Samstag, 24. Januar 2026

23. Januar 2026

 Menden heute:

Die schwache Mischfront hat in der Frühe etwas Regen hinterlassen. Da es im gesamten Stadtgebiet frostfrei blieb, bestand keine Glättegefahr. Es dauerte bis zum frühen Nachmittag, bis endlich die Sonne für längere Zeit schien. Die Großwetterlage hatte sich nicht verändert. Das Hoch über Osteuropa und das Sturmtief bei Cornwall sorgten weiterhin für eine südliche bis südöstliche und damit milde Strömung.

Tageshöchsttemperatur: 9,5 °  (seit 2019 gab es an keinem 23. Januar eine höhere Temperatur)

Tagestiefsttemperatur: 2,2 °

Tagesmitteltemperatur: 4,3 °

Sonnenscheindauer: 2:00 Stunden

Regen: 0,4 mm


Entwicklung:

Samstagfrüh überquert uns eine weitere Mischfront des über Cornwall liegenden Sturmtiefs. Sie führt feuchte Luft heran. Bis zum Nachmittag ist es stark bewölkt oder bedeckt und es gibt ein bisschen Niederschlag, der bei Temperaturen von nachts 2 ° bis nachmittags 5 ° durchweg als Regen fällt. Am späteren Nachmittag können die Wolken auflockern. Schwacher östlicher Wind.

Sonntag kommt neben den bisher bestimmenden Luftdruckgebilden ein Genuatief ins Spiel. Es wird in der Folge zu Schneefall in den östlichen Landesteilen Deutschlands führen. Zunächst sorgt es zusammen mit dem Englandtief für eine relativ feuchte Luftmasse. Nach einer wolkigen Nacht mit Frost ist es tagsüber wechselnd, meist stark bewölkt. Dabei ist es trocken. Nachts -3 °, nachmittags 3 °. Schwacher östlicher Wind.

Montag: Die Auswirkungen des nach Norden ziehenden Genuatiefs werden von den Modellen noch sehr unterschiedlich gesehen. Vor allem das deutsche Modell lässt sein Niederschlagsgebiet Westdeutschland treffen. Da die Temperatur den Gefrierpunkt nur wenig überschreiten wird, würde es schneien. Das ist noch nicht in Stein gemeißelt, aber eine nicht unwahrscheinliche Option. Morgen sehen wir klarer. Nachts -2 °, nachmittags 0 °. Schwacher nördlicher Wind.

Dienstag gelangen wir unter sehr schwachen Hochdruckeinfluss. Es ist wolkig mit längeren Aufheiterungen. Abends zieht die Mischfront des wieder über Cornwall liegenden Sturmtiefs von Südwesten auf. Noch vor Mitternacht setzt Niederschlag ein, als Regen oder Schneeregen. Nachts -1 °, nachmittags 4 °. Schwacher, abends mäßiger Südostwind. 


Glaskugelbereich:

Mittwoch: Die Front soll östlich von uns liegenbleiben. Sie kommt gegen die östliche Strömung nicht weiter voran. Der Niederschlag soll morgens vorbei sein. Ganz sicher ist das aber nicht. Die Front könnte auch genau über uns hängen bleiben. Die Sonne sehen wir kaum. Nachts 2 °, nachmittags 5 °. Donnerstag sind auf der Wetterkarte keine Fronten zu sehen. Es ist vermutlich wechselnd wolkig mit Auflockerungen und trocken. Nachts 1 °, nachmittags 5 °.

Freitag, 23. Januar 2026

22. Januar 2026

 Menden heute:

Erneut schien bei schwachem Wind den ganzen Tag die Sonne. Dünne Schleierwolken trübten den Sonnenschein nicht. Weiterhin strömte trocken-milde Luft von Südosten oder Osten zu uns. Sie kam aus dem Hoch über Osteuropa und machte sich auf den Weg in das Tief über Westeuropa. Heute Nacht überquert uns erstmals seit längerem wieder eine atlantische Mischfront. Sie löst sich über uns auf. Es kann aber ein paar Tropfen Regen geben. Da die Straßen nicht gefroren sind, ist Glätte nicht zu befürchten.

Tageshöchsttemperatur: 8,5 °  (2024: 10,8 °)

Tagestiefsttemperatur: -0,8 °   (2019:  -5,3 °)

Tagesmitteltemperatur: 2,8 °

Sonnenscheindauer: 7:46 Stunden   (der sechste heitere Tag hintereinander)

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Freitag: Die Wolken der Front ziehen vormittags ab. Dahinter lockert es unter einem winzigen Zwischenhoch auf. Am späteren Nachmittag erreichen uns von Westen die Wolken einer weiteren Mischfront. Regen haben sie nicht dabei. Nachts 1 °, nachmittags 9 °. Meist schwacher Südostwind.

Samstag: Das Sturmtief bei Cornwall schickt uns nachmittags eine neue Mischfront. Die Luft ist inzwischen so feucht, dass wir mit Niederschlag rechnen müssen. Vermutlich fällt er als Regen oder Schneeregen. Es kann aber durchaus auch Schnee sein. So genau (es geht dabei um 1 ° Differenz) können die Prognosen heute noch nicht sein. Nachts 1 °, nachmittags 3 °. Schwacher Ostsüdostwind.

Sonntag: Die Front löst sich auf und die Wolken lockern auf. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Nachts -3 °, nachmittags 3 °. Schwacher Wind aus östlichen Richtungen. Abends macht sich von der Adria ein Tief auf 5b-Kurs nach Nordosten auf den Weg. Das entstehende Schneefallgebiet bringt zunächst den Alpen und dann Bayern und Südostdeutschland eine Schneedecke. 

Montag reicht das Tief von Ostdeutschland und Polen bis nach Sizilien. Dort fällt Schnee oder Schneeregen. Wir haben mit 5b-Tiefs nichts zu tun, wie ich schon mehrfach beschrieben habe. Ihren westlichsten Einfluss haben ich zwischen Büren und Paderborn gesehen. Das heißt auch, dass wir von den Schneefällen und Starkregenfällen aus diesen Tiefs nichts oder fast nichts abbekommen. Es ist den ganzen Tag stark bewölkt mit nur wenigen Aufhellungen. Ein paar Tropfen sind möglich. Nachts -2 °, nachmittags um den Gefrierpunkt. Schwacher Nordostwind.


Glaskugelbereich:

Dienstag soll es unbeständig werden. In der Frühe kann es bei Durchzug einer Mischfront etwas schneien. Der Schnee schmilzt tagsüber schnell weg. Wir befinden uns jetzt im Bereich des umfangreichen Tiefdrucksystems, das vom Seegebiet südlich Grönlands bis zur Türkei reicht. Abends soll es erneut regnen. Mittwoch bleibt es im Bereich eines Teiltiefs über Nordwestdeutschland leicht unbeständig mit etwas Regen. Nachts 3 °, nachmittags 5 °.


Donnerstag, 22. Januar 2026

21. Januar 2026

Menden heute:

Noch immer strömte trocken-milde Luft aus Ost bis Südost zu uns. Der Luftdruck fällt kontinuierlich. Wir befinden uns bereits im Einflussbereich des  kräftigen Tiefs bei Irland. Am Wetter haben wir das heute aber noch nicht gespürt.

Tageshöchsttemperatur: 9,2 °

Tagestiefsttemperatur: 2,2 °

Tagesmitteltemperatur: 4,6 °

Sonnenscheindauer: 7:22 Stunden

Regen:0 mm


Entwicklung:

Donnerstag kommt das Irlandtief nicht weiter nach Osten voran. Eine vorlaufende Mischfront führt aber nachmittags vor allem hohe Wolkenfelder zu uns. Sie können die Sonne zeitweise verdecken. Regen gibt es nicht. Nachts -2 °, nachmittags 7 °. Schwacher Südostwind.

Freitag: Das westeuropäische Tief entwickelt sich zum Sturmtief, kommt aber nicht weiter nach Osten voran. Das Hoch über Russland und Skandinavien hält dagegen. Bei uns gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken. Kein Regen. Nachts 1 °, nachmittags 8 °. Schwacher südöstlicher Wind.

Samstag ändert sich nicht viel an der Wetterlage. Die Luft wird aber insgesamt durch kleine Tiefs über dem Alpenraum feuchter. Es meist stark bewölkt oder bedeckt. Es kann hin und wieder etwas tröpfeln. Nachts 0 °, nachmittags 4 °. Schwacher östlicher Wind.

Sonntag: Die Großwetterlage bleibt erhalten. Über dem Mittelmeer und Süditalien dreht sich ein kleines, aber intensives Tief. Bei uns ist es wechselnd, meist stärker bewölkt mit einigen Auflockerungen. Weiterhin bleibt es niederschlagsfrei. Nachts -2 °, nachmittags 4 °.


Glaskugelbereich:

Montag haben wir es mit einem riesigen Tiefdruckkomplex zu tun, der von Grönland über England bis zum Schwarzen Meer reicht. Bei uns könnte sich eine winzige Hochdruckbrücke vom Skandinavien- hoch bis ins westliche Mittelmeer bilden. Dann bliebe es bei uns weitgehend trocken und die Sonne könnte mal kurz durchkommen. Nachts -3 °, nachmittags 1 °. Das wäre auch eine Option für Mittwoch. Auf der Ostseite des Tiefs über Südfrankreich würde dann etwas mildere Luft aus Süden zu uns gelangen. Nachts 1 °, nachmittags 5 °. Der dauernde Konjunktiv sagt viel über die unsichere Lage aus. Eine echte Glaskugelvorhersage.


Dienstag, 20. Januar 2026

20. Januar 2026

 Während viele Mendener aus den "lichtverschmutzten" Bereichen hinaus in die Dunkelheit gingen, um diese faszinierenden Polarlichter zu sehen, saß ich am PC und hatte wie jeden Abend zehn URLs geöffnet, um meinen Blog vorzubereiten. Nichts mitbekommen. Ein Debakel. Denn das war viel schöner und beeindruckender als jede Sonnenfinsternis. Zig Fotos aus Menden belegen das.

