Dienstag, 11. Juli 2017

11. Juli 2017

Menden heute:

Heute nochmal ganz leichter Hochdruckeinfluss. Wechselnde Bewölkung, nur heute Nacht und am Abend ein paar Tropfen Regen. 

Tageshöchsttemperatur: 23,9 Grad 
Tagestiefsttemperatur: 14,9 Grad 
Sonnenscheindauer: 5,1 Grad 
Regen: 1,3 mm


Entwicklung:

Mittwoch:

Dies ist die Wetterkarte des DWD von morgen Mittag. Eine scheußliche Wetterlage.Ein Tief genau über uns.  Eigentlich regnet es mit Unterbrechungen den ganzen Tag. Dazu wird es deutlich kühler. Vergessen wir diesen Tag. 
Wir müssen morgen 55 km Rad fahren. Nicht sehr weit. Aber bei solchem Wetter? 
Nachts 16 Grad, am Tag 17 Grad. 

Donnerstag: Ein Azorenhochkeil stellt das Wetter ruck zuck um. Es ist richtig gut, allerdings bleibt es noch ziemlich kühl. Die Sonne scheint vom oft wolkenlosen Himmel von morgens bis abends. Nachts 10 Grad, tags 20 Grad. 

Freitag: Nachmittags zieht eine Mischfront ins Sauerland. Vormittags ist es noch aufgelockert bewölkt, nachmittags regnet es ein bisschen.  Nachts 11 Grad, am Tag 21 Grad. 

Samstag: Neuer Azorenhochkeil. Er hat es schwer in der eingeflossenen Meeresluft. Es bleibt trocken. Es gibt aber nur zeitweise Auflockerungen. Nachts 11 Grad, am Tag 21 Grad.  

Montag, 10. Juli 2017

10. Juli 2017

Menden heute: 

WLAN im Hotel. Alles gut. Mein iPad ist darauf angewiesen. Aber offensichtlich surfen alle Gäste und die notwendigen Seiten bauen sich in Zeitlupe auf. Nach 85 km auf dem Rad von Rothenburg bis kurz hinter Tauberbischofsheim ist meine Geduld mit dem Medium etwas reduziert. Die Telekom liefert eine Edge-Leistung. 
Es war ein Sommertag. Notwendiger Regen fiel heute Nacht. Ab 10 Uhr blieb es trocken. Jetzt um 22:30 Uhr zieht ein letzter Schauer durch.

Tageshöchsttemperatur: 26,7 Grad 
Tagestiefsttemperatur: 17,3 Grad 
Sonnenscheindauer: 3,3 Grad 
Regen: 15,4 mm

Entwicklung:

Dienstag erleben wir einen nicht mehr so warmen, aber im wesentlichen trockenen Tag. Die Sonne bekommt ihre Zeiten. Nachts 15 Grad, am Tag 23 Grad. 

Über den grausigen Mittwoch kann ich leider erst morgen schreiben. 

Ich hoffe, dieser Blog geht überhaupt ins Netz 


Sonntag, 9. Juli 2017

9. Juli 2017

Menden heute:

Eine linear von West nach Ost am 50. Breitengrad liegende Luftmassengrenze trennt warme Luft im Norden von heißer Luft im Süden Deutschlands. Menden liegt in der warmen Luft. Mein Startort für die Fahrradtour in Rothenburg ob der Tauber befindet sich in der heißen Luft. Noch. Denn morgen bewegt sich diese Luftmassengrenze als Kaltfront von der Mitte Deutschlands in Richtung Südosten. Sie führt zu erheblichen Umlagerungen und kräftigen Schauern und Gewittern. In Menden liegt der Schwerpunkt der Niederschlagstätigkeit in der Zeit vom frühen Morgen bis zum Mittag. Fast den ganzen Tag ist es stark bewölkt bis bedeckt. Die Sonne kommt nur selten heraus. Nachts 17°, am Tag 23°.

Tageshöchsttemperatur: 26,7 Grad 
Tagestiefsttemperatur: 16,7 Grad 
Sonnenscheindauer: 5:30 Stunden 
Regen: 0 mm

Entwicklung:

Montag: siehe oben.

Dienstag: in der eingeflossenen feuchten Luft beruhigt sich das Wetter langsam wieder. Der Hochdruckkeil über Süddeutschland ist leider für uns etwas weiter weg. So wird es bis zum Nachmittag dauern, bis die Sonne hin und wieder mal herauskommt. Es ist deutlich kühler. Nachts 16°, am Tag 21°.

Mittwoch zieht schon wieder eine Kaltfront über uns hinweg. Und zwar am späten Vormittag. Sie bringt erneut eine ganze Menge Regen mit. Es könnte sein, dass wir dann von größerer Trockenheit nicht mehr reden können. Erst am späten Nachmittag kommt die Sonne heraus. Nachts 14°, am Tag nur noch 19°.

Donnerstag erreicht uns ein Azorenhochkeil. Er sorgt für einen schönen Tag. Die Sonne übernimmt das Kommando. Allerdings ist die eingeflossene Luft relativ kühl. Es wird daher nicht besonders warm. Nachts 10°, am Tag 21°. 

Samstag, 8. Juli 2017

08. Juli 2017

Menden heute:

Ein Azorenhochkeil und eine schwache Kaltfront waren heute für unser Wetter verantwortlich. Es war den ganzen Tag wolkig mit längeren Auflockerungen und trocken. Dabei war es recht warm. Insgesamt ein schöner Sommersamstag.

Tageshöchsttemperatur: 27,0 Grad 
Tagestiefsttemperatur: 17,0 Grad 
Sonnenscheindauer: 4:12 Stunden 
Regen: 0 mm


Entwicklung:

Sonntag: Im Laufe des morgigen Vormittags zieht ein kleines Tief mit seiner Kaltfront über die Mitte Deutschlands hinweg. Es ist nicht besonders wetterwirksam. Allerdings beschert es uns natürlich Wolken und einen kleinen Temperaturrückgang. Das Wetter wird ähnlich wie am Samstag. Wolken und Sonne wechseln sich ab. Regen gibt es nicht. Nachts 16°, mittags 24-25°.

Montag bestimmt tiefer Luftdruck über Mitteleuropa und ein kleines Tief über Nordwestdeutschland das Wetter bei uns. Es wird ziemlich grauslich. Meist ist es stark bewölkt oder bedeckt und es regnet zeitweise, vor allem vormittags. Der Regen kann zeitweise ziemlich heftig sein. Nachts 15°, am Tag 23°.

Dienstag liegt ein schwacher Azorenhochkeil über Süddeutschland. Bei uns herrschen geringe Luftdruckgegensätze. Zu beachten ist ein Tief, dass sich über Irland gebildet hat. An seiner Ostflanke fließt Meeresluft nach Nordrhein-Westfalen. Es ist meist stärker bewölkt. Die Sonne hat nur geringe Chancen, sich in Szene zu setzen. Nachmittags kann es den einen oder anderen kurzen Schauer geben. Viel kommt aber nicht vom Himmel. Nachts 15°, am Tag 21°.

Mittwoch hat sich über der Nordsee ein kleines Tief etabliert. Seine schwache Mischfront überquert uns im Laufe des Vormittags. Wir müssen erneut mit zeitweiligem leichtem Regen rechnen. Insbesondere in der Nacht, aber auch am Vormittag. Es bleibt weiterhin sehr kühl. Nachts 14°, tagsüber 20°.

Glaskugelbereich.: Das unbeständige Wetter bleibt zunächst noch erhalten. Der Donnerstag wird besser, der Freitag wieder schlechter.




7. Juli 2017

Menden heute:

Geringe Luftdruckgegensätze haben dafür gesorgt, dass wir keine andere Wetterlage hatten als gestern. Die eingeschlossene warme und etwas feuchte Luft blieb wetterbestimmend. 
Heute Nacht gab es kurzfristig kräftigen Regen. Die Mengen hielten sich allerdings in Grenzen.

