Menden heute:
Dieses Wolken- (grau oder weiß) und Regenbild (blau) von Wetteronline heute 13 Uhr verdeutlicht, mit welcher Wettermacht unser Tief mit Kern über Süddeutschland ausgestattet ist. Dabei ist das Wetter in der Mitte des Tiefs - also in Deutschland - noch am besten. Ausgerechnet bei uns (Fuß des Stecknadelkopfes) sehen wir einen Gewittercluster (gelbe Punkte). Freienohl südöstlich von Arnsberg stand unter Wasser.
Über fast ganz Europa ist es außergewöhnlich kühl. In Frankreich, Spanien, Italien und auf dem Balkan war es meist unter 20 °.
Leider hat das sehr ortsfeste Wolkenknäuel über dem südlichen Westfalen die Kaffeetafel im Freien ausfallen lassen. Sie war in anderen Landesteilen ohne weiteres möglich.
Tageshöchsttemperatur: 20,9 °
Tagestiefsttemperatur: 10,1 °
Tagesmitteltemperatur: 14,6 °
Sonnenscheindauer: 7:04 Stunden
Regen: 4,8 mm
Entwicklung:
Montag zieht das Tief zur Tschechei. Es lenkt feuchte Luft vom Mittelmeer über Osteuropa nachmittags auch verstärkt nach Westfalen. Vormittags ist es noch wechselnd, zum Teil aufgelockert bewölkt und meist trocken. Nachmittags können - müssen nicht - erste Schauer aufkommen. Sie gehen abends in Dauerregen über. Wann das alles genau stattfindet, ist jetzt noch nicht vorhersagbar. Bei Außenaktivitäten muss das Regenradar befragt werden, das sicher jeder auf seinem Smartphone installiert hat. Nachts 9 °, am Tag 21 °.
Dienstag zieht das Hauptregengebiet des jetzt über Polen liegenden Tiefs weiter nach Westen und damit auch zu uns. Vor allem vormittags regnet es wahrscheinlich ununterbrochen. Es ist der von vielen gewünschte Landregen. Nachts 13 °, am Tag kühle 17 °.
Mittwoch verlagert sich das Tief unter Auffüllung nach Osten. Da von Frankreich ein Zwischenhochkeil nachfolgt, verliert es rasch seinen Einfluss auf unser Wetter. Vormittags ist eventuell noch ein Spritzer Regen möglich. Ab Mittag spätestens lockern die Wolken auf und es kann durchaus auch mal aufheitern. Viel wärmer wird es bei mäßigem Nordwestwind nicht. Nachts 11 °, nachmittags 18 °.
Donnerstag verstärkt sich das Zwischenhoch. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Nachts 7 °, nachmittags 19 °.
Glaskugelbereich: Freitag und Samstag mit Durchzug schwacher Tiefausläufer leicht unbeständig, aber nicht unfreundlich. Nachts 8-9 °, tags 20-21 °. Sonntag kommen wir vorübergehend in eine Westwetterlage mit ebenfalls nicht unfreundlichem Wetter.
Seit 1972 habe ich eine Wetterstation Am Kapellenberg in Menden mit einer fast ununterbrochenen Datenreihe. Seit 2007 arbeite ich mit der amerikanischen Vantage pro 2. Viele Jahre führe ich Wettertagebuch mit allen wichtigen Daten. Ich checke die Vorhersagemodelle und überlege, was sie für Menden bringen, dokumentiere Gewitter- und Sturmtage, registriere Trends und vergleiche das Wetter in Menden mit Stationen in der Nähe. Seit 8.10.2014 stelle ich das Tagebuch als Blog ins Netz.
Sonntag, 19. Mai 2019
18. Mai 2019
Menden heute:
Tiefer Luftdruck am Boden und leider nicht so warme Luft in 5 km Höhe wie gestern vorhergesagt: Es gab zwar relativ viel Sonne. Um 15 Uhr war es aber damit vorbei. Kräftige Schauer zogen über das Land. Zwar haben wir kaum etwas abbekommen. Aber der schwache Schauer zwischen 15:30 und 16:30 Uhr verdarb den weiteren Nachmittag. Denn südwestlich von uns über Hemer entlud sich ein ungewöhnlich heftiger Schauer (13,6 mm), der auch die Temperatur bei uns deutlich herunterfuhr, von 22 ° auf 17 °. Davon hat sie sich nicht mehr erholt.
Dennoch war der heutige Samstag der erste Tag des Monats, dessen Mitteltemperatur über dem normalen Maidurchschnitt (12,3 °, seit 2000 13,2 °) lag. Einiges deutet darauf hin, dass dieser Mai einer der kältesten der letzten 25 Jahre werden könnte. Bisher hält der Mai 2010 mit 10,2 ° diesen Rekord. Bis heute liegt die Mitteltemperatur bei 9,1 °.
Tageshöchsttemperatur: 22,7 °
Tagestiefsttemperatur: 7,5 °
Tagesmitteltemperatur: 14,1 °
Sonnenscheindauer: 6:17 Stunden
Regen: 0,8 mm
Entwicklung:
Sonntag liegt das Tief über Süddeutschland. In seinem Einflussbereich ist beständiges Wetter nicht zu erwarten. Vermutlich ist es vormittags bei zeitweise auflockernder Bewölkung trocken. Nachmittags müssen wir mit Schauern rechnen, die durchaus auch kräftig ausfallen können. Vielleicht haben wir wieder Glück, und sie ziehen an uns vorbei. Es bleibt warm. Nachts 9 °, mittags 23 °.
Montag herrscht in weiten Teilen Europas ziemlich scheußliches Wetter. Verantwortlich ist das jetzt über Tschechien liegende Tief. Es führt aus dem Mittelmeerraum stammende sehr feuchte Luft zu uns, die von Osten her Regen nach ganz Deutschland lenkt. Morgens ist es noch am besten. Nachmittags regnet es lang anhaltend und wohl auch ergiebig. Noch bleibt es warm. Frühmorgens 10 °, mittags 22 °.
Dienstag überdeckt das Tief mit Kern über Thüringen fast ganz Europa. Die Luft wird immer feuchter und kälter. Es ist ungemütlich und regnerisch. Wieder können kräftige Schauer fallen. Das Hauptregengebiet zieht tagsüber von Ostdeutschland in den Süden.
"Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun und Fass." So erfüllen sich endlich mal die Wünsche der Bauern und Waldbesitzer. Und wir sollten uns mit freuen. Der Regen tut allen gut. Nachts 12 °, nachmittags 16 °.
Mittwoch zieht das Tief nach Nordosten ab und wir kommen in den Einflussbereich eines schwachen Zwischenhochkeils. Es ist meist trocken und die Sonne scheint zeitweise. Auch wird es wieder etwas wärmer. Nachts 9 °, nachmittags 19 °.
Glaskugelbereich: Donnerstag bleibt es bei schwachen Luftdruckgegensätzen freundlich und trocken. Nachts 8 °, nachmittags 21 °.Freitag ist es leicht unbeständig bei 21 °.
Tiefer Luftdruck am Boden und leider nicht so warme Luft in 5 km Höhe wie gestern vorhergesagt: Es gab zwar relativ viel Sonne. Um 15 Uhr war es aber damit vorbei. Kräftige Schauer zogen über das Land. Zwar haben wir kaum etwas abbekommen. Aber der schwache Schauer zwischen 15:30 und 16:30 Uhr verdarb den weiteren Nachmittag. Denn südwestlich von uns über Hemer entlud sich ein ungewöhnlich heftiger Schauer (13,6 mm), der auch die Temperatur bei uns deutlich herunterfuhr, von 22 ° auf 17 °. Davon hat sie sich nicht mehr erholt.
Dennoch war der heutige Samstag der erste Tag des Monats, dessen Mitteltemperatur über dem normalen Maidurchschnitt (12,3 °, seit 2000 13,2 °) lag. Einiges deutet darauf hin, dass dieser Mai einer der kältesten der letzten 25 Jahre werden könnte. Bisher hält der Mai 2010 mit 10,2 ° diesen Rekord. Bis heute liegt die Mitteltemperatur bei 9,1 °.
Tageshöchsttemperatur: 22,7 °
Tagestiefsttemperatur: 7,5 °
Tagesmitteltemperatur: 14,1 °
Sonnenscheindauer: 6:17 Stunden
Regen: 0,8 mm
Entwicklung:
Sonntag liegt das Tief über Süddeutschland. In seinem Einflussbereich ist beständiges Wetter nicht zu erwarten. Vermutlich ist es vormittags bei zeitweise auflockernder Bewölkung trocken. Nachmittags müssen wir mit Schauern rechnen, die durchaus auch kräftig ausfallen können. Vielleicht haben wir wieder Glück, und sie ziehen an uns vorbei. Es bleibt warm. Nachts 9 °, mittags 23 °.
Montag herrscht in weiten Teilen Europas ziemlich scheußliches Wetter. Verantwortlich ist das jetzt über Tschechien liegende Tief. Es führt aus dem Mittelmeerraum stammende sehr feuchte Luft zu uns, die von Osten her Regen nach ganz Deutschland lenkt. Morgens ist es noch am besten. Nachmittags regnet es lang anhaltend und wohl auch ergiebig. Noch bleibt es warm. Frühmorgens 10 °, mittags 22 °.
Dienstag überdeckt das Tief mit Kern über Thüringen fast ganz Europa. Die Luft wird immer feuchter und kälter. Es ist ungemütlich und regnerisch. Wieder können kräftige Schauer fallen. Das Hauptregengebiet zieht tagsüber von Ostdeutschland in den Süden.
"Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun und Fass." So erfüllen sich endlich mal die Wünsche der Bauern und Waldbesitzer. Und wir sollten uns mit freuen. Der Regen tut allen gut. Nachts 12 °, nachmittags 16 °.
Mittwoch zieht das Tief nach Nordosten ab und wir kommen in den Einflussbereich eines schwachen Zwischenhochkeils. Es ist meist trocken und die Sonne scheint zeitweise. Auch wird es wieder etwas wärmer. Nachts 9 °, nachmittags 19 °.
Glaskugelbereich: Donnerstag bleibt es bei schwachen Luftdruckgegensätzen freundlich und trocken. Nachts 8 °, nachmittags 21 °.Freitag ist es leicht unbeständig bei 21 °.
Freitag, 17. Mai 2019
17. Mai 2019
Menden heute:
Das Höhentief überdeckt jetzt einen Raum von Grönland bis nach Kroatien mit höhenkalter Luft. Am Boden hat ein Tief das Sagen, das von Frankreich bis ins östliche Mitteleuropa reicht. So ist es kein Wunder, dass heute die Wolken den Himmel beherrschten. Vor allem im Westen von NRW hat es auch nennenswert geregnet, während bei uns nur ein halblebiger Schauer am frühen Nachmittag für etwas Nass sorgte.
Tageshöchsttemperatur: 16,0 °
Tagestiefsttemperatur: 7,5 °
Sonnenscheindauer: 38 Minuten
Regen: 0,4 mm
Entwicklung:
Samstag: Das nunmehr weiter Teile Europas überdeckende Bodentief mit Kern über dem Allgäu hat bei uns ein Problem: In 5 km Höhe, dort wo die Wettermusik spielt, ist wärmere Luft geflossen. So sind die Aufwindeffekte deutlich geringer und damit auch die Wolkenbildung. Wir sehen viele Stunden die Sonne. Hin und wieder ziehen meist hohe Wolken durch. Am frühen Morgen und abends ist auch mal ein kurzer Schauer denkbar, aber nicht wahrscheinlich. Es wird deutlich wärmer: Nachts 6 °, am Nachmittag 22 °. Um 20 Uhr noch 19 °.
Sonntag bleibt das große europäische Tief mit Kern jetzt über Bayern bestehen. In der Höhe schiebt sich ein kleiner Ableger des Höhentiefs von Frankreich in den äußersten Westen Deutschlands. Die Vorhersage ist schwierig. Bis zum mittleren Nachmittag ist es vermutlich freundlich. Dann müssen wir mit Schauern, eventuell sogar mit einem Gewitter rechnen. Morgen mehr dazu. Jedenfalls bleibt es mit 9 ° nachts und 23 ° am Tag warm und der Mai holt ein bisschen von seinem Temperaturdefizit auf.
Montag zieht das umfangreiche Bodentief mit seinem Kern nach Südpolen. Wir kommen auf seine ungünstige westliche Seite. Damit dreht der Wind auf Nordwest und feuchtere und kühlere Nordseeluft fließt zu uns. Es ist wechselnd, meist stark bewölkt. Mit den Hebungsvorgängen des Tiefs könnte es kräftige Schauer geben, vor allem nachmittags und abends. Der Hauptniederschlag soll aber östlich von uns herunterkommen. Nachts 11 °, am Tag 20 °.
Dienstag bleibt das Tief stationär. Die meisten Vorhersagemodelle sehen jetzt die Hauptniederschlagszone in unserem Raum. Es ist möglich, dass es fast den ganzen Tag Schauer gibt, die auch mal kräftiger ausfallen können. Die Sonne sehen wir wohl nicht oft. Mit 11 ° nachts und 17 ° am Tag ist es deutlich kühler als zuletzt.
Glaskugelbereich: Mittwoch und Donnerstag vor allem bis zum Mittag wird es wohl zumindest vorübergehend wieder freundlicher mit von Westen steigendem Luftdruck.
Das Höhentief überdeckt jetzt einen Raum von Grönland bis nach Kroatien mit höhenkalter Luft. Am Boden hat ein Tief das Sagen, das von Frankreich bis ins östliche Mitteleuropa reicht. So ist es kein Wunder, dass heute die Wolken den Himmel beherrschten. Vor allem im Westen von NRW hat es auch nennenswert geregnet, während bei uns nur ein halblebiger Schauer am frühen Nachmittag für etwas Nass sorgte.
Tageshöchsttemperatur: 16,0 °
Tagestiefsttemperatur: 7,5 °
Sonnenscheindauer: 38 Minuten
Regen: 0,4 mm
Entwicklung:
Samstag: Das nunmehr weiter Teile Europas überdeckende Bodentief mit Kern über dem Allgäu hat bei uns ein Problem: In 5 km Höhe, dort wo die Wettermusik spielt, ist wärmere Luft geflossen. So sind die Aufwindeffekte deutlich geringer und damit auch die Wolkenbildung. Wir sehen viele Stunden die Sonne. Hin und wieder ziehen meist hohe Wolken durch. Am frühen Morgen und abends ist auch mal ein kurzer Schauer denkbar, aber nicht wahrscheinlich. Es wird deutlich wärmer: Nachts 6 °, am Nachmittag 22 °. Um 20 Uhr noch 19 °.
Sonntag bleibt das große europäische Tief mit Kern jetzt über Bayern bestehen. In der Höhe schiebt sich ein kleiner Ableger des Höhentiefs von Frankreich in den äußersten Westen Deutschlands. Die Vorhersage ist schwierig. Bis zum mittleren Nachmittag ist es vermutlich freundlich. Dann müssen wir mit Schauern, eventuell sogar mit einem Gewitter rechnen. Morgen mehr dazu. Jedenfalls bleibt es mit 9 ° nachts und 23 ° am Tag warm und der Mai holt ein bisschen von seinem Temperaturdefizit auf.
Montag zieht das umfangreiche Bodentief mit seinem Kern nach Südpolen. Wir kommen auf seine ungünstige westliche Seite. Damit dreht der Wind auf Nordwest und feuchtere und kühlere Nordseeluft fließt zu uns. Es ist wechselnd, meist stark bewölkt. Mit den Hebungsvorgängen des Tiefs könnte es kräftige Schauer geben, vor allem nachmittags und abends. Der Hauptniederschlag soll aber östlich von uns herunterkommen. Nachts 11 °, am Tag 20 °.
Dienstag bleibt das Tief stationär. Die meisten Vorhersagemodelle sehen jetzt die Hauptniederschlagszone in unserem Raum. Es ist möglich, dass es fast den ganzen Tag Schauer gibt, die auch mal kräftiger ausfallen können. Die Sonne sehen wir wohl nicht oft. Mit 11 ° nachts und 17 ° am Tag ist es deutlich kühler als zuletzt.
Glaskugelbereich: Mittwoch und Donnerstag vor allem bis zum Mittag wird es wohl zumindest vorübergehend wieder freundlicher mit von Westen steigendem Luftdruck.
Donnerstag, 16. Mai 2019
16. Mai 2019
Menden heute:
Eine High-over-Low-Wetterlage mit hohem Druck im Norden und tiefem Druck über Südeuropa führt normalerweise zu schönem Wetter in Deutschland. Diesmal nicht. Das Höhentief über weiten Teilen Europas verdirbt dieses Ergebnis. So kam heute feuchte Luft aus dem östlichen Mitteleuropa zu uns voran. Geregnet hat es zum Glück erst am Abend. Heute hat es dort ausdauernd und vielfach auch ergiebig geregnet, wo der Niederschlag am nötigsten ist: in den östlichen Bundesländern. An mancher Station gab es mehr als 20 mm Regen.
Tageshöchsttemperatur: 12,6 °
Tagestiefsttemperatur: 8,1 °
Sonnenscheindauer: 1:23 Stunden
Regen: 1,8 mm (vorläufig)
Entwicklung:
Freitag: Es wird nicht viel besser. Wir bleiben sowohl in höhenkalter Luft als auch - sogar noch verstärkt - in dem Einflussbereich des Frankreichtiefs am Boden. Nur die Luft wird wärmer und damit steigt der Taupunkt und die Wolken können hin und wieder auflockern. Meist ist es aber stärker bewölkt. Vor allem frühmorgens kann es noch etwas regnen. Später bleibt es trocken. Nachts 7 °, nachmittags 17 °.
Samstag wird es in allen Höhen etwas wärmer. Das Höhentief zieht Richtung Frankreich. Wir geraten auf seine warme Seite. Und schon ist herrliches Frühlingswetter. Die Nähe zu den Tiefs erkaufen wir uns allerdings mit einem latenten Schauerrisiko. Wir werden es verschmerzen. Heiter bis wolkig. Nachts 7 °, nachmittags 23 °.
Sonntag lugt das Höhentief von Frankrreich her wieder zu uns herein. Gleichzeitig dehnt sich das Bodentief über weite Teile Europas aus. Vermutlich hält das Wetter vormittags. Es ist wolkig mit längeren Aufheiterungen. Nachmittags müssen wir mit Schauern rechnen. Nachts 10 °, nachmittags 22 °.
Montag liegt das Bodentief über dem östlichen Mitteleuropa. Der Wind bei uns dreht auf Nordost bis Nordwest. Es wird wieder kühler. Vor allem in der zweiten Tageshälfte wird es Schauer geben. Nachts 10 °, nachmittags 19 °.
Glaskugelbereich: Bis Mittwoch Tiefdruck in der Höhe und am Boden über Mitteleuropa. Unbeständig und mäßig warm. Der meiste Regen soll im östlichen Deutschland fallen.
Eine High-over-Low-Wetterlage mit hohem Druck im Norden und tiefem Druck über Südeuropa führt normalerweise zu schönem Wetter in Deutschland. Diesmal nicht. Das Höhentief über weiten Teilen Europas verdirbt dieses Ergebnis. So kam heute feuchte Luft aus dem östlichen Mitteleuropa zu uns voran. Geregnet hat es zum Glück erst am Abend. Heute hat es dort ausdauernd und vielfach auch ergiebig geregnet, wo der Niederschlag am nötigsten ist: in den östlichen Bundesländern. An mancher Station gab es mehr als 20 mm Regen.
Tageshöchsttemperatur: 12,6 °
Tagestiefsttemperatur: 8,1 °
Sonnenscheindauer: 1:23 Stunden
Regen: 1,8 mm (vorläufig)
Entwicklung:
Freitag: Es wird nicht viel besser. Wir bleiben sowohl in höhenkalter Luft als auch - sogar noch verstärkt - in dem Einflussbereich des Frankreichtiefs am Boden. Nur die Luft wird wärmer und damit steigt der Taupunkt und die Wolken können hin und wieder auflockern. Meist ist es aber stärker bewölkt. Vor allem frühmorgens kann es noch etwas regnen. Später bleibt es trocken. Nachts 7 °, nachmittags 17 °.
Samstag wird es in allen Höhen etwas wärmer. Das Höhentief zieht Richtung Frankreich. Wir geraten auf seine warme Seite. Und schon ist herrliches Frühlingswetter. Die Nähe zu den Tiefs erkaufen wir uns allerdings mit einem latenten Schauerrisiko. Wir werden es verschmerzen. Heiter bis wolkig. Nachts 7 °, nachmittags 23 °.
Sonntag lugt das Höhentief von Frankrreich her wieder zu uns herein. Gleichzeitig dehnt sich das Bodentief über weite Teile Europas aus. Vermutlich hält das Wetter vormittags. Es ist wolkig mit längeren Aufheiterungen. Nachmittags müssen wir mit Schauern rechnen. Nachts 10 °, nachmittags 22 °.
Montag liegt das Bodentief über dem östlichen Mitteleuropa. Der Wind bei uns dreht auf Nordost bis Nordwest. Es wird wieder kühler. Vor allem in der zweiten Tageshälfte wird es Schauer geben. Nachts 10 °, nachmittags 19 °.
Glaskugelbereich: Bis Mittwoch Tiefdruck in der Höhe und am Boden über Mitteleuropa. Unbeständig und mäßig warm. Der meiste Regen soll im östlichen Deutschland fallen.
Mittwoch, 15. Mai 2019
15. Mai 2019
Menden heute:
Eine seltsame, wenn auch nicht ganz seltene Wetterlage: Hoch Skandinavien und Höhentief Skandinavien bis zum Mittelmeer. Trotz hohen Barometerstands kann so kein Sommerwetter bei uns entstehen. Es ist einfach zu kalt in höheren Luftschichten. So war es heute früh auch wieder eisheilig zumindest mit Bodenfrost. Viele Stationen in der Nachbarschaft haben auch Luftfrost in 2m Höhe gemessen. Es folgte ein strahlend sonniger Tag mit großer Fernsicht wegen der ausgesprochen trockenen Luft. Abends kamen von Osten erste Wolken vor die Sonne.
Tageshöchsttemperatur: 16,5 °
Tagestiefsttempratur: 1,2 °
Sonnenscheindauer: 13:36 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag: In 5 km Höhe ändert sich an der Kälte wenig. Am Boden sieht es anders aus. Zwar bleibt das Skandinavienhoch stationär. An seiner Südflanke ziehen aber Fronten von Ost nach West und führen deutlich feuchtere Luft zu uns. So ist es morgen mit dem sonnigen Wetter vorbei. Die Sonne muss um jede Wolkenlücke kämpfen. Nachmittags kann es eventuell etwas regnen, abends sind die Chancen auf Niederschlag größer. Nachts 5 °, am Tag nur 12 °.
Freitag befinden wir uns im Bereich des Südwesteuropäischen Tiefs. Es führt wärmere, aber ziemlich feuchte Luft heran. Es ist wechselnd wolkig mit Auflockerungen. Regen dürfte kaum fallen. Nachts 7 °, nachmittags 18 °.
Samstag bleibt das Barometer im Bereich "Tief". An der Ostseite des Tiefs über Frankreich wird relativ feuchte Warmluft zu uns gelenkt. Es ist wolkig bis heiter und weitgehend trocken. Ein schwacher Schauer ist immer mal möglich. Erstmals im Mai geht die Temperatur über die 20-Grad-Marke. Mancher Grill wird abends angezündet. Nachts 8 °, nachmittags 23 °.
Sonntag ändert sich nicht viel. Wir sind aber immer einem Schauer nahe, vor allem in den Abendstunden. Es wird noch etwas wärmer. Nachts 9 °, am Tag 23 °.
Glaskugelbereich: Auch Montag und Dienstag sind wir tiefdruckbestimmt. Bei wechselnder Bewölkung sind auch kräftigere Schauer möglich. Die deutschen Modelle sind eher regenarm aufgestellt.
Eine seltsame, wenn auch nicht ganz seltene Wetterlage: Hoch Skandinavien und Höhentief Skandinavien bis zum Mittelmeer. Trotz hohen Barometerstands kann so kein Sommerwetter bei uns entstehen. Es ist einfach zu kalt in höheren Luftschichten. So war es heute früh auch wieder eisheilig zumindest mit Bodenfrost. Viele Stationen in der Nachbarschaft haben auch Luftfrost in 2m Höhe gemessen. Es folgte ein strahlend sonniger Tag mit großer Fernsicht wegen der ausgesprochen trockenen Luft. Abends kamen von Osten erste Wolken vor die Sonne.
Tageshöchsttemperatur: 16,5 °
Tagestiefsttempratur: 1,2 °
Sonnenscheindauer: 13:36 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag: In 5 km Höhe ändert sich an der Kälte wenig. Am Boden sieht es anders aus. Zwar bleibt das Skandinavienhoch stationär. An seiner Südflanke ziehen aber Fronten von Ost nach West und führen deutlich feuchtere Luft zu uns. So ist es morgen mit dem sonnigen Wetter vorbei. Die Sonne muss um jede Wolkenlücke kämpfen. Nachmittags kann es eventuell etwas regnen, abends sind die Chancen auf Niederschlag größer. Nachts 5 °, am Tag nur 12 °.
Freitag befinden wir uns im Bereich des Südwesteuropäischen Tiefs. Es führt wärmere, aber ziemlich feuchte Luft heran. Es ist wechselnd wolkig mit Auflockerungen. Regen dürfte kaum fallen. Nachts 7 °, nachmittags 18 °.
Samstag bleibt das Barometer im Bereich "Tief". An der Ostseite des Tiefs über Frankreich wird relativ feuchte Warmluft zu uns gelenkt. Es ist wolkig bis heiter und weitgehend trocken. Ein schwacher Schauer ist immer mal möglich. Erstmals im Mai geht die Temperatur über die 20-Grad-Marke. Mancher Grill wird abends angezündet. Nachts 8 °, nachmittags 23 °.
Sonntag ändert sich nicht viel. Wir sind aber immer einem Schauer nahe, vor allem in den Abendstunden. Es wird noch etwas wärmer. Nachts 9 °, am Tag 23 °.
Glaskugelbereich: Auch Montag und Dienstag sind wir tiefdruckbestimmt. Bei wechselnder Bewölkung sind auch kräftigere Schauer möglich. Die deutschen Modelle sind eher regenarm aufgestellt.
Dienstag, 14. Mai 2019
14. Mai 2019
Menden heute:
Das Skandinavienhoch bestimmte das Wetter. Allerdings sorgte die nordöstliche Höhenströmung weiterhin für relativ niedrige Temperaturen und heute auch für einige Wolken. Dennoch: Ein freundlicher Tag.
