Sonntag, 23. August 2026

22. August 2026

 Menden heute:


Die Brombeeren im Wald sind klein. Viele sind vertrocknet. Im Wald hat sich durch den Regen aber zumindest eines verändert. Schösslinge diesen Jahres sind - sofern sie nicht schon vertrocknet waren - wieder in Form. 

Interessant ist, wie wenig sich die Regenfälle der letzten Tage auf die Bäche und Flüsse ausgewirkt haben. Sie führen kurzfristig mehr Wasser. Aber nach ein paar Stunden haben sie sich wieder in ihr Niedrigwasserbett zurückgezogen. Die Ruhrtalsperren profitierten ebenfalls nur sehr kurzfristig und wenig ergiebig von den zum Teil kräftigen Niederschlägen im Sauerland. 

Der Rhein steigt vom Bodensee her nach den ergiebigen Regenfällen in der Schweiz und in Baden-Württemberg ebenfalls an. Die Welle hat Mannheim erreicht. Es geht im Oberlauf bereits wieder abwärts. Es wird schwierig mit dem Rhein. Bald fehlen ihm die gewohnten Zuläufe von den Gletschern im Sommer ganz. 









Bei der Bodenfeuchte hat sich seit der Grafik vom 12. August etwas getan. Die oberen 20 cm sind ausreichend durchfeuchtet. Darunter herrscht weiterhin totale Trockenheit.


Zwischen einem Tief über dem Baltikum und hohem Druck über dem nordwestlichen Europa strömte maritime Kaltluft von Nordwesten nach NRW. Es war wechselnd bewölkt mit längeren sonnigen Abschnitten  und weitgehend trocken. Von dem kräftigen Regen, der heute Nacht südlich von uns vorbeizog (Köln 49 mm, Meinerzhagen 29 mm), haben wir nichts abbekommen.

Tageshöchsttemperatur: 19,9 °

Tagestiefsttemperatur: 12,9 °

Tagesmitteltemperatur: 15,9 °

Sonnenscheindauer: 6.23 Stunden

Regen: 0,4 mm


Entwicklung:

Sonntag bleibt in einem Hochkeil die nordwestliche Strömung erhalten. Es ist wolkig mit Aufheiterungen, der typischen Mittagsbewölkung  und trocken. Nachts 10 °, nachmittags 19 °. Meist schwacher Nordwestwind.

Montag liegt ein Hoch über der Nordsee mit einem Keil bis zum Schwarzen Meer. Es ist den ganzen Tag sonnig und trocken. Nachts kalte 8 °, nachmittags 21 °. Schwacher bis mäßiger Nordostwind.

Dienstag beginnt der Kampf des Hochs mit Zentrum über Skandinavien und dem Tief mit Zentrum über dem Ostatlantik um die Vormachtstellung über Westdeutschland. Der erste Angriff einer Warmfront löst sich über uns auf. Außer dem Durchzug stärkerer Bewölkung passiert nichts. Meist ist es heiter. Nachts 10 °, nachmittags 23 °. Schwacher bis mäßiger östlicher Wind.

Mittwoch ändert sich an der Lage nichts. Der nächste Tiefausläufer versucht, gegen das Hoch anzukommen und hat einen kleinen Erfolg. Bei wiederum wechselnder Bewölkung kann es etwa Regen geben. Nachts 15 °, nachmittags 25 °. Meist schwacher Wind aus Südost bis Südwest.


Glaskugelbereich: 

Donnerstag gewinnt das Tief an Raum nach Osten. Wieder ist es wechselnd bis stark bewölkt mit Sonne und möglichen kurzen Schauern. Nachts 17 °, nachmittags 28 °. Freitag überquert uns eine Front mit Schauern und evtl. Gewittern. Nachts 16 °, nachmittags 23 °.



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