdruckkomplex zieht weiter nach Osten. Dadurch geraten wir in eine westnordwestliche Strömung und es wird noch etwas kälter. Niederschläge sind zeitweise mit Schnee vermischt. Montag kann es auch schneien.

Dienstag, 19. Januar 2021

18. Januar 2021

 Menden heute:

In der kräftigen Westdrift hatten wir heute das Glück, keine Front in der Nähe zu haben. So blieb es zwar wie immer in den letzten Wochen weitgehend bedeckt. Aber es regnete kaum. Es war noch etwas wärmer als gestern prognostiziert. Der Wind hielt sich noch sehr in Grenzen. Das wird sich ändern.

Tageshöchsttemperatur: 5,2 °

Tagestiefsttemperatur: 2,9 °

Tagesmitteltemperatur: 4,1 °

Sonnenscheindauer: 3 Minuten

Regen: 0,4 mm


Entwicklung:

Dienstag: In der ausgesprochen flotten westlichen Strömung zieht heute Nacht die Warmfront des ostatlantischen Tiefdruckkomplexes heran. Sie überquert uns rasch und liegt mittags bereits an der polnischen Grenze. Ausgangs der Nacht beginnt es zu regnen. Der Regen ist in den höheren Lagen Mendens und Umgebung zunächst mit Schnee vermischt. Es regnet zeitweise kräftiger. Gegen Mittag oder am frühen Nachmittag ist der Regen durch. Es kann aber noch kurze Schauer geben. Die Temperatur steigt nach Frühwerten von 4 ° im Laufe des Vormittags an auf bis zu 9 °. Der Südsüdwestwind nimmt bereits nachts deutlich zu. Gegen 14 Uhr dreht er auf Südwest und schwächt sich dann etwas ab.

Mittwoch bleiben wir den ganzen Tag im Warmsektor des Tiefs. Der Südsüdwestwind bestimmt mit Böen bis Stärke 6 das Wettergeschehen. Es ist wechselnd wolkig. Regen gibt es so gut wie nicht. Auch wenn es nach den Erfahrungen der letzten Zeit optimistisch klingt: Die Sonne kommt gelegentlich durch. Nach 5 ° nachts können wir nachmittags mit bist zu 11 ° rechnen. Unwirkliches Wetter.

Donnerstag zieht vormittags die Kaltfront des Sturmtiefs, das inzwischen die nördliche Nordsee erreicht hat, mit einer Schauerlinie über uns hinweg. Danach lockert es gelegentlich auf und die Sonne kommt heraus. Am späten Nachmittag erreicht uns bereits der nächste "Schnellläufer". Ein winziges Tief, das mittags noch südlich Cornwalls lag. Es bringt uns nächtlichen teils auch etwas kräftigeren Regen. Nachts milde 9 °, nachmittags 10 °. Das war es mit dem zu kalten Januar. Der Wind erreicht vor allem am frühen Morgen in Böen Windstärke 7. Achtung, Sperrmülltag! Da kann einiges herumfliegen.

Freitag beherrscht zwar das Tief über Südnorwegen noch unser Wetter, es fehlen aber Fronten und intensive Tröge. So bleibt es zwar windig. Es ist aber nicht mehr so stürmisch wie am Donnerstag. Regen ist kaum zu erwarten. Gelegentlich kommt die Sonne durch. Dafür wird es aber deutlich kühler. Nachts 4 °, nachmittags 7 °.


Glaskugelbereich: Samstag und Sonntag ist es bei wechselnder Bewölkung leicht unbeständig mit einzelnen Schauern. Sie können durchaus mit Schnee vermischt sein. Mit nachts 2 ° und nachmittags 4 ° ist es noch etwas kälter. 

Montag, 18. Januar 2021

17. Januar 2021

 Menden heute:

Wir standen auf und sahen eine herrliche Winterlandschaft. Es hatte drei Zentimeter Neuschnee gegeben. Hier am Kapellenberg waren sogar die Straßen weiß. Vormittags schneite es bei langsamem Trogdurchzug noch weiter. Kurz vor Mittag überschritt die Temperatur den Gefrierpunkt und die weiße Pracht schmolz so schnell dahin wie sie gefallen war. Heute Nachmittag regnete es gelegentlich, heute Abend zeitweise. Die milde Luft setzt sich jetzt über ganz Deutschland durch. Um kurz vor Mitternacht beträgt sie bei mir 3,8 °.

Die Tage werden jetzt schon spürbar länger. Die Sonne ging heute  20 Minuten später unter als am 1.Januar. Jeden Tag gewinnen wir am Abend zwei Minuten und am Morgen eine Minute. 

Tageshöchsttemperatur: 3,9 °

Tagestiefsttemperatur: -1,6 °

Tagesmitteltemperatur: 0,6 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Niederschlag: 4,2 mm

Schneedecke heute Morgen: 3 cm


Entwicklung:

Montag: Auf der Rückseite der durchgezogenen Mischfront geraten wir in eine mildere West- bis Südwestströmung. Ein wenig profitieren wir von hohem Luftdruck über Süddeutschland (mehr als 1020 hPa auf unseren Barometern). So bleibt es weitgehend niederschlagsfrei. Die einströmende feuchte Meeresluft lässt der Sonne nur geringe Chancen. Nachts 2 °, nachmittags 4 °. Auflebender Südwestwind.

Dienstag: Bereits in der Frühe greift die Warmfront eines Tiefdrucksystems über dem Ostatlantik auf uns über. Bis zum Nachmittag regnet es zeitweise. Erst am späten Nachmittag lässt der Regen nach. Es kommt einiges an dringend notwendigen Regenmengen zusammen. Der Südwestwind ist mäßig bis kräftig. Nachts 3 °, nachmittags 7 °.

Mittwoch: Die Kaltfront des Tiefs kommt über England nicht so recht von der Stelle. So bleiben wir den ganzen Tag im Warmsektor des Tiefs. Bei weiterhin starkem südsüdwestlichem Wind besteht nur eine geringe Regenneigung. Es ist wechselnd wolkig. Die Sonne scheint zeitweise und es wird ziemlich warm. Nachts 6 °, nachmittags 10 °. 

Donnerstag: Das Tief zieht in die Nordsee. Sein Windfeld trifft uns insbesondere bei Durchzug der erwarteten Kaltfront am frühen Morgen. Es sind Böen der Stärke 6-7 wahrscheinlich. Der Wind lässt im Laufe des Tages etwas nach. Nachts und vormittags regnet es. Gegen Mittag lockern die Wolken auf und die Sonne lässt sich gelegentlich blicken. Nachts 9 °, nachmittags 10 °. 


Glaskugelbreich: 

Freitag und Samstag bleibt es in der kräftigen Westdrift unbeständig und mit 10 ° bzw. 7 ° noch mild. Sonntag und Montag wird es wieder kühler, aber nicht winterlich. 

Sonntag, 17. Januar 2021

16. Januar 2021

 Rückblick:

Die erste Monatshälfte:

Tagesmitteltemperatur: 1,5 ° (Mittel 2000-2019: 2,2 °). Es war also ziemlich kalt. Die letzte kalte erste Januarhälfte hatten wir 2017 mit einer Mitteltemperatur von 1,0 °.

Sonnenscheindauer: 4:43 Stunden (Mittel für den Monat Januar: 55,9 Stunden; bisher erreicht: 8,4 %). Nach dem ausgesprochen trüben Dezember hatten wir im Januar einen Ausgleich erhofft. Wir werden enttäuscht. Wir müssen trotzdem an die frische Luft.

Niederschlag: 28,2 mm (Mittel für den Monat Januar 2000-2019: 85,2 mm, 33,1 % erreicht. Nach den zu trockenen Monaten November und Dezember reicht es bisher wieder nicht.


Menden heute:

Trotz hohen Luftdrucks mussten wir auch heute im Vorfeld einer Warmfront mit ganztägiger Stratusbewölkung vorlieb nehmen. Dabei war es ziemlich kalt. Abends zog noch dichterer Stratus auf und um 20 Uhr begann es leicht zu schneien. Der Schnee hält bis in die zweite Nachthälfte an.

Tageshöchsttemperatur: 0,8 °

Tagestiefsttemperatur: -1,6 °

Tagesmitteltemperatur: -0,4 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten (der 10. Tag in diesem Monat ohne jeden Sonnenstrahl)

Niederschlag: 0,4 ° (geschätzt, liegt als Schnee im Auffangbehälter)


Entwicklung:

Sonntag: Wir werden mit einer dünnen Schneedecke wach. Die Temperatur bleibt nachts und auch am Vormittag noch unter dem Gefrierpunkt. Spätestens gegen Mittag verlassen wir den Frostbereich. Vorher zieht aber noch der Trog des Tiefs mit weiterem leichtem Schneefall durch. Dann, wenn es gerade so schön winterlich weiß ist und wir eigentlich Schnee fegen müssten, schmilzt er langsam weg. Nachmittags wird es 3 °. Niederschlag fällt als Regen. 

Montagmorgen ist der meiste Schnee wieder geschmolzen. Nachts wird es nicht kälter als 2 °. Am Tag liegen wir südlich der Tiefdruckgebiete in einer Westströmung. Die Wolken kommen vom Atlantik. Wieder sehen wir die Sonne .- wenn überhaupt - nur kurz. Die Schauerwahrscheinlichkeit ist nicht hoch. Der Südwestwind ist unangenehm. Nachmittags 5 °.

Dienstag zieht in der Westdrift eine weitere Warmfront über uns hinweg. Es regnet den ganzen Vormittag. Nachmittags lässt der Regen nach und es trocknet ab. Es weht ein in Böen kräftiger Südwestwind. Nachts 3 °, nachmittags 8 °.

Mittwoch befinden wir uns im Warmsektor des Tiefs bei Schottland. Aus Südwest strömt ausgesprochen milde Meeresluft zu uns. Es ist leicht unbeständig. Viel Regen bekommen wir nicht. Kurzzeitige Wolkenlücken sind denkbar. Dafür bleibt es aber sehr windig. In Böen ist Windstärke 7 möglich. Nachts 6 °, nachmittags 11 °. Das sind 10 ° mehr als am heutigen Samstag. 


Glaskugelbereich: 

Donnerstag und Freitag Tiefdruckwetter. Es ist leicht unbeständig mit einzelnen Schauern. Weiterhin windig und mild. 7-10 °.

Samstag, 16. Januar 2021

15. Januar 2021

 Rückblick:

Die erste Januarhälfte war mit einer Mitteltemperatur von 1,5 ° relativ kalt. Sie war ausgesprochen sonnenscheinarm und zu trocken. Näheres dazu morgen.

Menden heute:

Trotz ziemlich hohen Luftdrucks (1029 hPa) blieb es heute erneut grau in grau. In Düsseldorf und Köln schien knapp eine Stunde die Sonne. Ansonsten in ganz NRW Fehlanzeige. Dafür blieben wir aber auch verschont von heftigen Schneefällen. Vor allem im Schwarzwald und im Allgäu liegen zum Teil mehr als ein Meter Neuschnee. In Menden schneite es gelegentlich sehr leicht. 

Tageshöchsttemperatur: 0,9 °

Tagestiefsttemperatur: -0,9 °

Tagesmitteltemperatur: 0,0 ° (bisher kältester Tag des Monats)

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Niederschlag: 0,2 mm


Entwicklung:

Samstag: Noch hält der hohe Luftdruck. Nachmittags hat die Warmfront eines Tiefs südlich Islands mit Schneefall bereits Holland und Belgien erreicht. Jetzt könnte doch vor der Front bei südwestlichem Wind mal die Sonne scheinen. Könnte. Ob wir wirklich für eine halbe Stunde die Sonne sehen, ist nicht ausgemacht. Jedenfalls ist es nach kalter Nacht auch am Tag frostig. Die Temperatur wird den Gefrierpunkt kaum überschreiten. Gegen Abend werden die Wolken dichter und später beginnt es zu schneien. Nachts -3 °, nachmittags 0-1 °.

Sonntag wachen wir vermutlich mit einer dünnen Schneedecke auf. Die Front liegt mittags über dem Osten NRWs. Ihr folgt etwas mildere Luft. Im Laufe des späteren Vormittags steigt die Temperatur über den Gefrierpunkt. Der Niederschlag lässt dann immer mehr nach. Er fällt ab Mittag als Regen. Der Wind weht leicht bis mäßig aus West. Nachts -2 °, am späten Nachmittag 3-4 °.

Montag befinden wir uns zwischen tiefem Luftdruck über dem Nordmeer und mehreren Hochs über Südeuropa in einer westlichen Strömung. Es ist stark bewölkt mit kurzen Aufhellungen und meist trocken. Nachts 2 °, nachmittags 4 °. Kräftig auflebender Wind aus Südwest. 

Dienstag zieht bereits ein neues Tief vom Atlantik über die Irische See nach Schottland. Seine Warmfront führt nicht nur wärmere Luft heran, sondern auch ein Regengebiet, das vormittags über Menden hinwegzieht. Erst zum Abend ist es trocken. Bei mäßigem bis frischem südsüdwestlichem Wind geht die Temperatur von 2 ° am Morgen auf 7 ° nachmittags hinauf.


Glaskugelbereich: 

Wir geraten in eine windige bis leicht stürmische Südwestwetterlage auf der Südostseite atlantischer Tiefs. Mittwoch und Donnerstag ist es wechselhaft mit einzelnen Schauern, kräftigem bis steifem Wind und Temperaturen von 12 ° am Mittwoch und 9 ° am Donnerstag. Ab Freitag wird es wieder kühler. Frost ist erst mal nicht zu erwarten.

Donnerstag, 14. Januar 2021

14. Januar 2021

 Menden heute:

Ein schwacher Hochkeil hat uns das Tief über Frankreich vom Leib gehalten. Sein Niederschlagsgebiet bringt zur Zeit unwetterartige Schnee- und Regenfälle in die Schweiz, Teile Südwestdeutschlands und der Alpen. Es fiel mehr als ein halber Meter Neuschnee. Leider hat es der Hochkeil nicht geschafft, bei uns die Sonne durchzubringen. Gelungen ist ihm das für eine Stunde in Lippstadt.

Tageshöchsttemperatur: 1,6 °

Tagestiefsttemperatur: -0,6 °

Tagesmitteltemperatur: 0,7 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Freitag: Hoher Luftdruck bleibt bei uns wetterbestimmend. Mit nordöstlichem Wind wird ziemlich kalte und feuchte Luft ins Sauerland geführt. Das Hoch lässt aber keine oder nur sehr geringe Niederschläge zu. Die Temperatur geht heute Nacht auf -2 ° zurück und kommt am Tag kaum über 0 ° hinaus. Die Sonne hat es wieder schwer. Wenn, dann sehen wir sie nur kurz. Der Wind weht meist schwach aus Nord.

