Menden heute:
Hinter der Kaltfront, die uns gestern sehr viel Regen hinterlassen hat, floss ziemlich trockene Luft ins Sauerland. Der Regen ließ kurz nach Mitternacht nach. Heute schien zeitweise die Sonne und nach relativ milder Nacht konnte die Temperatur heute Nachmittag auf mehr als 18 ° zulegen.
Tageshöchsttemperatur: 18,1 °
Tagestiefsttemperatur: 10,9 °
Sonnenscheindauer: 5:15 Stunden
Regen: 0,6 mm
Der Hönnepegel ist gestern Abend kurzfristig auf 60 cm angestiegen. Seitdem fällt er kontinuierlich auf jetzt 32 cm.
Entwicklung:
Dienstag baut sich eine Hochdruckbrücke von den Azoren bis nach Russland auf. Von Westen wird zunächst noch kühle Atlantikluft ins nördliche Deutschland geführt. Es ist wolkig mit Auflockerungen und niederschlagsfrei. Nachts 7 °, nachmittags 15 °.
Mittwoch wird die Hochdruckbrücke durch eine westeuropäische Tiefdruckrinne, die dem westlichen Mittelmeerraum heftigste Regenfälle produziert, unterbrochen. So dreht die Strömung auf der Westseite der nunmehr osteuropäischen Hochdruckzone auf Südost bis Ost. Es wird warme Luft aus Südosteuropa zu uns geführt. Nach kühlen 6 ° in der Nacht wird es bei heiterem bis leicht bewölktem Himmel 20 °. Nix wie raus.
Donnerstag rückt das Hoch weiter nach Osten. Es bleibt für uns trotz fallenden Luftdrucks wetterbestimmend. Es ist nicht mehr ganz so sonnig wie am Vortag. Die südliche Anströmung verstärkt den Sauerlandföhn. So wird es mit nachts 8 ° und nachmittags 21 ° noch etwas wärmer. Der Wind bleibt kein Thema.
Freitag steigt der Luftdruck über Deutschland wieder. Es bildet sich ein kleines Hoch. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Nachts 10 °, nachmittags bei südwestlichem Wind 16 °.
Glaskugelbereich: Samstag und Sonntag bleibt das freundliche Wetter mit relativ hohen Temperaturen (17-19 °) erhalten.
Seit 1972 habe ich eine Wetterstation Am Kapellenberg in Menden mit einer fast ununterbrochenen Datenreihe. Seit 2007 arbeite ich mit der amerikanischen Vantage pro 2. Viele Jahre führe ich Wettertagebuch mit allen wichtigen Daten. Ich checke die Vorhersagemodelle und überlege, was sie für Menden bringen, dokumentiere Gewitter- und Sturmtage, registriere Trends und vergleiche das Wetter in Menden mit Stationen in der Nähe. Seit 8.10.2014 stelle ich das Tagebuch als Blog ins Netz.
Montag, 21. Oktober 2019
Sonntag, 20. Oktober 2019
20. Oktober 2019
Menden heute:
Ein wenig erbaulicher Mendener-Herbst-Sonntag. Seit 11:30 Regen fast ohne Unterbrechung, sehr kühl, einfach unfreundlich. Es kommt nicht oft vor, dass die von Südwest nach Nordost über Deutschland hinwegziehende Regeenschleppe den ganzen Nachmittag genau über Menden führt. Und auch jetzt, zu Beginn der Nacht um 23:30 Uhr zieht ein weiteres durchaus ergiebiges Regenband auf Menden zu. "Schuld" ist eine Frontengirlande, die in St. Petersburg beginnt und bei den Kanaren endet.
Tageshöchsttemperatur: 12,4 °
Tagestiefsttemperatur: 11,2 °
Tagesmittelemperatur: 11,8 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 19,6 mm (höchste Tagesregenmenge seit 10. Februar), Hemer: 23,5 mm
Entwicklung (sehr kurze Fassung).
Montag ziehen sich die Niederschlagsgebiete nach Südosten und nach Norden zurück. Wir gelangen unter schwachen Hochdruckeinfluss. Die Sonne kommt gelegentlich heraus. Am Tage regnet es nicht mehr. Nachts 11 °, am Tag 17 °.
Dienstag reicht eine Hochdruckbrücke von den Azoren bis nach Russland. Es ist wolkig bis heiter und es bleibt trocken. Leider fließt von Westen etwas kühlere Luft zu uns.Nachts 9 °, am Tag 14 °.
Mittwoch liegt das Hoch günstig für uns im Osten Europas. Der Wind kommt aus Ost bis Südost und ist relativ warm. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Nachts 6 °, nachmittags 19-20 °.
Ein wenig erbaulicher Mendener-Herbst-Sonntag. Seit 11:30 Regen fast ohne Unterbrechung, sehr kühl, einfach unfreundlich. Es kommt nicht oft vor, dass die von Südwest nach Nordost über Deutschland hinwegziehende Regeenschleppe den ganzen Nachmittag genau über Menden führt. Und auch jetzt, zu Beginn der Nacht um 23:30 Uhr zieht ein weiteres durchaus ergiebiges Regenband auf Menden zu. "Schuld" ist eine Frontengirlande, die in St. Petersburg beginnt und bei den Kanaren endet.
Tageshöchsttemperatur: 12,4 °
Tagestiefsttemperatur: 11,2 °
Tagesmittelemperatur: 11,8 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 19,6 mm (höchste Tagesregenmenge seit 10. Februar), Hemer: 23,5 mm
Entwicklung (sehr kurze Fassung).
Montag ziehen sich die Niederschlagsgebiete nach Südosten und nach Norden zurück. Wir gelangen unter schwachen Hochdruckeinfluss. Die Sonne kommt gelegentlich heraus. Am Tage regnet es nicht mehr. Nachts 11 °, am Tag 17 °.
Dienstag reicht eine Hochdruckbrücke von den Azoren bis nach Russland. Es ist wolkig bis heiter und es bleibt trocken. Leider fließt von Westen etwas kühlere Luft zu uns.Nachts 9 °, am Tag 14 °.
Mittwoch liegt das Hoch günstig für uns im Osten Europas. Der Wind kommt aus Ost bis Südost und ist relativ warm. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Nachts 6 °, nachmittags 19-20 °.
Samstag, 19. Oktober 2019
19. Oktober 2019
Menden heute:
Bis gegen 15:30 Uhr blieb es trocken in Menden. Sogar die Sonne lugte hin und wieder durch die Wolken. Dann aber war es vorbei mit dem annehmbaren Wetter beim Mendener Herbst. Es begann anhaltend leicht zu regnen und sofort wurde es kälter und ziemlich ungemütlich. Das Tief über der Nordsee hat die feuchte Regie über unser Wetter übernommen.
Tageshöchsttemperatur: 15,8 ° (Lippstadt mit 16,6 ° und Werl mit 16,4 ° waren heute die wärmsten Orte in NRW)
Tagestiefsttemperatur: 9,0 °
Tagesmitteltemperatur: 11,9 °
Sonnenscheindauer: 45 Minuten
Regen: 2,6 mm
Entwicklung:
Sonntag reicht eine Tiefdruckrinne von Südskandinavien bis nach Nordafrika. Sie ist angefüllt mit feuchter Luft. Über uns verläuft eine wellende Warmfront. Sie soll uns vor allem Sonntagnachmittag und -abend mit Regen versorgen. Dabei sollen nach den deutschen Modellen einige mm Regen zusammenkommen. Wer zum Mendener Herbst möchte, sollte die Regenradar-App befragen. Nachts 10 °, nachmittags höchstens 15 °.
Montag liegt ein kleines Tief über der holländischen Küste. Die zu uns von Südwesten einfließende Luft ist relativ trocken. So ist es wechselnd bewölkt und zeitweise scheint die Sonne. Schauer sind kaum noch zu erwarten. Nachts 11 °. Interessant ist, dass der holländische Wetterdienst dieser positiven Vorhersage nicht folgt und Regenschauer auch bei uns prognostiziert. Dementsprechend divergieren auch die Tageshöchsttemperaturen zwischen 16 und 19 °.
Dienstag liegt ein Hoch mit seinem Kern fast direkt über Menden. Das bedeutet im Herbst und Winter nicht unbedingt schönes Wetter, da sich durch die im Hoch immer absinkende und sich erwärmende Luft eine Inversion bildet. Wenn die Luft oben wärmer ist als unten, bleibt die kältere Luft einfach unten liegen, weil sie schwerer ist. Die warme Luft bildet einen Deckel, an dem sich Schichtwolken bilden. Diese Gefahr besteht am Dienstag. Es ist aber auch möglich, dass sich Wolken auflösen und es ein schöner Tag wird mit sonnigen Phasen. Nachts 8 °, nachmittags 14 °.
Mittwoch liegt das Hoch östlich von uns. Die Strömung dreht auf Südost, die herangeführte Luft ist trockener und auch wärmer. Es ist heiter bis wolkig, trocken und mit 18 ° recht warm.
Glaskugelbereich: Donnerstag wird der Höhepunkt des schönen Oktoberwetters. Es ist vermutlich etwas wolkiger, dafür aber bis 21 ° warm. Bis zum Wochenende wird es dann zwar kühler, es bleibt aber freundlich mit wenig oder keinem Niederschlag.
Bis gegen 15:30 Uhr blieb es trocken in Menden. Sogar die Sonne lugte hin und wieder durch die Wolken. Dann aber war es vorbei mit dem annehmbaren Wetter beim Mendener Herbst. Es begann anhaltend leicht zu regnen und sofort wurde es kälter und ziemlich ungemütlich. Das Tief über der Nordsee hat die feuchte Regie über unser Wetter übernommen.
Tageshöchsttemperatur: 15,8 ° (Lippstadt mit 16,6 ° und Werl mit 16,4 ° waren heute die wärmsten Orte in NRW)
Tagestiefsttemperatur: 9,0 °
Tagesmitteltemperatur: 11,9 °
Sonnenscheindauer: 45 Minuten
Regen: 2,6 mm
Entwicklung:
Sonntag reicht eine Tiefdruckrinne von Südskandinavien bis nach Nordafrika. Sie ist angefüllt mit feuchter Luft. Über uns verläuft eine wellende Warmfront. Sie soll uns vor allem Sonntagnachmittag und -abend mit Regen versorgen. Dabei sollen nach den deutschen Modellen einige mm Regen zusammenkommen. Wer zum Mendener Herbst möchte, sollte die Regenradar-App befragen. Nachts 10 °, nachmittags höchstens 15 °.
Montag liegt ein kleines Tief über der holländischen Küste. Die zu uns von Südwesten einfließende Luft ist relativ trocken. So ist es wechselnd bewölkt und zeitweise scheint die Sonne. Schauer sind kaum noch zu erwarten. Nachts 11 °. Interessant ist, dass der holländische Wetterdienst dieser positiven Vorhersage nicht folgt und Regenschauer auch bei uns prognostiziert. Dementsprechend divergieren auch die Tageshöchsttemperaturen zwischen 16 und 19 °.
Dienstag liegt ein Hoch mit seinem Kern fast direkt über Menden. Das bedeutet im Herbst und Winter nicht unbedingt schönes Wetter, da sich durch die im Hoch immer absinkende und sich erwärmende Luft eine Inversion bildet. Wenn die Luft oben wärmer ist als unten, bleibt die kältere Luft einfach unten liegen, weil sie schwerer ist. Die warme Luft bildet einen Deckel, an dem sich Schichtwolken bilden. Diese Gefahr besteht am Dienstag. Es ist aber auch möglich, dass sich Wolken auflösen und es ein schöner Tag wird mit sonnigen Phasen. Nachts 8 °, nachmittags 14 °.
Mittwoch liegt das Hoch östlich von uns. Die Strömung dreht auf Südost, die herangeführte Luft ist trockener und auch wärmer. Es ist heiter bis wolkig, trocken und mit 18 ° recht warm.
Glaskugelbereich: Donnerstag wird der Höhepunkt des schönen Oktoberwetters. Es ist vermutlich etwas wolkiger, dafür aber bis 21 ° warm. Bis zum Wochenende wird es dann zwar kühler, es bleibt aber freundlich mit wenig oder keinem Niederschlag.
18. Oktober 2019
Menden heute:
Um kurz vor 13 Uhr kam diese ziemlich bedrohlich aussehende Böenwalze von Westen heran. Eine Kaltfront des Englandtiefs zog kurz darauf mit einem heftigen, sehr kurzen Schauer und Windböen der Stärke 6 über Menden hinweg. In wenigen Minuten sank die Temperatur von 17,6 auf 11 °. Der Regenertrag war aber dürftig: 1 mm. Um 15 Uhr riss die Bewölkung wieder auf und die Sonne schien bis zum Sonnenuntergang.
Tageshöchsttemperatur: 17,6 °
Tagestiefsttemperatur: 9,8 mm
Tagesmitteltemperatur: 12,8 °
Sonnenscheindauer: 3:56 Stunden (damit war Hemer der mit Abstand sonnenreichste Ort in NRW. An zweiter Stelle folgte Aachen mit 2:12 Stunden)
Regen: 1,0 mm
Stärkste Windböe: 49 km/h (6 Bft) In vielen Orten gab es Böen der Stärke 8 und 9, am Düsseldorfer Flughafen sogar der Stärke 10
Entwicklung:
Samstag: Das Tief zieht von England zum Ärmelkanal und kommt uns damit ziemlich nahe. Feuchte Luft bestimmt unser Wetter und wir müssen mit Regenschauern rechnen, die jedoch eher schwächlich ausgeprägt sind. Wann es genau regnet, ist nicht vorherzusagen, da keine Fronten durchziehen. Zwischendurch scheint auch mal die Sonne. Zum Mendener Herbst sollte man einen Schirm mitnehmen. Der Samstag hat aus jetziger Sicht besseres Wetter als der Sonntag. Nachts 9 °, nachmittags 15-16 °.
Sonntag befinden wir uns in einer Tiefdruckrinne, die vom Nordmeer bis nach Nordafrika reicht. Sie ist angefüllt mit schauerträchtiger Luft. Es kann den ganzen Tag mit Unterbrechungen regnen, vor allem nachmittags und abends. Die Sonne macht sich rar. Bei zum Glück nur schwachem nordöstlichem Wind bleibt es mit nachts 10 ° und nachmittags 15 ° noch relativ mild.
Montag steigt der Luftdruck von Westen an. Wir haben es aber noch mit einer wellenden Front zu tun, die östlich an uns vorbeizieht und uns mit ihren Wolkenfeldern streift. Nachts regnet es noch. Am Tag ist es bei wechselnder Bewölkung mit einigen Auflockerungen trocken. Nachts 10 °, am Tag 14 °.
Dienstag ist es unter einer von den Azoren bis Russland reichenden Hochdruckbrücke wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 8 °, nachmittags 14 °.
Glaskugelbereich: Mittwoch und Donnerstag bei hohem Luftdruck östlich von uns und damit südlicher Anströmung heiter bis wolkig, trocken und mit Föhnunterstützung nochmal knapp 20 ° warm. Trotz oft klarem Himmel bleibt es nachts frostfrei.
Um kurz vor 13 Uhr kam diese ziemlich bedrohlich aussehende Böenwalze von Westen heran. Eine Kaltfront des Englandtiefs zog kurz darauf mit einem heftigen, sehr kurzen Schauer und Windböen der Stärke 6 über Menden hinweg. In wenigen Minuten sank die Temperatur von 17,6 auf 11 °. Der Regenertrag war aber dürftig: 1 mm. Um 15 Uhr riss die Bewölkung wieder auf und die Sonne schien bis zum Sonnenuntergang.
Tageshöchsttemperatur: 17,6 °
Tagestiefsttemperatur: 9,8 mm
Tagesmitteltemperatur: 12,8 °
Sonnenscheindauer: 3:56 Stunden (damit war Hemer der mit Abstand sonnenreichste Ort in NRW. An zweiter Stelle folgte Aachen mit 2:12 Stunden)
Regen: 1,0 mm
Stärkste Windböe: 49 km/h (6 Bft) In vielen Orten gab es Böen der Stärke 8 und 9, am Düsseldorfer Flughafen sogar der Stärke 10
Entwicklung:
Samstag: Das Tief zieht von England zum Ärmelkanal und kommt uns damit ziemlich nahe. Feuchte Luft bestimmt unser Wetter und wir müssen mit Regenschauern rechnen, die jedoch eher schwächlich ausgeprägt sind. Wann es genau regnet, ist nicht vorherzusagen, da keine Fronten durchziehen. Zwischendurch scheint auch mal die Sonne. Zum Mendener Herbst sollte man einen Schirm mitnehmen. Der Samstag hat aus jetziger Sicht besseres Wetter als der Sonntag. Nachts 9 °, nachmittags 15-16 °.
Sonntag befinden wir uns in einer Tiefdruckrinne, die vom Nordmeer bis nach Nordafrika reicht. Sie ist angefüllt mit schauerträchtiger Luft. Es kann den ganzen Tag mit Unterbrechungen regnen, vor allem nachmittags und abends. Die Sonne macht sich rar. Bei zum Glück nur schwachem nordöstlichem Wind bleibt es mit nachts 10 ° und nachmittags 15 ° noch relativ mild.
Montag steigt der Luftdruck von Westen an. Wir haben es aber noch mit einer wellenden Front zu tun, die östlich an uns vorbeizieht und uns mit ihren Wolkenfeldern streift. Nachts regnet es noch. Am Tag ist es bei wechselnder Bewölkung mit einigen Auflockerungen trocken. Nachts 10 °, am Tag 14 °.
Dienstag ist es unter einer von den Azoren bis Russland reichenden Hochdruckbrücke wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts 8 °, nachmittags 14 °.
Glaskugelbereich: Mittwoch und Donnerstag bei hohem Luftdruck östlich von uns und damit südlicher Anströmung heiter bis wolkig, trocken und mit Föhnunterstützung nochmal knapp 20 ° warm. Trotz oft klarem Himmel bleibt es nachts frostfrei.
Donnerstag, 17. Oktober 2019
17. Oktober 2019
Klimakrise:
Zwei Artikel in der heutigen Westfalenpost veranlassen mich zu einem Faktencheck.
Förster Nikodem aus Balve beklagt die Dürre der Waldböden. Er meint, der Regen der letzten Wochen habe keine Entlastung für den Wald gebracht und noch überhaupt keinen Einfluss auf das Borkenkäfergeschehen gehabt.
Nach den deutlich zu trockenen Sommermonaten hat es im September und bisherigen Oktober in Menden 125 mm geregnet. Das sind 125 Liter Wasser auf jeden Quadratmeter. Und das ist eine ganze Menge. Da in den Flüssen und Talsperren wenig davon angekommen ist, haben die Böden das meiste aufgenommen. Die obere Bodenschicht ist also ziemlich gesättigt. Dazu die folgende Grafik des Deutschen Wetterdienstes für die Station Arnsberg-Neheim:
Interessant ist vor allem der untere Teil. Hier wird die für Pflanzen nutzbare Wasserkapazität des Bodens bis zu einer Tiefe von 60 cm dargestellt. Vor allem die Niederschläge der letzten Tage haben den Boden bis zu einer Tiefe von 25 cm relativ feucht gemacht. Als trocken gelten Böden bei einer Kapazität von unter 50 %. Dann bekommen Pflanzen Trockenstress und beginnen zu welken. Eine solche Trockenheit hatten wir bis zum 10.10. in einer Schicht um die 40 cm Tiefe.
Die dritte Abbildung in diesem Zusammenhang zeigt den aktuellen Dürremonitor, auf den sich auch Förster Nikodem bezieht (übernächste Abbildung). Dieser Monitor sagt nichts über eine wirkliche Dürre, sondern vergleicht aufgrund der gefallenen Niederschläge die Feuchtigkeit mit dem Mittelwert des Zeitraums 1951 bis 2015.
Der Oberboden ist danach bei uns kaum trockener als in diesem Mittelwert. Bis 1,8 Meter Tiefe befinden wir uns aber noch immer in einer "extremen Dürre". Auf der Webseite des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung, die diesen Monitor herausgibt, kann man die letzte Zeit in einem Zeitraffer beobachten und feststellen, dass die Dürre auch in dieser Tiefe zurückgeht.
Interessant ist, dass ausgerechnet NRW, eine Landschaft, die üblicherweise nicht an Regenmangel leidet, zu den trockensten Gegenden Deutschlands gehört.
Ich habe mich allerdings gefragt, ob die als Flachwurzler bekannte Fichte mit ihrem Hauptwurzelwerk überhaupt in Tiefen vordringt, die so trocken sind, dass man auch jetzt im Oktober noch von Dürre sprechen kann, also tiefer als 60 cm. Die Bayerische Landesanstalt für Land- und Forstwirtschaft hat nach den beiden Orkanen Vivien und Wiebke ca. 5200 gefallene Bäume untersucht, u.a. auf ihren Wurzelhorizont. Sie hat in ihrem Internetauftritt folgende Grafik veröffentlicht:
Der Hauptwurzelhorizont, in dem die Fichte Wasser aufnimmt, liegt danach zwischen 20 und 60 cm. Einzelne sog. Senker reichen bis etwa 100 cm, wenn es dort nicht zu feucht ist (z.B. bei anstehendem Grundwasser).
Für die Fichten muss es also nicht den ganzen Winter schneien oder regnen. Das wäre ja auch für uns Menschen ziemlich schrecklich.

Das Interview mit Fritz Vahrenholt "Hört auf, den Kindern Angst zu machen" im Hauptteil der Westfalenpost nehme ich der WP übel. Zunächst ein Faktencheck zum letzten Satz des Interviews: "Immerhin geht die Temperatur seit 2016 zurück".
In Deutschland sieht es etwas anders aus. Hier war 2018 das wärmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn.
Zwei Artikel in der heutigen Westfalenpost veranlassen mich zu einem Faktencheck.
Förster Nikodem aus Balve beklagt die Dürre der Waldböden. Er meint, der Regen der letzten Wochen habe keine Entlastung für den Wald gebracht und noch überhaupt keinen Einfluss auf das Borkenkäfergeschehen gehabt.
Nach den deutlich zu trockenen Sommermonaten hat es im September und bisherigen Oktober in Menden 125 mm geregnet. Das sind 125 Liter Wasser auf jeden Quadratmeter. Und das ist eine ganze Menge. Da in den Flüssen und Talsperren wenig davon angekommen ist, haben die Böden das meiste aufgenommen. Die obere Bodenschicht ist also ziemlich gesättigt. Dazu die folgende Grafik des Deutschen Wetterdienstes für die Station Arnsberg-Neheim:
Die dritte Abbildung in diesem Zusammenhang zeigt den aktuellen Dürremonitor, auf den sich auch Förster Nikodem bezieht (übernächste Abbildung). Dieser Monitor sagt nichts über eine wirkliche Dürre, sondern vergleicht aufgrund der gefallenen Niederschläge die Feuchtigkeit mit dem Mittelwert des Zeitraums 1951 bis 2015.
