Sonntag, 11. Dezember 2022

10. Dezember 2022

 Rückblick:

Die erste Dezemberdekade war zu kalt, sehr trocken und ungewöhnlich trüb.

Bisherige Monatsmitteltemperatur: 1,8 ° (Mitteltemperatur Dez.  2000-2019: 3,3 °, Abweichung -1,5 °)

Bisherige Niederschlagssumme: 18,8 mm (Mittlerer Niederschlag Dez. 2000-2019: 78,7 mm. davon bisher erreicht: 23,9 %)

Bisherige Sonnenscheindauer: 4:30 Stunden (Mittlere Sonnenstunden im Dezember 2002-2019: 46:48 Stunden; davon bisher erreicht 9,6 %). Es gab überhaupt nur einen Tag mit Sonnenschein.


Menden heute:

Ein umfangreiches Höhentief über weiten Teilen Europas und eine schwache Hochdruckbrücke am Boden bestimmten heute unser Wetter. Geringe Luftbewegung ließ die feuchte Grundschicht unverändert. Es gab zwar zögerliche Aufhellungen, aber keine Minute Sonne. Fast hätten wir den ersten Eistag des Jahres erlebt. Die Temperatur ist erst um 23:30 Uhr aus dem Frostbereich herausgekommen. Kurz vor Mitternacht stieg sie auf 0,1 °. Die meisten Stationen in der Umgebung zeigen noch geringe Minusgrade.

Tageshöchsttemperatur: 0,1 °

Tagestiefsttemperatur: -1,7 °

Tagesmitteltemperatur: -0,9 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Niederschlag: 0 mm


Entwicklung:

Sonntag bestimmt schwacher Hochdruckeinfluss am Boden und kalte Luft in der Höhe unser Wetter. Schwacher Südwestwind lässt die bei uns liegende Luftmasse unverändert. Es ist bedeckt mit möglichen kurzen Aufhellungen und trocken. Nachts -1 °, nachmittags 0 °.

Montag kräftigt sich das Hochdruckgebiet über Deutschland und von Osten fließt trockenere Luft zu uns. Nach kalter Nacht mit -3 ° ist es tagsüber wolkig bis heiter und trocken. Die Sonne kann die Luft nachmittags auf 1 ° anwärmen.

Dienstag ist es nachts bei klarem Himmel mit -5 ° eiskalt. Am Tag zieht sich das Hoch nach Osten zurück und nachmittags erreichen uns die Wolken eines Tiefs, das sich von Frankreich her bemerkbar macht. Bis zum Sonnenuntergang sollte es aber bei einem freundlichen Mix aus Sonne und Wolken bleiben. Die Temperatur steigt bei meist schwachem Ostwind auf 1 ° an. 

Mittwoch: Das vom DWD prognostizierte Schneetief (s. gestern Glaskugelbereich) wird von dessen neuesten Rechenläufen auch nicht mehr aufrechterhalten. Leichte Schneefälle soll es nur noch in Süddeutschland geben. Bei uns bleibt es wahrscheinlich niederschlagsfrei. Dabei ist es sowohl nachts als auch am Tag aufgelockert bewölkt. Nachts wird es wieder sehr kalt (-6 °) und am Tag geht es bis knapp über den Gefrierpunkt hinauf. Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.


Glaskugelbereich:

Donnerstag und Freitag liegen wir zwischen mehreren Tiefdruckgebieten in einem Bereich geringer Luftdruckgegensätze. Die Vorhersage ist schwierig. Nachts bleibt es wohl frostig. Größere Schneefälle sind  nicht zu erwarten. 

Die Modelle sind sich weitgehend einig, dass die Temperaturen am 19.12. in den Normalbereich ansteigen. Zu den Feiertagen könnte es wieder kälter werden. Das gilt es zu beobachten. Es ist noch lange hin...

Samstag, 10. Dezember 2022

09. Dezember 2022

 Menden heute:

Es gibt sie noch, die Sonne. Schönes Winterwetter bei uns bei geringen Luftdruckgegensätzen. Heute war das Wolkenloch bei uns. Es gab nur noch zwei Wetterstationen in NRW, die mehr Sonnenschein gemessen haben als die in Hemer. Ein Tiefdruckgebiet ist von der iberischen Halbinsel zur ligurischen Küste Italiens gezogen. Es hat heftige Regenfälle mit Überschwemmungen und Erdrutschen hinterlassen. Ein anderes Tief lag über der Nordsee. Wir dazwischen.

Der Kapellenberg, richtig: Rodenberg hatte einen leichten Winteranstrich. Dem Hexenteich fehlen immer noch 20 cm, um den Ablauf zu erreichen. Er war heute ganz dünn mit Eis bedeckt.

Die Ruhrtalsperren kommen aus der viel zu geringen Füllhöhe nicht heraus. Vom Jahrestiefststand 64,3 % haben sie sich auf dürftige 66,8 % hochgearbeitet.

Die Oese bleibt in der Hemeraner Innenstadt vollkommen trocken.
Der Hönnepegel in Bösperde liegt jetzt bei 28 cm im Niedrigwasserbereich.


Tageshöchsttemperatur: 2,2 °

Tagestiefsttempertur: -1,5 °

Tagesmitteltemperatur: 0,4 °

Sonnenscheindauer: 4:30 Stunden

Niederschlag: 0,4 mm

Schneedecke heute Morgen: Reste



Entwicklung:

Samstag: Wir bleiben weiterhin außerhalb der Reichweite von Fronten oder Trögen. Es bildet sich vorübergehend sogar eine schwache Hochdruckbrücke aus. So besteht auch am Samstag das Potenzial für Aufhellungen oder Auflockerungen. Verlassen können wir uns darauf aber nicht. Die feuchtkalte Grundschicht bleibt uns erhalten. Nachts -3 °, nachmittags 1 °. Meist schwacher westlicher Wind. 

Sonntag ändert sich wenig. Der schwache Hochdruckeinfluss bleibt uns treu und damit auch die nur geringe Schauerneigung. Vermutlich bleibt es ganz niederschlagsfrei. Auflockerungen werden - wenn sie überhaupt mal kommen - nur von kurzer Dauer sein. Nachts -2 °, nachmittags 1 °. Schwacher Südwestwind. Töpfe und Tonnen mit Wasser im Garten sollten geleert werden. Es wird nachts noch kälter.

Montag: Der Luftdruck ist weiter angestiegen. Bei schwachem Wind ist es heiter bis wolkig und trocken. Nachts -3 °, bei längerem Aufklaren in Muldenlagen auch kälter. Nachmittags 1 °. Schwacher östlicher Wind.

Dienstag verdrängt ein Tief von Frankreich her unser Hoch. Zunächst bleibt das Wetter noch freundlich. Nachmittags kommen dann von Südwesten hohe Wolken zu uns. Es bleibt trocken. Nachts kann es sehr kalt werden. Die Temperatur geht auf -4 ° bis -6 ° zurück. Am Nachmittags können wir so eben 0 ° erreichen. 


Glaskugelbereich:

Das Modell des Deutschen Wetterdienstes sieht Mittwoch das Frankreichtief als Luftmassengrenze. Bei uns soll es kräftig schneien. Die Modelle der Amerikaner, Kanadier und der Europäer sehen das nicht. Sie sehen den Schnee deutlich südlicher. Da sollte ich mich heute noch raushalten. Am Donnerstag sind dann wieder geringe Luftdruckgegensätze mit freundlichem Wetter am Zuge. Nachts weiterhin mäßiger Frost, am Tag um den Gefrierpunkt.

Erst am 19.12. soll nach ziemlich übereinstimmenden Modellaussagen das Frostwetter vorbei sein. Zumindest vorübergehend. 




Freitag, 9. Dezember 2022

08. Dezember 2022

 Menden heute: 

Trog und Kaltfront des Skandinavientiefs bestimmten heute unser Wetter mit bedecktem Himmel, Sprühregen, Schneeregen und kurzfristig auch mal Schnee. Ein unfreundlicher Tag und der elfte hintereinander ohne jeden Sonnenstrahl.