Samstag ist der letzte Tag für unseren Hochkeil. Er zieht sich zurück und macht abends Platz für eine Mischfront des Tiefs zwischen Island und Schottland. Es ist wechselnd wolkig. Der Wind dreht auf Südwest und frischt abends vor der Front auf. Es bleibt kalt. Nachts -2 °, nachmittags 1 °. 

Sonntag: Die Mischfront zieht nachts und vormittags über uns hinweg. Dabei fällt bei leichtem Frost oder Temperaturen um den Gefrierpunkt Schnee. So wie es jetzt aussieht, werden wir mit einer Schneedecke wach. Nachmittags sollte es trocken bleiben. Das sehen verschiedene andere Vorhersagekarten anders. Danach soll es auch nachmittags in leichten Schauern schneien oder schneeregnen. Wärmer als 1-2 ° wird es nicht. Der Wind weht meist leicht aus Südwest. 

Montag ist der Winter zunächst mal Vergangenheit. Wir kommen in eine westsüdwestliche Strömung. Es ist meist stark bewölkt mit wenigen Aufhellungen. Tagsüber bleibt es trocken. Bei mäßigem Südwestwind ist es nachts 1 °, nachmittags 4 °.


Glaskugelbereich: 

Dienstag ist es in der Südwestdrift wechselnd wolkig mit etwas Sonne und zunächst trocken. Abends kommt ein neues Tief heran, das von England nach Norwegen zieht. Ab dem Nachmittag müssen wir mit Regen rechnen. Auch der Mittwoch ist unbeständig. Dienstag 6 °, Mittwoch 8 °. 


13. Januar 2021

 Menden heute:

Zwischen einem kleinen Schneetief über der Ostsee und einer Warmfront über Frankreich gab es einen Bereich mit wolkigem, gelegentlich windigem Wetter. Das war bei uns. Heute Abend zog die Kaltfront des Tiefs in sehr abgeschwächter Form mit einem Regenschauer über uns hinweg. 

Tageshöchsttemperatur: 4,1 °

Tagestiefsttemperatur: 1,2 °

Tagesmitteltemperatur: 2,4 °

Sonnenscheindauer: 0:19 Stunden

Regen: 0,6 mm

Stärkste Windböe: 44 km/h (6 Bft)


Entwicklung:

Donnerstag: Das Schneetief verlagert sich zügig zur Ukraine und die Warmfront des Tiefs bei London kommt nicht weiter zu uns voran. Sie bringt den Schweizer Alpen und auch dem Allgäu eine Menge Schnee. Wir profitieren von einem schwachen Hochkeil des Skandinavienhochs. Es bleibt trocken. Ob wir die Sonne länger als ein paar Minuten sehen, ist ungewiss. Der Nordostwind bringt nicht gerade trockene Luft mit. Nachts -2 °, am Tag 1 °.

Tagebuch: Sorry, ich muss unterbrechen. Gerade fliegt Bayern München gegen Holstein Kiel aus dem DFB-Pokal und das Repräsentantenhaus hat ein zweites Impeachment gegen Präsident Trump beantragt.

Freitag: Das Tief im Westen ist verschwunden. Es bildet sich eine langgestreckte Hochdruckzone von den Kanaren bis ins Polarmeer. An unserem Wetter ändert sich trotz steigenden Luftdrucks wenig. Die Nordostströmung bleibt erhalten und mit ihr das wolkige bis stark bewölkte Wetter. Die Sonne kommt vielleicht mal kurz durch. Es bleibt kalt. Nachts -2 °, nachmittags 1 °. Schwacher Nordwind.

Samstag durchbricht eine Mischfront in Westeuropa die Hochdruckzone. Bei uns dreht der Wind vor der Front auf Süd. Es ist wechselnd, meist stärker bewölkt mit wenigen Sonnenphasen. Die kalte Luft bleibt noch erhalten. Nachts -2 °, nachmittags 1 °.

Sonntag: Die Wolken der Mischfront beherrschen den Nachthimmel. Frühmorgens kann es anfangen, leicht zu schneien. Den ganzen Tag müssen wir mit Schneeregen- oder auch nassen Schneeschauern rechnen. Die Sonne hat kaum Chancen. Nachts -1 °, nachmittags 2-3 °. Leichter bis mäßiger Westwind.


Glaskugelbereich (diesmal sehr unsicher): 

Montag steigt der Luftdruck wieder an. Wir müssen noch mit schwachen Schneeregenschauern rechnen. Kein schöner Tag. Nachts 2 °, nachmittags 4 °. Dienstag kämpft das Englandtief mit seinem Ausläufer gegen das osteuropäische Hoch. Letzteres scheint bis zum Abend zu obsiegen. Nachts 3 °, nachmittags 5 °.

Die folgenden Tage sind vermutlich geprägt von einem kräftigen Tief über den Britischen Inseln. Es ist unbeständig und sehr windig aus Südwest. Die Temperaturen liegen nachts bei 4 ° und am Tag zwischen 5 und 6 °,

Mittwoch, 13. Januar 2021

12. Januar 2021

 Menden heute:

Das Norwegentief und seine Kaltfront haben heute endlich mal ergiebigen Regen gebracht. Heute Nacht hat es mal leicht, mal mäßig geregnet. Auch vormittags blieb es trüb und regnerisch, Erst gegen 14 Uhr war der Regen durch. Die Kaltfront hat uns pünktlich gegen 10 Uhr überquert. Von da an ging es mit der Temperatur (10 Uhr: 6,5 °) bergab. Nachmittags kam sogar mal die Sonne durch. In Hemer waren es drei Minuten, In Fröndenberg 40 Minuten. Wir lagen irgendwo dazwischen. Gezählt wird wie immer der Wert aus Hemer.

Tageshöchsttemperatur: 6,5 °

Tagestiefsttemperatur: 2,0 °

Tagesmitteltemperatur: 4,0 ° (bisher wärmster Tag des Monats)

Sonnenscheindauer: 3 Minuten

Regen: 13,0 mm

Hönnepegel heute Nachmittag 67 cm (so hoch war der Pegel seit April nicht mehr)


Entwicklung:

Mittwoch: Das Norwegentief zieht von der Ostsee nach Süden. Mit ihm eine Kaltfront, die abends über uns hinwegzieht. Heute Nacht und am Tag befinden wir uns in der hinter der am Dienstag eingeflossenen zu einzelnen Schauern neigenden erwärmten Polarluft. Schauer fallen als Schneeregen oder Regen, in höheren Lagen Mendens auch als Schnee. Zwischendurch kann es kurz auflockern. Bei Durchzug der Front am Abend fallen wieder leichte Schauer. Sie sind zumindest mit Schnee vermischt. Der West- bis Nordwestwind nimmt deutlich zu und kann mittags und nachmittags Stärke 6 erreichen. Nachts 0 °, nachmittags 4 °.

Donnerstag: Unser Tief zieht weiter nach Südosten. Wir bleiben in der erwärmten Polarluft. Über London erscheint ein weiteres kleines Tief, das zu uns will. Das allerdings verhindert ein schwacher Keil eines neuen Hochs über Norwegen. So befinden wir uns zwischen den Tiefdruckstühlen in relativ trockener Luft. Es ist freundlich, wobei niemand vorhersagen kann, wie lange die Sonne scheinen wird. Niederschlag gibt es nicht. Der Wind flaut ab und dreht von Nord auf Ost. Nachts -3 °, nachmittags 0 °.