Menden heute:

Wie gestern hielt das Hoch über dem östlichen Europa die Stellung. Wolkenfelder aus dem Ostatlantiktief hatten noch keine Chance. Es war den ganzen Tag sonnig und nur schwach windig. Nach leichtem Frost in der Nacht ging es nachmittags nochmal richtig nach oben mit der Temperatur.

Tageshöchsttemperatur: 9,4 °  (2021: 10,6 °)

Tagestiefsttemperatur:  -1,1 ° ; Biebertal -4 °  (2019: -6,8 °)

Tagesmitteltemperatur:  2,7 °

Sonnenscheindauer: 7:46 Stunden

Niederschlag: 0 mm


Entwicklung:

Mittwoch: Bereits am Dienstag ist der Luftdruck langsam gefallen. Das setzt sich fort. Während sich das Festlandshoch etwas zurückzieht, macht sich das Tief südlich Irlands mit seinen Ausläufern bemerkbar. Es ist nicht mehr so sonnig wie in den letzten Tagen. Vor allem nachmittags ziehen hohe Wolken auf, die die Sonne zeitweise verdecken. Nachts 1 °, nachmittags 9 °. Meist schwacher Wind aus Südost.

Donnerstag verlagert sich der Schwerpunkt des Hochs nach Nordwestrussland und Skandinavien. Von Osten wird ziemlich trockene Luft herangeführt. Es ist heiter, zeitweise auch wolkenlos und trocken. Nachts -2 °, nachmittags 7 °. Schwacher Ostsüdostwind.

Freitag versuchen schwache Fronten des Ostatlantiktiefs, gegen das blockierende Hoch anzulaufen. Das gelingt nur bedingt. Es gibt weiterhin größere Wolkenlücken mit Sonnenschein. Die Modelle sehen das aber nicht alle so positiv. Ist es nachts bewölkt, liegen die Temperaturen um den Gefrierpunkt, sonst etwas darunter. Nachmittags nochmals milde 7 °. Schwacher Südostwind.

Samstag schafft es möglicherweise erstmals ein Feuchtepaket, uns von Westen mit etwas Niederschlag zu erreichen. Sicher ist das noch nicht. Jedenfalls ist es den ganzen Tag stark bewölkt. Die Sonne sehen wir nicht oder kaum. Nachts -1 °, nachmittags nur noch 3 °. Schwacher östlicher Wind.


Glaskugelbereich: 

Sonntag: Zwischen einem umfangreichen Mittelmeertief und hohem Druck über Nordeuropa strömt russische Kaltluft nach Deutschland. Nachts kann es ein wenig schneien. Tagsüber ist es wechselnd, meist stark bewölkt, aber trocken. Nachts -2 °, nachmittags 3 °. Montag sieht es nach Dauerfrost, also einem Eistag, aus. Hoch und Tief liegen so, dass die Strömung bei uns auf Nordost dreht. Ob die Sonne mal rauskommt, ist unsicher. 

Montag, 19. Januar 2026

19. Januar 2025

 Menden heute:

Das Wetter war eine schlichte Wiederholung von gestern. Sogar die Sonnenscheindauer war auf die Minute gleich. Zwischen dem Hoch über Osteuropa und tiefem Druck über dem Atlantik strömte aus Südosten trocken-milde Luft zu uns.

Über dem westlichen Mittelmeer dreht sich ein Unwettertief. Auf Malta werden schwere Sturmböen von 100 km/h gemessen. 

Tageshöchsttemperatur: 6,0 °   (2021: 7,9 °)

Tagestiefsttemperatur: -1,1 °    (2019: -5,2 °)  In der Innenstadt war es heute Nacht -3 °, im Biebertal -4 °

Tagesmitteltemperatur: 1,1 °

Sonnenscheindauer: 7:37 Stunden

Niederschlag: 0 mm


Entwicklung:

Auch am Dienstag ändert sich wenig. Bei ähnlicher Wetterlage ist es sonnig und trocken. Nachts -2 °, nachmittags 7 °. Schwachwindig.

Mittwoch geraten wir langsam in den Einflussbereich des Ostatlantiktiefs. Es ist nur noch vormittags wolkenlos. Es kommen zunächst hohe, dann auch mittelhohe Wolken an den Himmel. Es bleibt aber trocken. Nachts -2 °, nachmittags 8 °. Schwacher Südostwind.

Donnerstag fällt der Luftdruck und atlantische Fronten kommen uns näher. Es ist stark bis wechselnd bewölkt mit Auflockerungen und weiterhin trocken. Nachts -1 °, nachmittags 6 °. Schwacher östlicher Wind.

Freitag erreicht eine schwache Mischfront den Westen Deutschlands. Wir bekommen stärkere Wolkenfelder ab. Die Sonne scheint nur noch hin und wieder. Nachts 0 °, nachmittags 6 °. Meist schwacher südöstlicher Wind.


Glaskugelbereich:

Samstag dreht die Strömung auf Ost. Es fließt feuchtere Luft zu uns. Meist ist es stark bewölkt. Niederschlag fällt vermutlich nicht. Nachts -1 °, nachmittags 3 °. Sonntag fließt zwischen hohem Druck über Südskandinavien und Tiefs über Frankreich und Italien weiterhin relativ feuchte Luft zu uns. Meist ist es stark bewölkt. Aufhellungen sind möglich. Nachts -1 °, nachmittags 4 °.


Trend:

Danach laufen die Modelle aus dem Ruder. Bei den meisten steht Winter auf dem Programm. Am wenigsten kalt berechnet das KI-Modell die Zeit nach dem 25. Januar. Wir werden sehen.

Sonntag, 18. Januar 2026

17. Januar 2026

 Menden heute:

Ein umfangreiches Hoch über Osteuropa bestimmte unser Wetter. Es war bei südlichen bis östlichen Winden fast den ganzen Tag sonnig und trocken.

Tageshöchsttemperatur: 12,6 °

Tagestiefsttemperatur: 4,1 °

Tagesmitteltemperatur: 7,3 °

Sonnenscheindauer: 5:52 Stunden

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Sonntag: Drei kräftige Druckgebilde fechten um Mitteleuropa: Das schier unbesiegbare Hoch über Osteuropa, ein Tiefdrucksystem über dem Nordatlantik und ein Tief über dem westlichen Mittelmeer. Sonntag gewinnt das Hoch mit einem heiteren, oft auch wolkenlosen Himmel. Nachts bei klarem Himmel 0 °, nachmittags 7 °. Schwacher Südostwind.

Montag ändert sich an der Lage wenig. Es wird vor allem durch nächtliche Abstrahlung kälter. Es ist sonnig und trocken. Nachts -2 °, nachmittags 6 °. Meist schwacher Südsüdostwind.

Dienstag schwächt sich das Osteuropahoch etwas ab. Atlantische Tiefausläufer können über Westeuropa etwas Raum gewinnen. Für uns spielt das keine Rolle. An Wetter und Temperaturen ändert sich nichts.

Mittwoch fällt der Luftdruck bei uns weiter langsam. Das Hoch sorgt aber weiterhin für störungsfreies Wetter. Nachts -3 °, nachmittags 6 °. Schwacher Ost- bis Südostwind.


Glaskugelbereich:

Donnerstag soll sich das Hoch etwas nach Norden verlagern. Gleichzeitig rücken die Tiefs über dem Ostatlantik und dem Mittelmeer, die sich vereinigt haben, gegen Mitteleuropa vor. Es ist nur noch wolkig mit Aufheiterungen, bleibt aber trocken. Nachts -1 °, nachmittags 4 °. Freitag greift eine schwache Störung des Tiefs über Irland auf das Sauerland über. Es ist wechselnd, meist stärker bewölkt. Regen fällt weiterhin nicht. Nachts 0 °, nachmittags 4 °.

18. Januar 2026

 Menden heute:

















Das Festlandshoch bescherte uns einen traumhaften Sonntag. Nach einer recht kalten Nacht mit Tiefsttemperaturen um den Gefrierpunkt, in Muldenlagen wie dem Biebertal -3 °, erlebten wir einen wolkenlosen, aber deutlich kühleren Tag als gestern mit angenehmer Temperatur und schwachem Wind. Viele Leute zog es nach draußen. Der Parkplatz am eisbedeckten, aber nicht zugefrorenen Hexenteich war bis auf den letzten Platz gefüllt. Letzteres trifft auf den Hexenteich nicht zu. Ihm fehlen mindestens 10 cm Wasser. Und das wird in den nächsten Tagen auch so bleiben. Zufluss gleich null.

Der Sonnenuntergang in Menden liegt zeitlich vor dem offiziellen Termin für die Mendener Koordinaten, der heute 16:54 Uhr war. Das Foto stammt von 16:36 Uhr. Es dauerte dann nicht mehr lange, bis die Sonne verschwunden war. Dafür sorgte die Waldemei.

Tageshöchsttemperatur: 7,2 °  (wärmer war es an keinem 18. Januar in den letzten sechs Jahren)

Tagestiefsttemperatur:    (2025: -4,9 °)

Tagesmitteltemperatur: 2,6 °

Sonnenscheindauer: 7:37 Stunden

Niederschlag: 0 mm


Entwicklung:

Montag zieht an der europäischen Westküste ein kleines Tief von Süd nach Nord durch. Dessen Wolken bekommen wir kaum zu Gesicht. Sie bleiben westlich von uns. Es ist wieder heiter oder wolkenlos und trocken. Nachts -2 °, nachmittags 6 °. Meist schwacher südsüdöstlicher Wind.

Dienstag ändert sich an Lage und Wetter wenig. Der Wind nimmt noch etwas ab. Nachts -1 °. Während im Osten Deutschlands der Gefrierpunkt nicht überschritten wird, wird es bei uns bei sehr leichtem Sauerlandföhn und entsprechend schwachem Wind nachmittags 7 ° warm. 

Mittwoch fällt der Luftdruck in Westdeutschland. Das westeuropäische Tief macht sich in unsere Richtung breit. Es kann aber noch wenig ausrichten. Wieder ist es wolkenlos oder heiter. Nachts -2 °, nachmittags 6 °. Schwacher Südostwind.