Tageshöchsttemperatur: 3,8 °

Tagestiefsttemperatur: 1,2

Tagesmitteltemperatur: 2,8 °

Sonnenscheindauer: 0 mm

Niederschlag: 4,4 mm


Entwicklung:

Freitag: Ein riesiges Höhentief überdeckt große Teile Europas. In 5,5 km Höhe ist es über uns -30 ° kalt. Am Boden geraten wir in geringe Luftdruckgegensätze. Kein Trog, keine Front. Die Druckverhältnisse in der Höhe und das nahe Tief über den Alpen, das sich bis zum Main ausdehnt, geben meinen optimistischen Vorhersagen von gestern einen Dämpfer. Zwar sind immer noch Auflockerungen drin. Sicher sind sie nicht. Es bleibt aber trocken. Nachts 0 °, nachmittags 2 °. Schwacher Wind aus östlichen oder südöstlichen Richtungen.

Samstag: Es ändert sich wenig an der Wetterlage. Auch das Wetter ist ähnlich. Die Wahrscheinlichkeit auf ein paar Sonnenstrahlen mehr ist gegeben. Auch bleibt es trocken. Nachts -3 °, nachmittags 1 °. Meist schwacher Wind aus südlichen bis südwestlichen Richtungen. 

Sonntag zieht das Vb-Tief von Italien nach Polen. Es hat viel Schnee im Gepäck. Ostdeutschland kann Schnee abbekommen. Bei uns kommen nur die Wolken des Tiefs und vielleicht ein paar Flocken an. Die Sonne hat kaum eine Chance und die Temperatur kommt nach -2 ° nachts am Nachmittag kaum über den Gefrierpunkt. Schwacher Wind aus meist südlichen Richtungen.

Montag: Vom tief über Polen fließt feuchtkalte Luft zu uns. Über Frankreich baut sich ein Hoch auf. Seine Auflockerungszone kommt mit mittlerer Wahrscheinlichkeit zumindest nachmittags bis zu uns voran. Nachts -4 °, nachmittags 0 °. Also richtiger Winter.


Glaskugelbereich:

Dienstag haben wir winterliches Hochdruckwetter. Nachts geht die Temperatur bei Aufklaren bis auf - 4 ° zurück. Am Nachmittag bleibt es beim Dauerfrost. Den gab es im letzten Jahr den ganzen Winter nicht. Für Mittwoch ist noch vieles unsicher. Von Süden soll nach DWD ein Tief mit Schneefall bis zum Main vorankommen. Es könnte aber unter Hochdruckeinfluss bei uns auch noch einmal recht freundlich sein. Aber auf jeden Fall kalt: Nachts -5 °, nachmittags 0 °.


Donnerstag, 8. Dezember 2022

07. Dezember 2022

 Menden heute:

Auf der Westseite eines Skandinavientiefs floss maritime Kaltluft nach Deutschland. Es war mal wieder ein Tag, an dem wir unter der Luv-Lage zu leiden hatten. Während im Münsterland bis zu drei Stunden die Sonne schien, stauten sich die Wolken an Haarstrang und Sauerland. Südlich von Unna blieb es bei einigen Aufhellungen. Hemer maß am zehnten Tag hintereinander null Minuten Sonnenschein. 

Tageshöchsttemperatur: 5,1 °

Tagestiefsttemperatur: 3,3 °

Tagesmitteltemperatur: 4,1 °  (es dürfte für längere Zeit der wärmste Tag gewesen sein)

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Regen: 2,0 mm


Entwicklung:

Donnerstag überquert uns zunächst der Trog des Skandinavientiefs. Am späteren Nachmittag folgt dann die Kaltfront. Während der Niederschlag bei Trogdurchzug als Regen fällt, kann bei Kaltfrontdurchzug durchaus auch Schnee eine Rolle spielen. Abends ist der Niederschlag durch. Nachts 2 °, am frühen Nachmittag 3 °, danach auf 1 ° zurückgehend. Schwacher bis mäßiger Südwestwind.

Freitag beruhigt sich das Wetter bei schwachen Luftdruckgegensätzen. Endlich können wir uns mal ziemlich sicher sein, dass die Wolken zeitweise auflockern. Sogar heitere Abschnitte sind nachmittags drin. Nachts -1 °, nachmittags 2 °. Schwacher Wind aus wechselnden Richtungen.

Samstag steigt der Luftdruck bei uns noch etwas an, und die Luft wird etwas kälter. Eigentlich könnte das freundliche Wetter seine Fortsetzung finden. Wäre da nicht das Vb-Tief, das von Norditalien nach Polen zieht. Es bringt vor allem in Polen viel Schnee. Wir müssen damit rechnen, in den Wolkenschirm dieses Prozesses zu geraten. Die Vorhersage der Bewölkung ist daher sehr unsicher. Sicher ist der Nachtfrost von -2 ° oder -3 °. Am Tag geht es kaum über den Gefrierpunkt. Schwacher Südwind.

Sonntag geraten wir vollends unter den Wolkenschirm des jetzt über der Ukraine liegenden Tiefs. Auflockerungen sind selten. Einige Modelle sehen bei uns leichten Schneefall. Sehr wahrscheinlich ist das nicht. Vb-Tiefs enden mit ihren Niederschlägen fast immer östlich von Paderborn. Solche Tiefs sind oft für ausgiebige Niederschlagsereignisse verantwortlich. Auch für das Elbe-Hochwasser vor einigen Jahren. Nachts -3 °, nachmittags um den Gefrierpunkt. Meist schwacher südlicher Wind.


Glaskugelbereich:

Montag ist noch das Tief wetterbestimmend. Es könnte dem östlichen Deutschland eine Schneedecke bescheren. Wir bekommen höchstens ein paar Flocken ab. Nachts wieder -3 °, nachmittags 0 °. Dienstag reißen unter einer Hochdruckbrücke vom Nordmeer bis zum Balkan die Wolken auf. Es bleibt bei dem frostigen Wetter. 

Auch in der erweiterten Glaskugel bleibt jetzt die Erwärmung aus. Selbst das Weihnachstauwetter bleibt plötzlich nicht mehr selbstverständlich. Da kann was nicht stimmen ;-)



Mittwoch, 7. Dezember 2022

06. Dezember 2022

 Menden heute:

Auch am Nikolaustag herrschte recht winterliches Wetter. An der Westseite eines bis in große Höhen reichenden Tiefdruckgebietes floss mit schwachen Kaltfronten von der Nordsee angewärmte Polarluft zu uns. Heute Vormittag sorgte die über dem Schnee lagernde kalte Bodenluft für Nebelbildung. Nachmittags schafften es die von Nordwesten hereinziehenden Auflockerungen nicht mehr bis zu uns. Im Münsterland und im Ruhrgebiet schien die Sonne bis zu sechs Stunden, bei uns keine Minute.

Tageshöchsttemperatur: 4,1 °

Tagestiefsttemperatur: 1.1 °

Tagesmitteltemperatur: 2,5 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten (9. Tag ohne Sonne, kommt nicht oft vor)

Niederschlag: 0,9 mm

Schneedecke morgens: 4 cm


Entwicklung: 

Mittwoch hält der Zustrom polarer Meeresluft an. Es gibt einige leichte Schauer. Einzelne Aufhellungen sind möglich. Ich mag sie aber nach den Erfahrungen der letzten Tage kaum noch prognostizieren. Nachts 1 °, nachmittags 4 °. Schwacher bis mäßiger Westwind.

Donnerstag nimmt mit dem Durchzug eines Troges die Schauertätigkeit zu. Viel Regen, der auch mit Schnee vermischt sein kann, kommt nicht herunter. Der Sonne bieten sich nur wenige Wolkenlücken. Nachts 1 °, nachmittags 3 °. Schwacher bis mäßiger meist südwestlicher Wind.

Freitag befinden wir uns auf der Südseite eines Nordseetiefs und der Nordseite einer Wellenstörung über den Alpen in einem Bereich geringer Luftdruckgegensätze. Bei wechselnder, oft aufgelockerter Bewölkung bleibt es trocken. Nachts -1 °, nachmittags 1 °. Meist schwacher südwestlicher Wind.

Samstag bleibt es bei der Wetterlage. Die einfließende Luft ist allerdings kälter. Sie kann nicht so viel Feuchtigkeit aufnehmen. So rechne ich mit oft starker Bewölkung mit einigen längeren Auflockerungen. Nachts -3 °, nachmittags 1 °. Meist schwacher südlicher Wind. Die erste Dezemberdekade ist zu Ende. Sie war deutlich zu kalt. 


Glaskugelbereich:

Sonntag zieht ein Genuatief auf der sog. Vb-Route über die Alpen nach Polen. Sein umfangreiches und kräftiges Schneefallgebiet überquert auch das östliche Deutschland. Wir bekommen davon nichts mit. Der Wolkenschirm des Tiefs sorgt aber für vielfach bedeckten Himmel. Nachts - 3 °, nachmittags 1 °. Montag steigt von Südwesten der Luftdruck an. Es bleibt niederschlagsfrei. Bei wechselnder Bewölkung kommt hin und wieder die Sonne durch. Mit -2 ° nachts und 1 ° nachmittags ist es weiterhin kalt. Die Amerikaner sagen den ganzen Tag Schneefall voraus. Das gilt es zu beobachten. 

Das zu kalte Dezemberwetter soll nach den großen Modellen spätestens am 18.12. ein Ende finden. 

Montag, 5. Dezember 2022

05. Dezember 2022

 Menden heute:















Das Foto von 14 Uhr zeigt eine Winterlandschaft am Kapellenberg. Um 17 Uhr hatten sich auf meinem Messtisch 7 cm Schnee angesammelt. Die Straßen hier oben waren mit nassem Schnee bedeckt

Verantwortlich für dieses Winterwetter war ein kleines Tief über Deutschland. Es war gekoppelt an einen Kaltlufttropfen über Süddeutschland und dem Alpenraum. Von dort wurde aus südöstlicher Richtung das Schneefallgebiet zu uns gelenkt. Es wird jetzt rückläufig und zu einer Kaltfront des zur Ostsee gezogenen Tiefs. Der leichte Schneefall hält noch etwas an. Da die Temperatur aber knapp über 0 ° bleibt, ist mit keiner größeren Straßenglätte zu rechnen.

Tageshöchsttemperatur: 1,7 °

Tagestiefsttemperatur: 0,9 °

Tagesmitteltemperatur: 1,2 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Niederschlag: 7,7 mm 


Entwicklung:

Dienstag zieht die Kaltfront in der Nacht über uns hinweg. Es gibt noch etwas Schnee, später in Regen übergehend. Bereits am frühen Morgen ist kein Niederschlag mehr zu erwarten. Die Temperatur steigt langsam an und erreicht nachmittags 4 °. Der Schnee taut langsam ab. Der schwache nordwestliche Wind dreht zum Sonnenuntergang vor einer weiteren heranziehenden schwachen Kaltfront auf Südwest. Kurz vor Mitternacht kann es ein bisschen regnen.

Mittwoch: Das Wetter wird von einem Skandinavientief bestimmt, das langsam zum Baltikum zieht. Aus Nordwesten wird von der Nordsee erwärmte Polarluft zu uns geführt. Es kann einige kurze Schauer geben. Die Luft ist aber trockener als die aus dem Russlandhoch der letzten Woche. So sind kurze Aufhellungen denkbar. Nach 2 ° nachts wird es nicht wärmer als 3 °. Der meist schwache Wind kommt aus westlichen Richtungen. 

Donnerstag bleiben wir im Einflussbereich skandinavischer Tiefdrucktätigkeit. Zunächst gibt es bei meist starker Bewölkung einzelne Schneeregen- oder Schneeschauer. Am späteren Nachmittag zieht eine schwache Kaltfront mit Schneeregen durch. Mit 1 ° nachts und 2 ° am Tag bleibt es winterlich. Schwacher bis mäßiger meist südwestlicher Wind.

Freitag zieht über das Alpengebiet eine Wellenstörung mit möglicherweise ergiebigen Schneefällen hinweg. An der Nordsee wirken sich die Schauer einer Kaltfront des kleinen Nordseetiefs aus. Bei uns herrschen geringe Luftdruckgegensätze. Es kann endlich mal zeitweise die Sonne scheinen. Nachts -2 °, nachmittags nur 1 °. Schnee ist nicht zu erwarten. Meist schwacher Südostwind.


Glaskugelbereich: 

Samstag und Sonntag bildet sich über der Mitte Deutschlands eine schmale Hochdruckbrücke aus. In höheren Luftschichten bleibt es kalt. So ist es oft stärker bewölkt mit einigen Auflockerungen. Zu Schnee reicht es aber kaum. Nachts -3 °, nachmittags 0 ° bis 1 °. Schwacher bis mäßiger südwestlicher Wind.

Bis zum Ende der zweiten Monatsdekade soll es nach den wichtigsten Vorhersagemodellen zum Teil deutlich zu kalt bleiben. Erst ab dem 20. Dezember soll es mit der Temperatur wieder in den Normalbereich gehen.

04. Dezember 2022

 Menden heute:

Zwischen tiefem Druck über Südwesteuropa und hohem Druck über Skandinavien und Osteuropa wird weiterhin aus östlichen Richtungen recht kalte und feuchte Luft in allen Höhen zu uns geführt. Auch heute blieb es den ganzen Tag stark bewölkt bis trüb.

Tageshöchsttemperatur: 2,1 °

Tagestiefsttemperatur: - 0,3 °

Tagesmitteltemperatur: 1,1 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Niederschlag: 0 mm


Entwicklung:

Montag: In der zweiten Nachthälfte und morgen Vormittag zieht ein Schneefallgebiet am Rande eines Höhentiefs, das sich von Frankreich nach Deutschland verlagert, von Südost nach Nordwest über uns hinweg. In welcher Form der Niederschlag in unserer Höhenlage fehlt, ist wie immer bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kaum zu prognostizieren. Bei der zu erwartenden Temperatur von einem Grad über Null ist immer dann mit Schneefall zu rechnen, wenn der Niederschlag etwas intensiver fällt und Verdunstungskälte eine Rolle spielt. Ansonsten wird es Schneeregen geben. Straßen zumindest in höheren Lagen können glatt sein. Wann die Front durchgezogen ist, wird unterschiedlich gesehen. Ich schätze, gegen 14 Uhr müsste das Gröbste durch sein. Dabei können einige mm Regen zusammenkommen. Nachts 1 °, nachmittags 2 °. Schwacher Nordwestwind.

Dienstag stellt sich die Wetterlage um. Über Skandinavien bilden sich sowohl ein kräftiges Höhentief als auch ein Bodentief. An deren Westseite fließt angewärmte Polarluft nach Deutschland. Eine eingelagerte Kaltfront ist wenig wetterwirksam. Der eine oder andere kurze Schauer ist nicht ausgeschlossen. Vor allem nachmittags sind Aufhellungen möglich. Man soll die Hoffnung nie aufgeben. Nachts 1 °, nachmittags 4 °. Meist schwacher westlicher Wind.

Mittwoch ändert sich an der Wetterlage nicht. Die von Norden zugeführte Luft ist zeitweise etwas trockener, so dass Auflockerungen möglich sind. Schauer sind in der Polarluft eigentlich angesagt. Es gibt aber keine Fronten und Tröge. So bleibt es meist trocken. Nachts 2 °, nachmittags 3 °. Schwacher bis mäßiger westsüdwestlicher Wind.

Donnerstag befinden wir uns in einem sehr umfangreichen Tiefdrucksystem, das weite Teile Nord- und Westeuropas überdeckt. Über unserem Raum gibt es keine größeren Wetteraktivitäten. Es ist stark bewölkt mit wenigen Aufhellungen und weitgehend trocken. Nachts 1 °, nachmittags 3 °. Schwacher bis mäßiger Südwestwind.


Glaskugelbereich:

Freitag und Samstag ist es leicht unbeständig und ziemlich kalt. Bei wechselnder, meist starker Bewölkung kann es einige Flocken schneien. Vor allem am Freitag werden Auflockerungen vorhergesagt. Nachts -3 °, nachmittags 1 °. Es bleibt also winterlich.

