Menden heute:
Die Kaltfront von heute Vormittag haben wir durch vier Grad niedrige Temperaturen und die etwas schlechtere Sicht mitbekommen. Es war den ganzen Tag leicht diesig. Erst heute Abend besserte sich die Sicht.
Bestimmt wurde unser Wetter durch das neue Hoch über der Nordsee. Die Sonne schien den ganzen Tag.
Tageshöchsttemperatur: 23,9 °
Tagestiefsttemperatur: 12,6 °
Tagesmitteltemperatur: 18,0 °
Sonnenscheindauer: 13:04 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Sonntag: Das Hoch liegt über Polen. Wir gelangen in den Einflussbereichs eines Tiefs bei Schottland. Ab morgen Nachmittag steigt die Regenwahrscheinlichkeit an. Vorher scheint die Sonne bei wolkigem bis heiterem Himmel. Mit nachts 10 ° und nachmittags 26 ° ist es etwas wärmer als heute:
Montag Vormittag kann es noch etwas regnen. Dann kommen wir in den Genuss eines Zwischenhochkeils mit zeitweilig auflockernder Bewölkung. Es wird deutlich kühler. Ein Temperatursturz, wie noch vor einigen Tagen befürchtet, bleibt aber aus. Nachts 14 °, am Tag 19 °.
Dienstag:
Die Höhenwetterkarte von Dienstagmittag zeigt eine relativ glatte Westwetterlage mit Tiefdruckgebieten nördlich von uns bzw. des 52. Breitengrades und hohem Luftdruck im Süden.
Nördlich von Menden zieht Regen durch. Bei uns bleibt es meist bei starker Bewölkung. Nur ein paar Spritzer kommen vom Himmel. Nachmittags kann durchaus zeitweise wieder die Sonne scheinen. Es bleibt recht warm. Nachts 8 °, am Tag 19 °.
Mittwoch fließt feuchtkühle Nordseeluft vor einem Zwischenhochkeil von Nordwesten zu uns. Dabei wird es gegen Mittag mit Durchzug einer Kaltfront deutlich kühler. Wir müssen den ganzen Tag mit etwas Regen rechnen. Nachts 11 °, am Tag 16 °.
Glaskugelbereich: Donnerstag und Freitag wechselnd wolkig mit Schauern. Noch etwas kälter.
Seit 1972 habe ich eine Wetterstation Am Kapellenberg in Menden mit einer fast ununterbrochenen Datenreihe. Seit 2007 arbeite ich mit der amerikanischen Vantage pro 2. Viele Jahre führe ich Wettertagebuch mit allen wichtigen Daten. Ich checke die Vorhersagemodelle und überlege, was sie für Menden bringen, dokumentiere Gewitter- und Sturmtage, registriere Trends und vergleiche das Wetter in Menden mit Stationen in der Nähe. Seit 8.10.2014 stelle ich das Tagebuch als Blog ins Netz.
Sonntag, 22. April 2018
Samstag, 21. April 2018
20. April 2018
Rückblick:
Der bisherige Monatsmittelwert der Temperatur liegt bei 13,5 °. Er liegt 5,6 ° über dem langjährigen Aprilmittel und 3,9 ° über dem Aprilmittel in diesem Jahrhundert. Bliebe es so, wir könnten den wärmsten April seit 1972 verzeichnen. Es wird ab Montag allerdings deutlich kühler.
Die vielfach wolkenlosen letzten Tage haben die Sonnenscheindauer auf 149:44 Stunden hochkatapultiert. Damit sind 86 % des Monatssollwerts erreicht.
Ähnlich sieht es beim Regen aus. Nur 12,8 mm in den letzten 20 Tagen. Das sind nur 20,6 % des normalen Monatsregens. Es wird also höchste Zeit für Nässe von oben. Aber wer will das schon hören außer Bauern und Gärtnern.
Garten:
Eine Amsel mit weißem Kopf. Das konnte nicht sein. Aber sie war nur 10 Meter von mir entfernt. Es war wohl eine Amsel. Eine mit weißem Kopf hatte ich aber noch nie gesehen. Leider hatte ich keinen Fotoapparat in der Nähe.
Wozu gibt es Google. Tatsächlich gibt es solche Amseln mit einer Pigmentstörung. Ich hoffe, ich sehe sie bald wieder.
Die Pflanzen explodieren regelrecht. Sie haben den Rückstand nach dem kalten März aufgeholt. Vor einem Jahr habe ich das aufgesprungene Blatt der Weinrebe fotografiert (siehe dort). Es sah fast genau so aus wie dieses Blatt von heute.
Der Himmel kurz vor Sonnenuntergang mit kleinen Castellanus-Cumuli weist auf die über der Nordseeküste liegende Kaltfront hin. Sie zieht jetzt langsam nach Südosten. Uns wird sie nur streifen mit einigen Wolkenfeldern. Sie leitet allerdings einen spürbaren Wetterwechsel ein.
Tageshöchsttemperatur: 28,2 ° (Tagesrekord seit Beginn meiner Aufzeichnungen)
Tagestiefsttemperatur: 13,9 °
Tagesmitteltemperatur: 21,1 °
Sonnenscheindauer: 12:55 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Samstag löst ein neues Hoch das nach Südosten verschwundene Hochdruckgebiet ab, das uns seit fünf Tagen Sommerwetter beschert hat. Dieses neue Hoch, das rasch vom Ärmelkanal zur Deutschen Bucht zieht, ist für uns bei weitem nicht so nachhaltig. Am frühen Morgen kommen auf seiner Vorderseite (im Uhrzeigersinn) einige Wolkenfelder von der Nordsee herangezogen, die aber rasch von der Sonne weggebraten werden. Danach ist es heiter bis wolkenlos und wieder ziemlich warm, allerdings nicht mehr so warm wie gestern und heute: Nachts 9 °, am Tag 23 °.
Sonntag liegt das neue Hoch schon über Polen. Von Westen zieht bereits am späten Vormittag eine Gewitterlinie heran. Es ist wolkig bis heiter. Es kann auch quellen und einen Gewitterschauer geben. Das ist - wenn überhaupt - nur über Nowcasting vorherzusagen. Am besten mit einem Blick auf den Regenradar (ok, man kann auch das Regenradar sagen) von z.B. Wetteronline oder Kachelmannwetter. Es wird nochmal sommerlich warm. Nachts 9 °, am Nachmittag 25 °. Abends nimmt die Bewölkung weiter zu und in der Nacht zu Montag regnet es möglicherweise.
Montag: Vormittags zieht eine Kaltfront mit Regen durch. Etwa ab 11 Uhr ist der Regen durch und es ist wechselnd wolkig mit einigen Auflockerungen. Die Abkühlung ist deutlich spürbar. Dennoch liegt die Höchsttemperatur mit 17 ° noch über dem normalen Wert für die letzte Aprildekade.
Dienstag haben wir die typische Low-over-High- Lage, also Westdrift. Tiefem Druck über Skandinavien steht hoher Druck über Südeuropa gegenüber. Wellende Tiefausläufer bringen dem Norden Deutschlands mehr Regen als uns. Wir bekommen kaum was ab. Nachts 9 °, am Tag 17 °.
Glaskugelbereich: Bis Donnerstag ist es meist stark bewölkt und es wird jeden Tag noch etwas kälter. Am Donnerstag noch höchstens 13 °. Mittwoch wenig Regen. Am Donnerstag kommt etwas zusammen. Wird Zeit!
Auch danach kommt der Sommer im April nicht wieder. Allerdings soll es auch keinen Frost geben.
Der bisherige Monatsmittelwert der Temperatur liegt bei 13,5 °. Er liegt 5,6 ° über dem langjährigen Aprilmittel und 3,9 ° über dem Aprilmittel in diesem Jahrhundert. Bliebe es so, wir könnten den wärmsten April seit 1972 verzeichnen. Es wird ab Montag allerdings deutlich kühler.
Die vielfach wolkenlosen letzten Tage haben die Sonnenscheindauer auf 149:44 Stunden hochkatapultiert. Damit sind 86 % des Monatssollwerts erreicht.
Ähnlich sieht es beim Regen aus. Nur 12,8 mm in den letzten 20 Tagen. Das sind nur 20,6 % des normalen Monatsregens. Es wird also höchste Zeit für Nässe von oben. Aber wer will das schon hören außer Bauern und Gärtnern.
Garten:
Eine Amsel mit weißem Kopf. Das konnte nicht sein. Aber sie war nur 10 Meter von mir entfernt. Es war wohl eine Amsel. Eine mit weißem Kopf hatte ich aber noch nie gesehen. Leider hatte ich keinen Fotoapparat in der Nähe.
Wozu gibt es Google. Tatsächlich gibt es solche Amseln mit einer Pigmentstörung. Ich hoffe, ich sehe sie bald wieder.
Die Pflanzen explodieren regelrecht. Sie haben den Rückstand nach dem kalten März aufgeholt. Vor einem Jahr habe ich das aufgesprungene Blatt der Weinrebe fotografiert (siehe dort). Es sah fast genau so aus wie dieses Blatt von heute.
Der Himmel kurz vor Sonnenuntergang mit kleinen Castellanus-Cumuli weist auf die über der Nordseeküste liegende Kaltfront hin. Sie zieht jetzt langsam nach Südosten. Uns wird sie nur streifen mit einigen Wolkenfeldern. Sie leitet allerdings einen spürbaren Wetterwechsel ein.
Tageshöchsttemperatur: 28,2 ° (Tagesrekord seit Beginn meiner Aufzeichnungen)
Tagestiefsttemperatur: 13,9 °
Tagesmitteltemperatur: 21,1 °
Sonnenscheindauer: 12:55 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Samstag löst ein neues Hoch das nach Südosten verschwundene Hochdruckgebiet ab, das uns seit fünf Tagen Sommerwetter beschert hat. Dieses neue Hoch, das rasch vom Ärmelkanal zur Deutschen Bucht zieht, ist für uns bei weitem nicht so nachhaltig. Am frühen Morgen kommen auf seiner Vorderseite (im Uhrzeigersinn) einige Wolkenfelder von der Nordsee herangezogen, die aber rasch von der Sonne weggebraten werden. Danach ist es heiter bis wolkenlos und wieder ziemlich warm, allerdings nicht mehr so warm wie gestern und heute: Nachts 9 °, am Tag 23 °.
Sonntag liegt das neue Hoch schon über Polen. Von Westen zieht bereits am späten Vormittag eine Gewitterlinie heran. Es ist wolkig bis heiter. Es kann auch quellen und einen Gewitterschauer geben. Das ist - wenn überhaupt - nur über Nowcasting vorherzusagen. Am besten mit einem Blick auf den Regenradar (ok, man kann auch das Regenradar sagen) von z.B. Wetteronline oder Kachelmannwetter. Es wird nochmal sommerlich warm. Nachts 9 °, am Nachmittag 25 °. Abends nimmt die Bewölkung weiter zu und in der Nacht zu Montag regnet es möglicherweise.
Montag: Vormittags zieht eine Kaltfront mit Regen durch. Etwa ab 11 Uhr ist der Regen durch und es ist wechselnd wolkig mit einigen Auflockerungen. Die Abkühlung ist deutlich spürbar. Dennoch liegt die Höchsttemperatur mit 17 ° noch über dem normalen Wert für die letzte Aprildekade.
Dienstag haben wir die typische Low-over-High- Lage, also Westdrift. Tiefem Druck über Skandinavien steht hoher Druck über Südeuropa gegenüber. Wellende Tiefausläufer bringen dem Norden Deutschlands mehr Regen als uns. Wir bekommen kaum was ab. Nachts 9 °, am Tag 17 °.
Glaskugelbereich: Bis Donnerstag ist es meist stark bewölkt und es wird jeden Tag noch etwas kälter. Am Donnerstag noch höchstens 13 °. Mittwoch wenig Regen. Am Donnerstag kommt etwas zusammen. Wird Zeit!
Auch danach kommt der Sommer im April nicht wieder. Allerdings soll es auch keinen Frost geben.
Freitag, 20. April 2018
19. April 2018
Menden heute:
30,1 °. Das ist die höchste je bei mir gemessene Apriltemperatur. Sie ist gleichzeitig die höchste heute von den amtlichen Wetterstationen in NRW gemessene Temperatur (Borken 29,5 °, Neheim 29,4 °; das Temperaturmodul der Wetterstation in Hemer ist leider defekt)
Es ist schon etwas verrückt. Wir wissen nicht, wann wir diese Temperaturen im Laufe des Frühjahrs oder frühen Sommers wieder bekommen. Heute Abend blieb es lange warm. Erst gegen 22 Uhr wurde bei sehr schwachem Wind die 20-Grad-Linie unterschritten. Das ist Sommer pur.
Entwicklung:
Freitag: Das Hoch über Polen beherrscht unser Wetter und unsere Stimmung. Wieder wird es herrlich. Den ganzen Tag scheint die Sonne. Nachts geht es bis auf 11 ° hinunter. Am Nachmittag wird es ähnlich warm wie heute. Regen gibt es nicht.
Samstag überquert gegen Mittag die schwache Kaltfront des Tiefs bei St. Petersburg das Sauerland. Am Wetter merken wir das kaum. Es ist nicht mehr ganz so sonnig. Der Wind dreht im Laufe des Tages von Süd über West auf Nord, bleibt aber schwach. Regen fällt nicht. Tagsüber wird es deutlich kühler. Wärmer als 22 oder höchstens 23 ° wird es nicht.
Sonntag kommt in einem Hochkeil wieder wärmere Luft zu uns. Sie ist aber labil. Und so kann heute zum ersten Mal wieder von Regen geredet werden. Der Sonntag wird zwar noch viel Sonne bringen, aber auch dicke Wolken und den einen oder anderen Schauer am späten Nachmittag und Abend. Den haben wir dringend nötig. Ob es wirklich regnet, steht noch ein bisschen in den Sternen. Nachts 10 °, am Tag 26 °. Abends sollte die Terrasse wetterfest gemacht werden.
Montag ist das Sommerwetter plötzlich vorbei. Es gibt einen regelrechten Temperatursturz. Nachts kann es Gewitter geben. Tagsüber bleibt es bei oft bedecktem Himmel meist trocken. Der Wind aus westlichen Richtungen nimmt zu. Ohne große Vorankündigung haben wir eine Westwetterlage. Hohem Luftdruck über Südwesteuropa steht ein Tiefdruckkomplex über dem Nordatlantik und der Nordsee gegenüber. Wärmer als 15 ° wird es wohl nicht.
Glaskugelbereich: Unbeständiges Westdriftwetter. Kühl, Schauer.
30,1 °. Das ist die höchste je bei mir gemessene Apriltemperatur. Sie ist gleichzeitig die höchste heute von den amtlichen Wetterstationen in NRW gemessene Temperatur (Borken 29,5 °, Neheim 29,4 °; das Temperaturmodul der Wetterstation in Hemer ist leider defekt)
Es ist schon etwas verrückt. Wir wissen nicht, wann wir diese Temperaturen im Laufe des Frühjahrs oder frühen Sommers wieder bekommen. Heute Abend blieb es lange warm. Erst gegen 22 Uhr wurde bei sehr schwachem Wind die 20-Grad-Linie unterschritten. Das ist Sommer pur.
Ein Forsytienbusch vor blauem Himmel ist immer fotogen. Auch wenn das Gelb seiner Blüten bald vom Grün der Blätter verdrängt wird. Die Tulpen fühlen sich gar nicht wohl in dieser unüblichen Wärme. Sie,öffnen sich weit und drohen regelrecht zu verbrennen.
Unser Hoch liegt heute über der Ostsee. Das Höhenhoch über Deutschland zieht in den nächsten Tagen langsam nach Süden, während das Bodenhoch von der Ostsee nach Südosten abzieht.
Damit kommt normales Aprilwetter nach Menden.
Tageshöchsttemperatur: 30,1 °
Tagestiefsttemperatur: 12,4 °
Tagesmitteltemperatur: 19,9 °
Sonnenscheindauer: 13:22 Stunden
Regen: 0 mm
Unser Hoch liegt heute über der Ostsee. Das Höhenhoch über Deutschland zieht in den nächsten Tagen langsam nach Süden, während das Bodenhoch von der Ostsee nach Südosten abzieht.
Damit kommt normales Aprilwetter nach Menden.
Tageshöchsttemperatur: 30,1 °
Tagestiefsttemperatur: 12,4 °
Tagesmitteltemperatur: 19,9 °
Sonnenscheindauer: 13:22 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Freitag: Das Hoch über Polen beherrscht unser Wetter und unsere Stimmung. Wieder wird es herrlich. Den ganzen Tag scheint die Sonne. Nachts geht es bis auf 11 ° hinunter. Am Nachmittag wird es ähnlich warm wie heute. Regen gibt es nicht.
Samstag überquert gegen Mittag die schwache Kaltfront des Tiefs bei St. Petersburg das Sauerland. Am Wetter merken wir das kaum. Es ist nicht mehr ganz so sonnig. Der Wind dreht im Laufe des Tages von Süd über West auf Nord, bleibt aber schwach. Regen fällt nicht. Tagsüber wird es deutlich kühler. Wärmer als 22 oder höchstens 23 ° wird es nicht.
Sonntag kommt in einem Hochkeil wieder wärmere Luft zu uns. Sie ist aber labil. Und so kann heute zum ersten Mal wieder von Regen geredet werden. Der Sonntag wird zwar noch viel Sonne bringen, aber auch dicke Wolken und den einen oder anderen Schauer am späten Nachmittag und Abend. Den haben wir dringend nötig. Ob es wirklich regnet, steht noch ein bisschen in den Sternen. Nachts 10 °, am Tag 26 °. Abends sollte die Terrasse wetterfest gemacht werden.
Montag ist das Sommerwetter plötzlich vorbei. Es gibt einen regelrechten Temperatursturz. Nachts kann es Gewitter geben. Tagsüber bleibt es bei oft bedecktem Himmel meist trocken. Der Wind aus westlichen Richtungen nimmt zu. Ohne große Vorankündigung haben wir eine Westwetterlage. Hohem Luftdruck über Südwesteuropa steht ein Tiefdruckkomplex über dem Nordatlantik und der Nordsee gegenüber. Wärmer als 15 ° wird es wohl nicht.
Glaskugelbereich: Unbeständiges Westdriftwetter. Kühl, Schauer.
Donnerstag, 19. April 2018
18. April 2018
Menden heute:
Der erste Tag mit mehr als 13 Stunden Sonnenschein in diesem Jahr. Und der bisher wärmste Tag des Jahres und dazu der bisher wärmste 18.4. seit 1973 in Menden.
Das umfangreiche Höhenhoch und das ebenso umfangreiche Bodenhoch mit Kern über dem südöstlichen Mitteleuropa schaffen optimale Bedingungen für einen veritablen Vorsommer. Die Natur hat ihren Rückstand mit Riesenschritten aufgeholt. Tulpen blühen auf und öffnen sich weit. Ihnen ist es offensichtlich viel zu warm.
Eines unserer schönsten Frühlingslieder ist ohnehin völlig aus der Zeit gefallen: "Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus." Das geschieht in diesen Zeiten bereits Mitte April. Gestern habe ich die ersten gelben Rapsblüten gesehen. Die Spargelernte ist in vollem Gange.
Tageshöchsttemperatur: 25,9 °
Tagestiefsttemperatur: 8,9 °
Tagesmitteltemperatur: 17,5 ° (das ist ein Juliwert)
Sonnenscheindauer: 13:07 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag liegt unser Hoch mit Kern bei Rügen. Das Wetter ändert sich nicht. Es ist wolkenlos mit harmlosen hohen Cirren und trocken. Der Südostwind treibt die Temperatur noch höher als heute: Nachts 8 °, nachmittags 28 °. Abends hält sich die hohe Temperatur noch nicht lange. Es geht relativ zügig bergab. Wer im Garten grillen oder zu Abend essen möchte, sollte das vor 20 Uhr tun. Danach geht es schnell unter die 20-Grad-Marke.