Donnerstag: Der Luftdruck fällt weiter und jetzt sehen wir die Wetteränderung auch am Himmel. Es kommen immer mehr Wolken auf. Nachmittags ist es vermutlich bezogen. Es bleibt aber niederschlagsfrei. Nachts -3 °, nachmittags 5 °. Meist schwacher Südostwind.


Glaskugelbereich: 

Freitag sorgt das seit Tagen über dem Mittelmeer kreisende Tief für Schneefall in den Westalpen. Wir bekommen die erste Front aus dem Ostatlantiktief zu spüren. Es ist meist stark bewölkt. Die Sonne sehen wir kaum noch. Nachts 1 °, nachmittags 6 °. Samstag fließt nordöstlich eines Tiefs über Frankreich nicht mehr so trockene Luft aus östlichen Richtungen zu uns. Es ist wechselnd wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 0 °, nachmittags 5 °:


Freitag, 16. Januar 2026

16. Januar 2026

 Rückblick:

Die erste Januarhälfte war zu kalt, zu trocken und zu trüb. 

Bis zum 11. Januar war es deutlich zu kalt. Fast jede Nacht gab es Frost. Sogar zwei Eistage stehen in den Aufzeichnungen. Die hatte es 2025 trotz eines recht kühlen Winters überhaupt nicht gegeben. An 8 Tagen lag morgens Schnee. Dann drehte die Strömung auf Süd und plötzlich war es 10 ° wärmer.

bisherige Monatsmitteltemperatur: 1,4 ° (Januarmittel 1999-2023: 2,4 °; Abweichung -1 °)

bisherige Regensumme: 25,0 mm (Januarmittel 1999-2023: 82,6 mm; davon erreicht 30,3 %)

bisherige Sonnenscheindauer: 17:52 Stunden (Jahresmittel 2002-2023: 53:00 Stunden; erreicht 33,6 %)


Menden heute:

Die Warmfront der von Norwegen bis zu den Kanaren reichenden Frontengirlande bestimmte heute noch unser Wetter. Sie wurde nachmittags aber bereits vom Festlandshoch nach Westen zurückgedrängt. Es war meist stark, hin und wieder aber auch aufgelockert bewölkt. Von Süden heranziehende Regengebiete lösten sich mit Hilfe des Sauerlandföhns südlich von uns auf. 

Tageshöchsttemperatur: 11,2 °

Tagestiefsttemperatur:

Tagesmitteltemperatur:

Sonnenscheindauer: 1:17 Stunden

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Samstag: In den nächsten Tagen übernimmt das kräftige und umfangreiche Hoch über Westrussland und großen Teilen Skandinaviens die Regie über unser Wetter. Es wird kälter und bleibt niederschlagsarm. Der Wind dreht von Süd auf Südost. Von dort wird trockene Luft zu uns gelenkt. Es ist wechselnd, meist locker bewölkt und trocken. Nachts 5 °, nachmittags 10 °. Schwacher Südostwind.

Sonntag bleibt die Lage bei uns im wesentlichen unverändert. Es ist nachts klar. Die Temperatur geht bis in Gefrierpunktnähe zurück. Am Tag ist es heiter und trocken. Nachmittags 7 °. Schwacher Südostwind.

Montag ändert sich nichts. Im westlichen Mittelmeer treibt ein Tief sein Unwesen. Bei uns ist es heiter oder wolkenlos und trocken. Nachts -2 °, nachmittags 6 °. Schwacher Südsüdostwind.

Dienstag verlagert sich der Schwerpunkt des Hochs etwas nach Süden. Die von dort zu uns geführte Luft ist weiterhin trocken, aber etwas milder. Wieder ist es oft wolkenlos und trocken. Nachts -1 °, nachmittags 6 °. Schwacher südöstlicher Wind.


Glaskugelbereich:

Mittwoch stehen dem osteuropäischen Hoch Tiefdruckgebiete über der Biskaya und dem Mittelmeer gegenüber. Unser Wetter ändert sich kaum. Wieder ist es wolkenarm und trocken. Nachts -3 °, nachmittags 4 °. Donnerstag wenig Änderung. Noch etwas kälter. 

Die Sonne geht Donnerstag erstmals wieder nach 17 Uhr unter. Es bleibt also bis mindestens 17:30 Uhr noch hell. Morgens geht alles langsamer vonstatten. Für die meisten Kinder ist es noch dunkel, wenn sie zur Schule aufbrechen.


Donnerstag, 15. Januar 2026

15. Januar 2026

 Menden heute:

Zwischen einem Hoch über Osteuropa und einem Tiefdrucksystem über dem Ostatlantik floss heute mit einer südlichen Strömung sehr milde Luft aus dem Mittelmeerraum zu uns. Meist war es stark bewölkt. Um die Mittagszeit lockerten die Wolken etwas auf. Nachmittags zog es sich wieder zu und es gab auch den einen oder anderen Tropfen Regen.

Tageshöchsttemperatur: 11,0 °  (2020: 12,3 °)

Tagestiefsttemperatur: 6,7 °     (2021: -0,9 °)

Tagesmitteltemperatur: 8,5 °

Sonnenscheindauer: 1:00 Stunden

Regen: 0,0 mm


Entwicklung:

Freitag: Die von Südnorwegen bis zu den Kanaren reichende Frontengirlande kommt uns morgen von Westen näher. Neben starker Bewölkung gibt es vor allem vormittags auch einige Auflockerungen. Es ist weiterhin sehr mild. Nachts 7 °, nachmittags 10 °. Schwacher bis mäßiger südlicher Wind.

Samstag: Die Frontenwelle wird vom kräftigen Russlandhoch langsam nach Westen zurückgedrängt. Von Südosten wird trockenere Luft zu uns geführt. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Nachts 5 °, nachmittags 10 °. Schwacher Südostwind.

Sonntag: An der Wetterlage ändert sich wenig. Das führt nachts zu zeitweise klarem Himmel mit entsprechender Ausstrahlung der bei uns lagernden Luft in den Weltraum. So gibt es nach einigen Tagen Pause wieder Nachtfrost. Tagsüber ist es heiter bis wolkig und trocken. Es wird aber nicht mehr wärmer als 7 °. Schwacher Ostsüdostwind. 

Montag sind die Luftdruckänderungen in Europa marginal. Es bleibt bei der südöstlichen, zeitweise auch südsüdöstlichen Anströmung. Nachts 0 °, nachmittags 6 °. Dabei scheint meist die Sonne.


Glaskugelbereich: 

Dienstag dreht die Strömung mehr auf Ost. Von dort strömt immer kältere Luft nun auch in den westlichen Teil Deutschlands. In Berlin "geht" die Temperatur auch mittags kaum noch über den Gefrierpunkt. Bei uns gibt es nachts leichten Frost. Nachmittags 4 °. Mittwoch bleibt zwischen tiefem Druck über Südwesteuropa und dem Mittelmeer sowie hohem Druck über Nordosteuropa die östliche Strömung erhalten. Es ist heiter bis wolkig trocken und eher winterlich. Nachts -3 °, nachmittags 2 °.


Trend:

Es bleibt erstmal winterlich mit wenig Niederschlag.

14. Januar 2026

 Menden heute:

Eine Frontenwelle ließ es nachts und auch am Vormittag regnen. Nachmittags blieb es trüb, aber trocken. Es war mit fast 10 ° sehr mild.

Tageshöchsttemperatur: 9,8 ° (2020: 11,2 °)

Tagestiefsttemperatur: 5,5 °   (vor einem Jahr: -4,9 °)

Tagesmitteltemperatur: 7,7 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Regen: 3,6 mm


Entwicklung:

Donnerstag: Nachts zieht ein Feuchtepaket mit etwas Regen durch. Am Tag befinden wir uns auf der Ostseite einer Tiefdruckwelle, die an der europäischen Küste entlang von Portugal nach Norwegen wandert. Vor dieser Welle fließt vom Mittelmeer weiterhin sehr milde Luft zu uns. Meist ist es stark bewölkt ohne größere Niederschlagsneigung. Mit Hilfe des Sauerlandföhns besteht die Chance auf einige Auflockerungen oder sogar kurze Aufheiterungen. Nachts 6 °, nachmittags 11 °. Mäßiger Südwind.

Freitag verläuft vom Tief über Südnorwegen eine Frontenwelle über die Mitte Deutschlands bis zu den Kanaren. Es ist stark bewölkt mit nur wenigen Aufhellungen. Frühmorgens ist ein bisschen Regen möglich. Nachts 8 °, nachmittags 11 °. Schwacher bis mäßiger südlicher Wind.

Samstag wird die Frontenwelle rückläufig. Sie zieht also zurück nach Westen. Auf ihrer Rückseite strömt weiterhin milde Luft aus Süden oder Südosten zu uns. Sie ist trockener. So können wir mit einem freundlichen Mix aus Sonne und Wolken rechnen. Nachts 5 °, nachmittags 10 °. Schwacher Südostwind.

Sonntag übernimmt das osteuropäische Hoch die Regie über unser Wetter. Die von Ostsüdost einfließende Luft ist relativ trocken, aber kühler. Nachts bei Aufklaren 0 °, nachmittags bei Sonnenschein 7 °. Meist schwacher ostsüdöstlicher Wind.


Glaskugelbereich:

Montag ändert sich an der Wetterlage und damit auch am Wetter wenig. Oft scheint die Sonne. Nachts 0 °, nachmittags 7 °. Dienstag kommt die trocken-kühle Luft aus dem Osteuropahoch weiter nach Westen voran. Die Sonne scheint den ganzen Tag. Nachts -2 °, nachmittags 7 °. 

Mittwoch, 14. Januar 2026

13. Januar 2026

 Jahresrückblick 2025:

Das Jahr 2025 war deutlich zu warm, viel zu trocken und dabei nahe an einem neuen Mendenrekord der letzten 52 Jahre. Auch die Sonne meinte es ausgesprochen gut mit uns. Wir befinden uns unaufhaltsam auf dem Weg in die Klimakrise.

