Sonntag, 25. Januar 2026

25. Januar 2026

 Menden heute:   

Die bei uns lagernde feuchte Luftmasse bekam von einem Tief, das von Oberitalien kommend über Österreich nach Deutschland zog, Feuchtenachschub Es war den ganzen Tag bedeckt. Regen gab es nicht.

Tageshöchsttemperatur: 2,2 °   (2025: 10,3 °)

Tagestiefsttemperatur: 2,7 °     (2019:  -4,9 °)

Tagesmitteltemperatur: -0,5 °

Sonnenscheindauer: 0 Minuten

Regen: 0 mm


Entwicklung:

Montag zieht das Tief bis zum Mittag nach Mitteldeutschland. Sein Niederschlag fällt in einem breiten Dreiviertelkreis und zieht nach Norden. Bei uns beginnt es morgen früh leicht zu schneien. Da die Temperatur voraussichtlich den ganzen Tag den Gefrierpunkt nicht wesentlich überschreiten wird, fällt aller Niederschlag des Tages als Schnee. Nachmittags lässt der Schneefall nach oder er hört ganz auf. Es könnten 3-4 cm Schnee fallen. Nachts -1 °, nachmittags 0 °. Schwacher, langsam von Nordost auf Südwest drehender Wind.

Dienstag lockern die Wolken nach Abzug des Tiefs gelegentlich auf. Nachmittags erreicht uns dann die Warmfront eines Sturmtiefs über Irland. Etwa zum Sonnenuntergang setzt Regen ein. Der noch vorhandene Schnee taut rasch ab. Nachts -1 °, nachmittags 5 °. Schwacher, meist südöstlicher Wind.

Mittwoch bildet sich an der Front ein kleines Tief über Niedersachsen. Das schlechte Wetter mit zeitweiligem Regen bleibt uns erhalten. Erst abends ist es meist trocken. Nachts 3 °, nachmittags 5 °. Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.

Donnerstag: Hinter der abziehenden Front trocknet die Luftmasse vorübergehend ab. Bei meist stärkerer Bewölkung kann es hin und wieder auflockern und wir sehen mal wieder die Sonne. Bis Mitternacht bleibt es noch trocken. Nachts 1 °, nachmittags 5 °. Schwacher südöstlicher Wind.


Glaskugelbereich:

Freitag löst sich die heranziehende Front auf, bevor sie uns erreicht hat. Es kann nur noch ein wenig tröpfeln. Ansonsten ist es trocken. Auflockerungen sind möglich. Nachts 2 °, nachmittags 7 °. Samstag wird der tiefe Luftdruck langsam nach Westen zurückgedrängt. Es gibt einen Mix aus Wolken und Sonne. Nachts 3 °, nachmittags 8 °.


Der arktische Kaltluftausbruch über Nordamerika sucht seinesgleichen. Es wurden Werte bis -34 ° und verbreitet 30 cm Schnee und darüber hinaus gemessen. Besonders hart ist es für hunderttausende Betroffene, keinen Strom und damit auch keine Heizung zu haben. Ähnlich der Situation in Kiew. Nur: In Amerika schlägt die Natur zu, in Kiew Putin.

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