Tageshöchsttemperatur: 28,9 Grad 
Tagestiefsttemperatur: 16,1 Grad 
Sonnenscheindauer: 10:06 Stunden 
Regen: 4,7 mm


Entwicklung:

Samstag zieht innerhalb eines Azorenhochkeils eine schwache Kaltfront von Nord nach Süd durch. Sie ist nicht besonders ausgeprägt, sorgt aber für einige Wolken. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und meist trocken. Regen dürfte es kaum geben. Nachts 13°, am Tag 26°.

Sonntag sorgt ein Tief über Frankreich dafür, dass von Süden warme Luft zu uns geführt wird. Die Kaltfront des gestrigen Tages wird als Warmfront rückläufig und zieht nach Norden. Wir bekommen einen schönen Tag. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Nachts 13°, am Tag 26°. 

Am Montag zieht das Tief von Frankreich zu uns herein. Viel schlimmer kann es nicht kommen. Es regnet fast den ganzen Tag mit nur kurzen Unterbrechungen. Die Vorhersagezentren geben Regenmengen an, die wir seit vielen Wochen nicht verzeichnen konnten. Das soll sich erst noch herausstellen. Nachts 17°, am Tag 23°.

In den nächsten Tagen mache ich eine Radtour in Süddeutschland. Ich habe daher Probleme, auf alle meine Daten zurückzugreifen. Mein Wetter-Blog wird daher etwas dürftiger als üblicherweise ausfallen. 

Donnerstag, 6. Juli 2017

6. Juli 2017

Menden heute:

Seit einigen Tagen sprechen wir von einer Luftmassengrenze, die quer über Deutschland verläuft. Heute Nachmittag lag sie auf einer Linie zwischen Seeland und Prag. Damit verlief sie knapp nördlich von uns. Wir befanden uns in der warmen Luftmasse. Heute Nachmittag ging es richtig hinauf mit Temperatur und Taupunkt. Um kurz nach 18:00 Uhr schwenkte eine Gewitterlinie südlich an uns vorbei. Sie schrammte Menden noch soeben mit ein paar Tropfen Niederschlag.
Auf der Wetterkarte sieht man ein Tief südlich von uns von der Bretagne bis zur nördlichen Adria. Hier befindet sich die warme und feuchte Luft. Ein kleines Hoch zwischen Ostsee und Mittelpolen hält mit kühlerer und trockener Luft dagegen. Am späten Abend setzt sich die Luftmassengrenze nach Süden in Bewegung. Sie macht sich bei uns als Kaltfront bemerkbar. So ist heute Nacht mit Gewittern und Schauern zu rechnen.

Tageshöchsttemperatur: 28,6 Grad
Tagestiefsttemperatur: 14,1 Grad 
Tagesmitteltemperatur: 20,2 Grad 
Sonnenscheindauer: 8:50 Stunden 
Regen: 2,0 mm


Entwicklung:

Freitag: Nach Durchzug der Kaltfront heute Nacht hängt morgen Früh zunächst noch feuchte Luft über uns. Es kann durchaus noch für einzelne Schauer oder sogar ein einzelnes Gewitter reichen. Dann aber im Laufe des Vormittags entschließt sich die Sonne, die Regie zu übernehmen. Es wird wolkig bis heiter und trocken sein. Am Nachmittag kann es allerdings eventuell noch mal einen Schauer geben. Nachts 19°, am Tag 26-28° je nach Sonnenscheindauer.

Samstag liegt schon wieder eine Luftmassengrenze quer über Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst sieht sie ziemlich genau am 50. Breitengrad, also auf der Höhe von Frankfurt. An der Nordsee liegt eine weitere Kaltfront. Wir liegen zwischen diesen beiden Gebilden in einem luftdruckmäßigen Niemandsland. Es ist vermutlich den ganzen Tag wolkig bis heiter und trocken. Nachts geht es auf 15° herunter, am Tag auf 25° herauf. Also ein schöner Einstieg ins Wochenende.

Sonntag befinden wir uns auf der Südseite der Luftmassengrenze und damit im Bereich des Tiefdruckgebiets. Welchen Einfluss dieses Tiefdruckgebiet genau auf uns hat, ist noch ziemlich unsicher. Es ist durchaus möglich, dass wir recht schönes Wetter haben und die Schauer und Gewitter westlich und südlich von uns bleiben. Dann wäre es wolkig mit langen Aufheiterungen und ziemlich warm. Nachts 16°, am Tag bis 28°.

Montag beginnt sich das Wetter umzustellen. Ein Tief über Polen mit einer über Süddeutschland liegenden Kaltfront lässt deutlich kühlere Luft von Nordwesten herein fließen. Es ist durchaus möglich, dass es längere Zeit regnet. Sicher ist das aber noch nicht. Jedenfalls geht die Temperatur in der Nacht auf 17° zurück, das ist immer noch sehr mild. Am Tag kommt sie aber nicht über 21° hinaus. 


Glaskugelbereich: in der nächsten Woche befinden wir uns im Bereich eines lang gestreckten Höhentroges, der vom Nordmeer bis nach Italien reicht. Er wird vom europäischen Vorhersagezentrum intensiver gerechnet als vom amerikanischen. Jedenfalls wird es deutlich unbeständiger und kühler als zuletzt. Deutlicher: An manchen Tagen wird nachmittags die 20-Grad-Marke nicht erreicht. 

5. Juli 2017

Korrektur:

MeteoGroup hat eine korrigierte Fassung des Monatsrückblicks geschickt. Die Sonnenscheindauer für den 30.6. war in der Statistik nicht enthalten. So hat die Sonne im Juni nicht 221,3, sondern 224,7 Stunden geschienen. Ein wunderbarer Wert.

Garten:


Hortensien, vor allem solch ältere Exemplare, sind für jede Terrasse eine Zierde. Sie blühen dann herrlich, wenn sie vom Spätfrost verschont wurden.

Menden heute:

Die Luftmassengrenze lag den ganzen Tag etwas nördlich von uns. Wir befanden uns im wärmeren Teil Deutschland. Hin und wieder, vor allem wie normal in der Mittagszeit,  bekamen wir stärkere Bewölkung ab. Insgesamt konnten wir uns über einen oft sonnigen Sommertag freuen.

Tageshöchsttemperatur: 26,5 °
Tagestiefsttemperatur: 15,0 °
Tagesmitteltemperatur: 20,9 °
Sonnenscheindauer: 11:05 Stunden
Regen: 0 mm
Mittlere Windrichtung: WNW


Entwicklung:

Donnerstag: Das Tief über Frankreich mit seiner über uns liegenden Warmfront bleibt etwas stärker auf Abstand als gestern gerechnet. Zunächst strahlt die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Im Laufe des Nachmittags quellen die Wolken zunächst noch harmlos, später am Abend dann kräftig. In der Nacht zu Freitag muss bei Durchzug eines schwachen Höhentroges mit kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Nachts 14 °, nachmittags 27°.

Freitag: Wir bleiben in einer gewittrigen Lage. Schauer sind nicht auszuschließen. Meist scheint aber die Sonne bei heiterem bis wolkigem Himmel. Es wird noch etwas wärmer. Nachts 17 °, am Tag relativ schwüle 28 °. Vor Außenaktivitäten Regenradar checken.

Samstag: Unter einem Azorenhochkeil stabilisiert sich die Lage. Von Nordwesten schwenken schwache Kaltfronten zu uns herein. Es ist wolkig mit längeren Aufheiterungen. Abends ist ein Spritzer Regen möglich. Nachts 16 °, am Nachmittag 27 °.

Sonntag: Wieder liegt eine Luftmassengrenze in unserer Nähe. Der DWD prognostiziert sie über dem südlichen Sauerland. Sie trennt die etwas kühlere von der Nordsee hereingeflossene Luft von der von den schwachen Kaltfronten nicht weggeräumten Luft über dem Süden Deutschlands. Bei uns wird es wechselnd wolkig mit Auflockerungen sein. Nachts zieht von Frankreich ein Tief herein. Es könnte einiges an Regen geben. Die leichte Regenneigung hält auch noch am Montag an. Nachts 15 °, am Tag 23 °.

Glaskugelbereich: Es sieht nicht gut aus. Eher unbeständig und eher kühl.

