Menden heute:
Ein Hoch, das vom Nordmeer bis zum Schwarzen Meer reicht, bestimmte heute mit sehr trockener Luft unser Wetter. Nach recht kalter Nacht schaffte die ausdauernd vom wolkenlosen Himmel scheinende Sonne noch angenehme Nachmittagstemperaturen. Ab dem Nachmittag gab es ein deutliches Nordost-Südwest-Gefälle beim Wetter. Von der Schweiz und Frankreich her schwenkte eine Warmfront mit Regen über das Saarland nach Franken. Der nordöstliche Teil Deutschland blieb wolkenarm.
Tageshöchsttemperatur: 21,9 °
Tagestiefsttemperatur: 8,5 °
Tagesmitteltemperatur: 15,3 °
Sonnenscheindauer: 13:16 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Dienstag: Das von Skandinavien bis zum Schwarzen Meer reichende Hoch zieht sich etwas nach Nordosten zurück. Die Warmfront kommt bis zum Mittag zur Mainlinie voran. Dann schwächt sie sich bei der weiteren Nordverlagerung ab. Vormittags ist es noch sonnig. Dann nehmen die Wolken zu. Wann sie die Sonne endgültig bedecken, wird noch unterschiedlich gesehen. Abends kann es auch bei uns ein paar Tropfen regnen. Nachts 9 °, nachmittags 23 °. Schwacher bis mäßiger östlicher Wind.
Mittwoch ist die Warmfront durchgezogen. In einer meist südöstlichen Strömung fließt nicht mehr so trockene, aber wärmere Luft zu uns. Es ist wechselnd bewölkt mit nachmittags zunehmenden Aufheiterungen und trocken. Nachts 14 °, nachmittags sommerliche 25 °. Schwacher Südostwind.
Donnerstag macht sich die Kaltfront einer Wolkengirlande von Westen auf den Weg zu uns. Sie erreicht uns vermutlich am späten Nachmittag. Vorher scheint zeitweise die Sonne. Abends sind Schauer und Gewitter möglich. Nachts 15 °, nachmittags fast heiße 28 °. Es ist leicht schwül.
Freitag hat sich das steuernde Tief zur Nordsee verlagert. Noch befinden wir uns in südwestlicher Anströmung. Um die Mittagszeit zeigt die Karte des DWD einen winzigen Hochkeil. Der könnte reichen, um einige Sonnenstunden zu produzieren. Nachmittags sind einzelne Schauer möglich. Nachts 17 °, nachmittags 22 °. Mäßiger bis frischer Südwestwind.
Glaskugelbereich:
Samstag bleibt im Vorfeld eines Randtiefs über Südengland die Südwestströmung erhalten. In der labilen Luftmasse können (müssen nicht) sich den ganzen Tag Schauer bilden. Die Sonne hat auch ihre Möglichkeiten. Mäßiger, gelegentlich frischer Südwestwind. Sonntagnacht überquert uns das Regengebiet des Randtiefs. Dahinter bildet sich ein schwacher Zwischenhochkeil. Es ist wechselnd wolkig mit Auflockerungen und möglicherweise einzelnen Schauern: Nachts 14 °, nachmittags 22 °.
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