Der Oberboden ist danach bei uns kaum trockener als in diesem Mittelwert. Bis 1,8 Meter Tiefe befinden wir uns aber noch immer in einer "extremen Dürre". Auf der Webseite des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung, die diesen Monitor herausgibt, kann man die letzte Zeit in einem Zeitraffer beobachten und feststellen, dass die Dürre auch in dieser Tiefe zurückgeht.
Interessant ist, dass ausgerechnet NRW, eine Landschaft, die üblicherweise nicht an Regenmangel leidet, zu den trockensten Gegenden Deutschlands gehört.
Ich habe mich allerdings gefragt, ob die als Flachwurzler bekannte Fichte mit ihrem Hauptwurzelwerk überhaupt in Tiefen vordringt, die so trocken sind, dass man auch jetzt im Oktober noch von Dürre sprechen kann, also tiefer als 60 cm. Die Bayerische Landesanstalt für Land- und Forstwirtschaft hat nach den beiden Orkanen Vivien und Wiebke ca. 5200 gefallene Bäume untersucht, u.a. auf ihren Wurzelhorizont. Sie hat in ihrem Internetauftritt folgende Grafik veröffentlicht:
Der Hauptwurzelhorizont, in dem die Fichte Wasser aufnimmt, liegt danach zwischen 20 und 60 cm. Einzelne sog. Senker reichen bis etwa 100 cm, wenn es dort nicht zu feucht ist (z.B. bei anstehendem Grundwasser).
Für die Fichten muss es also nicht den ganzen Winter schneien oder regnen. Das wäre ja auch für uns Menschen ziemlich schrecklich.
Das Interview mit Fritz Vahrenholt "Hört auf, den Kindern Angst zu machen" im Hauptteil der Westfalenpost nehme ich der WP übel. Zunächst ein Faktencheck zum letzten Satz des Interviews: "Immerhin geht die Temperatur seit 2016 zurück".
Es ist richtig. Die globale Temperatur hat nach einem schnellen Anstieg in den Vorjahren einen Knick nach unten gemacht. Das ist eine gute Nachricht. Vermutlich haben wir es aber mit einem Ausreißer zu tun. Trotz allem war 2018 global das viertwärmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn 1850. 
In Deutschland sieht es etwas anders aus. Hier war 2018 das wärmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn.
So viel zu den Fakten. Es gibt überhaupt keinen Grund, an den Aussagen von ca. 99 % aller Klimaforscher zur Klimakrise zu zweifeln. Die tatsächlichen Ereignisse in den letzten Jahren bei Auftauen des Permafrosts in den Bergen und in der Tundra, der zuletzt deutlich stärkere Meeresspiegelanstieg als prognostiziert und die zusätzlichen Gefahren durch das immer wärmere Meerwasser sind nur einige Parameter.
Herr Vahrenholt gilt seit vielen Jahren als "Klimaleugner". Seine Thesen wurden von den Klimawissenschaftlern immer wieder regelrecht auseinandergenommen. Viele Details sind auf der Wikipedia-Seite mit seinem Namen nachzulesen. Von den 500 "Wissenschaftlern", die mit ihm gemeinsam gegen den "Klimaalarm" auftreten, sind nur 10 Klimawissenschaftler.
Ich gehöre sicher nicht zu den Panikmachern. Wir haben allerdings mindestens dreißig Jahre zu wenig getan, um die schädlichen Klimagase zu reduzieren. So lange liegen die Fakten eigentlich auf dem Tisch. Ich glaube aber auch, dass es falsch ist, Maßnahmen jetzt über das Knie zu brechen. Fast alle Verantwortlichen haben den Ernst der Lage erkannt. Das Bewusstsein bei den Bürgern ist geschärft. Die meisten Menschen machen sich Gedanken, wie sie ihre CO2-Bilanz verbessern können. Dass CO2 einen Preis bekommt, ist selbstverständlich richtig. Die Menschen nicht zu überfordern, sicherlich auch.
Ich kann die Kritik an der Bundesregierung für ihr zögerliches Klimapaket verstehen. Vermutlich schaffen wir damit die Klimaziele nicht so schnell wie angedacht. Ich kann aber auch die Bundesregierung verstehen. Die Bundeskanzlerin hat Recht: Die Bürger müssen mitgenommen werden.
Schon immer ärgern mich die in der WP veröffentlichten Leserbriefe von absoluten Banausen, die behaupten, das Klima habe sich schon immer verändert (was natürlich stimmt) und das Gerede von der menschengemachten Klimakrise sei Panikmache (was, wie eigentlich jeder weiß, nicht stimmt). Das heute veröffentlichte Interview mit Fritz Vahrenholt ist aber fast unerträglich, weil es völlig unkommentiert bleibt und nirgends deutlich gemacht wird, dass V. ein absoluter Außenseiter ist, seine Thesen aber bei den vielen Ignoranten dieses großen Menschheitsproblems auf fruchtbaren Boden fallen.
Menden heute:
An einer wellenden Frontengirlande des Tiefs westlich Irlands bildete sich ein Regengebiet, das von Südwest nach Nordost über Deutschland zog und immer noch zieht. Es hat in vielen Teilen NRWs einigen Regen fallen lassen. Uns hat es nur gestreift, und wir sind mal wieder ohne Regen geblieben. Die 0,2 mm sind heute Nacht gefallen. Jetzt liegt das Regengebiet schon über Ostdeutschland.
Einige Regensummen bis heute 20:00 Uhr:
Duisburg: 14,0 mm
Meinerzhagen: 13,8 mm
Wuppertal: 13,0 mm
Essen: 10,9 mm
Lüdenscheid: 5,6 mm
Werl und Menden: 0,2 mm
Hemer: 0,1 mm
Neheim: 0 mm
Tageshöchsttemperatur: 16,3 °
Tagestiefsttemperatur: 13,4 °
Tagesmitteltemperatur: 14,6 °
Sonnenscheindauer: 0:44 Stunden
Regen: 0,2 mm
Entwicklung:
Freitag rückt uns das Tief etwas näher. Sein Kern liegt dann über England. So ist es wechselnd, meist stark bewölkt und es können einzelne schwache Schauer fallen. Gegen Mittag zieht ein Trog mit vermutlich kräftigeren Schauern über Menden hinweg. Nach dessen Durchzug reißt die Bewölkung zeitweise auf und es bleibt trocken. Nachts 11 °, am Tag 15 °.
Samstag zieht das Tief zur Nordsee. Es fließt ziemlich feuchte Luft ins Sauerland. Da wir uns weiterhin auf der Vorderseite des umfangreichen Höhentroges über Westeuropa befinden, wird es nicht kalt. Die zu erwartenden Regenmengen werden derart unterschiedlich errechnet, dass ich mich zurückhalte. Immerhin ist Mendener Herbst. Die optimistische Variante: kaum Regen. Nachts 9 °, am Tag 16 °. Der Südwind ist zeitweise spürbar, hält sich aber in Grenzen.
Sonntag reicht eine Tiefdruckrinne vom Nordmeer bis nach Nordafrika. Bei einer derartigen Lage müssen wir ständig, vor allem nachmittags, mit Schauern rechnen. Dazwischen kann dann auch mal die Sonne scheinen. Mit 9 ° nachts und 14 ° nachmittags wird es eher kühl. Nicht so toll für den Mendener Herbst.
Montag verstärkt sich von Westen ein Hochdruckgebiet. Vormittags ist der Regen vorbei und es lockert mehr und mehr auf. Nachts 10 °, nachmittags 15 °.
Glaskugelbereich: Dienstag und Mittwoch ist es unter Hochdruckeinfluss ziemlich freundlich mit Aufheiterungen und trocken. Dienstag 15 °, Mittwoch 19 °.
16. Oktober 2019
Menden heute:
Nach den durchaus ansehnlichen Regenfällen der vergangenen Nacht stand heute wieder Zwischenhocheinfluss auf dem Wetterprogramm. Die von Westen heranziehenden Fronten brachten nachmittags gebietsweise leichten Regen. Menden hat nichts abbekommen. Allerdings war es mit der Sonne ab 15 Uhr vorbei. Erst jetzt kurz vor Mitternacht zieht die Kaltfront zu uns und wird in der zweiten Nachthälfte etwas Regen produzieren.
Tageshöchsttemperatur: 15,6 °
Tagestiefsttemperatur: 10,9 °
Tagesmitteltemperatur: 12,9 °
Sonnenscheindauer: 4:33 Stunden
Regen: 1,8 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Die heute Nacht durchziehenden Kaltfront geht in eine Frontengirlande über, in der sich Warm- und Kaltfronten befinden und die von der Ostsee bis ins Seegebiet bei Madeira reicht. Ein in diese Girlande eingebettetes kleines Randtief zieht morgen von Südwesten heran. Es wird uns in den Abendstunden streifen. Vormittags sind noch Wolken und vielleicht auch letzte Tropfen der Kaltfront möglich. Dann kommt zeitweise die Sonne heraus. Nachmittags verdichten sich die Wolken beim Herannahen des kleinen Tiefs schon wieder. Später kann es etwas regnen. Nachts 12 °, nachmittags 17 °.
Freitag: Wir kommen dem Tief, das jetzt über England liegt, immer näher. Nachmittags zieht eine von ihm ausgehende Schauerlinie über uns hinweg. Am Vormittag scheint aber zeitweilig die Sonne bei wechselnd wolkigem Himmel. Nachmittags dann kann es einzelne Schauer geben. Der Gesamteindruck des Tages ist aber durchaus freundlich. Nachts 11 °, nachmittags 16 °.
Samstag zieht von Südwesten erneut eine Tiefdruckwelle über Deutschland hinweg. Die Zugbahn ist noch nicht ganz klar. Wir müssen aber mit einem unbeständigen Mendener-Herbst-Samstag rechnen. Zwar müssen wir auf die Sonne nicht ganz verzichten. Sie gibt aber nach jetziger Sicht nur kurze Gastspiele. Nachts 10 °, nachmittags nur 14 °.
Sonntag sieht es deutlich besser aus. Wir liegen vermutlich auf der Westseite der Frontengirlande in weiterhin südlicher Anströmung. Zumindest bis zum frühen Abend sollte es trocken sein und zeitweise kann die Sonne scheinen. Nachts 9 °, nachmittags 15 °.
Glaskugelbereich: Ein Hoch zieht von England nach Südskandinavien. Wir bekommen freundliches Herbstwetter ohne Regen mit Temperaturen um 15 °.
Nach den durchaus ansehnlichen Regenfällen der vergangenen Nacht stand heute wieder Zwischenhocheinfluss auf dem Wetterprogramm. Die von Westen heranziehenden Fronten brachten nachmittags gebietsweise leichten Regen. Menden hat nichts abbekommen. Allerdings war es mit der Sonne ab 15 Uhr vorbei. Erst jetzt kurz vor Mitternacht zieht die Kaltfront zu uns und wird in der zweiten Nachthälfte etwas Regen produzieren.
Tageshöchsttemperatur: 15,6 °
Tagestiefsttemperatur: 10,9 °
Tagesmitteltemperatur: 12,9 °
Sonnenscheindauer: 4:33 Stunden
Regen: 1,8 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Die heute Nacht durchziehenden Kaltfront geht in eine Frontengirlande über, in der sich Warm- und Kaltfronten befinden und die von der Ostsee bis ins Seegebiet bei Madeira reicht. Ein in diese Girlande eingebettetes kleines Randtief zieht morgen von Südwesten heran. Es wird uns in den Abendstunden streifen. Vormittags sind noch Wolken und vielleicht auch letzte Tropfen der Kaltfront möglich. Dann kommt zeitweise die Sonne heraus. Nachmittags verdichten sich die Wolken beim Herannahen des kleinen Tiefs schon wieder. Später kann es etwas regnen. Nachts 12 °, nachmittags 17 °.
Freitag: Wir kommen dem Tief, das jetzt über England liegt, immer näher. Nachmittags zieht eine von ihm ausgehende Schauerlinie über uns hinweg. Am Vormittag scheint aber zeitweilig die Sonne bei wechselnd wolkigem Himmel. Nachmittags dann kann es einzelne Schauer geben. Der Gesamteindruck des Tages ist aber durchaus freundlich. Nachts 11 °, nachmittags 16 °.
Samstag zieht von Südwesten erneut eine Tiefdruckwelle über Deutschland hinweg. Die Zugbahn ist noch nicht ganz klar. Wir müssen aber mit einem unbeständigen Mendener-Herbst-Samstag rechnen. Zwar müssen wir auf die Sonne nicht ganz verzichten. Sie gibt aber nach jetziger Sicht nur kurze Gastspiele. Nachts 10 °, nachmittags nur 14 °.
Sonntag sieht es deutlich besser aus. Wir liegen vermutlich auf der Westseite der Frontengirlande in weiterhin südlicher Anströmung. Zumindest bis zum frühen Abend sollte es trocken sein und zeitweise kann die Sonne scheinen. Nachts 9 °, nachmittags 15 °.
Glaskugelbereich: Ein Hoch zieht von England nach Südskandinavien. Wir bekommen freundliches Herbstwetter ohne Regen mit Temperaturen um 15 °.
Mittwoch, 16. Oktober 2019
15. Oktober 2019
Rückblick:
Die erste Oktoberhälfte war aufgrund der fast spätsommerlichen letzten Tage deutlich zu warm, dennoch ziemlich nass und sonnenscheinarm.
Bisherige Mitteltemperatur: 12,8 ° (seit 2000: 10,7 °, Abweichung 2,1 °)
Bisherige Regenmenge: 64,2 mm (seit 2000: 62 mm; bisher erreicht: 104 %, das "Monatssoll" also schon überschritten). Dennoch verharrt die Füllhöhe der Ruhrtalsperren auf ihrem Jahrestiefststand von 63,3 %)
Bisherige Sonnenscheindauer: 43:20 Stunden (seit 2001: 123 Stunden; bisher erreicht: 35 %)
Menden heute:
Der schwache Zwischenhocheinfluss hielt noch relativ lange. Gelegentlich schien die Sonne und es wurde nochmal fast 20 °. Erst um 16:30 Uhr bei Durchzug der wellenden und damit sehr langsam ziehenden Front begann es zu regnen und hörte den ganzen Tag nicht mehr auf. Auch heute Nacht wird es zunächst noch weiter regnen.
Tageshöchsttemperatur: 19,8 °
Tagestiefsttemperatur: 12,4 °
Tagesmitteltemperatur: 16,6 °
Sonnenscheindauer: 2:43 Stunden
Regen: 13,8 mm
Entwicklung:
Mittwoch: Nachts hat sich in der Höhe ein Kaltlufttropfen gebildet, der den Regen vor allem in Ostwestfalen ziemlich verstärkt. Bei uns lassen die Niederschläge bis zum Sonnenaufgang nach und die Wolken lockern gelegentlich auf. Es ist ähnlich wie heute. Nachmittags kommt von Westen eine weitere Front des steuernden Sturmtiefs südwestlich von Island auf das Sauerland zu. Ab dem späten Nachmittag regnet es wieder zeitweise. Nachts 10 °, tagsüber hinter der Kaltfront nur noch 15 °.
Donnerstag zieht die Mischfront langsam weiter nach Südosten. So ist es zunächst noch stärker bewölkt, später lockert es gelegentlich auf und es regnet nicht mehr. So sehen es jedenfalls die deutschen Modelle. Es ist auf der Vorderseite des Ostatlantiktiefs wieder etwas wärmer. Nachts 12 °, nachmittags 16 °.
Freitag erreicht uns mittags oder nachmittags die nächste Mischfront des Ostatlantiktiefs, das da wie festgemauert liegt und die These von der Erhaltensneigung der Wetterlagen mal wieder bestätigt. Viel Regen sollen wir nicht bekommen. Zeitweise soll sogar die Sonne scheinen. Nachts 10 °, nachmittags 16 °.
Samstag zieht das Tief dann doch weiter und zwar unter leichter Abschwächung nach England. Damit rückt es uns näher und es könnte gelegentlich regnen. Zwischendurch wird es aber auch mal auflockern. So wie es aussieht, kein so toller Tag. Nachts 9 °, nachmittags 15 °.
Glaskugelbereich: Sonntag und Montag schwächt sich das Tief an Ort und Stelle ab und löst sich auf. Wir kommen von Osten in den Einflussbereich eines Hochs. Freundliches Wetter mit Temperaturen um 15 °.
Die erste Oktoberhälfte war aufgrund der fast spätsommerlichen letzten Tage deutlich zu warm, dennoch ziemlich nass und sonnenscheinarm.
Bisherige Mitteltemperatur: 12,8 ° (seit 2000: 10,7 °, Abweichung 2,1 °)
Bisherige Regenmenge: 64,2 mm (seit 2000: 62 mm; bisher erreicht: 104 %, das "Monatssoll" also schon überschritten). Dennoch verharrt die Füllhöhe der Ruhrtalsperren auf ihrem Jahrestiefststand von 63,3 %)
Bisherige Sonnenscheindauer: 43:20 Stunden (seit 2001: 123 Stunden; bisher erreicht: 35 %)
Menden heute:
Der schwache Zwischenhocheinfluss hielt noch relativ lange. Gelegentlich schien die Sonne und es wurde nochmal fast 20 °. Erst um 16:30 Uhr bei Durchzug der wellenden und damit sehr langsam ziehenden Front begann es zu regnen und hörte den ganzen Tag nicht mehr auf. Auch heute Nacht wird es zunächst noch weiter regnen.
Tageshöchsttemperatur: 19,8 °
Tagestiefsttemperatur: 12,4 °
Tagesmitteltemperatur: 16,6 °
Sonnenscheindauer: 2:43 Stunden
Regen: 13,8 mm
Entwicklung:
Mittwoch: Nachts hat sich in der Höhe ein Kaltlufttropfen gebildet, der den Regen vor allem in Ostwestfalen ziemlich verstärkt. Bei uns lassen die Niederschläge bis zum Sonnenaufgang nach und die Wolken lockern gelegentlich auf. Es ist ähnlich wie heute. Nachmittags kommt von Westen eine weitere Front des steuernden Sturmtiefs südwestlich von Island auf das Sauerland zu. Ab dem späten Nachmittag regnet es wieder zeitweise. Nachts 10 °, tagsüber hinter der Kaltfront nur noch 15 °.
Donnerstag zieht die Mischfront langsam weiter nach Südosten. So ist es zunächst noch stärker bewölkt, später lockert es gelegentlich auf und es regnet nicht mehr. So sehen es jedenfalls die deutschen Modelle. Es ist auf der Vorderseite des Ostatlantiktiefs wieder etwas wärmer. Nachts 12 °, nachmittags 16 °.
Freitag erreicht uns mittags oder nachmittags die nächste Mischfront des Ostatlantiktiefs, das da wie festgemauert liegt und die These von der Erhaltensneigung der Wetterlagen mal wieder bestätigt. Viel Regen sollen wir nicht bekommen. Zeitweise soll sogar die Sonne scheinen. Nachts 10 °, nachmittags 16 °.
Samstag zieht das Tief dann doch weiter und zwar unter leichter Abschwächung nach England. Damit rückt es uns näher und es könnte gelegentlich regnen. Zwischendurch wird es aber auch mal auflockern. So wie es aussieht, kein so toller Tag. Nachts 9 °, nachmittags 15 °.
Glaskugelbereich: Sonntag und Montag schwächt sich das Tief an Ort und Stelle ab und löst sich auf. Wir kommen von Osten in den Einflussbereich eines Hochs. Freundliches Wetter mit Temperaturen um 15 °.
Dienstag, 15. Oktober 2019
14. Oktober 2019
Menden heute:
Im Warmsektor eines Tiefs bei London konnten wir heute nochmal Sommerfeeling genießen. Vielleicht oder sogar vermutlich das letzte Mal in diesem Jahr. Fast den ganzen Tag schien die Sonne. Die Kaltfront des Tiefs kommt wellend nur langsam vom Ärmelkanal zu uns voran. Sie erreicht uns Dienstagnachmittag.
Die wärmste Stadt NRWs war heute Lippstadt mit 25,0 °. Auch Neheim lag in der Spitzengruppe mit 24,3 °. Hier hatte sich der Sauerlandföhn wohl besonders gut durchgesetzt. In Menden drehte der Wind heute Nachmittag zeitweise auf Westsüdwest. Das ist keine Föhnwindrichtung.
Tageshöchsttemperatur: 23,2 °
Tagestiefsttemperatur: 13,3 °
Tagesmitteltemperatur: 18,4 °
Sonnenscheindauer: 8:00 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Dienstag rückt die Kaltfront immer mehr auf das Sauerland zu. Zunächst ist es bei weiterhin südlicher Anströmung noch zeitweise sonnig und trocken. Im Laufe des Nachmittags verdichten sich die Wolken und am frühen Abend beginnt es zu regnen. Es kann durchaus auch mal kräftige Schauer geben. Die Front zieht bis Mitternacht ab und der Regen hört auf. Nachts 13 °, nachmittags nochmal 21-22 °.
Mittwoch haben wir tagsüber ein schwaches Zwischenhoch. Es reicht, um das Wetter zu beruhigen und die Sonne herauskommen zu lassen. Nachmittags rückt von Westen die Mischfront eines ostatlantischen Tiefs zu uns vor. Abends und in der Nacht regnet es etwas. Nachts 10 °, am Tag macht sich die gestern durchgezogene Kaltfront bei den Temperaturen bemerkbar. Nur noch 16 °.
Donnerstag regnet es auf der Vorderseite des Englandtiefs vormittags noch ein bisschen. Danach lockert es bei wieder sehr schwachem Zwischenhocheinfluss etwas auf. Regen fällt bis zum Abend nicht mehr. Nachts 11 °, nachmittags 16 °.
Freitag haben wir es vermutlich mit einer wellenden Mischfront zu tun. Ob und mit welcher Intensität sie unser Wetter bestimmt, ist noch ungewiss. Es dürfte leicht unbeständig, aber nicht unfreundlich sein. An den Temperaturen ändert sich wenig.
Glaskugelbereich: Samstag und Sonntag bleiben wir auf der Vorderseite des britischen Tiefs. Ob und wann uns Ausläufer dieses Tiefs treffen, ist unsicher. Viel kühler wird es nicht.
Im Warmsektor eines Tiefs bei London konnten wir heute nochmal Sommerfeeling genießen. Vielleicht oder sogar vermutlich das letzte Mal in diesem Jahr. Fast den ganzen Tag schien die Sonne. Die Kaltfront des Tiefs kommt wellend nur langsam vom Ärmelkanal zu uns voran. Sie erreicht uns Dienstagnachmittag.
Die wärmste Stadt NRWs war heute Lippstadt mit 25,0 °. Auch Neheim lag in der Spitzengruppe mit 24,3 °. Hier hatte sich der Sauerlandföhn wohl besonders gut durchgesetzt. In Menden drehte der Wind heute Nachmittag zeitweise auf Westsüdwest. Das ist keine Föhnwindrichtung.
Tageshöchsttemperatur: 23,2 °
Tagestiefsttemperatur: 13,3 °
Tagesmitteltemperatur: 18,4 °
Sonnenscheindauer: 8:00 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Dienstag rückt die Kaltfront immer mehr auf das Sauerland zu. Zunächst ist es bei weiterhin südlicher Anströmung noch zeitweise sonnig und trocken. Im Laufe des Nachmittags verdichten sich die Wolken und am frühen Abend beginnt es zu regnen. Es kann durchaus auch mal kräftige Schauer geben. Die Front zieht bis Mitternacht ab und der Regen hört auf. Nachts 13 °, nachmittags nochmal 21-22 °.
Mittwoch haben wir tagsüber ein schwaches Zwischenhoch. Es reicht, um das Wetter zu beruhigen und die Sonne herauskommen zu lassen. Nachmittags rückt von Westen die Mischfront eines ostatlantischen Tiefs zu uns vor. Abends und in der Nacht regnet es etwas. Nachts 10 °, am Tag macht sich die gestern durchgezogene Kaltfront bei den Temperaturen bemerkbar. Nur noch 16 °.
Donnerstag regnet es auf der Vorderseite des Englandtiefs vormittags noch ein bisschen. Danach lockert es bei wieder sehr schwachem Zwischenhocheinfluss etwas auf. Regen fällt bis zum Abend nicht mehr. Nachts 11 °, nachmittags 16 °.
Freitag haben wir es vermutlich mit einer wellenden Mischfront zu tun. Ob und mit welcher Intensität sie unser Wetter bestimmt, ist noch ungewiss. Es dürfte leicht unbeständig, aber nicht unfreundlich sein. An den Temperaturen ändert sich wenig.
Glaskugelbereich: Samstag und Sonntag bleiben wir auf der Vorderseite des britischen Tiefs. Ob und wann uns Ausläufer dieses Tiefs treffen, ist unsicher. Viel kühler wird es nicht.
Montag, 14. Oktober 2019
13. Oktober 2019
Menden heute:
Zwischen hohem Luftdruck über Südosteuropa und tiefem Druck über Großbritannien mit einer Kaltfront über der Bretagne tat sich ein breiter Warmsektor über Deutschland auf. Von Süden strömte warme, zum Teil allerdings auch feuchte Luft zu uns. Es gab ein paar schwache Schauer. In Meinerzhagen fielen sogar 8 mm Regen.
Prägend für diesen Tag war aber die Wärme. Vor allem nördlich der Eifel, aber auch in Lippstadt gab es einen Sommertag mit 25 ° oder mehr. Es war einfach herrlich draußen. Die vorhergesagten kräftigen Windböen sind in Menden ausgeblieben. Jetzt um 23:30 Uhr kann man bei 20,6 ° den Tag noch auf der Terrasse oder dem Balkon ausklingen lassen.
Heute vor einem Jahr wurde der Mendener Temperaturrekord für Mitte Oktober aufgestellt: 27,3 °.
Tageshöchsttemperatur: 23,7 °
Tagestiefsttemperatur: 15,2 °
Tagesmitteltemperatur: 19,3 ° (eine höhere Mitteltemperatur habe ich zuletzt am 31.08. gemessen)
Sonnenscheindauer: 5:52 Stunden
Regen: 0,2 mm
Entwicklung:
Montag ändert sich an der Wetterlage wenig. Vor dem westeuropäischen Trog mit langer bis vor Portugal reichender Amplitude fließt weiterhin sehr warme Luft nach Deutschland. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Der Südwind schwächt sich noch etwas ab. Nachts 13 °, nachmittags nochmal 23 °. Schönes Wetter für eine längere Radtour.
Dienstag soll ein Wellentief von Südwest nach Nordost über uns hinwegziehen. Unklar ist, wann das genau geschieht. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir tagsüber noch von Regen verschont bleiben und erst abends Schauer fallen. Vormittags ist es heiter bis wolkig, nachmittags müssen wir mit mehr Wolken rechnen. Es bleibt noch ziemlich warm. Nachts 14 °, nachmittags 21 °.
Mittwoch fließt hinter dem abziehenden Wellentief etwas kältere Luft zu uns. Wir bleiben aber im Südosten des atlantischen Höhentiefs auf dessen warmer Seite. Es ist wolkig mit Auflockerungen und es bleibt nach nächtlichem leichten Regen tagsüber trocken. Nachts 9 °, am Tag 15 °.
Donnerstag überquert uns nachts eine schwache Kaltfront mit etwas Regen. Tagsüber lockert es aber auf und es bleibt trocken. Wir haben in dieser Woche eben Glück mit dem Timing der durchziehenden Fronten. Der Regen fällt nachts. Hoffentlich halten sich die Fronten an die Vorhersagen. Nachts 11 °, nachmittags 17 °.
Glaskugelbereich: Auch Freitag und Samstag soll sich nicht viel ändern. Wechselnd wolkig und etwas kühler.
Zwischen hohem Luftdruck über Südosteuropa und tiefem Druck über Großbritannien mit einer Kaltfront über der Bretagne tat sich ein breiter Warmsektor über Deutschland auf. Von Süden strömte warme, zum Teil allerdings auch feuchte Luft zu uns. Es gab ein paar schwache Schauer. In Meinerzhagen fielen sogar 8 mm Regen.
Prägend für diesen Tag war aber die Wärme. Vor allem nördlich der Eifel, aber auch in Lippstadt gab es einen Sommertag mit 25 ° oder mehr. Es war einfach herrlich draußen. Die vorhergesagten kräftigen Windböen sind in Menden ausgeblieben. Jetzt um 23:30 Uhr kann man bei 20,6 ° den Tag noch auf der Terrasse oder dem Balkon ausklingen lassen.
Heute vor einem Jahr wurde der Mendener Temperaturrekord für Mitte Oktober aufgestellt: 27,3 °.
Tageshöchsttemperatur: 23,7 °
Tagestiefsttemperatur: 15,2 °
Tagesmitteltemperatur: 19,3 ° (eine höhere Mitteltemperatur habe ich zuletzt am 31.08. gemessen)
Sonnenscheindauer: 5:52 Stunden
Regen: 0,2 mm
Entwicklung:
Montag ändert sich an der Wetterlage wenig. Vor dem westeuropäischen Trog mit langer bis vor Portugal reichender Amplitude fließt weiterhin sehr warme Luft nach Deutschland. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Der Südwind schwächt sich noch etwas ab. Nachts 13 °, nachmittags nochmal 23 °. Schönes Wetter für eine längere Radtour.
Dienstag soll ein Wellentief von Südwest nach Nordost über uns hinwegziehen. Unklar ist, wann das genau geschieht. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir tagsüber noch von Regen verschont bleiben und erst abends Schauer fallen. Vormittags ist es heiter bis wolkig, nachmittags müssen wir mit mehr Wolken rechnen. Es bleibt noch ziemlich warm. Nachts 14 °, nachmittags 21 °.
Mittwoch fließt hinter dem abziehenden Wellentief etwas kältere Luft zu uns. Wir bleiben aber im Südosten des atlantischen Höhentiefs auf dessen warmer Seite. Es ist wolkig mit Auflockerungen und es bleibt nach nächtlichem leichten Regen tagsüber trocken. Nachts 9 °, am Tag 15 °.
Donnerstag überquert uns nachts eine schwache Kaltfront mit etwas Regen. Tagsüber lockert es aber auf und es bleibt trocken. Wir haben in dieser Woche eben Glück mit dem Timing der durchziehenden Fronten. Der Regen fällt nachts. Hoffentlich halten sich die Fronten an die Vorhersagen. Nachts 11 °, nachmittags 17 °.
Glaskugelbereich: Auch Freitag und Samstag soll sich nicht viel ändern. Wechselnd wolkig und etwas kühler.
Sonntag, 13. Oktober 2019
12. Oktober 2019
Menden heute:
Eine Girlande aus Warm- und Kaltfronten, an die ein schmales Wolken- und Regenband gekoppelt war, reichte heute von Nordrussland über viele tausend Kilometer bis nach Amerika. Bei uns reicht das Regenband von Rügen über die Ostsee, Schleswig-Holstein und das nördliche Niedersachsen, die Niederlande bis London.
Heute gab es eine Reihe von Messstationen in Deutschland, die Temperaturen über 25 ° gemessen haben. Bis zu uns ist die Warmluft noch nicht so richtig vorgedrungen. Die höchste Temperatur in NRW wurde in Warburg mit 21,3 ° gemessen. Vor allem heute Vormittag schien die Sonne zeitweise. Nachmittags kamen immer mehr Wolken, die später den Himmel vollkommen bedeckten.
Der Südsüdwestwind war zeitweise böig. Einzelne Böen erreichten 6 Bft. Nichts gegen Tokio, wo am Flughafen 160 km/h gemessen wurden (ab 118 km/h herrscht Orkan bei 12 Bft.)
Tageshöchsttemperatur: 18,9 °
Tagestiefsttemperatur: 14,6 °
Tagesmitteltemperatur: 16,4 ° (höchster Wert seit 22.09.)
Sonnenscheindauer: 4:47 Stunden
Regen: 0,0 mm
Stärkste Windböe: 45 km/h (6 Bft)
Entwicklung:
Sonntag steilt die Strömung vor der Kaltfront westlich von uns auf. Der Südwind wird noch etwas stärker als heute. Eine kleine Störung zieht morgen Vormittag über Menden hinweg. Fast alle Vorhersagekarten haben den einen oder anderen Schauer für uns auf dem Plan. Sicher ist das aber nicht. Die meiste Zeit ist es heiter bis wolkig. Nachts 14 °, nachmittags 22-23 °. Genießen wir diesen Sonntag.
Montag ändert sich nicht viel. Vor einem ostatlantischen Tiefdrucktrog, der bis in große Höhen reicht, wird für die Jahreszeit sehr warme Luft aus dem südlichen Mittelmeer zu uns geschaufelt (um ein Tief dreht die Luft entgegen dem Uhrzeigersinn). Ob es ganz trocken bleibt, ist nicht sicher. Die Regenwahrscheinlichkeit ist aber nicht hoch. Bei wechselnder, meist nur lockerer hoher Bewölkung wird es nachts 14 °, nachmittags 21-22 ° warm sein. Der Wind nimmt deutlich ab. Letztes Jahr habe ich am 14.10. 26,1 ° gemessen, am 15. 25,9 °. Das waren absolute Spitzenwerte für Mitte Oktober.
Dienstag schwenkt eine Front durch. Wann genau, ist noch unklar. Vermutlich wird sie kaum Regen bei uns abladen. Es ist wechselnd wolkig, zeitweise vermutlich auch aufgeheitert. Nochmal wird es ziemlich warm. Nachts 14 °, nachmittags 20 °.
Mittwoch ist es bei weiterhin südlicher Strömung nicht mehr so warm, weil kühlere Luft aus Tiefdruckgebieten eingemischt wird. Ein Hochkeil stützt aber unser schönes Wetter mit recht viel Sonne und nur geringer Schauerneigung. Nachts 9 °, nachmittags 17 °.
Glaskugelbereich: Wir bleiben bis Freitag auf der warmen Seite des Wettergeschehens. Das ostatlantische Tief bekommt auf dem Festland so gut wie kein Rad an die Erde und dreht sich tagelang über den Britischen Inseln. Bei uns ist es ziemlich freundlich bei Temperaturen um 16 °.
Eine Girlande aus Warm- und Kaltfronten, an die ein schmales Wolken- und Regenband gekoppelt war, reichte heute von Nordrussland über viele tausend Kilometer bis nach Amerika. Bei uns reicht das Regenband von Rügen über die Ostsee, Schleswig-Holstein und das nördliche Niedersachsen, die Niederlande bis London.
Heute gab es eine Reihe von Messstationen in Deutschland, die Temperaturen über 25 ° gemessen haben. Bis zu uns ist die Warmluft noch nicht so richtig vorgedrungen. Die höchste Temperatur in NRW wurde in Warburg mit 21,3 ° gemessen. Vor allem heute Vormittag schien die Sonne zeitweise. Nachmittags kamen immer mehr Wolken, die später den Himmel vollkommen bedeckten.
Der Südsüdwestwind war zeitweise böig. Einzelne Böen erreichten 6 Bft. Nichts gegen Tokio, wo am Flughafen 160 km/h gemessen wurden (ab 118 km/h herrscht Orkan bei 12 Bft.)
Tageshöchsttemperatur: 18,9 °
Tagestiefsttemperatur: 14,6 °
Tagesmitteltemperatur: 16,4 ° (höchster Wert seit 22.09.)
Sonnenscheindauer: 4:47 Stunden
Regen: 0,0 mm
Stärkste Windböe: 45 km/h (6 Bft)
Entwicklung:
Sonntag steilt die Strömung vor der Kaltfront westlich von uns auf. Der Südwind wird noch etwas stärker als heute. Eine kleine Störung zieht morgen Vormittag über Menden hinweg. Fast alle Vorhersagekarten haben den einen oder anderen Schauer für uns auf dem Plan. Sicher ist das aber nicht. Die meiste Zeit ist es heiter bis wolkig. Nachts 14 °, nachmittags 22-23 °. Genießen wir diesen Sonntag.
Montag ändert sich nicht viel. Vor einem ostatlantischen Tiefdrucktrog, der bis in große Höhen reicht, wird für die Jahreszeit sehr warme Luft aus dem südlichen Mittelmeer zu uns geschaufelt (um ein Tief dreht die Luft entgegen dem Uhrzeigersinn). Ob es ganz trocken bleibt, ist nicht sicher. Die Regenwahrscheinlichkeit ist aber nicht hoch. Bei wechselnder, meist nur lockerer hoher Bewölkung wird es nachts 14 °, nachmittags 21-22 ° warm sein. Der Wind nimmt deutlich ab. Letztes Jahr habe ich am 14.10. 26,1 ° gemessen, am 15. 25,9 °. Das waren absolute Spitzenwerte für Mitte Oktober.
Dienstag schwenkt eine Front durch. Wann genau, ist noch unklar. Vermutlich wird sie kaum Regen bei uns abladen. Es ist wechselnd wolkig, zeitweise vermutlich auch aufgeheitert. Nochmal wird es ziemlich warm. Nachts 14 °, nachmittags 20 °.
Mittwoch ist es bei weiterhin südlicher Strömung nicht mehr so warm, weil kühlere Luft aus Tiefdruckgebieten eingemischt wird. Ein Hochkeil stützt aber unser schönes Wetter mit recht viel Sonne und nur geringer Schauerneigung. Nachts 9 °, nachmittags 17 °.
Glaskugelbereich: Wir bleiben bis Freitag auf der warmen Seite des Wettergeschehens. Das ostatlantische Tief bekommt auf dem Festland so gut wie kein Rad an die Erde und dreht sich tagelang über den Britischen Inseln. Bei uns ist es ziemlich freundlich bei Temperaturen um 16 °.
Freitag, 11. Oktober 2019
11. Oktober 2019
Menden heute:
Während wir auf einige ziemlich warme Tage hoffen, fliehen in Kalifornien hunderte Menschen vor verheerenden Waldbränden. In Australien stehen viele qkm Buschland in Flammen und Osaka und Tokio fürchten sich vor dem starken Taifun Hagibis, der Samstag an Land gehen wird.
In einer strammen Südwestströmung stieg die Temperatur zwischen einem Hoch über Südosteuropa und tiefem Druck über dem Ostatlantik deutlich an. Mit 16,1 ° um 23:50 Uhr ist es genau so warm wie die bisherige nachmittägliche Höchsttemperatur um 15 Uhr. Wir erlebten den ersten Oktobertag ohne Regen. Aber auch die Sonne machte sich in der feuchten Luft rar.
Oh, gerade springt das Thermometer auf 16,2 °. Es ist 23:52 Uhr. Die neue Tageshöchsttemperatur.
Tageshöchsttemperatur: 16,2 °
Tagestiefsttemperatur: 11,6 °
Tagesmitteltemperatur: 14,0 °
Sonnenscheindauer: 0:40 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Samstag verschärft sich die Luftmassengrenze. Sie reicht von Danzig entlang an Ost- und Nordseeküste bis zur Bretagne. Südlich dieser Grenze ist es sehr warm und sonnig. Im Grenzbereich regnet es anhaltend. Wir liegen südlich der LMGrenze in einem Bereich ohne Regen, aber mit Wolken, die immer wieder hereinziehen. Die Sonnenscheindauer wird sehr unterschiedlich gesehen. Lassen wir uns überraschen. Mit 13 ° heute Nacht und 19 ° nachmittags ist es trotz strammen Südwestwinds recht angenehm.
Sonntag ändert sich wenig. Von Süden wird Warmluft herangeführt, die zusammen mit dem Sauerlandföhn zu einem sonnigen Tag führen müsste. Die Luftschichtung ist nicht ganz stabil. Ein schlapper Schauer ist nicht ausgeschlossen, aber doch unwahrscheinlich. Mit nachts 14 ° und nachmittags 23 ° wird es fast sommerlich. Manches Fahrrad wird nochmal rausgeholt.
Montag: Morgens zieht eine Warmfront von Süd nach Nord über uns hinweg. Dabei kann es etwas regnen. Bevor nachts die Kaltfront folgt, befinden wir uns in einem breiten Warmsektor mit Südanströmung in weiterhin ziemlich warmer Luft. Vor allem nachmittags kann es föhnunterstützt nochmals sehr schön werden. Nachts 13 °, nachmittags 21 °.
Dienstag überquert uns am Morgen die Kaltfront des Jütlandtiefs. Sie hat kaum Regen im Gepäck. Rasch lockert es wieder auf und zumindest gelegentlich, wenn nicht zeitweise, scheint die Sonne. Es ist etwas kühler, aber durchaus noch angenehm. Nachts 12 °, nachmittags 17 °.
Die Kraft der Sonne lässt jetzt deutlich nach. Zum einen steht sie auch mittags schon sehr flach am Himmel, zum anderen sind die Tage kürzer als 11 Stunden. Nur die Sommerzeit schützt uns noch vor Dunkelheit, wenn wir abends nach Hause kommen.
Glaskugelbereich: Mittwoch und Donnerstag sollen wir in der südlichen Strömung bleiben. Die atlantischen Fronten werden vom Skandinavienhoch ausgebremst. So ist es wolkig bis heiter und trocken. 17 bis 18 °.
Während wir auf einige ziemlich warme Tage hoffen, fliehen in Kalifornien hunderte Menschen vor verheerenden Waldbränden. In Australien stehen viele qkm Buschland in Flammen und Osaka und Tokio fürchten sich vor dem starken Taifun Hagibis, der Samstag an Land gehen wird.
In einer strammen Südwestströmung stieg die Temperatur zwischen einem Hoch über Südosteuropa und tiefem Druck über dem Ostatlantik deutlich an. Mit 16,1 ° um 23:50 Uhr ist es genau so warm wie die bisherige nachmittägliche Höchsttemperatur um 15 Uhr. Wir erlebten den ersten Oktobertag ohne Regen. Aber auch die Sonne machte sich in der feuchten Luft rar.
Oh, gerade springt das Thermometer auf 16,2 °. Es ist 23:52 Uhr. Die neue Tageshöchsttemperatur.
Tageshöchsttemperatur: 16,2 °
Tagestiefsttemperatur: 11,6 °
Tagesmitteltemperatur: 14,0 °
Sonnenscheindauer: 0:40 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Samstag verschärft sich die Luftmassengrenze. Sie reicht von Danzig entlang an Ost- und Nordseeküste bis zur Bretagne. Südlich dieser Grenze ist es sehr warm und sonnig. Im Grenzbereich regnet es anhaltend. Wir liegen südlich der LMGrenze in einem Bereich ohne Regen, aber mit Wolken, die immer wieder hereinziehen. Die Sonnenscheindauer wird sehr unterschiedlich gesehen. Lassen wir uns überraschen. Mit 13 ° heute Nacht und 19 ° nachmittags ist es trotz strammen Südwestwinds recht angenehm.
Sonntag ändert sich wenig. Von Süden wird Warmluft herangeführt, die zusammen mit dem Sauerlandföhn zu einem sonnigen Tag führen müsste. Die Luftschichtung ist nicht ganz stabil. Ein schlapper Schauer ist nicht ausgeschlossen, aber doch unwahrscheinlich. Mit nachts 14 ° und nachmittags 23 ° wird es fast sommerlich. Manches Fahrrad wird nochmal rausgeholt.
Montag: Morgens zieht eine Warmfront von Süd nach Nord über uns hinweg. Dabei kann es etwas regnen. Bevor nachts die Kaltfront folgt, befinden wir uns in einem breiten Warmsektor mit Südanströmung in weiterhin ziemlich warmer Luft. Vor allem nachmittags kann es föhnunterstützt nochmals sehr schön werden. Nachts 13 °, nachmittags 21 °.
Dienstag überquert uns am Morgen die Kaltfront des Jütlandtiefs. Sie hat kaum Regen im Gepäck. Rasch lockert es wieder auf und zumindest gelegentlich, wenn nicht zeitweise, scheint die Sonne. Es ist etwas kühler, aber durchaus noch angenehm. Nachts 12 °, nachmittags 17 °.
Die Kraft der Sonne lässt jetzt deutlich nach. Zum einen steht sie auch mittags schon sehr flach am Himmel, zum anderen sind die Tage kürzer als 11 Stunden. Nur die Sommerzeit schützt uns noch vor Dunkelheit, wenn wir abends nach Hause kommen.
Glaskugelbereich: Mittwoch und Donnerstag sollen wir in der südlichen Strömung bleiben. Die atlantischen Fronten werden vom Skandinavienhoch ausgebremst. So ist es wolkig bis heiter und trocken. 17 bis 18 °.
Donnerstag, 10. Oktober 2019
10. Oktober 2019
Rückblick:
Die erste Oktoberdekade war etwas zu kühl, ziemlich trüb und regenreich.
Mitteltemperatur: 10,8 ° (langjährig für den ganzen Monat 10,1 °, seit 2000: 10,7 °)
Sonnenscheindauer: 21:18 Stunden (seit 2001: 123 Stunden. davon bisher erreicht 17 %)
Regen: 50,2 mm (langjährig 61 mm, seit 2000: 62 mm; davon bisher erreicht 82 %)
Menden heute:
In der kräftigen Westströmung wurden heute Nacht feuchte, heute Nachmittag trockenere Luftmassen vom Atlantik zu uns geführt. Heute Morgen war es noch meist bedeckt, nachmittags lockerten die Wolken immer mehr auf und die Sonne kam zeitweise heraus.
Tageshöchsttemperatur: 14,7 °
Tagestiefsttemperatur: 9,1 °
Tagesmitteltemperatur: 11,4 °
Sonnenscheindauer: 3:40 Stunden
Regen: 1,4 mm
Entwicklung:
Freitag: In allen Höhen steigt der Luftdruck über NRW an. Leider ziehen über der Nordsee Fronten von West nach Ost. Sie streifen uns mit Wolkenfeldern. Vielleicht gibt es auch mal einen Spritzer Regen. Die Sonne tut sich schwer. Nachmittags sollte sich aber häufiger durchkommen. Nachts 8 °, nachmittags 15 °.
Samstag liegt die Luftmassengrenze wohl doch nicht über uns, sondern deutlich weiter nördlich. Das ist gut für unser Wetter. Zwischen einem Hoch über Südosteuropa und den Fronten westlich von uns kommt Warmluft nach Deutschland. Es ist wolkig mit längeren Auflockerungen oder auch Aufheiterungen und es bleibt trocken. Mit nachts 12 ° und nachmittags 19 ° wird es deutlich wärmer.