Freitag verlagert sich das Höhenhoch langsam nach Süden. Das Bodenhoch liegt über Polen und verlagert sich weiter nach Osten. Über der Nordsee bildet sich ein neues Hoch. Zwischen diesen beiden nutzt eine Kaltfront die sich bildende Lücke. Sie schwenkt sehr abgeschwächt nachts über uns hinweg. Vorher wird es nochmal richtig warm: 27 °.
Samstag: Der DWD sieht die Kaltfront erst Samstagvormittag über uns hinwegziehen. Am Wetter ändert das nicht viel. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Es gibt einige Sonnenstunden weniger als an den Vortagen. Auch ist es deutlich kühler. Noch immer wird die Höchsttemperatur uneinheitlich gesehen. 20-23 °.
Sonntag gibt es wieder hohen Luftdruck über Osteuropa mit südlicher Anströmung des Sauerlandes. Schon ist es wieder wärmer. Abends kommen wir in den Einflussbereich des ostatlantischen Tiefdruckgebietes und erste Schauer sind nicht ausgeschlossen. Vorher noch viel Sonne und 26 °.
Glaskugelbereich: Montag gibt es einen Temperatursturz. Nachts und morgens zieht ein Regengebiet durch. Auch Dienstag Westdriftwetter mit Temperaturen, die der Jahreszeit entsprechen: Tagsüber 15-17 °. Dabei immer wieder Regen.
Danach soll es wechselhaft und eher kühl bleiben. Nirgends ist Nachtfrost auf dem Schirm.
Der erste Tag mit mehr als 13 Stunden Sonnenschein in diesem Jahr. Und der bisher wärmste Tag des Jahres und dazu der bisher wärmste 18.4. seit 1973 in Menden.
Das umfangreiche Höhenhoch und das ebenso umfangreiche Bodenhoch mit Kern über dem südöstlichen Mitteleuropa schaffen optimale Bedingungen für einen veritablen Vorsommer. Die Natur hat ihren Rückstand mit Riesenschritten aufgeholt. Tulpen blühen auf und öffnen sich weit. Ihnen ist es offensichtlich viel zu warm.
Eines unserer schönsten Frühlingslieder ist ohnehin völlig aus der Zeit gefallen: "Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus." Das geschieht in diesen Zeiten bereits Mitte April. Gestern habe ich die ersten gelben Rapsblüten gesehen. Die Spargelernte ist in vollem Gange.
Tageshöchsttemperatur: 25,9 °
Tagestiefsttemperatur: 8,9 °
Tagesmitteltemperatur: 17,5 ° (das ist ein Juliwert)
Sonnenscheindauer: 13:07 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag liegt unser Hoch mit Kern bei Rügen. Das Wetter ändert sich nicht. Es ist wolkenlos mit harmlosen hohen Cirren und trocken. Der Südostwind treibt die Temperatur noch höher als heute: Nachts 8 °, nachmittags 28 °. Abends hält sich die hohe Temperatur noch nicht lange. Es geht relativ zügig bergab. Wer im Garten grillen oder zu Abend essen möchte, sollte das vor 20 Uhr tun. Danach geht es schnell unter die 20-Grad-Marke.
Freitag verlagert sich das Höhenhoch langsam nach Süden. Das Bodenhoch liegt über Polen und verlagert sich weiter nach Osten. Über der Nordsee bildet sich ein neues Hoch. Zwischen diesen beiden nutzt eine Kaltfront die sich bildende Lücke. Sie schwenkt sehr abgeschwächt nachts über uns hinweg. Vorher wird es nochmal richtig warm: 27 °.
Samstag: Der DWD sieht die Kaltfront erst Samstagvormittag über uns hinwegziehen. Am Wetter ändert das nicht viel. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Es gibt einige Sonnenstunden weniger als an den Vortagen. Auch ist es deutlich kühler. Noch immer wird die Höchsttemperatur uneinheitlich gesehen. 20-23 °.
Sonntag gibt es wieder hohen Luftdruck über Osteuropa mit südlicher Anströmung des Sauerlandes. Schon ist es wieder wärmer. Abends kommen wir in den Einflussbereich des ostatlantischen Tiefdruckgebietes und erste Schauer sind nicht ausgeschlossen. Vorher noch viel Sonne und 26 °.
Glaskugelbereich: Montag gibt es einen Temperatursturz. Nachts und morgens zieht ein Regengebiet durch. Auch Dienstag Westdriftwetter mit Temperaturen, die der Jahreszeit entsprechen: Tagsüber 15-17 °. Dabei immer wieder Regen.
Danach soll es wechselhaft und eher kühl bleiben. Nirgends ist Nachtfrost auf dem Schirm.
Mittwoch, 18. April 2018
17. April 2018
Menden heute:
Ein umfangreiches Hoch mit Kernen über dem mittleren Europa hat unser Wetter fest im Griff. Heute Abend kamen dünne hohe Wolken aus dem atlantischen Tiefdruckgebiet hereingezogen. Sie sorgten für einen farbigen Sonnenuntergang. Am 14.4. geht die Sonne direkt hinter dem Dortmunder Fernsehturm unter. Heute ist sie schon manches Grad weiter gewandert. Der Fernsehturm befindet sich ziemlich in der Bildmitte (Bild durch anklicken vergrößern).
Es war ziemlich kalt heute Morgen. Aber rasch ging es auf 15 Grad hinauf, die um 10:15 Uhr erreicht wurden. Nachmittags war es fast sommerlich.
Tageshöchsttemperatur: 23,1 °
Tagestiefsttemperatur: 5,9 °
Tagesmitteltemperatur: 14,2 °
Sonnenscheindauer: 12:39 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Mittwoch liegt das Hoch über Tschechien. Der schwache Wind kommt aus Osten. Den ganzen Tag scheint die Sonne. Es wird durch Absinken noch wärmer als heute. Nachts 7 °, nachmittags 25 °.
Vor einem Jahr bescherte uns ein Kaltlufteinbruch zum Teil kräftige Schneeregenschauer. In der Nacht zum 19.4. gab es Frost von - 1,2 °.
Donnerstag verlagert sich der Hochkern nach Rügen. Die Strömung dreht auf Südost. Noch wärmere Luft wird herangeführt. Es geht in die Nähe der für Menden zu dieser Jahreszeit höchstmöglichen Temperatur. Ich rechne mit knapp 28 ° bei wieder den ganzen Tag wolkenlosem Himmel.
Freitag befindet sich unser Hoch über Polen. Von der Nordsee nähert sich eine schwache Kaltfront. Der Wind dreht vor der Front auf West. Die überlagernde Höhenströmung kommt aber aus Süden. Es ist sehr warm. Nachts 10 °, am Tag 27-28 °. Damit ist der Höhepunkt der sehr warmen Witterung überschritten.
Samstag überquert uns die schwache Kaltfront am Nachmittag. Gleichzeitig legt sich ein neues Hoch über die Nordsee. Dadurch sickert kühlere Luft ins Sauerland. Von 19 ° redet heute niemand mehr. Aber 21 °, vielleicht auch 22 ° scheint die wahrscheinliche Höchsttemperatur zu sein. Nachts 10 °. Es ist wieder heiter bis wolkenlos. Bei Frontdurchgang einige Quellwolken.
Glaskugelbereich: Am Sonntag bestimmt das neue Hoch über der Deutschen Bucht unser Wetter. Es ist wieder sonnig und trocken. Es ist noch unklar, wie warm es wird. Nachts etwa 8 °, am Tag zwischen 21 und 24 °.
Ab Montag soll es unbeständiger und kühler werden. Die Unsicherheit ist aber groß.
Ein umfangreiches Hoch mit Kernen über dem mittleren Europa hat unser Wetter fest im Griff. Heute Abend kamen dünne hohe Wolken aus dem atlantischen Tiefdruckgebiet hereingezogen. Sie sorgten für einen farbigen Sonnenuntergang. Am 14.4. geht die Sonne direkt hinter dem Dortmunder Fernsehturm unter. Heute ist sie schon manches Grad weiter gewandert. Der Fernsehturm befindet sich ziemlich in der Bildmitte (Bild durch anklicken vergrößern).
Es war ziemlich kalt heute Morgen. Aber rasch ging es auf 15 Grad hinauf, die um 10:15 Uhr erreicht wurden. Nachmittags war es fast sommerlich.
Tageshöchsttemperatur: 23,1 °
Tagestiefsttemperatur: 5,9 °
Tagesmitteltemperatur: 14,2 °
Sonnenscheindauer: 12:39 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Mittwoch liegt das Hoch über Tschechien. Der schwache Wind kommt aus Osten. Den ganzen Tag scheint die Sonne. Es wird durch Absinken noch wärmer als heute. Nachts 7 °, nachmittags 25 °.
Vor einem Jahr bescherte uns ein Kaltlufteinbruch zum Teil kräftige Schneeregenschauer. In der Nacht zum 19.4. gab es Frost von - 1,2 °.
Donnerstag verlagert sich der Hochkern nach Rügen. Die Strömung dreht auf Südost. Noch wärmere Luft wird herangeführt. Es geht in die Nähe der für Menden zu dieser Jahreszeit höchstmöglichen Temperatur. Ich rechne mit knapp 28 ° bei wieder den ganzen Tag wolkenlosem Himmel.
Freitag befindet sich unser Hoch über Polen. Von der Nordsee nähert sich eine schwache Kaltfront. Der Wind dreht vor der Front auf West. Die überlagernde Höhenströmung kommt aber aus Süden. Es ist sehr warm. Nachts 10 °, am Tag 27-28 °. Damit ist der Höhepunkt der sehr warmen Witterung überschritten.
Samstag überquert uns die schwache Kaltfront am Nachmittag. Gleichzeitig legt sich ein neues Hoch über die Nordsee. Dadurch sickert kühlere Luft ins Sauerland. Von 19 ° redet heute niemand mehr. Aber 21 °, vielleicht auch 22 ° scheint die wahrscheinliche Höchsttemperatur zu sein. Nachts 10 °. Es ist wieder heiter bis wolkenlos. Bei Frontdurchgang einige Quellwolken.
Glaskugelbereich: Am Sonntag bestimmt das neue Hoch über der Deutschen Bucht unser Wetter. Es ist wieder sonnig und trocken. Es ist noch unklar, wie warm es wird. Nachts etwa 8 °, am Tag zwischen 21 und 24 °.
Ab Montag soll es unbeständiger und kühler werden. Die Unsicherheit ist aber groß.
Dienstag, 17. April 2018
16. April 2018
Rückblick:
Die erste Aprilhälfte war deutlich zu warm, sehr trocken und durchschnittlich sonnig.
mittlere Temperatur: 12,3 ° (langjähriges Mittel 7,9 °, Mittel seit 2000: 9,6 °)
Sonnenscheindauer: 88:34 Stunden (Mittel seit 2000: 174 Stunden; 50,9 % erreicht)
Regen: 12,8 mm (langjähriges Mittel: 62 mm; 20,6 % erreicht)
Menden heute:
Das sich aufbauende Hoch über Mitteleuropa wurde in seiner vollen Wirksamkeit durch einen Trog in 5 km Höhe, der heute über uns hinwegschwenkte, noch behindert. Dennoch hatten wir einen schönen Tag mit der typischen Mittagsbewölkung bei kälterer Luft in der Höhe. Schauer gab es nicht. Die Temperatur war noch gedämpft, für Mitte April aber knapp 5 Grad zu hoch.
Tageshöchsttemperatur: 19,2 °
Tagestiefsttemperatur: 9,7 °
Tagesmitteltemperatur: 14,0 °
Sonnenscheindauer: 9:07 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Die Höhenwetterkarte des 500 hPa-Luftdruckniveaus (= ca. 5 km Höhe) von Donnerstagmittag präsentiert uns eine geradezu geniale Wetterlage. Ein Höhenhoch mit Kern genau über Menden und mit einer Ausdehnung über große Teile Europas. Die Luft über uns trocknet immer mehr aus und erwärmt sich durch Absinken (Gegenteil: Abkühlung der Luft durch Aufsteigen).
Das zugehörige Bodenhoch wandert in den nächsten Tagen langsam nach Osten. So dreht auch die Strömung über Ost und Südost auf Süd. Die heranströmende Luft ist für Mitte April ausgesprochen warm. Wir können am Donnerstag und Freitag mit Temperaturen in der Nähe meiner 45-jährigen Tagesrekorde rechnen. Die wurden 2007 aufgestellt. Am 15. April 28,5 °, am 16. April 27,0 °.
Dienstag bis Freitag:
Jeden Tag scheint die Sonne vom oft wolkenlosen Himmel. Die Nachttemperaturen liegen bei kühlen 7-10 °. Am Tag wird es immer wärmer. Von Dienstag 22 ° bis Freitag 28 °.
Es weht ein angenehmer Wind. Regen gibt es nicht. Sonnenschutzmittel ist ein Muss.
Glaskugelbereich: Am Samstag wechselt das Hochdruckgebiet. Von Westen zieht ein neues heran. Auf dessen Ostseite gelangen wir im Uhrzeigersinn in kühlere Luft. Ob es 21 ° oder - wie das deutsche Modell meint - nur 19 ° wird, entscheidet sich in den nächsten Tagen.
Wir sollten uns immer wieder klar machen: Das sind auf jeden Fall deutlich zu hohe Temperaturen für diese Jahreszeit.
Die erste Aprilhälfte war deutlich zu warm, sehr trocken und durchschnittlich sonnig.
mittlere Temperatur: 12,3 ° (langjähriges Mittel 7,9 °, Mittel seit 2000: 9,6 °)
Sonnenscheindauer: 88:34 Stunden (Mittel seit 2000: 174 Stunden; 50,9 % erreicht)
Regen: 12,8 mm (langjähriges Mittel: 62 mm; 20,6 % erreicht)
Menden heute:
Das sich aufbauende Hoch über Mitteleuropa wurde in seiner vollen Wirksamkeit durch einen Trog in 5 km Höhe, der heute über uns hinwegschwenkte, noch behindert. Dennoch hatten wir einen schönen Tag mit der typischen Mittagsbewölkung bei kälterer Luft in der Höhe. Schauer gab es nicht. Die Temperatur war noch gedämpft, für Mitte April aber knapp 5 Grad zu hoch.
Tageshöchsttemperatur: 19,2 °
Tagestiefsttemperatur: 9,7 °
Tagesmitteltemperatur: 14,0 °
Sonnenscheindauer: 9:07 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Die Höhenwetterkarte des 500 hPa-Luftdruckniveaus (= ca. 5 km Höhe) von Donnerstagmittag präsentiert uns eine geradezu geniale Wetterlage. Ein Höhenhoch mit Kern genau über Menden und mit einer Ausdehnung über große Teile Europas. Die Luft über uns trocknet immer mehr aus und erwärmt sich durch Absinken (Gegenteil: Abkühlung der Luft durch Aufsteigen).
Das zugehörige Bodenhoch wandert in den nächsten Tagen langsam nach Osten. So dreht auch die Strömung über Ost und Südost auf Süd. Die heranströmende Luft ist für Mitte April ausgesprochen warm. Wir können am Donnerstag und Freitag mit Temperaturen in der Nähe meiner 45-jährigen Tagesrekorde rechnen. Die wurden 2007 aufgestellt. Am 15. April 28,5 °, am 16. April 27,0 °.
Dienstag bis Freitag:
Jeden Tag scheint die Sonne vom oft wolkenlosen Himmel. Die Nachttemperaturen liegen bei kühlen 7-10 °. Am Tag wird es immer wärmer. Von Dienstag 22 ° bis Freitag 28 °.
Es weht ein angenehmer Wind. Regen gibt es nicht. Sonnenschutzmittel ist ein Muss.
Glaskugelbereich: Am Samstag wechselt das Hochdruckgebiet. Von Westen zieht ein neues heran. Auf dessen Ostseite gelangen wir im Uhrzeigersinn in kühlere Luft. Ob es 21 ° oder - wie das deutsche Modell meint - nur 19 ° wird, entscheidet sich in den nächsten Tagen.
Wir sollten uns immer wieder klar machen: Das sind auf jeden Fall deutlich zu hohe Temperaturen für diese Jahreszeit.
Sonntag, 15. April 2018
15. April 2018
Menden heute:
Kältere Luft in 5 km Höhe war maßgeblich für den zum Teil kräftigen Regen heute Morgen. Zügig meldete sich die Sonne aber zurück und sorgte für einen angenehmen Frühlingstag. Denn am Boden befindet sich eine Hochdruckbrücke vom Atlantik bis nach Russland. Sie wird sich zu einem kräftigen Hoch über Mitteleuropa entwickeln und das Wetter in der kommenden Woche bestimmen.
Tageshöchsttemperatur: 20,0 Grad
Tagestiefsttemperatur: 10,8 Grad
Sonnenscheindauer: 6:12 Stunden
Regen: 5,3 mm
Entwicklung:
Montag bleibt die Höhenkaltluft eines Höhentroges, der von West nach Ost über uns hinwegzieht, noch erhalten. Sie überlagert die Hochdruckbrücke am Boden und bildet eine Luftmassengrenze von Nord nach Süd über Deutschland. Diese trennt kühlere Luft bei uns von wärmerer Luft im Osten. An dieser Luftmassengrenze kann sich der eine oder andere kurze Schauer bilden. Das geschieht am Sonntagabend auf einer Linie Hannover-Freiburg. Am Montag kann uns auch eventuell ein Schauer treffen. Ansonsten ist es wechselnd bewölkt bis heiter und trocken. Nachts 8 Grad, am Tag 18 Grad.
Dienstag präsentiert sich ein abgeschlossenes Hoch mit Kern über Ostwestfalen. Bis auf ein paar Restwolken ist es wolkenlos und nach kühler Nacht warm. Nachts 6 Grad, nachmittags 21-22 Grad.
Mittwoch liegt der Hochkern an der polnischen Grenze. Bei uns fließt auf seiner Westseite warme Luft ein. Den ganzen Tag Sonne, frühmorgens 6 Grad, nachmittags 25 Grad.
Donnerstag hat sich das Hoch über große Teile Europas ausgedehnt. Sein Kern liegt über Rügen. Weiterhin fließt sehr warme Luft zu uns. Sonnig, nachts 8 Grad, am Tag 26 Grad.
Glaskugelbereich: Auch Freitag und Samstag Hochdruckeinfluss. Samstag soll sein Schwerpunkt westlich von uns liegen. Es würde dann nach einem wärmerekordverdächtigen Freitag am Samstag etwas kühler.
Samstag, 14. April 2018
14. April 2018
Menden heute:
Bei geringen Luftdruckgegensätzen war es für die Sonne nicht so leicht, sich durch die gestern in weiten Teilen NRWs mit viel Regen eingeflossene Feuchte durchzusetzen. Dann gab es einen schönen Frühlingstag.
Tageshöchsttemperatur: 19,0 Grad
Tagestiefsttemperatur: 9,2 Grad
Sonnenscheindauer: 6:54 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Sonntag ändert sich an der Wetterlage wenig. Allerdings fließt in 5 km Höhe kältere Luft nach Nordwestdeutschland. Sie kann vor allem morgen Früh zu Schauern führen. Im Tagesverlauf kommt dann die Sonne immer stärker gegen die Wolken an und es wird wieder freundlich und warm.
Den Regen am Morgen haben wir bitter nötig. Nachts 10 Grad, am Tag 20 Grad.
Montag ist es dann fürs erste vorbei mit dem Regen. Von Südwesten baut sich ein Hoch über Deutschland auf. Zunächst sorgt die noch recht kalte Luft in der Höhe für Wolken. Für Schauer reicht es nicht. Nachmittags wieder heiter bis wolkig. Nachts 7, nachmittags 19 Grad.
