Menden heute:
Die Hochdruckbrücke ist nach Polen gewandert. Wir kamen heute langsam in den Einflussbereich eines kleinen Sturmtiefs, das heute am frühen Abend über Cornwall lag und im Ärmelkanal und in der Bretagne für Orkanböen sorgte. Bereits um 3 Uhr nachts stieg die Temperatur über den Gefrierpunkt. Den ganzen Tag herrschte leichtes Tauwetter.. Die Warmfront des Tiefs hat heute Abend Südwestdeutschland erreicht. Deren Niederschlagsgebiet kam rasch nach Nordosten voran. In Menden begann es bei einer Temperatur von 1,2 ° sehr leicht zur regnen. Im höheren Sauerland fällt Schnee. Je weiter der Niederschlag nach Nordosten ausgreift, umso mehr geht er in Schnee über.
Tageshöchsttemperatur: 2,8 ° (2023: 11,3 °)
Tagestiefsttemperatur: -0,7 ° (kälter war es am 8.1. in den letzten 6 Jahren nicht)
Tagesmitteltemperatur: 1,1 °
Sonnenscheindauer: 12 Minuten
Niederschlag: 0,0 mm
Schneedecke am Morgen : 5 cm
Entwicklung:
Freitag: Die Warmfront zieht heute Nacht über das Münsterland nach Niedersachsen. Im Süden reicht sie bis nach Österreich. In ihrem Bereich schneit es meist leicht. Es kommt wegen der Dauer des Schneefalls aber einiges zusammen. Das Tief wandert bis zum Mittag an die niederländisch-deutsche Grenze. Nachmittags liegt es ziemlich genau über uns. Heute Nacht regnet es weiter. Nach einer kurzen Regenpause zum Frühstück setzt der Regen erneut ein und hält mit Unterbrechungen den ganzen Tag und auch am Abend an. Da wir meistens in der Nähe des Tiefkerns liegen, hält sich der Wind in Grenzen. Er dreht von Südost über Süd auf Südwest und ist mäßig, hin und wieder auch frisch, aber keinesfalls stürmisch. Nachts knapp 2 °, nachmittags 5 °.
Samstagnacht zieht das Tief in Richtung Bayern und wir geraten auf seine kalte Nordwestseite. Aus Skandinavien fließt Kaltluft zu uns. Kurz nach Mitternacht geht die Temperatur in den Frostbereich und der dann noch fallende meist leichte Niederschlag kommt als Schnee herunter. Ab Mittag bleibt es trocken. Nachts -2 °. Bis zum Abend geht die Temperatur immer weiter zurück. Um 20 Uhr -7 °. Schwacher bis mäßiger Nordostwind.
Sonntag liegt ein Hoch über Deutschland. Nachts geht die Temperatur bei Aufklaren auf -8 ° zurück. Am Tag wird es bei Sonnenschein nur vorübergehend etwas wärmer. Dann geht es ab Sonnenuntergang wieder bergab. In der Nacht zum Montag wird es vor einer von Westen heranziehenden Warmfront bereits wieder wärmer. Der Wind weht meist schwach aus südlichen Richtungen.
Montagnachmittag erreicht uns die Warmfront eines Ostatlantiktiefs mit einem breiten Niederschlagsgebiet. Vermutlich sorgt der Sauerlandföhn dafür, dass wir nur kurzzeitig Schnee oder mit Schnee vermischtem Regen bekommen. Dann geht es rasch Richtung Regen. Nachts -6 °, nachmittags 4 °. Mäßiger bis frischer Südwind.
Glaskugelbereich:
Dienstag und Mittwoch bestimmt das Ostatlantiktief unser Wetter. Es ist unbeständig mit zeitweiligem Regen und mit nachts 4 ° und nachmittags 8 ° deutlich milder.
Trend:
Ein neuer Wintereinbruch ist nicht in Sicht.
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