Mittwoch, 5. Juli 2017

4. Juli 2017

Menden heute:


Ein seltenes Wolken- und Niederschlagsbild. Heute Morgen um 7 Uhr hat es nirgends geregnet. Nur bei uns zwischen Dortmund und Arnsberg. Und dabei sind 3 mm heruntergekommen. Diese 3 l/qm haben jedem Rasen gut getan. Schaut man in die Liste der Regenmengen bei den bekannten Wetterstationen, kommt nirgends mehr als 0,1 mm zusammen. Auch in Hemer steht: 0 mm.
"Schuld" war der Durchzug einer schwachen Kaltfront. Sie blieb uns den ganzen Tag treu, zog weder vorwärts noch rückwärts und produzierte Wolken. In einem nur 50 km schmalen Streifen vom Bergischen Land bis ins Paderborner Land ließen heute Sonnenscheindauer und Temperatur zu wünschen übrig. Im Rheinland wurden sommerliche Temperaturen über 25 ° gemessen.

Tageshöchsttemperatur: 22,0 °
Tagestiefsttemperatur: 14,9 °
Tagesmitteltemperatur: 18,4 °
Sonnenscheindauer: 5:39 Stunden
Regen: 3,0 mm
Mittlere Windrichtung: WNW


Entwicklung:

Mittwoch: Eine Luftmassengrenze trennt die kühle Luft eines Hochs über der Nordsee von der warmen Luft eines Hochs über den Alpen und dem Mittelmeer. Die Luftmassengrenze liegt ziemlich genau über dem 50. Breitengrad (dort liegt Frankfurt). Wir werden sicherlich einige dickere Wolkenfelder von diesem Kampf der Luftmassen abbekommen. Gewinnen wird die Warmluft. Es wird wolkig mit sonnigen Phasen und ziemlich warm. Nachts 15 °, am Tag bis 25 °.

Donnerstag: Hohem Luftdruck über Mitteleuropa steht ein Tief über Frankreich gegenüber, dessen Ostgrenze etwa an der deutschen Grenze liegt. In Schüben kommt durch diese Konstellation von Süden Warmluft zu uns. Meist wird strahlend die Sonne scheinen und es erwärmt sich auf 28 °.

Freitag zieht am frühen Morgen ein kleines Tief durch. Es könnte richtig schlechtes Wetter mit kräftigen Schauern und Gewittern geben. Dazwischen ist immer wieder die Sonne zu sehen, die für Auftrieb in der feuchten Luft sorgt. Wir müssen das erst mal abwarten, sollten aber zumindest mit Schauern rechnen. Nachts 18 °, nachmittags 28 °.

Samstag ist der Spuk vorüber. Das Hoch ist wieder da und die Sonne scheint bei nur wenigen Wolken. Es bleibt sehr warm. Nachts 17 °, am Tag 29 °.

Glaskugelbereich: Sonntag in der zweiten Tageshälfte aufkommende Schauer, die auch Montag noch anhalten. Danach wird es deutlich kühler.















Dienstag, 4. Juli 2017

3. Juli 2017

Rückblick:

Heute war Hemer (dort am Gymnasium steht das Messgerät, es ist auch für Menden repräsentativ) einer der sonnigsten Orte in NRW. Im Rückblick traf das auch auf den Juni zu. Insgesamt schien die Sonne bei uns 221,3 Stunden (Mittel seit 2002: 193 Stunden = 115 %).
Zum Vergleich:
Bad Lippspringe:182,9 Stunden (98 %)
Köln: 207,9 Stunden (112 %)
Düsseldorf: 215,2 Stunden (114 %)
Damit wir nicht übermütig werden: In Saarbrücken schien die Sonne 296,1 Stunden (138 %). So viel Sonne gab es bei uns seit Installation der Wetterstation Hemer im Jahre 2002 noch nie. Der Mendener/Hemeraner Rekord liegt bei 257 Stunden, gemessen im WM-Sommer 2010.


Menden heute:

Im Azorenhochkeil lebte es sich heute ausgezeichnet. Warm, aber nicht sehr warm, sonnig, nachmittags wie angekündigt wolkiger. An der Nordseeküste liegt eine Kaltfront, die Wolken auch ins mittlere Deutschland schickt.

Tageshöchsttemperatur: 22,4 °
Tagestiefsttemperatur: 10,5 °
Tagesmitteltemperatur: 17,3 °
Sonnenscheindauer: 11:19 Stunden
Regen: 0 mm
Mittlere Windrichtung: WSW


Entwicklung:

Dienstag: Am frühen Morgen zieht die Kaltfront von Norddeutschland langsam übe uns hinweg. So macht sich die Sonne morgen früh ziemlich rar. Vielleicht regnet es sogar ein paar Tropfen. Nachmittags ist die Front durch und die Sonne kommt heraus. Nachts 14 °, am Tag je nach Sonnenunterstützung 21-22 °.

Mittwoch: Westlich und östlich von uns befinden sich Tiefdruckgebiete. Wir liegen dazwischen unter schwachem Hochdruckeinfluss. Es ist den ganzen Tag heiter bis wolkig und trocken. Nachts 14 °, am Tag 23-24 °.

Donnerstag; Der Deutsche Wetterdienst sieht eine Frontengirlande mit Warm- und Kaltfront über Niedersachsen. Ein Frankreichtief schaufelt entgegen dem Uhrzeigersinn sehr warme Luft nach Norden. Auch gestern habe ich die optimistische Variante gewählt: Viel Sonne, nachts 14 °, nachmittags bis 29 °.

Freitag liegen wir südlich eines Tiefs über der Nordsee in sehr labiler Luft. Die Vorhersagen reichen von "den ganzen Tag Regen" bis "kaum Regen" Der Regen würde ziemlich warm bei Temperaturen bis 27 °.

Glaskugelbereich: Wie schon gestern - es hat sich nicht viel geändert - sieht es nach einer sommerlichen Westwetterlage mit dem abwechselnden Durchzug von Trögen und Rücken in der Höhe aus. Das würde Süddeutschland begünstigen. Es wird nicht unfreundlich.

Montag, 3. Juli 2017

2. Juli 2017

Menden heute:

Heute Morgen etwas Sonne, dann der Mischfrontdurchzug mit etwas Regen, danach wieder Auflockerungen mit sonnigen Abschnitten. Dabei rund 20 °. Wir würden das heute als kühl bezeichnen. Dabei sind in unsren Breiten im Sommer Temperaturen über 20 ° durchaus warm. Im langjährigen Mittel sind im Juli 20 von den 31 Tagen wärmer als 20 °. Das heißt, jeder dritte Tag hat eine geringere Höchsttemperatur. Seit dem Jahr 2000 gab es 10 Julimonate mit 20 oder mehr Tagen über 20 °, aber immerhin 6 Jahre mit weniger als 20 Tagen über 20 °.
Langer Rede kurzer Sinn: 20 ° sind gar nicht so kalt im Juli.

Tageshöchsttemperatur: 20,1 °
Tagestiefsttemperatur: 13,6 °
Tagesmitteltemperatur: 16,0 °
Sonnenscheindauer: 2:39 Stunden
Regen: 0,9 mm
Mittlere Windrichtung: WSW


Entwicklung:

Montag bestimmt der Azorenhochkeil unser Wetter. Nachmittags schwächelt er ein bisschen von Norden her. Es bleibt aber wohl trocken. Die meiste Sonne sehen wir vormittags. Nachts wird es empfindlich kühl mit geringem Taupunkt. In Flusstälern wie in Fröndenberg oder Schwerte beseht die Gefahr von flachen Nebelbänken. Bei uns ist es gut, die Kellerfenster zu öffnen, um kühle und trockene Luft hereinzulassen. Nachts 9 °, am Tag 22 °.

Dienstag: Mitten im hohen Luftdruck bildet sich über Irland ein winziges Tief. Seine Warmfront turnt bei uns herum. Sie macht unser Wetter leicht unbeständig. Die Vorhersage ist wie immer bei Warmfronten schwierig. Bleibt es trocken? Gibt es dichte Schichtwolken oder lassen sie die Sonne durch? Nachts 14 °, am Tag 21 °. Am Barometer tut sich nichts. Es steht auf relativ hohem Luftdruck.