Dienstag bis Donnerstag im Hochdruckgebiet sonnig, trocken und für Mitte April ungewöhnlich warm.
Die Sonne scheint oft vom wolkenlosen Himmel. Nachts wegen der geringen Bewölkung mit 6-9 Grad recht kühl, am Tag immer wärmer. Dienstag 21 Grad, Mittwoch und Donnerstag 25-26 Grad.
Glaskugelbereich: Auch Freitag hochsommerlich. Amerikaner und Kanadier haben die Abkühlung nach hinten geschoben und abgeschwächt. Bis 24.4. soll es noch deutlich überdurchschnittlich warm sein, danach immer noch leicht überdurchschnittlich. An Spätfrühlingsfrost ist bis zum Monatsende kaum zu denken.
Freitag, 13. April 2018
13. April 2018
Menden heute:
Sehr große Regenmengen sind heute im mittleren Deutschland gefallen. Den ganzen Tag kam der Regen von Osten auf uns zu. Aber er ist wenige Kilometer östlich hängen geblieben. Es war zwar ab dem mittleren Vormittag trüb, aber geregnet hat es tagsüber nicht. Das muss nicht so bleiben. Wir sind sehr nah am Regen.
Diese Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes von heute Abend sieht Menden so gerade außerhalb des Warnbereiches. In den roten Zonen werden weitere Regenmengen zwischen 30 und 50 Litern je qm in den nächsten sechs Stunden erwartet. Das gilt auch für große Teile des Sauerlandes.
Das Wetter heute wurde geprägt durch ein kleines Tief, das sehr langsam von den Alpen in Richtung Norden gezogen ist und heute Abend über dem östlichen Niedersachsen lag. An diesem Tief hat sich ein intensives Regengebiet gebildet, dessen Schwerpunkt um 21 Uhr über dem nördlichen Niedersachsen lag.
Die Regenmengen waren enorm. An vielen Stationen hat es mehr als 30 mm geregnet.
Tageshöchsttemperatur: 14,7 °
Tagestiefsttemperatur: 9,7 °
Tagesmitteltemperatur: voraussichtlich 12,5 °
Sonnenscheindauer: 1:02 Stunden
Regen: bis 21 Uhr unmessbar gering
Entwicklung:
Samstag bildet sich eine Hochdruckbrücke über uns. Das Tief liegt dann über Jütland. In der eingeflossenen kühlen Luft hat es die Sonne zunächst schwer, sich richtig durchzusetzen. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Es wird nicht ganz so warm wie gestern noch gedacht. Allerdings ist der Gesamteindruck frühlingshaft. Nachts 9 °, am Tag 19 °.
Sonntag kommt in höheren Schichten etwas kühlere Luft zu uns. Dadurch kann es vormittags etwas regnen. Die Holländer haben für uns den ganzen Tag Schauer vorgesehen. Morgen wissen wir das genauer. Temperaturen etwa wie am Samstag.
Ab Montag nimmt der Hochdruck über uns zu. Es wird jeden Tag sonniger und wärmer. Am Montag noch 20 °, am Mittwoch bei strahlender Sonne 25 °.
Das Wetter heute wurde geprägt durch ein kleines Tief, das sehr langsam von den Alpen in Richtung Norden gezogen ist und heute Abend über dem östlichen Niedersachsen lag. An diesem Tief hat sich ein intensives Regengebiet gebildet, dessen Schwerpunkt um 21 Uhr über dem nördlichen Niedersachsen lag.
Die Regenmengen waren enorm. An vielen Stationen hat es mehr als 30 mm geregnet.
Tageshöchsttemperatur: 14,7 °
Tagestiefsttemperatur: 9,7 °
Tagesmitteltemperatur: voraussichtlich 12,5 °
Sonnenscheindauer: 1:02 Stunden
Regen: bis 21 Uhr unmessbar gering
Entwicklung:
Samstag bildet sich eine Hochdruckbrücke über uns. Das Tief liegt dann über Jütland. In der eingeflossenen kühlen Luft hat es die Sonne zunächst schwer, sich richtig durchzusetzen. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Es wird nicht ganz so warm wie gestern noch gedacht. Allerdings ist der Gesamteindruck frühlingshaft. Nachts 9 °, am Tag 19 °.
Sonntag kommt in höheren Schichten etwas kühlere Luft zu uns. Dadurch kann es vormittags etwas regnen. Die Holländer haben für uns den ganzen Tag Schauer vorgesehen. Morgen wissen wir das genauer. Temperaturen etwa wie am Samstag.
Ab Montag nimmt der Hochdruck über uns zu. Es wird jeden Tag sonniger und wärmer. Am Montag noch 20 °, am Mittwoch bei strahlender Sonne 25 °.
12. April 2018
Klimaerwärmung:
Es sind beunruhigende Nachrichten. Ein sehr warmer Winter in der Arktisregion hat dazu geführt, dass die Eisfläche im Nordpolarmeer noch nie so gering war wie in diesem Winter. Da eine kleinere Eisfläche zu geringerer Albedo, der Abstrahlung von eingestrahlter Sonnenenergie durch schneebedeckte Eisflächen, führt, ist in diesem Frühjahr und Sommer der Trend zu weiterhin rekordverdächtigem Abschmelzen gegeben. Denn das eisfreie Wasser nimmt die Sonnenwärme auf.
Gleichzeitig haben Wissenschaftler des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung einen Artikel veröffentlicht, der Hinweise auf eine Abschwächung des Golfstroms enthält.
Beide Nachrichten stehen in unmittelbarem sachlichen Zusammenhang. Mehr leichtes Süßwasser im Nordpolarmeer durch schmelzende Gletscher und das insgesamt wärmere und damit leichtere Meereswasser lassen durch langsameres Absinken in die Tiefe den Antrieb für den Golfstrom an Kraft verlieren.
Diese Themen faszinieren mich seit Jahrzehnten. Sie sind für unser Wetter, insbesondere aber für die Lebensverhältnisse unserer Enkel und Urenkel von großer Bedeutung.
Menden heute:
Wieder ist der Regen heute an uns vorbeigezogen, wenn man von den paar Tropfen gegen elf Uhr mal absieht. Wir lagen am Ostrand des südwesteuropäischen Tiefs. Hier bildeten sich immer wieder Konvergenzen (Gewitterlinien), an denen Luft aus unterschiedlichen Richtungen zusammenfloss und damit angehoben wurde. Die Gewitter waren nicht stark. Bei uns hat es heute spätnachmittags gedonnert. Regen ist in Hemer gefallen (1,6 mm). Am späten Abend zog ein Gewittergebiet über das östliche NRW und Niedersachsen nach Norden.
Ich habe gefolgt von der Wetterstation in Neheim heute die höchste Temperatur in NRW gemessen. Dem Sauerlandföhn sei es gedankt.
Tageshöchsttemperatur: 22,5 °
Tagestiefsttemperatur: 7,3 °
Tagesmitteltemperatur: 13,3 °
Sonnenscheindauer: 4:57 Stunden
Regen: 0,1 mm
Entwicklung:
Freitag zieht ein kleines Tief von den Alpen nach Niedersachsen. Sein Regengebiet bleibt mit seinem Schwerpunkt östlich von uns. Ob wir überhaupt etwas mitbekommen, ist noch nicht klar. Morgen lohnt ein Blick in das Regenradar, um die Betroffenheit Mendens einzuschätzen. Jedenfalls ist es meist stark bewölkt. Die Sonne kommt nur hin und wieder zum Zuge. Dabei wird es nach einer Nachttemperatur von 8 ° morgen nur 16 °, was der normalen Höchsttemperatur für Mitte April entspricht.
Samstag wird es unter einer schwachen Hochdruckbrücke wieder freundlicher und wärmer. Es ist wolkig bis aufgeheitert und trocken. Nachts 8 °, nachmittags wieder knapp über 20 °. Relativ kalte Luft in fünf Kilometern Höhe lässt ein geringes Schauerrisiko entstehen.
Sonntag ändert sich wenig. Vormittags können vom Westeuropatief einige auch stärkere Wolkenfelder hereinziehen. Die Schauerneigung bleibt ziemlich gering. Nachmittags sollte es wieder aufheitern. Nachts 9 °, am Tag 21 °. Insgesamt also ein sehr schönes Aprilwochenende.
Montag liegt über dem Atlantik ein sehr kräftiges Sturmtief mit einem Kerndruck von nur 945 hPa. Es schaufelt unermüdlich milde Luft von Nordafrika und dem westlichen Mittelmeer nach Deutschland. Bei uns kann der Bodenwind durch die Lage der Hochkeile auch mal auf nördliche Richtungen drehen. Die warme Luftmasse wird dadurch aber nicht weggeräumt. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 8 °, am Tag 22 °.
Glaskugelbereich: Bis zumindest Donnerstag Hochdruckwetter. Zum Teil sommerliche Temperaturen.
Amerikaner und Kanadier sehen das warme Wetter übereinstimmend noch bis zum 22. April.
Es sind beunruhigende Nachrichten. Ein sehr warmer Winter in der Arktisregion hat dazu geführt, dass die Eisfläche im Nordpolarmeer noch nie so gering war wie in diesem Winter. Da eine kleinere Eisfläche zu geringerer Albedo, der Abstrahlung von eingestrahlter Sonnenenergie durch schneebedeckte Eisflächen, führt, ist in diesem Frühjahr und Sommer der Trend zu weiterhin rekordverdächtigem Abschmelzen gegeben. Denn das eisfreie Wasser nimmt die Sonnenwärme auf.
Gleichzeitig haben Wissenschaftler des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung einen Artikel veröffentlicht, der Hinweise auf eine Abschwächung des Golfstroms enthält.
Beide Nachrichten stehen in unmittelbarem sachlichen Zusammenhang. Mehr leichtes Süßwasser im Nordpolarmeer durch schmelzende Gletscher und das insgesamt wärmere und damit leichtere Meereswasser lassen durch langsameres Absinken in die Tiefe den Antrieb für den Golfstrom an Kraft verlieren.
Diese Themen faszinieren mich seit Jahrzehnten. Sie sind für unser Wetter, insbesondere aber für die Lebensverhältnisse unserer Enkel und Urenkel von großer Bedeutung.
Menden heute:
Wieder ist der Regen heute an uns vorbeigezogen, wenn man von den paar Tropfen gegen elf Uhr mal absieht. Wir lagen am Ostrand des südwesteuropäischen Tiefs. Hier bildeten sich immer wieder Konvergenzen (Gewitterlinien), an denen Luft aus unterschiedlichen Richtungen zusammenfloss und damit angehoben wurde. Die Gewitter waren nicht stark. Bei uns hat es heute spätnachmittags gedonnert. Regen ist in Hemer gefallen (1,6 mm). Am späten Abend zog ein Gewittergebiet über das östliche NRW und Niedersachsen nach Norden.
Ich habe gefolgt von der Wetterstation in Neheim heute die höchste Temperatur in NRW gemessen. Dem Sauerlandföhn sei es gedankt.
Tageshöchsttemperatur: 22,5 °
Tagestiefsttemperatur: 7,3 °
Tagesmitteltemperatur: 13,3 °
Sonnenscheindauer: 4:57 Stunden
Regen: 0,1 mm
Entwicklung:
Freitag zieht ein kleines Tief von den Alpen nach Niedersachsen. Sein Regengebiet bleibt mit seinem Schwerpunkt östlich von uns. Ob wir überhaupt etwas mitbekommen, ist noch nicht klar. Morgen lohnt ein Blick in das Regenradar, um die Betroffenheit Mendens einzuschätzen. Jedenfalls ist es meist stark bewölkt. Die Sonne kommt nur hin und wieder zum Zuge. Dabei wird es nach einer Nachttemperatur von 8 ° morgen nur 16 °, was der normalen Höchsttemperatur für Mitte April entspricht.
Samstag wird es unter einer schwachen Hochdruckbrücke wieder freundlicher und wärmer. Es ist wolkig bis aufgeheitert und trocken. Nachts 8 °, nachmittags wieder knapp über 20 °. Relativ kalte Luft in fünf Kilometern Höhe lässt ein geringes Schauerrisiko entstehen.
Sonntag ändert sich wenig. Vormittags können vom Westeuropatief einige auch stärkere Wolkenfelder hereinziehen. Die Schauerneigung bleibt ziemlich gering. Nachmittags sollte es wieder aufheitern. Nachts 9 °, am Tag 21 °. Insgesamt also ein sehr schönes Aprilwochenende.
Montag liegt über dem Atlantik ein sehr kräftiges Sturmtief mit einem Kerndruck von nur 945 hPa. Es schaufelt unermüdlich milde Luft von Nordafrika und dem westlichen Mittelmeer nach Deutschland. Bei uns kann der Bodenwind durch die Lage der Hochkeile auch mal auf nördliche Richtungen drehen. Die warme Luftmasse wird dadurch aber nicht weggeräumt. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 8 °, am Tag 22 °.
Glaskugelbereich: Bis zumindest Donnerstag Hochdruckwetter. Zum Teil sommerliche Temperaturen.
Amerikaner und Kanadier sehen das warme Wetter übereinstimmend noch bis zum 22. April.
Mittwoch, 11. April 2018
11. April 2018
Menden heute:
High over Low. Diese Lage hatten wir in letzter Zeit öfter: Hoch über Skandinavien und Tief über dem Mittelmeer. Die Sonne hatte zunächst mit der feuchten Luft nach den heftigen Regenfällen gestern Abend über weiten Teilen NRWs zu kämpfen. So richtig schön wurde es erst am Abend.
Dabei war es etwas kühler als an den Vortagen. Und wieder kein Regen. Der fiel im Rheinland.
Tageshöchsttemperatur: 17,8 Grad
Tagestiefsttemperatur: 10,0 Grad
Sonnenscheindauer: 2:50 Stunden (Werl)
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag: An der Wetterlage ändert sich wenig. Über Süddeutschland bildet sich ein Leetief aufgrund des Alpenföhns. Bei uns weht dadurch der Wind aus Ost. Es ist wechselnd wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 7 Grad, am Tag warme 22 Grad.
Freitag ist das Mittelmeertief zu uns gezogen. Seinen Schwerpunkt hat es über dem Ärmelkanal. Das Tief initiiert Schauer, die zu einem sehr unbeständigen Wettercharakter führen. Dadurch wird es auch wieder deutlich kühler. Nachts 9 Grad, nachmittags 16 Grad.
Samstag steigt der Luftdruck wieder. Das Tief hat sich auf den Atlantik zurückgezogen. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Bei Südwestwind wird es wieder warm. Nachts 8 Grad, am Tag 22 Grad.
Sonntag bedeckt ein Hoch große Teile Europas. Ich rechne mit herrlichem Frühlingswetter und sommerlichen Temperaturen. Nachts 8 Grad, nachmittags bis 24 Grad.
Glaskugelbereich: Auch für Montag, Dienstag und Mittwoch sieht es vorsommerlich aus.
Dienstag, 10. April 2018
10. April 2018
Rückblick:
Die erste Aprildekade zeichnete sich aus. Zum einen war es ungewöhnlich warm, zum anderen zu trocken und ziemlich sonnig.
Bisherige Mitteltemperatur: 11,7 °. Langjähriges Mittel 7,9 °, Mittel seit 2000: 9,6 °. Wir haben Anfang April. Die höchsten Temperaturen werden üblicherweise am Monatsende gemessen. Dennoch gab es erst zwei Aprilmonate, die insgesamt wärmer waren: 2007 und 2011 mit je 12,7 °.
Wie man an dem Temperatursprung langjährig gegenüber der Zeit ab 2000 von 1,8 ° sehen kann, gibt es eine eindeutige Tendenz zu einem wärmeren April. Nur der Juli hat sich seit 2000 noch stärker erwärmt: von 16,5 ° auf 18,4 °.
Geregnet hat es bei uns in den letzten 10 Tagen ausgesprochen wenig: 7,1 mm
Die Sonne schien 66 Stunden und 39 Minuten. Das sind 38 % des Monatsdurchschnitts von 174 Stunden.
Menden heute:
Ein ziemlich gewaltiger Gewittercluster ist am späten Nachmittag und Abend südwestlich an uns vorbeigezogen. Die Blitzzahlen und Regenmengen waren örtlich gewaltig:
Von Duisburg bis Bergisch-Gladbach und Lüdenscheid gehen um 21:15 Uhr heftige Gewitterschauer nieder. Auch südlich der A 46 zwischen Hagen und Iserlohn gewittert es. Wir bleiben ziemlich außen vor.
Eine Konvergenzlinie liegt quer über Deutschland. Sie trennt etwas wärmere Luft im Nordosten von etwas kühlerer Luft im Südwesten. An dieser Linie, die man auch Gewitterlinie nennt, haben sich um 17 Uhr in Siegen beginnend Gewitter gebildet, die sich bis 20 Uhr zu dem großen Cluster über dem südwestlichen Teil NRWs ausgebreitet haben.
Wir Mendener können uns nicht beklagen. Wir hatten eine sehr schönen, sonnigen Tag. Mit 22,3 ° heute Nachmittag und zehneinhalb Stunden Sonne lagen wir wieder im Spitzenfeld der NRW-Wetterstationen.
Tageshöchsttemperatur: 22,3 °
Tagestiefsttemperatur: 11,4 °
Tagesmitteltemperatur: 16,8 °
Sonnenscheindauer: 10:28 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Mittwoch verstärkt sich das Skandinavienhoch. Es sickert etwas kältere Luft ein, die auf die durch den Regen sehr feuchte Luft in NRW trifft. Es kann feuchten Dunst am Vormittag geben. Jedenfalls ist es stark bewölkt mit Auflockerungen. Regen ist immer möglich. Viel kommt aber nicht zusammen. Nachts 10 °, am Tag 18 °.
Donnerstag fällt der Luftdruck wieder. Das Südeuropatief kommt näher zu uns voran. Wieder ist es wechselnd, oft auch stärker bewölkt. Regen ist kaum zu erwarten. Wenn die Sonne mal länger durchkommt, geht es über die 20-Grad-Marke hinaus.
Freitag trennt erneut eine Konvergenzlinie etwas wärmere Luft im Nordosten von etwas kühlerer Luft im Südwesten (das kommt auch nicht oft vor, war aber schon heute so). Sie könnte so liegen, dass es bei uns viel Regen gibt. Könnte. Morgen sehen wir vermutlich klarer. Nachts 10 °, am Tag 17 °
Samstag liegt das Hoch über Osteuropa und das Tief über dem Ostatlantik. Das bedeutet für uns bei südlicher, später südöstlicher Strömung schönes und warmes Wetter. Nachts 7 °, am Tag 23 °.
Glaskugelbereich: Auch für Sonntag und Montag sieht es in Menden gut aus.
Die erste Aprildekade zeichnete sich aus. Zum einen war es ungewöhnlich warm, zum anderen zu trocken und ziemlich sonnig.
Bisherige Mitteltemperatur: 11,7 °. Langjähriges Mittel 7,9 °, Mittel seit 2000: 9,6 °. Wir haben Anfang April. Die höchsten Temperaturen werden üblicherweise am Monatsende gemessen. Dennoch gab es erst zwei Aprilmonate, die insgesamt wärmer waren: 2007 und 2011 mit je 12,7 °.
Wie man an dem Temperatursprung langjährig gegenüber der Zeit ab 2000 von 1,8 ° sehen kann, gibt es eine eindeutige Tendenz zu einem wärmeren April. Nur der Juli hat sich seit 2000 noch stärker erwärmt: von 16,5 ° auf 18,4 °.
Geregnet hat es bei uns in den letzten 10 Tagen ausgesprochen wenig: 7,1 mm
Die Sonne schien 66 Stunden und 39 Minuten. Das sind 38 % des Monatsdurchschnitts von 174 Stunden.
Menden heute:
Ein ziemlich gewaltiger Gewittercluster ist am späten Nachmittag und Abend südwestlich an uns vorbeigezogen. Die Blitzzahlen und Regenmengen waren örtlich gewaltig:
Von Duisburg bis Bergisch-Gladbach und Lüdenscheid gehen um 21:15 Uhr heftige Gewitterschauer nieder. Auch südlich der A 46 zwischen Hagen und Iserlohn gewittert es. Wir bleiben ziemlich außen vor.
Eine Konvergenzlinie liegt quer über Deutschland. Sie trennt etwas wärmere Luft im Nordosten von etwas kühlerer Luft im Südwesten. An dieser Linie, die man auch Gewitterlinie nennt, haben sich um 17 Uhr in Siegen beginnend Gewitter gebildet, die sich bis 20 Uhr zu dem großen Cluster über dem südwestlichen Teil NRWs ausgebreitet haben.
Wir Mendener können uns nicht beklagen. Wir hatten eine sehr schönen, sonnigen Tag. Mit 22,3 ° heute Nachmittag und zehneinhalb Stunden Sonne lagen wir wieder im Spitzenfeld der NRW-Wetterstationen.
Tageshöchsttemperatur: 22,3 °
Tagestiefsttemperatur: 11,4 °
Tagesmitteltemperatur: 16,8 °
Sonnenscheindauer: 10:28 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Mittwoch verstärkt sich das Skandinavienhoch. Es sickert etwas kältere Luft ein, die auf die durch den Regen sehr feuchte Luft in NRW trifft. Es kann feuchten Dunst am Vormittag geben. Jedenfalls ist es stark bewölkt mit Auflockerungen. Regen ist immer möglich. Viel kommt aber nicht zusammen. Nachts 10 °, am Tag 18 °.
Donnerstag fällt der Luftdruck wieder. Das Südeuropatief kommt näher zu uns voran. Wieder ist es wechselnd, oft auch stärker bewölkt. Regen ist kaum zu erwarten. Wenn die Sonne mal länger durchkommt, geht es über die 20-Grad-Marke hinaus.
Freitag trennt erneut eine Konvergenzlinie etwas wärmere Luft im Nordosten von etwas kühlerer Luft im Südwesten (das kommt auch nicht oft vor, war aber schon heute so). Sie könnte so liegen, dass es bei uns viel Regen gibt. Könnte. Morgen sehen wir vermutlich klarer. Nachts 10 °, am Tag 17 °
Samstag liegt das Hoch über Osteuropa und das Tief über dem Ostatlantik. Das bedeutet für uns bei südlicher, später südöstlicher Strömung schönes und warmes Wetter. Nachts 7 °, am Tag 23 °.
Glaskugelbereich: Auch für Sonntag und Montag sieht es in Menden gut aus.
09. April 2018
Menden heute:
Ein Höhentief über der Biskaya verbunden mit tiefem Bodendruck auch bei uns ist für unser Wetter verantwortlich. Es war zunächst noch freundlich. Die Sonne kam durch die dünnen Wolken und den Dunst vom Saharastaub noch gut zur Geltung. Heute Nachmittag verdichteten sich die Wolken. Regen ab es aber nicht.
Tageshöchsttemperatur: 21,3 °
Tagestiefsttemperatur: 10,4 °
Tagesmitteltemperatur: 15,8 °
Sonnenscheindauer: 5:08 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Dienstag kräftigt sich das Höhentief über der Biskaya. Das seit Tagen andauernde schlechte Wetter über Spanien und Frankreich dauert an. In Madrid war es heute nur 8 °.
Auch bei uns bleibt der tiefe Druck erhalten. Dennoch ist es bis zum frühen Nachmittag noch recht freundlich mit sonnigen Abschnitten. Nach 9 ° morgen früh geht das Thermometer nochmal bis knapp 20 ° hinauf. Am späteren Nachmittag nehmen die Wolken zu und abends beginnt es zu regnen, teilweise auch kräftig.
Mittwoch zieht das Höhentief nach Katalonien. Bei uns sind die Druckgegensätze im allerdings recht tiefen Luftdruck gering. Es ist mit Schauern zu rechnen. Aprilmäßig scheint aber auch hin und wieder die Sonne. Es wird zwar kühler, für die Jahreszeit aber noch immer zu warm. Nachts 10 °, am Tag 17 °.
Donnerstag ändert sich an der Wetterlage wenig. Vor allem nachmittags kann es mal einen schwachen Schauer geben. Ansonsten ist es wechselnd bewölkt mit Auflockerungen. Nachts 8 ° bei nur locker bewölktem Himmel. Am Tag wieder wärmer mit 21 °.
Freitag herrscht eine ziemliches Chaos auf der Wetterkarte. Über der Nordsee liegt ein kleines Tief, über Ostdeutschland prognostiziert der DWD eine Luftmassengrenze mit Niederschlag. Einige Modelle sehen diese Luftmassengrenze weiter westlich. Das würde auch Regen bei uns bedeuten. Warten wir die Modellentwicklung morgen ab. Es bleibt mild. Nachts 8 °, am Tag 18 °
Glaskugelbereich: Samstag und Sonntag gibt es bei geringen Luftdruckgegensätzen über Deutschland vermutlich freundliches und warmes Wetter. Auch darüber hinaus bleibt es überdurchschnittlich warm. Viel Regen fällt nicht.
Ein Höhentief über der Biskaya verbunden mit tiefem Bodendruck auch bei uns ist für unser Wetter verantwortlich. Es war zunächst noch freundlich. Die Sonne kam durch die dünnen Wolken und den Dunst vom Saharastaub noch gut zur Geltung. Heute Nachmittag verdichteten sich die Wolken. Regen ab es aber nicht.
Tageshöchsttemperatur: 21,3 °
Tagestiefsttemperatur: 10,4 °
Tagesmitteltemperatur: 15,8 °
Sonnenscheindauer: 5:08 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Dienstag kräftigt sich das Höhentief über der Biskaya. Das seit Tagen andauernde schlechte Wetter über Spanien und Frankreich dauert an. In Madrid war es heute nur 8 °.
Auch bei uns bleibt der tiefe Druck erhalten. Dennoch ist es bis zum frühen Nachmittag noch recht freundlich mit sonnigen Abschnitten. Nach 9 ° morgen früh geht das Thermometer nochmal bis knapp 20 ° hinauf. Am späteren Nachmittag nehmen die Wolken zu und abends beginnt es zu regnen, teilweise auch kräftig.
Mittwoch zieht das Höhentief nach Katalonien. Bei uns sind die Druckgegensätze im allerdings recht tiefen Luftdruck gering. Es ist mit Schauern zu rechnen. Aprilmäßig scheint aber auch hin und wieder die Sonne. Es wird zwar kühler, für die Jahreszeit aber noch immer zu warm. Nachts 10 °, am Tag 17 °.
Donnerstag ändert sich an der Wetterlage wenig. Vor allem nachmittags kann es mal einen schwachen Schauer geben. Ansonsten ist es wechselnd bewölkt mit Auflockerungen. Nachts 8 ° bei nur locker bewölktem Himmel. Am Tag wieder wärmer mit 21 °.
Freitag herrscht eine ziemliches Chaos auf der Wetterkarte. Über der Nordsee liegt ein kleines Tief, über Ostdeutschland prognostiziert der DWD eine Luftmassengrenze mit Niederschlag. Einige Modelle sehen diese Luftmassengrenze weiter westlich. Das würde auch Regen bei uns bedeuten. Warten wir die Modellentwicklung morgen ab. Es bleibt mild. Nachts 8 °, am Tag 18 °
Glaskugelbereich: Samstag und Sonntag gibt es bei geringen Luftdruckgegensätzen über Deutschland vermutlich freundliches und warmes Wetter. Auch darüber hinaus bleibt es überdurchschnittlich warm. Viel Regen fällt nicht.
Sonntag, 8. April 2018
08. April 2018
Menden heute:
Zwei Fotos eines Sommertages in Menden. Heute Vormittag bestimmten neben der Sonne zunächst noch hohe Wolken das Himmelsbild. Dann setzte sich die Sonne aber durch und schon gegen Mittag sahen wir keine Wolke mehr.
Heute Abend macht sich die wellende Front über den Niederlanden am Himmel bemerkbar. Von Südwesten sind hohe Wolken hereingezogen. Die Sonne ging als gelblich-fahler Ball unter.
Diese Front wird zur Kaltfront. Sie lässt uns aber zunächst noch in Frieden. Ihr Feld morgen ist die Nordseeküste. Dort wird das Wetter schlechter.
Tageshöchsttemperatur: 25,6 ° (Neheim 25,3 °, Lippstadt 25,4 °)
Sowohl die 25,1 ° gestern als auch die 25,6 ° heute sind jeweils Tagesrekorde seit Beginn meiner Aufzeichnungen 1973. Die bisher höchste Temperatur in der ersten Aprildekade habe ich am 10.4.2009 gemessen: 25,8 °. Der Monatsrekord liegt bei 28,5 °, zweimal gemessen im April 2007.
Tagestiefsttemperatur: 12,6 °
Tagesmittetemperatur: 18,5 °
Sonnenscheindauer: 10:58 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Montag: Die in NRW liegende sehr warme Luft gerät unter tieferen Luftdruck. Das Barometer zeigt am Sonntagabend noch 1005 hPa an. Am Wetter ändert sich dadurch zunächst relativ wenig. Es gibt ein paar mehr Wolken als die Tage vorher. Die Sonne kommt aber immer wieder gut zum Zuge. Vor allem bleibt es sehr warm für die Jahreszeit. Nachts 7 °, am Tag wieder knapp 25 °.
Dienstag schickt das Biskayatief, das Spanien schon einige Zeit schlechtes Wetter beschert, eine wellende Front zu uns. Sie erreicht uns nachmittags und kann erstmals in diesem Monat für kräftigen Regen sorgen. Vormittags scheint noch zeitweise die Sonne. Dann aber den Regenschirm nicht vergessen. Nachts 9 °, am Tag 20 °.
Mittwoch kräftigt sich das Skandinavienhoch. Wir liegen aber im Grenzbereich zum Tief über Katalonien. Das kann zu Schauern führen. Bei wechselnder Bewölkung scheint auch zeitweise die Sonne. Eine Vorhersage ist aber noch schwierig. Mit nachts 8 ° und nachmittags 20 ° bleibt es warm.
Donnerstag stehen sich die beiden Druckgebilde weiterhin gegenüber. Kommt der Wind aus Südwesten oder aus Osten? Beides ist möglich. Vermutlich wird der Tag durchaus freundlich und es bleibt auch ziemlich warm.
Glaskugelbereich: Wenn schon Mittwoch und Donnerstag schwierig vorherzusagen sind, wie sollen dann die folgenden Tage verlässlich betrachtet werden? Es bleibt recht warm. Aber freundlich oder doch eher unbeständig? Der eine sagt so, der andere so.
Auch über das Wochenende hinaus soll es warm bleiben. Daran hat sich seit gestern nichts geändert.
Zwei Fotos eines Sommertages in Menden. Heute Vormittag bestimmten neben der Sonne zunächst noch hohe Wolken das Himmelsbild. Dann setzte sich die Sonne aber durch und schon gegen Mittag sahen wir keine Wolke mehr.
Heute Abend macht sich die wellende Front über den Niederlanden am Himmel bemerkbar. Von Südwesten sind hohe Wolken hereingezogen. Die Sonne ging als gelblich-fahler Ball unter.
Diese Front wird zur Kaltfront. Sie lässt uns aber zunächst noch in Frieden. Ihr Feld morgen ist die Nordseeküste. Dort wird das Wetter schlechter.
Tageshöchsttemperatur: 25,6 ° (Neheim 25,3 °, Lippstadt 25,4 °)
Sowohl die 25,1 ° gestern als auch die 25,6 ° heute sind jeweils Tagesrekorde seit Beginn meiner Aufzeichnungen 1973. Die bisher höchste Temperatur in der ersten Aprildekade habe ich am 10.4.2009 gemessen: 25,8 °. Der Monatsrekord liegt bei 28,5 °, zweimal gemessen im April 2007.
Tagestiefsttemperatur: 12,6 °
Tagesmittetemperatur: 18,5 °
Sonnenscheindauer: 10:58 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Montag: Die in NRW liegende sehr warme Luft gerät unter tieferen Luftdruck. Das Barometer zeigt am Sonntagabend noch 1005 hPa an. Am Wetter ändert sich dadurch zunächst relativ wenig. Es gibt ein paar mehr Wolken als die Tage vorher. Die Sonne kommt aber immer wieder gut zum Zuge. Vor allem bleibt es sehr warm für die Jahreszeit. Nachts 7 °, am Tag wieder knapp 25 °.
Dienstag schickt das Biskayatief, das Spanien schon einige Zeit schlechtes Wetter beschert, eine wellende Front zu uns. Sie erreicht uns nachmittags und kann erstmals in diesem Monat für kräftigen Regen sorgen. Vormittags scheint noch zeitweise die Sonne. Dann aber den Regenschirm nicht vergessen. Nachts 9 °, am Tag 20 °.
Mittwoch kräftigt sich das Skandinavienhoch. Wir liegen aber im Grenzbereich zum Tief über Katalonien. Das kann zu Schauern führen. Bei wechselnder Bewölkung scheint auch zeitweise die Sonne. Eine Vorhersage ist aber noch schwierig. Mit nachts 8 ° und nachmittags 20 ° bleibt es warm.
Donnerstag stehen sich die beiden Druckgebilde weiterhin gegenüber. Kommt der Wind aus Südwesten oder aus Osten? Beides ist möglich. Vermutlich wird der Tag durchaus freundlich und es bleibt auch ziemlich warm.
Glaskugelbereich: Wenn schon Mittwoch und Donnerstag schwierig vorherzusagen sind, wie sollen dann die folgenden Tage verlässlich betrachtet werden? Es bleibt recht warm. Aber freundlich oder doch eher unbeständig? Der eine sagt so, der andere so.
Auch über das Wochenende hinaus soll es warm bleiben. Daran hat sich seit gestern nichts geändert.
Samstag, 7. April 2018
07. April 2018
Menden heute:
Der Vergleich mit der Aufnahme von gestern Vormittag etwa zur gleichen Zeit ist aussagefähig. Gestern strahlendes Blau, heute immer noch wolkenarmer Himmel, aber ein milchiger Horizont. Die Luft ist in der Höhe etwas feuchter, es bilden sich dünne Cirren. Der Himmel gibt Auskunft über den Ursprung der über uns liegenden Luftmasse. Gestern kam sie aus dem trockenen Südosten Europas, heute aus dem feuchteren Süden. Die heute zugeführte Luftmasse war deutlich wärmer und so konnte ich den ersten Sommertag 2018 registrieren. Wieder einmal war die Lage am Südwesthang des Kapellenberges besonders warm. Die Stationen in der Umgebung sind alle unter der 25-Grad-Marke geblieben. Lippstadt ist mit 24,7 ° noch am nächsten herangekommen.
Auch bei der Sonnenscheindauer liegt Hemer wieder ganz vorn in NRW.
Zwischen einem Hoch über Osteuropa und einer Wellenstörung über Westeuropa floss den ganzen Tag Luft mit Ursprung Nordafrika zu uns. Einen letzten Kick bei der Temperatur gab ihr der Sauerlandföhn. Die zurück hängende Natur holt jetzt mit Riesenschritten auf.
Tageshöchsttemperatur: 25,1 °
Tagestiefsttemperatur: 7,5 °
Tagesmitteltemperatur: 15,6 °
Sonnenscheindauer: 12:30 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Sonntag ändert sich an der Wetterlage wenig. Die Luftdruckunterschiede bei uns werden geringer. Dadurch wird der Wind schwächer. Weiterhin kommt die Luft aus südlichen Richtungen. Es ist sonnig mit einigen Schleierwolken (Cirren) und noch etwas wärmer als heute. Bei mir wird wohl der zweite Sommertag des Jahres gemessen. Nachts 6 °. Ein herrlicher weißer Sonntag.
Montag fällt der Luftdruck. Eine Kaltfront kommt nicht so recht über die Nordseeküste nach Süden voran. An der Nordseite des tiefen Drucks südlich von uns dreht der Wind auf Nordost. Es gibt bei einigen Wolken wieder viel Sonne. Dabei ist es nur wenig kühler als am Sonntag. Nachts 6 °, nachmittags 23 °.
Dienstag kommen von Süden einige Fronten des Biskayatiefs ins Spiel. Sie haben vor allem nachmittags Regen im Gepäck. Es ist wechselnd wolkig mit Auflockerungen. Nachmittags ist es stark bewölkt. Wie groß die Regenwahrscheinlichkeit ist, lässt sich heute noch nicht gut sagen. Jedenfalls bleibt es warm. Nachts 9 °, am Tag 20 °.
Mittwoch verstärkt sich das Hoch über Skandinavien. Dadurch kommen wir in eine nordöstliche Strömung. Ob das Tief über Südwesteuropa und das Skandinavienhoch in unserer Nähe eine Luftmassengrenze bilden, an der es regnen würde, ist noch nicht ausgemacht. Es kann genau so gut trocken bleiben bei wolkigem Wetter mit Aufheiterungen. Nachts 6 °, am Tag 20 °.
Glaskugelbereich: An den folgenden Tagen bleibt es beim Kampf der beiden kräftigen Druckgebilde, dem Skandinavienhoch und dem Südwesteuropatief. Ordentliches Wetter bei uns ist wahrscheinlich. Kaum Regen, um die 20 ° oder etwas kühler.
Glaubt man dem amerikanischen Wetterdienst, bleibt es noch längere Zeit deutlich zu warm. So jedenfalls sieht es seit Tagen das Diagramm der Temperatur im 850 hPa-Bereich, das ist etwa in 1.500 m Höhe. Die rote Linie ist das langjährige Temperaturmittel. Erst zum 20. April gehen die ersten Rechenläufe in den unterdurchschnittlichen Temperaturbereich.
Der Vergleich mit der Aufnahme von gestern Vormittag etwa zur gleichen Zeit ist aussagefähig. Gestern strahlendes Blau, heute immer noch wolkenarmer Himmel, aber ein milchiger Horizont. Die Luft ist in der Höhe etwas feuchter, es bilden sich dünne Cirren. Der Himmel gibt Auskunft über den Ursprung der über uns liegenden Luftmasse. Gestern kam sie aus dem trockenen Südosten Europas, heute aus dem feuchteren Süden. Die heute zugeführte Luftmasse war deutlich wärmer und so konnte ich den ersten Sommertag 2018 registrieren. Wieder einmal war die Lage am Südwesthang des Kapellenberges besonders warm. Die Stationen in der Umgebung sind alle unter der 25-Grad-Marke geblieben. Lippstadt ist mit 24,7 ° noch am nächsten herangekommen.
Auch bei der Sonnenscheindauer liegt Hemer wieder ganz vorn in NRW.
Zwischen einem Hoch über Osteuropa und einer Wellenstörung über Westeuropa floss den ganzen Tag Luft mit Ursprung Nordafrika zu uns. Einen letzten Kick bei der Temperatur gab ihr der Sauerlandföhn. Die zurück hängende Natur holt jetzt mit Riesenschritten auf.
Tageshöchsttemperatur: 25,1 °
Tagestiefsttemperatur: 7,5 °
Tagesmitteltemperatur: 15,6 °
Sonnenscheindauer: 12:30 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Sonntag ändert sich an der Wetterlage wenig. Die Luftdruckunterschiede bei uns werden geringer. Dadurch wird der Wind schwächer. Weiterhin kommt die Luft aus südlichen Richtungen. Es ist sonnig mit einigen Schleierwolken (Cirren) und noch etwas wärmer als heute. Bei mir wird wohl der zweite Sommertag des Jahres gemessen. Nachts 6 °. Ein herrlicher weißer Sonntag.