Freitag liegen wir am Rande einer von den Kanaren bis zum Nordkap reichenden Hochdruckbrücke. Von Nordosten wird ziemlich kalte Luft zu uns gelenkt. Es ist wechselnd wolkig mit sonnigen Abschnitten und trocken. Möglicherweise gibt es Dauerfrost. Nachts -4 °, nachmittags 0 °. Schwacher Wind aus Nordost.

Samstag bleibt zunächst noch hoher Druck mit lockerer oder stärkerer Bewölkung wetterbestimmend. Nachmittags macht sich die vom Englandtief ausgehende Warmfront mit immer dichter werdender Bewölkung bemerkbar. Abends beginnt es leicht zu schneien. Nachts -3 °, nachmittags 0 °. Winter! Wer hätte das gedacht. Der Wind dreht vor der Warmfront auf Süd und frischt auf.


Glaskugelbereich: 

So wie es jetzt aussieht, ist es Sonntag unbeständig, Montag freundlich und Dienstag wieder unbeständig. Es wird etwas milder. Die Tagestemperaturen gehen auf 3-5 ° herauf. Montag und Dienstag bleibt es frostfrei.

In der ganz spekulativen Glaskugel steigen die Temperaturen langsam weiter an. Kein Winter im Flachland.

Dienstag, 12. Januar 2021

11. Januar 2021

 Menden heute:

Hinter einer nach Osten abziehenden Warmfront floss feuchte Atlantikluft ein. Sie wurde immer milder. Bedeckt. Keine Sonne und bis zum späten Abend kein Regen. Seit 23:30 Uhr Dauerregen.

Tageshöchsttemperatur: 4,1 °

Tagestiefsttemperatur: 0,0 °

Tagesmitteltemperatur: 1,7 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Regen: 0,8 mm


Entwicklung:

Dienstag: Heute Nacht überquert uns die Kaltfront eines Tief über Norwegen mit leichtem bis mäßigem, hin und wieder auch kräftigem Regen. Der Südwestwind legt kräftig zu. Die Kaltfront überquert uns zwischen 9 und 10 Uhr. Dann dreht der Wind von Südwest auf Nordwest. Hinter der Kaltfront wird aber weiterhin Meeresluft herangeführt. Es wird zunächst kaum kälter. Gegen Mittag ist der Regen durch. Die Wolken lockern gelegentlich auf und die Temperatur geht zurück. Frühmorgens 5 °, mittags 5 °, abends 2 °.

Mittwoch geraten wir auf der Rückseite des nach Polen ziehenden Tiefs in angewärmte Polarluft. Es ist wechselnd, meist stärker bewölkt. Hin und wieder sehen wir ein paar Sonnenstrahlen. Nachmittags zieht eine schwache Kaltfront mit kurzen Regen- oder Schneeregenschauern durch. Der Wind dreht von West auf Westnordwest. Nachts 0 °, nachmittags 3 °.

Donnerstag schiebt sich ein Keil des Skandinavienhochs bis zu den Alpen vor. Der Wind dreht auf nördliche Richtungen und es wird deutlich kälter. Bei wolkigem bis heiterem Himmel sehen wir die Sonne einige Stunden (hoffentlich). Nachts -3 °, nachmittags 1 °.

Freitag wird eine von Westen heranziehende Warmfront durch den Hochkeil abgeblockt. Es ist etwas wolkiger als am Donnerstag, aber durchaus freundlich. Schwacher Wind aus Nordost. Es ist kalt. Nachts -4 °, nachmittags nicht wärmer als 0 °.


Glaskugelbereich: 

Samstag und Sonntag versuchen Tiefausläufer von Westen auf uns überzugreifen. Samstag scheint das noch zu misslingen. Es bleibt weitgehend freundlich. Sonntag könnte ein Feuchtepaket von Westen etwas Niederschlag bringen. Ob Regen oder Schnee muss jetzt noch offen bleiben.

Montag, 11. Januar 2021

10. Januar 2021

Rückblick:

Die erste Januardekade war zu kalt, ausgesprochen sonnenscheinarm und deutlich zu trocken.

Bisherige Monatsmitteltemperatur: 1,4 ° (Monatsmittel seit 2000: 2,2 °)

Bisherige Sonnenstunden: 4:21 (Monatsmittel seit 2002: 55,9 Stunden; bisher erreicht: 7,7 %)

Bisherige Niederschlagsmenge: 13,6 mm (Monatsmittel seit 2000: 85,2 mm; erreicht 16 %)

Die geringen Regenmengen lassen sich auch gut am Füllstand der Ruhrtalsperren ablesen: 62,8 %. Vor einem Jahr lag der Füllstand bei 78 %.


 Menden heute:

Schwacher Hochdruckeinfluss konnte die feuchte Grundschicht nicht wirklich überwinden. Es war zwar zwischendurch aufgehellt, sonnig wurde es aber erst kurz vor Sonnenuntergang. Später kamen die Wolken der Warmfront über der Nordsee zu uns. Sie führen dazu, dass der anfängliche Frost des Abends bald schon wieder verschwindet. 

Tageshöchsttemperatur: 3,1 °

Tagestiefsttemperatur: -0,5 ° 

Tagesmitteltemperatur: 1,3 °

Sonnenscheindauer: 17 Minuten

Niederschlag: 0,2 mm


Entwicklung:

Montag haben wir es den ganzen Tag mit den Wolken zu tun, die die Warmfront mitgebracht hat. Auflockerungen dürfen wir nicht erwarten. Sie sind aber auch nicht ausgeschlossen. Abends zieht die dichte Bewölkung der Kaltfront bzw. des Tiefdrucktrogs auf. Nachts 0 °, nachmittags 3 °. Zeitweise auflebender Südwestwind.

Dienstag: Front und Trog überqueren uns in der Nacht mit zum Teil auch etwas kräftigeren Regenfällen. Der Regen spült bei uns die letzten Schneereste fort. Nach kurzen Unterbrechungen um die Mittagszeit fallen nachmittags weitere Schauer. Mit 3 ° nachts und 6 ° nachmittags ist es deutlich milder als an den Vortagen. Der Wind dreht auf Nordwest und lebt zeitweise auf.

Mittwoch nehmen uns die hinter dem Norwegentief einfließende kalte Luft und die Warmfront eines neuen Tiefs in die Zange. Es ist gut möglich, dass wir zwischen diesen beiden Luftmassen einen ziemlich niederschlagsarmen und sogar gelegentlich sonnigen Tag erleben. Nachts 0 °, nachmittags 5 °. Schwacher bis leicht auflebender Wind aus Westsüdwest.

Donnerstag wird die Warmfront durch einen Keil des Skandinavienhochs, der sich von Norden nach Deutschland hereinschiebt, endgültig nach Südwesten abgedrängt. Der Wind dreht von Nordwest auf Nordost. Die Luft wird deutlich trockener und auch kälter. Leichte Schneeschauer sind denkbar. Vor allem aber können wir uns auf einige Sonnenstunden freuen. Nachts 1 °, nachmittags 2 °.


Glaskugelbereich: 

Freitag und Samstag Hochdruckwetter. Niederschlagsfrei, heiter bis bewölkt. Nachtfrost bis -3 °. Nachmittags um den Gefrierpunkt. Sonntag könnte es nachmittags und abends etwas schneien. 

Es sieht weiterhin so aus, als bliebe der Januar zumindest leicht unterkühlt. 

Samstag, 9. Januar 2021

09. Januar 2021

 Menden heute:

An der Nordostseite eines schwachen Hochkeils floss meist feuchte und recht kalte Meeresluft zu uns. Am Morgen gab es einige Auflockerungen. Ansonsten blieb es bedeckt oder stark bewölkt. Nachmittags und abends entstanden kurze Schneeregenschauer.

Tageshöchsttemperatur: 2,2 °

Tagestiefsttemperatur: -0,2 °

Tagesmitteltemperatur:

Sonnenscheindauer: 1:02 Stunden

Niederschlag: 0,9 mm

Schneedecke am Morgen: Reste


Entwicklung:

Sonntag ist zunächst noch die Hochdruckbrücke wetterbestimmend, nachmittags zieht von Nordwesten eine Warmfront des Norwegentiefs auf. Ob es nachts auflockert und damit die Temperatur deutlich fällt, ist unsicher. Über uns liegt eine feuchte Grundschicht, die sehr hartnäckig ist. Morgens lockern die Wolken gelegentlich auf. Einige Modelle sehen für die Mittagszeit sogar zeitweiligen Sonnenschein voraus. Später ziehen immer stärkere Warmfrontwolken auf, also hohe Schichtwolken und mittelhohe Schäfchenwolken. In der ersten Nachthälfte kann es einen unergiebigen Schauer geben. Nachts -1 °, nachmittags +2 °. Schwacher, abends etwas auflebender Südwestwind.

Montag: Die Warmfront bringt nur wenig Regen mit. Sie löst eine vorübergehende Westwetterlage mit Atlantikluft aus. Es ist meist stark bewölkt oder bedeckt. Die Sonne hat nur geringe Möglichkeiten. Der Südwind lebt auf und dreht auf Südwest. Nachts 0 °, nachmittags 3 °.

Dienstag: Nachts und vormittags zieht eine Mischfront mit Regen über uns hinweg. Nur in den höchsten Lagen Mendens ist auch Schnee mit dabei. Erst nach Mittag lässt der Regen nach. Dann kann auch die Sonne herauskommen. Der langsam auf West drehende Wind weht mäßig, in Böen auch kräftig. Nachts 3 °, nachmittags 5 °.

Mittwoch: In der Westdrift erreicht uns nachmittags die nächste Warmfront. Zunächst ist es noch wechselnd, gelegentlich auch aufgelockert bewölkt und trocken. Nachmittags verdichten sich die Wolken. Regen setzt vermutlich erst abends oder nachts ein. Nachts 0 °, nachmittags 4 °.


Glaskugelbereich:

In den Folgetagen ist es unter meist leichtem Hochdruckeinfluss wechselnd wolkig mit sonnigen Phasen und einzelnen Schneeregen- oder Regenschauern. Nachts um den Gefrierpunkt, tagsüber 2-4 °.

Auch darüber hinaus bleibt es eher etwas kälter als in den letzten Jahren.


Freitag, 8. Januar 2021

08. Januar 2020

 Menden heute:

In den höheren Lagen Mendens etwa ab 200 m war das ein Wintertag. Nachts hatte es gut 2 cm geschneit. Der Schnee blieb sogar auf den Straßen teilweise liegen. Die Temperatur in 2 m Höhe war aber nicht unter den Gefrierpunkt zurückgegangen. Langsam schmolz der Schnee. Auf den Wiesen blieb er aber bis zu Abend liegen.

Wetterbestimmend war ein Tief über Mecklenburg-Vorpommern. An seiner Westseite wurde von Norden feuchte und recht kalte Luft ins Sauerland geführt. Menden hatte eine Luv-Lage mit Anstau der Schneewolken. Bis zum Nachmittag schneite es zeitweise. In tiefen Lagen war es Schneeregen.

Tageshöchsttemperatur: 1,1 °

Tagestiefsttemperatur: 0,4 °

Tagesmitteltemperatur: 0,7 °

Sonnenscheindauer: 0 mm

Niederschlag: 5,3 mm

Schneedecke heute Morgen: 2,5 cm


Entwicklung:

Samstag: Seit Freitagmittag steigt der Luftdruck. Es bildet sich ein Hochkeil vom Atlantik her. Dadurch beruhigt sich das Schneewetter weiter. Nachts kann es hin und wieder auflockern. Dann geht die Temperatur in den Frostbereich zurück. Am Tag kommen die Wolken wie auch am Freitag von Norden. Der Hochkeil schafft es vermutlich nicht, viele Wolkenlücken zu erzeugen. Meist ist es stark bewölkt. Nachts -1 °, nachmittags 1 °. Schwacher Nordwestwind.

Sonntag hält der Hochkeil zunächst noch. Nachmittags kommt von Nordwesten eine Warmfront heran. Vormittags scheint zeitweise die Sonne. Nachmittags kommen von Nordwesten Warmfrontwolken auf. Es bleibt aber trocken. Nachts -1 °, nachmittags 2 °. Schwacher Südwestwind.

Montag ändert sich die Wetterlage. Der Hochkeil zieht sich nach Süden zurück. Die Regie übernimmt tiefer Luftdruck über dem Ostatlantik und Skandinavien. Das führt zu einer Westwetterlage. Der Montag ist ein Übergangstag. Bei leicht zunehmendem Südwestwind kann vormittags noch gelegentlich die Sonne herauskommen. Nachmittags ist es dann stark bewölkt. Niederschlag fällt nicht. Nachts bei kurzen Auflockerungen -2 °. Am Tag wird es noch etwas milder als an den Vortagen: 3 °.

Dienstag zieht nachts die Kaltfront eines Norwegentiefs durch. Es regnet nachts und vormittags, zeitweise auch kräftiger. Ab Mittag lockert es gelegentlich auf. Schauer sind noch denkbar. Nachts 2 °, nachmittags mit 5 ° mal wieder wärmer als im langjährigen Mittel. Auffrischender Wind aus Südwest. 


Glaskugelbereich: 

Es sieht so aus, als ob nach einem durchwachsenen Mittwoch ab Donnerstag wieder ein Hoch im Norden die Herrschaft übernimmt. Dann würde es wieder kälter. Die Vorhersage steht aber auf tönernen Füßen.

Donnerstag, 7. Januar 2021

07. Januar 2021

 Rückblick:

Es ist ja nicht richtig kalt. Aber keine Woche des letzten Winters war so kalt wie die letzten sieben Tage. Das sagt wenig über diesen Winter aus. Aber viel über den letzten. Er war keiner.

Der Dezember war zu warm, deutlich zu trocken und ziemlich trüb.

Monatsmitteltemperatur: 5,0 ° (Mittel der Jahre 2000-2019: 3,3 °)

Frosttage: 4 (Mittel 2000-2019: 12)

Monatsniederschlagssumme: 45,0 mm (Mittel der Jahre 2000-2019: 78,7 mm; erreicht: 57 %)

Monatssonnenscheindauer: 34,0 Stunden (Mittel der Jahr 2002-2019: 46,8 Stunden; erreicht: 72,6 %)


Menden heute:

Der Tiefdruckkomplex über Mitteleuropa bleibt noch erhalten. Von Nordosten kamen heute Schneeregenfälle ins nördliche Sauerland. Die Schneefallgrenze lag bei gut 300 m. Es war ungemütlich und nieselig. 

