Rückblick auf die erste Monatshälfte:
Die erste Hälfte des Juni war deutlich zu kalt, ziemlich nass und sonnenscheinarm. Also alles andere als ein schöner erster Sommermonat. Einen großen Teil der längsten Tage des Jahres haben wir abends im Haus verbracht. Das kann sich jetzt ändern. Die genauen Daten morgen.
Menden heute:
Zwischen einem Tief über dem Atlantik und einem Tief über Westrussland hat sich ein kleines Hoch eingeschlichen. Es hat bereits heute unerwartet warme Luft nach NRW geführt. So konnten wir heute den ersten Sommertag des Monats erleben. Die Sonne tat sich erwartungsgemäß bis zum Nachmittag schwer, kam dann aber doch noch ordentlich zum Zuge.
Tageshöchsttemperatur: 25,0 °
Tagestiefsttemperatur: 10,7 °
Tagesmitteltemperatur:
Sonnenscheindauer: 5:59 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
In den nächsten Tagen bildet sich in 5,5 km Höhe ein Höhenrücken (Höhenhochkeil) aus, der die Form eines Omegas annimmt. Das bedeutet oft anhaltendes Hochdruckwetter.
Mittwoch zieht am Nordrand des Hochs eine Warmfront des Islandtiefs durch. Sie bringt viele Wolken mit. Der Regen bleibt nördlich von uns. Vor allem nachmittags kommt die Sonne durch. Es ist nachts wärmer, tagsüber etwas kühler als am Dienstag. Nachts 14 °, nachmittags 23 °. Ein letztes Durchatmen, bevor es unangenehm heiß wird. Schwacher bis mäßiger Südwestwind.
Donnerstag liegen wir am Westrand des umfangreichen Hochdruckgebiets. Über Frankreich bildet sich ein Hitzetief mit einer Gewitterlinie. Bei uns ist es heiter bis locker bewölkt und trocken. Nachts 17 °, nachmittags 30 °. Es ist noch nicht schwül. Schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
Freitag hat sich die Gewitterkonvergenz über Frankreich im Wesentlichen aufgelöst. Es bleibt aber noch leicht gewittrig westlich von uns. Bei uns ist die Schauergefahr ziemlich gering. Es ist heiter bis wolkig und sehr heiß. Nachts 20 ° (Tropennacht), nachmittags 34 °. Wir müssen versuchen, die Sonne aus dem Haus zu halten. Das geht am besten mit Rollladen. Vor einer Woche hatte ich noch von Kaminholz reinholen geschrieben. Die Schwüle hält sich im Sauerland noch in Grenzen. Taupunkt zwischen 17 und 18 °. Keine guten Werte für Kranke. Meist schwacher Wind aus südlichen Richtungen.
Samstag schwenkt eine Tiefdruckrinne, verbunden mit einer Konvergenzlinie und einer Kaltfront durch. Die heiße Luft schluckt die vorübergehend wolkenreiche und feuchte Luft. Der Niederschlag verdunstet weitgehend. Es kann aber vormittags etwas Regen den Erdboden erreichen. Rasch ist die Sonne wieder Herr des Verfahrens. Nachts wird es bei 21 ° Tiefsttemperatur nichts mit Durchlüften. Am Tag sind wieder 33 ° möglich. Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. Taupunkt 19 ° = ziemlich schwül.
Glaskugelbereich:
Sonntag soll vormittags eine Kaltfront mit Schauern und möglichen Gewittern durchziehen. Es könnte ziemlich unbeständig werden. Montag kommt dann ein neues Hoch von GB. Die Lagenbilder der Dienste sind sehr unterschiedlich. Abkühlung (DWD), Abkühlung am Abend (Amerikaner), Hitze (Kanadier), permanentes heißes Hochdruckwetter (Europäer). Glaskugel eben.
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