Montag fällt der Luftdruck. Eine Kaltfront kommt nicht so recht über die Nordseeküste nach Süden voran. An der Nordseite des tiefen Drucks südlich von uns dreht der Wind auf Nordost. Es gibt bei einigen Wolken wieder viel Sonne. Dabei ist es nur wenig kühler als am Sonntag. Nachts 6 °, nachmittags 23 °.
Dienstag kommen von Süden einige Fronten des Biskayatiefs ins Spiel. Sie haben vor allem nachmittags Regen im Gepäck. Es ist wechselnd wolkig mit Auflockerungen. Nachmittags ist es stark bewölkt. Wie groß die Regenwahrscheinlichkeit ist, lässt sich heute noch nicht gut sagen. Jedenfalls bleibt es warm. Nachts 9 °, am Tag 20 °.
Mittwoch verstärkt sich das Hoch über Skandinavien. Dadurch kommen wir in eine nordöstliche Strömung. Ob das Tief über Südwesteuropa und das Skandinavienhoch in unserer Nähe eine Luftmassengrenze bilden, an der es regnen würde, ist noch nicht ausgemacht. Es kann genau so gut trocken bleiben bei wolkigem Wetter mit Aufheiterungen. Nachts 6 °, am Tag 20 °.
Glaskugelbereich: An den folgenden Tagen bleibt es beim Kampf der beiden kräftigen Druckgebilde, dem Skandinavienhoch und dem Südwesteuropatief. Ordentliches Wetter bei uns ist wahrscheinlich. Kaum Regen, um die 20 ° oder etwas kühler.
Glaubt man dem amerikanischen Wetterdienst, bleibt es noch längere Zeit deutlich zu warm. So jedenfalls sieht es seit Tagen das Diagramm der Temperatur im 850 hPa-Bereich, das ist etwa in 1.500 m Höhe. Die rote Linie ist das langjährige Temperaturmittel. Erst zum 20. April gehen die ersten Rechenläufe in den unterdurchschnittlichen Temperaturbereich.
Freitag, 6. April 2018
06. April 2018
Menden heute:
Welch ein Himmel heute Morgen. Das tiefe Blau hielt den ganzen Tag. In Hemer wurden die meisten Sonnenstunden von allen veröffentlichten NRW-Stationen gemessen. Und bei mir die höchste Temperatur.
Das wetterbestimmende Hochdruckgebiet ist heute Nacht und am frühen Vormittag mit seinem Schwerpunkt über uns hinweggezogen. Jetzt am Abend liegt es bereits über Polen. Die bei uns liegende Luftmasse war recht kühl, so dass es am frühen Morgen bei klarem Himmel zu leichtem Frost kam. Am Boden war es in Hemer sogar - 4,5 °. Das war auch in etwa die Temperatur auf den Autos. Kratzen war angesagt. Erst nach 11 Uhr überschritt die Temperatur die 10-Grad-Marke.
Tageshöchsttemperatur: 17.0 °
Tagestiefsttemperatur: - 0,6 °
Tagesmitteltemperatur: 7,5 °
Sonnenscheindauer: 12:21 Stunden (mehr geht astronomisch nicht)
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Samstag: Mittags liegt unser Hoch an der Westgrenze Weißrusslands. Als Gegenspielerin fungiert eine wellende Front über der Bretagne, die nur sehr langsam nach Osten vorankommt. So sieht es am Himmel ähnlich aus wie heute. Die Luft ist nicht mehr ganz so trocken. So werden sich einige Quellwolken bilden. Sie stören aber nicht, denn es wird richtig warm. Nachts 5 °, am Tag sehr schnell wärmer bis auf knapp 24 °. Es könnte einen Mendener Tagesrekord für einen 7. April geben.
Gegen Abend wird ein Grill-Aroma über der Stadt liegen. Es löst den Feinstaub aus den Holzkaminen endgültig ab.
Sonntag: Die Front kommt nun doch nicht nach Deutschland herein. Sie liegt mittags an der holländischen Nordseeküste. So gibt es den strahlendsten Weißensonntag seit langem. Die Sonne scheint bei höchstens einigen harmlosen Wolken von morgens bis abends. Es wird wohl noch etwas wärmer. Nachts 6 °, nachmittags könnte es den ersten Sommertag des Jahres geben: 25 °.
Montag: Zwar fällt der Luftdruck. In der warmen Luftmasse wird es bei Nordostwind aber kaum feuchter. So ist es wieder heiter und trocken. Da der Wind nicht mehr aus Süden kommt und der Sauerlandföhn als Unterstützer ausfällt, wird es etwas kühler. Nachts 6 °, am Tag 23 °.
Dienstag: Ich habe in der Vergangenheit oft über die meines Erachtens größere Erhaltensneigung der Wetterlagen gegenüber früher geschrieben. Darüber liest man in den meteorologischen Veröffentlichungen jetzt auch schon mal. Als Grund gilt die Temperaturzunahme in höheren Breiten. Dadurch wird die Dynamik im Wettergeschehen geringer. Am Dienstag bildet sich ein Skandinavienhoch, das die wellende Front nicht nach Deutschland herein lässt. Erst nachmittags gelingt es ihr möglicherweise in abgeschwächter Form. Es ist wolkiger als am Montag. Die Sonne ist aber zeitweise dabei. Mit nachts 8 ° und tags 21 ° ist es nur wenig kühler.
Glaskugelbereich: Es gibt einen Kampf zwischen hohem Druck im Nordosten Europas und tiefem Druck im Südwesten. Die jeweiligen Tagessieger stehen noch nicht fest. Diese Wetterlage sorgt aber für überdurchschnittliche Temperaturen.
Welch ein Himmel heute Morgen. Das tiefe Blau hielt den ganzen Tag. In Hemer wurden die meisten Sonnenstunden von allen veröffentlichten NRW-Stationen gemessen. Und bei mir die höchste Temperatur.
Das wetterbestimmende Hochdruckgebiet ist heute Nacht und am frühen Vormittag mit seinem Schwerpunkt über uns hinweggezogen. Jetzt am Abend liegt es bereits über Polen. Die bei uns liegende Luftmasse war recht kühl, so dass es am frühen Morgen bei klarem Himmel zu leichtem Frost kam. Am Boden war es in Hemer sogar - 4,5 °. Das war auch in etwa die Temperatur auf den Autos. Kratzen war angesagt. Erst nach 11 Uhr überschritt die Temperatur die 10-Grad-Marke.
Tageshöchsttemperatur: 17.0 °
Tagestiefsttemperatur: - 0,6 °
Tagesmitteltemperatur: 7,5 °
Sonnenscheindauer: 12:21 Stunden (mehr geht astronomisch nicht)
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Samstag: Mittags liegt unser Hoch an der Westgrenze Weißrusslands. Als Gegenspielerin fungiert eine wellende Front über der Bretagne, die nur sehr langsam nach Osten vorankommt. So sieht es am Himmel ähnlich aus wie heute. Die Luft ist nicht mehr ganz so trocken. So werden sich einige Quellwolken bilden. Sie stören aber nicht, denn es wird richtig warm. Nachts 5 °, am Tag sehr schnell wärmer bis auf knapp 24 °. Es könnte einen Mendener Tagesrekord für einen 7. April geben.
Gegen Abend wird ein Grill-Aroma über der Stadt liegen. Es löst den Feinstaub aus den Holzkaminen endgültig ab.
Sonntag: Die Front kommt nun doch nicht nach Deutschland herein. Sie liegt mittags an der holländischen Nordseeküste. So gibt es den strahlendsten Weißensonntag seit langem. Die Sonne scheint bei höchstens einigen harmlosen Wolken von morgens bis abends. Es wird wohl noch etwas wärmer. Nachts 6 °, nachmittags könnte es den ersten Sommertag des Jahres geben: 25 °.
Montag: Zwar fällt der Luftdruck. In der warmen Luftmasse wird es bei Nordostwind aber kaum feuchter. So ist es wieder heiter und trocken. Da der Wind nicht mehr aus Süden kommt und der Sauerlandföhn als Unterstützer ausfällt, wird es etwas kühler. Nachts 6 °, am Tag 23 °.
Dienstag: Ich habe in der Vergangenheit oft über die meines Erachtens größere Erhaltensneigung der Wetterlagen gegenüber früher geschrieben. Darüber liest man in den meteorologischen Veröffentlichungen jetzt auch schon mal. Als Grund gilt die Temperaturzunahme in höheren Breiten. Dadurch wird die Dynamik im Wettergeschehen geringer. Am Dienstag bildet sich ein Skandinavienhoch, das die wellende Front nicht nach Deutschland herein lässt. Erst nachmittags gelingt es ihr möglicherweise in abgeschwächter Form. Es ist wolkiger als am Montag. Die Sonne ist aber zeitweise dabei. Mit nachts 8 ° und tags 21 ° ist es nur wenig kühler.
Glaskugelbereich: Es gibt einen Kampf zwischen hohem Druck im Nordosten Europas und tiefem Druck im Südwesten. Die jeweiligen Tagessieger stehen noch nicht fest. Diese Wetterlage sorgt aber für überdurchschnittliche Temperaturen.
Donnerstag, 5. April 2018
05. April 2018
Menden heute:
Trog und Kaltfront des nach Skandinavien ziehenden Tiefs haben fast den ganzen Tag stark bewölktes Wetter bei uns hinterlassen. Seit heute Vormittag steigt der Luftdruck stetig. Die vor dem Hochdruckgebiet einfließende Nordseeluft ließ der Sonne aber erst am Abend eine Chance.
Tageshöchsttemperatur: 9,9 °
Tagestiefsttemperatur: 2,0 °
Tagesmitteltemperatur: 7,4 °
Sonnenscheindauer: 1:47 Stunden
Regen: 1,2 mm
Entwicklung:
Freitag: Die Lage des Hochs Freitag Mittag ist von den Modellen schon seit Tagen ziemlich genau vorhergesagt worden: An der tschechischen Grenze. Das ist eine für uns optimale Lage. Von Südosten wird um das Hoch herum im Uhrzeigersinn trockene und im Laufe des Tages immer wärmere Luft zu uns geführt. Es ist den ganzen Tag sonnig. Nachts kann es leichten Frost geben. Am Tag geht es dann zunächst langsam, dann zügig hinauf bis auf 17 °.
Samstag zieht das Hoch nach Weißrussland. Die Warmluftzufuhr verstärkt sich noch. Es ist wieder sonnig bis leicht bewölkt und trocken. Nachts 5 °, nachmittags 23 °. Alle Stühle und Tische raus auf Balkon und Terrasse.
Sonntag hat sich das Hoch schon nach Russland verabschiedet und über der Nordsee liegt eine schwache Kaltfront. Es sieht heute so aus, als könne der Sonntag nochmal sehr freundlich werden. Es wird einige Wolken geben. Die warme Luft hat sich aber bei uns festgesetzt. Vielleicht wird es nach 6 ° in der Nacht sogar noch ein Grad wärmer als Samstag.
Zum Montag fällt der Luftdruck deutlich. Wir müssen daher mit noch mehr Wolken rechnen. Bei der östlichen Anströmung kann es aber durchaus auch wieder freundlich werden. Regen ist noch nicht zu erwarten. Es bleibt warm. Nachts 7 °, am Tag 22 °.
Glaskugelbereich: In den nächsten Tagen wird es leicht unbeständig sein. Es bleibt aber für die Jahreszeit "zu" warm. Schön für uns nach dem kalten März.
Trog und Kaltfront des nach Skandinavien ziehenden Tiefs haben fast den ganzen Tag stark bewölktes Wetter bei uns hinterlassen. Seit heute Vormittag steigt der Luftdruck stetig. Die vor dem Hochdruckgebiet einfließende Nordseeluft ließ der Sonne aber erst am Abend eine Chance.
Tageshöchsttemperatur: 9,9 °
Tagestiefsttemperatur: 2,0 °
Tagesmitteltemperatur: 7,4 °
Sonnenscheindauer: 1:47 Stunden
Regen: 1,2 mm
Entwicklung:
Freitag: Die Lage des Hochs Freitag Mittag ist von den Modellen schon seit Tagen ziemlich genau vorhergesagt worden: An der tschechischen Grenze. Das ist eine für uns optimale Lage. Von Südosten wird um das Hoch herum im Uhrzeigersinn trockene und im Laufe des Tages immer wärmere Luft zu uns geführt. Es ist den ganzen Tag sonnig. Nachts kann es leichten Frost geben. Am Tag geht es dann zunächst langsam, dann zügig hinauf bis auf 17 °.
Samstag zieht das Hoch nach Weißrussland. Die Warmluftzufuhr verstärkt sich noch. Es ist wieder sonnig bis leicht bewölkt und trocken. Nachts 5 °, nachmittags 23 °. Alle Stühle und Tische raus auf Balkon und Terrasse.
Sonntag hat sich das Hoch schon nach Russland verabschiedet und über der Nordsee liegt eine schwache Kaltfront. Es sieht heute so aus, als könne der Sonntag nochmal sehr freundlich werden. Es wird einige Wolken geben. Die warme Luft hat sich aber bei uns festgesetzt. Vielleicht wird es nach 6 ° in der Nacht sogar noch ein Grad wärmer als Samstag.
Zum Montag fällt der Luftdruck deutlich. Wir müssen daher mit noch mehr Wolken rechnen. Bei der östlichen Anströmung kann es aber durchaus auch wieder freundlich werden. Regen ist noch nicht zu erwarten. Es bleibt warm. Nachts 7 °, am Tag 22 °.
Glaskugelbereich: In den nächsten Tagen wird es leicht unbeständig sein. Es bleibt aber für die Jahreszeit "zu" warm. Schön für uns nach dem kalten März.
Mittwoch, 4. April 2018
04. April 2018
Rückblick:
Wie sah es mit der "Wärme" des ersten Frühlingsmonats März aus?
Der März ist in den letzten Jahren deutlich wärmer geworden. Im langjährigen Mittel kommt er auf eine Mitteltemperatur von 4,5 °. In diesem Jahrhundert war er durchschnittlich 5,3 ° warm. Und 2018? Es war ziemlich kühl. Wir erreichten mit 4,4 ° nicht einmal das langjährige Mittel. Es ist nicht ungewöhnlich, dass auf einen kalten Februar auch ein kalter März folgt. Letztes Jahr folgte auf einen deutlich zu warmen Februar ein mit einer Mitteltemperatur von 9,0 ° außergewöhnlich warmer März. Er war der wärmste seit Beginn meiner Messungen 1973 und der wärmste in Deutschland seit Beginn der Messungen 1881. 2018 also mal ein Rückschlag. Wir hatten 11 Frosttage (normal sind 9, in diesem Jahrhundert allerdings entgegen allen Erwartungen 11).
Menden heute:
Heute Nachmittag ist von Westen eine Kaltfront mit Schauern durchgezogen. Bereits heute Vormittag sorgte eine Schauer- und Gewitterlinie für eine Stunde Regen. Insgesamt kam aber nur eine Regensumme von 1,0 mm zusammen. Ansonsten konnten wir mal wieder durchaus zufrieden sein. Fast drei Stunden Sonne und knapp 15 ° sind durchaus frühlingskonform.
Auch der Boden ist in den letzten Tagen wärmer geworden:
Diese Grafik für Werl zeigt, dass seit dem Monatswechsel die Bodentemperatur bis in ein Meter Tiefe bei 5-10 Grad liegt. In den oberen 20 cm sehen wir an einigen Tagen schon 10 bis 15 Grad. Bei mehr als 10 Grad beginnen die Pflanzen zu treiben und der Rasen zu wachsen. Bereits bei über 5 ° beginnt das Wurzelwachstum.
Tageshöchsttemperatur: 14,6 °
Tagestiefsttemperatur: 6,5 °
Tagesmitteltemperatur: 11,2 °
Sonnenscheindauer: 2:56 Stunden
Regen: 1,0 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Das Tief zieht vom Ostatlantik nach Skandinavien. Uns überquert der Trog des Tiefs und eine Kaltfront. Alles nicht prickelnd. Wir müssen uns also auf einen unbeständigen Tag mit nur wenigen Wolkenlücken einstellen. Vormittags ist es noch häufig trocken oder es gibt leichte Schauer. Nachmittags zieht die Kaltfront mit Schauern durch. Erst gegen Abend sehen wir die Sonne wieder und dann regnet es bis Montag nicht mehr. Nachts 9 °, am Tag kaum wärmer.
Freitag zieht von Südwesten ein Hoch heran. Es liegt mittags an der tschechischen Grenze. Mit südöstlicher Strömung wird trockene, später warme Luft herangeführt. Nachts geht die Temperatur bis zum Gefrierpunkt zurück. Am Tag schafft es die Sonne dann aber doch, 16 ° zu erreichen.
Dabei ist es sonnig bis leicht bewölkt.
Samstag ist bereits der Höhepunkt der viertägigen Schönwetterperiode erreicht. Das Hoch liegt über Weißrussland und in breitem Strom fließt von Süden Warmluft ins Sauerland. Wieder ist es den ganzen Tag sonnig (die Amerikaner sehen allerdings auch Wolken). Nachts 5 °, nachmittags 22 °.
Sonntag liegt das Hoch bereits über Russland und eine Wellenstörung zieht von Nordwesten zu uns herein. Die Wolkenvorhersagen differieren noch. Allerdings bleibt es warm und auch trocken. Nachts 6 °, am Tag 22 °.
Wie sah es mit der "Wärme" des ersten Frühlingsmonats März aus?
Der März ist in den letzten Jahren deutlich wärmer geworden. Im langjährigen Mittel kommt er auf eine Mitteltemperatur von 4,5 °. In diesem Jahrhundert war er durchschnittlich 5,3 ° warm. Und 2018? Es war ziemlich kühl. Wir erreichten mit 4,4 ° nicht einmal das langjährige Mittel. Es ist nicht ungewöhnlich, dass auf einen kalten Februar auch ein kalter März folgt. Letztes Jahr folgte auf einen deutlich zu warmen Februar ein mit einer Mitteltemperatur von 9,0 ° außergewöhnlich warmer März. Er war der wärmste seit Beginn meiner Messungen 1973 und der wärmste in Deutschland seit Beginn der Messungen 1881. 2018 also mal ein Rückschlag. Wir hatten 11 Frosttage (normal sind 9, in diesem Jahrhundert allerdings entgegen allen Erwartungen 11).
Menden heute:
Heute Nachmittag ist von Westen eine Kaltfront mit Schauern durchgezogen. Bereits heute Vormittag sorgte eine Schauer- und Gewitterlinie für eine Stunde Regen. Insgesamt kam aber nur eine Regensumme von 1,0 mm zusammen. Ansonsten konnten wir mal wieder durchaus zufrieden sein. Fast drei Stunden Sonne und knapp 15 ° sind durchaus frühlingskonform.
Auch der Boden ist in den letzten Tagen wärmer geworden:
Diese Grafik für Werl zeigt, dass seit dem Monatswechsel die Bodentemperatur bis in ein Meter Tiefe bei 5-10 Grad liegt. In den oberen 20 cm sehen wir an einigen Tagen schon 10 bis 15 Grad. Bei mehr als 10 Grad beginnen die Pflanzen zu treiben und der Rasen zu wachsen. Bereits bei über 5 ° beginnt das Wurzelwachstum.
Tageshöchsttemperatur: 14,6 °
Tagestiefsttemperatur: 6,5 °
Tagesmitteltemperatur: 11,2 °
Sonnenscheindauer: 2:56 Stunden
Regen: 1,0 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Das Tief zieht vom Ostatlantik nach Skandinavien. Uns überquert der Trog des Tiefs und eine Kaltfront. Alles nicht prickelnd. Wir müssen uns also auf einen unbeständigen Tag mit nur wenigen Wolkenlücken einstellen. Vormittags ist es noch häufig trocken oder es gibt leichte Schauer. Nachmittags zieht die Kaltfront mit Schauern durch. Erst gegen Abend sehen wir die Sonne wieder und dann regnet es bis Montag nicht mehr. Nachts 9 °, am Tag kaum wärmer.
