Donnerstag, 15. Januar 2015

14. Januar 2015

Heute:

Heute Nacht um 04:10 Uhr hat es kräftig gerumst. Eine Gewitterfront zog von Westen über uns hinweg. Die Temperatur sackte von sechs auf zwei Grad ab, es blitzte und donnerte. Der Wind legte kräftig zu mit einer Spitzenbö von Windstärke 7 Bft. Es hagelte kräftig.
Kurz darauf war alles vorbei. Heute Morgen schien die Sonne von neun bis zehn Uhr eine halbe Stunde. Dann bezog es sich und von 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr regnete es.
Der Wind frischte immer mal wieder kräftig auf, ohne die 35 kmh-Marke zu überschreiten (5 Bft).

Tageshöchsttemperatur: 6,8°
Tagestiefsttemperatur: 1,6°
Sonne: 31 Minuten
Regen: 6,5 mm
Spitzenbö: 55 kmh, in Hemer (meteogroup-Wetterstation): 61 kmh
Windrun: 140 km


Entwicklung:

Von Westen zieht eine Warmfront des neuen Sturmtiefs Hermann heran. Sie lässt den Wind im Laufe der Nacht wieder aufleben und die Temperatur nicht weiter absinken. Gegen Morgen beginnt es zu regnen. Nachmittags folgt die Kaltfront mit weiterem Regen nach. Es bleibt sehr windig.
So haben wir erneut einen Tag, der die Bauhandwerker langsam etwas lustlos machen dürfte.
Es wird mit knapp 10 Grad relativ mild.

Am Freitag zieht die Kaltfront zu den Alpen und führt dort zu kräftigen Schneefällen. Bei uns tut sich nicht mehr viel. Der Wind flaut langsam ab. Es wird kühler. Hin und wieder kann die Sonne herauskommen. Frost ist noch kein Thema.

Am Samstag wird es noch etwas kälter (4 Grad). Der Wind ist kaum noch ein Thema. Über Mitteleuropa macht sich ein Trog (das ist ein Tiefdrucksack in der Höhe, angefüllt mit kalter Luft) breit. Er beschäftigt uns die ganze nächste Woche. Damit kommen wir in eine winterlichere Wetterperiode. Ob es Schnee gibt oder doch eher Regen oder ob es meist trocken bleibt, hängt von der genauen Lage dieses Troges ab. So wie es jetzt aussieht, bleibt er zunächst westlich von uns. Damit behalten wir eine leichte Südkomponente in der Strömung (im Tief gegen den Uhrzeigersinn) und es kann nicht sehr kalt werden. Schneeschauer, die nicht lange Bestand auf der Erde haben, sind aber ab Sonntag möglich.
Der Wind spielt keine große Rolle mehr.

Für meine Freunde in Wolkenstein: Am Freitag zieht ein Tief, das sich über dem nördlichen Thyrrenischen Meer bildet, in Richtung Genua und von dort bis Sonntag über Norditalien in die Adria. Am Freitag und Samstag ist also in den Dolomiten mit rund einem halben Meter Neuschnee zu rechnen (Schneefälle genau vorherzusagen ist mit das Schwierigste in der Meteorologie).
Am Sonntag ist der Spuk vorbei und es könnte ein toller Skitag werden. Auch der Montag ist o.k. Nachmittags ziehen hohe Wolken heran (sagt die Glaskugel, denn wer weiß das heute schon so genau).

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