Mittwoch: Der Frontenzug quer über Deutschland ist zu einer Tiefdruckrinne geworden, die von Westeuropa bis nach Polen reicht. Sie führt zu einer windschwachen Lage. Allerdings sickert von Norden Nordseeluft zu uns. Es ist wolkig mit Auflockerungen und bis auf mögliche kurze Sprühregenspritzer trocken. Nachts 14 °, tagsüber 23 °.

Donnerstag: Die seltsamen Wetterlagen reißen nicht ab. Jetzt liegt ein Tief über dem englischen Kanal. Die Strömung (um ein Tief entgegen dem Uhrzeigersinn) dreht auf Südost. Die Luft wird deutlich wärmer. Der Sauerlandföhn wird hoffentlich für größere Aufheiterungen sorgen. Wieder ist eine Warmfront im Spiel. Optimistisch gesehen wird der Donnerstag der schönste Tag der Woche. Nachts 13 °, am Tag 26 °.

Glaskugelbereich: Freitag Schauer- und Gewitterdurchzug, Samstag wieder besser. In der Folge Wechsel zwischen nicht sehr ausgeprägten Höhenrücken und Höhentrögen. Sommerliches leicht unbeständiges Wetter.

Sonntag, 2. Juli 2017

1. Juli 2017

Rückblick:

Im langjährigen Mittel ist der Juni der regenreichste Monat des Jahres. In Menden kommen im Schnitt 94 mm Regen herunter. Das sind 94 l je Quadratmeter. Im letzten Monat war es aber nur gut die Hälfte: 50,9 mm. Das ist für Wälder, Felder und Gärten natürlich viel zu wenig. Hinzukommt, dass der Juni deutlich zu warm war. Den 50 mm Niederschlag steht eine Verdunstung von 93 mm gegenüber. Auch das allein wäre noch kein Problem. Allerdings sind die entsprechenden Daten für Mai: 57 mm Regen, 82 mm Verdunstung. Im April sah er so aus: 25 mm Regen, 54 mm Verdunstung. Im März war die Situation ausgeglichen. Wir können also inzwischen von einer veritablen Trockenheit sprechen.

Wer die Wassermassen in verschiedenen deutschen Städten gesehen hat, die dort vor allem am Donnerstag und Freitag herunter gekommen sind, sollte annehmen, dass die Flüsse Hochwasser führen. Das Gegenteil ist der Fall. Fast alle deutschen Flüsse führen Niedrigwasser. Die Berliner Gewässer Spree  und Havel fließen zur Elbe. Unterhalb der Mündung der Havel in Wittenberge führt die Elbe trotz kurzzeitigen Anstiegs am Freitagabend weiterhin Niedrigwasser.


Menden heute:


Heute hat 18 Minuten die Sonne geschienen. Dennoch ist ein solch toller Blick auf den bevorstehenden Sonnenuntergang  möglich gewesen. Zu dieser Zeit gab es kaum noch Wolken am Himmel. Allerdings sehen wir unmittelbar unterhalb der Sonne bereits wieder Schichtwolken. Sie deuten darauf hin, dass es morgen doch nicht so schön wird, wie dieser Sonnenuntergang suggerieren könnte.
Es war der erwartete Regentag. Leider ließ die Regenmenge in Menden wieder deutlich zu wünschen übrig. Es kamen 5,0 mm herunter. Wenn sie unter die Blätter größerer Pflanzen schauen, so ist dort nichts angekommen. Anderenorts hat es mehr geregnet: in Lüdenscheid 11 mm, in Düsseldorf, Essen und Aachen 9 mm und in Werl 8 mm. In den nächsten Tagen sind keine größeren Regenmengen zu erwarten. Wir müssen also wieder den Gartenschlauch zu Hilfe nehmen. Das kann der Wald nicht.

Tageshöchsttemperatur: 16,9°
Tagestiefsttemperatur: 14,4°
Tagesmitteltemperatur: 15,2°
Sonnenscheindauer: 18 Minuten
Regen: 5,0 mm
Gemittelte Windrichtung: West-Süd -West


Entwicklung:

Sonntag: der Azorenhochkeil stabilisiert sich etwas. Allerdings überquert uns morgen Mittag eine schwache Mischfront. Es kann daher ein paar Spritzer Regen geben. Ansonsten bleibt es bei stärkerer Bewölkung trocken. Nach Durchzug der Front morgen Nachmittag kann die Sonne herauskommen. Es wird etwas wärmer als heute. Das ist natürlich keine große Leistung. Die Temperatur sinkt heute Nacht auf 12°, morgen Nachmittag sind 19° zu erwarten.

Montag: Der Azorenhochkeil kräftigt sich weiter. Über Mitteleuropa liegen keine Fronten. So kann sich das Wetter deutlich beruhigen. Es wird wolkig bis heiter und trocken. Regen ist nicht zu erwarten. Nachts wird es empfindlich kalt. Von 10° kurz nach Sonnenaufgang geht es nachmittags auf 22° herauf. 

Auch Dienstag beherrscht uns hoher Luftdruck. Allerdings streift uns eine schwache Front. Sie wird dafür sorgen, dass die Sonne häufiger abgeschirmt wird. Durch die fehlende Sonne kommt die Temperatur kaum über 21° hinaus. 

Mittwoch liegt ein Tief über der Biskaya. Durch Süd westlicher Anstrengung in mittleren hören wird der Frontenzug nach Nord Osten gedrängt. Er kommt wegen eines hier liegenden hoch aber nicht so recht voran. So bleiben bei uns Rest wollten. Es ist wolkig mit längeren Auflockerungen und im wesentlichen trocken. Ein paar Spritzer Regen können nicht ausgeschlossen werden. Die Temperatur geht weiter hinauf. Nach 13° in der Nacht werden es 23° am Nachmittag.

Glaskugelbereich: AmDonnerstag ändert sich wenig. Es wird noch etwas wärmer. Gleiches gilt für den Freitag. Die Prognose ist aber noch unsicher. Es kann durchaus sein, dass eine gewittrige Front durchzieht.  

Samstag, 1. Juli 2017

30. Juni 2017

Heute:

Die U 21 Fußballmannschaft wurde durchaus überraschend Europameister mit einem 1:0 gegen Spanien. Auch das gehört ins Tagebuch.

Rückblick:

Der Juni blieb bis zum letzten Tag relativ warm. Insgesamt lieferte eine Durchschnittstemperatur von 18,6 ° ab. Gegenüber dem langjährigen Mittel von 15,3 ° war es 3,3 ° zu warm. Dieser Juni war der zweitwärmste seit Beginn meiner Messungen im Jahr 1973. Nur der Juni des Jahrhundertsommers 2003 mit 18,9 ° war nicht zu überbieten. Auch gegenüber dem Mittelwert seit 2000 von 16,4 ° ergibt sich noch eine Differenz von 2,2 °. Maßgeblich für die hohe Mitteltemperatur waren zum einen die sehr warmen Tage vom 18.-22. Juni und zum anderen die fehlenden kalten Juninächte (Schafskälte). Am wärmsten war es am 22.6. mit 34,1 °. Insgesamt gab es drei heiße Tage über 30 °.

Menden heute:

Heute regnete es in Lüdenscheid 9 mm, in Münster 7 mm, in Werl und Hemer 1 mm. Und bei uns 0 mm. Aber das war ja gar nichts. In Marnitz regnete es 93 mm, in Lübeck 73 mm, in Waren 68 mm und in Berlin-Tegel nochmal 66 mm. Da überall war Land unter. Dann lieber zu trocken.

Das Tief ist inzwischen ganz zur Ostsee gezogen. Noch hat ein nach England gerichteter Trog die kalte Nordluft von uns fern gehalten. Zum Mitternachtsshopping blieb es lange ziemlich warm. Um 22 Uhr bei mir 18 °, in der Stadt sicherlich knapp 20 °. Und wie gesagt, es blieb den ganzen Tag trocken. Sogar die Sonne kam öfter mal heraus.