Freitag zieht von Südwesten ein Hoch heran. Es liegt mittags an der tschechischen Grenze. Mit südöstlicher Strömung wird trockene, später warme Luft herangeführt. Nachts geht die Temperatur bis zum Gefrierpunkt zurück. Am Tag schafft es die Sonne dann aber doch, 16 ° zu erreichen.
Dabei ist es sonnig bis leicht bewölkt.
Samstag ist bereits der Höhepunkt der viertägigen Schönwetterperiode erreicht. Das Hoch liegt über Weißrussland und in breitem Strom fließt von Süden Warmluft ins Sauerland. Wieder ist es den ganzen Tag sonnig (die Amerikaner sehen allerdings auch Wolken). Nachts 5 °, nachmittags 22 °.
Sonntag liegt das Hoch bereits über Russland und eine Wellenstörung zieht von Nordwesten zu uns herein. Die Wolkenvorhersagen differieren noch. Allerdings bleibt es warm und auch trocken. Nachts 6 °, am Tag 22 °.
03. April 2018
Rückblick:
Beginnen wir den Blick auf den Monat März mit dem Sonnenschein. Insgesamt schien die Sonne 155,4 Stunden. Das sind 22,4 Stunden mehr als das langjährige Mittel. Die Spanne der Sonnenstunden seit Betriebsbeginn der Wetterstation Hemer ist groß. Sie reicht von 82 Stunden im Jahr 2008 bis 203,8 Stunden im März 2011.
In diesem März gab es 7 Tage ohne oder fast ohne Sonne und 6 sehr sonnige Tage mit mehr als 9 Stunden Sonnenschein. Der sonnigste Tag war der 19. März mit 10,7 Stunden Sonne. Er war gleichzeitig einer der kältesten Tage mit einer mittleren Temperatur von - 2,1 °.
Menden heute:
Während in Frankfurt die Forsythien in Vollblüte stehen, sind in meinem Garten erst 10 % der Knospen aufgeblüht. Das ist deutlich zu spät. Der Frühling hat einiges aufzuholen.
Im Warmsektor des nordwesteuropäischen Tiefs hatten wir, begünstigt durch die südliche Anströmung des Sauerlandes, eine bevorzugte Lage. Es regnete tagsüber gar nicht. Erst am Abend kam ein kurzer Schauer mit 0,6 mm Regen herunter. Das sah im Süden NRWs ganz anders aus. In Siegen fielen 11,2 mm, in Meinerzhagen 9 mm und in Berleburg 8 mm Regen.
Mit 6:09 Stunden Sonnenschein lag die Wetterstation Hemer an zweiter Stelle in NRW. Nur in Warburg schien die Sonne noch etwas länger. In Köln gab es nur 1:36 Stunden Sonne.
Tageshöchsttemperatur: 18,3 °
Tagestiefsttemperatur: 8,9 °
Tagesmitteltemperatur: 12,5 °
Sonnenscheindauer: 6:09 Stunden
Regen: 0,6 mm
Entwicklung:
Mittwoch liegt ein Trog des ostatlantischen Tiefs über Deutschland mit einer Warmfront über der Küste und einer Kaltfront an der deutschen Westgrenze. Das ist keine gute Lage für unser Wetter. Es ist wechselnd, meist aber stark bewölkt. Bereits am Vormittag kommen im Vorfeld der Kaltfront Schauer auf. Dazwischen scheint auch mal die Sonne. Es bleibt recht warm. Nachts 8 °, am Tag 16 °.
Donnerstag zieht das Tief nach Skandinavien. Dabei überquert uns sein Trog. Wieder ist es meist stark bewölkt. Es kann immer mal wieder etwas regnen. Auch die Sonne kommt mal hervor. Es wird deutlich kälter. Nachts noch 8 °, am Tag kaum wärmer, 9 °. Ziemlich windig aus WSW.
Freitag legt sich ein Hoch über Deutschland. Es zieht zügig nach Polen. So kommen wir rasch auf seiner warme Westseite in eine südöstliche Strömung. Es ist sonnig und trocken. Nachts um den Gefrierpunkt. Am Tag 16 °.
Samstag: Zwischen einem Hoch über Weißrussland und tiefem Druck über dem Ostatlantik bleibt die südsüdöstliche Anströmung des Sauerlandes erhalten. Es ist wieder sonnig und trocken. Dabei wird es nochmal deutlich wärmer. Die 20 °-Marke werden wir vermutlich knacken. Nachts bei klarem Himmel 5 °.
Glaskugelbereich: Am Sonntag wird es deutlich wolkiger. Es bleibt aber noch warm und trocken. Der Montag ist völlig unsicher. Während die Amerikaner uns nochmal 20 ° gönnen, ist der europäische Wetterdienst beim Zustrom kühler Luft aus Nord: 9 °. Das sind 11 ° weniger als bei den Amis. Die Kanadier legen sich mit 16 ° in die Mitte.
Beginnen wir den Blick auf den Monat März mit dem Sonnenschein. Insgesamt schien die Sonne 155,4 Stunden. Das sind 22,4 Stunden mehr als das langjährige Mittel. Die Spanne der Sonnenstunden seit Betriebsbeginn der Wetterstation Hemer ist groß. Sie reicht von 82 Stunden im Jahr 2008 bis 203,8 Stunden im März 2011.
In diesem März gab es 7 Tage ohne oder fast ohne Sonne und 6 sehr sonnige Tage mit mehr als 9 Stunden Sonnenschein. Der sonnigste Tag war der 19. März mit 10,7 Stunden Sonne. Er war gleichzeitig einer der kältesten Tage mit einer mittleren Temperatur von - 2,1 °.
Menden heute:
Während in Frankfurt die Forsythien in Vollblüte stehen, sind in meinem Garten erst 10 % der Knospen aufgeblüht. Das ist deutlich zu spät. Der Frühling hat einiges aufzuholen.
Im Warmsektor des nordwesteuropäischen Tiefs hatten wir, begünstigt durch die südliche Anströmung des Sauerlandes, eine bevorzugte Lage. Es regnete tagsüber gar nicht. Erst am Abend kam ein kurzer Schauer mit 0,6 mm Regen herunter. Das sah im Süden NRWs ganz anders aus. In Siegen fielen 11,2 mm, in Meinerzhagen 9 mm und in Berleburg 8 mm Regen.
Mit 6:09 Stunden Sonnenschein lag die Wetterstation Hemer an zweiter Stelle in NRW. Nur in Warburg schien die Sonne noch etwas länger. In Köln gab es nur 1:36 Stunden Sonne.
Tageshöchsttemperatur: 18,3 °
Tagestiefsttemperatur: 8,9 °
Tagesmitteltemperatur: 12,5 °
Sonnenscheindauer: 6:09 Stunden
Regen: 0,6 mm
Entwicklung:
Mittwoch liegt ein Trog des ostatlantischen Tiefs über Deutschland mit einer Warmfront über der Küste und einer Kaltfront an der deutschen Westgrenze. Das ist keine gute Lage für unser Wetter. Es ist wechselnd, meist aber stark bewölkt. Bereits am Vormittag kommen im Vorfeld der Kaltfront Schauer auf. Dazwischen scheint auch mal die Sonne. Es bleibt recht warm. Nachts 8 °, am Tag 16 °.
Donnerstag zieht das Tief nach Skandinavien. Dabei überquert uns sein Trog. Wieder ist es meist stark bewölkt. Es kann immer mal wieder etwas regnen. Auch die Sonne kommt mal hervor. Es wird deutlich kälter. Nachts noch 8 °, am Tag kaum wärmer, 9 °. Ziemlich windig aus WSW.
Freitag legt sich ein Hoch über Deutschland. Es zieht zügig nach Polen. So kommen wir rasch auf seiner warme Westseite in eine südöstliche Strömung. Es ist sonnig und trocken. Nachts um den Gefrierpunkt. Am Tag 16 °.
Samstag: Zwischen einem Hoch über Weißrussland und tiefem Druck über dem Ostatlantik bleibt die südsüdöstliche Anströmung des Sauerlandes erhalten. Es ist wieder sonnig und trocken. Dabei wird es nochmal deutlich wärmer. Die 20 °-Marke werden wir vermutlich knacken. Nachts bei klarem Himmel 5 °.
Glaskugelbereich: Am Sonntag wird es deutlich wolkiger. Es bleibt aber noch warm und trocken. Der Montag ist völlig unsicher. Während die Amerikaner uns nochmal 20 ° gönnen, ist der europäische Wetterdienst beim Zustrom kühler Luft aus Nord: 9 °. Das sind 11 ° weniger als bei den Amis. Die Kanadier legen sich mit 16 ° in die Mitte.
Montag, 2. April 2018
02. April 2018
Menden heute:
Der schwache Zwischenhochkeil hat dem Ostermontag einen frühlingshaften Anstrich gegeben. Auch die Sonne schaffte es, sich einige Zeit durchzusetzen. So hieß die Devise heute: Nix wie raus.
Tageshöchsttemperatur: 13,5 Grad
Tagestiefsttemperatur: 1,3 Grad
Sonnenscheindauer: 4:22 Stunden (mehr Sonne gab es heute nirgends in NRW)
Regen: 0,
Entwicklung:
Dienstag: Nachts zieht die Warmfront des ostatlantischen Tiefs über uns hinweg. Es kann ein bisschen Sprühregen geben. Morgen liegen wir im Warmsektor in relativ feuchter Luft. Die Sonne wird versuchen, sich gegen die sich immer wieder neu bildenden Wolken zumindest zeitweise durchzusetzen. Mit der Sonne wird es frühlingshaft. Bei Südwind regt sich auch der Sauerlandföhn. Nachts 10 Grad, nachmittags bis 18 Grad.
Mittwoch haben wir ein bisschen Pech. Die Kaltfront des Tiefs zieht nicht einfach über uns hinweg. Sie bildet eine Welle, so etwas wie ein kleines Tief. So kommt sie nur noch langsam nach Osten voran und wird uns erst gegen Mittag mit kurzen Schauern überqueren. Meist ist es stark bewölkt. Erst nachmittags kann die Sonne herauskommen. Bei kräftigem südlichem Wind bleibt es warm. Nachts 9, am Tag 16 Grad.
Donnerstag fließt auf der Rückseite des nach Skandinavien gezogenen Tiefs kühle Nordseeluft zu uns. Es ist zunächst stark bewölkt mit Regen. Nachmittags besteht eine kleine Chance auf etwas Sonne. Nachts 8 Grad, am Tag nur noch 10 Grad.
Freitag: Zwischen dem ostatlantischen und dem Skandinavientief hat sich ein Hochdruckgebiet an die deutsch-polnische Grenze gelegt. Es liegt für uns günstig. Mit südöstlichen Winden wird trocken-warme Luft herangeführt. Es ist sonnig bis leicht bewölkt und nach kalter, klarer Nacht warm. Nachts 1 Grad, nachmittags 17 Grad.
Glaskugelbereich: Das Wochenende soll traumhaft werden. Heiteres bis wolkiges Wetter und bis zu 24 Grad. Für den Weißen Sonntag scheint mir das aber noch unsicher. Das ostatlantische Tief rückt uns doch ziemlich auf die Pelle. Jedenfalls bleibt es warm und es regnet wohl nicht.
Sonntag, 1. April 2018
01. April 2018
Menden heute:
In großen Teilen Deutschlands gab es heute auf der Rückseite des osteuropäischen Tiefs Aprilwetter. In Menden fielen die Schauer in der Nacht und am Vormittag. Seit 10.30 Uhr blieb es im wesentlichen trocken. Es war kühl, kein Hauch von Frühling. Keine Sonne.
Tageshöchsttemperatur: 6,5 Grad
Tagestiefsttemperatur: 3,6 Grad
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 4,3 mm (Gevelsberg 18 mm, Meinerzhagen 16 mm, Essen 15 mm)
Entwicklung:
Ostermontag sieht es etwas besser aus. Ein schwacher Zwischenhochkeil hat es schwer, in der feuchten Luft Wolkenlücken für die Sonne zu schaffen. Nachts kann noch der eine oder andere letzte Schauer fallen. Am Tag bleibt es trocken. Nachts 2 Grad, am Tag 13 Grad.
Dienstag befinden wir uns im Warmsektor des westeuropäischen Tiefs. Bei Frontdurchzug am frühen Morgen wird es regnen. Am Tag bleibt es voraussichtlich trocken. Das ist im Warmsektor allerdings nie sicher. Die Sonne wird hin und wieder durchkommen. Nachts 9 Grad, nachmittags 18 Grad. Mäßiger Südwind.
Mittwoch schickt uns das westeuropäische Tief eine Kaltfront. In der südwestlichen Strömung wird es dabei kaum kälter. Bei Frontdurchzug kann es etwas regnen. Der Wind frischt zeitweise auf. Den größten Teil des Tages ist es wolkig mit Aufheiterungen. Nachts 10 Grad, nachmittags 17 Grad.
Donnerstag folgt nachmittags eine weitere Kaltfront. Sie führt deutlich kühlere und feuchtere Nordseeluft ins Sauerland. Vormittags kann noch zeitweise die Sonne scheinen, nachmittags ist es bedeckt und es fallen einige Schauer. Nachts 7 Grad, am Tag 12 Grad.
Glaskugelbereich: Ab Freitag unter Hochdruckeinfluss trocken und deutlich wärmer. Frühling.
31. März 2018
Menden heute:
In der Mitte des europäischen Tiefs konnten wir uns heute wohlfühlen. Bei windschwachem Wetter war es an der Zeit, sich auf ein geschütztes Terrassenplätzchen zu begeben. Es war wolkig mit längeren Aufheiterungen. Der Regen war nachts gefallen. Überall kamen pünktlich die Osterglocken zur Blüte.
Tageshöchsttemperatur: 13,0 Grad
Tagestiefsttemperatur: 2,5 Grad
Sonnenscheindauer: 5:12 Stunden (Werl)
Regen: 4,0 mm
Entwicklung:
Ostern: Das europäische Tief zieht nach Weißrussland. Auf seiner Westseite strömt deutlich kühlere Luft aus Nordwesten ein. Den ganzen Tag kann es Schauer geben. Vor allem vormittags. Die Sonne lässt sich kaum blicken. Mit nachts 4 Grad und tagsüber 7 Grad kann das Osterfest keinen Staat machen.
Ostermontag: Zwischen dem nordosteuropäischen und dem westeuropäischen Tief baut sich bei uns ein schwacher Zwischenhochkeil auf. Er rettet die Feiertage ein bisschen. Zwar tut sich die Sonne in der feuchten Luft schwer, aber es wird nach kalten 2 Grad nachts noch 12 Grad warm. Meist ist es stark bewölkt. Regen fällt aber kaum.
Dienstagnacht zieht die Warmfront des westeuropäischen Tiefs durch. Es regnet bis zum frühen Morgen, allerdings relativ wenig. Am Tag lockern die Wolken zeitweise auf und die gestrige positive Vorhersagevariante soll eintreffen. Bei südlichem Wind soll es nachts 9 Grad und am Nachmittag 18 Grad warm werden.
Mittwoch ändert sich zunächst nicht viel. Nachmittags zieht von Westen eine Kaltfront nach Westdeutschland. Vormittags ist es wolkig mit Aufheiterungen. Nachmittags nimmt die Bewölkung zu. Auch der Südwind frischt kräftig auf. Gegen Abend kann es einzelne Schauer geben. Nachts 9, am Tag 17 Grad.
Freitag, 30. März 2018
30. März 2018
Menden heute:
Ein umfangreiches Tiefdrucksystem über Westeuropa mit mehreren Kernen bestimmt das Wetter in weiten Teilen Europas. Wir lagen begünstigt auf der Vorderseite des Systems. Zeitweise schien die Sonne. Eine Front erreichte uns erst am späten Abend von Südwesten mit etwas Regen.
Tageshöchsttemperatur: 13,3 Grad
Tagestiefsttemperatur: 1,0 Grad
Sonnenscheindauer: 5:12 Stunden
Regen: 0,4 mm
Entwicklung:
Karsamstag liegen wir inmitten des Tiefs in einem Gebiet ohne Fronten. Das führt zu niederschlagsfreiem und eher windarmem Wetter. Es ist wechselnd wolkig mit Aufheiterungen. Nachts 4 Grad, am Tag 12 Grad.
Ostern sieht es nicht so gut aus. Das Tief zieht nach Osten. Auf seiner Rückseite fließt kältere Meeresluft zu uns. Wechselnde Bewölkung mit einzelnen Schauern sind die Folgen. Viel Sonne gibt es nicht. Das Frühlingsgefühl der Vortage ist verschwunden. Eier suchen wäre am Samstag angenehmer gewesen. Nachts 3 Grad, nachmittags 7 Grad.
Ostermontag erreicht uns von Südwesten die Warmfront eines neuen ostatlantischen Tiefs. Wie immer bei Warmfronten werden zwar die Wolken dichter. Wie viel es regnet, ist kaum vorherzusagen. Jedenfalls wird es wieder wärmer. Vormittags kann noch kurze Zeit die Sonne scheinen. Nachts 1 Grad, am Tag 11 Grad.
Dienstag ist das Wetter noch ungewiss. Der DWD lässt vormittags eine Kaltfront über uns hinwegziehen. Andere Dienste lassen es 18 Grad warm werden. Morgen mehr.
Glaskugelbereich: Alle großen Dienste sehen uns zwischen einem Tief über dem Ostatlantik und einem Hoch über dem Kontinent in einer südwestlichen Strömung. Je nach Konstellation dieser Luftdruckgebilde ist es mehr oder weniger feucht. Jedenfalls bleibt es recht mild.
Donnerstag, 29. März 2018
29. März 2018
Menden heute:
Bei geringen Luftdruckgegensätzen gab es bei wechselnder Bewölkung einzelne Schauer, aber auch kurze sonnige Abschnitte. Erneut können wir mit den Temperaturen nicht zufrieden sein. Das ist einfach kein Frühlingsfeeling.
Tageshöchsttemperatur: 8,2 Grad
Tagestiefsttemperatur: 2,0 Grad
Sonnenscheindauer: 3:30 Stunden
Regen: 4,0 mm
Entwicklung:
Karfreitag: Auf der Vorderseite eines Tiefs über der Normandie fließt wärmere Luft aus Südosten zu uns. Die Luft ist relativ feucht. So sind einzelne schwache Schauer nicht auszuschließen. Insgesamt ist das Kreuztrachtwetter aber akzeptabel. Zeitweise scheint die Sonne, der Wind ist schwächer als heute und nach kalter Nacht geht es morgen hoch bis auf 14 Grad. Am späteren Abend erreicht uns die Front des dann über London liegenden Tiefs mit einigen Schauern.
Karsamstag: Das Tief bleibt an Ort und Stelle liegen. Die feuchte Luft hinter der Front macht es der Sonne schwer. Sie findet aber ihre Wolkenlücken. Regen gibt es am Tag vermutlich nicht. Nachts 5 Grad, am Tag 10 Grad. Westlicher Wind.
Ostern: Im Laufe des Tages kommen wir in den Bereich einer schwachen Hochdruckbrücke. Von Norden fließt wieder kältere Luft ins Sauerland. Sie schiebt sich unter die hier liegende etwas wärmere Luftmasse. Diese Hebung führt zu Wolkenbildung. So sehen wir die Sonne selten. Es kann einzelne schwache Schauer geben. Nachts 2 Grad, am Tag 7 Grad.