Sonntag ändert sich wenig. Von Süden strömt Warmluft zu uns. Es ist aber nicht ganz störungsfrei. Ein schlapper Schauer ist drin. Er würde aber an dem sommerlichen Eindruck dieses Tages nichts ändern. Heiter bis wolkig, mäßiger Südwind. Nachts 12 °, nachmittags 23 °.
Montag kommt uns von Westen eine Kaltfront ziemlich nah. Wie weit der Südwind und der Sauerlandföhn dicke Wolken und Schauer auf Abstand halten kann, ist unsicher. Schauer sind wahrscheinlich, aber auch Sonnenschein. Mit 13 ° nachts und 20 ° am Tag bleibt es warm.
Die erste Oktoberdekade war etwas zu kühl, ziemlich trüb und regenreich.
Mitteltemperatur: 10,8 ° (langjährig für den ganzen Monat 10,1 °, seit 2000: 10,7 °)
Sonnenscheindauer: 21:18 Stunden (seit 2001: 123 Stunden. davon bisher erreicht 17 %)
Regen: 50,2 mm (langjährig 61 mm, seit 2000: 62 mm; davon bisher erreicht 82 %)
Menden heute:
In der kräftigen Westströmung wurden heute Nacht feuchte, heute Nachmittag trockenere Luftmassen vom Atlantik zu uns geführt. Heute Morgen war es noch meist bedeckt, nachmittags lockerten die Wolken immer mehr auf und die Sonne kam zeitweise heraus.
Tageshöchsttemperatur: 14,7 °
Tagestiefsttemperatur: 9,1 °
Tagesmitteltemperatur: 11,4 °
Sonnenscheindauer: 3:40 Stunden
Regen: 1,4 mm
Entwicklung:
Freitag: In allen Höhen steigt der Luftdruck über NRW an. Leider ziehen über der Nordsee Fronten von West nach Ost. Sie streifen uns mit Wolkenfeldern. Vielleicht gibt es auch mal einen Spritzer Regen. Die Sonne tut sich schwer. Nachmittags sollte sich aber häufiger durchkommen. Nachts 8 °, nachmittags 15 °.
Samstag liegt die Luftmassengrenze wohl doch nicht über uns, sondern deutlich weiter nördlich. Das ist gut für unser Wetter. Zwischen einem Hoch über Südosteuropa und den Fronten westlich von uns kommt Warmluft nach Deutschland. Es ist wolkig mit längeren Auflockerungen oder auch Aufheiterungen und es bleibt trocken. Mit nachts 12 ° und nachmittags 19 ° wird es deutlich wärmer.
Sonntag ändert sich wenig. Von Süden strömt Warmluft zu uns. Es ist aber nicht ganz störungsfrei. Ein schlapper Schauer ist drin. Er würde aber an dem sommerlichen Eindruck dieses Tages nichts ändern. Heiter bis wolkig, mäßiger Südwind. Nachts 12 °, nachmittags 23 °.
Montag kommt uns von Westen eine Kaltfront ziemlich nah. Wie weit der Südwind und der Sauerlandföhn dicke Wolken und Schauer auf Abstand halten kann, ist unsicher. Schauer sind wahrscheinlich, aber auch Sonnenschein. Mit 13 ° nachts und 20 ° am Tag bleibt es warm.
09. Oktober 2019
Menden heute:
Ein umfangreiches steuerndes Tiefdruckgebiet zwischen Schottland und Island bestimmt seit Tagen unser Wetter. Gemeinsam mit dem von Grönland bis Russland reichenden Höhentief sorgt es für eine anhaltende Westdrift. Sie ist eigentlich eine Standardwetterlage für uns und verantwortlich für das typische wechselhafte Wetter. In den letzten Jahren sehen wir sie aber immer seltener. Ihr Fehlen ist verantwortlich für die Dürre der letzten Sommer. Beklagen wir uns also nicht, wenn sie jetzt mal länger anhält.
Heute Vormittag war es vor einem Höhentrog wolkig mit einigen sonnigen Phasen und etwas wärmer als die letzten Tage. Um 15 Uhr zog der Höhentrog durch. Es gab einen heftigen Schauer und einen ebenso kräftigen Temperaturrückgang.
Tageshöchsttemperatur: 14,9 °
Tagestiefsttemperatur: 10,1 °
Tagesmitteltemperatur: 11,9 °
Sonnenscheindauer: 2:38 Stunden
Regen: 3,4 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Die Westwetterlage bleibt erhalten. Morgen streift uns eine schwache Mischfront, die nördlich an uns vorbeizieht, mit ihren Wolken. So ist es morgen früh noch stark bewölkt mit etwas Regen. Im Laufe des Vormittags lockert es auf und es bleibt trocken. Nachts folgt eine weitere Warmfront des sich nun deutlich abschwächenden Tiefs über dem Nordmeer. Auch sie bringt nicht viel Regen. Nachts 9 °, nachmittags 14 °.
Freitag ziehen nördlich von uns weitere Tiefausläufer durch. Sie streifen uns mit ihren Wolkenfeldern. Regnen wird es wohl nicht. Es ist wolkig mit Auflockerungen. Nachts 10 °, nachmittags 16 °.
Samstag steigt der Luftdruck in allen Höhen. Quer über Deutschland liegt eine Luftmassengrenze mit starker Bewölkung. Sie trennt Warmluft im Süden von kühler Luft im Norden und verlagert sich nur langsam nordwärts. Vermutlich wird es nichts mit einem goldenen Oktobersamstag. Es ist wechselnd wolkig mit sonnigen Abschnitten. Jedenfalls wird es wärmer. Nachts 12 °, nachmittags 18 °.
Sonntag liegen wir dann zwischen einem südosteuropäischen Hoch und einer Kaltfront über dem Ärmelkanal wettermäßig ideal. Der Südwind vertreibt vormittags die letzten dicken Wolken nach Norden und wir bekommen unterstützt durch einsetzenden Sauerlandföhn (wir merken allerdings auch seinen Wind) einen sonnigen Tag. Nachts 12 °, nachmittags - man mag es noch nicht glauben - 22 bis 23 °.
Glaskugelbereich: Montag und Dienstag hält die Südanströmung an. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Die Niederschlagsneigung ist bis auf Montagabend, da kann es Schauer geben, gering. Montag noch 20-21 °, Dienstag 15-16 °.
Ein umfangreiches steuerndes Tiefdruckgebiet zwischen Schottland und Island bestimmt seit Tagen unser Wetter. Gemeinsam mit dem von Grönland bis Russland reichenden Höhentief sorgt es für eine anhaltende Westdrift. Sie ist eigentlich eine Standardwetterlage für uns und verantwortlich für das typische wechselhafte Wetter. In den letzten Jahren sehen wir sie aber immer seltener. Ihr Fehlen ist verantwortlich für die Dürre der letzten Sommer. Beklagen wir uns also nicht, wenn sie jetzt mal länger anhält.
Heute Vormittag war es vor einem Höhentrog wolkig mit einigen sonnigen Phasen und etwas wärmer als die letzten Tage. Um 15 Uhr zog der Höhentrog durch. Es gab einen heftigen Schauer und einen ebenso kräftigen Temperaturrückgang.
Tageshöchsttemperatur: 14,9 °
Tagestiefsttemperatur: 10,1 °
Tagesmitteltemperatur: 11,9 °
Sonnenscheindauer: 2:38 Stunden
Regen: 3,4 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Die Westwetterlage bleibt erhalten. Morgen streift uns eine schwache Mischfront, die nördlich an uns vorbeizieht, mit ihren Wolken. So ist es morgen früh noch stark bewölkt mit etwas Regen. Im Laufe des Vormittags lockert es auf und es bleibt trocken. Nachts folgt eine weitere Warmfront des sich nun deutlich abschwächenden Tiefs über dem Nordmeer. Auch sie bringt nicht viel Regen. Nachts 9 °, nachmittags 14 °.
Freitag ziehen nördlich von uns weitere Tiefausläufer durch. Sie streifen uns mit ihren Wolkenfeldern. Regnen wird es wohl nicht. Es ist wolkig mit Auflockerungen. Nachts 10 °, nachmittags 16 °.
Samstag steigt der Luftdruck in allen Höhen. Quer über Deutschland liegt eine Luftmassengrenze mit starker Bewölkung. Sie trennt Warmluft im Süden von kühler Luft im Norden und verlagert sich nur langsam nordwärts. Vermutlich wird es nichts mit einem goldenen Oktobersamstag. Es ist wechselnd wolkig mit sonnigen Abschnitten. Jedenfalls wird es wärmer. Nachts 12 °, nachmittags 18 °.
Sonntag liegen wir dann zwischen einem südosteuropäischen Hoch und einer Kaltfront über dem Ärmelkanal wettermäßig ideal. Der Südwind vertreibt vormittags die letzten dicken Wolken nach Norden und wir bekommen unterstützt durch einsetzenden Sauerlandföhn (wir merken allerdings auch seinen Wind) einen sonnigen Tag. Nachts 12 °, nachmittags - man mag es noch nicht glauben - 22 bis 23 °.
Glaskugelbereich: Montag und Dienstag hält die Südanströmung an. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Die Niederschlagsneigung ist bis auf Montagabend, da kann es Schauer geben, gering. Montag noch 20-21 °, Dienstag 15-16 °.
Mittwoch, 9. Oktober 2019
08. Oktober 2019
Klimakrise:
Ich weiß, es ist nicht völlig widerspruchslos, von einer Krise zu sprechen, wenn bei uns länger die Sonne scheint (s. gestern) oder wenn es bei uns mehr Sommertage gibt. Denn eigentlich finden wir das nicht unangenehm.
Allerdings bedeuten mehr Sonnenschein und mehr sehr warme Tage auch mehr Verdunstung. Höhere Verdunstung gepaart mit wenig Niederschlag führt dann doch in die Krise.
Wir im gemäßigten Sauerlandklima weit weg vom Meer sind nicht so schlimm betroffen wie die Küstenbewohner. Bei uns werden zwar mittelfristig keine Fichten mehr wachsen, wir haben aber weder mit dem unaufhaltsamen Anstieg des Meeresspiegels zu tun, noch mit den stärkeren Stürmen, die zu erwarten sind und die vor allem den küstennahen Gebieten zu schaffen machen.
Unsere Böden und unser Trinkwasser werden nicht versalzen. Wir leben nicht auf einer Nordseeinsel, die in ihrem Bestand gefährdet ist.
Wir müssen auch in den kommenden Jahren nicht mit Temperaturen rechnen, die ein Leben im Sommer unerträglich machen. Das wird ein Riesenproblem aller Bewohner rund ums Mittelmeer, besonders aber in vielen afrikanischen Ländern.
Wir haben bisher keine größeren Trinkwasserprobleme. Vielleicht macht man sich bei der Bezirksregierung oder beim Land Gedanken darüber, wo noch neue Talsperren gebaut werden können, um die Flusspegel im Sommer stabil zu halten und die Trinkwasserversorgung zu sichern. Es können ja auch mal drei oder vier trockene Jahre hintereinander folgen. "Es ist noch immer gut gegangen" könnte sich als fataler Irrtum erweisen. Und wer unser Planungsrecht kennt, weiß wie lange es von den ersten Plänen bis zur Realisierung dauert.
Zu den Sommertagen: Ich habe zwei Diagramme angefertigt. Eines zeigt die Tage >= 25 ° im Zeitraum 1972 bis 1989, das andere im Zeitraum 2000-2019.
Es ist weniger der Trend, der auffällig ist. Es sind die absoluten Zahlen. Während in den 70er und 80er Jahren die Mehrzahl der Jahre zwischen 20 und 30 Sommertage zählte mit einigen Ausreißern nach oben und unten, sind seit 2000 nur noch zwei Jahre mit 29 Sommertagen - also knapp unter 30 - zu finden. Die meisten Jahre haben Werte zwischen 30 und 50 Sommertagen mit drei kräftigen Ausreißern nach oben.

Menden heute:
Mit Durchzug der Mischfront heute früh hat sich sehr feuchte Meeresluft bei uns eingenistet. Von kurz nach Mitternacht bis kurz vor Mittag hat es zeitweise leicht geregnet. Nachmittags blieb es bei bedecktem Himmel trocken. Erst um Mitternacht herum zogen bei zeitweise auflockernder Bewölkung einzelne Schauer übers Land, die auch Menden kurz trafen.
Tageshöchsttemperatur: 14,3 °
Tagestiefsttemperatur: 10,8 °
Tagesmitteltemperatur: 12,3 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 4,0 mm
Entwicklung: (Kurzfassung)
Mittwoch bleiben wir in der feuchten Meeresluft. Vormittags ist es wechselnd wolkig mit Auflockerungen und trocken. Nachmittags schwenkt in fünf Kilometern Höhe ein Höhentrog über uns hinweg. Er labilisiert die Luft und es wird Schauer geben. Nachts 10 °, am Tag kaum wärmer - 12 °.
Donnerstag bleibt die stramme Westdrift erhalten. Wir kommen in einen sehr schwachen Zwischenhochkeil, der für weitgehend trockenes Wetter sorgt und auch zeitweise der Sonne eine Chance gibt. Nachts 9 °, nachmittags 14 °. Leider ist der Südwestwind ziemlich böig.
Freitag steigt von Süden der Luftdruck an. Vormittags ist es noch leicht unbeständig, nachmittags kommt die Sonne durch. 16 °.
Samstag und Sonntag nur geringe Schauerneigung bei heiterem bis wolkigem Wetter. 20-22 ° sind möglich!
Ich weiß, es ist nicht völlig widerspruchslos, von einer Krise zu sprechen, wenn bei uns länger die Sonne scheint (s. gestern) oder wenn es bei uns mehr Sommertage gibt. Denn eigentlich finden wir das nicht unangenehm.
Allerdings bedeuten mehr Sonnenschein und mehr sehr warme Tage auch mehr Verdunstung. Höhere Verdunstung gepaart mit wenig Niederschlag führt dann doch in die Krise.
Wir im gemäßigten Sauerlandklima weit weg vom Meer sind nicht so schlimm betroffen wie die Küstenbewohner. Bei uns werden zwar mittelfristig keine Fichten mehr wachsen, wir haben aber weder mit dem unaufhaltsamen Anstieg des Meeresspiegels zu tun, noch mit den stärkeren Stürmen, die zu erwarten sind und die vor allem den küstennahen Gebieten zu schaffen machen.
Unsere Böden und unser Trinkwasser werden nicht versalzen. Wir leben nicht auf einer Nordseeinsel, die in ihrem Bestand gefährdet ist.
Wir müssen auch in den kommenden Jahren nicht mit Temperaturen rechnen, die ein Leben im Sommer unerträglich machen. Das wird ein Riesenproblem aller Bewohner rund ums Mittelmeer, besonders aber in vielen afrikanischen Ländern.
Wir haben bisher keine größeren Trinkwasserprobleme. Vielleicht macht man sich bei der Bezirksregierung oder beim Land Gedanken darüber, wo noch neue Talsperren gebaut werden können, um die Flusspegel im Sommer stabil zu halten und die Trinkwasserversorgung zu sichern. Es können ja auch mal drei oder vier trockene Jahre hintereinander folgen. "Es ist noch immer gut gegangen" könnte sich als fataler Irrtum erweisen. Und wer unser Planungsrecht kennt, weiß wie lange es von den ersten Plänen bis zur Realisierung dauert.
Zu den Sommertagen: Ich habe zwei Diagramme angefertigt. Eines zeigt die Tage >= 25 ° im Zeitraum 1972 bis 1989, das andere im Zeitraum 2000-2019.
Es ist weniger der Trend, der auffällig ist. Es sind die absoluten Zahlen. Während in den 70er und 80er Jahren die Mehrzahl der Jahre zwischen 20 und 30 Sommertage zählte mit einigen Ausreißern nach oben und unten, sind seit 2000 nur noch zwei Jahre mit 29 Sommertagen - also knapp unter 30 - zu finden. Die meisten Jahre haben Werte zwischen 30 und 50 Sommertagen mit drei kräftigen Ausreißern nach oben.
Klimaänderungen spielen sich in Jahrzehnten, meist in Jahrhunderten ab. Das was gerade passiert, geht so unglaublich schnell, dass wir Menschen in Deutschland uns zwar irgendwie darauf einstellen können - wir sind ein technisch hoch entwickeltes Land. Die Natur aber hat große Probleme, dem Tempo zu folgen. In vielem wird sie auf der Strecke bleiben.
Wenn die Menschheit die von ihr selbst gesteckten sehr ehrgeizigen Ziele zur Klimarettung nicht erreicht - das ist aus meiner Sicht ziemlich wahrscheinlich - wird die Erde bald nicht mehr die selbe sein. Es gibt irreversible Kipppunkte. Dazu gehört der ab einer bestimmten Temperatur unumkehrbare Auftauprozess der Permafrostböden mit seinen gravierenden Folgen für die weitere Klimaentwicklung: In den Permafrostböden sind ungeheure Mengen organischen Materials eingeist. Tauen die Böden auf, wird Methan und CO2 freigesetzt. Zum Glück geht das alles wohl nicht so schnell. Aber die Zeit gegenzusteuern läuft uns davon.
Jeder, der sich intensiv mit diesen Fragen in der umfassend zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Literatur auseinandergesetzt hat, stimmt dem freitäglichen Schulschwänzen unserer engagierten, weil zutiefst betroffenen Schülern aus vollem Herzen zu.
Eines gilt für uns alle: Umdenken ist das eine, die eigenen Verhaltensweisen zu ändern, das andere.
Menden heute:
Mit Durchzug der Mischfront heute früh hat sich sehr feuchte Meeresluft bei uns eingenistet. Von kurz nach Mitternacht bis kurz vor Mittag hat es zeitweise leicht geregnet. Nachmittags blieb es bei bedecktem Himmel trocken. Erst um Mitternacht herum zogen bei zeitweise auflockernder Bewölkung einzelne Schauer übers Land, die auch Menden kurz trafen.
Tageshöchsttemperatur: 14,3 °
Tagestiefsttemperatur: 10,8 °
Tagesmitteltemperatur: 12,3 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 4,0 mm
Entwicklung: (Kurzfassung)
Mittwoch bleiben wir in der feuchten Meeresluft. Vormittags ist es wechselnd wolkig mit Auflockerungen und trocken. Nachmittags schwenkt in fünf Kilometern Höhe ein Höhentrog über uns hinweg. Er labilisiert die Luft und es wird Schauer geben. Nachts 10 °, am Tag kaum wärmer - 12 °.
Donnerstag bleibt die stramme Westdrift erhalten. Wir kommen in einen sehr schwachen Zwischenhochkeil, der für weitgehend trockenes Wetter sorgt und auch zeitweise der Sonne eine Chance gibt. Nachts 9 °, nachmittags 14 °. Leider ist der Südwestwind ziemlich böig.
Freitag steigt von Süden der Luftdruck an. Vormittags ist es noch leicht unbeständig, nachmittags kommt die Sonne durch. 16 °.
Samstag und Sonntag nur geringe Schauerneigung bei heiterem bis wolkigem Wetter. 20-22 ° sind möglich!
Dienstag, 8. Oktober 2019
07. Oktober 2019
Rückblick:
Ist unser Gefühl richtig, dass immer mehr die Sonne scheint? Ja, wir täuschen uns nicht, wie diese Diagrammauswertung von Sonnenscheindaten der Hemeraner Wetterstation belegt.
Im nördlichen Sauerland betrug die durchschnittliche Sonnenscheindauer in den Jahren 1961 bis 1990 etwa 1470 Stunden im Jahr (Essen 1487 Stunden). Im Jahr 2018 haben wir mit 2135 Stunden erstmals die Marke von 2000 Stunden überschritten. Die Entwicklung ist schon bemerkenswert.
Menden heute:
Bis 15 Uhr hielt die Wirkung des Zwischenhochs an. Dann wurde der zeitweilige Sonnenschein durch die dichte Bewölkung der von Westen heranziehenden Fronten abgelöst. Bis zum Tagesende blieb es noch trocken.
Tageshöchsttemperatur: 13,9 °
Tagestiefsttemperatur: 5,8 °
Tagesmitteltemperatur: 9,5 °
Sonnenscheindauer: 5:26 Stunden
Regen: 0,2 mm
Entwicklung:
Dienstag: Heute Nacht und Dienstagvormittag zieht die Mischfront des Tiefs südlich von Island sehr langsam über uns hinweg. Der Regen wird länger andauern als gestern noch vorhergesagt. Auch nachmittags hat die Sonne nur wenige Chancen. Statt dessen ist der Wind wieder ein Thema. Er weht zeitweise böig aus Südwest. Nachts 10 °, nachmittags 14 °.
Mittwoch gibt es zwar keine neue Front. Wir befinden uns aber in der von Westen einfließenden ziemlich feuchten Meeresluft. Nachmittags zieht ein Höhentrog mit Schauern über uns hinweg. So kann vormittags bei wechselnder Bewölkung auch mal die Sonne scheinen. Nachmittags regnet es gelegentlich schauerartig. Viel Regen kommt nicht herunter. Der Wind bleibt böig aus Südwest. Nachts 10 °, nachmittags 13 °.
Donnerstag ändert sich wenig. Weiterhin ist es meist stark bewölkt mit kurzen Auflockerungen und einzelnen Schauern. Abends zieht von Westen eine Warmfront heran. Ihr Regen beginnt aber erst nach Sonnenuntergang. In der sehr kräftigen Westdrift nimmt der Wind noch zu. Nachts 9 °, nachmittags 13 °.
Freitag steigt von Süden der Luftdruck und die Niederschlagsneigung lässt nach. Wir müssen aber noch mit schwachen Schauern rechnen. Immer noch weht ein kräftiger Südwestwind. Die Sonne kommt gelegentlich durch. Mit nachts 10 ° und nachmittags 15 ° wird es etwas wärmer.
Glaskugelbereich: Samstag ist es unter Hochdruckeinfluss heiter bis wolkig und trocken. Der Südwestwind ist immer noch spürbar. Nachts 11 °, nachmittags 20 °. Sonntag hält das Hoch noch. Es ist wolkig bis heiter und bis zum Abend trocken. Dann kommt ein schwacher Tiefausläufer mit etwas Regen heran. Nachts 12 °, tagsüber 19 °.
In den Tagen danach bleibt es voraussichtlich ziemlich warm für Mitte Oktober.
Ist unser Gefühl richtig, dass immer mehr die Sonne scheint? Ja, wir täuschen uns nicht, wie diese Diagrammauswertung von Sonnenscheindaten der Hemeraner Wetterstation belegt.
Im nördlichen Sauerland betrug die durchschnittliche Sonnenscheindauer in den Jahren 1961 bis 1990 etwa 1470 Stunden im Jahr (Essen 1487 Stunden). Im Jahr 2018 haben wir mit 2135 Stunden erstmals die Marke von 2000 Stunden überschritten. Die Entwicklung ist schon bemerkenswert.