Sonntag, 4. Dezember 2022

03. Dezember 2022

 Menden heute:

Der sechste Tag ohne Sonnenschein. Statt dessen fand sich auf meinem Schneemesstisch auf der Terrasse eine Schneedecke von 0,5 cm. Auf den Rasenflächen war der Schnee liegen geblieben. Die Straßen und gepflasterten Flächen blieben schneefrei. Der Wärmestrom aus den noch warmen oberen Bodenschichten hielt die Straßen glättefrei.












Maßgeblich für die trübe Wetterlage ist ein riesiges Höhentief über fast ganz Europa, angefüllt mit Kaltluft. 

Tageshöchsttemperatur: 1,2 °

Tagestiefsttemperatur: 0,2 °

Tagesmitteltemperatur: 0,7 °

Sonnenscheindauer: 0:00 Stunden

Niederschlag: 0,6 mm


Entwicklung: 

Sonntag: Das südwesteuropäische Tief gewinnt etwas an Raum. Das Hoch zieht sich etwas zurück. Die Tiefs in der Höhe (Kaltlufttropfen) versammeln sich mehr über Frankreich. Kommt endlich mal kurz die Sonne heraus? Die Möglichkeiten sind gegeben. Die Erfahrungen der letzten Tage sprechen eher dagegen. Die Flugwettervorhersage sieht Wolkenlöcher im Bergischen Land. Nachts 0 °, nachmittags 3 °. Meist nur schwacher Nordostwind. 

Montag: Nachts zieht ein Tief von den Alpen nach Norden. Sein Schneefallgebiet erreicht uns in der Nacht. Vermutlich fällt bei uns meist Schneeregen. In etwas höher gelegenen Regionen kann es richtig schneien und der Schnee kann auch mal liegen bleiben. Die meisten von uns werden aber keine Behinderungen vorfinden (so genau weiß man das nie. Bei 2 ° alles ok, bei 1 ° problematisch). Der ganze Tag bleibt bedeckt mit weiterem Schneeregen. Schwacher Nordwestwind. Höchsttemperatur: 2 °.

Dienstag befinden wir uns in einem Gebiet mit geringen Luftdruckgegensätzen. Es bleibt trocken und wieder gibt es realistische Chancen auf ein paar Sonnenstrahlen. Nachts bei 1 ° noch leichte Schauerneigung, tagsüber bis 4 °. Schwacher Westwind.

Mittwoch sehen die meisten Vorhersagemodelle ein Tief über Südskandinavien. Das würde bedeuten, dass die alte Luftmasse von Nordwesten her ausgeräumt und durch Meeresluft ersetzt würde. Es käme etwas Bewegung in die Atmosphäre. Einzelne kurze Schauer und einzelne Wolkenauflockerungen wären möglich. Nachts 2 °, nachmittags 4 °. Schwacher bis mäßiger westlicher Wind.


Glaskugelbereich:

Donnerstag und Freitag unter schwachem Tiefdruckeinfluss leicht unbeständig bei wechselnder, oft starker Bewölkung. Kaum Niederschlag. Nachts leichter Frost, nachmittags nur 2 °. 

Die Modelle sehen übereinstimmend ziemlich kaltes Dezemberwetter ohne größere Niederschläge bis Mitte des Monats.

Samstag, 3. Dezember 2022

02. Dezember 2022

 Rückblick:

Der November war nicht nur der wärmste seit Beginn meiner Messungen 1972. Er war auch ungewöhnlich trocken und sehr sonnig.

Die Sonne schien 113:00 Stunden. Im Durchschnitt der Jahre 2002-2019 gab es an der Wetterstation Hemer im November 63 Sonnenstunden. Der Prozentwert der Überschreitung beträgt 179,4. 

Es gab noch zwei Jahre mit mehr Sonne im November: 

2011 ist kaum nochmal zu erreichen: 151 Sonnenstunden. Das kommt dem normalen September mit 162 Sonnenstunden sehr nah.

2020 war mit 130 Sonnenstunden außergewöhnlich. 

2007 stellt den Negativrekord: 22 Stunden

Es hat 39,0 mm geregnet. Der Mittelwert von 2000-2019 liegt bei 72,4 mm. Davon haben wir 53,9 % erreicht. Es gibt nur 7 Novembermonate seit 1972, in denen es noch weniger geregnet hat. Den Negativrekord hält - wie nicht anders zu erwarten - der Sonnenrekordmonat November 2011 mit nur 3,4 mm Regen. Den nassesten November habe ich 2007 registriert: 133,7 mm.


Menden heute: 

Ein riesiges Hoch mit Kerndruck von 1055 hPa, das von Russland bis nach Irland reicht und ein in 5 km darüber liegendes Höhentief mit noch größerer Ausdehnung vom Polarmeer bis Nordafrika bestimmen unser Wetter. Das Höhentief, angefüllt mit Kaltluft unter -25 °, sorgte für aufsteigende Luftpakete aus der feuchten Grundschicht. Ergebnis war leichter Schneefall, insbesondere in Thüringen. Aber auch bei uns fielen nachmittags einige mm Schnee oder ein wenig Regen.. Am Kapellenberg sahen wir am Abend eine Winterlandschaft. 

Tageshöchsttemperatur: 3,0 °

Tagestiefsttemperatur: 0,7 °

Tagesmitteltemperatur: 1,9 °

Sonnenscheindauer: 0,4 mm

Niederschlag: 0,4 mm


Entwicklung:

Samstag bleiben Stärke und Lage des Russlandhochs unverändert. Über dem Mittelmeer sehen wir Tiefdrucktätigkeit. Die Ostströmung bleibt demnach erhalten. Die feuchte Grundschicht sorgt für bedeckten oder trüben Himmel. Hin und wieder sind Auflockerungen möglich. Es wäre schön, die Sonne mal wieder zu sehen. Nachts 0 °, nachmittags 1 °. Meist schwacher Nordostwind.

Sonntag ändert sich an der Lage wenig. Es ist bedeckt oder stark bewölkt mit wenigen Aufhellungen. Niederschlag ist nicht zu erwarten. Nachts -1 °, nachmittags 3 °.

Montag schiebt sich das Tief von Süden bis nach Deutschland vor. Es ist bedeckt und es kann ein bisschen regnen oder schneeregnen. Die Sonne hat kaum eine Chance. Nachts 2 °, nachmittags 4 °. Schwacher Nordostwind.

Dienstag zieht sich das Hoch nach Russland zurück. Wir haben es mit einem kleinen Tief über Polen zu tun. Wieder ist es den ganzen Tag bedeckt oder stark bewölkt. Die Sonne ist ziemlich chancenlos. Hin und wieder sind einige Regentropfen möglich. Nachts 2 °, nachmittags 4 °. Meist schwacher Nordwind.


Glaskugelbereich: 

Mittwoch und Donnerstag kommt das Tief von Südwesten näher zu uns heran. Der Wind dreht von nördlichen auf südliche Richtungen. Aber am Wetter ändert sich nichts. Vielleicht kommt die eine oder andere Wolkenlücke. Meist wird es aber stark bewölkt sein. Auch an den Temperaturen ändert sich nichts. 

Donnerstag, 1. Dezember 2022

01. Dezember 2022

 Menden heute:

Das trübe Wetter passt zur Stimmung nach dem Ausscheiden der Fußballnationalmannschaft bei der WM in Katar. 

Ein sehr kräftiges Hochdruckgebiet, das von Russland bis nach Irland reicht, ist für das windschwache Wetter verantwortlich. In fünf Kilometer Höhe befindet sich ein Höhentief, angefüllt mit Kaltluft. Am Boden liegt eine feuchte Grundschicht. Sie wartet darauf, von einem atlantischen Tief weggeblasen zu werden. Das ist aber nicht in Sicht. 

Der seit Tagen deutschlandweit fehlende Wind führt dazu, dass die fossilen Kraftwerke hochgefahren werden müssen. 

Tageshöchsttemperatur: 5,4 °

Tagestiefsttemperatur: 2,2 °

Tagesmitteltemperatur: 4,1 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten in Hemer. Bei uns schien ein paar Minuten die Sonne, in Fröndenberg 20 Minuten.

