Samstag, 24. Januar 2026

24. Januar 2026

 Menden heute:

Nachts zog eine Mischfront des Tiefs über Südengland mit etwas Regen durch. Letzte Tropfen fielen noch am Vormittag. Nachmittags sorgte sehr schwacher Zwischenhocheinfluss für sonnige Phasen. 

Tageshöchsttemperatur:  6,4 °  (2024: 12,7 °)

Tagestiefsttemperatur:    -1,0 ° (2019: -8,3 °)

Tagesmitteltemperatur: 2,5 °

Sonnenscheindauer: 3:04 Stunden

Regen: 1,6 mm


Entwicklung:

Sonntag kommt ein neuer Player ins Spiel: ein Tief über Oberitalien, das nicht die typische 5b-Verlagerung nach Nordosten einschlägt, sondern nach Norden, nach Deutschland zieht. Es ist den ganzen Tag stark bewölkt. Vielleicht kann die Sonne mal kurz durchlugen. Von Süden zieht ein Schneefallgebiet auf uns zu. Es erreicht uns bis Mitternacht aber wohl nicht. Nachts -3 °, nachmittags 3 °. Schwacher östlicher Wind.

Montag zieht das Tief über Ostdeutschland nach Norden, später Nordosten. Sein Schneefallgebiet erreicht uns kurz nach Mitternacht. Nach fast allen Modellen schneit es bei uns sowohl nachts als auch tagsüber zeitweise. Erst am späten Nachmittag trocknet es ab. Wieviel Schnee fällt, ist schwer vorherzusagen. 5 cm sollten es aber schon sein. Die Straßen werden glatt sein. Nachts -1 °, nachmittags um den Gefrierpunkt. Schwacher meist nördlicher Wind.

Dienstag gibt es wieder ganz schwachen Zwischenhocheinfluss. Zunächst ist es wolkig mit Aufheiterungen. Nachmittags kommt aber schon die nächste Mischfront des GB-Tiefs mit Regen, möglicherweise zunächst Schneeregen, zu uns. Sie hat 2-3 mm Niederschlag im Gepäck. Nachts leichter Frost, nachmittags 4 °. Schwacher bis mäßiger meist östlicher Wind.

Mittwoch regnet es zunächst weiter. Dann wird die Vorhersage schwierig. Der Jetstream hat aufgrund einer Störung des Polarwirbels Eiseskälte nach Nordamerika gelenkt. Der Polarwirbel ist ein konstantes Tief über dem Nordpol, das durch seine Verwirbelung die Kälte am Pol hält. Wird dieser Polarwirbel beispielsweise durch vorstoßende Warmluft in der Stratosphäre gestört, trogt er an einer oder mehreren Stellen aus. Wo das geschieht, fließt die im Wirbel enthaltene sehr kalte Luft nach Süden aus. Das kann überall passieren. Dieses Mal sind die Nordamerikaner die Leidtragenden, ein anderes Mal Sibirien. Auch Europa kann getroffen werden. Bei uns sind die Auswirkungen wegen der wärmenden Meere aber nicht so dramatisch. Grundsätzlich ist es so, dass bei einem Jetstreamtrog über Nordamerika bei uns die Gegenbewegung stattfindet, also relativ milde Luft zu uns geführt wird. Was den Mittwoch angeht, ist die Vorhersage der Temperatur offensichtlich schwierig. So kommen einige Modelle mit Schneeregen, andere mit Regen. Jedenfalls wird es unbeständig.


Glaskugelbereich:

Auch der Donnerstag und Freitag sind Tiefdruck-bestimmt.  Viel Niederschlag wird aber voraussichtlich nicht herunterkommen. Am Donnerstag kann nochmal Schnee mit dabei sein. Am Freitag wird es deutlich wärmer.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen