Freitag, 26. Juni 2026

25. Juni 2026

Ein verheerendes Erdbeben in Venezuela und - wenn auch viel weniger relevant -eine Niederlage der deutschen Fußballer gegen Ecuador. Zwei Meldungen dieses heißen Tages.

Menden heute:
















Seit Tagen reden alle beim Wetter vom Omega oder der Omegalage. Hier ist sie, zu sehen auf der DWD-Wetterkarte in der 500 hPa-Ebene. Am Boden messen wir bei uns zurzeit 1018 hPa. 500 hPa sind üblicherweise in 5,5 km Höhe zu finden. Dort entscheidet sich meist unser Wetter, dort sieht man die Großwetterlage. Über dem Nordosten der USA ganz am oberen linken Rand sieht man eine Westwetterlage. Sie geht bei den Azoren in einen Höhentrog über. Das dortige Tief ist der südwestliche Posten der Omegalage. Das Omega über Europa ist sehr schön zu sehen. Es reicht bis Mittelskandinavien. Auch dort erkennen wir am Verlauf der Linien gleichen Luftdrucks eine Westwetterlage. Im Südosten des Omegas dann das zweite für diese Lage nötige Tief in einem Höhentrog. In den nächsten Tagen wird das Omega ganz langsam nach Südosten kippen.

Am Boden befindet sich ein Hoch über der Nordsee. Es gibt wenig Luftbewegung. Der Wind fällt als Stromerzeuger fast völlig aus. Vorgestern hat er in Deutschland 4 % beigetragen, die Sonne 43 %. 25 % musste die Kohle liefern. Auch dafür ist das Omega verantwortlich.

Tageshöchsttemperatur: 34,3 ° (NRW: Weilerswist 36,7 °, Deutschland: Waghäusl am Oberrhein 39,0 °. Europa: Montmorillon (Frankreich) 41,7 °)

Tagestiefsttemperatur: 20,4  °

Tagesmitteltemperatur: 27,5 °

Sonnenscheindauer: 15:23 Stunden

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Freitag: Mit der langsamen Ostverlagerung des gesamten Drucksystems kommen wir ins Zentrum der Hitzeglocke. Nachts wird es trotz klaren Himmels nicht kälter als 21 °. Bereits um 11 Uhr ist die 30 °-Marke überschritten. Die Höchsttemperatur sollte bei 36 ° oder etwas höher liegen. Im Rheingraben dürften 40 ° erreicht werden. Die Luft ist allerdings ziemlich trocken. Schwül ist es nicht. Es bleibt schwachwindig.

Samstag werden bei weiterer Ostverlagerung der Hitze die höchsten Temperaturen im Raum Berlin gemessen. 41 ° sind drin. Bei uns kann es noch knapp ein Grad wärmer werden als am Freitag. Vor allem nachts geht es nicht unter 23 ° zurück. In den Wohnungen hat man keine Chance, der Wärme zu entkommen. Klimageräte sind - wie man hört - überall ausverkauft. Unser Hoch hat ausgedient. Von Westen kommen nachmittags Wolken herein. Ob sie bis Mitternacht auch einen Schauer mitbringen, muss offen bleiben. Schwacher südlicher Wind.

Sonntag ist es hinter einem durchziehenden Trog neben heiteren Abschnitten oft stärker bewölkt. Schauer und kurze Gewitter sind wahrscheinlich, aber nicht sicher. Es ist deutlich kühler, aber immer noch ziemlich heiß. Nachts 23 °, nachmittags 29 °. Schwacher bis mäßiger westlicher Wind.

Montagvormittag zieht die Kaltfront eines Skandinavientiefs durch. Viel Regen soll sie nicht mitbringen. Denn dahinter steigt der Luftdruck bereits wieder an und die Wolken lockern auf. Nachts 19 °, nachmittags 26 °. Meist schwacher nordwestlicher Wind.


Glaskugelbereich:

Dienstag soll sich ein Tief über Bayern und den Alpen bilden. Wir bekommen dessen Wolkenschirm und abends wohl auch dessen Regenschauer ab. Nachts 16 °, nachmittags 23 °.  Mittwoch übernimmt der neue Hochkeil. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Nachts 14 °, nachmittags 22 °. Das wird uns ziemlich kühl vorkommen.








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