Sonntag, 15. November 2015

14. November 2015

Menden heute:

Bei absolutem Sauwetter am späten Nachmittag nach Schmallenberg und nachts bei gleichem Wetter wieder zurück. Regen, Wind, schlechte Sicht. Bedingungen, an die wir uns erstmal wieder gewöhnen müssen. Besonders gewöhnungsbedürftig ist jedes Jahr die Dunkelheit, die schon nachmittags herbstlich-trübe Stimmung verbreitet. Das wird erst in der Adventszeit besser, wenn Lichter in und an den Häusern, in Gärten und in den Straßen der Dunkelheit etwas festlich-anheimelndes geben. Nach Neujahr ist es dann wieder vorbei mit der "seelischen Erleuchtung". Und der Januar wird wieder zum dunklen Monat. Die Tage werden nur unwesentlich länger. Das Warten auf den Februar beginnt, wenn nach Maria Lichtmess am 2.2. die Sonne täglich mehr Raum gewinnt.

Der Samstag begann zwar noch einigermaßen trocken. Aber vom Zwischenhoch war nicht viel zu spüren. Windböen begleiteten uns den ganzen Tag und nachmittags begann es ununterbrochen zu regnen.

Tageshöchsttemperatur: 9,1 °
Tagestiefsttemperatur: 5,3 °
Tagesmitteltemperatur: 7,2 °
Sonnenscheindauer: 14 Minuten
Regen: 4,4 mm

So war der Samstag der kälteste Tag bisher in diesem milden November. Das bleibt er vorerst auch.

Entwicklung:

Der Sonntag verregnet total. Die nächste Woche ist geprägt von der sehr strammen, windigen Westwetterlage mit tiefem Druck im Norden vom Atlantik bis nach Russland und hohem Druck im Süden ebenfalls vom Atlantik bis zur Türkei. Wir sitzen in der Mitte einer Rutschbahn von Tiefausläufern, die uns in regelmäßiger Folge mit Regen und Wind überqueren. Zwischen den Fronten bauen sich immer mal wieder kurze Zwischenhochkeile auf. Sie sind wenig wirksam, führen jedoch zu trockenen Phasen und auch mal ein paar Sonnenstrahlen, falls das Bodenhoch seine stärkste Kraft tagsüber hat...

Am Wochenende könnte die milde Wetterlage zu Ende gehen. Ein kräftiges Tief soll sich über Skandinavien aufbauen mit einem Trog (Kaltluftsack) weit nach Mitteleuropa hinein. Je nach genauer Lage dieses Troges könne es deutlich kälter werden (je weiter östlich, um so kälter - die Luft kommt dann (entgegen dem Uhrzeigersinn) von Norden).

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