Tageshöchsttemperatur: 21,1 °
Tagestiefsttemperatur: 14,4 °
Tagesmitteltemperatur: 17,4 °
Sonnenscheindauer: 3:21 Stunden
Regen: 0 mm
Mittlere Windrichtung: WSW
Stärkste Bö: 37 km/h (Stärke 5)


Entwicklung:

Samstag: Der Tag, an dem es nun wirklich regnen soll. Das Tief zieht sich ganz zur Ostsee zurück und macht den Weg für kühle und sehr feuchte Luft, die sich 24 Stunden über Norddeutschland ausgeregnet hat, frei. Es wird den ganzen Tag immer mal wieder regnen, vielleicht auch mal längere Zeit. Die erwarteten Regenmengen sind in den letzten Tagen immer weiter zurück gerechnet worden.
Auffällig ist der Luftmassenwechsel. Es wird mit 16 ° Höchsttemperatur ziemlich kalt.

Sonntag: Zwar steigt der Luftdruck kräftig an. Einen sonnigen Tag bekommen wir aber nicht. Der Hochkeil liegt so weit im Süden, dass an seiner Nordflanke weiterer Wolkennachschub von der Nordsee zu erwarten ist. Allerdings wird es wohl nicht mehr viel regnen. Die Temperatur geht von kalten 11 ° in der Nacht (in dieser Nacht die Kellerfenster öffnen und die trockene Luft hereinlassen) auf knapp 20 ° am Nachmittag herauf.

Montag: Der Hochkeil hat die Herrschaft über das Wetter übernommen. Es ist wolkig mit längeren Aufheiterungen. Es wird aber in der eingeflossenen kühlen Luft mit 21 ° kaum wärmer.

Dienstag: Über Mittel- und Westeuropa hat sich ein eigenständiges Hoch aufgebaut. In 1500 m liegt die Temperatur aber immer noch bei nur 5-6 °. Bei trockener Luft kann man knapp 1 ° je 100 m Höhenunterschied auf diesen Wert draufrechnen. Dann sind wir bei knapp 20 °. Nur die Sonne kann daraus noch 22 ° machen. Wieder ist es wolkig mit Aufheiterungen.


Glaskugelbereich: Kein Sommerwetter. Wechsel zwischen Trögen und Azorenhochkeilen.

Freitag, 30. Juni 2017

29. Juni 2017

In Berlin sind heute fast flächendeckend um die 100 mm Regen gefallen, in Oranienburg sogar über 200 mm. Das sind unfassbare Größen, etwa das zwei- bis vierfache des üblichen Niederschlags des ganzen Monats Juni. Kein Wunder, dass die Abflussmöglichkeiten oft vollkommen ausgereizt waren und das Wasser Dezimeter hoch durch die Straßen floss.
Ähnliche Regenmengen gab es in Teilen des Bayerischen Waldes.

Menden heute:

Wieder nichts mit dem notwendigen Regen. Deutschlandweit liegen wir ganz am Ende der Regenstatistik. Alle etwas kräftigeren Schauer sind an uns vorbeigezogen. Ein bisschen hat es heute Vormittag zwischen 10 und 12 Uhr geregnet. Der Natur hat´s nicht geholfen.
Wir befanden uns wie gestern im Zentrum des Mitteleuropatiefs. Seit heute Morgen steigt der Luftdruck zwar langsam an, das Tief ist aber auf der Wetterkarte noch zu sehen. Über Ostdeutschland hat sich mit Unterstützung von Mittelmeerluft das neue Tief gebildet, das zur Ostsee gezogen ist und für die gewaltigen Regenmengen gesorgt hat.

Tageshöchsttemperatur: 20,9 °
Tagestiefsttemperatur: 14,9 °
Tagesmitteltemperatur: 17,7 °
Sonnenscheindauer: 13 Minuten
Regen: 0,9 mm
Mittlere Windrichtung: WSW


Entwicklung:

Freitag liegt das Tief über der östlichen Ostsee. Es schickt einen Trog bis nach England, der den Luftmassenwechsel bei uns verzögert. Wir bleiben im südlichen Sektor des Tiefs in feuchter Meeresluft ohne große Hebung und deshalb auch ohne großen Regen. Es ist wechselnd wolkig mit kurzen sonnigen Phasen. Meist bleibt es aber stärker wolkig. Es kann wie heute auch mal einen Spritzer Regen geben. Nachts 14 °, am Tag je nach Sonnenscheindauer 21-22 °.

Samstag kommt von Westen ein schwacher Hochkeil heran. Er baut den Trog über England ab. So kann am Westrand des Tiefs über der Ostsee kühle Nordseeluft mit einer Mischfront ins Sauerland fließen. Es ist bedeckt. Die Sonne werden wir höchstens am Abend zu sehen bekommen. Zeitweise wird es regnen. Allerdings glaube ich nicht mehr an die Ergiebigkeit, die in den letzten Tagen genannt wurde. Wir brauchen den Regen aber dringend. Schon ab Sonntag kommt nicht mehr viel.
Nachts 14 °, am Tage 16 °.

Sonntag: Der Hochkeil schiebt sich näher heran. Das Tief zieht zum Baltikum. Dazwischen bleibt die nordwestliche Strömung erhalten. Es bleibt feucht und damit stark bewölkt. Regen kann am späteren Nachmittag fallen. Aber er ist kaum der Rede wert. Es bleibt noch kühl. Nachts 12 °, am Tag 19 °.

Montag: Der Hochkeil setzt sich durch. Die Sonne ist wieder da. Es ist wolkig mit Aufheiterungen. Die von Westen hereinfließende Luft ist aber noch relativ kühl. So wird es nach 12 ° in der Nacht nur 20-21 ° am Tag.

Glaskugelbereich: Der Hochkeil bleibt in der ersten Wochenhälfte wetterbestimmend. Dabei wird es auch wieder etwas wärmer.




Mittwoch, 28. Juni 2017

28. Juni 2017

Menden heute:


Wer diesen Himmel heute Abend kurz vor Sonnenuntergang sieht, kann sich nicht vorstellen, dass es morgen regnen soll. Dabei steht Regen fest auf dem Programm. Ständig bekommen wir Unwetterwarnungen beziehungsweise Unwettervorwarnungen. Und dann geschieht das, was wir ohnehin schon erwartet haben: unser Boden lechzt nach Wasser. Auch heute, einem Tag mitten in einem Tiefdruckgebiet (schauen Sie auf ihr Barometer), hat es kaum geregnet. Zwar war es meist bedeckt, aber durchaus angenehm temperiert und bis auf die Zeit zwischen Mittag und 14:00 Uhr auch trocken. Heute Abend um halb zehn Uhr fielen noch einmal ein paar Tropfen Regen.
Tatsächlich liegt das daran, dass wir mitten im Tiefdruckgebiet liegen. Um uns herum ziehen Regengebiete, die an schwache Fronten gekoppelt sind. Gerade im Zentrum eines Tiefdruckgebietes ist es oft relativ trocken.

Tageshöchsttemperatur: 22, 1°
Tagestiefsttemperatur: 16,2°
Tagesmitteltemperatur: 19, 1°
Sonnenscheindauer: 1 Stunde 46 Minuten
Regen: 0,9 mm
Mittlere Windrichtung: Westsüdwest


Entwicklung:

Donnerstag: das Tiefdrucksystem behält seine Lage im Großen und Ganzen bei. Jetzt bekommt es zwei Zentren. Eines liegt etwa über Berlin und versorgt ganz Ostdeutschland mit kräftigem Regen. Das andere liegt über der Nordsee und bringt Großbritannien und Westfrankreich Regen und Gewitter. Wir im Niemandsland zwischen diesen beiden Tiefdruckzentren stehen natürlich auch in der Gefahr, einzelne Schauer mitzubekommen. Den großen Regen bekommen wir morgen aber wieder nicht. Bei nur wenigen Sonnenstunden bleibt es nach milder Nacht auch morgen noch ziemlich warm bei höchster Temperatur von 22°.

