Sonntag, 4. Oktober 2026

04. Oktober 2026

 Trockenheit:











Die extreme Trockenheit mit Stress für die gesamte Vegetation wegen fast völlig fehlenden Wassers wurde durch die kräftigen Niederschläge am 1. und 2. Oktober in den aller obersten Bodenschichten bis knapp 20 cm etwas gelindert. Ansonsten steht nur unter 35 cm (gelb) noch halbwegs ausreichende Feuchtigkeit für die Pflanzen zur Verfügung. Erst unterhalb von 50 cm (hellgrün) steht ausreichend Feuchtigkeit an (Diagramm vom DWD für Werl). 

Der Regen in Menden vom Monatsanfang hat in der Hönne und den Bächen kaum Reaktionen ausgelöst. Die Hönne ist mit einem Pegel von 15 cm in der Molle seit gestern bereits wieder im Niedrigwasserbereich angekommen. 
















Der Rhein macht in der Höhe von Bingen einen trostlosen Eindruck. Dieses Foto entstand gestern von einem Wanderweg in der Nähe des Niederwalddenkmals. Es zeigt auch die Mündung der Nahe. Sie führt nur ein Rinnsal durch die Sandbänke des Flusses. Mit dem Schiff kommt hier niemand mehr durch. Die Auswirkungen sind dramatisch, auch wenn davon kaum noch geschrieben wird. In Bernkastel an der Mosel liegen Kreuzfahrtschiffe vor Anker. Sie können nur noch auf der Mosel fahren. Der Weg in den Rhein ist ihnen versperrt. Für den Gütertransport scheinen inzwischen Alternativen gefunden worden zu sein. So sind die großen Preisunterschiede zwischen Südwestdeutschland und NRW beim Öl aktuell nicht mehr vorhanden. Der ökonomisch und ökologisch sinnvolle Transport mit dem Schiff ist allerdings ausgeschlossen. 


Menden heute:

Eine Hochdruckzone reicht von den Azoren bis zum Schwarzen Meer. Entsprechend schön war das Wetter heute bei uns. Es gab kaum eine Wolke am Himmel. Die Nachmittagstemperatur war angenehm. Wind gab es mal wieder fast gar nicht. So musste gestern die Kohle den meisten Strom in Deutschland produzieren.

Tageshöchsttemperatur: 20,8 °

Tagestiefsttemperatur: 9,6 °

Tagesmitteltemperatur: 13,9 °

Sonnenscheindauer: 10:11 Stunden

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Montag ändert sich an der Wetterlage wenig. Die Hochdruckzone bleibt erhalten. Es ist meist sonnig und trocken. Nachts 8 °, nachmittags 21 °. Meist schwacher Wind aus Süd bis Südwest.

Dienstag zieht sich unser Hoch etwas nach Südosten zurück. Die Strömung dreht auf Süd, später ist es schwachwindig. Wieder scheint den ganzen Tag die Sonne. Nachts 9 °, nachmittags 21 °. 

Mittwoch: Dienstag war über der Biskaya ein Tief entstanden, das Spanien und Frankreich sehr unbeständiges Wetter brachte. Dieses Tief dehnt sich nun über ganz Deutschland aus. Zunächst scheint aber noch zeitweise die Sonne und es wird spätsommerlich warm. Am späteren Nachmittag verdichten sich die Wolken und zum Tageswechsel setzen Schauer ein. Nachts 10 °, nachmittags 22 °. Meist schwacher Südost- bis Südwestwind.

Donnerstag hat das umfangreiche Tief einen Kern über der westlichen Ostsee und einen anderen über Oberitalien. Nachts zieht ein Regengebiet durch. Am Tag scheint höchstens mal kurz die Sonne. Meist ist es stark bewölkt mit einzelnen Schauern. Es wird deutlich kälter. Nachts 11 °, nachmittags mit 14 ° nur wenig wärmer. Schwacher bis mäßiger West- bis Nordwestwind. 


Glaskugelbereich:

Freitag ziehen Tröge mit einzelnen Schauern durch. Dabei ist es weiterhin herbstlich kühl. Nachts 8 °, nachmittags 13 °. Samstag beruhigt sich bei schwachem Zwischenhocheinfluss das Wetter. Die Schauerneigung nimmt deutlich ab. Nachts 11 °, nachmittags 15 °. 

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