Ostermontag: Auf der einen Seite bleibt die Hochdruckbrücke erhalten. Auf der anderen - westlichen - Seite kommt uns die Warmfront des Ostatlantiktiefs immer näher. Vormittags hält das Wetter noch einigermaßen. Nachmittags wird es regnerisch. Nachts 1 Grad, am Tag 11 Grad.
Glaskugelbereich: Dienstag bis Donnerstag wird das Wetter vom Atlantiktief bestimmt. Es ist unbeständig, aber relativ warm.
Mittwoch, 28. März 2018
28. März 2018
Menden heute:
Der Trog eines ostatlantischen Tiefdrucksystems mit eingelagertem kleinen Tief und mehreren Fronten überquerte uns heute Nachmittag und heute Abend. Ab etwa 15 Uhr regnete es ununterbrochen. Am späten Abend sind die Fronten durch und der Regen lässt nach.
Tageshöchsttemperatur: 9,8 Grad
Tagestiefsttemperatur: 5,4 Grad
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 6,5 mm
Entwicklung:
Donnerstag befinden wir uns in einem Frontenniemandsland (Wortschöpfung). In der feuchten Luft muss sich die Sonne ihre Wolkenlücken erkämpfen. Der eine oder andere kurze leichte Schauer ist drin. Wie heute ist der Wind zum Teil stark. Nachts 3 Grad, am Tag 8 Grad.
Freitag kommt uns das westeuropäische Tief näher. Die Strömung dreht auf Südost. Dadurch wird es bei wechselnder Bewölkung mit Auflockerungen deutlich wärmer. Abends kommt eine Front des Tiefs zu uns. Später beginnt es zu regnen. Nachts 0 Grad, nachmittags 14 Grad. Der Wind flaut ab.
Samstag ändert sich wenig. Allerdings wird es hinter der Front deutlich kälter. Die eingeflossene feuchte Luft macht es der Sonne schwer. Es ist wieder wechselnd wolkig mit einigen schwachen Regenfällen. Nachts 3, am Tag 9 Grad.
Sonntag liegen wir zwischen zwei Tiefdruckgebieten über den Azoren und über dem Baltikum. Die neuen Karten sehen mal wieder kein schönes Wetter. Es ist meist stark bewölkt. Vor allem vormittags kann es einige Tropfen regnen. Es ist kühl. Nachts 1 Grad, am Tag 7 Grad. Alles andere als das, was wir uns zu Ostern wünschen.
Glaskugelbereich: Der Ostermontag ist sonniger und wärmer. Nachts - 1 Grad, nachmittags 10 Grad. Dienstag wird es noch wärmer.
Dienstag, 27. März 2018
27. März 2018
Menden heute:
Am Rande des nordwesteuropäischen Tiefdrucksystems lagen wir heute im Bereich geringer Luftdruckgegensätze. Entsprechend ruhig war das Wetter. Zeitweise schien bei wechselnder Bewölkung die Sonne. Erst zum Abend verdichteten sich die Wolken und der Ausläufer des Tiefs griff von Südwesten auf das Sauerland über. Gegen 18 Uhr begann es zu regnen.
Tageshöchsttemperatur: 10,9 Grad
Tagestiefsttemperatur: 1,3 Grad
Sonnenscheindauer: 4:48 Stunden
Regen: 1,0 mm
Entwicklung:
Mittwoch: Eine Front nach der anderen überquert uns im Laufe des Tages. Am besten sieht es noch am Vormittag aus. Da regnet es nicht viel. Nachmittags und abends wird es richtig nass. Nachts 5 Grad, am Tag bei zeitweise auffrischendem Wind 9 Grad.
Donnerstag ziehen die Fronten nach Norditalien. Wir geraten unter schwachen Hochdruckeinfluss. Es ist wechselnd wolkig bei nur geringer Schauerneigung. Nachts 3 Grad, am Tag 8 Grad.
Freitag liegen wir an der Vorderseite eines Tiefs mit Kern bei Cornwall. Die Strömung dreht auf Südost und wir geraten in etwas wärmere Luft. Nachts ist es bei zeitweise aufreißender Bewölkung nochmal kalt mit - 1 Grad. Am Tag ist es wolkig mit Auflockerungen und bis zum Abend trocken. Nachmittags 13 Grad. Abends kommen wir stärker in den Bereich des Tiefs und es gibt einige Schauer.
Samstag reicht ein umfangreiches Tiefdrucksystem von den Azoren bis nach Weißrussland. Da kann man kein gutes Wetter erwarten. Meist ist es stark bewölkt bis bedeckt. Es gibt nur kurze sonnige Momente. Vormittags kann es einige leichte Schauer geben. Nachmittags bleibt es vermutlich trocken.
Nachts 2 Grad, am Tag 10 Grad.
Glaskugelbereich: Nach den heutigen Karten sollen die beiden Ostertage doch nicht unfreundlich werden. Tagestemperaturen um die 10 Grad. Nur geringe Schauerneigung.
26. März 2018
Menden heute:
Bei geringen Luftdruckgegensätzen gab es einen angenehmen Frühlingstag. Wechselnde Bewölkung, zeitweilige Sonne und nur schwacher Wind bestimmten den Tag.
Tageshöchsttemperatur: 10,6 Grad
Tagestiefsttemperatur: 3,8 Grad
Sonnenscheindauer: 4:48 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Dienstag bleibt es zunächst noch ähnlich wie am Montag. Die Sonne scheint am Vormittag. Mittags nehmen die Wolken zu. Ein Frontensystem nimmt Anlauf auf Westdeutschland. Etwa ab 18 Uhr beginnt es zu regnen. Die schwache Schauerlinie nach Mitternacht lassen wir mal außen vor.
Nachts 1 Grad bei nach dem Schauer aufgelockerter Bewölkung. Am Tag 10 Grad.
Mittwoch überquert uns ein Trog mit einem eingelagerten Tief über Süddeutschland. Den ganzen Tag besteht Regenneigung. Vor allem nachmittags regnet es zeitweise kräftig. Dabei wird es kühler. Nachts 6 Grad, am Tag 8 Grad.
Donnerstag sieht es wieder besser aus. Ein schwacher Hochkeil sorgt für abflauenden Regen und zumindest einige Sonnenzeiten am Nachmittag. Wärmer wird es kaum. Nachts 4 Grad, am Tag 9 Grad.
Freitag liegen wir zwischen einem Hoch über der Ostsee und einem Tief über der Bretagne. Kein gutes, aber zumindest regenfreies Prozessionswetter. Nacht um null Grad, nachmittags bis 13 Grad
Glaskugelbereich: Am Osterwochenende eher dürftiges Wetter. Mal Sonne, mal,Regen, um 10 Grad.
Sonntag, 25. März 2018
25. März 2018
Menden heute:
Eine schwache Hochdruckbrücke über Mitteleuropa schuf diesen schönen Frühlingstag. Er begann mit Nachtfrost. Bei oft sonnigem Himmel ging es nachmittags bis auf 12 Grad hinauf.
Tageshöchsttemperatur: 12,3 Grad
Tagestiefsttemperatur: - 1,1 Grad
Sonnenscheindauer: 7:06 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Montag reicht ein schwächlicher Hochkeil bis nach Westdeutschland. Vormittags zieht eine ebenso schwächliche Mischfront durch. So beginnt der Tag bedeckt. Vielleicht gibt es den einen oder anderen Regentropfen. Nachmittags lockern die Wolken auf und die Sonne kommt raus. Nachts 5 Grad, am Tag 10 Grad.
Dienstagnachmittag erreicht uns von Westen ein Frontensystem. Es führt zu einer nachhaltigen Wetterverschlechterung, die auch am Mittwoch anhält. Vormittags gibt es noch etwas Sonne, gegen Mittag beginnt es zu regnen. Es regnet mit Unterbrechungen den ganzen Tag und die Nacht durch. Nachts 1 Grad, am Tag 9 Grad.
Mittwoch liegt einTief des atlantischen Systems über Deutschland. Es regnet mit der größten Intensität am Nachmittag. Kräftiger Südwestwind. Nachts 6, am Tag 1 Grad.
Donnerstag schiebt sich von Südwesten ein Hochkeil zu uns und das Wetter bessert sich nachhaltig.
Nachts 3 Grad, am Tag 10 Grad. Zeitweilig scheint die Sonne.
Samstag, 24. März 2018
24. März 2018
Rückblick:
Waren die letzten 12 Monate zu warm oder zu kalt? Unser kurzes Wettergedächtnis meint zunächst einmal: Solange ich mich erinnern kann, ist es kalt. Und dann die Fakten:
Zwei der letzten 12 Monate waren gegenüber dem langjährigen Mittel zu kalt, zehn zu warm. Insgesamt beträgt die Abweichung + 1,9 °. Das ist viel. Insbesondere der März letzten Jahres fiel völlig aus dem Rahmen. 4,5 ° zu warm. Mitteltemperatur 9,0 °. Die letzte Märzwoche zeigte sich mit Höchstwerten von 15 - 24 ° fast sommerlich. Zum Vergleich: Dieser März wird vermutlich unter dem langjährigen Mittel bleiben. Bis gestern lag das Monatsmittel bei 3,8 °.
Auch Mai und Juni 2017 ließen als sommerliche Monate die Rekorde purzeln. Der Mai war der zweitwärmste, der Juni der wärmste seit Beginn meiner Messungen. Natürlich galt das auch für den März. Er war der wärmste.
Ein zu kalter September ist leider keine Ausnahme mehr. Irgendwie schwächelt dieser Monat, den wir ja doch gern noch zum Sommer zählen. Sechs Septembermonate in diesem Jahrhundert lagen unter dem langjährigen Mittel. Das passt nicht zu den anderen Monaten und auch nicht zur Klimaerwärmung.
Menden heute:
Heute bestimmte das Osteuropahoch unser Wetter. Das Tief über der Biskaya zog nach Südosten und kümmerte uns nicht. So schien heute oft die Sonne. Typisch für Sonne am Vormittag in feuchter Luft: Mittagsbewölkung. Sie entsteht durch Wolkenbildung aufgrund der hohen Verdunstung vom Boden und aus Wäldern. Nachmittags reißt dann die Wolkendecke wieder auf. So auch heute. Und es wurde fast frühlingshaft warm.
Tageshöchsttemperatur: 12,4 Grad
Tagestiefsttemperatur: 0,1 Grad
Tagesmitteltemperatur: 6,0 Grad
Sonnenscheindauer: 8:10 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Sonntag wird die Front des kleinen Resttiefs bei Bordeaux über der Nordsee rückläufig und bewegt sich langsam zu uns. Sie hat nur Wolken, keinen Regen im Gepäck. Die Sonne scheint öfter in der ersten Tageshälfte. Nachmittags ist es etwas stärker bewölkt. Die Temperatur geht bei klarem Himmel nachts auf einen Wert nahe dem Gefrierpunkt zurück. Nachmittags wird es 10 °.
Montag überquert uns die Front am frühen Morgen mit etwas Regen. Danach lockern die Wolken zeitweise auf. Die Sonne hält sich gegenüber den Vortagen aber etwas zurück. Sie muss sich durch die einfließende Nordseeluft kämpfen. Nachts 3 °, am Tag 8 °.
Dienstag müssen wir völlig auf Sonne verzichten. Von Westen erreicht uns die Front eines Tiefs über Ostengland. Etwa ab Mittag regnet es, zeitweise auch kräftig. Nachts 4 °, am Tag 8 °.
Mittwoch ersetzt ein neues Tief, das nachmittags von Frankreich heranzieht, mit seinen Fronten das schlechte Wetter von gestern. Es regnet den ganzen Tag zeitweise. Dabei ändern sich die Temperaturen tags und nachts kaum: 5-6 °.
Glaskugelbereich: Erst zum Wochenende wird es wärmer. Auch mal über 10 °. Aber schönes Wetter? Sehr fraglich.
Waren die letzten 12 Monate zu warm oder zu kalt? Unser kurzes Wettergedächtnis meint zunächst einmal: Solange ich mich erinnern kann, ist es kalt. Und dann die Fakten:
Zwei der letzten 12 Monate waren gegenüber dem langjährigen Mittel zu kalt, zehn zu warm. Insgesamt beträgt die Abweichung + 1,9 °. Das ist viel. Insbesondere der März letzten Jahres fiel völlig aus dem Rahmen. 4,5 ° zu warm. Mitteltemperatur 9,0 °. Die letzte Märzwoche zeigte sich mit Höchstwerten von 15 - 24 ° fast sommerlich. Zum Vergleich: Dieser März wird vermutlich unter dem langjährigen Mittel bleiben. Bis gestern lag das Monatsmittel bei 3,8 °.
Auch Mai und Juni 2017 ließen als sommerliche Monate die Rekorde purzeln. Der Mai war der zweitwärmste, der Juni der wärmste seit Beginn meiner Messungen. Natürlich galt das auch für den März. Er war der wärmste.
Ein zu kalter September ist leider keine Ausnahme mehr. Irgendwie schwächelt dieser Monat, den wir ja doch gern noch zum Sommer zählen. Sechs Septembermonate in diesem Jahrhundert lagen unter dem langjährigen Mittel. Das passt nicht zu den anderen Monaten und auch nicht zur Klimaerwärmung.
Menden heute:
Heute bestimmte das Osteuropahoch unser Wetter. Das Tief über der Biskaya zog nach Südosten und kümmerte uns nicht. So schien heute oft die Sonne. Typisch für Sonne am Vormittag in feuchter Luft: Mittagsbewölkung. Sie entsteht durch Wolkenbildung aufgrund der hohen Verdunstung vom Boden und aus Wäldern. Nachmittags reißt dann die Wolkendecke wieder auf. So auch heute. Und es wurde fast frühlingshaft warm.
Tageshöchsttemperatur: 12,4 Grad
Tagestiefsttemperatur: 0,1 Grad
Tagesmitteltemperatur: 6,0 Grad
Sonnenscheindauer: 8:10 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Sonntag wird die Front des kleinen Resttiefs bei Bordeaux über der Nordsee rückläufig und bewegt sich langsam zu uns. Sie hat nur Wolken, keinen Regen im Gepäck. Die Sonne scheint öfter in der ersten Tageshälfte. Nachmittags ist es etwas stärker bewölkt. Die Temperatur geht bei klarem Himmel nachts auf einen Wert nahe dem Gefrierpunkt zurück. Nachmittags wird es 10 °.
Montag überquert uns die Front am frühen Morgen mit etwas Regen. Danach lockern die Wolken zeitweise auf. Die Sonne hält sich gegenüber den Vortagen aber etwas zurück. Sie muss sich durch die einfließende Nordseeluft kämpfen. Nachts 3 °, am Tag 8 °.
Dienstag müssen wir völlig auf Sonne verzichten. Von Westen erreicht uns die Front eines Tiefs über Ostengland. Etwa ab Mittag regnet es, zeitweise auch kräftig. Nachts 4 °, am Tag 8 °.
Mittwoch ersetzt ein neues Tief, das nachmittags von Frankreich heranzieht, mit seinen Fronten das schlechte Wetter von gestern. Es regnet den ganzen Tag zeitweise. Dabei ändern sich die Temperaturen tags und nachts kaum: 5-6 °.
Glaskugelbereich: Erst zum Wochenende wird es wärmer. Auch mal über 10 °. Aber schönes Wetter? Sehr fraglich.
Freitag, 23. März 2018
23. März 2018
Menden heute:
Wieder ein recht trüber Tag mit genau sechs Minuten Sonne. Zwar war es etwas wärmer als gestern. Auch hat es tagsüber nicht mehr geregnet. Dennoch geht uns dieses Wetter langsam auf den Keks. Die Tage werden länger. Die Sonne steht höher. Übermorgen beginnt die Sommerzeit und es ist bis fast 20 Uhr hell. Aber das Wetter ändert sich auch mittelfristig nicht großartig. Märzwinter heißt die nicht selten anzutreffende Wetterwirklichkeit.
Tageshöchsttemperatur: 8,4 °
Tagestiefsttemperatur: 4,5 °
Tagesmitteltemperatur: 5,8 °
Sonnenscheindauer: 6 Minuten
Regen: 1,2 mm (Lüdenscheid 5,2 mm, Meinerzhagen 3,5 mm)
Entwicklung:
Samstag: Zwischen einem schwachen Hoch über Osteuropa und einem Tief über Westeuropa befinden wir uns in einer windschwachen Zone mit geringen Luftdruckgegensätzen. Der Wind weht aus dem Hoch heraus und kommt daher aus östlichen Richtungen. Es ist wechselnd bewölkt. Zeitweise kommt die Sonne heraus und treibt die Temperatur nach recht kalter Nacht (2 °) auf 11 ° herauf. Der Samstag wird wohl der schönere Tag des Wochenendes.
Aber auch der Sonntag ist o.k. Von Norden her dringt eine Mischfront ins Sauerland. Sie liegt mittags noch an der Nordsee. Der Morgen ist noch freundlich. Dann verdichtet sich die Bewölkung langsam. Nachts ist es recht kalt. Wir schlittern so eben an Negativtemperaturen vorbei. Nachmittags wird es wieder 11 °. Regen fällt nicht.
Montagmittag hat uns die Front überquert. Sie liegt etwa am 50. Breitengrad (Frankfurt) und hat einen Schwall Nordseeluft mitgebracht. Es ist wieder kühler. Die Sonne schafft es aber, hin und wieder durchzukommen. Wir müssen aber auch mit dem einen oder anderen Schauer rechnen, vorzugsweise vormittags bei Frontdurchgang. Nachts 3 °, am Tag 8-9 °.
Dienstag übernimmt ein langgestrecktes Tief, das von Grönland bis zu den Alpen reicht, die Regie über unser Wetter. Etwa mittags beginnt es schauerartig zu regnen. Es kommen einige mm zusammen. Nachts 1-2 °, am Tag 7 °.
Glaskugelbereich: Tiefdruckeinfluss. Am Mittwoch gibt es bei Temperaturen, die auch tagsüber nur einige Grad über dem Gefrierpunkt liegen, Schneeregen- oder sogar Schneeschauer. Auch am Donnerstag bleibt es nach Nachtfrost bei am Tage wechselnder Bewölkung kalt. Zum Karsamstag hin könnte es deutlich wärmer werden.
Nach dieser Karte einer US-Vorhersagezentrale ist es vom 23.-31. März in fast ganz Europa zu kalt. Zu warm ist es in der Türkei und im Nahen Osten. Auch Spanien und Griechenland sind deutlich kühler als sonst.
Wieder ein recht trüber Tag mit genau sechs Minuten Sonne. Zwar war es etwas wärmer als gestern. Auch hat es tagsüber nicht mehr geregnet. Dennoch geht uns dieses Wetter langsam auf den Keks. Die Tage werden länger. Die Sonne steht höher. Übermorgen beginnt die Sommerzeit und es ist bis fast 20 Uhr hell. Aber das Wetter ändert sich auch mittelfristig nicht großartig. Märzwinter heißt die nicht selten anzutreffende Wetterwirklichkeit.
Tageshöchsttemperatur: 8,4 °
Tagestiefsttemperatur: 4,5 °
Tagesmitteltemperatur: 5,8 °
Sonnenscheindauer: 6 Minuten
Regen: 1,2 mm (Lüdenscheid 5,2 mm, Meinerzhagen 3,5 mm)
Entwicklung:
Samstag: Zwischen einem schwachen Hoch über Osteuropa und einem Tief über Westeuropa befinden wir uns in einer windschwachen Zone mit geringen Luftdruckgegensätzen. Der Wind weht aus dem Hoch heraus und kommt daher aus östlichen Richtungen. Es ist wechselnd bewölkt. Zeitweise kommt die Sonne heraus und treibt die Temperatur nach recht kalter Nacht (2 °) auf 11 ° herauf. Der Samstag wird wohl der schönere Tag des Wochenendes.