Freitag verlagert sich der Schwerpunkt des Tiefs zur Ostsee. Über Südengland bleibt noch ein Resttief hängen. Dieses Resttief sorgt dafür, dass die kältere Luft noch nicht zu uns durchstößt. Sie wird nach Westen auf den Atlantik umgelenkt. In Menden wird es wechselnd wolkig sein. Es ist möglich, dass es sich wie Aprilwetter anfühlt. Das würde bedeuten, dass wir häufiger Schauer bekommen, aber auch das ist überhaupt nicht sicher. Es kann durchaus wieder sein, dass wir nur sehr wenig Regen bekommen. Und zwischendurch scheint immer mal wieder die Sonne. Nachts 14°, am Tag bis 21°.

Am Samstag ändert sich alles. Das Tief hat seinen Schwerpunkt jetzt ausschließlich über der Ostsee. Von Westen kommt ein Azorenhochkeil bis Frankreich voran. Zwischen diesen beiden Druckgebilden kann sich eine nördliche Strömung bei uns breit machen. (Um das Tief strömt der Wind entgegen dem Uhrzeigersinn, um das Hoch im Uhrzeigersinn) Kühle Nordseeluft fließt unter die wärmere hier lagernde Luftmasse und hebt sie an. Dadurch kommt sie in kältere Luftschichten, kondensiert und es gibt Regen. Nach jetziger Sicht dürfte dieser Regen sehr ergiebig ausfallen. Es ist grässlich kalt. Nachts 14°, tagsüber nicht wärmer als 16°, vielleicht nur 15°.

Sonntag beruhigt sich die Situation. Das Tief ist nach Russland gezogen. Der Azorenhochkeil hat Süddeutschland erreicht. Bei uns im nordwestlichen Deutschland bleibt aber die Strömung so, dass weiterhin Nordseeluft zu uns fließt. Das bedeutet oft starke Bewölkung, wenig Sonne und zumindest noch etwas Regen. Nachts 12°, am Tag 18 bis 19°.

Glaskugelbereich: Der Montag ist ein Übergangstag. Es ist wechselnd wolkig, es gibt nur wenig Regen und es wird 19° warm. Dienstag und Mittwoch dürfte sich das Wetter unter höherem Luftdruck deutlich verbessern.

Dienstag, 27. Juni 2017

27. Juni 2017

Menden heute:

Heute ist Siebenschläfer. Wir können schon mal festhalten, dass die Sonne heute weniger als 1 Stunde geschienen hat. Besonders warm war es auch nicht. Allerdings hat es auch so gut wie nicht geregnet.
Über ganz Europa geben sich die Tiefdruckgebiete die Hand. Wir hatten heute kaum Bewegung in der Luft. Die wellende Front befand sich über Süddeutschland. Ein kleines Tief über Belgien verzögerte ihre Verlagerung nach Norden. So blieb es heute zwar meist trüb, aber trocken.

Tageshöchsttemperatur: 21,0°
Tages Tiefsttemperatur: 11,7°
Tagesmitteltemperatur: 17, 1°
Sonnenscheindauer: 0:56 Stunden 
Regen: 0,2 mm
Mittlere Windrichtung: Nordost
Stärkste Bö: 12 km/h (3 Bft)


Entwicklung:

Mittwoch: Das Zentrum der Tiefdrucktätigkeit in Europa befindet sich über Deutschland. Ein kleines Tief über Belgien, eine Warmfront über der Nord -und Ostseeküste , eine Kaltfront, die von Holland bis Nordafrika reicht. In der Höhe ein riesiger Trog über West-Europa, der langsam nach Osten schwenkt. Alles Zutaten, die aus dem Wetter-Grusel – Kabinett stammen. So wird es morgen in West-und Mitteleuropa Gewitter oder Schauer geben. Wo sie genau herunterkommen, weiß niemand. Bevor uns die holländische Kaltfront erreicht hat, kann durchaus am Vormittag noch die Sonne herauskommen. Aber bereits vor der Kaltfront werden die Wolken sehr stark quellen. Die vorhergesagten Niederschlagsmengen sind wie immer ausgesprochen unterschiedlich. Morgen könnte allerdings mal etwas zur Bekämpfung der Trockenheit dabei sein. Noch mal recht warm: nachts 17°, tagsüber 23°.

Donnerstag: Der Höhentrog umfasst jetzt das gesamte westliche und mittlere Europa. Die Luft in diesem Trog ist noch nicht sehr kalt. Dennoch ist die Luftbewegung nach oben gerichtet und damit bilden sich Wolken und Schauer. Über uns liegt ein veritables Bodentief mit einem Luftdruck von unter 995 hPa. Vor allem nachmittags soll es wieder regnen. Die Regenmengen sind geringer als am Vortag. Die Sonne werden wir wohl nicht sehen. Nachts 15°, am Tag bis 21°.

Freitag zieht das mitteleuropäische tief mit seinem Schwerpunkt zur Ostsee. Damit kommen wir auf seine kältere Seite. Es ist wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten und vielen Schauern. Nach nächtlichen Tiefstwerten von 14° erreichen wir nachmittags erstmals nicht die 20°-Marke.

Samstag ist das Tief ins Baltikum gezogen. Wir werden von Nordseeluft alles andere als verwöhnt. Es ist feucht, zeitweise regnet es und es wird nicht wärmer als 17°. Alle für Samstag vorgesehen einem Freiluftveranstaltungen sind nicht vom Glück verfolgt.

Glaskugelbereich: am Sonntag ändert sich wenig. Es ist unbeständig und kalt. Ab Montag wird es langsam besser. Ob die Temperaturen nach oben gehen, ist ungewiss. Alles andere als eine tolle Siebenschläferperiode: Nach dem Vorhersagemodell des amerikanischen Wetterdienstes soll die Kälteperiode vom 30. Juni bis 6. Juli dauern. 


26. Juni 2017

Menden heute:

Heute Vormittag hat es noch ein bisschen geregnet. Dann kam wie erwartet die Sonne immer stärker heraus. Am Nachmittag wurde es noch fast sommerlich warm. Maßgeblichen Anteil an diesem Wetter hatte ein schwacher Hochkeil über der Nordsee. Er sorgte für die Wolkenauflösung. Wer auf das Barometer schaute, wusste aber, dass es ein sehr schwächlicher Hochkeil ist. Seine Zeit würde schnell zu Ende gehen.

Tageshöchsttemperatur: 23,6°
Tagestiefsttemperatur : 15,6°
Tagesmitteltemperatur: 19,1°
 Sonnenscheindauer : 8:50 Stunden
Regen: 0,4 mm
Mittlere Windrichtung: West-Südwest, stärkste Bö: 33 km/h (Fünf Beaufort)


Entwicklung:

Die Wetterlage stellt sich vollkommen um: In den nächsten Tagen bis zum Wochenende haben wir ein Tief über Mitteleuropa, dass sich nur ganz langsam Richtung Ostsee bewegt. Vor allem am Mittwoch, am Donnerstag und am Samstag ist mit relativ viel Regen zu rechnen. Er wird dazu beitragen, die Talsperren wieder ein bisschen aufzufüllen und vor allen Dingen unsere Böden mit dem notwendigen Wasser zu versorgen. Dass dabei das Wetter schlecht ist, müssen wir auch mal hinnehmen.

Dienstag: schon am späteren Vormittag zieht von Süd-Westen die Warmfront eines Tiefs über Irland heran. Vormittags ist es meist stärker bewölkt, es kann aber durchaus auch noch mal die Sonne scheinen. Ab Mittag nimmt die Bewölkung zu. Schichtbewölkung bedeckt den Himmel und es beginnt zu regnen. Nach Durchzug der Warmfront kann es durchaus noch mal auflockern. Nach Meinung des Deutschen Wetterdienstes ist es allerdings bereits am Vormittag so trüb, dass wir mit Regen rechnen müssen. Von Auflockerungen will er auch nicht so viel wissen. Andere Wetterdienste sind etwas optimistischer. Es bleibt noch recht warm. Nachts 12°, am Tag 23-24°. Je später der Tag, umso mehr Regen kann fallen.