Tageshöchsttemperatur: 1,8 °

Tagestiefsttemperatur: 0,3 °

Tagesmitteltemperatur:

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Niederschlag:


Entwicklung:

Freitag: Nachts zieht vom Niederrhein eine Mischfront über uns hinweg. Es gibt Schneefallwarnungen des DWD ab einer Höhe von 200 m. Bisher liegt die Temperatur noch deutlich über 0 ° (0,9 ° um 22:30 Uhr) Der Taupunkt liegt bei 0,4 °. Auf diesen Wert wird sich die Temperatur hinarbeiten. Das bedeutet, dass die Niederschläge heute Nacht je nach Höhenlage in Menden als Schneeregen oder nasser Schnee fallen werden. Ich sehe aber nicht die Niederschlagsmengen, die von den Diensten teilweise vorhergesagt werden (5-10 cm in Höhen über 200 m). Vormittags schneit oder regnet es noch ein bisschen. Später lassen die Niederschläge nach. Aufhellungen sind aber selten. Nachts 0,5 °, nachmittags 2 °.

Samstag: Von Westen her steigt der Luftdruck an. Niederschläge sind kaum noch zu erwarten. Ob die Sonne mal länger durchkommt, ist aber unsicher. Bei schwachem Nordwestwind und Temperaturen von frühmorgens -2 ° bis nachmittags 1° lohnt es sich mal wieder, länger vor die Tür zu gehen.

Sonntag ist es unter dem schwachen Hochdruckgebiet wechselnd wolkig mit Aufheiterungen. Ein schöner Tag mit bei Aufklaren richtigem Nachtfrost von -4 °. Am Tag wird es nicht wärmer als 1 °. Vermutlich sind die Waldwege frostig und damit gut zu begehen - wo sie nicht glatt sind. 

Montag: Das Hoch zieht sich nach Süden zurück. Noch hält es Tiefausläufer aber ab. So bekommen wir einen Übergangstag. Es ist wechselnd wolkig mit Auflockerungen. Nachts nochmal kalt mit -3 °. Am Tag überwiegen zunächst die Wolkenlücken. Nachmittags nimmt dann der Südwestwind etwas zu. Gleiches gilt für die Bewölkung. Es bleibt aber noch trocken. Wärmer als 1-2 ° wird es nicht.


Glaskugelbereich: 

Ab Dienstag geraten wir in eine Westwetterlage mit Regen und langsam ansteigenden Temperaturen. 



06. Januar 2020

 Menden heute:

Das kleine Tief zieht langsam von Nordpolen nach Niedersachsen. Heute war es in seinem Vorfeld trüb. Nachts und vormittags bis gegen 9 Uhr hat es etwas geregnet. Danach blieb es trocken. Das Tief führt weiterhin feuchte und relativ kalte Luft  zu uns. Heute Nacht geht die Temperatur bis knapp unter den Gefrierpunkt zurück. Von Nordosten zieht leichter Schneefall heran. Er kann uns vorübergehend glatte Straßen bescheren. Die Schneemengen bleiben aber gering. 

Tageshöchsttemperatur: 2,5 °

Tagestiefsttemperatur: 0,4 °

Tagesmitteltemperatur: 1,4 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Regen: 1,0 mm


Entwicklung:

Donnerstag liegt das Tief über Mecklenburg-Vorpommern. Sein Schneeregen- und Schneefallgebiet erreicht uns in abgeschwächter Form. Es besteht den ganzen Tag eine latente Möglichkeit für leichten Schneeregen oder Schneefall. Nachts 0 °, nachmittags 1-2 °.

Freitag: Das Tief bleibt an Ort und Stelle liegen. An seiner Westseite müssen wir weiterhin mit leichtem Niederschlag rechnen. Die Temperatur wird kaum unter 0 ° zurückgehen. So fällt auch nachts eher Regen oder Schneeregen als Schnee. Tagsüber ändert sich zunächst wenig. Nachmittags wird es kaum wärmer als 1 °. Dann zieht sich das Tief langsam nach Osten zurück und der Niederschlag lässt nach.

Samstag: Der Luftdruck steigt an und das Wetter beruhigt sich. Nachts gibt es leichten Frost. Tagsüber ist es bei meist starker Bewölkung trocken. Vielleicht sehen wir endlich mal die Sonne wieder. An den Höchsttemperaturen ändert sich mit 1 ° nichts.

Sonntag liegen wir in einer sehr fragilen Hochdruckbrücke. Nachts bei Aufklaren -2 °. Tagsüber wechselnd wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nur 0 °.


Glaskugelbereich

Montag hält die Hochdruckbrücke noch. Nachts ist es mit -4 ° richtig kalt (kälter war es den ganzen letzten Winter nicht). Am Tage ist es wechselnd, meist stärker bewölkt mit einigen Sonnenstrahlen. Dienstag kommen wir in eine Westwetterlage mit auflebendem Wind und Durchzug von Regengebieten. Es wird milder.

Dienstag, 5. Januar 2021

05. Januar 2021

 Menden heute:

Weiterhin sorgten der Hochdruck über Skandinavien und tiefer Druck über Südeuropa für dieses langweilige trübe Wetter mit geringem Schneeregen. Der Wind wehte schwach aus meist nordöstlichen Richtungen.

Tageshöchsttemperatur: 1,7 ° (jetzt um 23:15 Uhr)

Tagestiefsttemperatur: 0,7 °

Tagesmitteltemperatur:1,1 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Niederschlag: 1,4 mm

Schneedecke heute Morgen: Reste


Entwicklung:

Mittwoch verlagert sich das Tiefdruckgeschehen von Italien ins östliche Mitteleuropa. Von Polen her ziehen dann zwei kleine zueinander gehörige Tiefs nach Westen. Eines in Richtung Norddeutschland, das andere Richtung Süddeutschland. Der Hauptniederschlag fällt nördlich von uns. Aber den ganzen Tag besteht die Möglichkeit, dass es auch in Menden etwas schneit oder schneeregnet. Die Temperatur bleibt über dem Gefrierpunkt. So dürfte es keine größeren Probleme auf den Straßen geben. Nachts 0 °, nachmittags knapp 2 °.

Donnerstag befinden wir uns weiterhin im Bereich des Tiefdruckgebietes, das mittags über Mecklenburg liegt. Die Wahrscheinlichkeit für Schneefall oder Schneeregen steigt deutlich an. In den höheren Lagen Mendens kann kurzzeitig auch mal eine Schneedecke entstehen. Nachts 0 °, nachmittags 1-2 °.

Freitag lässt der Tiefdruckeinfluss auf unser Wetter langsam nach. Es ist aber weiterhin meist bedeckt. Der eine oder andere kurze Schneeschauer ist nicht ausgeschlossen. Vielleicht gibt es aber einige sonnige Momente. Es bleibt kalt. Nachts und tagsüber 1 °.

Samstag hat sich Norditalien das nächste kräftige Tief eingefangen. Wir befinden uns in einem Gebiet geringer Luftdruckgegensätze, da das nordeuropäische Hoch schwächelt. Vermutlich bleibt es niederschlagsfrei. Bei weiterhin kaltem Wetter (nachts -1 °, tags 1 °) kommt hin und wieder die Sonne durch. Bei schwachem Wind macht es sicher Spaß, mal wieder raus zu kommen.


Glaskugelbereich: 

Sonntag und Montag ist es nicht unfreundlich. Bei Aufklaren gibt es Frost bis -3 °. Tagsüber geht es nur knapp über 0 ° hinauf. Es bleibt trocken. Langsam kommen wir in eine Westwetterlage mit einem Tief über Skandinavien. Es wird dann unbeständiger und milder. 

Montag, 4. Januar 2021

04. Januar 2021

 Menden heute:

Es herrscht die beschriebene High-over-Low-Wetterlage mit einer östlichen Strömung in allen Höhen. Am Boden wird relativ kalte Luft herangeführt, in der Höhe relativ warme Luft, die auf die Kaltluft aufgleitet, kondensiert und damit leichte Schneefälle ausgelöst hat. 

 


Heute Nacht gab es zwar keinen Luftfrost, es war aber kalt genug für den ersten Schnee dieses Winters im Garten. Autos und Dächer waren ebenfalls weiß. Für die Straßen hat es aber nicht gereicht. Der Schnee schmolz im Laufe des Tages trotz hin und wieder geringen Nachschubs weitgehend wieder weg.

Tageshöchsttemperatur: 1,4 °

Tagestiefsttemperatur: 0,5 °

Tagesmitteltemperatur: 0,8 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Niederschlag: 1,6 mm

Schneehöhe morgens: 1,5 cm


Entwicklung:

Dienstag: An der Großwetterlage ändert sich nichts. Mit östlichen bis nordöstlichen Winden wird weiterhin ziemlich kalte Luft zu uns geführt. Die Niederschlagsneigung lässt nach. Es sind aber immer noch leichte Schneeregen- oder Schneefälle möglich. Nachts 0 °, nachmittags 2 °.

Mittwoch weitet sich das Italientief bis zur Ostsee und Schleswig-Holstein aus. Sein Schneeregen- und Schneegebiet erreicht zeitweise auch das nördliche Sauerland. Vor allem abends müssen wir mit Schnee rechnen. Es wird nachts und tagsüber bei 0° bis 1 ° weiterhin winterliche Temperaturen geben.

Donnerstag reicht das Tief von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer. Wir bleiben in einer nördlichen bis nordöstlichen Strömung. Der Bodenwind dreht zeitweise auf West. Einige Modelle sehen den ganzen Tag leichten Schneefall oder Schneeregen für unser Gebiet. Auch nasser Schnee verleitet nicht dazu, unnötig das Haus zu verlassen. Nachts 0 °, nachmittags knapp 2 °.

Freitag schwächt sich das Tief und damit auch die Niederschlagswahrscheinlichkeit ab. Es ist stark bewölkt mit gelegentlichen Auflockerungen. Nachts 1 °, nachmittags 2 °.


Glaskugelbereich: 

Wir gelangen unter leichten Hochdruckeinfluss mit Nachtfrost und einigen sonnigen Momenten. Nachts -1 ° bis -3 °, nachmittags 0-2 °.

03. Januar 2020

 Menden heute:

Stark bewölkt, später trüb und am Abend einsetzender leichter Schneeregen. Tiefer Luftdruck über Südeuropa und hoher Druck über Skandinavien und dem Nordatlantik bestimmen das Wetter. Von Ostsüdost zieht in höheren Luftschichten Mittelmeerluft über die bei uns in unteren Schichten liegende ziemlich kalte Luft. Das Ergebnis ist Kondensation der wärmeren und feuchten Luft und Wolkenbildung. Heute zog ein Feuchtepaket von Südosten heran. Es überquert uns gerade in abgeschwächter Form. Für Schnee ist es etwas zu warm (0,7 °). Der Schneeregen bleibt teilweise auf kalten Flächen (Autos) liegen. 

Tageshöchsttemperatur: 2,8 °

Tagestiefsttemperatur: 0,7 °

Tagesmitteltemperatur: 1,9 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Niederschlag: 0,4 mm


Entwicklung:

Montag ändert sich an der Luftdruckverteilung wenig. Wir bleiben in einer östlichen bis nordöstlichen Strömung. Damit fließt weiterhin angewärmte Luft über die am Boden liegende kalte Luftmasse. Es bleibt bedeckt und hin und wieder kann etwas Schnee oder Schneeregen fallen. Nachts 0 °, nachmittags 1-2°.

Dienstag gleiches Wetter, allerdings mit geringerer Niederschlagsneigung. Es bleibt kalt mit 1 ° nachts und 2 ° am Tag. Die Sonne sehen wir kaum.

Mittwoch macht sich ein Tief auf den Weg von Süden nach Polen und von dort nach Westen. Der Wind dreht bei uns auf Nord. Am Wetter ändert sich bis auf eine leicht steigende Niederschlagswahrscheinlichkeit nichts. Nachts 0 °, nachmittags 1 °.

Donnerstag zieht das Tief in die Nordsee. Der Wind dreht um das Tief herum entgegen dem Uhrzeigersinn. Deshalb bekommen wir letztlich Südwestwind. Den ganzen Tag besteht eine latente Wahrscheinlichkeit auf leichten Schneefall. Nachts 0 °, nachmittags 1 °. Es reicht aber immer noch nicht zum Schlitten fahren. Deshalb bleibt der Druck der Schlittenfahrer auf das Rothaargebirge bestehen. 


Glaskugelbereich: 

Es bleibt winterlich mit nur geringer Aussicht auf größere Schneefälle. Zum Wochenende könnten wir mal wieder die Sonne sehen. 

Bis Mitte Januar soll es ziemlich kalt bleiben. Allerdings ohne stärkere Fröste.


Samstag, 2. Januar 2021

02. Januar 2021

 Menden heute:

Ein bisschen Zwischenhocheinfluss sorgte auch heute für einen angenehmen Tag. Es war bewölkt mit einer kurzen Auflockerung nach Mittag. Bis auf ein paar Tropfen blieb es den ganzen Tag trocken.

Tageshöchsttemperatur: 4,2 °

Tagestiefsttemperatur: 1,8 °

Tagesmitteltemperatur: 2,8 °

Sonnenscheindauer: 18 Minuten

Regen: 0,2 mm


Entwicklung:

In den nächsten Tagen haben wir es mit einer High-over-Low-Wetterlage zu tun. Einem Hoch über weiten Teilen Nordeuropas steht ein umfangreiches Italientief gegenüber. Wir geraten in eine östliche bis nordöstliche Strömung. Sie führt ziemlich kalte, vor allem in der Höhe aber feuchte Luft aus dem Italientief zu uns. Ergebnis ist starke Bewölkung mit wenig Sonne. Hin und wieder kann es etwas Niederschlag geben. Er fällt ab etwa 200-250 m Höhe durchweg als Schnee oder Schneeregen.

Sonntag: An der Nordseite des Italientiefs erreicht uns morgen am späteren Nachmittag eine Warmfront. Es ist den ganzen Tag bedeckt. Nachmittags verdichten sich die Wolken weiter und es kann zu etwas Schneefall oder Schneeregen kommen. Einige Modelle sehen so viel Schnee, dass die Wiesen und Felder weiß aussehen könnten. Nachts 0 °, nachmittags knapp 2 °.

