Menden heute:
Das war ein bilderbuchmäßiger Übergang vom Spätsommer in den Herbst. Ein Tief zog von Spanien über Frankreich nach Deutschland und bis heute Abend nach Südschweden. Es hatte sich über dem Mittelmeer mit Feuchte vollgesogen und bereits über Spanien und Frankreich für erhebliche Regenmengen gesorgt. Die Kaltfront des Tiefs überquerte uns heute Nacht um drei Uhr. Tief und Front haben auch in Deutschland zu einem markanten Niederschlagstag geführt. Mehr als 40 mm Regen fielen in Essen und Ennigerloh. Nachmittags kam zwischen einzelnen Schauern auch die Sonne durch. Es gab fast einen Temperatursturz. Der ist definiert mit einer negativen Tages-Temperaturdifferenz von mindestens 10 °. Die höchste Tagestemperatur von 15,8 ° wurde um Mitternacht gemessen. Nachmittags lag die Höchsttemperatur bei 14,4 °. Das sind 9 ° weniger als gestern.
Die Flüsse haben auf die Niederschläge nur mit leichten Pegelausschlägen reagiert. Die Hönne stieg vorübergehend auf knapp 40 cm. Sie hat sich am Abend schon wieder auf 25 cm zurückentwickelt. So geht es auch den anderen Flüssen in Deutschland. Die Erde hat den meist als Landregen gefallenen Regen begierig aufgesogen.
Tageshöchsttemperatur: 15,8 °
Tagestiefsttemperatur: 8,7 °
Tagesmitteltemperatur: 12,2 °
Sonnenscheindauer: 3:06 Stunden
Regen: 15,8 mm (in Menden fielen an den städt. Wetterstationen zwischen 13 mm -Hämmer - und 20 mm - Lahrfeld)
Entwicklung:
Freitagfrüh wird der schwache nächtliche Hochkeil schon wieder abgebaut. Die Warmfront des Islandtiefs überquert uns mit einem Regengebiet, das mehr Niederschlag mitbringt als gestern vorhergesagt. Dafür sorgt auch die abends erwartete Kaltfront des Tiefs. Die Sonne sehen wir nicht oder kaum. Nachts 8 °, nachmittags 13 °. Mäßiger bis frischer Südwestwind.
Samstag beruhigt sich das Wetter. Das Tief vor Norwegen lässt seine Schauer im wesentlichen nördlich von uns herunterkommen. Zwischen Auflockerungen müssen wir jedoch den ganzen Tag mit dem einen oder anderen kurzen Schauer rechnen. Nachts 9 °, nachmittags 15 °. Schwacher bis mäßiger Südwestwind.
Sonntag zieht das Tief nach Südschweden und von Südwesten baut sich zögernd ein Hochkeil über Westdeutschland auf. Bei wechselnder Bewölkung gibt es nur noch einzelne kurze Schauer. Die Sonne ist immer wieder dabei. Es bleibt aber kühl. Nachts 8 °, nachmittags 14 °. Meist mäßiger Westsüdwestwind.
Montag überdeckt ein größeres Hochdruckgebiet ganz Mittel- und Südwesteuropa. Es ist heiter oder locker bewölkt und trocken. Nachts 7 °, nachmittags 16 °. Schwachwindig.
Glaskugelbereich:
Dienstag zieht der Schwerpunkt des Hochs bereits nach Osteuropa. Von Westen überquert uns nachmittags ein Trog des Islandtiefs mit etwas Regen. Der wird nicht von allen Modellen gesehen. Entsprechend unterschiedlich wird auch die Sonnenausbeute prognostiziert . Nachts 8 °, nachmittags vermutlich sehr milde 18 °. Mittwoch ist wieder Hochdruckeinfluss vorherrschend. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 10 °, nachmittags wieder 18 °.
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