Regen: 0,6 mm


Entwicklung:

Freitag: Von Süden her fließt feuchte Luft in die Mitte Deutschlands. Sie mischt sich mit der von Nordosten zuströmenden kälteren Luft. Im höher gelegenen Sauerland kann durch Hebung der Luftmasse in noch kältere Luft durchaus Schnee fallen. Bei uns ist höchstens mal eine vereinzelte Flocke drin. Ansonsten ist es bedeckt. Die Sonne hat kaum Möglichkeiten. Nachts 2 °, nachmittags 3 °. Abends geht die Temperatur in Gefrierpunktnähe zurück.

Samstag kommt die Temperatur nur über die Mittagszeit über den Gefrierpunkt hinaus. Nachts leichter Frost um -1 °, nachmittags 2 °. Dabei ist es wieder meist bedeckt mit möglichen kurzen Aufhellungen. Niederschlag sollte es nicht geben. Schwacher bis mäßiger Ostnordostwind.

Sonntag: Die mehrfach angekündigte High-over-Low-Wetterlage mit tiefem Druck über Oberitalien und hohem Druck über dem nördlichen Europa könnte etwas Bewegung in die Atmosphäre bringen. Auflockerungen sind möglich. Nachts -1 °, nachmittags 3 °. Schwacher bis mäßiger Nordostwind.

Montag zieht sich das Hoch etwas nach Norden zurück und wir gelangen in den Einflussbereich des Alpentiefs. Nachmittags kann von Süden Niederschlag aufkommen, der bei uns vermutlich als Regen oder Schneeregen fällt. Nachts 1 °, nachmittags 4 °. Schwacher Nordostwind. 


Glaskugelbereich:

Dienstag und Mittwoch macht sich das südwesteuropäische Tief auf den Weg zu uns. Die Strömung bleibt aber auf Nordost festgefahren. Es ist leicht unbeständig mit geringen Chancen auf etwas Sonne. Temperaturen zwischen 1 ° am Morgen und 4  ° nachmittags. Es bleibt schwachwindig.

30. November 2022

 Rückblick:

Der November war der wärmste seit Beginn meiner Wetteraufzeichnungen 1972, also der letzten 50 Jahre.

Es ergibt sich folgende Rangliste:

2022:    9,0 °

2015:    8,9 °

2009:    8,6 °

2006:    8,5 °

2003:    8,0°

Alle anderen 45 Jahre hatten eine Novembertemperatur unter 8 °. Die mittlere Temperatur seit 1972 beträgt 5,9 °. Diese Zeitspanne nehme ich schon lange nicht mehr als Referenz. Sie umfasst eine völlig andere klimatische Zeit: vor dem heftigen Temperaturanstieg, ausgelöst durch die Klimakrise.

Die Abweichung vom Mittel der Jahre 2000-2019 beträgt +2,3 °, die Abweichung vom Mittel seit 1972 beträgt +3,1 °.

Zu Sonnenschein und Niederschlag im November morgen mehr.


Menden heute:

Am Boden beherrscht ein Hochdruckgebiet, das von Russland her einen Keil bis nach England sendet, das Wetter. Entsprechend hoch steht das Barometer. In fünf Kilometer Höhe hat ein Tiefdrucktrog, der vom Polargebiet bis nach Ägypten reicht, das Sagen. In diesem Trog befinden sich mehrere kleine Höhentiefs, sog. Kaltlufttropfen, die sich in dem Trog bewegen wie Fettaugen auf der Suppe. Dort wo diese Kaltlufttropfen gerade sind, wird die feuchte Luftmasse labil, die Luft steigt nach oben und es gibt Regen oder wie zuletzt bei uns Sprühregen. Über dem Mittelmeer entstehen unterhalb der Kaltlufttropfen, ausgelöst nicht zuletzt durch das noch sehr warme Meerwasser, zum Teil katastrophale Regenfälle und Gewitter. 

Tageshöchsttemperatur: 7,4 °

Tagestiefsttemperatur: 5,2 °

Tagesmitteltemperatur: 6,0 °

Sonnenscheindauer: 0 mm

Regen: 1,4 mm


Entwicklung:

Donnerstag: Die Lage bleibt weitgehend unverändert. Über uns soll sich allerdings kein Kaltlufttropfen befinden, so dass Sprühregen eher unwahrscheinlich ist. Vielleicht gibt es sogar Auflockerungen. Meist ist es aber wohl stark bewölkt bis bedeckt. Meist schwacher Nordostwind. Nachts 4 ° und tagsüber 5 °.

Freitag soll sich ein Kaltlufttropfen über dem südlichen Belgien befinden. Das Bodenhoch blockt unverändert alles ab, was von Westen auf Europa zurollt und Änderungen bringen könnte. Der Kaltlufttropfen ist recht nah. So ist Sprühregen nicht auszuschließen. Am Morgen kann auch die eine oder andere Schneeflocke vom Himmel fallen. Mit 1 ° am frühen Morgen und 2 ° am Nachmittag ist es kalt. Schwacher bis mäßiger Nordostwind.

Samstag ist die Wahrscheinlichkeit etwas größer, dass Wolkenlücken entstehen. Die einfließende Luft ist etwas trockener. Meist bleibt es aber stark bewölkt oder bedeckt. Nachts 0 °, nachmittags 2 °. Meist schwacher Ostwind.

Sonntag: High-over-Low und damit Ostströmung. Es bleibt wie es die ganze Woche war. Genauer kann ich das Wetter nicht vorhersagen. Es ist ein Ranpirschen an kleinste Veränderungen. Deren Interpretation ist etwas für absolute Profis. 


Glaskugelbereich:

Montag und Dienstag steigen die Temperaturen vermutlich etwas an. Niederschlag ist kaum zu erwarten. Die Sonne tut sich weiterhin schwer. Schwacher, von Nordost auf Südost drehender Wind.

Mittwoch, 30. November 2022

29. November 2022

 Menden heute:

Die letzten Novembertage geben nur wenig Motivation, mal längere Zeit im Freien zu verbringen. Sehr feuchte Luft, die von Nordosten zu uns fließt, sorgt den ganzen Tag für trübes Wetter. Eingelagert sind hin und wieder leichte Regen- oder Sprühregeneinheiten. Es gibt fast keinen Wind. In ganz Mitteleuropa drehen sich die Windräder nur sehr gemächlich. In den letzten Stunden wurde in Deutschland mit Windenergie nur genauso viel Strom erzeugt wie mit Biomasse und kaum mehr als mit Kernenergie. Heute Mittag war der Photovoltaik-Ertrag höher als der aller On- und Offshore-Windanlagen. Und das im November. Fast die befürchtete Dunkelflaute.  

Wie in den letzten Jahren üblich, ändern sich die Luftdruckgegebenheiten kaum. Ähnliches Wetter sehen wir in großen Teilen Europas. Im Mittelmeerraum folgt ein Unwettertief dem nächsten. Die noch immer ungewöhnlich hohen Wassertemperaturen lassen das Gewitter- und Starkregenpotenzial ansteigen.

Tageshöchsttemperatur: 8,3 °

Tagestiefsttemperatur: 7,3 °

Tagesmitteltemperatur: 7,8 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Regen: 2,6 mm


Entwicklung:

Mittwoch: Ein ausgedehnter, vom Polargebiet bis nach Malta reichender Höhentrog, angefüllt mit feuchter Kaltluft, bestimmt unser Wetter. Bodennah hält sich eine ebenso feuchte, allerdings relativ milde Grundschicht. Wolkenauflockerungen sind bei dieser Wetterkonstellation so gut wie nicht zu erwarten. Es bleibt also oft trüb. Sprühregen ist nicht ausgeschlossen. Nachts 5 °, nachmittags 7 °. Schwacher nordöstlicher Wind.

Donnerstag schwächt sich der Höhentrog etwas ab. Das Russlandhoch dehnt sich westwärts bis nach Irland aus. Es dürfte niederschlagsfrei bleiben. Vielleicht sehen wir nach Tagen mal für kurze Zeit die Sonne. Der Wettercharakter bleibt aber auf stark bewölkt und schwach windig gepolt. Nachts 4 °, nachmittags 5 °. Das Hoch mit seiner Festlandsluft macht sich bemerkbar mit sinkenden Temperaturen zum meteorologischen Winteranfang.