Montag: Weiterhin ist etwas Schnee in der Luft. Die Temperatur geht nachts auf 0 ° oder -1 ° zurück. Am Tag kommt sie auf etwa 2 °. Schnee bleibt deshalb kaum liegen. Die Sonne sehen wir selten oder nicht. Meist nur leichter Nordostwind.

Dienstag: Es bleibt bei der Ostlage. Da keine Front zu sehen ist, ist es wohl im Wesentlichen niederschlagsfrei. Nachts -1 °, nachmittags 1 °.

Mittwoch kommt von Osten ein Feuchtepaket auf uns zu. Bevor es das Lee des Sauerlandes erreicht hat, dürfte es sich vermutlich fast ausgeschneit haben. Vorher sind noch einige Aufhellungen möglich. Nachts 0 °, nachmittags 1 °. Ab Mittwoch haben wir es auch am Morgen geschafft: Die Sonne geht erstmals eine Minute früher auf als am Vortag, um 8:33 Uhr. Abends bleibt es ja schon seit dem 17.12. jeden Tag etwas länger hell. Bis Mittwoch schon eine Viertelstunde.


Glaskugelbereich: 

Ab Donnerstag zieht an der Südseite des Skandinavienhochs ein Tief von Polen nach Holland. Der Wind dreht vorübergehend auf Südwest. Wieviel Schneeregen oder Schnee wir abbekommen, ist unsicher. Eher wenig. An der winterlichen Temperatur ändert sich nichts. 

Freitag, 1. Januar 2021

01. Januar 2021

 Menden heute:

Nach dem ruhigen Jahreswechsel schien heute zeitweise die Sonne. Nichts wie raus an die frische Luft. Die Wetterlage ist unverändert. Weiterhin haben wir ein großflächiges Höhentief, das fast ganz Europa überdeckt und nicht weichen will. Die Luft kam heute angewärmt vom Atlantik. In den nächsten Tagen wird das Höhentief an Ort und Stelle bleiben. Es ist eingekeilt zwischen zwei Höhenrücken (Höhenhochkeilen) über dem Atlantik und über Russland. Es wird dafür sorgen, dass auch ohne Kaltluftzufuhr die Temperatur täglich etwas absinkt und es immer winterlicher wird.


Tageshöchsttemperatur: 4,3 °

Tagestiefsttemperatur: 1,0 °

Tagesmitteltemperatur: 2,2 °

Sonnenscheindauer: 2:44 Stunden

Regen: 0,4 mm


Entwicklung:

Samstag wird das Wetter ähnlich wie am Neujahrstag. Niemand kann verlässlich sagen, wie lange die Sonne zwischen den Wolken hervorscheinen wird. Jedenfalls bleibt es trocken. Und wieder lockt das Wetter alle, die nächste Woche wieder im Homeoffice sitzen, nach draußen. Leider fehlt bis auf die absoluten Höhenlagen im Rothaargebirge der Schnee zum Schlittenfahren. So wird es wieder einen Ansturm auf die Wiesen rund um den Kahlen Asten geben. Ich weiß nicht, was schlimmer ist: Kinder bewegungsarm und quengelig zu Hause oder Kinder mit Eltern und dem Schlitten in Altastenberg. Masken sind selbstverständlich. Und näher als bei Aldi kommt man sich auch nicht. Man muss nicht aus allen ganz natürlichen Bedürfnissen einen Skandal machen. Es gilt auch hier die 80:20-Regel: 80 % verhalten sich vernünftig, 20 % verderben die Laune. Nachts 1 °, nachmittags 4 °.

Sonntag ändert sich die Wetterlage am Boden komplett. Wir sehen ein Hoch von den Azoren bis nach Skandinavien und ein großes Tief über Südeuropa. Die Strömung dreht auf Ost bis Nordost. Über die am Boden lagernde Kaltluft gleitet wärmere und ziemlich feuchte Luft aus dem Italientief auf. Sie kondensiert rasch und es bilden sich dichte Wolken. In der Folge sind immer mal geringfügige Schneefälle möglich. Am Sonntag ist es aber zumindest bis zum Abend trocken. Nachts - 1 °, nachmittags 1 °. 

Montag ändert sich an der Luftdruckverteilung wenig. Es bleibt stark bewölkt bis bedeckt. Die Sonne hat nur geringe Chancen. Von Osten kommen hin und wieder Schneewolken in unsere Richtung. Sie erreichen uns aber wohl nicht oder nur sehr abgeschwächt. Nachts 0 °, nachmittags 2 °.

Dienstag: Kaum Änderung. 


Glaskugelbereich: Von Polen her zieht ein Tief nördlich an uns vorbei und setzt sich über England fest. Es sieht wieder nicht nach Schnee aus. Vielleicht gibt es ein paar Flocken. Die Temperaturen sind aber winterlich, ohne dass es richtig kalt wird. 

31. Dezember 2020

 Menden heute:

An diesem vermutlich ruhigsten Silvesterabend nach dem Krieg ein verkürzter Wetterblog.

Der Jahreswechsel ging bei starker Bewölkung, aber trocken vonstatten. Von meinem Haus Am Kapellenberg kann ich große Teile der Stadt und den Horizont von Südsüdwest bis Westnordwest überblicken. Es gab Nester mit wunderschönen Feuerwerkskörpern, eine ganze Reihe von Raketen, aber nur wenig Lärm in der Stadt. Ganz ok für diese Zeit.

Ein kleines Randtief zieht von Frankreich nach Nordosten und überquert große Teile Deutschlands. Sein zwar umfangreiches, aber doch ziemlich schwaches Niederschlagsgebiet zieht mit Regen, Schneeregen und Schnee (über 450 m) auch über uns hinweg. Die Niederschlagsmengen sind zu vernachlässigen. Heute gegen Mitternacht könnte der Regen durch sein. Es bleibt aber feucht.

Tageshöchsttemperatur: 3,7 °

Tagestiefsttemperatur: 1,7 °

Tagesmitteltemperatur: 2,5 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Regen: 0,4 mm


Entwicklung

Am Neujahrstag kommt ein ganz schwacher Hochkeil von Westen zur Geltung. Der Niederschlag lässt bei uns nach. Gelegentlich, vor allem vormittags, kann es auflockern. Regen ist tagsüber nicht zu erwarten. Nachts 1 °, nachmittags 4 °.

Samstag: Es bleibt bei geringen Luftdruckgegensätzen in einer kalten Luftmasse. Bei schwach windigen Verhältnissen ist es bewölkt mit kurzen Aufhellungen. Regen fällt nicht. Nachts um den Gefrierpunkt, nachmittags 3 °.

Sonntag entsteht ein umfangreiches Tief über dem Alpenraum und Italien. Gleichzeitig bildet sich ein Hoch, das von Skandinavien bis zu den Azoren reicht. So haben wir eine "High-over-Low"- Lage, mit der relativ feuchte und kalte Ostluft zu uns geführt wird. Es ist bedeckt mit wenig Aufhellungspotential, aber trocken. Erst abends besteht ein geringes Schauerrisiko. Nachts 0 °, nachmittags 2 °. 


An den Folgetagen ist es niederschlagsarm. Bei östlichem oder nordöstlichem nur leichtem Wind müssen wir mit fast immer bedecktem Himmel und ziemlich winterlichen Temperaturen rechnen. Nachts um 0 °, nachmittags 2-3 °. Vielleicht zieht von Osten am Dienstag ein bisschen Schnee heran.