Mittwoch beherrscht das über ganz West- und Mitteleuropa liegende Tiefdrucksystem unser Wetter. Und nicht nur unser Wetter. Mit Schauern und Gewittern muss von Irland bis nach Italien gerechnet werden. Auch Frankreich ist in weiten Teilen betroffen. Vor allem bei Durchzug einer Kaltfront kurz nach Mittag müssen wir mit Schauern und möglicherweise auch kräftigen Gewittern rechnen. Ansonsten kann es in der südlichen Strömung aber auch durchaus mal auflockern. Nochmal bleibt es ziemlich warm. Nachts 17°, am Tag 23-24°.

Donnerstag bleibt das Tiefdrucksystem mit Kern über Deutschland Garant für schlechtes Wetter. Etwa mittags zieht der Schwerpunkt des Tiefs ins östliche Mitteleuropa und wir kommen an seine kühlere Westseite. Weiterhin ist es unbeständig mit zeitweiligen Regenfällen. Es wird deutlich kälter. Nachts 15°, am Tag etwa 19°.

Freitag liegt das Tiefdruckgebiet über der Ostsee. Es schickt einen Trog bis in die Biskaya. Bei uns herrscht vermutlich Aprilwetter. Es gibt sonnige Abschnitte und Schauerwetter. Nachts 14°, am Tag 19°.

Glaskugelbereich: Das Wochenende wird kühl und regenreich. Genau das, was wir nicht wollen. Wir werden es aber auch nicht ändern können. Die nächste Woche sieht wieder besser aus. Die globalen Modelle sehen keine stärkeren Höhentröge oder Kaltlufttropfen über Deutschland. Wir können also wieder auf besseres Wetter hoffen. Die wichtigsten Modelle sehen aber bis zum 5. Juli zu kühles Wetter.

Sonntag, 25. Juni 2017

25. Juni 2017

Menden heute:

Das war zwar schein schöner Sommersonntag, aber man konnte es gut aushalten und heute Abend sogar noch lange draußen sitzen. Jetzt um 23 Uhr ist es noch immer 19,2 °.
Geregnet hat es auch. Nicht viel, aber jedenfalls zu einer günstigen Zeit, von 4 Uhr heute Nacht bis 7 Uhr. Und dann noch einige Tropfen gegen 12:30 Uhr.
Das wetterbestimmende Tief über Schweden schickte ständig Wolkennachschub von der Nordsee. Der wirklich sehr schwache Azorenhochkeil dämpfte die Mächtigkeit der Wolken und damit ihre Regenbereitschaft. Einige Wolkenlücken halfen der Sonne zu zwei Stunden Einstrahlungsmöglichkeit. So lag die Höchsttemperatur um 13:45 Uhr bei 21,4 °. Meist mussten wir uns aber mit Temperaturen unter 20 ° begnügen.

Tageshöchsttemperatur: 21,4 °
Tagestiefsttemperatur: 16,0 °
Tagesmitteltemperatur: 18,2 °
Sonnenscheindauer: 2:10 Stunden
Regen: 1,5 mm
Mittlere Windrichtung: WSW, stärkste Bö 37 km/h (5 Bft)


Entwicklung:

Montag: Nachts zieht eine wellende Kaltfront in abgeschwächter Form über uns hinweg. Sie bringt einige Tropfen Regen. Am Tag überwiegt dann sehr schwacher Hochdruckeinfluss. Die Sonne kommt immer stärker heraus und nachmittags ist es richtig schön. Nachts 15 °, am Tag 22 °.

Dienstag: Über Irland liegt ein Tief, das von Süden mit einer Warmfront immer feuchtere Luft zu uns schaufelt. Zunächst scheint noch meist die Sonne. Bereits im Laufe des späteren Vormittags werden die Wolken dichter und am späteren Nachmittag und abends kann es etwas regnen. Es wird recht warm. Nachts 11 °, am Tag 25 °. Für die Nacht sind Schauer und Gewitter prognostiziert.

Mittwoch: Das Irlandtief hat sich bis Mittwochmittag zu einem veritablen Tiefdruckkomplex von Schottland bis Spanien gemausert. Seine Kaltfront liegt an der Ostseite des Tiefs gegen 14 Uhr am Rhein. Sie ist gewitterträchtig. Viel Sonne gibt es auch am Vormittag nicht mehr. Dann quellen die Wolken heftig auf. Nachmittags sind Schauer und Gewitter zu erwarten. Dabei kann es durchaus mal kräftig regnen. Auf diesen Regen bauen Bauern, Förster und Gärtner. Hoffentlich kommt er nicht zu heftig. Es wird nochmal warm: Nachts 16 °, am Tag 26 °.

Donnerstag: Der Tiefdruckkomplex legt seine Schwerpunkte über die Ostsee und Nordfrankreich. Das kann nichts Gutes für uns bedeuten. Es kann den ganzen Tag leichten bis mäßigen Regen geben. Die Abkühlung der nächsten Tage wird eingeleitet. Nachts 16 °, am Tag 21 °.


Glaskugelbereich: Das Tief beherrscht unser Wetter auch am Freitag noch. Ab Samstag wird es zögernd besser.
Am Mittwoch ist Siebenschläfer. Wir müssen genau beobachten, was in der Zeit bis zum 7.7. wettermäßig abläuft. Vor allem müssen wir auf den Jetstream und die Höhenwetterkarten schauen. Im Augenblick sieht es nicht danach aus, als wolle sich ein Trog mit schlechtem Wetter dauerhaft bei uns einnisten. Eher sieht es nach normalem Sommerwetter mit Höhenkeilen(-rücken) und Höhentrögen aus, die sich abwechseln.

24. Juni 2017

Menden heute:

Kein Spargel mehr, kein Rhabarber mehr. Der Johannistag macht zwei Spezialitäten des frühen Sommers ein jähes Ende.
Der Hochkeil im Westen tat sich schwer, gegen die wellende Kaltfront über Belgien und Norddeutschland etwas entgegenzusetzen. Immer wieder schickte die Front vor allem heute Nachmittag und Abend dicke Wolken nach Süden und nur südlich des Sauerlandes gab es richtig schönes Wetter. Am späten Abend gab es etwas Sprühregen.

Tageshöchsttemperatur: 21,5 °
Tagestiefsttemperatur: 14,5 °
Tagesmitteltemperatur: 17,7 °; bisherige Monatsmitteltemperatur: 18,7 ° (ab jetzt geht es bergab)
Sonnenscheindauer: 3:38 Stunden
Regen: 0,3 mm
Mittlere Windrichtung: WSW, höchste Bö: 41 km/h (6 Bft) um 12:30 Uhr


Entwicklung:

Sonntag: Die Kaltfront zieht zur Frühstückszeit über uns hinweg. Danach bestimmen ein schwacher Höhentrog und ein Tief über Skandinavien unser Wetter mit kühler und feuchter Luft. Es ist stark bewölkt bis bedeckt. Die Sonne scheint so gut wie gar nicht. Hin und wieder kann es etwas regnen. Der Südwestwind frischt zeitweise auf. Kein schönes Sonntagswetter. Nachts 15 °, nachmittags 20 °.

Montag: Vormittags zieht die nächste Kaltfront des Skandinavientiefs über uns nach Südosten. Dahinter reißt die Wolkendecke zeitweise auf und es wird noch ein schöner Tag. Nachts 15 °, nachmittags 22 °.

Dienstag kommen wir vor einem Tief über Frankreich in eine südliche bis östliche Strömung. Vor allem am Vormittag scheint die Sonne zeitweise. Nach kalter Nacht mit 11 ° wird es angenehm warm mit nachmittags 24 °.

Mittwoch hat der west- und mitteleuropäische Tiefdruckkomplex drei Kerne und eine ziemlich gewaltige Ausdehnung von Spanien über Frankreich und England bis nach Norwegen und Polen.. Wir bleiben aber auf der warmen Ostseite des Tiefs. Den ganzen Tag ist es wechselnd wolkig mit sonnigen Abschnitten und Schauern, möglicherweise auch Gewittern. Dabei ist es ziemlich warm. Nachts 16 °, am Tag bis 26 °.