Freitag: High-over-Low-Lage: Ein kräftiges Hoch über Nordeuropa und mehrere Tiefdruckgebiete im Mittelmeerraum verstärken die Ostlage. Es wird noch etwas kälter. Tagsüber nur wenige Aufhellungen. Meist bedeckt, aber wohl niederschlagsfrei. Abends sind einige Schneeflocken nicht ausgeschlossen. Nachts 2 °, nachmittags 3 °. Mäßiger Nordostwind.

Samstag: Es ändert sich fast nichts. Von Nordosten sickert noch etwas kälter Luft zu uns. So kann es nachts in den dafür prädestinierten Muldenlagen leichten Frost geben. Hier am Kapellenberg rechne ich nicht mit Frost. Nachmittags nur 2 °. Bei mäßigem Nordostwind kann es beim Weihnachtsmarktbesuch frösteln. Wolkenauflockerungen wird man weiterhin suchen müssen.


Glaskugelbereich:

Sonntag und Montag spielen die Verhältnisse in 5 km Höhe eine große Rolle. Je nachdem wie sich die kleinen Höhentiefs bewegen, verändern sich auch die Verhältnisse am Boden. Da ist noch vieles unsicher. Voraussichtlich bleibt es recht kalt mit nachts 0 ° und nachmittags 2-3 °. Weiterhin gibt es kaum Wolkenauflockerungen. 

Dienstag, 29. November 2022

28. November 2022

 Menden heute:

Zum ersten Mal in diesem Monat hat die Sonne den ganzen Tag keine einzige Minute geschienen. Das gilt nicht nur für Menden, sondern für ganz NRW. In ganz Deutschland sah es ähnlich aus. Nur um Rügen herum gab es einige Sonnenstunden. Eine Tiefdruckrinne hat sich über ganz West- und Mitteleuropa gelegt. Integriert ist eine Frontengirlande, die von Spitzbergen bis zur afrikanischen Küste reicht. In dieser Luftmasse befindet sich so viel Feuchtigkeit, dass die Sonne keine Chance hat. Stattdessen gab es diesen fürchterlichen Sprühregen. Er ist unangenehm, bringt aber für den Boden und die Flüsse nichts.

Tageshöchsttemperatur: 7,9 °

Tagestiefsttemperatur: 6,2 °

Tagesmitteltemperatur: 7,1 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten  

Regen 2,0 mm


Entwicklung:

Dienstag: Der Luftdruck steigt etwas an. Die langgestreckte Frontengirlande bleibt erhalten, und damit auch die starke Bewölkung. Tagsüber ist es aber weitgehend niederschlagsfrei. Vor allem nachmittags kann mal kurz die Sonne durchlugen. Nachts 6 °, nachmittags 8 °. Schwacher Westwind.

Mittwoch dehnt sich das umfangreiche Russlandhoch bis zu den britischen Inseln aus. Bei uns ändert sich am Wetter wenig. Es ist bedeckt, die Sonne hat nur geringe Chancen, Sprühregen ist gelegentlich nicht ausgeschlossen. Nachts 6 °, nachmittags 7 °. Schwacher nördliche Wind.

Donnerstag: Das umfangreiche und kräftige Hoch über Russland mit einem Kerndruck von 1050 hPa dehnt sich noch weiter auf den Ostatlantik aus. Über dem Mittelmeer herrscht Tiefdruck. So entsteht eine High-over-Low-Lage mit Hochdruck im Norden und Tiefdruck im Süden. Die von Ostnordost herangeführte Luft ist etwas trockener als die letzten Tage. Es könnte einige Aufhellungen geben. Meist ist es aber stark bewölkt. Es bleibt trocken. Nachts 4 °, nachmittags 6 °.

Freitag: Das Festlandhoch kräftigt sich noch etwas. Die High-over-Low-Lage bleibt erhalten. Es wird kälter. Nachts 1 °, nachmittags 3 °. Die Sonne macht sich bei starker Bewölkung weiterhin rar. Nachts 1 °, nachmittags 3 °. Kein Regen.


Glaskugelbereich:

Samstag und Sonntag ändert sich an der Wetterlage wenig. So bleibt auch das Wetter weitgehend unverändert. Die Sonne könnte öfter mal hinter den meist starken Wolken hervorlugen. Nachts um den Gefrierpunkt, nachmittags 2 °

Sonntag, 27. November 2022

27. November 2022

 Menden heute:

Von Westen her zog feuchte Meeresluft nach NRW. Es war meist stark bewölkt oder bedeckt. Heute Abend regnete es etwas.

Tageshöchsttemperatur: 9,8 °

Tagestiefsttemperatur: 3,4 °

Tagesmitteltemperatur:

Sonnenscheindauer: 0:51 Stunden

Regen: 1,2 mm


Entwicklung:

Montag zieht ein umfangreicher Tiefdrucktrog über uns hinweg. Mit ihm verbunden ist eine Mischfront. Vor allem am späteren Nachmittag und am Abend kann es gelegentlich regnen. Bei schwachem bis mäßigem Südwestwind liegen die Temperaturen frühmorgens bei 7 °, nachmittags bei 8 °.

Dienstag ändert sich in einer längs über Deutschland liegenden Tiefdruckrinne wenig. Nachts kann es noch etwas regnen. Am Tag ist es stark bewölkt bis bedeckt mit geringer Schauerneigung. Frühmorgens 6 °, nachmittags 8 °. Meist schwacher westlicher Wind.

Mittwoch rückt das nordosteuropäische Hoch näher zu uns heran. Es drückt die Mischfront nach Westen zurück über die belgische Grenze. Die einsickernde kältere Luft kondensiert die hier lagernde Meeresluft aus und es ist den ganzen Tag stark bewölkt mit nur wenigen Aufhellungen. Nachts 5 °, nachmittags 7 °. Schwacher Nordostwind.

Donnerstag dehnt sich das Hoch bis nach England aus. Wieder ist es meist stark bewölkt mit nur geringen Chancen für die Sonne. Nachts 2 °, nachmittags 5 °. Meist schwacher Nordostwind.


Glaskugelbereich:

Bis zum Wochenende bleiben das Hoch und die feuchte Luftmasse für uns wetterbestimmend. Es ist stark bewölkt mit einigen Aufhellungen. Dabei fällt kein Niederschlag. Nachts 1 ° bis 0 °, nachmittags 3 ° bis 5 °. Meist schwacher östlicher Wind. Langweiliges Frühwinterwetter.

26. November 2022

 Menden heute:

Ein Zwischenhoch bescherte uns einen freundlichen Tag. Nachmittags kamen von Westen Wolken auf. 

Tageshöchsttemperatur: 10,8 °

Tagestiefsttemperatur: 4,5 °

Tagesmitteltemperatur: 6,9 °

Sonnenscheindauer: 4:58 Stunden

Regen: 0,2 mm


Entwicklung:

Sonntag: Das Zwischenhoch zieht langsam nach Osten ab. Zunächst ist es noch aufgelockert bewölkt. Von Westen greifen nachmittags die Wolken und leichten Regenfälle der Fronten des nordostatlantischen Tiefdrucksystems auf das Sauerland über. Das Regengebiet schwächt sich über dem Bergischen Land ab. Es trifft uns nur in abgeschwächter Form. Etwa ab 16 Uhr sind leichte Schauer möglich. Nachts 3 °, nachmittags 8 °. Mäßiger bis frischer südsüdöstlicher Wind.

Montag zieht eine weitere Front des Tiefs um die Mittagszeit über uns hinweg. Es ist den ganzen Tag meist stärker bewölkt mit einigen Wolkenlücken. Mittags können schwache Schauer fallen. Nachts 6 °, nachmittags 9 °. Schwacher bis mäßiger Südwind.