Tageshöchsttemperatur: 16,0 °
Tagestiefsttemperatur: 2,9 °
Sonnenscheindauer: 9:45 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Mittwoch: In diesem Jahr ist alles etwas anders. Das Hoch bleibt uns noch erhalten. Es liegt günstig über der Nordsee. Das Übel befindet sich über uns in 5 km Höhe. Das Höhentief überdeckt jetzt weite Teile Mitteleuropas. Von Osten kommt deutlich feuchtere Luft bereits bis ins östliche Deutschland voran. Sie erreicht uns zum Glück erst abends. Bis dahin scheint bei etwas auflebendem Nordostwind noch weitgehend die Sonne. Mit 1-2 ° am frühen Morgen und 15 ° am Nachmittag wird es keinesfalls wärmer.
Donnerstag erreicht uns die feuchte Luft aus Osten. Bis zum Mittag ist es noch zeitweise aufgelockert, dann stark bewölkt oder bedeckt und es kann gelegentlich etwas regnen. Nachts 3 °, nachmittags nur 14 °.
Freitag hat sich an der Wetterlage High over Low nur wenig geändert. Nur sind wir jetzt im Einflussbereich des umfangreichen südeuropäischen Tiefs. Es ist wechselnd, meist stärker bewölkt mit leichter Schauerneigung am Nachmittag. Die etwas wärmere Luft aus Osten hat uns erreicht und es ist von allem nachts nicht mehr so kalt. Frühmorgens 8 °, am Tag 18 °.
Samstag befinden wir uns in einem Bereich geringer Luftdruckgegensätze. Bei schwachem südöstlichem Wind wird es deutlich wärmer. Meist scheint die Sonne. Frühmorgens 8 °, am Nachmittag 23 °.
Glaskugelbereich: Das Höhentief liegt jetzt westlich von uns. Damit ist die gegen den Uhrzeigersinn drehende Strömung nun nicht mehr nördlich, sondern südlich. Es wird feuchtwarm. Die Tagestemperaturen liegen bis Montag über 20 °. Dann soll es eher unfreundlich werden.
Das Skandinavienhoch bestimmte das Wetter. Allerdings sorgte die nordöstliche Höhenströmung weiterhin für relativ niedrige Temperaturen und heute auch für einige Wolken. Dennoch: Ein freundlicher Tag.
Tageshöchsttemperatur: 16,0 °
Tagestiefsttemperatur: 2,9 °
Sonnenscheindauer: 9:45 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Mittwoch: In diesem Jahr ist alles etwas anders. Das Hoch bleibt uns noch erhalten. Es liegt günstig über der Nordsee. Das Übel befindet sich über uns in 5 km Höhe. Das Höhentief überdeckt jetzt weite Teile Mitteleuropas. Von Osten kommt deutlich feuchtere Luft bereits bis ins östliche Deutschland voran. Sie erreicht uns zum Glück erst abends. Bis dahin scheint bei etwas auflebendem Nordostwind noch weitgehend die Sonne. Mit 1-2 ° am frühen Morgen und 15 ° am Nachmittag wird es keinesfalls wärmer.
Donnerstag erreicht uns die feuchte Luft aus Osten. Bis zum Mittag ist es noch zeitweise aufgelockert, dann stark bewölkt oder bedeckt und es kann gelegentlich etwas regnen. Nachts 3 °, nachmittags nur 14 °.
Freitag hat sich an der Wetterlage High over Low nur wenig geändert. Nur sind wir jetzt im Einflussbereich des umfangreichen südeuropäischen Tiefs. Es ist wechselnd, meist stärker bewölkt mit leichter Schauerneigung am Nachmittag. Die etwas wärmere Luft aus Osten hat uns erreicht und es ist von allem nachts nicht mehr so kalt. Frühmorgens 8 °, am Tag 18 °.
Samstag befinden wir uns in einem Bereich geringer Luftdruckgegensätze. Bei schwachem südöstlichem Wind wird es deutlich wärmer. Meist scheint die Sonne. Frühmorgens 8 °, am Nachmittag 23 °.
Glaskugelbereich: Das Höhentief liegt jetzt westlich von uns. Damit ist die gegen den Uhrzeigersinn drehende Strömung nun nicht mehr nördlich, sondern südlich. Es wird feuchtwarm. Die Tagestemperaturen liegen bis Montag über 20 °. Dann soll es eher unfreundlich werden.
Montag, 13. Mai 2019
13. Mai 2019
Menden heute:
So ganz langsam kommen wir in den östlichen Bereich des atlantischen Höhenrückens (Höhenhochs). Der Höhentrog wird nach Osten gedrängt und lag heute Mittag über der polnischen Ostseeküste. Die Strömung blieb aber auf Nord bis Nordost gepolt. So floss weiterhin arktische Luft zu uns. Obwohl die Sonne den ganzen Tag vom wolkenlosen Himmel schien, erwärmte sie die Luftmasse nur auf gut 16 °. Wer dem Wind ausgesetzt war, fröstelte. Heute Nacht gab es Bodenfrost, an vielen Wetterstationen NRWs auch Nachtfrost. Der Eisheilige Servatius.
Tageshöchsttemperatur: 16,5 °
Tagestiefsttemperatur: 1,4 °
Sonnenscheindauer: 14:41 Stunden (sonnigster Tag des Jahres)
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Dienstag kommt der Höhenrücken kaum nach Osten voran. Das kleine Höhentief (ein Kaltlufttropfen) zieht nach Polen hinein. Wir bleiben in der nordöstlichen, sehr kühlen Strömung trotz des kräftigen Bodenhochs über der Nordsee. Es hält mit dem hochbedingten Absinken der Luftmassen gegen die Tendenz im Höhentief, Luftmassen aufsteigen und kondensieren zu lassen. Bis auf hohe hereindriftende Wolkenfelder gibt es wieder einen oft heiteren Tag. Nachts 1-2 °, Bodenfrost. Am Tag nur 14 °.
Mittwoch zieht das Bodenhoch nach Skandinavien. Der Höhenrücken weicht gegenüber dem Höhentief wieder etwas zurück. Im Südosten Deutschlands beginnt es erneut zu regnen. Wir bekommen etwas wärmere Luft aus den südeuropäischen Tiefs mit. Es bleibt vielfach sonnig, erst nachmittags kommen wahrscheinlich höhere Wolkenfelder herein. Mit 2 ° nachts und 16 ° am Tag verabschieden wir mit der Kalten Sophie die Eisheiligen. In den nächsten Tagen besteht keine Nachtfrostgefahr mehr.
Donnerstag kommen zwischen dem Skandinavienhoch und den südeuropäischen Tiefs mit einer Warmfront von Osten ziemlich feuchte Luftmassen zu uns. Die Sonne scheint zwar noch zeitweise. Sie beherrscht den Himmel aber nicht mehr wie an den Vortagen. Der eine oder andere leichtere
Schauer ist möglich. Nachts 5 °, am Tag 15 °.
Freitag ist der Luftdruck bei uns so weit gefallen, dass wir uns dem Südwesteuropatief zugehörig fühlen müssen. An seiner Nordostseite fließen wärmere, aber auch feuchtere Luftmassen ins Sauerland. Es ist wechselnd wolkig mit längeren Auflockerungen und im wesentlichen trocken. Nachts 8 °, nachmittags 17 °
Glaskugelbereich: Der Höhenrücken liegt zur Abwechslung nicht mehr westlich, sondern jetzt östlich von uns. Die einzig tolle Lage über Mitteleuropa hat er ausgespart. Bei uns nisten sich am Boden Tiefdruckgebiete ein. Die Luft wird feuchtwarm und endlich geht es über 20 °. Da stören ein paar Schauer kaum.
So ganz langsam kommen wir in den östlichen Bereich des atlantischen Höhenrückens (Höhenhochs). Der Höhentrog wird nach Osten gedrängt und lag heute Mittag über der polnischen Ostseeküste. Die Strömung blieb aber auf Nord bis Nordost gepolt. So floss weiterhin arktische Luft zu uns. Obwohl die Sonne den ganzen Tag vom wolkenlosen Himmel schien, erwärmte sie die Luftmasse nur auf gut 16 °. Wer dem Wind ausgesetzt war, fröstelte. Heute Nacht gab es Bodenfrost, an vielen Wetterstationen NRWs auch Nachtfrost. Der Eisheilige Servatius.
Tageshöchsttemperatur: 16,5 °
Tagestiefsttemperatur: 1,4 °
Sonnenscheindauer: 14:41 Stunden (sonnigster Tag des Jahres)
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Dienstag kommt der Höhenrücken kaum nach Osten voran. Das kleine Höhentief (ein Kaltlufttropfen) zieht nach Polen hinein. Wir bleiben in der nordöstlichen, sehr kühlen Strömung trotz des kräftigen Bodenhochs über der Nordsee. Es hält mit dem hochbedingten Absinken der Luftmassen gegen die Tendenz im Höhentief, Luftmassen aufsteigen und kondensieren zu lassen. Bis auf hohe hereindriftende Wolkenfelder gibt es wieder einen oft heiteren Tag. Nachts 1-2 °, Bodenfrost. Am Tag nur 14 °.
Mittwoch zieht das Bodenhoch nach Skandinavien. Der Höhenrücken weicht gegenüber dem Höhentief wieder etwas zurück. Im Südosten Deutschlands beginnt es erneut zu regnen. Wir bekommen etwas wärmere Luft aus den südeuropäischen Tiefs mit. Es bleibt vielfach sonnig, erst nachmittags kommen wahrscheinlich höhere Wolkenfelder herein. Mit 2 ° nachts und 16 ° am Tag verabschieden wir mit der Kalten Sophie die Eisheiligen. In den nächsten Tagen besteht keine Nachtfrostgefahr mehr.
Donnerstag kommen zwischen dem Skandinavienhoch und den südeuropäischen Tiefs mit einer Warmfront von Osten ziemlich feuchte Luftmassen zu uns. Die Sonne scheint zwar noch zeitweise. Sie beherrscht den Himmel aber nicht mehr wie an den Vortagen. Der eine oder andere leichtere
Schauer ist möglich. Nachts 5 °, am Tag 15 °.
Freitag ist der Luftdruck bei uns so weit gefallen, dass wir uns dem Südwesteuropatief zugehörig fühlen müssen. An seiner Nordostseite fließen wärmere, aber auch feuchtere Luftmassen ins Sauerland. Es ist wechselnd wolkig mit längeren Auflockerungen und im wesentlichen trocken. Nachts 8 °, nachmittags 17 °
Glaskugelbereich: Der Höhenrücken liegt zur Abwechslung nicht mehr westlich, sondern jetzt östlich von uns. Die einzig tolle Lage über Mitteleuropa hat er ausgespart. Bei uns nisten sich am Boden Tiefdruckgebiete ein. Die Luft wird feuchtwarm und endlich geht es über 20 °. Da stören ein paar Schauer kaum.
Sonntag, 12. Mai 2019
12. Mai 2019
Menden heute:
Der überaus hohe Barometerstand (z.Z. 1036 hPa) täuscht. Über uns in 5 km Höhe befindet sich der Feind des Bodenhochs, ein Höhentrog mit einer Temperatur von -25 °. So kommt das Hoch nicht so recht nach Osten voran. Seine kalte Ostseite hält die Zufuhr von Nordmeerluft aufrecht. Die starke Temperaturdifferenz zwischen Boden und fünf Kilometer Höhe von etwa 40 ° lässt auch immer wieder Luftpakete nach oben schnellen und dort zu Wolken kondensieren. So war es heute zwar freundlich ("wolkig bis heiter"), aber doch nicht so richtig schön. Es blieb weiterhin unterdurchschnittlich warm mit frühmorgens 4 ° und nachmittags 14,4 °.
Tageshöchsttemperatur: 14,4 °
Tagestiefsttemperatur: 4,0 °
Sonnenscheindauer: 6:18 Stunden
Regen:0 mm
Entwicklung:
Montag kommt das Bodenhoch langsam zur holländischen Küste voran. Der Höhentrog zieht ebenso langsam zur Ostsee. Für uns ändert sich noch wenig. Heute Nacht ist es richtig kalt mit vermutlichem Bodenfrost. Die Temperatur in 2 m Höhe wird aber wohl über dem Gefrierpunkt bleiben. Jedenfalls machen die Eisheiligen in diesem Jahr ihrem Namen alle Ehre. Am Tag wird es sonniger sein als am Sonntag. Oft ist es wolkenlos. Dennoch nur 15 °.
Dienstag hat sich das Bodenhoch vor die jütländische Küste gelegt. Der Höhentrog befindet sich in Auflösung. Leider ist die jetzt aus Nordosten einströmende Luft kein bisschen wärmer als die nördliche der Vortage. Es ist wieder heiter bis wolkig und trocken. Nachts 2 °, am Tag 14 °
Mittwoch bringt ein winziger Kaltlufttropen (kleines Höhentief) zwischen Jütland und Kopenhagen die positive Entwicklung schon wieder zum Stillstand. Wir bekommen davon im Gegensatz zu Ostdeutschland zunächst nicht viel mit. Nur: Es bleibt kühl. Es ist meist sonnig. Nachts 3 °, am Tag 15 °.
Donnerstag haben wir eine High-over-Low-Lage. Hochdruck über Nordeuropa, Tiefs über Südeuropa. Also Ostströmung. Darin werden feuchte Luftmassen aus den Tiefs zu uns geführt. Die Vorhersagen sind noch sehr unterschiedlich. Der DWD sieht Regenschauer bei uns. Andere Dienste sehen die Schauer woanders. Es wird immer noch nicht wärmer.
Glaskugelbereich: Freitag und Samstag wird es dann endlich wärmer. Inwieweit in der von Osten einströmenden Luftmasse einzelne Schauer ausgerechnet Menden treffen, ist nicht vorherzusagen. Jedenfalls knacken wir erstmals im Mai die 20-Grad-Marke. Und in großen Teilen vor allem Süd- und Südosteuropas regnet es.
Der überaus hohe Barometerstand (z.Z. 1036 hPa) täuscht. Über uns in 5 km Höhe befindet sich der Feind des Bodenhochs, ein Höhentrog mit einer Temperatur von -25 °. So kommt das Hoch nicht so recht nach Osten voran. Seine kalte Ostseite hält die Zufuhr von Nordmeerluft aufrecht. Die starke Temperaturdifferenz zwischen Boden und fünf Kilometer Höhe von etwa 40 ° lässt auch immer wieder Luftpakete nach oben schnellen und dort zu Wolken kondensieren. So war es heute zwar freundlich ("wolkig bis heiter"), aber doch nicht so richtig schön. Es blieb weiterhin unterdurchschnittlich warm mit frühmorgens 4 ° und nachmittags 14,4 °.
Tageshöchsttemperatur: 14,4 °
Tagestiefsttemperatur: 4,0 °
Sonnenscheindauer: 6:18 Stunden
Regen:0 mm
Entwicklung:
Montag kommt das Bodenhoch langsam zur holländischen Küste voran. Der Höhentrog zieht ebenso langsam zur Ostsee. Für uns ändert sich noch wenig. Heute Nacht ist es richtig kalt mit vermutlichem Bodenfrost. Die Temperatur in 2 m Höhe wird aber wohl über dem Gefrierpunkt bleiben. Jedenfalls machen die Eisheiligen in diesem Jahr ihrem Namen alle Ehre. Am Tag wird es sonniger sein als am Sonntag. Oft ist es wolkenlos. Dennoch nur 15 °.
Dienstag hat sich das Bodenhoch vor die jütländische Küste gelegt. Der Höhentrog befindet sich in Auflösung. Leider ist die jetzt aus Nordosten einströmende Luft kein bisschen wärmer als die nördliche der Vortage. Es ist wieder heiter bis wolkig und trocken. Nachts 2 °, am Tag 14 °
Mittwoch bringt ein winziger Kaltlufttropen (kleines Höhentief) zwischen Jütland und Kopenhagen die positive Entwicklung schon wieder zum Stillstand. Wir bekommen davon im Gegensatz zu Ostdeutschland zunächst nicht viel mit. Nur: Es bleibt kühl. Es ist meist sonnig. Nachts 3 °, am Tag 15 °.
Donnerstag haben wir eine High-over-Low-Lage. Hochdruck über Nordeuropa, Tiefs über Südeuropa. Also Ostströmung. Darin werden feuchte Luftmassen aus den Tiefs zu uns geführt. Die Vorhersagen sind noch sehr unterschiedlich. Der DWD sieht Regenschauer bei uns. Andere Dienste sehen die Schauer woanders. Es wird immer noch nicht wärmer.
Glaskugelbereich: Freitag und Samstag wird es dann endlich wärmer. Inwieweit in der von Osten einströmenden Luftmasse einzelne Schauer ausgerechnet Menden treffen, ist nicht vorherzusagen. Jedenfalls knacken wir erstmals im Mai die 20-Grad-Marke. Und in großen Teilen vor allem Süd- und Südosteuropas regnet es.
11. Mai 2019
Menden heute:
Nur der Deutsche Wetterdienst hat für uns heute eine Punktlandung hingelegt. Viel geregnet hat es nicht. Und mittags war es vorbei mit dem Regenwetter. Für heute waren vielfach Regenmengen für Menden von deutlich über 10 mm vorhergesagt.
In der Eifel gingen Regenmengen bis 26 mm herunter. Auch im Sauerland und Siegerland waren 16 mm gefallen. Die deutschen Spitzenwerte: Tholey im Saarland 50 mm, Idar-Oberstein 44 mm, Trier 41 mm.
Tageshöchsttemperatur: 12,3 Grad
Tagestiefsttemperatur: 6,9 Grad
Sonnenscheindauer: 1:10 Stunden
Regen: 1,5 mm
Entwicklung:
Sonntag ist das Tief von heute ins Thyrrenische Meer gezogen und schüttet Italien mit Regen und Gewittern zu. Wir kommen langsam in den Genuss des gemächlich von England heranziehenden Hochs. Das bedeutet Sonne und ein paar Quellwolken, die von der Nordsee heranziehen. Denn das Hoch liegt im Westen von uns und damit temperatur - und feuchtetechnisch auf der falschen Seite. Der Wind kommt von Norden. So wird es nachts nur knapp über dem Gefrierpunkt bleiben. Schließlich haben wir ja die Eisheiligen. Und nachmittags auch nur 12 Grad.
Die weitere Woche bleibt trocken. Jeden Tag wird es etwas wärmer.
Morgen mehr. Es ist spät geworden.
Nur der Deutsche Wetterdienst hat für uns heute eine Punktlandung hingelegt. Viel geregnet hat es nicht. Und mittags war es vorbei mit dem Regenwetter. Für heute waren vielfach Regenmengen für Menden von deutlich über 10 mm vorhergesagt.
In der Eifel gingen Regenmengen bis 26 mm herunter. Auch im Sauerland und Siegerland waren 16 mm gefallen. Die deutschen Spitzenwerte: Tholey im Saarland 50 mm, Idar-Oberstein 44 mm, Trier 41 mm.
Tageshöchsttemperatur: 12,3 Grad
Tagestiefsttemperatur: 6,9 Grad
Sonnenscheindauer: 1:10 Stunden
Regen: 1,5 mm
Entwicklung:
Sonntag ist das Tief von heute ins Thyrrenische Meer gezogen und schüttet Italien mit Regen und Gewittern zu. Wir kommen langsam in den Genuss des gemächlich von England heranziehenden Hochs. Das bedeutet Sonne und ein paar Quellwolken, die von der Nordsee heranziehen. Denn das Hoch liegt im Westen von uns und damit temperatur - und feuchtetechnisch auf der falschen Seite. Der Wind kommt von Norden. So wird es nachts nur knapp über dem Gefrierpunkt bleiben. Schließlich haben wir ja die Eisheiligen. Und nachmittags auch nur 12 Grad.
Die weitere Woche bleibt trocken. Jeden Tag wird es etwas wärmer.
Morgen mehr. Es ist spät geworden.
Freitag, 10. Mai 2019
10. Mai 2019
Rückblick:
Die erste Maidekade war erheblich zu kalt, unterdurchschnittlich sonnig und trotz gefühlt schlechten Wetters etwas zu trocken.
Bisherige Monatsmitteltemperatur: 8,4 ° (für den gesamten Mai langjährig 12,3 °, seit 2000 13,2 °). Es ist nicht damit zu rechnen, dass der Mai dieses Temperaturdefizit noch aufholen kann.
Bisherige Regenmenge: 21,9 mm (langjährig für den gesamten Mai 78 mm; bisher 28 %)
bisherige Sonnenscheindauer: 41:33 Stunden ( seit 2000 für den gesamten Mai 182 Stunden; bisher 23 %)
Der Vergleich mit der 1 Maidekade des Vorjahrs könnte neidisch machen:
Mitteltemperatur: 14,9 °
Sonnenscheindauer: 113 Stunden
Regen: 5,1 mm
Menden heute:
Vormittags überquerte uns die Kaltfront des Nordseetiefs ohne messbaren Regen. Wir kamen in sehr labil geschichtete Kaltluft mit aufquellenden Wolken und einem kräftigen Schauer um kurz vor halb vier heute Nachmittag. Danach verfehlten uns die heranziehenden Schauerwolken öfter mal ziemlich knapp. So blieb die Niederschlagsausbeute wieder mal gering.
Tageshöchsttemperatur: 14,6 °
Tagestiefsttemperatur: 8,0 ° (vorläufig)
Tagesmitteltemperatur: 10,4 °
Sonnenscheindauer: 2:22 Stunden
Regen: 1,5 mm
Entwicklung:
Samstag: Gibt es nun Dauerregen oder nicht? Heute Nacht zieht ein Tief mit einem Regengebiet von Frankreich nach Süddeutschland. Sein umfangreiches Regengebiet bleibt mit seinen wesentlichen Anteilen südlich von Menden. Die Modelle kommen aber noch zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen, wenn es um den Beginn des Niederschlags in Menden, seine Intensität und sein Ende geht. Die wahrscheinlichste Abfolge sieht so aus:
Aufzug dichter Bewölkung nach Mitternacht. Beginn leichten Regens gegen 5 Uhr, bereits gegen Ende des Vormittags nachlassend und nachmittags trocken.
Dieser Vorhersage stehen andere gegenüber. Sie sehen ergiebigeren Regen mit einem Ende gegen 15 oder 16 Uhr.
Wir müssen also wieder das Nowcasting mit dem Regenradar treffen. Nachts 7 °, am Tag 12 °. Das ist sehr kalt. Normal zu dieser Zeit sind etwa 19 °.
Sonntag: Das Englandhoch, das langsam zur Nordsee wandert, schickt einen Keil zu uns. Damit ist es mit dem Regen vorbei. Die Sonne scheint häufig. Allerdings müssen wir in der nördlichen Strömung (um das Hoch im Uhrzeigersinn) mit Nordseewolken rechnen. Sie tun dem freundlichen Eindruck aber keinen Abbruch. Das tun schon eher die weiterhin tiefen Temperaturen, die wir einem Höhentrog schulden, der von Grönland bis nach Süditalien reicht. Bei -25 ° in 5 km Höhe kann es einfach nicht wärmer werden. Nachts 4 °, am Tag 14 °.
Montag zieht das Höhentief langsam nach Osten ab, bleibt aber mit seiner kalten Luft wetterbestimmend. Es ist unter dem Nordseehoch heiter bis wolkig und trocken, aber kaum wärmer. Nachts 2 ° (Bodenfrostgefahr!), nachmittags 15 °.
Dienstag: Das Bodenhoch liegt zwischen Nordsee und Dänemark. Das Höhentief schwächt sich ab. Die Sonne scheint und nach kalter Nacht mit 2 ° und Bodenfrostgefahr wird es wieder nur 15 °.
Glaskugelbereich: Bis Donnerstag wird es bei weiterhin anhaltendem tiefem Druck in 5 km Höhe kühl. Es wird aber jeden Tag ein Grad wärmer. Dabei ist es wolkig bis heiter und trocken.
Die erste Maidekade war erheblich zu kalt, unterdurchschnittlich sonnig und trotz gefühlt schlechten Wetters etwas zu trocken.
Bisherige Monatsmitteltemperatur: 8,4 ° (für den gesamten Mai langjährig 12,3 °, seit 2000 13,2 °). Es ist nicht damit zu rechnen, dass der Mai dieses Temperaturdefizit noch aufholen kann.
Bisherige Regenmenge: 21,9 mm (langjährig für den gesamten Mai 78 mm; bisher 28 %)
bisherige Sonnenscheindauer: 41:33 Stunden ( seit 2000 für den gesamten Mai 182 Stunden; bisher 23 %)
Der Vergleich mit der 1 Maidekade des Vorjahrs könnte neidisch machen:
Mitteltemperatur: 14,9 °
Sonnenscheindauer: 113 Stunden
Regen: 5,1 mm
Menden heute:
Vormittags überquerte uns die Kaltfront des Nordseetiefs ohne messbaren Regen. Wir kamen in sehr labil geschichtete Kaltluft mit aufquellenden Wolken und einem kräftigen Schauer um kurz vor halb vier heute Nachmittag. Danach verfehlten uns die heranziehenden Schauerwolken öfter mal ziemlich knapp. So blieb die Niederschlagsausbeute wieder mal gering.
Tageshöchsttemperatur: 14,6 °
Tagestiefsttemperatur: 8,0 ° (vorläufig)
Tagesmitteltemperatur: 10,4 °
Sonnenscheindauer: 2:22 Stunden
Regen: 1,5 mm
Entwicklung:
Samstag: Gibt es nun Dauerregen oder nicht? Heute Nacht zieht ein Tief mit einem Regengebiet von Frankreich nach Süddeutschland. Sein umfangreiches Regengebiet bleibt mit seinen wesentlichen Anteilen südlich von Menden. Die Modelle kommen aber noch zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen, wenn es um den Beginn des Niederschlags in Menden, seine Intensität und sein Ende geht. Die wahrscheinlichste Abfolge sieht so aus:
Aufzug dichter Bewölkung nach Mitternacht. Beginn leichten Regens gegen 5 Uhr, bereits gegen Ende des Vormittags nachlassend und nachmittags trocken.
Dieser Vorhersage stehen andere gegenüber. Sie sehen ergiebigeren Regen mit einem Ende gegen 15 oder 16 Uhr.
Wir müssen also wieder das Nowcasting mit dem Regenradar treffen. Nachts 7 °, am Tag 12 °. Das ist sehr kalt. Normal zu dieser Zeit sind etwa 19 °.
Sonntag: Das Englandhoch, das langsam zur Nordsee wandert, schickt einen Keil zu uns. Damit ist es mit dem Regen vorbei. Die Sonne scheint häufig. Allerdings müssen wir in der nördlichen Strömung (um das Hoch im Uhrzeigersinn) mit Nordseewolken rechnen. Sie tun dem freundlichen Eindruck aber keinen Abbruch. Das tun schon eher die weiterhin tiefen Temperaturen, die wir einem Höhentrog schulden, der von Grönland bis nach Süditalien reicht. Bei -25 ° in 5 km Höhe kann es einfach nicht wärmer werden. Nachts 4 °, am Tag 14 °.
Montag zieht das Höhentief langsam nach Osten ab, bleibt aber mit seiner kalten Luft wetterbestimmend. Es ist unter dem Nordseehoch heiter bis wolkig und trocken, aber kaum wärmer. Nachts 2 ° (Bodenfrostgefahr!), nachmittags 15 °.
Dienstag: Das Bodenhoch liegt zwischen Nordsee und Dänemark. Das Höhentief schwächt sich ab. Die Sonne scheint und nach kalter Nacht mit 2 ° und Bodenfrostgefahr wird es wieder nur 15 °.
Glaskugelbereich: Bis Donnerstag wird es bei weiterhin anhaltendem tiefem Druck in 5 km Höhe kühl. Es wird aber jeden Tag ein Grad wärmer. Dabei ist es wolkig bis heiter und trocken.
Donnerstag, 9. Mai 2019
09. Mai 2019
Menden heute:
Während Süddeutschland von einem kleinen Tief überquert wurde mit Regenmengen, die an sehr vielen Stationen jenseits der 10 mm lagen, befanden wir uns im Frontenniemandsland des Tiefs über der Nordsee. So war es heute wechselnd, vor allem am Vormittag auch leicht bewölkt und trocken. Erst heute am späten Abend schwenkte der Trog des Tiefs mit einer Mischfront und etwas Regen durch.
Tageshöchsttemperatur: 15,4 °
Tagestiefsttemperatur: 7,3 °
Tagesmitteltemperatur: 11,2 ° (damit bisher wärmster Tag des Monats)
Sonnenscheindauer: 7:20 Stunden
Regen: 0,4 mm
Entwicklung:
Freitag: Vormittags zieht eine weitere schwache Kaltfront über uns hinweg. Es gibt einzelne Schauer. Gelegentlich sehen wir auch die Sonne. Leider schaufelt die Kaltfront erneut einen Schwall kalter Meeresluft zu uns. So steigt die Temperatur nach 9 ° am frühen Morgen nicht höher als 13 °.
Samstag zieht von Frankreich ein Tief zum Alpenraum. Während gestern noch nicht klar war, ob wir von dem sehr großen Niederschlagsfeld überhaupt erfasst werden, sind die meisten Modelle jetzt der Auffassung, dass wir im Schwerpunkt der Niederschläge liegen und richtig was herunterkommt. Mit mehr als 10 mm ist jedenfalls zu rechnen. Der Regen beginnt am Vormittag und endet am späteren Nachmittag. Norddeutschland bleibt niederschlagsfrei. Die Sonne sehen wir nur frühmorgens und am Abend. Nachts 6 °, am Tag 12 °.
Sonntag streckt ein Hoch von England her seine Fühler nach Deutschland aus. Die Wolken lockern immer mehr auf. Nachmittags ist es heiter. Leider kommt die Temperatur bei leicht böigem nördlichem Wind überhaupt nicht in die Pötte. Nachts 3 °, nachmittags 13 °.
Montag dasselbe Wetter. Bodenfrostgefahr. Nachmittags nur 12-13 °.
Glaskugelbereich: Heiter bis wolkig, jeden Tag etwas wärmer.
Während Süddeutschland von einem kleinen Tief überquert wurde mit Regenmengen, die an sehr vielen Stationen jenseits der 10 mm lagen, befanden wir uns im Frontenniemandsland des Tiefs über der Nordsee. So war es heute wechselnd, vor allem am Vormittag auch leicht bewölkt und trocken. Erst heute am späten Abend schwenkte der Trog des Tiefs mit einer Mischfront und etwas Regen durch.
Tageshöchsttemperatur: 15,4 °
Tagestiefsttemperatur: 7,3 °
Tagesmitteltemperatur: 11,2 ° (damit bisher wärmster Tag des Monats)
Sonnenscheindauer: 7:20 Stunden
Regen: 0,4 mm
Entwicklung:
Freitag: Vormittags zieht eine weitere schwache Kaltfront über uns hinweg. Es gibt einzelne Schauer. Gelegentlich sehen wir auch die Sonne. Leider schaufelt die Kaltfront erneut einen Schwall kalter Meeresluft zu uns. So steigt die Temperatur nach 9 ° am frühen Morgen nicht höher als 13 °.
Samstag zieht von Frankreich ein Tief zum Alpenraum. Während gestern noch nicht klar war, ob wir von dem sehr großen Niederschlagsfeld überhaupt erfasst werden, sind die meisten Modelle jetzt der Auffassung, dass wir im Schwerpunkt der Niederschläge liegen und richtig was herunterkommt. Mit mehr als 10 mm ist jedenfalls zu rechnen. Der Regen beginnt am Vormittag und endet am späteren Nachmittag. Norddeutschland bleibt niederschlagsfrei. Die Sonne sehen wir nur frühmorgens und am Abend. Nachts 6 °, am Tag 12 °.
Sonntag streckt ein Hoch von England her seine Fühler nach Deutschland aus. Die Wolken lockern immer mehr auf. Nachmittags ist es heiter. Leider kommt die Temperatur bei leicht böigem nördlichem Wind überhaupt nicht in die Pötte. Nachts 3 °, nachmittags 13 °.
Montag dasselbe Wetter. Bodenfrostgefahr. Nachmittags nur 12-13 °.
Glaskugelbereich: Heiter bis wolkig, jeden Tag etwas wärmer.
Mittwoch, 8. Mai 2019
08. Mai 2019
Menden heute:
Die Warmfront des Englandtiefs hat bereits heute Vormittag der Sonne nur geringe Chancen gelassen. Es blieb aber bis heute Nachmittag trocken. Mit Durchzug der Kaltfront am Abend verstärkten sich die Schauer. So brachte der trübe Tag zumindest noch nennenswerten Regen.
Tageshöchsttemperatur: 12,0 °
Tagestiefsttemperatur: 6,2 °
Tagesmitteltemperatur: 9,4 °
Sonnenscheindauer: 21 Minuten
Regen: 4,0 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Die Fronten sind durchgezogen, der Trog des zur Nordsee ziehenden Tiefs trifft uns erst am Nachmittag. Morgen Vormittag kann zeitweise die Sonne scheinen. Ab Mittag quellen die Wolken zu großen Haufenwolken, aus denen durchaus auch mal ein kräftiger Schauer fallen kann. Es wird wärmer. Nachts 7 °, nachmittags 15 °.
Freitag kommen wir langsam auf die kühlere Rückseite des Nordseetiefs. Eine weitere Kaltfront lässt nach anfänglichen Auflockerungen rasch wieder Schauer über uns hinweg ziehen. Ob und in welcher Stärke sie uns treffen, ist nicht vorherzusagen. Nachts 9 °, am Tag 14 °.
Samstag zieht ein nachfolgendes Tief von England zu den Alpen. Das Hauptregengebiet zieht südlich an uns vorbei. Wieviel Regen wir abbekommen, ist unsicher. Der Deutsche Wetterdienst schickt unterschiedliche Signale. Einige sehen viel Sonne in Menden. Andere Modelle sehen uns am Nordrand des Regengebietes mit dichten Wolken. Der nördliche Wind lässt die Temperatur wieder zurückgehen. Nachts 6 °, am Tag 12-13°.
Sonntag zeigt sich ein Hoch über England. Es soll später nach Osten ziehen und zumindest die erste Wochenhälfte trocken und wärmer gestalten. Von der Nordsee kommen noch einige kompaktere Wolkenfelder zu uns. Der Gesamteindruck ist aber freundlich mit viel Sonne. Leider wird es wegen des nördlichen Windes kaum wärmer. Nachts 3 °, am Tag 14 °.
Glaskugelbereich: Montag und Dienstag ähnliches Wetter. Langsam wärmer. Dienstag 17 °. Die gesamte Woche soll weitegehend regenfrei bleiben. Die Temperaturen sind aber wohl nicht so frühlingshaft. Das könnte sich durch eine Ostverlagerung des Hochs aber noch ändern.
Die Warmfront des Englandtiefs hat bereits heute Vormittag der Sonne nur geringe Chancen gelassen. Es blieb aber bis heute Nachmittag trocken. Mit Durchzug der Kaltfront am Abend verstärkten sich die Schauer. So brachte der trübe Tag zumindest noch nennenswerten Regen.
Tageshöchsttemperatur: 12,0 °
Tagestiefsttemperatur: 6,2 °
Tagesmitteltemperatur: 9,4 °
Sonnenscheindauer: 21 Minuten
Regen: 4,0 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Die Fronten sind durchgezogen, der Trog des zur Nordsee ziehenden Tiefs trifft uns erst am Nachmittag. Morgen Vormittag kann zeitweise die Sonne scheinen. Ab Mittag quellen die Wolken zu großen Haufenwolken, aus denen durchaus auch mal ein kräftiger Schauer fallen kann. Es wird wärmer. Nachts 7 °, nachmittags 15 °.
Freitag kommen wir langsam auf die kühlere Rückseite des Nordseetiefs. Eine weitere Kaltfront lässt nach anfänglichen Auflockerungen rasch wieder Schauer über uns hinweg ziehen. Ob und in welcher Stärke sie uns treffen, ist nicht vorherzusagen. Nachts 9 °, am Tag 14 °.
Samstag zieht ein nachfolgendes Tief von England zu den Alpen. Das Hauptregengebiet zieht südlich an uns vorbei. Wieviel Regen wir abbekommen, ist unsicher. Der Deutsche Wetterdienst schickt unterschiedliche Signale. Einige sehen viel Sonne in Menden. Andere Modelle sehen uns am Nordrand des Regengebietes mit dichten Wolken. Der nördliche Wind lässt die Temperatur wieder zurückgehen. Nachts 6 °, am Tag 12-13°.
Sonntag zeigt sich ein Hoch über England. Es soll später nach Osten ziehen und zumindest die erste Wochenhälfte trocken und wärmer gestalten. Von der Nordsee kommen noch einige kompaktere Wolkenfelder zu uns. Der Gesamteindruck ist aber freundlich mit viel Sonne. Leider wird es wegen des nördlichen Windes kaum wärmer. Nachts 3 °, am Tag 14 °.
Glaskugelbereich: Montag und Dienstag ähnliches Wetter. Langsam wärmer. Dienstag 17 °. Die gesamte Woche soll weitegehend regenfrei bleiben. Die Temperaturen sind aber wohl nicht so frühlingshaft. Das könnte sich durch eine Ostverlagerung des Hochs aber noch ändern.
Dienstag, 7. Mai 2019
07. Mai 2019
Menden heute:
Das Zwischenhoch hat heute Vormittag für viele sonnige Momente gesorgt. Dann hat es dem Höhentief Tribut gezollt und es war meist stark bewölkt oder bedeckt. Tagsüber blieb es trocken.
Tageshöchsttemperatur: 12,6 °
Tagestiefsttemperatur: 4,6 °
Sonnenscheindauer: 2:52 Stunden
Regen: 0,1 mm
Entwicklung:
Mittwoch: Die kalte Luft in der Höhe zieht nach Osten ab. Von Westen kommt aber bereits am Vormittag die Warmfront eines neuen Tiefs über England ins Spiel. Zunächst sind es noch hohe Wolken, durch die die Sonne vielleicht sogar durchscheinen kann. Ab Mittag werden die Wolken immer dichter und es regnet zeitweise leicht. Abends geht er in einzelne Schauer über. Es weht ein lebhafter Südwind. Nachts 4 °, am Tag trotz Warmfront nur 13 °.
Donnerstag zieht das Tief in die Nordsee. Sein Trog schüttet die vormittäglichen Wolkenlücken ab Mittag zu und es gibt weitere Schauer. Nachts 8 °, am Tag 14 °.
Freitag zieht das Tief nach Skandinavien ab. Wir bekommen einen freundlichen Tag mit nur sehr geringer Schauerneigung. Die Sonne wärmt die eingeflossene Nordseeluft nach 8 ° nachts auf 15 oder 16 ° an.
Samstag zieht ein kleines Tief über Deutschland hinweg. Das würde länger andauernde Regenfälle bedeuten. Es ist aber auch möglich, dass der Hauptregen südlich von uns herunterkommt. Warten wir es ab. Wärmer wird es jedenfalls noch nicht.
Glaskugelbereich: Sonntag kommt von Westen ein Hoch heran. Unklar ist noch, ob es auch westlich von uns verharrt oder ob es nach Deutschland hereinzieht. Davon hängt sowohl der Bewölkungsgrad als auch die Temperatur ab. Morgen sehen wir wahrscheinlich etwas klarer. Die Regenphase scheint jedenfalls zu Ende zu gehen.
Das Zwischenhoch hat heute Vormittag für viele sonnige Momente gesorgt. Dann hat es dem Höhentief Tribut gezollt und es war meist stark bewölkt oder bedeckt. Tagsüber blieb es trocken.
Tageshöchsttemperatur: 12,6 °
Tagestiefsttemperatur: 4,6 °
Sonnenscheindauer: 2:52 Stunden
Regen: 0,1 mm
Entwicklung:
Mittwoch: Die kalte Luft in der Höhe zieht nach Osten ab. Von Westen kommt aber bereits am Vormittag die Warmfront eines neuen Tiefs über England ins Spiel. Zunächst sind es noch hohe Wolken, durch die die Sonne vielleicht sogar durchscheinen kann. Ab Mittag werden die Wolken immer dichter und es regnet zeitweise leicht. Abends geht er in einzelne Schauer über. Es weht ein lebhafter Südwind. Nachts 4 °, am Tag trotz Warmfront nur 13 °.
Donnerstag zieht das Tief in die Nordsee. Sein Trog schüttet die vormittäglichen Wolkenlücken ab Mittag zu und es gibt weitere Schauer. Nachts 8 °, am Tag 14 °.
Freitag zieht das Tief nach Skandinavien ab. Wir bekommen einen freundlichen Tag mit nur sehr geringer Schauerneigung. Die Sonne wärmt die eingeflossene Nordseeluft nach 8 ° nachts auf 15 oder 16 ° an.
Samstag zieht ein kleines Tief über Deutschland hinweg. Das würde länger andauernde Regenfälle bedeuten. Es ist aber auch möglich, dass der Hauptregen südlich von uns herunterkommt. Warten wir es ab. Wärmer wird es jedenfalls noch nicht.
Glaskugelbereich: Sonntag kommt von Westen ein Hoch heran. Unklar ist noch, ob es auch westlich von uns verharrt oder ob es nach Deutschland hereinzieht. Davon hängt sowohl der Bewölkungsgrad als auch die Temperatur ab. Morgen sehen wir wahrscheinlich etwas klarer. Die Regenphase scheint jedenfalls zu Ende zu gehen.
06. Mai 2019
Ausführlicher Rückblick April:
Der Vergleich der langjährigen Mitteltemperaturen mit dem Mittel seit 2000 und den Temperaturen dieses Aprils spricht Bände. Besonders auffällig ist die Zahl der Tage über 20 °. Sie hat sich seit 2000 ohnehin schon gegenüber dem langjährigen Mittel verdoppelt. Jetzt liegt sie nochmal fast um das Doppelte über diesem Wert.
Die Sonne schien ein Drittel mehr als im Mittel seit 2000. In der Rangfolge nimmt der April den 3. Platz ein.
Ebenfalls auffällig ist die geringe Regensumme. Es wird deutlich, wie trocken der April seit 2000 geworden ist.
Menden heute:
Die Höhenkaltluft hat uns weiterhin voll im Griff. Bis auf etwas Regen heute Vormittag und heute Abend blieb es zumindest trocken. Die Sonne kam zeitweise heraus. Dennoch blieb das Thermometer bei 11,2 ° stehen.
Auf der Zugspitze liegen 5,80 m Schnee. Die höchste Schneedecke seit 20 Jahren. Heute gab es 80 cm Neuschnee.
Tageshöchsttemperatur: 11,2 °
Tagestiefsttemperatur: 2,2 °
Tagesmitteltemperatur: 6,3 °
Sonnenscheindauer: 3:35 Stunden
Regen: 0,4 mm
Entwicklung:
Dienstag bleibt bei schwachem Hochdruckeinfluss die kalte Luft in der Höhe wetterbestimmend. Es ist wechselnd wolkig mit längeren Auflockerungen. Der eine oder andere kurze Schauer kann bei der labilen Konstellation (Kaltluft in der Höhe lässt die wärmere Bodenluft nach oben schießen und kondensieren) nicht ausgeschlossen werden. Es wird mit 3 ° am frühen Morgen und 12 ° am Nachmittag kaum wärmer.
Mittwoch kommt vor einem aus Westen heranziehenden Tief etwas wärmere Luft aus Süden zu uns. Es gibt aber keinen Grund zur Freude. Vormittags ist es noch zeitweise aufgelockert. Dann zieht die Schichtbewölkung der Warmfront des Tiefs heran und spätestens am frühen Nachmittag müssen wir mit Regen rechnen. Der Südwind weht frisch mit Böen. Nachts 4 °, am Nachmittag 13 °.
Donnerstag sind die Fronten des Tiefs durch. Wir kommen nach freundlichem Vormittag ab Mittag in seinen Trogbereich und es regnet erneut, vor allem am frühen Abend. Nachts 8 °, am Tag 15 °.
Freitag: Die Entwicklung ist noch ziemlich unsicher. Wir liegen in geringen Luftdruckgegensätzen. Nördlich bzw. nordwestlich von uns befindet sich ein Tiefdruckgebiet. Vermutlich ist es wechselnd bewölkt mit längeren Aufheiterungen und nur geringer Niederschlagsneigung. Nachts 7 °, am Tag 15 °.
Glaskugelbereich: Samstag zieht vormittags und mittags der nächste Tiefausläufer mit Regen durch. Sonntag bildet sich über Deutschland in der Rückseitenkaltluft ein Hoch aus. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Leider nur 13-14 °.
Der Vergleich der langjährigen Mitteltemperaturen mit dem Mittel seit 2000 und den Temperaturen dieses Aprils spricht Bände. Besonders auffällig ist die Zahl der Tage über 20 °. Sie hat sich seit 2000 ohnehin schon gegenüber dem langjährigen Mittel verdoppelt. Jetzt liegt sie nochmal fast um das Doppelte über diesem Wert.
Die Sonne schien ein Drittel mehr als im Mittel seit 2000. In der Rangfolge nimmt der April den 3. Platz ein.
Ebenfalls auffällig ist die geringe Regensumme. Es wird deutlich, wie trocken der April seit 2000 geworden ist.
Menden heute:
Die Höhenkaltluft hat uns weiterhin voll im Griff. Bis auf etwas Regen heute Vormittag und heute Abend blieb es zumindest trocken. Die Sonne kam zeitweise heraus. Dennoch blieb das Thermometer bei 11,2 ° stehen.
Auf der Zugspitze liegen 5,80 m Schnee. Die höchste Schneedecke seit 20 Jahren. Heute gab es 80 cm Neuschnee.
Tageshöchsttemperatur: 11,2 °
Tagestiefsttemperatur: 2,2 °
Tagesmitteltemperatur: 6,3 °
Sonnenscheindauer: 3:35 Stunden
Regen: 0,4 mm
Entwicklung:
Dienstag bleibt bei schwachem Hochdruckeinfluss die kalte Luft in der Höhe wetterbestimmend. Es ist wechselnd wolkig mit längeren Auflockerungen. Der eine oder andere kurze Schauer kann bei der labilen Konstellation (Kaltluft in der Höhe lässt die wärmere Bodenluft nach oben schießen und kondensieren) nicht ausgeschlossen werden. Es wird mit 3 ° am frühen Morgen und 12 ° am Nachmittag kaum wärmer.
Mittwoch kommt vor einem aus Westen heranziehenden Tief etwas wärmere Luft aus Süden zu uns. Es gibt aber keinen Grund zur Freude. Vormittags ist es noch zeitweise aufgelockert. Dann zieht die Schichtbewölkung der Warmfront des Tiefs heran und spätestens am frühen Nachmittag müssen wir mit Regen rechnen. Der Südwind weht frisch mit Böen. Nachts 4 °, am Nachmittag 13 °.
Donnerstag sind die Fronten des Tiefs durch. Wir kommen nach freundlichem Vormittag ab Mittag in seinen Trogbereich und es regnet erneut, vor allem am frühen Abend. Nachts 8 °, am Tag 15 °.
Freitag: Die Entwicklung ist noch ziemlich unsicher. Wir liegen in geringen Luftdruckgegensätzen. Nördlich bzw. nordwestlich von uns befindet sich ein Tiefdruckgebiet. Vermutlich ist es wechselnd bewölkt mit längeren Aufheiterungen und nur geringer Niederschlagsneigung. Nachts 7 °, am Tag 15 °.
Glaskugelbereich: Samstag zieht vormittags und mittags der nächste Tiefausläufer mit Regen durch. Sonntag bildet sich über Deutschland in der Rückseitenkaltluft ein Hoch aus. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Leider nur 13-14 °.
Montag, 6. Mai 2019
05. Mai 2019
Menden heute:
Auch heute gab es bei mir am Kapellenberg keinen Nachtfrost. Das maßgebliche Davis-Thermometer zeigte um 4:10 Uhr 0,6 °, meine zweite Wetterstation im kälteren Gartenbereich um 4:43 Uhr 0,3 °.
Die Davis-Station in Bösperde meldete eine Tiefsttemperatur von -0,1 °. Werl zeigte -0,8 °, Neheim -1,6 °. Und auch in Hemer blieb die Tiefsttemperatur mit - 0,6 ° unter dem Gefrierpunkt.
Mehr als die Hälfte aller Stationen in NRW meldete Nachtfrost.
Zwischen einem Skandinavientief und einem Höhenrücken, der sich von Grönland bis nach Nordspanien erstreckte, floss Polarluft zu uns. Bei Aufklaren heute Nacht war der Frost eine typische Folge. Manche Blüte und manche zu früh ins Freie gesetzte Pflanze dürften Schaden genommen haben.
Tagsüber sah der Himmel vom Satelliten wie ein Streuselkuchen aus. Nachmittags und abends zogen kleinräumige Schauer über uns hinweg.
Tageshöchsttemperatur: 10,3 °
Tagestiefsttemperatur: 0,6 °
Tagesmitteltemperatur: 4,9 °
Sonnenscheindauer: 3:13 Stunden
Regen: 2,8 mm
Entwicklung:
Montag: Das riesige von Spitzbergen bis nach Griechenland reichende Höhentief bleibt für unser Wetter maßgeblich. Es ist sehr hochreichend mit Kaltluft angefüllt. So bleibt der Azorenhochkeil, den unser Barometer anzeigt, weitgehend wirkungslos. Heute Nacht geht die Temperatur wieder in Gefrierpunktnähe zurück. Vermutlich werden viele Mendener in der Frühe die Windschutzscheibe frei kratzen. Dann ist es zunächst aufgelockert bewölkt. Spätestens am frühen Nachmittag quellen die Wolken in die Höhe. Der eine oder andere leichte Schauer ist angesagt. Nachts 1 °, nachmittags wieder 10 °.
Dienstag gibt es keine Schauerfronten. Es könnte trotz des immer noch vorhandenen Höhentiefs trocken bleiben. Der Tag verläuft wechselnd wolkig mit sonnigen Abschnitten. Es bleibt aber sehr kühl. Nachts 3 °, am Tag 12 °.
Mittwoch zieht ein Höhenrücken zu rasch durch, um tagsüber zu einer Stabilisierung zu führen. Zunächst ist es bei wechselnder Bewölkung noch trocken. Am Boden kommt dann von Westen ein Tief heran. Sein Regengebiet erfasst uns spätestens mittags. Der Regen hält bis zum Abend an, dann fallen noch schwächere Schauer. Nachts 6 °, am Tag 14 °.
Donnerstag liegt das Tief über der Nordsee. Es versorgt uns mit feuchter Meeresluft. Es regnet zeitweise leicht, abends auch schauerartig verstärkt. Zwischendurch kommt mal kurz die Sonne heraus. Weiterhin keine Frühlingstemperaturen. Nachts 8 °, am Tag 15 °.
Glaskugelbereich: Auch der Freitag bleibt atlantisch-feucht geprägt. Sonne und Wolken mit einzelnen leichten Regenfällen wechseln sich ab. Samstag neuer Regen.
Auch heute gab es bei mir am Kapellenberg keinen Nachtfrost. Das maßgebliche Davis-Thermometer zeigte um 4:10 Uhr 0,6 °, meine zweite Wetterstation im kälteren Gartenbereich um 4:43 Uhr 0,3 °.
Die Davis-Station in Bösperde meldete eine Tiefsttemperatur von -0,1 °. Werl zeigte -0,8 °, Neheim -1,6 °. Und auch in Hemer blieb die Tiefsttemperatur mit - 0,6 ° unter dem Gefrierpunkt.
Mehr als die Hälfte aller Stationen in NRW meldete Nachtfrost.
Zwischen einem Skandinavientief und einem Höhenrücken, der sich von Grönland bis nach Nordspanien erstreckte, floss Polarluft zu uns. Bei Aufklaren heute Nacht war der Frost eine typische Folge. Manche Blüte und manche zu früh ins Freie gesetzte Pflanze dürften Schaden genommen haben.
Tagsüber sah der Himmel vom Satelliten wie ein Streuselkuchen aus. Nachmittags und abends zogen kleinräumige Schauer über uns hinweg.
Tageshöchsttemperatur: 10,3 °
Tagestiefsttemperatur: 0,6 °
Tagesmitteltemperatur: 4,9 °
Sonnenscheindauer: 3:13 Stunden
Regen: 2,8 mm
Entwicklung:
Montag: Das riesige von Spitzbergen bis nach Griechenland reichende Höhentief bleibt für unser Wetter maßgeblich. Es ist sehr hochreichend mit Kaltluft angefüllt. So bleibt der Azorenhochkeil, den unser Barometer anzeigt, weitgehend wirkungslos. Heute Nacht geht die Temperatur wieder in Gefrierpunktnähe zurück. Vermutlich werden viele Mendener in der Frühe die Windschutzscheibe frei kratzen. Dann ist es zunächst aufgelockert bewölkt. Spätestens am frühen Nachmittag quellen die Wolken in die Höhe. Der eine oder andere leichte Schauer ist angesagt. Nachts 1 °, nachmittags wieder 10 °.
Dienstag gibt es keine Schauerfronten. Es könnte trotz des immer noch vorhandenen Höhentiefs trocken bleiben. Der Tag verläuft wechselnd wolkig mit sonnigen Abschnitten. Es bleibt aber sehr kühl. Nachts 3 °, am Tag 12 °.
Mittwoch zieht ein Höhenrücken zu rasch durch, um tagsüber zu einer Stabilisierung zu führen. Zunächst ist es bei wechselnder Bewölkung noch trocken. Am Boden kommt dann von Westen ein Tief heran. Sein Regengebiet erfasst uns spätestens mittags. Der Regen hält bis zum Abend an, dann fallen noch schwächere Schauer. Nachts 6 °, am Tag 14 °.
Donnerstag liegt das Tief über der Nordsee. Es versorgt uns mit feuchter Meeresluft. Es regnet zeitweise leicht, abends auch schauerartig verstärkt. Zwischendurch kommt mal kurz die Sonne heraus. Weiterhin keine Frühlingstemperaturen. Nachts 8 °, am Tag 15 °.
Glaskugelbereich: Auch der Freitag bleibt atlantisch-feucht geprägt. Sonne und Wolken mit einzelnen leichten Regenfällen wechseln sich ab. Samstag neuer Regen.
Samstag, 4. Mai 2019
04. Mai 2019
Menden heute:
Höhenkalte Luft bestimmte heute das Wetter. Die ganze Nacht hat es geregnet. Dann kam eine trockene Phase mit sonnigen Abschnitten. Nachmittags und am Abend dann wieder Schauer. Es war ungewöhnlich kalt.
Tageshöchsttemperatur: 10,0 Grad
Tagestiefsttemperatur: 1,4 Grad
Sonnenscheindauer: 5:54 Stunden
Regen: 8,8 mm
Stärkste Windböe: 42 km/h
Entwicklung:
Sonntag bleibt es bei der labilen Wetterlage. Es bleibt kalt und nachmittags kann zwischen sonnigen Abschnitten wieder der eine oder andere Schauer fallen. Nachts 0 Grad, nachmittags 10 Grad.
Der Deutsche Wetterdienst hat für morgen früh eine Frostwarnung ausgegeben.
Montag: Der Azorenhochkeil verstärkt sich etwas. Bei auflebendem westlichen Wind ist es wechselnd bewölkt. Nachmittags kann gelegentlich ein Schauer fallen. Es bleibt kalt. Nachts 2 Grad, am Tag 10 Grad wie an den Vortagen.
Dienstag bis Donnerstag ist es leicht unbeständig. Der Dienstag bleibt trocken, ab Mittwochabend sind wieder Schauer zu erwarten. 12-14 Grad.
Höhenkalte Luft bestimmte heute das Wetter. Die ganze Nacht hat es geregnet. Dann kam eine trockene Phase mit sonnigen Abschnitten. Nachmittags und am Abend dann wieder Schauer. Es war ungewöhnlich kalt.
Tageshöchsttemperatur: 10,0 Grad
Tagestiefsttemperatur: 1,4 Grad
Sonnenscheindauer: 5:54 Stunden
Regen: 8,8 mm
Stärkste Windböe: 42 km/h
Entwicklung:
Sonntag bleibt es bei der labilen Wetterlage. Es bleibt kalt und nachmittags kann zwischen sonnigen Abschnitten wieder der eine oder andere Schauer fallen. Nachts 0 Grad, nachmittags 10 Grad.
Der Deutsche Wetterdienst hat für morgen früh eine Frostwarnung ausgegeben.
Montag: Der Azorenhochkeil verstärkt sich etwas. Bei auflebendem westlichen Wind ist es wechselnd bewölkt. Nachmittags kann gelegentlich ein Schauer fallen. Es bleibt kalt. Nachts 2 Grad, am Tag 10 Grad wie an den Vortagen.
Dienstag bis Donnerstag ist es leicht unbeständig. Der Dienstag bleibt trocken, ab Mittwochabend sind wieder Schauer zu erwarten. 12-14 Grad.
Freitag, 3. Mai 2019
03. Mai 2019
Menden heute:
Leider habe ich beim gestrigen Eintrag vergessen, auf "veröffentlichen" zu klicken. Deshalb kam er erst heute Nachmittag.
Ein schwaches Zwischenhoch und ein Tief über Südskandinavien konkurrierten heute um die Vorherrschaft. Ergebnis war wechselnde, meist starke Bewölkung mit etwas Sonne, vor allem um die Mittagszeit. Heute früh gegen sechs Uhr fielen ein paar Tropfen Regen. Danach blieb es trocken. Es war trotz nur schwachen Nordwestwindes ziemlich kalt.
Gegen Abend zog von Belgien her ein kleines Tief heran. Sein Niederschlagsfeld blieb aber bis auf ein paar Tropfen südlich von uns.
Tageshöchsttemperatur: 10,7 °
Tagestiefsttemperatur: 6,2 °
Tagesmitteltemperatur: 8,2 °
Sonnenscheindauer: 1:59 Stunden
Regen: 0,5 mm
Entwicklung:
Samstag fließt in breitem Strom von Norden Polarluft zu uns. Eine erste Schauerlinie überquert uns in der zweiten Nachthälfte. Dann gibt es zur richtigen Zeit ("Mendener Frühling") eine längere Phase mit nur geringer Schauerneigung. Am späten Nachmittag verstärkt sich dann nochmal die Schauerneigung. Dazwischen scheint immer mal wieder die Sonne. Es ist kalt. Nachts 3 °, am Tag höchstens 9 °.
Sonntag steigt der Luftdruck an und die Sonne scheint auch längere Zeit. Einzelne Schauer sind nachmittags aber durchaus wahrscheinlich. Am frühen Morgen besteht die Gefahr leichten Frostes, zumindest Bodenfrostes. So ganz kann ich den Frost aus rein empirischen Gründen nicht glauben. Zum letzten mal habe ich am 4.5.1976 und am 5.5.1980 leichten Frost (minus 1 °) in meiner Wetterstation registriert. Ansonsten ist der Mai trotz der Eisheiligen immer - wenn auch manchmal knapp - frostfrei geblieben.
Trotz Sonne wird es nicht wärmer als 11 °.
Montag bleibt es bei der Konkurrenz zwischen dem Südskandinavientief und dem Azorenhochkeil. Nachmittags kann es in der labil geschichteten Luft (Kaltluft in der Höhe) erneut leichte Schauer geben. Dazwischen wie gehabt sonnige Abschnitte. Kalt. Nachts 2 °, am Tag nur 10 °.
Dienstag gewinnt das Hoch an Einfluss. Es ist vermutlich trocken. Die Luft bleibt aber in allen Höhen kalt. So wird es trotz längeren Sonnenscheins nicht wärmer als 12 °.
Glaskugelbereich: Mittwoch bis Freitag unter dem Eindruck atlantischer Tiefausläufer unbeständig mit Schauern und wärmer. Donnerstag 16 °.
Leider habe ich beim gestrigen Eintrag vergessen, auf "veröffentlichen" zu klicken. Deshalb kam er erst heute Nachmittag.
Ein schwaches Zwischenhoch und ein Tief über Südskandinavien konkurrierten heute um die Vorherrschaft. Ergebnis war wechselnde, meist starke Bewölkung mit etwas Sonne, vor allem um die Mittagszeit. Heute früh gegen sechs Uhr fielen ein paar Tropfen Regen. Danach blieb es trocken. Es war trotz nur schwachen Nordwestwindes ziemlich kalt.
Gegen Abend zog von Belgien her ein kleines Tief heran. Sein Niederschlagsfeld blieb aber bis auf ein paar Tropfen südlich von uns.
Tageshöchsttemperatur: 10,7 °
Tagestiefsttemperatur: 6,2 °
Tagesmitteltemperatur: 8,2 °
Sonnenscheindauer: 1:59 Stunden
Regen: 0,5 mm
Entwicklung:
Samstag fließt in breitem Strom von Norden Polarluft zu uns. Eine erste Schauerlinie überquert uns in der zweiten Nachthälfte. Dann gibt es zur richtigen Zeit ("Mendener Frühling") eine längere Phase mit nur geringer Schauerneigung. Am späten Nachmittag verstärkt sich dann nochmal die Schauerneigung. Dazwischen scheint immer mal wieder die Sonne. Es ist kalt. Nachts 3 °, am Tag höchstens 9 °.
Sonntag steigt der Luftdruck an und die Sonne scheint auch längere Zeit. Einzelne Schauer sind nachmittags aber durchaus wahrscheinlich. Am frühen Morgen besteht die Gefahr leichten Frostes, zumindest Bodenfrostes. So ganz kann ich den Frost aus rein empirischen Gründen nicht glauben. Zum letzten mal habe ich am 4.5.1976 und am 5.5.1980 leichten Frost (minus 1 °) in meiner Wetterstation registriert. Ansonsten ist der Mai trotz der Eisheiligen immer - wenn auch manchmal knapp - frostfrei geblieben.
Trotz Sonne wird es nicht wärmer als 11 °.
Montag bleibt es bei der Konkurrenz zwischen dem Südskandinavientief und dem Azorenhochkeil. Nachmittags kann es in der labil geschichteten Luft (Kaltluft in der Höhe) erneut leichte Schauer geben. Dazwischen wie gehabt sonnige Abschnitte. Kalt. Nachts 2 °, am Tag nur 10 °.
Dienstag gewinnt das Hoch an Einfluss. Es ist vermutlich trocken. Die Luft bleibt aber in allen Höhen kalt. So wird es trotz längeren Sonnenscheins nicht wärmer als 12 °.
Glaskugelbereich: Mittwoch bis Freitag unter dem Eindruck atlantischer Tiefausläufer unbeständig mit Schauern und wärmer. Donnerstag 16 °.
02. Mai 2019
Menden heute:
Der Hexenteich ist immer wieder schön anzusehen. Frisches Grün, viele Kaulquappen und Stichlinge im Wasser. Trotz des geringen Aprilniederschlages ist der Teich voll.
Heute tat sich die Sonne erneut schwer. Erst mittags kam sie richtig durch. Um 17 Uhr machte sich dichte Bewölkung breit und schon bald begann es im Vorfeld der von Norden heranziehenden Kaltfront zu regnen. Die Front überquert uns langsam heute Nacht. Morgen Mittag hat sie den 50. Breitengrad und damit Frankfurt erreicht.
Tageshöchsttemperatur: 16,0 °
Tagestiefsttemperatur: 6,6 °
Tagesmitteltemperatur: 10,1 °
Sonnenscheindauer: 4:20 Stunden
Regen: 3,5 mm
Entwicklung:
Freitag: Die Kaltfront zieht nach Süden ab. Ihr folgt Meeresluft polaren Ursprungs. Heute Nacht und morgen Früh kann es noch hin und wieder etwas regnen. Dann lockern die Wolken gelegentlich auf. Vor allem nachmittags müssen wir meist mit bedecktem Himmel rechnen. Es bleibt aber trocken. Nachts 6 °, am Tag nur noch 11 °.
Samstag zieht ein kleines Tief von Belgien zu den Alpen. Wir bekommen davon nachts und am frühen Morgen etwas ab. Tagsüber ist es dann vorübergehend freundlich, bevor am Nachmittag eine Schauerlinie über uns hinwegzieht. Immer noch Aprilwetter. Und richtig kalt. Nachts 4 °, am Tag 9 °.
Sonntag kommen wir unter einen schwachen Zwischenhochkeil. Es ist freundlich mit zeitweiligem Sonnenschein. Vor allem nachmittags besteht eine leichte Schauerneigung. Nachts 1 °. Es besteht in Muldenlagen und dort, wo die Kaltluft sich im Tal sammelt, Frostgefahr. Nachmittags bei kaltem Nordwestwind nur 11 °.
Montag bleibt uns zwar der schwache Hochkeil erhalten. Ein Tief über Südskandinavien versorgt uns aber mit feuchter Luft und so besteht den ganzen Tag bei wechselnder, oft lockerer Bewölkung immer die Möglichkeit eines leichten Schauers. Mit nachts 2 ° und tagsüber 11 ° bleibt es deutlich zu kalt für Anfang Mai.
Glaskugelbereich: Dienstag ist es unter Hochdruckeinfluss wechselnd wolkig und trocken. Wieder nur 12 °. Mittwoch kommen von Westen die Fronten eines Tiefs zu uns mit Regen, aber auch einigen sonnigen Abschnitten. Mit 16 ° wieder wärmer.
Auch in der Folge kein Frühlingswetter.
Der Hexenteich ist immer wieder schön anzusehen. Frisches Grün, viele Kaulquappen und Stichlinge im Wasser. Trotz des geringen Aprilniederschlages ist der Teich voll.
Heute tat sich die Sonne erneut schwer. Erst mittags kam sie richtig durch. Um 17 Uhr machte sich dichte Bewölkung breit und schon bald begann es im Vorfeld der von Norden heranziehenden Kaltfront zu regnen. Die Front überquert uns langsam heute Nacht. Morgen Mittag hat sie den 50. Breitengrad und damit Frankfurt erreicht.
Tageshöchsttemperatur: 16,0 °
Tagestiefsttemperatur: 6,6 °
Tagesmitteltemperatur: 10,1 °
Sonnenscheindauer: 4:20 Stunden
Regen: 3,5 mm
Entwicklung:
Freitag: Die Kaltfront zieht nach Süden ab. Ihr folgt Meeresluft polaren Ursprungs. Heute Nacht und morgen Früh kann es noch hin und wieder etwas regnen. Dann lockern die Wolken gelegentlich auf. Vor allem nachmittags müssen wir meist mit bedecktem Himmel rechnen. Es bleibt aber trocken. Nachts 6 °, am Tag nur noch 11 °.
Samstag zieht ein kleines Tief von Belgien zu den Alpen. Wir bekommen davon nachts und am frühen Morgen etwas ab. Tagsüber ist es dann vorübergehend freundlich, bevor am Nachmittag eine Schauerlinie über uns hinwegzieht. Immer noch Aprilwetter. Und richtig kalt. Nachts 4 °, am Tag 9 °.
Sonntag kommen wir unter einen schwachen Zwischenhochkeil. Es ist freundlich mit zeitweiligem Sonnenschein. Vor allem nachmittags besteht eine leichte Schauerneigung. Nachts 1 °. Es besteht in Muldenlagen und dort, wo die Kaltluft sich im Tal sammelt, Frostgefahr. Nachmittags bei kaltem Nordwestwind nur 11 °.
Montag bleibt uns zwar der schwache Hochkeil erhalten. Ein Tief über Südskandinavien versorgt uns aber mit feuchter Luft und so besteht den ganzen Tag bei wechselnder, oft lockerer Bewölkung immer die Möglichkeit eines leichten Schauers. Mit nachts 2 ° und tagsüber 11 ° bleibt es deutlich zu kalt für Anfang Mai.
Glaskugelbereich: Dienstag ist es unter Hochdruckeinfluss wechselnd wolkig und trocken. Wieder nur 12 °. Mittwoch kommen von Westen die Fronten eines Tiefs zu uns mit Regen, aber auch einigen sonnigen Abschnitten. Mit 16 ° wieder wärmer.
Auch in der Folge kein Frühlingswetter.
Mittwoch, 1. Mai 2019
01. Mai 2019
Rückblick:
Der April war in Menden deutlich zu warm, sehr sonnig und erheblich zu trocken.
Monatsmitteltemperatur: 10,8 ° (langjährig 7,9 °); Deutschland 9,6 ° (7,4 °), NRW 10,3 ° (7,9 °)
Sonnenscheindauer vorläufig: 227:04 Stunden (seit 2001 174 Stunden = 130 %, viertsonnigster April), Sonnenscheindauer Deutschland: 220 Stunden, NRW 215 Stunden, Rügen 310 Stunden
Regen: 32,1 mm (langjährig 62 mm = 52 %), Deutschland 30 mm (53 %), NRW 30 mm (48 %)
Der Deutsche Wetterdienst teilt mit: Noch nie seit Aufzeichnungsbeginn 1881 waren 13 Monate in Folge zu warm.
Menden heute:
Schwacher Hochdruck bestimmte unser Wetter. Nachts waren am Ostrand des Keils von der Nordsee Schichtwolken hereingezogen. Sie lösten sich bei uns erst gegen Mittag auf. Weiter im Sauerland verlief der Prozess der Wolkenauflösung viel schneller. So wurden in meiner Referenzstation Hemer 8:37 Sonnenstunden gemessen. In Werl nur 5:48 Stunden. Wir liegen irgendwo dazwischen. Ich rechne aber wie immer mit den Werten der Station Hemer.
Es war ideales Wetter für eine Maiwanderung - zumindest heute Nachmittag bei meist wolkenlosem Wetter.
Tageshöchsttemperatur: 16,9 °
Tagestiefsttemperatur: 5,6 °
Tagesmitteltemperatur: 10,4 °
Sonnenscheindauer: 8:37 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag übernimmt ein umfangreiches Höhentief, das von Skandinavien nach Nordwestrussland und nach Südengland und Norddeutschland reicht, die Regie über unser Wetter. Im Gegenzug bildet sich ein langgestreckter Höhenrücken (-hochkeil) von Grönland bis nach Spanien. Zwischen diesen beiden Druckgebilden kommt es zu einer kräftigen nördlichen Strömung, mit der in den nächsten Tagen polare Kaltluft nach ganz Deutschland geführt wird. Eine Kaltfront erreicht mittags das Küstengebiet. Vorher ist es noch aufgelockert bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Nachmittags verdichten sich die Wolken und am späten Nachmittag und am Abend müssen wir mit Regen rechnen. Es wird nochmal mild mit frühmorgens 4 ° und nachmittags 16 °.
Freitag liegt die Kaltfront schon südlich des 50. Breitengrades. Die einfließende Kaltluft ist relativ trocken. Es ist zwar mit dem einen oder anderen Schauer zu rechnen. Meist ist es aber wechselnd bewölkt mit einigen Sonnenstunden. Nachts 6 °, am Tag 10 °.
Samstag erreicht der Kaltluftvorstoß seinen Höhepunkt. Es gibt kaltes Aprilwetter mit Regen-, eventuell sogar Schneeregenschauern, aber auch sonnigen Phasen. Nachts 3 °, am Tag 9 °
Sonntag breitet sich ein schwacher Hochkeil von Westen her über Deutschland aus. Die eingeflossene Kaltluft kommt zur Ruhe. Es gibt nur noch eine geringe Schauerneigung. Der lebhafte Nordwestwind lässt die Temperatur nachmittags trotz zeitweiligen Sonnenscheins aber nur auf 11° ansteigen. Frühmorgens geht es fast bis zum Gefrierpunkt herunter.
Glaskugelbereich: Es ist bei nur schwachem Hochdruckeinfluss Montag und Dienstag leicht unbeständig. Es wird nur langsam wärmer. Mittwoch soll uns das nächste Tief mit Regen erreichen. Es bleibt unbeständig und eher kühl.
Der April war in Menden deutlich zu warm, sehr sonnig und erheblich zu trocken.
Monatsmitteltemperatur: 10,8 ° (langjährig 7,9 °); Deutschland 9,6 ° (7,4 °), NRW 10,3 ° (7,9 °)
Sonnenscheindauer vorläufig: 227:04 Stunden (seit 2001 174 Stunden = 130 %, viertsonnigster April), Sonnenscheindauer Deutschland: 220 Stunden, NRW 215 Stunden, Rügen 310 Stunden
Regen: 32,1 mm (langjährig 62 mm = 52 %), Deutschland 30 mm (53 %), NRW 30 mm (48 %)
Der Deutsche Wetterdienst teilt mit: Noch nie seit Aufzeichnungsbeginn 1881 waren 13 Monate in Folge zu warm.
Menden heute:
Schwacher Hochdruck bestimmte unser Wetter. Nachts waren am Ostrand des Keils von der Nordsee Schichtwolken hereingezogen. Sie lösten sich bei uns erst gegen Mittag auf. Weiter im Sauerland verlief der Prozess der Wolkenauflösung viel schneller. So wurden in meiner Referenzstation Hemer 8:37 Sonnenstunden gemessen. In Werl nur 5:48 Stunden. Wir liegen irgendwo dazwischen. Ich rechne aber wie immer mit den Werten der Station Hemer.
Es war ideales Wetter für eine Maiwanderung - zumindest heute Nachmittag bei meist wolkenlosem Wetter.
Tageshöchsttemperatur: 16,9 °
Tagestiefsttemperatur: 5,6 °
Tagesmitteltemperatur: 10,4 °
Sonnenscheindauer: 8:37 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag übernimmt ein umfangreiches Höhentief, das von Skandinavien nach Nordwestrussland und nach Südengland und Norddeutschland reicht, die Regie über unser Wetter. Im Gegenzug bildet sich ein langgestreckter Höhenrücken (-hochkeil) von Grönland bis nach Spanien. Zwischen diesen beiden Druckgebilden kommt es zu einer kräftigen nördlichen Strömung, mit der in den nächsten Tagen polare Kaltluft nach ganz Deutschland geführt wird. Eine Kaltfront erreicht mittags das Küstengebiet. Vorher ist es noch aufgelockert bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Nachmittags verdichten sich die Wolken und am späten Nachmittag und am Abend müssen wir mit Regen rechnen. Es wird nochmal mild mit frühmorgens 4 ° und nachmittags 16 °.
Freitag liegt die Kaltfront schon südlich des 50. Breitengrades. Die einfließende Kaltluft ist relativ trocken. Es ist zwar mit dem einen oder anderen Schauer zu rechnen. Meist ist es aber wechselnd bewölkt mit einigen Sonnenstunden. Nachts 6 °, am Tag 10 °.
Samstag erreicht der Kaltluftvorstoß seinen Höhepunkt. Es gibt kaltes Aprilwetter mit Regen-, eventuell sogar Schneeregenschauern, aber auch sonnigen Phasen. Nachts 3 °, am Tag 9 °
Sonntag breitet sich ein schwacher Hochkeil von Westen her über Deutschland aus. Die eingeflossene Kaltluft kommt zur Ruhe. Es gibt nur noch eine geringe Schauerneigung. Der lebhafte Nordwestwind lässt die Temperatur nachmittags trotz zeitweiligen Sonnenscheins aber nur auf 11° ansteigen. Frühmorgens geht es fast bis zum Gefrierpunkt herunter.
Glaskugelbereich: Es ist bei nur schwachem Hochdruckeinfluss Montag und Dienstag leicht unbeständig. Es wird nur langsam wärmer. Mittwoch soll uns das nächste Tief mit Regen erreichen. Es bleibt unbeständig und eher kühl.
30. April 2019
Menden heute:
Schwacher Hochdruckeinfluss ließ die Sonne fast den ganzen Tag scheinen. Nur harmlose Wolken spendeten hin und wieder Schatten. Die Sonne sorgte heute Nachmittag noch für recht warmes Wetter. .
Tageshöchsttemperatur: 18,1 °
Tagestiefsttemperatur: 7,9 °
Tagesmitteltemperatur: 12,3 °
Sonnenscheindauer: 9:14 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Am Maifeiertag hält der Hochkeil Tiefausläufer von uns fern. Heute Nacht breiten sich Wolkenfelder über uns aus, die sich am Vormittag noch halten. Dann setzt sich immer stärker die Sonne durch und es wird ähnlich warm wie heute. Nachts 5 °, nachmittags 17-18 °.
Donnerstag ist ein Übergangstag. Vor einer Kaltfront, die von Norden heranzieht, ist es noch wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Nachmittags werden die Wolken immer dichter und spätestens am Abend beginnt es leicht zu regnen. Dabei frischt der Westwind zeitweise auf. Noch ist es mit nachts 6 ° und nachmittags 16 ° ziemlich warm.
Freitag: Mittags zieht die Kaltfront ohne großen Regen durch. Sie macht sich aber durch deutlich zurückgehende Temperaturen bemerkbar. Vor allem abends sind Schauer möglich. Nachts 7 °, am Tag nur noch 11 °.
Samstag sieht der Deutsche Wetterdienst ein Tief mitten über Deutschland. Entsprechend wechselhaft ist das Wetter. Meist ist es stark bewölkt. Gelegentlich kommt aber auch die Sonne heraus. Ein Tag mit Aprilwetter. Sehr kühl für Anfang Mai. Nachts 3 °, nachmittags nur 9 °.
Glaskugelbereich: Auch der Sonntag ist in der eingeflossenen Kaltluft sehr kühl. Am frühen Morgen besteht in empfindlichen Lagen leichte Frostgefahr, zumindest Bodenfrostgefahr. Trotz längeren Sonnenscheins wird es nicht wärmer als 10 °. Es kann vor allem nachmittags den einen oder anderen Schauer geben. Montagnachmittag zieht eine weitere schwache Front durch. Das leicht unbeständige und kühle Wetter bleibt uns erhalten. Im Augenblick sieht es nach einer kühlen und feuchten ersten Maihälfte aus.
Schwacher Hochdruckeinfluss ließ die Sonne fast den ganzen Tag scheinen. Nur harmlose Wolken spendeten hin und wieder Schatten. Die Sonne sorgte heute Nachmittag noch für recht warmes Wetter. .
Tageshöchsttemperatur: 18,1 °
Tagestiefsttemperatur: 7,9 °
Tagesmitteltemperatur: 12,3 °
Sonnenscheindauer: 9:14 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Am Maifeiertag hält der Hochkeil Tiefausläufer von uns fern. Heute Nacht breiten sich Wolkenfelder über uns aus, die sich am Vormittag noch halten. Dann setzt sich immer stärker die Sonne durch und es wird ähnlich warm wie heute. Nachts 5 °, nachmittags 17-18 °.
Donnerstag ist ein Übergangstag. Vor einer Kaltfront, die von Norden heranzieht, ist es noch wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten. Nachmittags werden die Wolken immer dichter und spätestens am Abend beginnt es leicht zu regnen. Dabei frischt der Westwind zeitweise auf. Noch ist es mit nachts 6 ° und nachmittags 16 ° ziemlich warm.
Freitag: Mittags zieht die Kaltfront ohne großen Regen durch. Sie macht sich aber durch deutlich zurückgehende Temperaturen bemerkbar. Vor allem abends sind Schauer möglich. Nachts 7 °, am Tag nur noch 11 °.
Samstag sieht der Deutsche Wetterdienst ein Tief mitten über Deutschland. Entsprechend wechselhaft ist das Wetter. Meist ist es stark bewölkt. Gelegentlich kommt aber auch die Sonne heraus. Ein Tag mit Aprilwetter. Sehr kühl für Anfang Mai. Nachts 3 °, nachmittags nur 9 °.
Glaskugelbereich: Auch der Sonntag ist in der eingeflossenen Kaltluft sehr kühl. Am frühen Morgen besteht in empfindlichen Lagen leichte Frostgefahr, zumindest Bodenfrostgefahr. Trotz längeren Sonnenscheins wird es nicht wärmer als 10 °. Es kann vor allem nachmittags den einen oder anderen Schauer geben. Montagnachmittag zieht eine weitere schwache Front durch. Das leicht unbeständige und kühle Wetter bleibt uns erhalten. Im Augenblick sieht es nach einer kühlen und feuchten ersten Maihälfte aus.
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