Dienstag, 20. Januar 2026

20. Januar 2026

 Während viele Mendener aus den "lichtverschmutzten" Bereichen hinaus in die Dunkelheit gingen, um diese faszinierenden Polarlichter zu sehen, saß ich am PC und hatte wie jeden Abend zehn URLs geöffnet, um meinen Blog vorzubereiten. Nichts mitbekommen. Ein Debakel. Denn das war viel schöner und beeindruckender als jede Sonnenfinsternis. Zig Fotos aus Menden belegen das.

Menden heute:

Wie gestern hielt das Hoch über dem östlichen Europa die Stellung. Wolkenfelder aus dem Ostatlantiktief hatten noch keine Chance. Es war den ganzen Tag sonnig und nur schwach windig. Nach leichtem Frost in der Nacht ging es nachmittags nochmal richtig nach oben mit der Temperatur.

Tageshöchsttemperatur: 9,4 °  (2021: 10,6 °)

Tagestiefsttemperatur:  -1,1 ° ; Biebertal -4 °  (2019: -6,8 °)

Tagesmitteltemperatur:  2,7 °

Sonnenscheindauer: 7:46 Stunden

Niederschlag: 0 mm


Entwicklung:

Mittwoch: Bereits am Dienstag ist der Luftdruck langsam gefallen. Das setzt sich fort. Während sich das Festlandshoch etwas zurückzieht, macht sich das Tief südlich Irlands mit seinen Ausläufern bemerkbar. Es ist nicht mehr so sonnig wie in den letzten Tagen. Vor allem nachmittags ziehen hohe Wolken auf, die die Sonne zeitweise verdecken. Nachts 1 °, nachmittags 9 °. Meist schwacher Wind aus Südost.

Donnerstag verlagert sich der Schwerpunkt des Hochs nach Nordwestrussland und Skandinavien. Von Osten wird ziemlich trockene Luft herangeführt. Es ist heiter, zeitweise auch wolkenlos und trocken. Nachts -2 °, nachmittags 7 °. Schwacher Ostsüdostwind.

Freitag versuchen schwache Fronten des Ostatlantiktiefs, gegen das blockierende Hoch anzulaufen. Das gelingt nur bedingt. Es gibt weiterhin größere Wolkenlücken mit Sonnenschein. Die Modelle sehen das aber nicht alle so positiv. Ist es nachts bewölkt, liegen die Temperaturen um den Gefrierpunkt, sonst etwas darunter. Nachmittags nochmals milde 7 °. Schwacher Südostwind.

Samstag schafft es möglicherweise erstmals ein Feuchtepaket, uns von Westen mit etwas Niederschlag zu erreichen. Sicher ist das noch nicht. Jedenfalls ist es den ganzen Tag stark bewölkt. Die Sonne sehen wir nicht oder kaum. Nachts -1 °, nachmittags nur noch 3 °. Schwacher östlicher Wind.


Glaskugelbereich: 

Sonntag: Zwischen einem umfangreichen Mittelmeertief und hohem Druck über Nordeuropa strömt russische Kaltluft nach Deutschland. Nachts kann es ein wenig schneien. Tagsüber ist es wechselnd, meist stark bewölkt, aber trocken. Nachts -2 °, nachmittags 3 °. Montag sieht es nach Dauerfrost, also einem Eistag, aus. Hoch und Tief liegen so, dass die Strömung bei uns auf Nordost dreht. Ob die Sonne mal rauskommt, ist unsicher. 

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