Temperatur:

Die Jahresmitteltemperatur lag bei 11,2 °. Das ist ein Grad wärmer als der Durchschnitt der letzten 25 Jahre (10,2 °). 2025 war das sechstwärmste Jahr seit 1973. Vor 2018 gab es kein Jahr mit einer Mitteltemperatur von 11 ° oder wärmer. Hemer-Westig hatte bis in die 70er Jahre eine Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes. Deren mittlere Jahrestemperatur von 1931 bis 1960 betrug 8,8 °. Jetzt sind wir 80 Jahre weiter und haben fast jedes Jahr mehr als 11 °. 2,2 ° mehr. Wir müssen über ein Klimaziel von 1,5 ° Erwärmung seit dem vorindustriellen Niveau bis zum Jahr 2100 nicht mehr reden. Wir haben es 75 Jahre früher schon deutlich gerissen. 

Niederschlag:

Die Regensumme 2025 betrug 591,1 mm. Ein unglaublicher Wert. Nur das als Trockenjahr in Erinnerung gebliebene Jahr 2018 war mit 567,8 mm noch trockener. Vom Mittel der letzten 25 Jahre (884,4 mm) haben wir nur Zweidrittel, nämlich 66,8 %, erreicht. Für NRW beträgt der Prozentwert 80,0 %. Es ist bemerkenswert, wie sich das Klima im nördlichen Sauerland verändert. Das merken wir insbesondere auch an der 

Sonnenscheindauer:

Die Sonne schien in meiner Referenzwetterstation Hemer 2.112,3 Stunden. Das ist der dritthöchste Wert seit Start der Wetterstation im Jahr 2002. Im Mittel der Jahre 2002-2023 schien die Sonne 1.714 Stunden. Davon haben wir 123 % erreicht. Deutschlandweit nimmt die Sonnenscheindauer seit etwa 2000 deutlich zu. Wie bei den abnehmenden Niederschlägen scheinen die Hauptgründe weniger Westwetterlagen und häufigere blockierende Hochdrucklagen zu sein. 

Weitere Details folgen.


Menden heute: 

Wir liegen im Einflussbereich des ostatlantischen Tiefdrucksystems in einer südlichen Strömung, mit der milde Luft herangeführt wird. Heute war es wechselnd. meist stark bewölkt mit einigen Auflockerungen und ein paar Tropfen Regen. Wenn man bedenkt, dass es gestern noch schulfrei wegen einer winterlichen Glatteislage gab, kann man den Unterschied kaum fassen.

Tageshöchsttemperatur: 10,0 °  (wärmster 13. Januar der letzten 6 Jahre)

Tagestiefsttemperatur: 6,6 °      (2025: -5,9 °)

Tagesmitteltemperatur: 7,9 °  ; das bisher negative Monatsmittel ist in den Plusbereich gedreht

Sonnenscheindauer: 1:08 Stunden

Regen: 0,0 mm


Entwicklung:

Mittwoch bleiben wir unter der Regie des ostatlantischen Tiefdrucksystems. In der Frühe überquert uns ein kleines Randtief mit Regen. Der nachfolgende schwache Hochkeil schafft es kaum, für Aufhellungen zu sorgen. Es ist stark bewölkt mit nur geringer Schauerneigung. Hinter der Kaltfront des Tiefs wird es etwas kühler. Nachts 6 °, nachmittags 9 °. Schwacher bis mäßiger südlicher Wind.

Donnerstag wandert ein Tief von Portugal über die Biskaya und England nach Norwegen. Beeindruckende Geschwindigkeit. Wir bekommen von dem Regen über Westeuropa so gut wie nichts mit. Die Wolken können föhnbedingt sogar kurz mal auflockern oder aufreißen. Nachts 6 °, nachmittags 10 °. Mäßiger Südwind.

Freitag möchte uns die Mischfront dieses Tiefs überqueren. Sie kommt aber so recht nicht über uns voran, sondern bleibt liegen. Das führt zu einer schwierigen Prognose. Hält die Front die Wolken dicht oder lockern sie zeitweise auf? Setzt sich der Sauerlandföhn in Szene? Jedenfalls wird es weitgehend trocken bleiben. Nachts 7 °, nachmittags 11 °. Mäßiger Südwind. 

Samstag stehen sich ein kräftiges mit Kaltluft angefülltes Hoch über Westrussland und tiefer Luftdruck über Südwesteuropa gegenüber. Mit einer südöstlichen Strömung fließt Festlandsluft zu uns. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts wird es bei Aufklaren vor allem in Ostdeutschland wieder kälter. Bei uns 2 °, nachmittags 9 °. Schwacher Südostwind. 


Glaskugelbereich:

Sonntag ändert sich an der Lage wenig. Wieder ist es wolkig mit Auflockerungen oder Aufheiterungen. Mit nachts 0 °, nachmittags 6 ° ist es nochmals kälter. Montag bringt ein Tief über dem Mittelmeer dort Regen und Gewitter. Bei uns bleibt es bei dem freundlichen Wettercharakter. Nachts 0 °, nachmittags 7 °. 



Montag, 12. Januar 2026

12. Januar 2026

 Menden heute:

Der Eisregen hat sich ziemlich genau an die gestrige Vorhersage gehalten. Hier oben am Kapellenberg hielt sich die Eisschicht auf der Straße, vor allem aber auf gepflasterten Flächen bis kurz vor Mittag. Dann war die Temperatur auf 3 ° angestiegen und das Eis besiegt. Gleichzeitig ging es dem Schnee auf den Rasenflächen endgültig an den Kragen. Gegen 17 Uhr erreichte uns die Kaltfront der Frontenwelle und es regnete recht ergiebig bis 20:30 Uhr. 

Tageshöchsttemperatur: 7,6 °  (2023:  10,1 °)

Tagestiefsttemperatur: -1,6 °   (kältester 12. Januar der letzten 6 Jahre)

Tagesmitteltemperatur:

Sonnenscheindauer:  49 Minuten

Niederschlag: 7,4 mm


Entwicklung:

In der Nacht gibt es weiterhin glatte Straßen vom östlichsten Westfalen bis nach Ostdeutschland. Hier fällt Regen auf gefrorene Straßen. Dienstag zieht ein kleines Tief von der Biskaya über England nach Norwegen. Wir bekommen es mit seinen Wolken und ein paar Schauern in der Mittagszeit zu tun. Nachts 6 °, nachmittags 9 °. Schwacher bis mäßiger meist südlicher Wind.

Mittwoch: Vormittags überquert uns das Regengebiet einer Kaltfront. Es regnet von etwa 5 Uhr bis kurz vor Mittag. Danach ist es stark bewölkt mit nur sehr wenigen Aufhellungen oder Auflockerungen. Der Wind weht mäßig aus Südwest, später dreht er rück auf Süd. Nachts 7 °, nachmittags 8 °.

Donnerstag wandert erneut ein Randtief vom Seegebiet vor Portugal über Biskaya und England nach Nordnordost. Wieder streifen uns seine Wolken. Es bleibt aber bei einigen Auflockerungen meist trocken. Nachts 4 °, nachmittags 9 °. Schwacher bis mäßiger südlicher Wind.

Freitag geraten wir in den westeuropäischen Tiefdrucktrog. Die Südströmung schaufelt Luft aus dem Mittelmeerraum zu uns. Es ist wechselnd, meist stärker bewölkt mit Auflockerungen und trocken. Nachts 6 °, nachmittags 10 °. Schwacher bis mäßiger Südwind.


Glaskugelbereich:

Samstag und Sonntag drängt ein osteuropäisches Hoch das Tief etwas weiter auf den Atlantik. Dadurch ist es bei uns freundlich mit Aufheiterungen und weitgehend trocken. Nachts 3 °, nachmittags 7 °.


Trend:

Die Modelle sind sich bis zum 22. Januar einig: kein Wintereinbruch. Danach divergieren sie.

Sonntag, 11. Januar 2026

11. Januar 2026

 Eisregenlage:

Eisregen gibt es in Menden selten. Ich habe das bereits mehrfach erklärt. Es liegt an der bei heranziehenden Warmfronten entstehende Südlage. Der Wind überströmt das Sauerland und es entsteht ein mehr oder weniger ausgeprägter Föhneffekt (Sauerlandföhn). Der führt dazu, dass sich einerseits der eintreffende Regen etwas verzögert (im Regenradar sichtbar durch eine Bucht, in der es noch nicht regnet) und andererseits die Temperatur am Boden durch den Föhneffekt ansteigt. Oft ist der Boden beim Eintreffen des Regens bereits frostfrei. Dann kann sich kein Eis bilden.

Das ist dieses Mal wohl anders.

In der ersten Nachthälfte wird bereits in mittelhohen Luftschichten von Westen Warmluft herantransportiert. Am Boden bleibt es noch kalt (19:30 Uhr: -3,6 °). Hier verzögert sich der Übergang in den Plusbereich. Erst zwischen drei und fünf Uhr steigt die Temperatur über den Gefrierpunkt. Etwa gleichzeitig soll leichter Niederschlag einsetzen. Er wird zunächst als Schnee fallen, aber nur sehr kurze Zeit. Denn aus mittelhohen Luftschichten fällt bereits Regen, der entweder noch gefriert, bevor er den Boden erreicht hat, oder mit Auftreffen auf den eiskalten Boden unverzüglich zu Eis wird. Dann wird es spiegelglatt. 

Um 10 Uhr soll die Temperatur auf 2-3 ° angestiegen sein. Dann ist der Spuk voraussichtlich vorüber. 


Menden heute:

Nach einer eiskalten Nacht strahlte heute den ganzen Tag die Sonne. So schaffte es das Thermometer so eben in den Plusbereich. Der Boden war so kalt, dass trotz Sonneneinstrahlung die Straße Am Kapellenberg nicht antaute. 

Ein Hoch über Deutschland hat nachts bei Aufklaren einen Kältesee erzeugt, der es in sich hatte:

Faßberg in der Lüneburger Heide: -18,6 °

Eslohe im Sauerland: -17 °

Neheim: -12,3 °

Auf dem Kahlen Asten und in Bad Berleburg liegen um die 40 cm Schnee. So viel liegt auch in Hamburg-Fuhlsbüttel.


Tageshöchsttemperatur: 0,6 °   (2023: 10,4 °)

Tagestiefsttemperatur: -8,6 °  (Freizeitzentrum Biebertal: -12 °, Lendringser Platz: -10 °)

Tagesmitteltemperatur:

Sonnenscheindauer: 6:53 Stunden

Niederschlag: 0 mm

Schneedecke am Morgen: 0,5 cm


Entwicklung:

Montag: Zur Glatteislage habe ich oben genug geschrieben. Vormittags gibt es eine Regenpause. Die Warmfront hat mittags bereits die Elbe überquert. Nachmittags erreicht uns eine Wellenstörung mit weiterem leichtem Regen. Der hält mit Unterbrechungen bis zum späten Abend an. Nachts -2 °, nachmittags 5 °. Schwacher bis mäßiger südlicher Wind.

Dienstag kommen wir auf der Ostseite eines von der Biskaya über England zur Nordsee ziehenden Tiefs unter schwachen Zwischenhocheinfluss. Es ist stark bewölkt mit möglichem geringen Regen um die Mittagszeit. Auflockerungen sind nicht wahrscheinlich. Nachts 5 °, nachmittags 8 °. Schwacher bis mäßiger Südwind. 

Mittwoch überquert uns die Kaltfront dieses Tiefs mit gelegentlichem leichtem Regen. Es ist stark bewölkt oder bedeckt mit wenigen Chancen für die Sonne. Nachts 7 °, nachmittags 8 °. Schwacher bis mäßiger, von Süd auf Südwest drehender Wind.

Donnerstag: Erneut schafft es ein kleiner Zwischenhochkeil, für einen Tag ohne wesentlichen Regen zu sorgen. Auflockerungen sind möglich. Nachts 3 °, nachmittags 8 °. Mäßiger Südsüdwestwind.


Glaskugelbereich:

Freitag zieht erneut ein Tief knapp westlich an uns vorbei nach Nordnordwest. Es kann hin und wieder ein bisschen regnen. Zwischendurch lugt aber auch die Sonne durch. Nachts 5 °, nachmittags 9 °. Samstag ändert sich bei geringen Luftdruckgegensätzen über Deutschland wenig. Nachts 4 °, nachmittags 8 °. 


Trend:

Nach den aktuellen Karten ist ein Wintereinbruch in den nächsten 14 Tagen nicht zu erwarten.

Samstag, 10. Januar 2026

10. Januar 2026

 Menden heute:

Tief ELLI spielt für unser Wetter keine Rolle mehr. Es hat sich ein Tiefdruckkomplex gebildet, der von Westrussland bis nach Italien reicht. An dessen Westflanke fließt kalte Festlandsluft zu uns. Heute Vormittag hat es noch etwas geschneit. So bildete sich bei leichtem bis mäßigem Frost eine dünne Schneedecke, die zu glatten Straßen und Bürgersteigen führte. Heute Nachmittag kam zeitweise die Sonne heraus. Sie konnte nicht verhindern, dass es immer kälter wurde. Die Kälte war aber bei fast Windstille nicht unangenehm. 

Tageshöchsttemperatur: 1,4 ° um 0:50 Uhr  (2020: 10,6 

Tagestiefsttemperatur:   -7,    (kälter war es an keinem 10. Januar der letzten 6 Jahre)

Tagesmitteltemperatur:

Sonnenscheindauer: 2:10 Stunden

Niederschlag: 1,2 mm

Schneedecke heute Morgen: 0,5 cm


Entwicklung:

Sonntag befinden wir uns unter einer Hochdruckbrücke, die von Spitzbergen bis zu den Kanaren reicht. Nach oft klarer Nacht mit sehr frostigen Temperaturen von -9 °, in Muldenlagen noch tiefer (im Freizeitzentrum Biebertal ist es bereits um 23 Uhr -10 ° kalt) ist es tagsüber heiter bis wolkig und trocken. Die Sonne schafft es, die Temperatur auf -1 ° anzuwärmen. Ab etwa Sonnenuntergang macht sich die herannahende Warmfront eines Tiefs südlich Islands mit zunächst hohen Wolken bemerkbar. Die Temperatur geht nur noch in den Bereich des leichten Frostes zurück. Bis Mitternacht ist es trocken.

Montag: Etwa um 2 Uhr beginnt es zu schneien. Gleichzeitig überschreitet die Temperatur den Gefrierpunkt. In der Folge ist auf dem eiskalten Boden gefrierender Regen nicht ausgeschlossen. Mit Sicherheit wird es entsprechende Warnungen geben. Tagsüber ist es wechselnd, meist stärker bewölkt mit einigen kurzen Regenschauern. Nachmittags 6 °. Mäßiger südlicher Wind.

Dienstag ist es vor einer weiteren atlantischen Warmfront stark bewölkt. Nachmittags überquert uns die Front mit etwas Regen. Nachts 5 °, nachmittags 8 °. Die letzten Schneereste verschwinden in Menden. Schwacher bis mäßiger südlicher Wind.

Mittwoch macht uns die wellende und damit sehr langsam ziehende Kaltfront eines kleinen Randtiefs über der Nordsee zu schaffen. Es regnet zeitweise leicht. Wieder sehen wir die Sonne nicht. Nachts 6 °, nachmittags 8 °. Mäßiger Südwestwind.


Glaskugelbereich:

Donnerstag sind wir in einem Frontenniemandsland. Es ist stark bewölkt mit nur wenigen Auflockerungen. Im wesentlichen bleibt es trocken. Nachts 5 °, nachmittags 8 °. Freitag zieht ein Tief von der Bretagne nach Schottland westlich an uns vorbei. Voraussichtlich bleiben wir von seinem Regengebiet weitgehend verschont. Nachts 5 °, nachmittags 9 °. Schwacher bis mäßiger südlicher Wind.

09. Januar 2026

 Menden heute:

Das berühmte Tief ELLI hat heute Nachmittag die Niederlande erreicht und zieht nur noch sehr langsam weiter nach Osten. Es soll uns mit seinem Zentrum um Mitternacht erreichen. Bei Plusgraden regnete es leicht.















Selten kann man die Wirkung eines relativ schwachen Sauerlandföhns so eindrucksvoll sehen wie auf diesem Satelliten- und Radarbild von WetterOnline in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Während es nördlich und südlich eines schmalen Gebietes zwischen Dortmund und Iserlohn schneite, regnete es im Föhnbereich. Wenn die Warnmeldungen für den Märkischen Kreis vor Schneefall warnen, liegen sie für einen großen Teil des Kreises richtig, nicht aber für Menden und Umgebung. Schon ein halbes Grad mehr oder weniger ändert den Aggregatzustand des Niederschlags. 

Sie machen alles richtig, wenn Sie meinen Blog lesen, der ausschließlich Menden und Umfeld ins Auge fasst. Mein Unverständnis über den frühen Anruf heute Morgen mit der Frage, ob man sorglos nach Iserlohn fahren könne, da ja Blitzeis angekündigt sei, hat sich nach Lektüre der Verlautbarungen aus dem Rathaus in der Westfalenpost gelegt. Da wurde Dramatisches angekündigt. Dabei war eigentlich seit vorgestern klar, dass Menden aller Wahrscheinlichkeit nach nicht sonderlich betroffen ist.

Wir bekommen immer wieder worst-case-Szenarien aufgetischt, weil sich niemand vorwerfen lassen will, er habe nicht rechtzeitig gewarnt. Der eine oder andere reagiert fast panisch und geht nicht aus dem Haus, die meisten stumpfen ab und nehmen Warnungen nicht mehr ernst. Auch heute Vormittag gab der Deutsche Wetterdienst für die Zeit ab 12 Uhr eine Schneefallwarnung für den Märkischen Kreis mit dem Hinweis auf eine geschlossene Schneedecke heraus. Das Thermometer zeigt um 16 Uhr in Menden einen Wert von 3,5 °. Da schneit es nicht.

Ganz anders sieht es in Norddeutschland aus. Hamburg-Fuhlsbüttel meldete heute um 11 Uhr eine Schneedecke von 53 cm. Vermutlich müssen die Hamburger bis 1979 zurückblicken, um ähnliches erlebt zu haben. Allerdings dürfte der Wert durch eine Schneeverwehung entstanden sein. So viel Niederschlag ist nicht heruntergekommen.

Tageshöchsttemperatur: 5,4 °

Tagestiefsttemperatur: 1,1 °

Tagesmitteltemperatur: 2,8 °

Sonnenscheindauer: 16 Minuten

Niederschlag: 3,1 mm

Bodentemperatur in 25 cm Tiefe in Halingen: 1,5 °

Schneedecke heute Morgen: Reste


Entwicklung:

Samstag: ELLI liegt nach Mitternacht ziemlich genau über uns. Es regnet weiter leicht mit längeren Unterbrechungen. Dann wandert ELLI weiter nach Südosten. Damit kommen wir auf seine kalte Rückseite und die Temperatur geht deutlich zurück. Etwa um 4 Uhr unterschreitet sie den Gefrierpunkt und der Niederschlag geht in Schnee über. Allzu viel wird nicht mehr herunterkommen. Mittags ist der Niederschlag durch und die Wolken lockern auf. Bei leichtem Nordostwind ist es nachmittags -4 °. 

Sonntag haben wir mit ELLI nichts mehr zu tun. Über Deutschland liegt ein Hochdruckgebiet. Nachts klart es auf und es wird mit -8 ° bis -10 ° richtig kalt. Am Tag ist es heiter bis wolkig bei -3 °. Nachts wird es vor einer herannahenden atlantischen Warmfront schon wieder wärmer. 

Montag: Die Warmfront und die nachfolgende Kaltfront eines Randtiefs bestimmen das Wetter. Gegen 4 Uhr soll es zu schneien beginnen. Bei rasch ansteigenden Temperaturen geht der Schnee bald in Schneeregen oder Regen über. Ab Mittag soll es meist trocken sein. Nachmittags folgt nochmals ein Trog mit einem Regengebiet.  Nachmittags 4-5 °. Mäßiger bis frischer südlicher Wind.

Dienstag ist es im Vorfeld eines atlantischen Troges meist trocken. Es ist stark bewölkt. Bei schwachem bis mäßigem südlichem Wind ist es nachts 5 °, nachmittags 8 °.


Glaskugelbereich:

Mittwoch überquert uns ein Trog des Tiefdrucksystems über dem Atlantik. Es ist wechselnd, meist stark bewölkt mit leichten Schauern. Nachts 6 °, nachts 8 °. Donnerstag ist es nur leicht unbeständig mit einigen Auflockerungen und nur einigen leichten Schauern. Nachts 3 °, nachmittags 7 °.




Freitag, 9. Januar 2026

08. Januar 2026

 Menden heute:

Die Hochdruckbrücke ist nach Polen gewandert. Wir kamen heute langsam in den Einflussbereich eines kleinen Sturmtiefs, das heute am frühen Abend über Cornwall lag und im Ärmelkanal und in der Bretagne für Orkanböen sorgte. Bereits um 3 Uhr nachts stieg die Temperatur über den Gefrierpunkt. Den ganzen Tag herrschte leichtes Tauwetter.. Die Warmfront des Tiefs hat heute Abend Südwestdeutschland erreicht. Deren Niederschlagsgebiet kam rasch nach Nordosten voran. In Menden begann es bei einer Temperatur von 1,2 ° sehr leicht zur regnen. Im höheren Sauerland fällt Schnee. Je weiter der Niederschlag nach Nordosten ausgreift, umso mehr geht er in Schnee über. 


Tageshöchsttemperatur: 2,8 °  (2023:  11,3 °)

Tagestiefsttemperatur: -0,7 °  (kälter war es am 8.1. in den letzten 6 Jahren nicht)

Tagesmitteltemperatur: 1,1 °

Sonnenscheindauer: 12 Minuten

Niederschlag: 0,0 mm  

Schneedecke am Morgen : 5 cm


Entwicklung:

Freitag: Die Warmfront zieht heute Nacht über das Münsterland nach Niedersachsen. Im Süden reicht sie bis nach Österreich. In ihrem Bereich schneit es meist leicht. Es kommt wegen der Dauer des Schneefalls aber einiges zusammen. Das Tief wandert bis zum Mittag an die niederländisch-deutsche Grenze. Nachmittags liegt es ziemlich genau über uns. Heute Nacht regnet es weiter. Nach einer kurzen Regenpause zum Frühstück setzt der Regen erneut ein und hält mit Unterbrechungen den ganzen Tag und auch am Abend an. Da wir meistens in der Nähe des Tiefkerns liegen, hält sich der Wind in Grenzen. Er dreht von Südost über Süd auf Südwest und ist mäßig, hin und wieder auch frisch, aber keinesfalls stürmisch. Nachts knapp 2 °, nachmittags 5 °. 

Samstagnacht zieht das Tief in Richtung Bayern und wir geraten auf seine kalte Nordwestseite. Aus Skandinavien fließt Kaltluft zu uns. Kurz nach Mitternacht geht die Temperatur in den Frostbereich und der dann noch fallende meist leichte Niederschlag kommt als Schnee herunter. Ab Mittag bleibt es trocken. Nachts -2 °. Bis zum Abend geht die Temperatur immer weiter zurück. Um 20 Uhr -7 °. Schwacher bis mäßiger Nordostwind.

Sonntag liegt ein Hoch über Deutschland. Nachts geht die Temperatur bei Aufklaren auf -8 ° zurück. Am Tag wird es bei Sonnenschein nur vorübergehend etwas wärmer. Dann geht es ab Sonnenuntergang wieder bergab. In der Nacht zum Montag wird es vor einer von Westen heranziehenden Warmfront bereits wieder wärmer. Der Wind weht meist schwach aus südlichen Richtungen.

Montagnachmittag erreicht uns die Warmfront eines Ostatlantiktiefs mit einem breiten Niederschlagsgebiet. Vermutlich sorgt der Sauerlandföhn dafür, dass wir nur kurzzeitig Schnee oder mit Schnee vermischtem Regen bekommen. Dann geht es rasch Richtung Regen. Nachts -6 °, nachmittags 4 °. Mäßiger bis frischer Südwind.


Glaskugelbereich:

Dienstag und Mittwoch bestimmt das Ostatlantiktief unser Wetter. Es ist unbeständig mit zeitweiligem Regen und mit nachts 4 ° und nachmittags 8 ° deutlich milder.


Trend:

Ein neuer Wintereinbruch ist nicht in Sicht.


Donnerstag, 8. Januar 2026

07. Januar 2026

 Menden heute:

Als ich heute Nachmittag eine Warnung vor Schneeverwehungen in Menden aufs Handy bekam, habe ich mich sehr gewundert. Die ständigen Warnmeldungen führen auf der einen Seite zu Panik, auf der anderen Seite zur Abstumpfung.

Das Wetter hat sich heute ziemlich genau an die Vorhersage gehalten. Der Hochkeil zog sich langsam nach Süden zurück. Bis 15 Uhr schien aber noch häufig die Sonne. Dann erreichte uns die Mischfront des Tiefs über der Nordsee mit leichten Schneeschauern. Bis jetzt um 23:45 ist am Kapellenberg 1 cm zusammengekommen, die Untergrenze dessen, was ich gestern angenommen habe.

Tageshöchsttemperatur: 0,3 °  (2023:  11,7 °)

Tagestiefsttemperatur: -3,9 °   (keine tiefere Temperatur am 7.1. in den letzten 6 Jahren)

Tagesmitteltemperatur: -2,1 °

Sonnenscheindauer: 3:39 Stunden

Niederschlag: 1 mm (vorläufig)

Schneedecke heute Morgen: 6 cm


Entwicklung:

Donnerstag: Nachts gibt es noch einige Schneeschauer aus der abziehenden Mischfront.  Aus einer Wellenstörung hat sich über dem Ostatlantik rasch ein kleines Tief gebildet, das mittags über Cornwall liegt. Dessen Warmfront hat mittags Frankreich erreicht. Sie zieht langsam über Südwestdeutschland zu uns. Im Laufe des Tages steigt die Temperatur bis auf 2 oder 3 ° an. Etwa um 21 oder 22 Uhr beginnt es zu schneien. Sehr schnell geht der Niederschlag in Regen über. Schwacher bis mäßiger Südwestwind.

Freitag wird es ausgesprochen schmuddelig. Das Tief ist von England nach Deutschland gezogen. Sein Zentrum soll mittags bei Aachen oder an der holländischen Grenze liegen. Nachmittags liegt nach dem deutschen Modell das Zentrum ziemlich genau über uns. Damit bliebe es bei uns windschwach. Es regnet anhaltend mit einigen Pausen. Nachts 1 °, nachmittags 5 °. Das amerikanische und auch das kanadische Modell sehen den Tiefschwerpunkt vor der niederländischen Küste. Das würde deutlich stärkeren Südwind bedeuten. Diese Unsicherheit sehen wir bei manchen Wetter-Apps und deren Windvorhersagen. Die Kanadier haben dafür nachmittags Sonnenschein im Programm.

Abends wird es spannend. Das Tief zieht langsam weiter nach Osten und die Strömung dreht auf Nordost bis Nord. Die Temperatur sinkt wieder unter den Gefrierpunkt und der Niederschlag geht in Schnee über. Das sieht der DWD bereits ab 21 Uhr. 

Samstagmittag hat das Tief bereits Österreich erreicht und löst sich langsam auf. Der leichte Schneefall endet am Vormittag. Ob die Sonne herauskommt, ist noch nicht ausgemacht. Es wird allerdings richtig kalt. Am kältesten ist es nach den deutschen Modellen mit mittags -7 °. Die Amerikaner sehen +1 °. Die Europäer haben Schneefall und -5 ° auf dem Schirm. Was soll ich armer Amateur sagen. Am besten nichts. Jedenfalls bleibt der Winter.

Sonntag - man kann es kaum glauben - liegt ein Hoch mitten über Deutschland. Nachts kann die Temperatur bei Aufklaren auf -11 ° zurückgehen. Am Tag ist es sonnig bei nachmittags -2 °.


Glaskugelbereich:

Montagvormittag erreicht uns eine atlantische Front mit einem Schneefallgebiet. Etwa ab Mittag soll die Temperatur in den Plusbereich ansteigen und leichtes Tauwetter setzt ein. Mäßiger Südwestwind. Dienstag soll die nächste Warmfront von Südwesten kommen und dem Schnee geht es an den Kragen. Nachmittags 5-6 °.

Mittwoch, 7. Januar 2026

06. Januar 2026

 Rückblick:

Der Dezember war deutlich zu warm, sehr trocken und ausgesprochen sonnig.

Monatsmitteltemperatur: 5,0 °  (Dezembermittel 1999-2023: 3,3 °; Abweichung +1,7 °)

Damit tritt der Dezember in die Fußstapfen der letzten ebenfalls zu milden Dezembermonate. Wir müssen bis ins Jahr 2014 zurückblättern, um mit 3,2 ° einen Dezember  unter dem Mittel der letzten 25 Jahre  (3,3 °)  zu finden. 

Der Dezember hatte zwei völlig unterschiedliche Hälften. Die erste Hälfte war sehr warm mit einer mittleren Temperatur von 7,2 °. Die zweite Hälfte war zu kühl mit 2,8 °. Es gab 7 Frosttage. Im Mittel der letzten 25 Jahre gab es 10,4 Frosttage, von 1972 bis 2019 im Mittel 11,7 Frosttage. 

Monatl. Niederschlagssumme: 33,0 mm (Mittel 1999-2023: 80,8 mm; davon erreicht 40,8 %)

Es gab seit 1973 nur einen Dezember mit weniger Regen: 2016 mit 27,2 mm. Da auch der Oktober und November zu trocken ausgefallen sind, hat das Herbstvierteljahr ein veritables Defizit.

Monatl. Sonnenscheindauer: 79:08 Stunden (Mittel 2002-2023: 45:36 Stunden; erreicht: 173 %). Es gab erst ein Jahr seit Aufzeichnugsbeginn 2002 mit noch mehr Sonnenstunden: 2016 mit 88:48 Stunden. Der Dezember 2016 war also nicht nur der trockenste, sondern auch der sonnigste.


Menden heute:

Ein Azorenhochkeil sorgte für einen ruhigen Wintertag. Der Baubetrieb der Stadt erbarmte sich, Salz auf das spiegelglatte Gefälle der Straße Am Kapellenberg zu verteilen. Dafür herzlichen Dank. Lobbe hatte keine Chance gehabt, die Mülleimer zu leeren. 