Dienstag geraten wir an der Südwestflanke des sehr umfangreichen russisch-skandinavischen Hochdruckgebietes in eine östliche Strömung. Es ist meist stark bewölkt oder bedeckt mit nur geringen Chancen für die Sonne. Regen ist aber nicht zu erwarten. Nachts 6 °, nachmittags 8 °. Meist schwacher westlicher Wind.

Mittwoch verstärkt sich der Einfluss des Russlandhochs immer mehr. Das bedeutet aber keineswegs gutes Wetter, sondern bei schwachem nordöstliche Wind starke Bewölkung. Mit nachts 4 ° und nachmittags 6 ° wird es etwas kühler.


Glaskugelbereich:

Das russischen Hoch dehnt sich bis nach England aus. Es bleibt beim meist stärker bewölkten Himmel mit nur gelegentlichen Aufhellungen. Am Donnerstag und Freitag sinkt die Temperatur noch etwas. Nachts 1-2 °, nachmittags 4-5 °. Meist schwacher Ost- bis Nordostwind. 

Samstag, 26. November 2022

25. November 2022

 Menden heute:

Ein umfangreiches Tiefdrucksystem mit einem Kerndruck von 960 hPa südlich Grönlands  und ein fast ebenso großes Hochdruckgebiet mit einem Druck von 1045 hPa über dem nordwestlichen Russland stehen sich wie zwei große Blöcke gegenüber. Sie streiten in der nächsten Woche um die Vorherrschaft über unser Wetter. Zunächst punktet das Tief mit milder Luft. Ab Freitag macht sich vor allem nachts die kältere Luft aus Osten bemerkbar.

Heute überquerten ein Trog des Ostatlantiktiefs und eine Mischfront unseren Bereich. In der Frühe und am Abend regnete es oder es fielen einzelne Schauer. Dabei kam etwas mehr Regen herunter, als ich das gestern gesehen habe. Die Tagesmitte wurde von der Sonne bestimmt.

Tageshöchsttemperatur: 11,1 °

Tagestiefsttemperatur: 6,2 °

Tagesmitteltemperatur: 8,5 °

Sonnenscheindauer: 1:58 Stunden

Regen: 5,2 mm


Entwicklung:

Samstag schiebt sich ein Zwischenhoch von Frankreich ins südliche Deutschland. Den ganzen Tag ist es wolkig bis heiter und trocken. Bei meist schwachem südsüdwestlichen Wind geht die Temperatur bis zum Morgen auf 4 ° zurück. Nachmittags erreichen wir 10 °. Dann kommen hohe Wolkenfelder auf.

Sonntag kommt von Westen eine Mischfront auf das Sauerland zu. Sie verhungert spätestens im Bergischen Land. Bis Mitternacht bleibt es bei meist stärkerer Bewölkung mit wenigen Aufhellungen trocken. Nachts 4 °, nachmittags 8 °. Mäßiger Südsüdostwind.

Montag: Den ganzen Tag schwurbelt die Bewölkung der Mischfront um uns herum. Sie hat sich an eine Tiefdruckrinne gekoppelt, die von Belgien bis Korsika reicht. Immer kann es einen unscheinbaren Schauer geben. Meist ist es bedeckt oder stärker bewölkt mit nur geringen Chancen für längere sonnige Abschnitte. Meist schwacher Südwind. Nachts 6 °, nachmittags 9 °. 

Dienstag kommt das große russische Hoch stärker zur Geltung. Die Tiefdrucktätigkeit über Westeuropa wird nach Westen abgedrängt. Bei uns kommt die Anströmung noch aus Süd, später Südost. So erreicht uns die Kaltluft noch nicht. Meist ist es stark bewölkt oder bedeckt. Aufhellungen sind nachmittags allerdings möglich. Nachts 5 °, nachmittags 8 °. Meist nur schwacher Südwest- abends Südostwind.


Glaskugelbereich:

Mittwoch und Donnerstag fließt die Luft an der Südwestseite des Hochs. das sich inzwischen bis nach Norwegen ausgedehnt hat, aus östlichen Richtungen zu uns. Es ist wechselnd, meist stärker bewölkt mit einigen Auflockerungen. Noch gibt es keinen Nachtfrost. Die Nachmittagstemperatur liegt bei 6 ° bis 7 °.

Sogar die Nacht zu Freitag könnte noch frostfrei bleiben. Erst Samstagnacht sieht es nach leichtem Nachtfrost aus. Auch das ist nicht sicher. Es gibt Hinweise, dass die vom kalten Russlandhoch ausgesandte Kaltluft nicht so recht ins westliche Deutschland vorankommt. In Ostdeutschland ist Dauerfrost drin. In Menden lassen sich die Plusgrade kaum vertreiben. Ich bin auf die nächsten Rechenläufe gespannt. 


Freitag, 25. November 2022

24. November 2022

 Menden heute:

Es hat bis zum Mittag gedauert, bis die starke Bewölkung der heute Nacht durchgezogenen Mischfront endlich verschwunden war. Danach heiterte es auf bis kurz vor Sonnenuntergang. Dann kamen erneut Wolken auf.

Tageshöchsttemperatur: 10,3 °

Tagestiefsttemperatur: 6,1 °

Tagesmitteltemperatur: 8,1 °

Sonnenscheindauer: 1:51 Stunden

Regen: 1,0 mm


Entwicklung:

Freitag: In den Morgenstunden zieht die nächste an einen Höhentrog gebundene Mischfront durch. Viel Regen gibt es nicht. Die Bewölkung bleibt am Vormittag hartnäckig. Erst im Tagesverlauf sehen wir Wolkenlücken. Ein unergiebiger Schauer ist immer möglich. Die Schauerneigung ist aber gering. Nachts 5 °, nachmittags 10 °. Meist schwacher Südwestwind.

Samstag baut sich über Süddeutschland ein kräftiges Zwischenhoch auf. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Nachmittags kommen erste hohe Wolken einer weiteren Mischfront von Westen heran. Sie ändern wenig am freundlichen Wettercharakter. Nachts 4 °, nachmittags 9 °. Schwacher Südwestwind.

Sonntag haben wir es mit der Mischfrontbewölkung zu tun. Auch wenn die Front nur sehr langsam voran kommt und sich teilweise auflöst, bevor sich uns erreicht, sehen wir die Sonne nur selten. Beim mäßigem bis frischem Südostwind ändert sich an den Temperaturen wenig.

Montag überquert uns die Mischfront, oder das, was von ihr übrig geblieben ist. Es ist stark bewölkt oder bedeckt mit nur wenigen Aufhellungen. Tagsüber fällt kaum Regen. Bei schwachem bis mäßigem Südwind nachts 5 °, nachmittags 8 °.


Glaskugelbereich:

Dienstag zieht ein Tief von England nach Belgien. Es ist wechselnd, meist stark bewölkt und weitgehend trocken. Nachts 5 °, nachmittags 8 °. Mittwoch zieht das Tief nach Frankreich. Wahrscheinlich ändert sich wenig am Wetter. Es sind aber auch längere sonnig Abschnitte vor allem am Nachmittag denkbar. Nachts 3 °, nachmittags 7 °.

Zum Monatswechsel gehen die Temperaturen weiter zurück. Ob es bald danach Nachtfrost oder sogar Dauerfrost gibt, ist noch unsicher. Die Europäer und die Amerikaner gehen in diese Richtung. 

Donnerstag, 24. November 2022

23. November 2022

 Menden heute:

Bei schwachen Luftdruckgegensätzen und milder Südströmung war es heute bis 16:30 Uhr oft wolkenlos. Dann zog eine schwache Mischfront mit ein paar Tropfen Regen durch. Um 21 Uhr lockerten die Wolken bereits wieder auf. Der Sauerlandföhn sorgte dafür, dass Hemer die höchste Sonnenscheindauer der veröffentlichten NRW-Wetterstationen meldete. Knapp dahinter lag Lippstadt.

Tageshöchsttemperatur: 10,8 °

Tagestiefsttemperatur: 6,7 °

Tagesmitteltemperatur: 8,1 °

Sonnenscheindauer: 6:14 Stunden

Regen: 0,2 mm


Entwicklung:

Donnerstag: Nach Abzug von Restwolken der Mischfront lockern die Wolken zügig auf. Nachmittags ist es heiter. Erst am frühen Abend kommen die Vorboten der nächsten Mischfront in Form hoher Wolken zu uns. Ein wiederum schmales Regengebiet überquert uns am frühen Morgen des Freitag. Nachts 6 °, nachmittags 10 °. Mäßiger, nachmittags auch schwacher Südwestwind.