Menden heute:
Bis 15 Uhr hielt die Wirkung des Zwischenhochs an. Dann wurde der zeitweilige Sonnenschein durch die dichte Bewölkung der von Westen heranziehenden Fronten abgelöst. Bis zum Tagesende blieb es noch trocken.
Tageshöchsttemperatur: 13,9 °
Tagestiefsttemperatur: 5,8 °
Tagesmitteltemperatur: 9,5 °
Sonnenscheindauer: 5:26 Stunden
Regen: 0,2 mm
Entwicklung:
Dienstag: Heute Nacht und Dienstagvormittag zieht die Mischfront des Tiefs südlich von Island sehr langsam über uns hinweg. Der Regen wird länger andauern als gestern noch vorhergesagt. Auch nachmittags hat die Sonne nur wenige Chancen. Statt dessen ist der Wind wieder ein Thema. Er weht zeitweise böig aus Südwest. Nachts 10 °, nachmittags 14 °.
Mittwoch gibt es zwar keine neue Front. Wir befinden uns aber in der von Westen einfließenden ziemlich feuchten Meeresluft. Nachmittags zieht ein Höhentrog mit Schauern über uns hinweg. So kann vormittags bei wechselnder Bewölkung auch mal die Sonne scheinen. Nachmittags regnet es gelegentlich schauerartig. Viel Regen kommt nicht herunter. Der Wind bleibt böig aus Südwest. Nachts 10 °, nachmittags 13 °.
Donnerstag ändert sich wenig. Weiterhin ist es meist stark bewölkt mit kurzen Auflockerungen und einzelnen Schauern. Abends zieht von Westen eine Warmfront heran. Ihr Regen beginnt aber erst nach Sonnenuntergang. In der sehr kräftigen Westdrift nimmt der Wind noch zu. Nachts 9 °, nachmittags 13 °.
Freitag steigt von Süden der Luftdruck und die Niederschlagsneigung lässt nach. Wir müssen aber noch mit schwachen Schauern rechnen. Immer noch weht ein kräftiger Südwestwind. Die Sonne kommt gelegentlich durch. Mit nachts 10 ° und nachmittags 15 ° wird es etwas wärmer.
Glaskugelbereich: Samstag ist es unter Hochdruckeinfluss heiter bis wolkig und trocken. Der Südwestwind ist immer noch spürbar. Nachts 11 °, nachmittags 20 °. Sonntag hält das Hoch noch. Es ist wolkig bis heiter und bis zum Abend trocken. Dann kommt ein schwacher Tiefausläufer mit etwas Regen heran. Nachts 12 °, tagsüber 19 °.
In den Tagen danach bleibt es voraussichtlich ziemlich warm für Mitte Oktober.
Montag, 7. Oktober 2019
06. Oktober 2019
Menden heute:
Es ist relativ lange trocken geblieben. Das Regengebiet zog seit 11 Uhr zu uns heran, erreichte uns aber erst gegen 15 Uhr. Seitdem regnet es mit Unterbrechungen leicht. Das vom Ärmelkanal über Belgien nach Südosten ziehende Tief zieht jetzt weiter nach Süddeutschland. Im Laufe der Nacht hört der Regen auf.
Insgesamt hat es an vielen Stationen in NRW zwischen 10 und 22 mm geregnet. In Menden und Umgebung waren es deutlich weniger.
Tageshöchsttemperatur: 10,7 °
Tagestiefsttemperatur: 6,2 °
Tagesmitteltemperatur: 6,2 °
Sonnenscheindauer: 32 Minuten
Regen: 4,6 mm
Entwicklung:
Montag: Es bleibt bei der Westdrift. Montag ist mal wieder ein Zwischenhoch dran. Es liegt mittags bereits über Ostdeutschland. Bei uns scheint bis zum Nachmittag oft die Sonne. Ab dem frühen Nachmittag dreht der Wind vor einer neuen Front, die langsam von Frankreich heranrückt, auf Süd. Es wird deutlich wärmer als am Sonntag. Doch die Wolken werden nachmittags wieder dichter und die Sonne verschwindet langsam unter hohen Schichtwolken. Nachts 6 °, nachmittags 14 °.
Dienstag: In der Nacht ziehen die Fronten des nordatlantischen Tiefs über uns hinweg. Bereits mittags liegen sie über Südostdeutschland. Der Regen lässt im Laufe des Vormittags nach und die Sonne kommt gelegentlich heraus. Nachts 10 °, nachmittags 14 °.
Mittwoch ist es zunächst bewölkt mit Auflockerungen und nur geringer Schauerneigung. Nachmittags bilden sich in der feuchten Atlantikluft der Westdrift immer wieder Schauer. Es ist etwas kühler. Nachts 9 °, nachmittags 12 °.
Donnerstag ändert sich wenig. Es bleibt unbeständig. Schauer fallen vor allem nachmittags. Nachts 9 °, nachmittags 13 °.
Glaskugelbereich: Freitag steigt von Süden der Luftdruck an. Vor allem nachmittags scheint zeitweise die Sonne und die Temperatur steigt auf 15 °. Samstag kann es sogar an die 20 ° heran gehen. Dabei scheint zeitweise die Sonne. Es sieht nach einem schönen Wochenende aus.
Ob diese wärmere Phase nur 2-3 Tage andauert oder länger anhält, ist unter den Modellen streitig.
Es ist relativ lange trocken geblieben. Das Regengebiet zog seit 11 Uhr zu uns heran, erreichte uns aber erst gegen 15 Uhr. Seitdem regnet es mit Unterbrechungen leicht. Das vom Ärmelkanal über Belgien nach Südosten ziehende Tief zieht jetzt weiter nach Süddeutschland. Im Laufe der Nacht hört der Regen auf.
Insgesamt hat es an vielen Stationen in NRW zwischen 10 und 22 mm geregnet. In Menden und Umgebung waren es deutlich weniger.
Tageshöchsttemperatur: 10,7 °
Tagestiefsttemperatur: 6,2 °
Tagesmitteltemperatur: 6,2 °
Sonnenscheindauer: 32 Minuten
Regen: 4,6 mm
Entwicklung:
Montag: Es bleibt bei der Westdrift. Montag ist mal wieder ein Zwischenhoch dran. Es liegt mittags bereits über Ostdeutschland. Bei uns scheint bis zum Nachmittag oft die Sonne. Ab dem frühen Nachmittag dreht der Wind vor einer neuen Front, die langsam von Frankreich heranrückt, auf Süd. Es wird deutlich wärmer als am Sonntag. Doch die Wolken werden nachmittags wieder dichter und die Sonne verschwindet langsam unter hohen Schichtwolken. Nachts 6 °, nachmittags 14 °.
Dienstag: In der Nacht ziehen die Fronten des nordatlantischen Tiefs über uns hinweg. Bereits mittags liegen sie über Südostdeutschland. Der Regen lässt im Laufe des Vormittags nach und die Sonne kommt gelegentlich heraus. Nachts 10 °, nachmittags 14 °.
Mittwoch ist es zunächst bewölkt mit Auflockerungen und nur geringer Schauerneigung. Nachmittags bilden sich in der feuchten Atlantikluft der Westdrift immer wieder Schauer. Es ist etwas kühler. Nachts 9 °, nachmittags 12 °.
Donnerstag ändert sich wenig. Es bleibt unbeständig. Schauer fallen vor allem nachmittags. Nachts 9 °, nachmittags 13 °.
Glaskugelbereich: Freitag steigt von Süden der Luftdruck an. Vor allem nachmittags scheint zeitweise die Sonne und die Temperatur steigt auf 15 °. Samstag kann es sogar an die 20 ° heran gehen. Dabei scheint zeitweise die Sonne. Es sieht nach einem schönen Wochenende aus.
Ob diese wärmere Phase nur 2-3 Tage andauert oder länger anhält, ist unter den Modellen streitig.
Sonntag, 6. Oktober 2019
05. Oktober 2019
Rückblick:
Auch bei der Sonnenscheindauer sehen wir das Delta zwischen den Sonnenstunden der letzten beiden Sommer und dem Mittel seit Bestehen der Hemeraner Wetterstation. Bis auf den Mai 2019 waren alle Monate sonniger als der Normalwert.
Insgesamt schien 2018 die Sonne 1287 Stunden und 2019 1125 Stunden. Der Jahrhundertsommer 2018 bleibt also in allen maßgeblichen Kriterien (Temperatur, Sommertage, Sonnenscheindauer und Regen) unangetastet.
Aber auch der Sommer 2019 geht in die Mendener Wettergeschichte als warm, sonnig und trocken ein.
Menden heute:
Zwischenhoch und höhenkalte Luft. Das bedeutet trockenes Wetter, aber wenig Sonne, weil sich durch die nordöstliche Anströmung im Luv des Sauerlandes immer wieder Quellwolken und Schichtwolken bildeten. Dennoch - es war ein recht angenehmer, wenn auch kühler Herbsttag.
Tageshöchsttemperatur: 12,5 °
Tagestiefsttemperatur: 7,6 °
Tagesmitteltemperatur: 9,6 °
Sonnenscheindauer: 1:42 Stunden
Regen: 0,2 mm
Entwicklung:
Sonntag beginnt der Tag noch mit gelegentlichem Sonnenschein. Ab Mittag verdichten sich die Wolken und erneut zieht ein Tief vom englischen Kanal her über Belgien nach Deutschland. Sein Regengebiet kommt weiter nach Osten als von den meisten Modellen gestern noch angenommen. Wir müssen etwa ab 14 oder 15 Uhr mit einsetzendem Regen rechnen. Es wird dann den ganzen Nachmittag und Abend zeitweise leicht regnen. Nachts 5 °, am Tag 9 °.
Montag zieht das Tief ab und wir kommen wieder in den Eiflussbereich des Skandinavienhochs. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Abends nehmen die Wolken vor den heranziehenden Fronten des neuen Atlantiktiefs zu. Es bleibt aber noch trocken. Nachts 3 °, tagsüber 13 °. Am frühen Morgen besteht wohl doch keine Bodenfrostgefahr.
Dienstag beginnt es morgens unter den hereinziehenden Fronten zu regnen. Die Sonne kann nur mal kurz durch die Wolken schauen. Wie ausdauernd und ergiebig der Regen sein wird, ist noch nicht klar. Nachts 9 °, am Tag 13 °.
Mittwoch befinden wir uns hinter den Fronten in feuchter Atlantikluft. Es ist bewölkt mit nur wenigen Auflockerungen. Nachmittags dürfte es bedeckt sein mit etwas Regen. Nachts 9 °, am Tag 13 °.
Glaskugelbereich: Donnerstag und Freitag in der anhaltenden Westdrift leicht unbeständig mit gelegentlichem Sonnenschein und einzelnen schwachen Schauern. 13-16 °.
Auch bei der Sonnenscheindauer sehen wir das Delta zwischen den Sonnenstunden der letzten beiden Sommer und dem Mittel seit Bestehen der Hemeraner Wetterstation. Bis auf den Mai 2019 waren alle Monate sonniger als der Normalwert.
Insgesamt schien 2018 die Sonne 1287 Stunden und 2019 1125 Stunden. Der Jahrhundertsommer 2018 bleibt also in allen maßgeblichen Kriterien (Temperatur, Sommertage, Sonnenscheindauer und Regen) unangetastet.
Aber auch der Sommer 2019 geht in die Mendener Wettergeschichte als warm, sonnig und trocken ein.
Menden heute:
Zwischenhoch und höhenkalte Luft. Das bedeutet trockenes Wetter, aber wenig Sonne, weil sich durch die nordöstliche Anströmung im Luv des Sauerlandes immer wieder Quellwolken und Schichtwolken bildeten. Dennoch - es war ein recht angenehmer, wenn auch kühler Herbsttag.
Tageshöchsttemperatur: 12,5 °
Tagestiefsttemperatur: 7,6 °
Tagesmitteltemperatur: 9,6 °
Sonnenscheindauer: 1:42 Stunden
Regen: 0,2 mm
Entwicklung:
Sonntag beginnt der Tag noch mit gelegentlichem Sonnenschein. Ab Mittag verdichten sich die Wolken und erneut zieht ein Tief vom englischen Kanal her über Belgien nach Deutschland. Sein Regengebiet kommt weiter nach Osten als von den meisten Modellen gestern noch angenommen. Wir müssen etwa ab 14 oder 15 Uhr mit einsetzendem Regen rechnen. Es wird dann den ganzen Nachmittag und Abend zeitweise leicht regnen. Nachts 5 °, am Tag 9 °.
Montag zieht das Tief ab und wir kommen wieder in den Eiflussbereich des Skandinavienhochs. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Abends nehmen die Wolken vor den heranziehenden Fronten des neuen Atlantiktiefs zu. Es bleibt aber noch trocken. Nachts 3 °, tagsüber 13 °. Am frühen Morgen besteht wohl doch keine Bodenfrostgefahr.
Dienstag beginnt es morgens unter den hereinziehenden Fronten zu regnen. Die Sonne kann nur mal kurz durch die Wolken schauen. Wie ausdauernd und ergiebig der Regen sein wird, ist noch nicht klar. Nachts 9 °, am Tag 13 °.
Mittwoch befinden wir uns hinter den Fronten in feuchter Atlantikluft. Es ist bewölkt mit nur wenigen Auflockerungen. Nachmittags dürfte es bedeckt sein mit etwas Regen. Nachts 9 °, am Tag 13 °.
Glaskugelbereich: Donnerstag und Freitag in der anhaltenden Westdrift leicht unbeständig mit gelegentlichem Sonnenschein und einzelnen schwachen Schauern. 13-16 °.
Samstag, 5. Oktober 2019
04. Oktober 2019
Der Jahresvergleich zur Sonnenscheindauer muss leider bis morgen warten.
Menden heute:
Ex-Hurrikan Lorenzo lag heute Abend genau über dem Sauerland. Seit 21:30 Uhr steigt der Luftdruck, der Wind hat auf Nordwest gedreht und die Temperatur geht zurück. Alles Belege dafür, dass Lorenzo, der hier nur noch laue Lüftchen, dafür aber doch ausgiebigen Regen produzierte, nach Osten abgezogen ist. Mit Einbrechen der kälteren Luft gab es einen hefigen Schauer mit einer Regenrate von mehr als 100 mm. Der Regen lässt ab Mitternacht endgültig nach.
Tageshöchsttemperatur: 12,6 °
Tagestiefsttemperatur: 7,9 °
Tagesmitteltemperatur:9,9 ° (erste einstellige Mitteltemperatur seit 16.05.)
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 11,2 mm (Menden gehörte ausnahmsweise mal zu den regenreichsten Orten NRWs)
Entwicklung:
Samstag steigt der Luftdruck und wir geraten ins Herrschaftsgebiet des Skandinavienhochs. Der Wind dreht von Nord auf Nordost. Zunächst werden Nordseeluftmassen, später trockenere Skandinavienluft zu uns geführt. Die Sonne hat es nicht leicht, sich gegen die herandriftenden Wolken aus Norden durchzusetzen. Das Sauerland liegt auf der falschen (Luv-)Seite. Nachts 8 °, nachmittags wieder 12 °.
Sonntag zieht auf der blockierenden Südwestseite des Skandinavienhochs ein neues Tief von GB zu den Alpen. Es streift uns vor allem mit kompakten Wolken. Wolkenlücken gibt es aber auch. Noch immer ist nicht ausgemacht. ob uns auch der Regen des Tiefs erreicht. Die meisten Modelle gehen davon aus, dass wir erst zum späten Nachmittag oder Abend mit Regen rechnen müssen. Nachts 5 °, nachmittags 11 °.
Montag sorgt das Tief bereits am Mittelmeer für Schauerwetter. Wir kommen wieder in den Einflussbereich des Skandinavienhochs. Nachts klart es auf und wir müssen mit Bodenfrost rechnen. In Mulden- und Tallagen kann es den ersten Luftfrost geben. Empfindliche Blumen müssen zumindest kurzfristig in den Keller oder die Garage. Am Tag ist es wolkig bis heiter und trocken. Nachts 1 °, nachmittags 13 °.
Dienstag kommen spätestens mittags die Fronten eines weiteren Tiefs, das südlich von Island liegt, zu uns herein. Nachmittags und abends regnet es zeitweise. Vorher kann auch mal die Sonne scheinen. Mit nachts 9 ° und nachmittags 13 ° ist es etwas wärmer.
Glaskugelbereich: Es bleibt zunächst bei der strammen Westwetterlage, mit der immer wieder Tiefausläufer mit Regen über das Sauerland geführt werden. Dazwischen gibt es auch trockene Phasen. Auch mittelfristig ist weiterhin kein goldener Oktober zu erkennen.
Menden heute:
Ex-Hurrikan Lorenzo lag heute Abend genau über dem Sauerland. Seit 21:30 Uhr steigt der Luftdruck, der Wind hat auf Nordwest gedreht und die Temperatur geht zurück. Alles Belege dafür, dass Lorenzo, der hier nur noch laue Lüftchen, dafür aber doch ausgiebigen Regen produzierte, nach Osten abgezogen ist. Mit Einbrechen der kälteren Luft gab es einen hefigen Schauer mit einer Regenrate von mehr als 100 mm. Der Regen lässt ab Mitternacht endgültig nach.
Tageshöchsttemperatur: 12,6 °
Tagestiefsttemperatur: 7,9 °
Tagesmitteltemperatur:9,9 ° (erste einstellige Mitteltemperatur seit 16.05.)
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 11,2 mm (Menden gehörte ausnahmsweise mal zu den regenreichsten Orten NRWs)
Entwicklung:
Samstag steigt der Luftdruck und wir geraten ins Herrschaftsgebiet des Skandinavienhochs. Der Wind dreht von Nord auf Nordost. Zunächst werden Nordseeluftmassen, später trockenere Skandinavienluft zu uns geführt. Die Sonne hat es nicht leicht, sich gegen die herandriftenden Wolken aus Norden durchzusetzen. Das Sauerland liegt auf der falschen (Luv-)Seite. Nachts 8 °, nachmittags wieder 12 °.
Sonntag zieht auf der blockierenden Südwestseite des Skandinavienhochs ein neues Tief von GB zu den Alpen. Es streift uns vor allem mit kompakten Wolken. Wolkenlücken gibt es aber auch. Noch immer ist nicht ausgemacht. ob uns auch der Regen des Tiefs erreicht. Die meisten Modelle gehen davon aus, dass wir erst zum späten Nachmittag oder Abend mit Regen rechnen müssen. Nachts 5 °, nachmittags 11 °.
Montag sorgt das Tief bereits am Mittelmeer für Schauerwetter. Wir kommen wieder in den Einflussbereich des Skandinavienhochs. Nachts klart es auf und wir müssen mit Bodenfrost rechnen. In Mulden- und Tallagen kann es den ersten Luftfrost geben. Empfindliche Blumen müssen zumindest kurzfristig in den Keller oder die Garage. Am Tag ist es wolkig bis heiter und trocken. Nachts 1 °, nachmittags 13 °.
Dienstag kommen spätestens mittags die Fronten eines weiteren Tiefs, das südlich von Island liegt, zu uns herein. Nachmittags und abends regnet es zeitweise. Vorher kann auch mal die Sonne scheinen. Mit nachts 9 ° und nachmittags 13 ° ist es etwas wärmer.
Glaskugelbereich: Es bleibt zunächst bei der strammen Westwetterlage, mit der immer wieder Tiefausläufer mit Regen über das Sauerland geführt werden. Dazwischen gibt es auch trockene Phasen. Auch mittelfristig ist weiterhin kein goldener Oktober zu erkennen.
Freitag, 4. Oktober 2019
03. Oktober 2013
Rückblick auf den Sommer:
Gestern die Temperatur. Heute geht es zum Niederschlagsvergleich. Sommer 2019 im Vergleich zum Sommer 2018 und dem durchschnittlichen Regen der Jahre 2000-2018.
Man muss nicht lange hinschauen, um das große Delta zwischen dem mittleren Niederschlag der letzten 19 Jahre und dem Regen in den letzten beiden Sommern zu erkennen. Die blaue Linie dieses Sommers unterscheidet sich eigentlich nur im September wesentlich vom Jahrhundertsommer 2018. Die Natur musste zwei absolute Trockensommer über sich ergehen lassen. Verbunden mit den hohen Verdunstungsraten während der Hitzeperioden ist der Trockenstress geradezu zu greifen.
Morgen geht es um den Sonnenschein im Vergleich.
Menden heute:
Ein Höhentrog mit - 25 ° in 5,5 km Höhe und ein Zwischenhochkeil am Boden sorgten für die Mischung aus Auflockerungen und Quellwolken am Tag der Deutschen Einheit. Tagsüber blieb es niederschlagsfrei. Heranziehende Schauer haben einen Bogen um Menden gemacht. Die Regenmengen in NRW lagen zwischen 0 und 9 mm.
Tageshöchsttemperatur: 13,7 °
Tagestiefsttemperatur: 8,2 °
Tagesmitteltemperatur: 10,4 °
Sonnenscheindauer: 3:40 Stunden
Regen: 0,2 mm
Entwicklung:
Freitag: Ex-Lorenzo hat sich doch wirklich Deutschland für seinen Weg in die Auflösung ausgesucht. So nimmt morgen früh die Bewölkung relativ rasch zu. Schon am mittleren Vormittag beginnt es zu regnen. Selten kommt zwischen dem Regen die Sonne mal raus. Es wird ein regnerischer, unfreundlicher Tag. Nachts 8 °, nachmittags 13 °. Der Südwestwind ist in Böen frisch, aber trotz des über uns hinwegziehenden Ex-Hurrikans nicht stürmisch.
Samstag: Lorenzo ist nach Südosten abgezogen und löst sich auf. Der Wind dreht auf Nordost. Das bedeutet, wir gelangen vorübergehend in den Einfluss des umfangreichen Skandinavienhochs. Es ist wolkig mit zunehmenden Auflockerungen und trocken. Der Nordostwind ist zwar relativ schwach, aber ziemlich kalt. Nachts 7 °, nachmittags 11 °.
Sonntag hat sich das Hoch schon wieder nach Skandinavien zurückgezogen und das nächste Tief rauscht von England heran. Es soll mit seinem Regengebiet im wesentlichen südwestlich an uns vorbeiziehen und sich erst abends mit dichter Bewölkung und etwas Regen auch im Sauerland auswirken. Der "Grenzverlauf" ist aber noch unsicher. Nachts 4 °, am Tag 10 °.
Montag übernimmt das Skandinavienhoch dann wieder die Regie. Bei östlichem Wind ist es heiter bis leicht bewölkt und trocken. Nachts nur 2 ° mit Bodenfrost. Nachmittags 12 °
Glaskugelbereich: Dienstag ist das nächste Tief an der Reihe. Die Wolken nehmen vormittags langsam zu. Wir müssen mit einzelnen Schauern rechnen. Auch Mittwoch ist es unbeständig. Nachts 8 °, nachmittags 13 °.
Gestern die Temperatur. Heute geht es zum Niederschlagsvergleich. Sommer 2019 im Vergleich zum Sommer 2018 und dem durchschnittlichen Regen der Jahre 2000-2018.
Man muss nicht lange hinschauen, um das große Delta zwischen dem mittleren Niederschlag der letzten 19 Jahre und dem Regen in den letzten beiden Sommern zu erkennen. Die blaue Linie dieses Sommers unterscheidet sich eigentlich nur im September wesentlich vom Jahrhundertsommer 2018. Die Natur musste zwei absolute Trockensommer über sich ergehen lassen. Verbunden mit den hohen Verdunstungsraten während der Hitzeperioden ist der Trockenstress geradezu zu greifen.
Morgen geht es um den Sonnenschein im Vergleich.
Menden heute:
Ein Höhentrog mit - 25 ° in 5,5 km Höhe und ein Zwischenhochkeil am Boden sorgten für die Mischung aus Auflockerungen und Quellwolken am Tag der Deutschen Einheit. Tagsüber blieb es niederschlagsfrei. Heranziehende Schauer haben einen Bogen um Menden gemacht. Die Regenmengen in NRW lagen zwischen 0 und 9 mm.
Tageshöchsttemperatur: 13,7 °
Tagestiefsttemperatur: 8,2 °
Tagesmitteltemperatur: 10,4 °
Sonnenscheindauer: 3:40 Stunden
Regen: 0,2 mm
Entwicklung:
Freitag: Ex-Lorenzo hat sich doch wirklich Deutschland für seinen Weg in die Auflösung ausgesucht. So nimmt morgen früh die Bewölkung relativ rasch zu. Schon am mittleren Vormittag beginnt es zu regnen. Selten kommt zwischen dem Regen die Sonne mal raus. Es wird ein regnerischer, unfreundlicher Tag. Nachts 8 °, nachmittags 13 °. Der Südwestwind ist in Böen frisch, aber trotz des über uns hinwegziehenden Ex-Hurrikans nicht stürmisch.
Samstag: Lorenzo ist nach Südosten abgezogen und löst sich auf. Der Wind dreht auf Nordost. Das bedeutet, wir gelangen vorübergehend in den Einfluss des umfangreichen Skandinavienhochs. Es ist wolkig mit zunehmenden Auflockerungen und trocken. Der Nordostwind ist zwar relativ schwach, aber ziemlich kalt. Nachts 7 °, nachmittags 11 °.
Sonntag hat sich das Hoch schon wieder nach Skandinavien zurückgezogen und das nächste Tief rauscht von England heran. Es soll mit seinem Regengebiet im wesentlichen südwestlich an uns vorbeiziehen und sich erst abends mit dichter Bewölkung und etwas Regen auch im Sauerland auswirken. Der "Grenzverlauf" ist aber noch unsicher. Nachts 4 °, am Tag 10 °.
Montag übernimmt das Skandinavienhoch dann wieder die Regie. Bei östlichem Wind ist es heiter bis leicht bewölkt und trocken. Nachts nur 2 ° mit Bodenfrost. Nachmittags 12 °
Glaskugelbereich: Dienstag ist das nächste Tief an der Reihe. Die Wolken nehmen vormittags langsam zu. Wir müssen mit einzelnen Schauern rechnen. Auch Mittwoch ist es unbeständig. Nachts 8 °, nachmittags 13 °.
Donnerstag, 3. Oktober 2019
02. Oktober 2019
Sommer 2019:
Das Diagramm setzt die monatlichen Durchschnittstemperaturen in Vergleich zum Sommer 2018 und dem Mittelwert 2000 - 2018.
Sowohl 2018 als auch 2019 war der Sommer deutlich wärmer als im Mittel der Jahre 2000 bis 2018.
Deutlich wird aber auch, dass es in diesem Jahr nur einen Monat gab, der wärmer war als 2018: den Juni. Der Mai blieb sogar kälter als im Mittel der letzten 18 Jahre.
2019 kann also dem Jahrhundertsommer bei der Temperatur nicht das Wasser reichen.
Und noch eins ist auffällig: Der September kommt sowohl 2018 als auch 2019 dem Mittelwert recht nah.
Morgen: Niederschlagsvergleich
Menden heute:
Trotz der kräftigen Regenfälle der letzten Tage führt der Hexenteich absolutes Niedrigwasser. Sein Wasserspiegel ist noch einige Meter vom Einlaufbauwerk des Abflusses entfernt. Auch der Hönnepegel liegt nach kurzfristigen Ausschlägen in der Folge kräftiger Schauer wieder im Niedrigwasserbereich bei 23 cm. Gleiches gilt für fast alle Flusspegel. Sie zeigen sich immer nur kurz von Regenereignissen beeindruckt. Dann fallen sie wieder in relativ niedrige Pegelhöhen zurück.
Das liegt zum einen an den niedrigen Grundwasserständen, zum anderen an der großen Aufnahmebereitschaft der Böden.
Die Wiesen haben sich durch die Regenfälle der letzten Wochen deutlich erholt, wie man an dieser Wiesenfläche bei Braukmann oberhalb der Tennisanlage des TC Rodenberg gut erkennt.
Eine Windwurffläche des Sturms Friederike aus 2018. Überall hat die Natur ihr Werk verrichtet. Bald wird man von der Katastrophe nicht mehr viel sehen. Die Fichten sind hier Vergangenheit.
Der mit Kaltluft angefüllte Höhentrog über Norddeutschland sorgte dafür, dass wir erstmals in diesem Herbst wärmende Kleidung brauchten. Dank des Azorenhochkeils ließ uns die Sonne nicht im Stich und so kam noch ein ganz freundlicher Tag zustande.
Er hatte ziemlich grauslich begonnen. Kurz nach Mitternacht regnete es wie aus Kübeln. Bis 5:30 Uhr fielen weitere Schauer, so dass einiges an Regen zusammenkam. Dann verabschiedete sich die Kaltfront nach Südosten und ließ uns in ziemlich kühler Nordseeluft zurück.
Hurrikan Lorenzo hat auf den Azoren erhebliche Schäden verursacht. Er zieht gerade als kräftiges Sturmtief auf Irland zu.
Tageshöchsttemperatur: 15,2 ° (kurz nach Mitternacht)
Tagestiefsttemperatur: 8,1 °
Tagesmitteltemperatur: 10,4 °
Sonnenscheindauer: 2:58 Stunden
Regen: 19,0 mm
Entwicklung:
Donnerstag (Tag der Deutschen Einheit): Der Höhentrog rückt etwas nach Osten, was an der nördlichen Höhenströmung wenig ändert. Am Boden bleibt ein Zwischenhoch für uns maßgeblich. Der Trog erzeugt heute Nacht einige Schauerstraßen, die auch Menden treffen können. Am Tag ziehen die Schauer südostwärts ab. Bei wechselnder Bewölkung sind aber weitere kurze Schauer den ganzen Tag nicht ausgeschlossen. Nachts 7 °, nachmittags 13 °.
Freitag: Bereits Donnerstagabend melden sich von Westen die hohen Stratuswolken der Front des Ex-Hurrikans Lorenzo an. Freitag verlagert sich das Tief nach Westdeutschland. Sein Drehzentrum könnte über dem Sauerland liegen. Wir müssen den ganzen Tag mit Schauern rechnen. Die Sonne kommt kaum mal durch. Nachts 8 °, am Tag nur 11 °.
Samstag dreht der Wind auf östliche Richtungen. Ein untrügliches Zeichen, dass das Skandinavienhoch die Regie über unser Wetter übernimmt. Leider nur für kurze Zeit. Und Tief Lorenzo ist auch noch nicht weit weg über Osteuropa. Es ist wechselnd wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Der Ostwind ist leider auch nicht wärmer als die Nordseeluft. Nachts 7 °, am Tag 11 °.
Sonntag kommt das nächste Tief. Seine Zugbahn ist aber noch unsicher. So ist noch unklar, wann und wie ausgiebig es zu regnen beginnt.
Glaskugelbereich: Montag kommt kurz das Skandinavienhoch zum Zuge. Danach geben sich die Tiefs wieder die Klinke in die Hand.
Die erste Oktoberhälfte sieht über ganz Mitteleuropa ziemlich kühl und eher feucht aus. Kein goldener Oktober in Sicht.
Das Diagramm setzt die monatlichen Durchschnittstemperaturen in Vergleich zum Sommer 2018 und dem Mittelwert 2000 - 2018.
Sowohl 2018 als auch 2019 war der Sommer deutlich wärmer als im Mittel der Jahre 2000 bis 2018.
Deutlich wird aber auch, dass es in diesem Jahr nur einen Monat gab, der wärmer war als 2018: den Juni. Der Mai blieb sogar kälter als im Mittel der letzten 18 Jahre.
2019 kann also dem Jahrhundertsommer bei der Temperatur nicht das Wasser reichen.
Und noch eins ist auffällig: Der September kommt sowohl 2018 als auch 2019 dem Mittelwert recht nah.
Morgen: Niederschlagsvergleich
Menden heute:
Trotz der kräftigen Regenfälle der letzten Tage führt der Hexenteich absolutes Niedrigwasser. Sein Wasserspiegel ist noch einige Meter vom Einlaufbauwerk des Abflusses entfernt. Auch der Hönnepegel liegt nach kurzfristigen Ausschlägen in der Folge kräftiger Schauer wieder im Niedrigwasserbereich bei 23 cm. Gleiches gilt für fast alle Flusspegel. Sie zeigen sich immer nur kurz von Regenereignissen beeindruckt. Dann fallen sie wieder in relativ niedrige Pegelhöhen zurück.
Das liegt zum einen an den niedrigen Grundwasserständen, zum anderen an der großen Aufnahmebereitschaft der Böden.
Die Wiesen haben sich durch die Regenfälle der letzten Wochen deutlich erholt, wie man an dieser Wiesenfläche bei Braukmann oberhalb der Tennisanlage des TC Rodenberg gut erkennt.
Eine Windwurffläche des Sturms Friederike aus 2018. Überall hat die Natur ihr Werk verrichtet. Bald wird man von der Katastrophe nicht mehr viel sehen. Die Fichten sind hier Vergangenheit.
Der mit Kaltluft angefüllte Höhentrog über Norddeutschland sorgte dafür, dass wir erstmals in diesem Herbst wärmende Kleidung brauchten. Dank des Azorenhochkeils ließ uns die Sonne nicht im Stich und so kam noch ein ganz freundlicher Tag zustande.
Er hatte ziemlich grauslich begonnen. Kurz nach Mitternacht regnete es wie aus Kübeln. Bis 5:30 Uhr fielen weitere Schauer, so dass einiges an Regen zusammenkam. Dann verabschiedete sich die Kaltfront nach Südosten und ließ uns in ziemlich kühler Nordseeluft zurück.
Hurrikan Lorenzo hat auf den Azoren erhebliche Schäden verursacht. Er zieht gerade als kräftiges Sturmtief auf Irland zu.
Tageshöchsttemperatur: 15,2 ° (kurz nach Mitternacht)
Tagestiefsttemperatur: 8,1 °
Tagesmitteltemperatur: 10,4 °
Sonnenscheindauer: 2:58 Stunden
Regen: 19,0 mm
Entwicklung:
Donnerstag (Tag der Deutschen Einheit): Der Höhentrog rückt etwas nach Osten, was an der nördlichen Höhenströmung wenig ändert. Am Boden bleibt ein Zwischenhoch für uns maßgeblich. Der Trog erzeugt heute Nacht einige Schauerstraßen, die auch Menden treffen können. Am Tag ziehen die Schauer südostwärts ab. Bei wechselnder Bewölkung sind aber weitere kurze Schauer den ganzen Tag nicht ausgeschlossen. Nachts 7 °, nachmittags 13 °.
Freitag: Bereits Donnerstagabend melden sich von Westen die hohen Stratuswolken der Front des Ex-Hurrikans Lorenzo an. Freitag verlagert sich das Tief nach Westdeutschland. Sein Drehzentrum könnte über dem Sauerland liegen. Wir müssen den ganzen Tag mit Schauern rechnen. Die Sonne kommt kaum mal durch. Nachts 8 °, am Tag nur 11 °.
Samstag dreht der Wind auf östliche Richtungen. Ein untrügliches Zeichen, dass das Skandinavienhoch die Regie über unser Wetter übernimmt. Leider nur für kurze Zeit. Und Tief Lorenzo ist auch noch nicht weit weg über Osteuropa. Es ist wechselnd wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Der Ostwind ist leider auch nicht wärmer als die Nordseeluft. Nachts 7 °, am Tag 11 °.
Sonntag kommt das nächste Tief. Seine Zugbahn ist aber noch unsicher. So ist noch unklar, wann und wie ausgiebig es zu regnen beginnt.
Glaskugelbereich: Montag kommt kurz das Skandinavienhoch zum Zuge. Danach geben sich die Tiefs wieder die Klinke in die Hand.
Die erste Oktoberhälfte sieht über ganz Mitteleuropa ziemlich kühl und eher feucht aus. Kein goldener Oktober in Sicht.
Mittwoch, 2. Oktober 2019
01. Oktober 2019
Hurrikan bei den Azoren:
Gestern habe ich angedeutet, dass sich hier besonderes ereignet. Heute schreibt der DWD dazu u.a.:
Am frühen Morgen des 29. Septembers (vergangenen Sonntag) wurde über dem tropischen Atlantik Geschichte geschrieben. Der Wirbelsturm LORENZO intensivierte sich zu einem extrem starken Hurrikan der höchsten, fünften Kategorie. Nie zuvor wurde ein Hurrikan der fünften Kategorie so weit östlich über dem tropischen Atlantik beobachtet (rund 1000 km östlicher als der bisherige Rekordhalter). Die geschichtsträchtige Entwicklung von LORENZO ist Folge einer Kombination sehr "günstiger" atmosphärischer und ozeanischer Bedingungen, wie geringe Windscherung und sehr hohe Meeresoberflächentemperaturen.
So weit draußen auf dem Atlantik möchte man aber meinen, er gefährde kein bewohntes Gebiet. Das war bisher der Fall und wird über weite Strecken seines Lebens auch so bleiben. Doch ein kleiner Inselarchipel befindet sich leider in direkter "Schussrichtung" von Hurrikan LORENZO. Auf seiner Zugbahn nach Nordosten nähert er sich unaufhaltsam den Azoren, wo er voraussichtlich am morgigen Mittwoch aufschlägt.
Menden heute:
Heute Vormittag um kurz nach 10 Uhr kam von Westen her diese Böenwalze auf uns zu. Über Dortmund rechts im Bild sind schon die Fallstreifen des herannahenden Regens zu erkennen. Nach diesem kräftigen Schauer war es dann wie so oft bei uns: Es kamen viele Schauer vorbei, sie trafen Menden aber nicht. Heute Nachmittag blieb es fast trocken.
Vom Ärmelkanal her zog ein kleines Tief über Norddeutschland hinweg. Sein Hauptregengebiet lag über Niedersachsen. In Diepholz fielen 46 mm, in Lingen 43 mm Regen. Auch in NRW gab es viele Stationen mit Mengen zwischen 10 und 21 mm.
Trotz des zum Teil ergiebigen Regens im Sauerland (in den letzten drei Tagen Meinerzhagen 52 und Kahler Asten 51 mm) ist die Füllhöhe der Talsperren weiter gefallen. Heute Morgen wurde mehr Wasser abgegeben als zugeführt. Auch die Flusspegel befinden sich weiterhin im Niedrigwasserbereich. Offensichtlich saugt der Boden die anfallenden Regenmengen begierig auf.
Tageshöchsttemperatur: 16,5 °
Tagestiefsttemperatur: 12,2 °
Tagesmitteltemperatur: 14,3 °
Sonnenscheindauer: 0:40 Stunden
Regen: 6,2 °
Füllhöhe Ruhrtalsperren: 63,3 % (vor einem Jahr 56 %; es ging bis zum 3.12. noch bis auf 42,8 % abwärts. Dann begann es anhaltend zu regnen)
Nachzutragen habe ich die Spitzenböe von gestern. Mit 53 km/h (7 Bft) war der Wind so stark wie seit März nicht mehr.
Entwicklung:
Mittwoch: Hinter der heute Nacht durchziehenden Kaltfront dreht der Wind auf Nordwest. Es gibt einige kräftige Schauer. (Der erste sehr heftige Schauer mit einer höchsten Regenrate von 130 mm ist gerade durchgezogen. Regenrate: Wenn es eine Stunde so durchregnet, fällt so viel Regen) Vor allem vormittags lockert es dann aber in der einströmenden frischen Nordseeluft häufig auf. Schauer sind kaum noch zu erwarten. Ab Mittag bilden sich in der kühlen Luft (in 5,5 km Höhe minus 25 °) vermehrt Quellwolken. Leider ist es ziemlich kalt. Nachts 9 °, nachmittags 13 °. Der Wind ist noch hin und wieder böig.
Donnerstag erreicht Lorenzo als nunmehr kräftiges Sturmtief den Westen Irlands. Hier entsteht eine ungewöhnliche Sturmlage. Bei uns herrscht schwacher Hochdruckeinfluss. Der Höhentrog fordert aber seinen Tribut und so ist es bei wechselnder Bewölkung mit Auflockerungen wohl nicht ganz niederschlagsfrei. Nachts 7 °, nachmittags 12 °. Das Wetter ist gut genug, um mal wieder an die frische Luft zu gehen. Der Wind ist zwar noch da, kommt aus Südwesten und stört nicht.
Freitag ziehen im Laufe des Nachmittags die Ausläufer von ex-Lorenzo nach Westdeutschland. Die meisten Vorhersagekarten sehen das Tief sogar abends und in der Nacht zu Samstag über uns hinwegziehen. Es würde dann bis zum Samstagvormittag regnen und so kühl bleiben wie am Donnerstag.
Samstag sollen wir in den Einflussbereich eines Hochs über Skandinavien kommen. Bei nordöstlicher Strömung bliebe es dann bei wechselnder Bewölkung trocken und weiterhin kühl mit nachts 8 ° und nachmittags 12 °.
Glaskugelbereich: Sonntag zieht ein Tief von Nordwest nach Südost südwestlich an uns vorbei. Wir sollen nur wenig Regen abbekommen. Montag bestimmt höherer Luftdruck das Wetter und es ist freundlich-kühl.
Gestern habe ich angedeutet, dass sich hier besonderes ereignet. Heute schreibt der DWD dazu u.a.:
Am frühen Morgen des 29. Septembers (vergangenen Sonntag) wurde über dem tropischen Atlantik Geschichte geschrieben. Der Wirbelsturm LORENZO intensivierte sich zu einem extrem starken Hurrikan der höchsten, fünften Kategorie. Nie zuvor wurde ein Hurrikan der fünften Kategorie so weit östlich über dem tropischen Atlantik beobachtet (rund 1000 km östlicher als der bisherige Rekordhalter). Die geschichtsträchtige Entwicklung von LORENZO ist Folge einer Kombination sehr "günstiger" atmosphärischer und ozeanischer Bedingungen, wie geringe Windscherung und sehr hohe Meeresoberflächentemperaturen.
So weit draußen auf dem Atlantik möchte man aber meinen, er gefährde kein bewohntes Gebiet. Das war bisher der Fall und wird über weite Strecken seines Lebens auch so bleiben. Doch ein kleiner Inselarchipel befindet sich leider in direkter "Schussrichtung" von Hurrikan LORENZO. Auf seiner Zugbahn nach Nordosten nähert er sich unaufhaltsam den Azoren, wo er voraussichtlich am morgigen Mittwoch aufschlägt.
Menden heute:
Heute Vormittag um kurz nach 10 Uhr kam von Westen her diese Böenwalze auf uns zu. Über Dortmund rechts im Bild sind schon die Fallstreifen des herannahenden Regens zu erkennen. Nach diesem kräftigen Schauer war es dann wie so oft bei uns: Es kamen viele Schauer vorbei, sie trafen Menden aber nicht. Heute Nachmittag blieb es fast trocken.
Vom Ärmelkanal her zog ein kleines Tief über Norddeutschland hinweg. Sein Hauptregengebiet lag über Niedersachsen. In Diepholz fielen 46 mm, in Lingen 43 mm Regen. Auch in NRW gab es viele Stationen mit Mengen zwischen 10 und 21 mm.
Trotz des zum Teil ergiebigen Regens im Sauerland (in den letzten drei Tagen Meinerzhagen 52 und Kahler Asten 51 mm) ist die Füllhöhe der Talsperren weiter gefallen. Heute Morgen wurde mehr Wasser abgegeben als zugeführt. Auch die Flusspegel befinden sich weiterhin im Niedrigwasserbereich. Offensichtlich saugt der Boden die anfallenden Regenmengen begierig auf.
Tageshöchsttemperatur: 16,5 °
Tagestiefsttemperatur: 12,2 °
Tagesmitteltemperatur: 14,3 °
Sonnenscheindauer: 0:40 Stunden
Regen: 6,2 °
Füllhöhe Ruhrtalsperren: 63,3 % (vor einem Jahr 56 %; es ging bis zum 3.12. noch bis auf 42,8 % abwärts. Dann begann es anhaltend zu regnen)
Nachzutragen habe ich die Spitzenböe von gestern. Mit 53 km/h (7 Bft) war der Wind so stark wie seit März nicht mehr.
Entwicklung:
Mittwoch: Hinter der heute Nacht durchziehenden Kaltfront dreht der Wind auf Nordwest. Es gibt einige kräftige Schauer. (Der erste sehr heftige Schauer mit einer höchsten Regenrate von 130 mm ist gerade durchgezogen. Regenrate: Wenn es eine Stunde so durchregnet, fällt so viel Regen) Vor allem vormittags lockert es dann aber in der einströmenden frischen Nordseeluft häufig auf. Schauer sind kaum noch zu erwarten. Ab Mittag bilden sich in der kühlen Luft (in 5,5 km Höhe minus 25 °) vermehrt Quellwolken. Leider ist es ziemlich kalt. Nachts 9 °, nachmittags 13 °. Der Wind ist noch hin und wieder böig.
Donnerstag erreicht Lorenzo als nunmehr kräftiges Sturmtief den Westen Irlands. Hier entsteht eine ungewöhnliche Sturmlage. Bei uns herrscht schwacher Hochdruckeinfluss. Der Höhentrog fordert aber seinen Tribut und so ist es bei wechselnder Bewölkung mit Auflockerungen wohl nicht ganz niederschlagsfrei. Nachts 7 °, nachmittags 12 °. Das Wetter ist gut genug, um mal wieder an die frische Luft zu gehen. Der Wind ist zwar noch da, kommt aus Südwesten und stört nicht.
Freitag ziehen im Laufe des Nachmittags die Ausläufer von ex-Lorenzo nach Westdeutschland. Die meisten Vorhersagekarten sehen das Tief sogar abends und in der Nacht zu Samstag über uns hinwegziehen. Es würde dann bis zum Samstagvormittag regnen und so kühl bleiben wie am Donnerstag.
Samstag sollen wir in den Einflussbereich eines Hochs über Skandinavien kommen. Bei nordöstlicher Strömung bliebe es dann bei wechselnder Bewölkung trocken und weiterhin kühl mit nachts 8 ° und nachmittags 12 °.
Glaskugelbereich: Sonntag zieht ein Tief von Nordwest nach Südost südwestlich an uns vorbei. Wir sollen nur wenig Regen abbekommen. Montag bestimmt höherer Luftdruck das Wetter und es ist freundlich-kühl.
Dienstag, 1. Oktober 2019
30. September 2019
Menden heute:
Zunächst ist der Niederschlagswert von gestern zu korrigieren. Bei Durchzug des Trogs gegen 22 Uhr gab es eine Zeitlang heftige Schauer. Die Regenmenge erhöhte sich noch von 5,0 auf 14,6 mm.
Heute war das Wetter schlechter als erwartet. Der durchgezogene Höhentrog ließ ausgerechnet bei uns einen kleinen Ableger noch einige Zeit liegen. So nutzte der steigende Luftdruck am Boden wenig. Es blieb windig-schaurig und meist bedeckt. Der bis zum 22.9. noch sehr trockene September konnte doch noch einiges zum normalen Monatsniederschlag aufholen. Morgen dazu mehr.
Tageshöchsttemperatur: 14,7 °
Tagestiefsttemperatur: 11.7 °
Tagesmitteltemperatur: 13,1 °
Sonnenscheindauer: 45 Minuten. Diesmal gehörte Hemer zu den sonnenscheinärmsten Wetterstationen in NRW
Regen: 7,0 mm (Werl 29,0 mm, Hemer 19,2 mm, Arnsberg 17 mm)
Stärkste Windböe: 53 km/h (7 Bft)
Entwicklung:
Dienstag zieht bereits das nächste Tief von England heran. Morgen früh gibt es noch trockene Phasen. Dann regnet es zeitweise ununterbrochen. Regenpausen können wir mit dem Regenradar herausfinden. Wieder frischt der Südwestwind mit Böen 5-6 Bft auf. Mit 12 ° nachts und 17 ° nachmittags bleibt es noch recht warm.
Mittwoch erreicht Hurrikan Lorenzo mit extremen Windgeschwindigkeiten die Azoren. Wann hat es ein Hurrikan schon mal bis zu den Azoren geschafft? Dazu werden wir sicherlich bald etwas lesen.
Bei uns regiert erneut ein Höhentrog mit kalter Luft in 5,5 km Höhe. Das Tief vom Dienstag liegt bereits über der nördlichen Ostsee, seine Kaltfront ärgert die Alpenländer. Von Westen schwenkt ein schwacher Hochkeil ins Sauerland. Die Schauer der Nacht lassen am Vormittag rasch nach. Es wird wechselnd wolkig mit längeren Auflockerungen. Meist dürfte es trocken bleiben. Die labile Situation mit Kaltluft in der Höhe kann jedoch auch mal einen Schauer produzieren. Die Temperatur geht auf der Rückseite des Tiefs und unter dem Trog deutlich zurück. Nachts 8 °, am Tag 12 °.
Donnerstag erreicht Lorenzo als Ex-Hurrikan immer noch mit Orkanböen das Seegebiet westlich Irlands. Wir befinden uns in der kalten Luftmasse, die am Mittwoch eingeflossen ist. Sie kommt unter dem schwachen Hochkeil zur Ruhe. Von der Nordsee ziehen immer wieder Wolken herein, die hin und wieder einen Schauer erzeugen können. Die Sonne hat auch ihre Möglichkeiten. Es ist ziemlich kalt. Nachts 7 °, am Tag 13 °. Kein Bilderbuchfeiertag.
Freitag ist noch vieles unklar. Zieht der Ex-Hurrikan nach Deutschland herein oder nicht? Kein beständiges Wetter. Es bleibt kalt.
Zunächst ist der Niederschlagswert von gestern zu korrigieren. Bei Durchzug des Trogs gegen 22 Uhr gab es eine Zeitlang heftige Schauer. Die Regenmenge erhöhte sich noch von 5,0 auf 14,6 mm.
Heute war das Wetter schlechter als erwartet. Der durchgezogene Höhentrog ließ ausgerechnet bei uns einen kleinen Ableger noch einige Zeit liegen. So nutzte der steigende Luftdruck am Boden wenig. Es blieb windig-schaurig und meist bedeckt. Der bis zum 22.9. noch sehr trockene September konnte doch noch einiges zum normalen Monatsniederschlag aufholen. Morgen dazu mehr.
Tageshöchsttemperatur: 14,7 °
Tagestiefsttemperatur: 11.7 °
Tagesmitteltemperatur: 13,1 °
Sonnenscheindauer: 45 Minuten. Diesmal gehörte Hemer zu den sonnenscheinärmsten Wetterstationen in NRW
Regen: 7,0 mm (Werl 29,0 mm, Hemer 19,2 mm, Arnsberg 17 mm)
Stärkste Windböe: 53 km/h (7 Bft)
Entwicklung:
Dienstag zieht bereits das nächste Tief von England heran. Morgen früh gibt es noch trockene Phasen. Dann regnet es zeitweise ununterbrochen. Regenpausen können wir mit dem Regenradar herausfinden. Wieder frischt der Südwestwind mit Böen 5-6 Bft auf. Mit 12 ° nachts und 17 ° nachmittags bleibt es noch recht warm.
Mittwoch erreicht Hurrikan Lorenzo mit extremen Windgeschwindigkeiten die Azoren. Wann hat es ein Hurrikan schon mal bis zu den Azoren geschafft? Dazu werden wir sicherlich bald etwas lesen.
Bei uns regiert erneut ein Höhentrog mit kalter Luft in 5,5 km Höhe. Das Tief vom Dienstag liegt bereits über der nördlichen Ostsee, seine Kaltfront ärgert die Alpenländer. Von Westen schwenkt ein schwacher Hochkeil ins Sauerland. Die Schauer der Nacht lassen am Vormittag rasch nach. Es wird wechselnd wolkig mit längeren Auflockerungen. Meist dürfte es trocken bleiben. Die labile Situation mit Kaltluft in der Höhe kann jedoch auch mal einen Schauer produzieren. Die Temperatur geht auf der Rückseite des Tiefs und unter dem Trog deutlich zurück. Nachts 8 °, am Tag 12 °.
Donnerstag erreicht Lorenzo als Ex-Hurrikan immer noch mit Orkanböen das Seegebiet westlich Irlands. Wir befinden uns in der kalten Luftmasse, die am Mittwoch eingeflossen ist. Sie kommt unter dem schwachen Hochkeil zur Ruhe. Von der Nordsee ziehen immer wieder Wolken herein, die hin und wieder einen Schauer erzeugen können. Die Sonne hat auch ihre Möglichkeiten. Es ist ziemlich kalt. Nachts 7 °, am Tag 13 °. Kein Bilderbuchfeiertag.
Freitag ist noch vieles unklar. Zieht der Ex-Hurrikan nach Deutschland herein oder nicht? Kein beständiges Wetter. Es bleibt kalt.
Sonntag, 29. September 2019
29. September 2019
Menden heute:
Ein in allen Höhen gut ausgeprägtes Tief zog heute von England über das deutsche Küstengebiet zur Nordsee. Seine Regengebiete überquerten im wesentlichen das nördliche Deutschland. Auf den Nordseeinseln regnete es zum Teil mehr als 40 mm. Viele Wetterstationen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen meldeten mehr als 20 mm.
Bei uns hielt sich der Niederschlag mal wieder in Grenzen. Hemer war die sonnenscheinreichste Wetterstation NRWs - nicht zum ersten Mal.
Der Süd- bis Südwestwind war den ganzen Tag stramm und böig. Der Trog des Tiefs (die nach
Süden gerichtete Ausbeulung) zieht gegen Mitternacht über uns hinweg. Dann dürfte es die stärksten Böen geben. Bisher hielt sich noch alles in Grenzen.
Tageshöchsttemperatur: 16,8 °
Tagestiefsttemperatur: 13,4 °
Tagesmitteltemperatur: 14,9 °
Sonnenscheindauer: 2:09 Stunden
Regen: 14,6 mm
Stärkste Windböe: 40 km/h (6 Bft) um 19:10 Uhr
Entwicklung:
Montag: Das Tief zieht heute Nacht weiter Richtung Polen. Um den Tageswechsel herum müssen wir die stärksten Windböen erwarten. Mit Durchschwenken des Troges dreht der Wind unter Verstärkung von Südwest auf West. Morgen im Laufe des Vormittags entwickelt sich bei steigendem Luftdruck ein schwacher Zwischenhochkeil. Langsam flaut der Wind ab. Die Wolken lockern zögernd auf. Schauer sind kaum noch zu erwarten. Nachts 13 °, nachmittags 16 °.
Dienstag zieht bereits das nächste Tief von England kommend über Norddeutschland hinweg nach Osten. In der Nacht überquert uns die Warmfront mit leichtem Dauerregen. Nachmittags folgt die Kaltfront mit zum Teil kräftigen Schauern. Gewitter sind nicht ausgeschlossen. Dazwischen kommt immer mal kurz die Sonne durch. Nachts 12 °, nachmittags 17 °. Der Wind bleibt spürbar, aber nicht mehr problematisch.
Mittwoch dreht der Wind auf Nordwest. Von Skandinavien kommen trockenere Luft zu uns. Es ist ziemlich kalt bei wechselnder, oft nur lockerer Bewölkung. Regen gibt es nicht. Nachts 7 °, am Nachmittag 12 °.
Donnerstag, am Tag der Deutschen Einheit, breitet sich in der kalten Luft ein schwacher Hochkeil von Westen nach NRW aus. Vormittags sind noch schwache Schauer möglich. Die Wolken bekommen immer größere Lücken. Es wird aber nicht viel wärmer. Nachts 7 °, nachmittags 13 °.
Glaskugelbereich: Ab Freitag wird die Lage unübersichtlich. Das liegt am Ex-Hurrikan Lorenzo, der in unser Wettergeschehen eingreift. Mit solchen Ex-Tropenstürmen können unsere Wettermodelle so recht nicht anfangen. Jedes Modell sieht eine andere Zugbahn oder Auswirkung. So sind Vorhersagen Glückssache.
Ein in allen Höhen gut ausgeprägtes Tief zog heute von England über das deutsche Küstengebiet zur Nordsee. Seine Regengebiete überquerten im wesentlichen das nördliche Deutschland. Auf den Nordseeinseln regnete es zum Teil mehr als 40 mm. Viele Wetterstationen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen meldeten mehr als 20 mm.
Bei uns hielt sich der Niederschlag mal wieder in Grenzen. Hemer war die sonnenscheinreichste Wetterstation NRWs - nicht zum ersten Mal.
Der Süd- bis Südwestwind war den ganzen Tag stramm und böig. Der Trog des Tiefs (die nach
Süden gerichtete Ausbeulung) zieht gegen Mitternacht über uns hinweg. Dann dürfte es die stärksten Böen geben. Bisher hielt sich noch alles in Grenzen.
Tageshöchsttemperatur: 16,8 °
Tagestiefsttemperatur: 13,4 °
Tagesmitteltemperatur: 14,9 °
Sonnenscheindauer: 2:09 Stunden
Regen: 14,6 mm
Stärkste Windböe: 40 km/h (6 Bft) um 19:10 Uhr
Entwicklung:
Montag: Das Tief zieht heute Nacht weiter Richtung Polen. Um den Tageswechsel herum müssen wir die stärksten Windböen erwarten. Mit Durchschwenken des Troges dreht der Wind unter Verstärkung von Südwest auf West. Morgen im Laufe des Vormittags entwickelt sich bei steigendem Luftdruck ein schwacher Zwischenhochkeil. Langsam flaut der Wind ab. Die Wolken lockern zögernd auf. Schauer sind kaum noch zu erwarten. Nachts 13 °, nachmittags 16 °.
Dienstag zieht bereits das nächste Tief von England kommend über Norddeutschland hinweg nach Osten. In der Nacht überquert uns die Warmfront mit leichtem Dauerregen. Nachmittags folgt die Kaltfront mit zum Teil kräftigen Schauern. Gewitter sind nicht ausgeschlossen. Dazwischen kommt immer mal kurz die Sonne durch. Nachts 12 °, nachmittags 17 °. Der Wind bleibt spürbar, aber nicht mehr problematisch.
Mittwoch dreht der Wind auf Nordwest. Von Skandinavien kommen trockenere Luft zu uns. Es ist ziemlich kalt bei wechselnder, oft nur lockerer Bewölkung. Regen gibt es nicht. Nachts 7 °, am Nachmittag 12 °.
Donnerstag, am Tag der Deutschen Einheit, breitet sich in der kalten Luft ein schwacher Hochkeil von Westen nach NRW aus. Vormittags sind noch schwache Schauer möglich. Die Wolken bekommen immer größere Lücken. Es wird aber nicht viel wärmer. Nachts 7 °, nachmittags 13 °.
Glaskugelbereich: Ab Freitag wird die Lage unübersichtlich. Das liegt am Ex-Hurrikan Lorenzo, der in unser Wettergeschehen eingreift. Mit solchen Ex-Tropenstürmen können unsere Wettermodelle so recht nicht anfangen. Jedes Modell sieht eine andere Zugbahn oder Auswirkung. So sind Vorhersagen Glückssache.
Samstag, 28. September 2019
28. September 2019
Menden heute:
Zwischen einem Tief über der Nordsee und hohem Luftdruck über Süddeutschland und dem Alpenraum herrschte eine stramme Westströmung über dem nördlichen Deutschland. Am frühen Abend schwenkte der nicht sehr stark ausgeprägte Trog des Tiefs über uns hinweg. Er beendete das ziemlich schauerarme Wetter im nördlichen Sauerland. Bei uns kam mal wieder nicht viel Regen an. In Hemer beeinträchtigte ein kräftigerer Schauer zwischen 18.45 und 19:15 Uhr die Hemeraner Herbsttage zu einem ziemlich ungünstigen Zeitpunkt. Denn gleichzeitig geht in solchen Schauern die Temperatur zurück und erholt sich dann nicht mehr.
Die Sonne war immer mal wieder da. Allerdings bestimmte ein gelegentlich ruppiger Südwestwind den nicht sehr hohen Wohlfühlfaktor.
Tageshöchsttemperatur: 17,4 °
Tagestiefsttemperatur: 12,9 °
Tagesmitteltemperatur: 14,3 °
Sonnenscheindauer: 3:10 Stunden
Regen: 2,0
Stärkste Windböe um 12:50 Uhr: 49 km/h (knapp 7 Bft)
Entwicklung:
Sonntag: Morgen zieht im Laufe des Tages ein relativ kräftiges Tief von England zur Ostsee. Sein Regen- und Windfeld überquert dabei insbesondere das nördliche Deutschland. Weiterhin fällt es schwer, genauer vorherzusagen, wie stark uns das Regengebiet trifft. Es kann sein, dass es im wesentlichen nördlich von uns bleibt. Sicher ist das aber nicht. Wir müssen mit Regen und starkem bis stürmischem Wind rechnen. Schön, wenn es dann doch nicht viel regnet. Denn Schirme sind kaum nutzbar. Bitte das Regenradar nutzen. Nachts 13 °, nachmittags 17 °.
Montag ist das Tief über Nordosteuropa angelangt. Wir gelangen auf seine Rückseite und nachmittags schiebt sich ein schwacher Azorenhochkeil nach Südwest- und Westdeutschland. Nachts kann es kräftig regnen und winden. Regenschauer und Starkwind lassen am Montagvormittag nach. Gelegentlich lockert es bereits auf. Nachmittags flaut der Wind weiter ab und die Sonne kommt noch öfter durch. Ab 14 Uhr sollte es weitgehend niederschlagsfrei bleiben. Nachts 12 °, nachmittags nur noch 15 °.
Dienstag zieht das nächste Tief von England heran und überquert uns bis zum Mittwochmorgen. Einige Vorhersagedienste sagen größere Regenmengen voraus. Jedenfalls wird es wieder ungemütlich mit kräftigen Windböen. Die Sonne werden wir nur sehr selten zu Gesicht bekommen. Nachts 12 °, nachmittags 17 °.
Mittwoch dreht der Wind hinter dem Tief auf Nordwest und die Schauer lassen rasch nach. Zeitweise kommt die Sonne heraus. Dennoch ist es ziemlich kalt. Nachts 8 °, nachmittags 12 °.
Glaskugelbereich: Von Donnerstag bis Samstag ist es leicht unbeständig, oft aber auch freundlich. Viel Regen fällt nicht mehr. Am Tag der Deutschen Einheit ist es nur 12 ° "warm". Danach wird es jeden Tag etwas wärmer.
Zwischen einem Tief über der Nordsee und hohem Luftdruck über Süddeutschland und dem Alpenraum herrschte eine stramme Westströmung über dem nördlichen Deutschland. Am frühen Abend schwenkte der nicht sehr stark ausgeprägte Trog des Tiefs über uns hinweg. Er beendete das ziemlich schauerarme Wetter im nördlichen Sauerland. Bei uns kam mal wieder nicht viel Regen an. In Hemer beeinträchtigte ein kräftigerer Schauer zwischen 18.45 und 19:15 Uhr die Hemeraner Herbsttage zu einem ziemlich ungünstigen Zeitpunkt. Denn gleichzeitig geht in solchen Schauern die Temperatur zurück und erholt sich dann nicht mehr.
Die Sonne war immer mal wieder da. Allerdings bestimmte ein gelegentlich ruppiger Südwestwind den nicht sehr hohen Wohlfühlfaktor.
Tageshöchsttemperatur: 17,4 °
Tagestiefsttemperatur: 12,9 °
Tagesmitteltemperatur: 14,3 °
Sonnenscheindauer: 3:10 Stunden
Regen: 2,0
Stärkste Windböe um 12:50 Uhr: 49 km/h (knapp 7 Bft)
Entwicklung:
Sonntag: Morgen zieht im Laufe des Tages ein relativ kräftiges Tief von England zur Ostsee. Sein Regen- und Windfeld überquert dabei insbesondere das nördliche Deutschland. Weiterhin fällt es schwer, genauer vorherzusagen, wie stark uns das Regengebiet trifft. Es kann sein, dass es im wesentlichen nördlich von uns bleibt. Sicher ist das aber nicht. Wir müssen mit Regen und starkem bis stürmischem Wind rechnen. Schön, wenn es dann doch nicht viel regnet. Denn Schirme sind kaum nutzbar. Bitte das Regenradar nutzen. Nachts 13 °, nachmittags 17 °.
Montag ist das Tief über Nordosteuropa angelangt. Wir gelangen auf seine Rückseite und nachmittags schiebt sich ein schwacher Azorenhochkeil nach Südwest- und Westdeutschland. Nachts kann es kräftig regnen und winden. Regenschauer und Starkwind lassen am Montagvormittag nach. Gelegentlich lockert es bereits auf. Nachmittags flaut der Wind weiter ab und die Sonne kommt noch öfter durch. Ab 14 Uhr sollte es weitgehend niederschlagsfrei bleiben. Nachts 12 °, nachmittags nur noch 15 °.
Dienstag zieht das nächste Tief von England heran und überquert uns bis zum Mittwochmorgen. Einige Vorhersagedienste sagen größere Regenmengen voraus. Jedenfalls wird es wieder ungemütlich mit kräftigen Windböen. Die Sonne werden wir nur sehr selten zu Gesicht bekommen. Nachts 12 °, nachmittags 17 °.
Mittwoch dreht der Wind hinter dem Tief auf Nordwest und die Schauer lassen rasch nach. Zeitweise kommt die Sonne heraus. Dennoch ist es ziemlich kalt. Nachts 8 °, nachmittags 12 °.
Glaskugelbereich: Von Donnerstag bis Samstag ist es leicht unbeständig, oft aber auch freundlich. Viel Regen fällt nicht mehr. Am Tag der Deutschen Einheit ist es nur 12 ° "warm". Danach wird es jeden Tag etwas wärmer.
Freitag, 27. September 2019
27. September 2019
Menden heute:
Auf der Südostseite des Englandtiefs floss heute aus Südwesten relativ milde Luft zu uns. Da keine Fronten unterwegs waren, fehlte der Schauerantrieb. Der letzte Regen fiel am Morgen. Danach war es zunächst wechselnd wolkig, später heiter und trocken. Der Wind blieb noch recht zahm.
Tageshöchsttemperatur: 19,3 °
Tagestiefsttemperatur: 12,8 °
Tagesmitteltemperatur: 15,2 °
Sonnenscheindauer: 6:02 Stunden (damit gehörte Hemer mal wieder zu den sonnenscheinreichsten Orten in NRW, in denen der Sonnenschein registriert wird)
Regen: 2,8 mm
Entwicklung:
Samstag zieht das Tief von England zur Nordsee. In einer sich nun etablierenden starken Westwetterlage folgen weitere Tiefs vom Atlantik nach. Dabei verstärken sich die Luftdruckgegensätze zwischen Nordsee und Süddeutschland. Das führt zu kräftigem Wind. Nachmittags müssen wir mit Böen der Stärke 7 (ca. 60 km/h) rechnen. Auch der Durchschnittswind frischt von 3 Bft am Vormittag auf 4 Bft am Nachmittag auf. Viel Regen gibt es wegen fehlender Fronten nicht. Allerdings ist immer mal ein kurzer Schauer drin, vor allem beim Durchzug des Tiefdrucktroges morgen Nachmittag. Die Sonne schafft es hin und wieder, durch die Wolken zu blicken. Nachts 13 °, nachmittags 17 °.
Sonntag zieht ein neues Tief nördlich an uns vorbei. Sein Regengebiet bleibt im wesentlichen ebenfalls nördlich von uns. Wieviel wir vom Regen abbekommen, ist nicht genau zu sagen, da wir an der Grenze zwischen kräftigem Niederschlag in Norddeutschland und schönem Wetter in Süddeutschland liegen. Die meisten Wettermodelle lassen es bei uns gelegentlich regnen, wobei die Schauerwahrscheinlichkeit abends zunimmt. Der Südwestwind bleibt weiterhin stark mit steifen Böen. Nachts 12 °, nachmittags 18 °.
Montagvormittag ziehen bei auf Nordwest drehendem Wind die letzten Schauer ab und wir kommen in leichten Zwischenhocheinfluss. Im Laufe des Tages dreht der Wind bei wechselnder, oft starker Bewölkung auf West zurück und flaut langsam ab. Nachmittags dürfte es trocken bleiben. Nachts 13 °, nachmittags nur 15 °.
Dienstag zieht bereits das nächste Tief von England kommend knapp nördlich an uns vorbei nach Osten. Es wird bei wechselnder, meist starker Bewölkung sehr windig. Immer wieder regnet es. Ein wettermäßig ziemlich scheußlicher Tag. Nachts 12 °, am Tag 18 °.
Glaskugelbereich. Mittwoch und Donnerstag kühl bei tagsüber 12 ° und leicht unbeständig. Der nicht mehr sehr kräftige Wind kommt aus West bis Nordwest. Die Sonne kommt zeitweise durch.
Auf der Südostseite des Englandtiefs floss heute aus Südwesten relativ milde Luft zu uns. Da keine Fronten unterwegs waren, fehlte der Schauerantrieb. Der letzte Regen fiel am Morgen. Danach war es zunächst wechselnd wolkig, später heiter und trocken. Der Wind blieb noch recht zahm.
Tageshöchsttemperatur: 19,3 °
Tagestiefsttemperatur: 12,8 °
Tagesmitteltemperatur: 15,2 °
Sonnenscheindauer: 6:02 Stunden (damit gehörte Hemer mal wieder zu den sonnenscheinreichsten Orten in NRW, in denen der Sonnenschein registriert wird)
Regen: 2,8 mm
Entwicklung:
Samstag zieht das Tief von England zur Nordsee. In einer sich nun etablierenden starken Westwetterlage folgen weitere Tiefs vom Atlantik nach. Dabei verstärken sich die Luftdruckgegensätze zwischen Nordsee und Süddeutschland. Das führt zu kräftigem Wind. Nachmittags müssen wir mit Böen der Stärke 7 (ca. 60 km/h) rechnen. Auch der Durchschnittswind frischt von 3 Bft am Vormittag auf 4 Bft am Nachmittag auf. Viel Regen gibt es wegen fehlender Fronten nicht. Allerdings ist immer mal ein kurzer Schauer drin, vor allem beim Durchzug des Tiefdrucktroges morgen Nachmittag. Die Sonne schafft es hin und wieder, durch die Wolken zu blicken. Nachts 13 °, nachmittags 17 °.
Sonntag zieht ein neues Tief nördlich an uns vorbei. Sein Regengebiet bleibt im wesentlichen ebenfalls nördlich von uns. Wieviel wir vom Regen abbekommen, ist nicht genau zu sagen, da wir an der Grenze zwischen kräftigem Niederschlag in Norddeutschland und schönem Wetter in Süddeutschland liegen. Die meisten Wettermodelle lassen es bei uns gelegentlich regnen, wobei die Schauerwahrscheinlichkeit abends zunimmt. Der Südwestwind bleibt weiterhin stark mit steifen Böen. Nachts 12 °, nachmittags 18 °.
Montagvormittag ziehen bei auf Nordwest drehendem Wind die letzten Schauer ab und wir kommen in leichten Zwischenhocheinfluss. Im Laufe des Tages dreht der Wind bei wechselnder, oft starker Bewölkung auf West zurück und flaut langsam ab. Nachmittags dürfte es trocken bleiben. Nachts 13 °, nachmittags nur 15 °.
Dienstag zieht bereits das nächste Tief von England kommend knapp nördlich an uns vorbei nach Osten. Es wird bei wechselnder, meist starker Bewölkung sehr windig. Immer wieder regnet es. Ein wettermäßig ziemlich scheußlicher Tag. Nachts 12 °, am Tag 18 °.
Glaskugelbereich. Mittwoch und Donnerstag kühl bei tagsüber 12 ° und leicht unbeständig. Der nicht mehr sehr kräftige Wind kommt aus West bis Nordwest. Die Sonne kommt zeitweise durch.
26. September 2019
Menden heute:
Das Tief bei Irland schickte heute Mittag seine Warmfront nach NRW. Bereits am Vormittag war es mit der Sonne vorbei. Warmfrontbewölkung ließ kaum noch Sonnenstrahlen durch. Zwischen 13 und 15 Uhr hat es leicht geregnet. Jetzt gegen 23:30 Uhr zieht die Kaltfront durch. Ihr Hauptregengebiet liegt nördlich von uns. In Menden wird nicht sehr viel Niederschlag fallen. Kurz vor Durchzug der Kaltfront habe ich um 23:05 Uhr die höchste Tagestemperatur gemessen.
Tageshöchsttemperatur: 17,0 °
Tagestiefsttemperatur: 13,8 °
Tagesmitteltemperatur: 15,6 °
Sonnenscheindauer: 1:11 Stunden
Regen: 2,4 mm
Entwicklung:
Freitag: Die Kaltfront liegt morgen Mittag bereits an der polnischen Grenze. Wir kommen in eine frontfreie Zone innerhalb der südwestlichen Strömung. Heute Nacht und bis morgen Mittag sind noch schwache kurze Schauer möglich. Insgesamt bekommen wir aber einen freundlichen Tag mit längerem Sonnenschein. Dazu wird es angenehm warm. Abends nehmen die Wolken wieder zu. Nachts 14 °, nachmittags 19 °.
Samstag geraten wir in eine hochreichende, ziemlich stramme Westdrift. Es ist wechselnd wolkig, aber deutlich windiger als bisher. Es besteht eine leichte Schauerneigung. Viel Regen wird es nicht geben. Nachts 12 °, nachmittags 17 °.
Sonntag kommen wir immer stärker in den Einflussbereich des von England heranziehenden Tiefs. Zwar scheint immer mal wieder kurz die Sonne. Meist ist es aber stark bewölkt und wir müssen mit Schauern rechnen. Regenpausen werden von den Modellen zu unterschiedlichen Zeiträumen gerechnet. Das deutsche Modell ICON sieht eine trockene Phase zwischen 16 und 20 Uhr. Es wird noch windiger als am Samstag. Nachts 12 °, nachmittags 17 °.
Montag hat das Tief bereits Deutschland überquert und liegt mittags bei Danzig. Auf seiner Rückseite dreht nachts der Wind auf Nordwest und es wird deutlich kühler. Tagsüber lassen die Schauer immer mehr nach und die Sonne hat ihre Möglichkeiten. Es bleibt sehr windig. Nachts 12 °, nachmittags nur noch 14 °.
Glaskugelbereich: Dienstag und Mittwoch unbeständig. Dabei wird es Dienstag trotz vieler Schauer 17 ° warm, Mittwoch nur noch 12 °. Danach wird die Vorhersagequalität sehr schwach.
Das Tief bei Irland schickte heute Mittag seine Warmfront nach NRW. Bereits am Vormittag war es mit der Sonne vorbei. Warmfrontbewölkung ließ kaum noch Sonnenstrahlen durch. Zwischen 13 und 15 Uhr hat es leicht geregnet. Jetzt gegen 23:30 Uhr zieht die Kaltfront durch. Ihr Hauptregengebiet liegt nördlich von uns. In Menden wird nicht sehr viel Niederschlag fallen. Kurz vor Durchzug der Kaltfront habe ich um 23:05 Uhr die höchste Tagestemperatur gemessen.
Tageshöchsttemperatur: 17,0 °
Tagestiefsttemperatur: 13,8 °
Tagesmitteltemperatur: 15,6 °
Sonnenscheindauer: 1:11 Stunden
Regen: 2,4 mm
Entwicklung:
Freitag: Die Kaltfront liegt morgen Mittag bereits an der polnischen Grenze. Wir kommen in eine frontfreie Zone innerhalb der südwestlichen Strömung. Heute Nacht und bis morgen Mittag sind noch schwache kurze Schauer möglich. Insgesamt bekommen wir aber einen freundlichen Tag mit längerem Sonnenschein. Dazu wird es angenehm warm. Abends nehmen die Wolken wieder zu. Nachts 14 °, nachmittags 19 °.
Samstag geraten wir in eine hochreichende, ziemlich stramme Westdrift. Es ist wechselnd wolkig, aber deutlich windiger als bisher. Es besteht eine leichte Schauerneigung. Viel Regen wird es nicht geben. Nachts 12 °, nachmittags 17 °.
Sonntag kommen wir immer stärker in den Einflussbereich des von England heranziehenden Tiefs. Zwar scheint immer mal wieder kurz die Sonne. Meist ist es aber stark bewölkt und wir müssen mit Schauern rechnen. Regenpausen werden von den Modellen zu unterschiedlichen Zeiträumen gerechnet. Das deutsche Modell ICON sieht eine trockene Phase zwischen 16 und 20 Uhr. Es wird noch windiger als am Samstag. Nachts 12 °, nachmittags 17 °.
Montag hat das Tief bereits Deutschland überquert und liegt mittags bei Danzig. Auf seiner Rückseite dreht nachts der Wind auf Nordwest und es wird deutlich kühler. Tagsüber lassen die Schauer immer mehr nach und die Sonne hat ihre Möglichkeiten. Es bleibt sehr windig. Nachts 12 °, nachmittags nur noch 14 °.
Glaskugelbereich: Dienstag und Mittwoch unbeständig. Dabei wird es Dienstag trotz vieler Schauer 17 ° warm, Mittwoch nur noch 12 °. Danach wird die Vorhersagequalität sehr schwach.
Donnerstag, 26. September 2019
25. September 2019
Menden heute:
Eine umfangreiche europäische Tiefdruckrinne bestimmte heute unser Wetter. Es war stark bewölkt bis bedeckt. Nachts und kurz vor Mitternacht hat es geregnet. Tagsüber blieb es bis auf einige Sprühregenspritzer trocken. Die Sonne sahen wir nur in homöopathischen Dosen.
Tageshöchsttemperatur: 17,4 °
Tagestiefsttemperatur: 13,3 °
Tagesmitteltemperatur: 15,0 °
Sonnenscheindauer: 0:48 Stunden
Regen: 1,8 mm
Entwicklung:
Donnerstagmittag rückt die Warmfront, abends die Kaltfront des vor Schottland liegenden Tiefs zu uns herein. Das führt ab etwa 12-13 Uhr zu anhaltendem Regen mit nur kurzen Unterbrechungen. Es ist dabei immer noch recht mild mit Nachttemperaturen bei 12 ° und Nachmittagstemperaturen von 18 °.
Freitag kommen wir auf der Rückseite der Kaltfront in etwas trockenere Luft. Ab dem späteren Vormittag ist die Schauerneigung gering und die Sonne scheint zeitweise. Mit 12 ° nachts und 19 ° am Tag ist es angenehm.
Samstag ist das Wetter in Deutschland zweigeteilt. Während es im Norden sehr unbeständig mit Schauern und windig ist, herrscht in Süddeutschland der Hochdruck aus Südeuropa. Wir liegen dazwischen. Ein bisschen Regen werden wir wohl abbekommen. Nachmittags und abends sollte es trocken bleiben, Nachts 12 °, nachmittags 16 °.
Sonntag kommt in der strammen Westwetterlage schon das nächste Tief herangerauscht. Wieviel Regen wir bekommen, ist immer noch unsicher. Auf die Sonne müssen wir nicht verzichten. Sie kommt immer mal wieder zum Vorschein. Der Südwestwind könnte etwas unangenehm werden. 12 ° am frühen Morgen, 16 ° am Nachmittag.
Glaskugelbereich: Montag bis Mittwoch bei Tiefdruckwetter Schauer und jeden Tag kühler. Mittwoch kaum wärmer als 11 °, dafür nachmittags Aufheiterungen
Eine umfangreiche europäische Tiefdruckrinne bestimmte heute unser Wetter. Es war stark bewölkt bis bedeckt. Nachts und kurz vor Mitternacht hat es geregnet. Tagsüber blieb es bis auf einige Sprühregenspritzer trocken. Die Sonne sahen wir nur in homöopathischen Dosen.
Tageshöchsttemperatur: 17,4 °
Tagestiefsttemperatur: 13,3 °
Tagesmitteltemperatur: 15,0 °
Sonnenscheindauer: 0:48 Stunden
Regen: 1,8 mm
Entwicklung:
Donnerstagmittag rückt die Warmfront, abends die Kaltfront des vor Schottland liegenden Tiefs zu uns herein. Das führt ab etwa 12-13 Uhr zu anhaltendem Regen mit nur kurzen Unterbrechungen. Es ist dabei immer noch recht mild mit Nachttemperaturen bei 12 ° und Nachmittagstemperaturen von 18 °.
Freitag kommen wir auf der Rückseite der Kaltfront in etwas trockenere Luft. Ab dem späteren Vormittag ist die Schauerneigung gering und die Sonne scheint zeitweise. Mit 12 ° nachts und 19 ° am Tag ist es angenehm.
Samstag ist das Wetter in Deutschland zweigeteilt. Während es im Norden sehr unbeständig mit Schauern und windig ist, herrscht in Süddeutschland der Hochdruck aus Südeuropa. Wir liegen dazwischen. Ein bisschen Regen werden wir wohl abbekommen. Nachmittags und abends sollte es trocken bleiben, Nachts 12 °, nachmittags 16 °.
Sonntag kommt in der strammen Westwetterlage schon das nächste Tief herangerauscht. Wieviel Regen wir bekommen, ist immer noch unsicher. Auf die Sonne müssen wir nicht verzichten. Sie kommt immer mal wieder zum Vorschein. Der Südwestwind könnte etwas unangenehm werden. 12 ° am frühen Morgen, 16 ° am Nachmittag.
Glaskugelbereich: Montag bis Mittwoch bei Tiefdruckwetter Schauer und jeden Tag kühler. Mittwoch kaum wärmer als 11 °, dafür nachmittags Aufheiterungen
Dienstag, 24. September 2019
24. September 2019
Menden heute:
Das Zwischenhoch hielt bis zum frühen Nachmittag durch. Dünne hohe Wolken bestimmten heute Vormittag das Himmelsbild. Die Sonne konnte ganz gut durchscheinen.
Etwa ab 14 Uhr mussten wir auf die Sonne verzichten. Die Vorboten der von Westen langsam heranziehenden Warmfront bezogen die Himmel. Erst gegen 20:30 Uhr begann es mit Unterbrechungen leicht zu regnen.
Tageshöchsttemperatur: 19,7 °
Tagestiefsttemperatur: 11,1 °
Tagesmitteltemperatur: 14,9 °
Sonnenscheindauer: 5:26 Stunden
Regen: 1,0 mm
Entwicklung:
Mittwoch. Die Front liegt mittags bereits an der polnischen Grenze. Wir befinden uns in einer großräumigen Tiefdruckrinne, die von Grönland bis zum Balkan reicht. Sie ist angefüllt mit feuchter Luft. So müssen wir mit leichten Schauern rechnen. Allerdings ist keine Front auf den Wetterkarten über Deutschland zu sehen. Viel Regen werden wir also wieder nicht abbekommen. Statt dessen wird sich die Sonne hin und wieder durch die Wolken kämpfen. Abends überquert uns der Trog des Englandtiefs mit Regen. Nachts 12 °, nachmittags 18 °.
Donnerstag bekommen wir vormittags erneut eine längere Regenpause in der jetzt doch deutlich spürbaren Westdrift. Erst am frühen Nachmittag setzt die typische hohe Bewölkung vor der hereinziehenden Warmfront dem freundlichen Wetter ein Ende. Bald darauf beginnt es leicht zu regnen. Nachts folgt die Kaltfront des westlich Schottlands liegenden Tiefs mit weiterem Regen.
Nachts 13 °, am Tag 19 °.
Freitag ist die Kaltfront abgezogen. Ein neuer Frontenzug bleibt noch westlich von uns. Zwar ist der Wettertyp "unbeständig". Es wird aber wechselnd wolkig sein und zeitweilig kommt die Sonne durch. Dabei besteht immer eine latente Gefahr eines leichten Schauers. Auf der Südostseite des bis in große Höhen gut abgebildeten Tiefs über GB bleiben wir in einer südwestlichen Strömung. Nachts 13 °, nachmittags 18 °.
Samstag: Die Hemeraner Herbsttage Ende September sind eigentlich immer vom Wetter verwöhnt. So wie es heute aussieht, wird das in diesem Jahr nicht so sein. Wir geraten in eine relativ windige und unbeständige Wetterlage. Zwar ist noch nicht ausgemacht, wann und wieviel es regnen wird. Einige Modelle sehen sehr wenig Regen, andere einen regnerischen Tag. Warten wir noch bis morgen für etwas mehr Sicherheit. Nachts 11 °, am Tag 17 °.
Glaskugelbereich: Auch Sonntag unbeständig bei ähnlicher Temperatur. Danach wird es doch sehr unsicher.
Das Zwischenhoch hielt bis zum frühen Nachmittag durch. Dünne hohe Wolken bestimmten heute Vormittag das Himmelsbild. Die Sonne konnte ganz gut durchscheinen.
Etwa ab 14 Uhr mussten wir auf die Sonne verzichten. Die Vorboten der von Westen langsam heranziehenden Warmfront bezogen die Himmel. Erst gegen 20:30 Uhr begann es mit Unterbrechungen leicht zu regnen.
Tageshöchsttemperatur: 19,7 °
Tagestiefsttemperatur: 11,1 °
Tagesmitteltemperatur: 14,9 °
Sonnenscheindauer: 5:26 Stunden
Regen: 1,0 mm
Entwicklung:
Mittwoch. Die Front liegt mittags bereits an der polnischen Grenze. Wir befinden uns in einer großräumigen Tiefdruckrinne, die von Grönland bis zum Balkan reicht. Sie ist angefüllt mit feuchter Luft. So müssen wir mit leichten Schauern rechnen. Allerdings ist keine Front auf den Wetterkarten über Deutschland zu sehen. Viel Regen werden wir also wieder nicht abbekommen. Statt dessen wird sich die Sonne hin und wieder durch die Wolken kämpfen. Abends überquert uns der Trog des Englandtiefs mit Regen. Nachts 12 °, nachmittags 18 °.
Donnerstag bekommen wir vormittags erneut eine längere Regenpause in der jetzt doch deutlich spürbaren Westdrift. Erst am frühen Nachmittag setzt die typische hohe Bewölkung vor der hereinziehenden Warmfront dem freundlichen Wetter ein Ende. Bald darauf beginnt es leicht zu regnen. Nachts folgt die Kaltfront des westlich Schottlands liegenden Tiefs mit weiterem Regen.
Nachts 13 °, am Tag 19 °.
Freitag ist die Kaltfront abgezogen. Ein neuer Frontenzug bleibt noch westlich von uns. Zwar ist der Wettertyp "unbeständig". Es wird aber wechselnd wolkig sein und zeitweilig kommt die Sonne durch. Dabei besteht immer eine latente Gefahr eines leichten Schauers. Auf der Südostseite des bis in große Höhen gut abgebildeten Tiefs über GB bleiben wir in einer südwestlichen Strömung. Nachts 13 °, nachmittags 18 °.
Samstag: Die Hemeraner Herbsttage Ende September sind eigentlich immer vom Wetter verwöhnt. So wie es heute aussieht, wird das in diesem Jahr nicht so sein. Wir geraten in eine relativ windige und unbeständige Wetterlage. Zwar ist noch nicht ausgemacht, wann und wieviel es regnen wird. Einige Modelle sehen sehr wenig Regen, andere einen regnerischen Tag. Warten wir noch bis morgen für etwas mehr Sicherheit. Nachts 11 °, am Tag 17 °.
Glaskugelbereich: Auch Sonntag unbeständig bei ähnlicher Temperatur. Danach wird es doch sehr unsicher.
Montag, 23. September 2019
23. September 2019
Menden heute:
Nach Durchzug der Kaltfront am frühen Morgen regnete es noch leicht bis zum Mittag. Dann war es stark bewölkt. Nach 15 Uhr kamen mit Aufbau eines schwachen Hochkeils zögernd einige Sonnenstrahlen vom Himmel. Es blieb trocken.
Tageshöchsttemperatur: 20,4 ° (um 0:40 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: 13,0 ° (um 23:45 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 16,1 °
Sonnenscheindauer: 1:21 Stunden
Regen: 5,6 mm
Entwicklung:
Dienstag schwächt sich der Zwischenhochkeil rasch ab. Nachmittags kommen von Westen die Fronten des Ex-Hurrikans Humberto nach Deutschland herein. Bis gegen 15 Uhr ist es wolkig, gelegentlich auch heiter und trocken. Humberto führt relativ warme Luft zu uns. Sie kommt aus Süden und auch der Sauerlandföhn springt an. So geht es nachmittags auf 20 ° hoch, bevor ab etwa 15 Uhr die Wolken die Herrschaft am Himmel übernehmen. Gegen 17 oder 18 Uhr beginnt es leicht zu regnen. Der Regen hält bis Mitternacht an. Nachts 10 °.
Mittwoch bleiben wir den ganzen Tag im Einflussbereich des über England liegenden Ex-Hurrikans. Es ist wechselnd wolkig mit einzelnen leichten Schauern, die nachmittags nachlassen. Dann ist auch häufiger die Sonne zu sehen. Mit nachts 12 ° und nachmittags 18 ° bleibt es relativ mild. Normal ist zu dieser Zeit eine Höchsttemperatur von knapp 15 °.
Donnerstag ziehen nachts und abends weitere Fronten über uns hinweg. Dazwischen, etwa von 8 Uhr bis 15 Uhr, ist es trocken und gelegentlich scheint die Sonne. Danach verdichten sich die Wolken mit Annäherung der Warmfront rasch und es beginnt anhaltend meist leicht zu regnen. Nachts 12 °, nachmittags 19 °.
Freitag überquert uns die Kaltfront des Tiefs. Vormittags ist es meist stark bewölkt mit Schauern. Nachmittags klingen die Schauer ab. Nachts 13 °, nachmittags 18 °.
Glaskugelbereich: Der Samstag soll der schönere Tag werden. Sonntag können immer wieder Schauer fallen. Es wird langsam kühler. Nur noch 16 °.
Nach Durchzug der Kaltfront am frühen Morgen regnete es noch leicht bis zum Mittag. Dann war es stark bewölkt. Nach 15 Uhr kamen mit Aufbau eines schwachen Hochkeils zögernd einige Sonnenstrahlen vom Himmel. Es blieb trocken.
Tageshöchsttemperatur: 20,4 ° (um 0:40 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: 13,0 ° (um 23:45 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 16,1 °
Sonnenscheindauer: 1:21 Stunden
Regen: 5,6 mm
Entwicklung:
Dienstag schwächt sich der Zwischenhochkeil rasch ab. Nachmittags kommen von Westen die Fronten des Ex-Hurrikans Humberto nach Deutschland herein. Bis gegen 15 Uhr ist es wolkig, gelegentlich auch heiter und trocken. Humberto führt relativ warme Luft zu uns. Sie kommt aus Süden und auch der Sauerlandföhn springt an. So geht es nachmittags auf 20 ° hoch, bevor ab etwa 15 Uhr die Wolken die Herrschaft am Himmel übernehmen. Gegen 17 oder 18 Uhr beginnt es leicht zu regnen. Der Regen hält bis Mitternacht an. Nachts 10 °.
Mittwoch bleiben wir den ganzen Tag im Einflussbereich des über England liegenden Ex-Hurrikans. Es ist wechselnd wolkig mit einzelnen leichten Schauern, die nachmittags nachlassen. Dann ist auch häufiger die Sonne zu sehen. Mit nachts 12 ° und nachmittags 18 ° bleibt es relativ mild. Normal ist zu dieser Zeit eine Höchsttemperatur von knapp 15 °.
Donnerstag ziehen nachts und abends weitere Fronten über uns hinweg. Dazwischen, etwa von 8 Uhr bis 15 Uhr, ist es trocken und gelegentlich scheint die Sonne. Danach verdichten sich die Wolken mit Annäherung der Warmfront rasch und es beginnt anhaltend meist leicht zu regnen. Nachts 12 °, nachmittags 19 °.
Freitag überquert uns die Kaltfront des Tiefs. Vormittags ist es meist stark bewölkt mit Schauern. Nachmittags klingen die Schauer ab. Nachts 13 °, nachmittags 18 °.
Glaskugelbereich: Der Samstag soll der schönere Tag werden. Sonntag können immer wieder Schauer fallen. Es wird langsam kühler. Nur noch 16 °.
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