Tageshöchsttemperatur: -0,3 °

Tagestiefsttemperatur: -2,2 °

Tagesmitteltemperatur: -1,3 °

Sonnenscheindauer: 51 Minuten

Niederschlag: 0 mm

Schneehöhe heute Morgen: 7 cm


Entwicklung:

Mittwoch wird der Hochkeil von einem kleinen Tief über der Nordsee nach Süden verdrängt. Die Mischfront des Tiefs liegt mittags an der holländischen Küste. Sie erreicht uns am frühen Nachmittag mit einem unergiebigen Schneefallgebiet. Es kann 1-3 cm Neuschnee geben. Nachts -4 °, nachmittags -1 °. Mäßiger bis frischer Südwind.

Donnerstag bildet sich im Seegebiet westlich Irlands ein neues Tief, das rasch nach Osten zieht und mittags Cornwall erreicht hat. Seine vorlaufende Warmfront greift von Südwesten auf Deutschland über. Sie führt deutlich mildere Luft heran. Uns erreicht das Regengebiet nach den derzeitigen Karten erst kurz vor Mitternacht. Anfänglicher nasser Schnee geht rasch in Regen über. Nachts -2 °, nachmittags 2 °, zum Tageswechsel 3 °. Schwacher bis mäßiger südlicher Wind.

Freitag: Für das Wetter am Freitag kommt es auf die genaue Zugbahn und Lage des von den Niederlanden hereinziehenden Tiefs an. Die derzeitigen Modelle des DWD sehen das Tief mit seinem Zentrum mittags bei Aachen und abends über dem Bergischen Land. Wir lägen ganz nah beim Zentrum des Tiefs und damit in einer eher windschwachen Situation. Es würde zeitweise regnen. Der höchstens mäßige Wind käme aus südlichen, später nordöstlichen Richtungen. Es würde nicht so mild wie gestern noch angenommen. Nachts 1 °, nachmittags 3 °.

Samstag zieht das Tief nach Bayern. Wir kommen auf seine kalte nordöstliche Seite. Nachts geht die Temperatur unter den Gefrierpunkt zurück. Der dann noch zu erwartende Niederschlag fällt als Schnee. Nachts -2 °, nachmittags soll es eher kälter werden. Schnee fällt dann nicht mehr. Schwacher bis mäßiger Nordostwind.

Epilog: Dieser für uns wenig dramatische Ablauf des Tiefdurchzugs ist nicht in Stein gemeißelt. Er setzt genau diese Zugbahn voraus. Von Dienstag bis Freitag kann sich noch einiges ändern.


Glaskugelbereich:

In der Nacht zum Sonntag wird es ziemlich kalt. -6 ° oder noch kälter. Am Sonntag ist es zunächst heiter bis wolkig. Erst zum Abend verdichten sich die Wolken vor der Warmfront eines weiteren Atlantiktiefs. In der Nacht soll Schnee aufkommen, der in Regen übergeht. Montag beruhigt sich das Wetter unter einem schwachen Zwischenhochkeil. Das ist aber nicht die Meinung anderer Wetterdienste.

Montag, 5. Januar 2026

05. Januar 2026

 Menden heute:

Ein Tief über der Nordsee und ein kleines Tief über der Bretagne waren durch eine Warmfront verbunden, die heute Nachmittag langsam über NRW hinweg zog. Die Schneeausbeute war gering. Bis auf einige Auflockerungen heute Vormittag und heute Nachmittag blieb es stark bewölkt. Es war ein typischer Wintertag mit glatten Nebenstraßen.

Tageshöchsttemperatur: -0,4 °  (2023: 11,6 °)

Tagestiefsttemperatur: -3,7 °    ( keine tiefere Temperatur am 5.1. in den letzten 6 Jahren)

Tagesmitteltemperatur:

Sonnenscheindauer: 45 Minuten

Niederschlag: 0,0 mm

Schneehöhe heute Morgen: 7 cm


Entwicklung:

Dienstag: Das eiskalte skandinavische Höhentief mit Temperaturen bis -50 ° in 5,5 km Höhe schwächt sich in den nächsten Tagen ab. Der Winter lässt darum auch bei uns langsam nach. Am Dienstag sorgt ein Hochkeil für trockenes, freundliches, aber dennoch kaltes Wetter. Erst zum Sonnenuntergang verdichten sich die Wolken mit einer von Westen heranziehenden Warmfront. Die bringt aber kaum Schnee mit. Nachts bei etwas Schnee -2 °, nachmittags 0 °. Meist schwacher südwestlicher Wind.

Mittwoch haben wir es zunächst mit einer Hochdruckbrücke und aufgelockerter Bewölkung zu tun. Nachmittags überquert uns die Mischfront eines weiteren Nordseetiefs mit etwas Schnee. Nachts klart es gelegentlich auf und es wird mit -4 ° wieder kälter. Nachmittags kommen wir wahrscheinlich nicht aus dem Dauerfrost heraus. Mäßiger Südwind.

Donnerstag zieht das schwache Schneefallgebiet ab. Nach einem weitgehend schneefreien Tag kommt abends ein weiteres Niederschlagsgebiet von Westen auf. Zunächst fällt noch kurz Schnee oder Schneeregen, dann geht der Niederschlag in Regen über. Nachts -2 °, abends 3 °. Schwacher bis mäßiger Südwind, auf Südost rückdrehend.

Freitag hat sich aus einer atlantischen Welle ein kleines Sturmtief gebildet, das von England über die Niederlande nach Niedersachsen zieht. Es regnet den ganzen Tag bei Temperaturen bis zu 5 °. Auf der Rückseite des Tiefs geht abends und nachts die Temperatur zurück. Sie kommt möglicherweise wieder in die Nähe des Gefrierpunkts, sodass der Regen in Schneeregen, vielleicht auch in nassen Schnee übergehen kann. Hier bestehen noch größere Unsicherheiten. Mäßiger bis starker Wind von Südost auf Südwest drehend. Nachmittags sind einzelne stürmische Böen möglich.


Glaskugelbereich:

Am Samstag zieht das Tief langsam nach Polen. Auf seiner Rückseite fließt relativ kalte Luft zu uns. Es bleibt unbeständig. Die Niederschläge werden noch sehr unterschiedlich gesehen. Sowohl was den Aggregatzustand als auch was die Menge angeht. Sonntag sollen uns gegen Mittag die Ausläufer eines neuen Englandtiefs erreichen. Der Niederschlag geht rasch in Regen über. Nachts -1 °, nachmittags 3 °, abends 5 °. 


Morgen kommt der Dezemberrückblick.


Sonntag, 4. Januar 2026

04. Januar 2026

 Menden heute:

Höhenkalte Luft mit schwachen Schneeschauern repräsentierte das Sonntagswetter. Der Winter hat uns im Griff. Nun ist das aber nichts besonderes. Am 10. Januar des Vorjahres lagen 16 cm Schnee. Erst am 22. Januar verschwanden die letzten Schneereste auf meinem Messtisch. 

Tageshöchsttemperatur:  0,5 °

Tagestiefsttemperatur: - 1,2 °

Tagesmitteltemperatur: -0,1 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Niederschlag: 1,0 mm (vorläufig, keine Heizung im Regenmesser)


Entwicklung:

Montag sorgt ein Hochkeil über Süddeutschland für vorübergehend trockenes Wetter mit Wolkenauflockerungen. Bereits am Nachmittag erreicht uns die Warmfront eines kleinen Tiefs über den Nordseeinseln mit leichtem Schneefall. Der ist am frühen Abend beendet. Nachts -4 °, nachmittags 0 °. Schwacher bis mäßiger südsüdwestlicher Wind.

Dienstag kommen wir in den Genuss einer schwachen Hochdruckbrücke, die das Azorenhoch mit dem Russlandhoch verbindet. Nachts kann es noch ein paar Flocken geben. am Tag ist es wechselnd wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts -3 °, nachmittags 1 °. Meist schwacher Südwestwind.

Mittwoch zieht von England ein kleines Tief mit einem Trog heran. Beide lösen sich auf dem Weg zu uns auf, sorgen aber für starke Bewölkung. Nachmittags kann etwas Schnee fallen. Nachts -3 °, nachmittags 0 °. Mäßiger Wind aus südlichen Richtungen. 

Donnerstag zieht von Südwesten die Warmfront eines Tiefs heran, das von England zur Nordsee wandert. Bereits in ihrem Vorfeld kann es etwas Schnee geben. Am Abend erreicht uns die Front mit Schneeregen oder Regen. Die Temperatur geht von -1 ° in der Frühe auf 2 ° mittags in den Plusbereich. Wie immer ist es schwierig, bei um den Gefrierpunkt schwankenden Temperaturen den Aggregatzustand des Niederschlags vorherzusagen: Schnee, Schneeregen, gefrierender Regen, mit Schnee vermischter Regen? Es bleiben also Ungewissheiten.


Glaskugelbereich:

Freitag zieht das Tief von der Nordsee nach Niedersachsen. Es wird deutlich milder. Vermutlich regnet es den ganzen Tag mit Unterbrechungen. Nachts 1 °, nachmittags 4 °. Dem Schnee geht es an den Kragen. Samstagmittag hat das Tief Berlin erreicht. Auf seiner Rückseite fließt wieder kältere Luft zu uns. In dieser Luftmasse fallen Schnee- oder Schneeregenschauer. Nachts 0 °, nachmittags 2 °.

03. Januar 2026

 Menden heute:

Das Tief über der östlichen Ostsee lenkte weiterhin von der Nordsee angewärmte und mit Feuchte angereicherte Luft zu uns. Es war stark bewölkt bis bedeckt und zeitweise fiel Schnee mäßiger bis geringer Ergiebigkeit. Für Glätte reichte es.

