Sonntag, 12. Juli 2026

11. Juli 2026

 Rückblick:

Ich bin noch die Daten für Niederschlag und Sonnenschein im Juni schuldig. Wie schon beschrieben war der Juni mit 19,8 ° um 3,0 ° zu warm. Geregnet hat es etwa so viel, wie im Juni zu erwarten ist. Die Sonne meinte es besonders gut.

Monatsniederschlag: 64,4 mm (Junimittel 1999-2023: 67,8 mm; davon erreicht: 95.0 %)

Sonnenscheindauer: 250:44 Stunden (Junimittel 2002-2023: 203:58 Stunden; davon erreicht: 122,9 %)

Und noch einige Daten über die ungewöhnliche Zahl von Sommertagen und heißen Tagen im Mai und Juni:

Mai: 

Tage mit >= 25 °: 8; Mittel der Jahre 1972-2025: 4,1 Tage

Tage mit >= 30 °: 2; Mittel der Jahre 2014-2025: 0,4 Tage

Juni:   

Tage mit >= 25 °: 14; Mittel der Jahre 1972-2025: 8,2 Tage

Tage mit >= 30 °:  9; (Mittel der Jahre 2014-2025: 2,2 Tage


Zu beachten ist, dass ich vor 2014 die Tage mit 30 ° oder mehr gar nicht ausgewiesen habe. Es hat sich wegen der geringen Zahl nicht angeboten. Aber selbst die schon sehr vom Klimawandel gezeichneten Sommer der Jahre seit 2014 können bei weitem nicht mithalten. 


Menden heute:

Ein Keil des Hochs bei Schottland bestimmte mit sonnigem und ziemlich heißem Wetter unseren Tag. 

Die Hitze in Südfrankreich hat zu dramatischen Folgen geführt: Waldbrände zwangen 10000 Menschen zur Evakuierung. Weniger dramatisch, aber doch ärgerlich: Freunde, die in der Arena Verona heute Abend La Bohème sehen wollten, sind von einem Gewitter-Platzregen zum Ende des ersten Aktes zusammen mit Orchester, Sängern und allen Besuchern derartig durchnässt worden, dass an eine Weiterführung der Oper nicht gedacht werden konnte. Hier war ein winziger Kaltlufttropfen über der Poebene "Schuld". 

Tageshöchsttemperatur: 30,1 °

Tagestiefsttemperatur: 15,2 °

Tagesmitteltemperatur:

Sonnenscheindauer: 16:12 Stunden

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Sonntag bleibt der Hochkeil für das Wetter bestimmend. Es ist sonnig oder leicht bewölkt und trocken. Nachts 15 °, nachmittags 29 °. Schwacher bis mäßiger nordöstlicher Wind.

Montag schwächelt der Hochkeil durch einen Angriff des Frankreichtiefs etwas. Es ist wieder sonnig und trocken. Nachmittags können von Süden Wolkenfelder hereindriften. Nachts 14 °,  nachmittags heiße 30 °. Schwacher bis mäßiger Nordostwind. Keine Schwüle.

Dienstag wandert das Hoch in die norwegische See. Es bleibt trotz des französischen Hitzetiefs für uns maßgebend. Bei schwachem bis mäßigem Nordostwind scheint meist die Sonne. Vor allem nachmittags driften von Frankreich Wolken herein. Es kann ein paar Tropfen regnen. Vermutlich bleibt es trocken. Nachts 18 °, nachmittags 29 °.

Mittwoch dehnt sich das Frankreichtief zu uns aus. Das Hoch vor Norwegen hält dagegen. Es gibt zwar wieder einige hohe Wolken. Die stören aber nicht an diesem heiteren und heißen Tag. Nachts 17 °, nachmittags 30 °. Schwacher bis mäßiger östlicher Wind.


Glaskugelbereich:

Donnerstag streitet das Skandinavienhoch mit dem aktiven Tief über großen Teilen Westeuropas. Es obsiegt weiter. Bei oft wolkenlosem Himmel wird es wieder heiß. Nachts 17 °, nachmittags 33 °. Die Luft ist bei einem Taupunkt von 14 ° sehr trocken. Freitag dehnt sich das Frankreichtief bis zur Ostsee aus. Es ist wolkiger, aber immer noch zeitweise sonnig. Die Gewitterneigung nimmt etwas zu. Nachts 19 °, nachmittags 32 °. 

Was weiter zunimmt ist auch die Trockenheit. Es hat in diesem Monat einschließlich des Vorhersagezeitraums weniger als 5 mm geregnet. 

Und England gewinnt gegen Norwegen 2:1 und ist im Halbfinale der WM.




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