Glaskugelbereich: Die ganze Woche bestimmt ein Höhentrog mit seinem mittel- bis nordeuropäischen Bodentief unser Wetter. Es ist sehr unbeständig, zeitweise windig und kühl.
Wir kommen in die Siebenschläferperiode.


Freitag, 23. Juni 2017

23. Juni 2017

Menden heute:

Nach dem Horrorabend für große Teile Hemers und Iserlohns
am Donnerstagabend hatte sich die Lage heute völlig beruhigt. Fast tennisballgroße Hagelbrocken sind auf Dächer, Autos und Straßen geprallt. Es ist fast ein Wunder, dass es wohl keine erheblich Verletzte gab. Jedenfalls dürften hunderte von Autos und viele Häuser derartige Schäden davongetragen haben, dass Dachdecker und Autowerkstätten in den nächsten Tagen viel zu tun haben
werden. Das Foto aus Hemer wurde bei WetterOnline veröffentlicht.



Heute ging es entspannt zu. Der Himmel war heute meist bewölkt. Die Sonne schien zeitweise durch die Wolken und zusammen mit der immer noch bei uns liegenden warmen Luftmasse ging es am Nachmittag auf knapp 25 ° herauf.

Tageshöchsttemperatur: 24,8 °
Tagestiefsttemperatur: 17,9 °
Tagesmitteltemperatur: 21,1 °
Sonnenscheindauer: 6:52 Stunden
Regen: 0 mm
Mittlere Windrichtung und -stärke: WSW  6,0 km/h; damit einer der drei windreichsten Tage des Monats


Entwicklung:

Samstag schwurbelt eine wellende Front über Norddeutschland. Sie kommt zunächst nicht bis zu uns voran, schickt uns aber immer wieder Wolken. Morgen Früh sollte noch die meiste Sonne scheinen. Danach kommt uns die Front näher. Gegen Mitternacht wird sie uns überqueren und auch ein bisschen Regen hinterlassen. Nachts 14 °, am Tag 22 °.

Sonntag liegen wir zwischen einem Tief über Schweden und einem Hochkeil über Frankreich in einer von Westen einfließenden kühleren Luftmasse. Es kann am frühen Morgen ein bisschen regnen. Meist ist es stark bewölkt. Einige Wetterzentren sehen häufigeren Regen. Die Sonne hat keine großen Möglichkeiten. Nachts 16 °, am Tag 21 °.

Montag: Bei uns überwiegt hoher Luftdruck. In fünf km Höhe wird von einem Höhenkeil, der westlich von uns liegt, Nordseeluft zu uns gelenkt. Sie wird für Wolken sorgen. Vor allem nachmittags, wenn das Hoch sich nach Osten verlagert hat, kommt bei südlicher Anströmung mal die Sonne heraus. Nachts 14 °, am Tag 23 °.

Dienstag: Nachmittags zieht vom englischen Kanal ein kleines Tief zu uns herein. Es beendet offensichtlich die lange schöne Wetterperiode. Die konkrete Wettervorhersage ist noch schwierig. Heute sieht es so aus, als ob nachmittags eine Kaltfront mit Regen zu uns herein zieht.

Glaskugelbereich: Es scheint so, als ob die nächste Woche ziemlich unbeständig und kühl würde. Da wir uns der Siebenschläferperiode nähern, die das Wetter der nächsten Wochen sehr häufig prägt, werde ich mich in den nächsten Tagen mehr mit den mittelfristigen als den kurzfristigen Vorhersagen befassen.

22. Juni 2017

Menden heute:

Das obere Foto stammt von 19:14 Uhr.  Das auf Menden zuziehende Gewitter ist als Tiger gestartet und zumindest in Menden-Mitte als Bettvorleger angekommen. Ich wollte den immer schwärzer werdenden Himmel und die Fallstreifen der Gewitterschauer fotografieren. Statt dessen wurde es nach einem kurzen Schauer schon wieder heller. Um 21:35 Uhr war die eigentliche Front gerade durchgezogen. Außer einigen kräftigen Böen hat sie keinen weiteren Eindruck hinterlassen. 

Ganz anders jenseits der Edelburg in Hemer.  Dort war in einigen Bereichen Weltuntergangsstimmung mit golfballgroßen Hagelsteinen. Die Schäden an Häusern und Autos dürften immens sein. Dort hat es innerhalb von 10 Minuten an einigen Stellen in Hemer-Mitte-Ost sicherlich mehr als 10 mm geregnet.  Hagelkörner dieser Größe springen meist aus den Messeinrichtungen wieder heraus. Am Gymnasium betrug die Regensumme 6,2 mm in 10 Minuten. 

Das Gewitter und auch die Kaltfront brachten keinen wirklichen Luftmassenwechsel.  Es wurde zwar deutlich kühler. Um Mitternacht war es aber immer noch 20,4 Grad.

Das bestimmende Thema dieses Tages war neben dem Gewitter sicherlich die große Hitze. Um 16:30 Uhr hat meine Wetterstation 34,1° angezeigt. Die selbe Temperatur wurde in Hemer am Gymnasium gemessen (MeteoGroup-Wetterstation). Das ist die zweithöchste Temperatur, die ich seit Beginn meiner Messungen im Juni registriert habe. Der Rekord steht bei 36,5°, gemessen am 18. Juni 2002. Am 19. Juni 2013 war es schon einmal genauso heiß wie heute.
Der Wetterablauf war ziemlich genau so wie ich das gestern erwartet hatte. Allerdings gab es eine kleine aber sehr spürbare Abweichung: Der Taupunkt war deutlich niedriger als ich gestern vorhergesagt habe. Statt 21° ging es nur hinauf bis auf 18°. So war die Hitze heute durchaus erträglich. Die Schwüle hielt sich in Grenzen. Richtig schwül wurde es erst nach Durchzug des kurzen Gewitters. Durch die Verdunstung des Regens wurde es plötzlich sehr feucht. Dadurch stieg der Taupunkt kurzfristig auf über 22° an. Das war aber eine vorübergehende Erscheinung, um 21:00 Uhr war wieder alles im Lot.

Tageshöchsttemperatur: 34,1 °
Tagestiefsttemperatur: 17,7 °
Tagesmitteltemperatur: 25,7 °. Damit ist der 29.5. mit dem bisherigen Jahresrekord (25,4 °) abgelöst.
Sonnenscheindauer: 11.00 Stunden
Regen: 1,5 mm


Entwicklung:

Freitag: Die Front ist weg, die Gewitterstimmung auch. Dahinter ist ein bisschen Niemandsland. Ein schwacher Hochkeil wagt sich zu uns. Er könnte durch die Wolken einer Warmfront nördlich überlaufen werden. So ist die Vorhersage bereits für die nächsten Stunden nicht so einfach. Vermutlich ist es wechselnd, vor allem vormittags auch stärker bewölkt. Je länger der Tag dauert, um so häufiger sehen wir die Sonne und um so wärmer wird es. Nachts 17 °, am späteren Nachmittag 24-25 °.

Samstag: Über Norddeutschland liegt eine schwache Kaltfront. Sie kommt so recht nicht nach Süden voran. Wieder ist es wechselnd wolkig mit sonnigen Abschnitten und wohl trocken. Nachts 14 °, am Tag 24 °.

Sonntag:  Wir haben die schleifende Kaltfront in unserer Nähe. Die Sonne tut sich schwer. Es könnte auch etwas regnen, speziell am früheren Vormittag. Alles noch viel Spekulation. Es wird kühler (Kaltfront). Nachts 16 °, am Tag 21 °.

Montag: Über Deutschland liegt ein eigenständiges Hochdruckgebiet. Es wird von Westen durch eine Warmfront über Belgien etwas angeknabbert. Es ist wolkig mit längeren Auflockerungen und trocken. Nachts 12 °, am Tag 24 °.

Glaskugelbereich: Das wars wohl vorerst mit dem Sommer. Heute Abend sieht es so aus, als ob die Siebenschläferperiode komplett ins Wasser fiele. Dabei Höchsttemperaturen oft unter 20 °.  Das gab es im ganzen Juni bisher nur an 4 Tagen. Davon hatten drei Tage mehr als 19 °. Petrus muss unbedingt eingreifen.