Tageshöchsttemperatur: 0,9 °

Tagestiefsttemperatur: -0,2 °

Tagesmitteltemperatur: 0,2 °

Sonnenscheindauer: 8 Minuten

Niederschlag: 3,0 mm (vorläufig)

Schneedecke heute Morgen: 6 cm


Entwicklung:

Sonntag: Der umfangreiche Höhentiefkomplex über Nordeuropa mit einem Trog bis nach Nordafrika lässt uns nicht aus seinen Klauen. Es bleibt bei der über die Nordsee einströmenden Polarluft. Die Häufigkeit und Ergiebigkeit der Schneeschauer ist vor allem nachts noch hoch, lässt im Laufe des Tages nach. Es ist aber den ganzen Tag bedeckt. Nachts -1 °, nachmittags +1 °. Mäßiger Südwestwind. Glätte.

Montag: Ein schwacher Hochkeil über Süddeutschland beruhigt das Wetter etwas. Es fällt nur noch wenig Schnee. Dafür wird es aber kälter. Nachts -3 °, nachmittags 0 °. Hin und wieder kommt die Sonne heraus. Schwacher bis mäßiger Südwestwind.

Dienstag überquert uns bis zum Mittag ein schwacher Trog mit etwas Schnee. Dann lockern die Wolken auf und die Sonne kommt heraus. Nachts -4 °, nachmittags 0 °. Ist alles frostfest am Haus und im Garten?

Mittwoch umzingeln uns die Tiefdruckgebiete. In deren Mitte lockern die Wolken hin und wieder auf. Meist ist es aber stark bewölkt oder bedeckt. Der von Westen aufziehende Schneefall soll sich auf dem Weg zu uns auflösen. Nachts -5 °, nachmittags 1 °. Mäßiger südlicher Wind. 


Glaskugelbereich:

Donnerstag überquert uns ein schwacher Trog mit starker Bewölkung und etwas Schnee. Nachts -3 °, nachmittags 1 °. Freitag zieht von Belgien ein Tief nach NRW. Die Temperatur überschreitet unter dem Tief zwar den Gefrierpunkt. Ob es aber dennoch Schnee statt Regen gibt? Unsicher. 


Trend:

Noch Winterwetter, vermutlich bald deutlich milder. Große Unsicherheiten bei den Modellen.

Freitag, 2. Januar 2026

02. Januar 2026

 Menden heute:

Das Tief über der östlichen Ostsee hat mit kleinen Trögen eine zumindest in höheren Mendener Lagen geschlossene Schneedecke hinterlassen. Die Temperatur ging nur kurz unter den Gefrierpunkt und beträgt jetzt um 23:30 Uhr 1,0 °. So geht es der Schneedecke immer wieder an den Kragen. Es kommen aber immer wieder neue Schneeflocken als Ersatz.

Tageshöchsttemperatur: 3,2 ° um kurz nach Mitternacht   (2023: 14,7 °)

Tagestiefsttemperatur: -0,1 °   (2020: -2,0 °)

Tagesmitteltemperatur: 0,6 °

Sonnenscheindauer;  1 Minute

Regen: 3,0 mm  (vorläufig, keine Heizung im Regenmesser)

Stärkste Windböe: 44 km/h (6 Bft)   


Entwicklung:

Samstag bleibt das Tief an Ort und Stelle liegen. Die Warmfront eines kleinen Randtiefs überquert uns nachts mit leichtem Schneefall bei Temperaturen zeitweise knapp unter 0 °. Vormittags folgt die Kaltfront mit weiterem Niederschlag, der bei einer Temperatur knapp über 0 ° als nasser Schnee oder Schneeregen fällt. Es kann immer wieder glatt werden. Nach Sonnenuntergang bleibt es trocken. Mäßiger bis frischer Südwestwind.

Sonntag kommt es bei wenig geänderter Wetterlage wegen fehlender Fronten nur zu gelegentlichem leichtem Schneefall oder Schneeregen. Nachts -2 °, nachmittags 1 °. Meist bleibt die Temperatur im Minusbereich. Erneut kann sich Glätte bilden. Mäßiger Südwestwind.

Montag steigt der Luftdruck von Süden etwas an. Es bleibt weitgehend niederschlagsfrei. Bei zeitweiligem Aufklaren geht die Temperatur nachts auf -4 ° zurück. Am Tag wird es nicht wärmer als 0 °. Dafür scheint aber zeitweilig die Sonne. Der gefallene Schnee bleibt liegen. Schwacher bis mäßiger Südsüdwestwind.

Dienstag herrscht unter einer von der Biskaya bis nach Russland reichenden Hochdruckbrücke winterliches Hochdruckwetter. Die Sonne scheint bei nur wenigen Wolken. Nachts -5 °, nachmittags 0 °. Meist schwacher Südwestwind.


Glaskugelbereich:

Mittwoch gibt es über Deutschland nur noch eine sehr schmale Hochdruckzone mit geringer Bewölkung. Wir sollen uns darin befinden. Also viel Sonne und eiskalt. Nachts -7 °, nachmittags -2 °. Donnerstag zieht ein schwacher Trog mit dichten Wolken über uns hinweg. Es kann gelegentlich etwas schneien. Dabei bleibt es sehr kalt. Nachts -7 °, nachmittags -1 °

Donnerstag, 1. Januar 2026

01. Januar 2026

 Menden heute:

Ein Sturmtief über Schweden bestimmte unser Wetter. Den ganzen Tag war es bedeckt und sehr windig. Niederschlag gab es bis auf einige Spritzer am Nachmittag nicht. In der ersten Nachthälfte greift eine weitere Front des Tiefs auf das Sauerland über. Der Niederschlag wird nachts bei Plusgraden vorwiegend als Regen fallen. 

Tageshöchsttemperatur: 3,4 °   (2023: 16,1 °)

Tagestiefsttemperatur: 1,4 °      (2020:  -2,0 °)

Tagesmitteltemperatur: 2,3 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Niederschlag: 0,4  mm

Stärkste Windböe: 57 km/h (7 Bft)


Entwicklung:

Freitag zieht das Sturmtief zur Ostsee. Auf seiner Rückseite fließt die polare Meeresluft direkter zu uns. Es wird etwas kälter. Ob das reicht, um die zu erwartenden Schauer in Schnee übergehen zu lassen, ist nicht endgültig zu beantworten. Die meisten Modelle lassen die Temperatur auch am Tag um den Gefrierpunkt pendeln. Das spricht für Schnee oder Schneeregen. Jedenfalls gibt es einen winterlich-unbeständigen Tag mit vielen Schauern. Nachts 0 °, nachmittags 1 °. Der weiterhin mäßige bis starke Wind kommt aus westlichen Richtungen.

Samstag: Das Tief hat sich nur unwesentlich nach Nordosten bewegt. Wir liegen im Zustrom von Polarluft, die weiterhin für Schauer sorgt. Wie ergiebig diese Schauer sind und ob sich eine Schneedecke bildet, ist seriös nicht vorherzusagen. Es fühlt sich jedenfalls nach Winter an - gefühlte Temperatur -5 °. Echte Temperatur: Nachts 0 °, nachmittags 0 ° Der Wind ist weiterhin mäßig aus westlichen Richtungen. 

Sonntag kommt ein Randtief mit seinen Fronten ins Spiel. Am Wetter mit winterlichen Schauern ändert sich nicht viel. Je nach Wettermodell sollen sie uns allerdings ziemlich in Ruhe lassen. Da die Temperatur kaum über den Gefrierpunkt kommt, fallen Niederschläge vorwiegend als Schnee. Nachts -2 °, nachmittags 1 °. Mäßiger Westsüdwestwind.

Montag schwächt sich das Tief deutlich ab. Es gibt nur noch eine geringe Schauerneigung. Wenn, dann fallen die Schauer als Schnee. Vielleicht sehen wir die Sonne mal wieder. Nachts -3 °, nachmittags 1 °. Schwacher bis mäßiger Südwestwind.


Glaskugelbereich:

Dienstag gibt es zur Abwechslung mal wieder ein Tief über Schottland. Bei uns herrschen geringe Luftdruckgegensätze. Schauer sind möglich, aber unwahrscheinlich. Die Sonne kann hin und wieder durchkommen. Nachts -6 °, nachmittags -1 °. Mittwoch soll ein Italientief für die sehnlichst erwartete Schneepracht in den Ostalpen sorgen. Bei uns ist es wechselnd wolkig und trocken. Nachts -6 °, nachmittags -1 °.

31. Dezember 2025

 Menden heute:

Das bisher wetterbestimmende Hoch hat sich etwas nach Südwesten zurückgezogen. Wir sind in den Einflussbereich des umfangreichen Tiefs über Nordeuropa geraten. Es war den ganzen Tag stark bewölkt oder bedeckt. Bis zu späten Nachmittag blieb es im wesentlichen  trocken. Dann fiel gelegentlich leichter Regen, der rechtzeitig vor dem Jahreswechsel endete. Der Wind war mäßig aus westlichen Richtungen. Er störte beim Feuerwerk kaum.


Tageshöchsttemperatur: 2,7 °

Tagestiefsttemperatur: -1,1 °

Tagesmitteltemperatur: 1,2 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten. 

Regen: 1,0 mm


Entwicklung:

Donnerstag (Neujahr): Das Sturmtief beherrscht jetzt ein Gebiet von Irland bis Westrussland. Eine Kaltfront erreicht uns gegen Mittag. Vorher kann es zu unwesentlichem Schnee oder Schneeregen kommen. Mittags beginnt der Kaltfront-Niederschlag. Er fällt als Schneeregen oder als mit Schnee vermischtem Regen. Nachmittags steigt die Temperatur etwas an und gibt weitere meist leichte Regenschauer. Nachts 1 °, nachmittags 3 °. Frischer, bei Frontdurchgang auch starker von Südwest auf Westsüdwest drehender Wind.

Freitag zieht das Tief nur wenig ostwärts. Wir kommen an seiner Ostseite langsam in eine nordwestliche Strömung. Die Luft kühlt noch etwas ab. Die zu erwartenden Niederschläge, insbesondere ausgelöst von einer nachmittags durchziehenden Kaltfront, sind mit Schnee vermischt. Die Modelle sind sich nicht einig. Es kann auch richtig schneien. Morgen dazu neues. Nachts 0 °, nachmittags unsicher. Mäßiger bis frischer westlicher Wind.


Das war es für heute. Spät genug.