Freitag: Hinter der Mischfront zieht noch ein unscheinbarer Trog mit seiner Bewölkung durch. Danach steigt der Luftdruck von Südwesten her und die Wolken lockern auf. Nachts 5 °, nachmittags 10 °. Schwacher bis mäßiger Südwestwind. 

Samstag liegt ein Hoch über Süddeutschland. An seiner Nordseite streift uns Meeresluft. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 5 °, nachmittags 9 °.Meist schwacher Südwestwind.

Sonntag verabschiedet sich das Hoch in Richtung Tschechien. Mit südöstlichem Wind strömt relativ trockene Luft zu uns. Zunächst ist es wolkig mit Aufheiterungen. Nachmittags kommen im Vorfeld einer weiteren Mischfront dichtere Wolken auf. Das schwache Regengebiet der Front überquert uns nachts. Frühmorgens 3 °, nachmittags 9 °.


Glaskugelbereich:

Montag hält sich im Trog des Ostatlantiktiefs, der sich bis ins mittlere Deutschland vorarbeitet, die starke Bewölkung. Schwache Schauer sind wahrscheinlich. Die Sonne kommt nur selten durch. Mit 5 ° nachts und 8 ° nachmittags bleibt es mild. Dienstag zieht sich der Trog zurück und die Sonne kommt öfter mal durch. Die Schauerwahrscheinlichkeit sinkt. An der Temperatur ändert sich nichts.

Zum Monatswechsel geht die Temperatur auf die jahreszeitlich zu erwarteten Temperaturen zurück. Anschließend wird es noch etwas kälter. Ein Wintereinbruch steht aber nicht bevor.

Mittwoch, 23. November 2022

22. November 2022

 Menden heute:

Bei schwachen Luftdruckgegensätzen schien heute zeitweise die Sonne. Abends und jetzt in der Nacht kommen mit Durchschwenken eines Troges des Ostatlantiktiefs kurze Schauer auf. Sie haben aber kaum Regen dabei. Die Tagestemperaturen liegen heute und in den nächsten Tagen etwa zwei Grad über dem langjährigen Niveau.

Tageshöchsttemperatur: 8,7 °

Tagestiefsttemperatur: 4,4 °

Tagesmitteltemperatur: 6,4 °

Sonnenscheindauer: 4:51 Stunden

Regen: 0,2 mm


Entwicklung:

Mittwoch: In einer vom Atlantik nach Mitteleuropa gerichteten Westdrift lockern die Wolken vormittags auf. Nachmittags kommt von Westen eine Mischfront heran. Etwa ab 15 Uhr verdichten sich die Wolken und abends zieht ein schmales Regenband durch. Um 22 Uhr ist es schon wieder trocken. Nachts 7 °, nachmittags 10 °. Mäßiger südlicher Wind.

Donnerstag: Morgens zieht eine Warmfront mit einigen Tropfen Regen über das Sauerland nach Osten. Danach profitieren wir von einem Zwischenhoch. Es heitert zeitweise auf und wir können einen freundlichen Novembertag erwarten. Erst am Abend verdichten sich die Wolken vor einer weiteren Mischfront. Sie überquert uns mit etwas Regen in der zweiten Nachthälfte. An den Temperaturen ändert sich gegenüber Mittwoch nichts.

Freitag: Hinter der Mischfront fließt Meeresluft zu uns. Meist ist es stärker bewölkt mit nur kurzen sonnigen Phasen. Einzelne kurze Schauer sind möglich. Nachts 6 °, nachmittags 10 °. Mäßiger Südwestwind.

Samstag steigt der Luftdruck von Süden an. Das Wetter in herbstlichen Hochdruckgebieten ist nicht leicht vorherzusagen. Wolken können sich zäh halten, da Luftbewegung fehlt. Bei der zu erwartenden eher südlichen Anströmung sollte der Sauerlandföhn helfen. Hoffen wir auf einen wolkigen, gelegentlich auch heiteren Himmel. Tagsüber ist es trocken. Nachts 6 °, nachmittags 9 °. Meist schwacher südsüdwestlicher Wind.


Glaskugelbereich:

Sonntag wird der Hochdruck von Westen rasch abgebaut. Eine Mischfront versucht, von Frankreich her zu uns vorzudringen. Das schafft sie kaum. Aber ihre Vorfeldbewölkung sorgt für einen meist stärker bewölkten Himmel mit wenigen Aufhellungen. Mit 4 ° nachts und 8 ° nachmittags ist es etwas kühler als an den Vortagen. Montag überquert uns die an einen Trog gekoppelte Front mit etwas Regen. Nachts 6 °, nachmittags 9 °.

Wird es danach kälter? Die Modelle sind sich ziemlich einig, dass zum Monatswechsel die Temperaturen für einige Tage unter das langjährige Mittel fallen sollen. Das beobachte ich in den nächsten Tagen. 


Dienstag, 22. November 2022

21. November 2022

 Garten:



Am Samstag noch eine strahlende Schönheit (siehe auch Foto vom 1.11.)  Am Sonntag hingen die großen Blüten der Dahlie schlaff an der Staude. 
Es ist immer das Gleiche: Eine Frostnacht reicht, um Stauden wie den Dahlien den Garaus zu machen. Und oft ist es nur eine einzige Nacht mit Minustemperaturen. Auch in diesem Jahr blieb die folgende Nacht bereits wieder frostfrei. Wie vermutlich alle Nächte bis zum Monatsende.


Menden heute:

Nachts regnete es zeitweise. Am Vormittag fielen noch kurze Schauer. Nachmittags blieb es trocken. Die Sonne hatte allerdings kaum mal eine Chance. Die Mischfront, die am Abend durchzog, hatte für uns bisher nur einige Tropfen übrig.


Tageshöchsttemperatur: 6,5 °

Tagestiefsttemperatur: 1,0 °

Tagesmitteltemperatur: 3,6 °

Sonnenscheindauer: 29 Minuten

Regen: 2,4 °


Entwicklung:

Dienstag: Zwischen zwei Tiefdruckgebieten über England und Italien liegen wir im Zustrom milder Luft aus Frankreich. Heute Nacht kann es aus der Mischfront noch etwas regnen. Tagsüber ist es meist stark bewölkt mit einigen Aufhellungen oder kurzen Aufheiterungen. Abends sind kurze Schauer möglich. Nachts 4 °, nachmittags 8 °. Mäßiger Südwind.

Mittwoch: Vormittags ändert sich noch wenig. Am Nachmittag zieht wieder eine Mischfront des Ostatlantiktiefs heran. Es regnet etwa von 15 bis 19 Uhr. Mäßiger Wind aus südlichen Richtungen. Nachts 6 °, nachmittags 9 °.

Donnerstag steigt der Luftdruck von Süden her an. Im Laufe des Vormittags lockern die Wolken gelegentlich auf. Nachmittags kann es auch Aufheiterungen geben. In der Nacht schwenkt dann eine nur wenig wirksame Mischfront des Ostatlantiktiefs durch. Same procedure as last days. Nachts 7 °, nachmittags 10 °. Schwacher bis mäßiger Südwest-, später Südwind.

Freitag ändert sich wenig. Wieder ist es meist stärker bewölkt mit Auflockerungen oder kurzen Aufheiterungen und im Wesentlichen trocken. Nachts 6 °, nachmittags 10 °. Schwacher bis mäßiger Südwestwind. 


Glaskugelbereich: 

Samstag und anfänglich auch Sonntag haben wir es mit hohem Druck über Deutschland zu tun. Am Samstag ist es wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Sonntag gibt es zunächst ähnliches Wetter. Abends zieht eine Front des Ostatlantiktiefs mit einem Regengebiet heran. In ihrem Vorfeld verdichtet sich nachmittags die Bewölkung. An den Temperaturen ändert sich wenig