Aber auch der Sonntag ist o.k. Von Norden her dringt eine Mischfront ins Sauerland. Sie liegt mittags noch an der Nordsee. Der Morgen ist noch freundlich. Dann verdichtet sich die Bewölkung langsam. Nachts ist es recht kalt. Wir schlittern so eben an Negativtemperaturen vorbei. Nachmittags wird es wieder 11 °. Regen fällt nicht.
Montagmittag hat uns die Front überquert. Sie liegt etwa am 50. Breitengrad (Frankfurt) und hat einen Schwall Nordseeluft mitgebracht. Es ist wieder kühler. Die Sonne schafft es aber, hin und wieder durchzukommen. Wir müssen aber auch mit dem einen oder anderen Schauer rechnen, vorzugsweise vormittags bei Frontdurchgang. Nachts 3 °, am Tag 8-9 °.
Dienstag übernimmt ein langgestrecktes Tief, das von Grönland bis zu den Alpen reicht, die Regie über unser Wetter. Etwa mittags beginnt es schauerartig zu regnen. Es kommen einige mm zusammen. Nachts 1-2 °, am Tag 7 °.
Glaskugelbereich: Tiefdruckeinfluss. Am Mittwoch gibt es bei Temperaturen, die auch tagsüber nur einige Grad über dem Gefrierpunkt liegen, Schneeregen- oder sogar Schneeschauer. Auch am Donnerstag bleibt es nach Nachtfrost bei am Tage wechselnder Bewölkung kalt. Zum Karsamstag hin könnte es deutlich wärmer werden.
Nach dieser Karte einer US-Vorhersagezentrale ist es vom 23.-31. März in fast ganz Europa zu kalt. Zu warm ist es in der Türkei und im Nahen Osten. Auch Spanien und Griechenland sind deutlich kühler als sonst.
22. März 2018
Menden heute:
Ein wettermäßig mieser Tag. Leichter Regen oder Sprühregen verfolgte uns den ganzen Tag. Begonnen hatte es mit Schneeregen am Morgen. Verantwortlich war ein kleines Tief mit Warm- und Kaltfront über Niedersachsen, das heute Abend auch dort "verhungerte".
Tageshöchsttemperatur: 6,0 °
Tagestiefsttemperatur: 1,6 °
Tagesmitteltemperatur: 4,0 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 6,5 mm
Entwicklung:
Freitag: Bei geringen Luftdruckgegensätzen bleibt die eingeflossene sehr feuchte Luftmasse erhalten. Es ist wieder meist stark bewölkt. Nur kurz kann vor allem nachmittags mal die Sonne durchkommen. Der Regen hört am Morgen endgültig auf. Nachts 4 °, am Tag 8 °.
Samstag dreht zwischen einem Hoch über Weißrussland und tiefem Druck über Westeuropa der Wind vorübergehend auf Süd und es kommt etwas wärmere und trockenere Luft zu uns. Es ist zunächst heiter bis wolkig. Mittags nimmt die Bewölkung zu. Die Sonne hat die Feuchtigkeit auf Böden und Wäldern verdunsten lassen. Wolken sind die Folge. Später kann es wieder auflockern. Es ist deutlich wärmer. Nachts 3 °, am Tag 11 °.
Sonntag: Mittags schwenkt von Nordwesten die Kaltfront eines Norwegentiefs zu uns herein. Die zunächst lockere Bewölkung verdichtet sich. Regen gibt es - wenn überhaupt - frühestens in der Nacht zu Montag. Die Temperatur ändert sich kaum.
Montag: Tiefer Druck über dem Atlantik und der Nordsee und höherer Druck südlich von uns lassen die Westdrift aufleben. Die Luft kommt vom Atlantik. Fronten sind zunächst nicht eingelagert. So kann es weitgehend trocken bleiben. Nachmittags könnte es etwas regnen. Nachts bei aufgelockerter Bewölkung 1 °, am Tag 10 °.
Glaskugelbereich: Auch wenn es niemand hören will, es wird wieder kälter. In der Karwoche kann durchaus wieder Schnee fallen. Von Frühling keine Spur. Der März wird endgültig zu kalt ausfallen.
Ein wettermäßig mieser Tag. Leichter Regen oder Sprühregen verfolgte uns den ganzen Tag. Begonnen hatte es mit Schneeregen am Morgen. Verantwortlich war ein kleines Tief mit Warm- und Kaltfront über Niedersachsen, das heute Abend auch dort "verhungerte".
Tageshöchsttemperatur: 6,0 °
Tagestiefsttemperatur: 1,6 °
Tagesmitteltemperatur: 4,0 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 6,5 mm
Entwicklung:
Freitag: Bei geringen Luftdruckgegensätzen bleibt die eingeflossene sehr feuchte Luftmasse erhalten. Es ist wieder meist stark bewölkt. Nur kurz kann vor allem nachmittags mal die Sonne durchkommen. Der Regen hört am Morgen endgültig auf. Nachts 4 °, am Tag 8 °.
Samstag dreht zwischen einem Hoch über Weißrussland und tiefem Druck über Westeuropa der Wind vorübergehend auf Süd und es kommt etwas wärmere und trockenere Luft zu uns. Es ist zunächst heiter bis wolkig. Mittags nimmt die Bewölkung zu. Die Sonne hat die Feuchtigkeit auf Böden und Wäldern verdunsten lassen. Wolken sind die Folge. Später kann es wieder auflockern. Es ist deutlich wärmer. Nachts 3 °, am Tag 11 °.
Sonntag: Mittags schwenkt von Nordwesten die Kaltfront eines Norwegentiefs zu uns herein. Die zunächst lockere Bewölkung verdichtet sich. Regen gibt es - wenn überhaupt - frühestens in der Nacht zu Montag. Die Temperatur ändert sich kaum.
Montag: Tiefer Druck über dem Atlantik und der Nordsee und höherer Druck südlich von uns lassen die Westdrift aufleben. Die Luft kommt vom Atlantik. Fronten sind zunächst nicht eingelagert. So kann es weitgehend trocken bleiben. Nachmittags könnte es etwas regnen. Nachts bei aufgelockerter Bewölkung 1 °, am Tag 10 °.
Glaskugelbereich: Auch wenn es niemand hören will, es wird wieder kälter. In der Karwoche kann durchaus wieder Schnee fallen. Von Frühling keine Spur. Der März wird endgültig zu kalt ausfallen.
Donnerstag, 22. März 2018
21. März 2018
Menden heute:
Ein Keil des Atlantikhochs bestimmte heute unser Wetter. Die Warmfront eines Tiefs beim Nordkap sorgte für einige Wolken, die der Sonne aber nicht viel anhaben konnten. Trotz Warmfront war die herrschende Luftmasse ziemlich kalt.
Tageshöchsttemperatur: 4,7 °
Tagestiefsttemperatur: - 3,5 °
Tagesmitteltemperatur: 0,7 °
Sonnenscheindauer: 10:36 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Die Hochdrückbrücke unmittelbar südlich von uns bleibt bestehen. In eine Delle dieser Brücke schiebt sich morgen in der Frühe eine weitere Warmfront. Sie hat zunächst Schneeregen, dann zeitweiligen Regen im Gepäck. Heute Nacht geht die Temperatur nicht unter den Gefrierpunkt zurück. So brauchen wir nicht mit Straßenglätte zu rechnen. Am Tag auch nur 6 °.
Freitag: Eine schwache Nord-Süd gerichtete Hochdruckbrücke bringt mit südwestlichem Wind etwas trockenere Luft zu uns. Ob und wann - voraussichtlich am ehesten nachmittags - die Sonne scheinen wird, ist noch nicht sicher zu sagen. Regen gibt es kaum. Meist wird es stark bewölkt bis bedeckt sein. Die Temperatur steigt vor allem nachts (Tiefsttemperatur 4 °) an. Nachmittags 8 °.
Samstag: Ein Hoch über Weißrussland und ein Tief über Mallorca führen bei uns zu einer südöstlichen Strömung. Fronten gibt es nicht. So kann mit Hilfe des Sauerlandföhns auch mal die Sonne herauskommen und es wird ein einigermaßen freundlicher Tag. Nachts 3 °, am Tag mit Sonnenunterstützung 11 °. Kein Regen.
Sonntag: Bei ähnlicher Wetterlage und geringen Luftdruckgegensätzen über Deutschland ändert sich nicht viel am Wetter. Es ist wechselnd wolkig mit Auflockerungen und trocken. Nachts 2 °, am Tag 11 °.
Glaskugelbereich: Ein umfangreicher Höhentrog, der von Skandinavien bis nach Sizilien reicht, kann nicht zu gutem Wetter führen. Am Montag stülpt sich noch ein Hochkeil von Südwesten nach NRW vor und sorgt trotz Höhentief für einen ganz ordentlichen Tag mit geringer Regenwahrscheinlichkeit und einigen Sonnenstunden. Dienstag überwiegt Tiefdruckeinfluss auch am Boden. Vor allem nachmittags soll es regnen.
Ein Keil des Atlantikhochs bestimmte heute unser Wetter. Die Warmfront eines Tiefs beim Nordkap sorgte für einige Wolken, die der Sonne aber nicht viel anhaben konnten. Trotz Warmfront war die herrschende Luftmasse ziemlich kalt.
Tageshöchsttemperatur: 4,7 °
Tagestiefsttemperatur: - 3,5 °
Tagesmitteltemperatur: 0,7 °
Sonnenscheindauer: 10:36 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Die Hochdrückbrücke unmittelbar südlich von uns bleibt bestehen. In eine Delle dieser Brücke schiebt sich morgen in der Frühe eine weitere Warmfront. Sie hat zunächst Schneeregen, dann zeitweiligen Regen im Gepäck. Heute Nacht geht die Temperatur nicht unter den Gefrierpunkt zurück. So brauchen wir nicht mit Straßenglätte zu rechnen. Am Tag auch nur 6 °.
Freitag: Eine schwache Nord-Süd gerichtete Hochdruckbrücke bringt mit südwestlichem Wind etwas trockenere Luft zu uns. Ob und wann - voraussichtlich am ehesten nachmittags - die Sonne scheinen wird, ist noch nicht sicher zu sagen. Regen gibt es kaum. Meist wird es stark bewölkt bis bedeckt sein. Die Temperatur steigt vor allem nachts (Tiefsttemperatur 4 °) an. Nachmittags 8 °.
Samstag: Ein Hoch über Weißrussland und ein Tief über Mallorca führen bei uns zu einer südöstlichen Strömung. Fronten gibt es nicht. So kann mit Hilfe des Sauerlandföhns auch mal die Sonne herauskommen und es wird ein einigermaßen freundlicher Tag. Nachts 3 °, am Tag mit Sonnenunterstützung 11 °. Kein Regen.
Sonntag: Bei ähnlicher Wetterlage und geringen Luftdruckgegensätzen über Deutschland ändert sich nicht viel am Wetter. Es ist wechselnd wolkig mit Auflockerungen und trocken. Nachts 2 °, am Tag 11 °.
Glaskugelbereich: Ein umfangreicher Höhentrog, der von Skandinavien bis nach Sizilien reicht, kann nicht zu gutem Wetter führen. Am Montag stülpt sich noch ein Hochkeil von Südwesten nach NRW vor und sorgt trotz Höhentief für einen ganz ordentlichen Tag mit geringer Regenwahrscheinlichkeit und einigen Sonnenstunden. Dienstag überwiegt Tiefdruckeinfluss auch am Boden. Vor allem nachmittags soll es regnen.
Dienstag, 20. März 2018
20. März 2018
Menden heute (14 Uhr):
Die Kaltfront mit einem cm Schnee hat uns pünktlich überquert und rasch kam die Sonne wieder heraus. Die Luft hat sich verändert. Sie ist milder geworden. Es ist jetzt um 14 Uhr schon fast 7 °. Der Boden ist aber noch recht kalt. Dort wo die Sonne nicht hinkommt, bleibt der Schnee noch liegen.
Fortsetzung von gestern:
Zunächst eine Korrektur. Heute ist um 17:15 Uhr Frühlingsanfang. Dann genau überquert die Sonne den Äquator. Nicht mittags.
Für den Donnerstag sieht es gar nicht mehr so schlecht aus wie gestern angenommen. Dazu heute Abend mehr.
Freitag überquert uns eine schwache Warmfront mit kompakter Bewölkung. Wenig Sonne, kaum Regen. Nachts 4 °, am Tag 9 °.
Samstag: Bei geringen Luftdruckgegensätzen ist es windschwach und durch Südwind leicht föhnig. Es ist wechselnd wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 2 °, am Tag 12 °. Sehen wir die ersten Forsythien auch in nicht ganz so geschützten Lagen?
Glaskugelbereich: Vermutlich Westwetterlage. Relativ mild und unbeständig.
Die Kaltfront mit einem cm Schnee hat uns pünktlich überquert und rasch kam die Sonne wieder heraus. Die Luft hat sich verändert. Sie ist milder geworden. Es ist jetzt um 14 Uhr schon fast 7 °. Der Boden ist aber noch recht kalt. Dort wo die Sonne nicht hinkommt, bleibt der Schnee noch liegen.
Fortsetzung von gestern:
Zunächst eine Korrektur. Heute ist um 17:15 Uhr Frühlingsanfang. Dann genau überquert die Sonne den Äquator. Nicht mittags.
Für den Donnerstag sieht es gar nicht mehr so schlecht aus wie gestern angenommen. Dazu heute Abend mehr.
Freitag überquert uns eine schwache Warmfront mit kompakter Bewölkung. Wenig Sonne, kaum Regen. Nachts 4 °, am Tag 9 °.
Samstag: Bei geringen Luftdruckgegensätzen ist es windschwach und durch Südwind leicht föhnig. Es ist wechselnd wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 2 °, am Tag 12 °. Sehen wir die ersten Forsythien auch in nicht ganz so geschützten Lagen?
Glaskugelbereich: Vermutlich Westwetterlage. Relativ mild und unbeständig.
Fortsetzung (23:00 Uhr):
Ein Abendhimmel wie aus dem Bilderbuch beendete diesen schönen, wenn auch etwas windigen Nachmittag. Die Sichel des zunehmenden Mondes und der helle Abendstern am klaren Himmel lassen einen niederschlagsfreien Mittwoch vermuten.
Rechtzeitig am Karsamstag hat der Mond seinen vollen Umfang erreicht. So können wir Ostern am Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond feiern.
Der Kaltfront heute Nacht folgte rasch der Keil eines Biskayahochs. Schon vor Mittag lockerten die Wolken auf.
Tageshöchsttemperatur: 7,6 °
Tagestiefsttemperatur: - 5,0 °
Tagesmitteltemperatur: 1,0 °
Sonnenscheindauer: 7:00 Stunden (interpoliert, Station Hemer zeitweise defekt)
Niederschlag: 1,1 mm
Schneedecke heute früh: 1 cm
Schneedecke heute früh: 1 cm
Entwicklung:
Mittwoch: Der Vormittag ist noch allein vom Hochkeil bestimmt. Mittags zieht die ungewöhnlich weit nach Süden ausgreifende Warmfront eines Tiefs beim Nordkap über Norddeutschland hinweg und versorgt uns mit einigen Wolken. Inwieweit sie der Sonne noch Platz machen, wird sich morgen zeigen. Kein Modell weiß das genau. Vermutlich bleibt es trocken. Nachts wird es mit - 4 Grad nochmals ziemlich kalt. Nachmittags 6 Grad.
Der Donnerstag wird dann durch ein winziges Ostseetief und dessen Warmfront bestimmt und dadurch anders als noch heute Morgen vermutet trüb und eher nass. Zunächst könnte es noch Schneeregen geben, dann Regen oder Sprühregen. Nachts 2 Grad, am Tag 6 Grad.
Freitag und Samstag werden so, wie oben beschrieben.
Rückblick:
Die ersten 20 Märztage waren zu kalt, ziemlich sonnig und deutlich zu trocken.
Mitteltemperatur: 3,7 ° (langjährig 4,5 °, seit 2000: 5,3 °)
Sonnenscheindauer: 94:32 Stunden (Monatssoll 134 Stunden, davon bereits 71 ° erreicht)
Niederschlag: 39,7 mm (langjährig 70 mm, davon 57 % erreicht)
Rückblick:
Die ersten 20 Märztage waren zu kalt, ziemlich sonnig und deutlich zu trocken.
Mitteltemperatur: 3,7 ° (langjährig 4,5 °, seit 2000: 5,3 °)
Sonnenscheindauer: 94:32 Stunden (Monatssoll 134 Stunden, davon bereits 71 ° erreicht)
Niederschlag: 39,7 mm (langjährig 70 mm, davon 57 % erreicht)
19. März 2018
Menden heute:
Was für ein Tag. Ein Sonnenuntergang bei absolut wolkenlosem Himmel. Die Sonne geht (um 18:40 Uhr) schon recht weit im Westen unter. Der Frühling schreitet voran. Morgen um 17:15 ist Frühlingsanfang. Dann steht die Sonne mittags über dem Äquator. Für mich beginnt der richtige Frühling, wenn die Sonne von meinem Fenster aus gesehen am Dortmunder Fernsehturm untergeht. Der ist noch ein Stück weiter im Westen. Man kann ihn sehen, wenn man das Foto vergrößert (beim PC anklicken). Am 14.4. wird die Sonne genau im Fernsehturm untergehen.
Das Hoch westlich von Schottland hat heute einen Keil nach Westdeutschland geschoben. So blieb die östliche Anströmung erhalten. Der Wind war aber deutlich schwächer als an den Vortagen. Die Sonne schien den ganzen Tag, mit 10:40 Stunden so lange wie seit dem 4. September nicht mehr. Das ist deutlich länger als ein halbes Jahr her.
Die Tiefsttemperatur von - 5,6 ° ist ein Tagesrekord seit Beginn meiner Aufzeichnungen. Es gab aber bereits viel kältere Märznächte. Am 13.3.2006 war es - 11,2 °. Der 31.03. ist speziell: Im letzten Jahr war es 23,8 ° warm. Vierzig Jahre früher, am 31.03.1977, ging es nachts bis - 8 ° hinunter.
Tageshöchsttemperatur: 3,8 °
Tagestiefsttemperatur: - 5,6 °
Tagesmitteltemperatur: - 1,5 °
Sonnenscheindauer: 10:40 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Entwicklung:
Dienstag: Nachts zieht an der Ostflanke des Hochs über dem Atlantik eine Kaltfront von Norden über uns hinweg. Sie bringt jetzt um Mitternacht über den ostfriesischen Inseln und dem niedersächsischen Küstengebiet sowie Hamburg etwas Regen oder Schnee. In Menden verdichten sich die Wolken ab 2:00 Uhr. Nachfolgend kann etwas Schnee fallen. Größere Mengen sind nicht zu erwarten. Morgen früh etwa ab 10 Uhr lockern die Wolken wieder auf und wir bekommen einen freundlichen Mix aus Sonne und Wolken. Wenn wir Pech haben, kann ein kurzer Schauer fallen. Heute Nacht wird es richtig kalt, minus 5 bis minus 6 °. Am Tag geht es bis auf 8 ° nach oben.
Mittwoch: Das Atlantikhoch schwächelt in seinem Ostteil etwas. So kann eine Warmfront von der Nordsee über Niedersachsen östlich an uns vorbei schwenken. Sie bringt uns einige Wolken. Ansonsten können wir uns wieder über einen freundlichen Tag freuen. Es gibt nochmal mäßigen Nachtfrost bis - 5 °. Am Tag 7 °.
Donnerstag: Die Hochdruckbrücke von der Biskaya bis nach Russland hat ausgerechnet bei uns eine "Delle", in die Nordseeluft hineinfließt. Es ist mit einem unbeständigen Tag zu rechnen. Keine Sonne, einiges an Regen. Kein Nachtfrost mehr. Am Tag 5 °.
Freitag und Samstag und der Glaskugelbereich morgen kurz vor Mittag.
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