Sonntag, 18. Oktober 2026

17. Oktober 2026

 Menden heute:

Nachts und vormittags hat es 20,8 mm geregnet. Das ist viel. Mehr Regen kam seit dem 1.1.2024 nur viermal vor. Zuletzt hat es am 24. April 2024 mehr Niederschlag gegeben. Damals allerdings 44,0 mm. Es ist schon bemerkenswert, dass in den letzten zweieinhalb Jahren nicht mehr 20 mm an einem Tag vom Himmel gekommen sind. 

Der Hönnepegel stieg nur kurzzeitig an auf 38 cm. Jetzt zeigt er schon wieder 24 cm, also Niedrigwasser an. Der leichte bis mäßige Regen ist also rasch in die immer noch recht trockene Erde eingezogen, wird dort benötigt und somit nicht an die Bäche abgegeben.

Die Kaltfront von heute Nacht ist inzwischen ostwärts aus Deutschland herausgezogen. Der Luftdruck ist kräftig angestiegen. Wir befinden uns unter einem Keil des von England nach Skandinavien ziehenden Hochs. In 5,5 km Höhe machte aber ein Höhentief einen Strich durch eitel Sonnenschein. So konnten wir typisches Rückseitenwetter "genießen": Wechselnde, meist starke Bewölkung mit Auflockerungen. Nachmittags kam die Schauertätigkeit zur Ruhe. Es ist kalt geworden. Gestern Nachmittag 22,4 °, heute Nachmittag 12,2 °. Also mehr als 10 ° kälter: Temperatursturz.

Tageshöchsttemperatur: 15,8 ° (um 0:10 Uhr)

Tagestiefsttemperatur: 7,8 °

Tagesmitteltemperatur: 10,7 °

Sonnenscheindauer: 1:52 Stunden

Regen: 20,8 mm


Entwicklung:

Sonntagmittag hat sich das Hoch von England mit seinem Schwerpunkt nach Südnorwegen verlagert. Wir kommen also in eine östliche Strömung, mit der normalerweise trockene Luft zu uns geführt wird. Das Höhentief, jetzt über Ostfrankreich liegend, macht in Verbindung mit einem Tief über Oberitalien einen Strich durch diese Rechnung. Es ist den ganzen Tag bedeckt. Ein schmales Regengebiet, das von den Alpen nordwärts geführt wird, soll abends westlich an uns vorbei ziehen. Es bleibt recht kalt. Nachts 7 °, nachmittags 12 °. Schwacher östlicher Wind.

Montag zieht das Höhentief von Frankreich Richtung Biskaya, wo es am Dienstag ankommen wird. Gleichzeitig wird ein Tief über dem Mittelmeer entstehen. Diese beiden gestalten das Wetter über Ostspanien, dem westlichen Mittelmeer und Teilen Frankreichs sehr unbeständig. Es kann sehr viel Regen fallen. Bei uns setzt sich die trockene östliche Strömung durch, die vom umfangreichen Hoch über Westrussland ausgeht. Es ist heiter bis wolkig und wieder wärmer. Nachts 8 °, nachmittags 15 °. Schwacher bis mäßiger Ostwind.

Dienstag verlagert sich das Mittelmeertief etwas nach Osten. Damit gerät Italien in den Focus des heftigen Regenwetters. Seine Wolkenfelder kommen uns im Laufe des Tages immer näher. Längere Zeit scheint aber die Sonne und es bleibt trocken. Nachts sehr kühle 3 °. Da ist Bodenfrost nicht ausgeschlossen. Nachmittags 13 °. Schwacher bis mäßiger Ostwind.

Mittwoch erreicht das Schlechtwettergebiet die Adria. Vor allem ist auch der Alpenraum betroffen. Ausläufer des Tiefs erreichen Norddeutschland. Es ist noch unsicher, ob und wieviel Regen wir abbekommen. Jedenfalls ist es meist bedeckt. Nachts 8 °, nachmittags 14 °. Schwacher Wind aus südlichen Richtungen.


Glaskugelbereich:

Donnerstag baut sich über Süddeutschland ein Zwischenhoch auf. Davon profitieren wir mit gelegentlichem Sonnenschein. Vermutlich bleibt es trocken. Nachts 7 °, nachmittags 14 °. Freitag geraten wir von Westen in den Einflussbereich eines Trogs des Nordmeertiefs. Es ist wechselnd, meist stark bewölkt. Abends und nachts soll das Regengebiet einer Kaltfront durchziehen. Nachts 8 °, nachmittags 14 °.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen