Menden heute:
Hoch vom Nordatlantik bis Russland, Tief über dem Mittelmeer = Ostlage. Weiterhin blies der vor allem vormittags noch ruppige Ostwind die gefühlte Temperatur in den Keller. Bis zum Mittag tat sich die Sonne noch schwer. Dann bescherte sie uns einen schönen Nachmittag.
Der eine oder andere Mendener war im Kapellenberg unterwegs. Nicht zuletzt, um sich die nach dem forstlichen Aufräumen immer deutlicher werdenden Brachflächen nach dem Sturm Friederike anzusehen. Auch den Regentempel hat es erwischt. Selbst der Balancierbalken auf dem Weg vom Michaelsheim zum Hexenteich ist aus der Befestigung. Noch immer kann man von den Tennisplätzen aus nicht an der Alm vorbei Richtung Kapelle gehen. Ansonsten sind die Hauptwege freigeräumt.
Tageshöchsttemperatur: 1,6 °
Tagestiefsttemperatur: - 3,7 °
Tagesmitteltemperatur: - 2,0 °
Sonnenscheindauer: 5:29 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Stärkste Windböe: 38 km/h (5 Bft), Hemer 59 km/h (7 Bft)
Entwicklung:
Montag: Obwohl die Wetterlage sich völlig verändert, ändert sich für uns zunächst wenig. Das Hoch zieht in Richtung Schottland. Dort, wo bisher der Schwerpunkt unseres Kältehochs lag, über Skandinavien, baut sich ein umfangreiches Tiefdruckgebiet auf. Bei uns bleibt morgen die Wetterwirklichkeit noch so wie heute Nachmittag: Sonnig bis leicht bewölkt und trocken. Nachts wieder ziemlich kalt mit - 5 °, nachmittags 3-4 °.
Dienstag: Nachts dreht der Wind auf nördliche Richtungen. Von Norden zieht an der Ostflanke des Hochs über Irland eine Kaltfront auf uns zu. Sie überquert uns am frühen Vormittag. Vermutlich lässt sie nur wenig Schnee bei uns herunterkommen. Nachmittags scheint schon wieder die Sonne. Nachts - 5 °, nachmittags 7 °.
Mittwoch: Das jetzt über der Biskaya liegende Hoch hat einen Keil bis nach St. Petersburg ausgesetzt. Leider macht sich nach der Lesart der Karten des ICON-Wettermodells eine Warmfront bei uns bemerkbar. So dürfte das Wetter nicht mehr ganz so schön wie an den Vortagen sein. Wolken werden zeitweise die Sonne abdecken. Es wird aber nicht unfreundlich. Vor allem ist der Ostwind weg. Von Westen kommt etwas mildere Luft heran. Die Betonung liegt auf "etwas". Nachts gibt es immer noch Frost bis - 4 °. Am Tag etwa 7 °.
Donnerstag: Das Atlantikhoch zieht sich weiter nach Süden zurück und macht den Weg frei für atlantische Tiefausläufer aus Nordwesten. Wann sie uns mit Regen erreichen, ist noch nicht ausgemacht. Nachmittags soll es jedenfalls zeitweise regnen. Nachts 0 °, am Tag 6 °.
Glaskugelbereich: Am Wochenende wird es etwas wärmer, aber nicht beständig. Viel Regen gibt es allerdings nicht.
Seit 1972 habe ich eine Wetterstation Am Kapellenberg in Menden mit einer fast ununterbrochenen Datenreihe. Seit 2007 arbeite ich mit der amerikanischen Vantage pro 2. Viele Jahre führe ich Wettertagebuch mit allen wichtigen Daten. Ich checke die Vorhersagemodelle und überlege, was sie für Menden bringen, dokumentiere Gewitter- und Sturmtage, registriere Trends und vergleiche das Wetter in Menden mit Stationen in der Nähe. Seit 8.10.2014 stelle ich das Tagebuch als Blog ins Netz.
Sonntag, 18. März 2018
Samstag, 17. März 2018
17. März 2018
Menden heute:
Dem kräftigen Hoch mit Kern über Südnorwegen stand ein Tief mit Kern über den Alpen gegenüber. Diese High-over-Low- Lage sorgte für einen eisigen Ostwind. Die Luftmassengrenze, die uns heute Morgen noch etwas Schnee eingebacht hat, hat sich nach Bayern verlagert. Von Norden wird die Luft in den nächsten Stunden immer trockener.
Tageshöchsttemperatur: - 0,1 ° (0:00 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: - 3,5 °
Mittagstemperatur: - 3,2 °
Tagesmitteltemperatur: - 2,7 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Niederschlag: 0,3 mm
Stärkste Windböe: 44 km/h (6 Bft.)
Entwicklung:
Sonntag: Das Hoch vom Seegebiet südlich Islands bis nach Russland bleibt erhalten. Sein Schwerpunkt verlagert sich zum Nordmeer. Die Luftmassengrenze mit Schneefällen liegt an den Alpen. Bei uns lockern die Wolken gelegentlich auf. Die Sonne kommt mal heraus. Allerdings bleibt der Ostnordostwind weiterhin zeitweise ruppig. Nachts - 4 °, am Tag bei Sonnenschein bis 2 °.
Montag: Das Hoch hat jetzt seinen Schwerpunkt über Schottland. Über Finnland und Italien liegen Tiefdruckgebiete. Langsam dreht der Wind entsprechend dieser Lage auf Nordost, später Nord. Wir bekommen die Luft von Dänemark. Sie ist zunächst noch relativ trocken. Deshalb scheint meist die Sonne. Der Wind lässt langsam nach. Nachts - 6 °, am Tag 5 °.
Dienstag zieht nachts eine Kaltfront mit etwas Schnee von Norden her durch. Im Laufe des Vormittags lockern die Wolken bereits wieder auf. Zeitweise scheint die Sonne. Nachts wieder kalt mit - 5 °. Am Nachmittag wird es 7 °.
Mittwoch befindet sich eine Hochdruckbrücke in einem Gebiet von den Azoren bis nach Russland. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Nachts - 5 °, am Tag 7 °.
Glaskugelbereich: Bis Donnerstag hält ein Azorenhochkeil das niederschlagsfreie Wetter aufrecht. Es wird nachts weniger kalt. Am Freitag sollte es erstmals wieder frostfrei bleiben.
Dem kräftigen Hoch mit Kern über Südnorwegen stand ein Tief mit Kern über den Alpen gegenüber. Diese High-over-Low- Lage sorgte für einen eisigen Ostwind. Die Luftmassengrenze, die uns heute Morgen noch etwas Schnee eingebacht hat, hat sich nach Bayern verlagert. Von Norden wird die Luft in den nächsten Stunden immer trockener.
Tageshöchsttemperatur: - 0,1 ° (0:00 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: - 3,5 °
Mittagstemperatur: - 3,2 °
Tagesmitteltemperatur: - 2,7 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Niederschlag: 0,3 mm
Stärkste Windböe: 44 km/h (6 Bft.)
Entwicklung:
Sonntag: Das Hoch vom Seegebiet südlich Islands bis nach Russland bleibt erhalten. Sein Schwerpunkt verlagert sich zum Nordmeer. Die Luftmassengrenze mit Schneefällen liegt an den Alpen. Bei uns lockern die Wolken gelegentlich auf. Die Sonne kommt mal heraus. Allerdings bleibt der Ostnordostwind weiterhin zeitweise ruppig. Nachts - 4 °, am Tag bei Sonnenschein bis 2 °.
Montag: Das Hoch hat jetzt seinen Schwerpunkt über Schottland. Über Finnland und Italien liegen Tiefdruckgebiete. Langsam dreht der Wind entsprechend dieser Lage auf Nordost, später Nord. Wir bekommen die Luft von Dänemark. Sie ist zunächst noch relativ trocken. Deshalb scheint meist die Sonne. Der Wind lässt langsam nach. Nachts - 6 °, am Tag 5 °.
Dienstag zieht nachts eine Kaltfront mit etwas Schnee von Norden her durch. Im Laufe des Vormittags lockern die Wolken bereits wieder auf. Zeitweise scheint die Sonne. Nachts wieder kalt mit - 5 °. Am Nachmittag wird es 7 °.
Mittwoch befindet sich eine Hochdruckbrücke in einem Gebiet von den Azoren bis nach Russland. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Nachts - 5 °, am Tag 7 °.
Glaskugelbereich: Bis Donnerstag hält ein Azorenhochkeil das niederschlagsfreie Wetter aufrecht. Es wird nachts weniger kalt. Am Freitag sollte es erstmals wieder frostfrei bleiben.
16. März 2018
Menden heute:
Von Südwesten zog die Mischfront des immer schwächer werdenden Ostatlantiktiefs in Richtung Sauerland. Bevor sie uns erreichen konnte, wurde sie vom Skandinavienhoch ausgebremst. Sie ist südlich von uns liegen geblieben. Wir befinden uns seit heute Nachmittag im Einflussbereich kalter Festlandsluft. Dort, wo sich die kalte Luft unter die von Südwesten zuströmende wärmere Luft schieben konnte (sie ist schwerer als die warme Luft), wurde die warme Luft angehoben, kondensierte und fiel zunächst als Regen, später als Schnee in einem Halbbogen von Ostwestfalen bis nach Dresden zur Erde. Es bildete sich eine Schneedecke, die zu Straßenglätte führte.
Bei uns ist es nach nächtlichen zum Teil recht kräftigen Regenfällen seit kurz vor 9 Uhr heute Vormittag trocken geblieben. Die Temperatur ist gegen 22 Uhr wie vorhergesagt unter den Gefrierpunkt gefallen.
Tageshöchsttemperatur: 5,8 ° (um 0:10 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: - 0,2 ° (um 23:50 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 3,5 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Niederschlag: 11,9 mm
Entwicklung:
Samstag: Heute Nacht bleibt die Front als Luftmassengrenze im südlichen Sauerland liegen. Nördlich der Front wird es frostig, südlich der Front bleibt es noch frostfrei. In der kalten Luft kann etwas Schnee fallen. Bei uns wird aber wahrscheinlich kaum etwas herunterkommen. So gibt es morgen früh wohl keine Verkehrsprobleme (ganz sicher ist das natürlich nicht).
Am Tage verstärkt sich das Hoch weiter. Südlich hält das Tief dagegen. So sind die Luftdruckgegensätze hoch und es wird voraussichtlich sehr windig. Dieser kalte Nordostwind ist sehr unangenehm. Heute Nacht - 3 °, nachmittags - 1 °.
Sonntag verlagert sich die Luftmassengrenze zu den Alpen. Uns hat das kräftige Hoch, das von Schottland bis nach Russland reicht, voll im Griff. Es ist wolkig bis heiter, trocken und immer noch sehr windig. Nachts - 5 °, am Tag 0 °.
Montag zieht das Hoch nach Westen auf den Nordatlantik. Die Strömung dreht etwas nach Norden. Nachts ist es richtig kalt bis - 7 °. Am Tag scheint oft die Sonne und nachmittags geht die Temperatur wegen der fehlenden Kontinentalkaltluft auf 5 ° rauf.
Dienstag: Das Hoch ist zum Atlantik gezogen. Bei uns dreht der Wind auf Nord und die Luft wird etwas feuchter. Dennoch scheint oft die Sonne. Nachts - 5 °, am Tag 7 °. Kein Niederschlag.
Glaskugelbereich: Mittwoch und Donnerstag befinden wir uns im Einflussbereich eines Azorenhochkeils. Insbesondere nach amerikanischer Lesart wird es recht schön und auch etwas wärmer. Nur noch geringer Nachtfrost. In Richtung Monatsende meinen Amerikaner und Kanadier, dass es nochmal kälter wird. .
Von Südwesten zog die Mischfront des immer schwächer werdenden Ostatlantiktiefs in Richtung Sauerland. Bevor sie uns erreichen konnte, wurde sie vom Skandinavienhoch ausgebremst. Sie ist südlich von uns liegen geblieben. Wir befinden uns seit heute Nachmittag im Einflussbereich kalter Festlandsluft. Dort, wo sich die kalte Luft unter die von Südwesten zuströmende wärmere Luft schieben konnte (sie ist schwerer als die warme Luft), wurde die warme Luft angehoben, kondensierte und fiel zunächst als Regen, später als Schnee in einem Halbbogen von Ostwestfalen bis nach Dresden zur Erde. Es bildete sich eine Schneedecke, die zu Straßenglätte führte.
Bei uns ist es nach nächtlichen zum Teil recht kräftigen Regenfällen seit kurz vor 9 Uhr heute Vormittag trocken geblieben. Die Temperatur ist gegen 22 Uhr wie vorhergesagt unter den Gefrierpunkt gefallen.
Tageshöchsttemperatur: 5,8 ° (um 0:10 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: - 0,2 ° (um 23:50 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 3,5 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Niederschlag: 11,9 mm
Entwicklung:
Samstag: Heute Nacht bleibt die Front als Luftmassengrenze im südlichen Sauerland liegen. Nördlich der Front wird es frostig, südlich der Front bleibt es noch frostfrei. In der kalten Luft kann etwas Schnee fallen. Bei uns wird aber wahrscheinlich kaum etwas herunterkommen. So gibt es morgen früh wohl keine Verkehrsprobleme (ganz sicher ist das natürlich nicht).
Am Tage verstärkt sich das Hoch weiter. Südlich hält das Tief dagegen. So sind die Luftdruckgegensätze hoch und es wird voraussichtlich sehr windig. Dieser kalte Nordostwind ist sehr unangenehm. Heute Nacht - 3 °, nachmittags - 1 °.
Sonntag verlagert sich die Luftmassengrenze zu den Alpen. Uns hat das kräftige Hoch, das von Schottland bis nach Russland reicht, voll im Griff. Es ist wolkig bis heiter, trocken und immer noch sehr windig. Nachts - 5 °, am Tag 0 °.
Montag zieht das Hoch nach Westen auf den Nordatlantik. Die Strömung dreht etwas nach Norden. Nachts ist es richtig kalt bis - 7 °. Am Tag scheint oft die Sonne und nachmittags geht die Temperatur wegen der fehlenden Kontinentalkaltluft auf 5 ° rauf.
Dienstag: Das Hoch ist zum Atlantik gezogen. Bei uns dreht der Wind auf Nord und die Luft wird etwas feuchter. Dennoch scheint oft die Sonne. Nachts - 5 °, am Tag 7 °. Kein Niederschlag.
Glaskugelbereich: Mittwoch und Donnerstag befinden wir uns im Einflussbereich eines Azorenhochkeils. Insbesondere nach amerikanischer Lesart wird es recht schön und auch etwas wärmer. Nur noch geringer Nachtfrost. In Richtung Monatsende meinen Amerikaner und Kanadier, dass es nochmal kälter wird. .
Freitag, 16. März 2018
15. März 2018
Rückblick:
Zu warm gegenüber dem langjährigen Mittel von 4,5 °, aber das Mittel seit 2000 genau getroffen: 5,3 ° ist die Durchschnittstemperatur der ersten Monatshälfte des März.
Deutlich zu trocken: Bisher sind 25 mm Regen gefallen. Das Monatssoll beträgt 70 mm. Wir haben also erst 36 % erreicht.
Normale Sonnenscheindauer: Bisher schien die Sonne 71:23 Stunden. Der Durchschnitt seit dem Bestehen der Wetterstation Hemer im Jahr 2002 liegt bei 134 Stunden. Wir haben also 53 % des Solls erreicht.
Menden heute:
Das war der schönste Tag der Woche. Bis 14:30 Uhr schien die Sonne. Danach verdichteten sich langsam die Wolken der von Südwesten hereinziehenden Mischfront. Seit 22 Uhr regnet es.
Es war 13,0 ° warm. Damit gehören wir mal wieder zu den wärmeren Stationen in NRW. Spitzenwert in NRW Duisburg mit 13,7 °. Neheim und Hemer sind mit 12,6 ° auch vorn mit dabei.
Tageshöchsttemperatur: 13,0 °
Tagestiefsttemperatur: 1,9 °
Tagesmitteltemperatur: 6,9 °
Sonnenscheindauer: 7:42 Stunden
Regen: 4,0 mm
Entwicklung:
Freitag: Die Front zieht nur sehr langsam nach Nordosten. Es regnet in der Nacht zeitweise weiter. Morgen früh soll die Front über Niedersachsen stationär werden. Das ist nah genug, um auch am Tag bei 6-7 ° weitere leichte Regenschauer abzubekommen. Nachmittags beginnt die Front, wieder zurück nach Südwesten zu ziehen. Das Skandinavienhoch ist so stark, dass seine Nordostströmung gegen die Südwestströmung des Ostatlantiktiefs obsiegt. Es gibt weiteren Regen, der abends in Schneeregen übergeht. Gegen 22 Uhr soll die Temperatur bei uns den Gefrierpunkt unterschreiten. Der Niederschlag geht endgültig in Pulverschnee über. Am Samstagmorgen liegt eine dünne Schneedecke.
Samstag: Mittags liegt die Front über Süddeutschland. Die Kaltluft hat uns geflutet. Bei Dauerfrost müssen wir zeitweise mit leichtem Schneefall rechnen. Es wird glatt auf den Straßen. Am späten Nachmittag hört es wohl auf zu schneien. Es weht dann ein eisiger Nordostwind. Wer draußen zu tun hat, sollte sich dagegen schützen. Nachts - 2 °, am Tag - 1 °.
Sonntag beherrscht uns das Hoch, das von Island bis nach Russland reicht, mit für Mitte März sehr kalter Luft. Es bleibt niederschlagsfrei. Nachts - 4 ° bis - 6 °, am Tag 1 °. Die Sonne scheint vom oft wolkenarmen Himmel.
Montag wird es nachts bitterkalt, etwa - 8 °. Es kommt darauf an, ob eine geschlossene Schneedecke liegt. Sie führt zu starker Ausstrahlung und damit Abkühlung bei klarer Nacht. Am Tag wird es bei strahlender Sonne knapp 5 °.
Glaskugelbereich: Die Hochdrucklage mit niederschlagsarmem, oft sonnigem und kaltem Wetter hält noch bis zum 21. oder 22.3. an.
Zu warm gegenüber dem langjährigen Mittel von 4,5 °, aber das Mittel seit 2000 genau getroffen: 5,3 ° ist die Durchschnittstemperatur der ersten Monatshälfte des März.
Deutlich zu trocken: Bisher sind 25 mm Regen gefallen. Das Monatssoll beträgt 70 mm. Wir haben also erst 36 % erreicht.
Normale Sonnenscheindauer: Bisher schien die Sonne 71:23 Stunden. Der Durchschnitt seit dem Bestehen der Wetterstation Hemer im Jahr 2002 liegt bei 134 Stunden. Wir haben also 53 % des Solls erreicht.
Menden heute:
Das war der schönste Tag der Woche. Bis 14:30 Uhr schien die Sonne. Danach verdichteten sich langsam die Wolken der von Südwesten hereinziehenden Mischfront. Seit 22 Uhr regnet es.
Es war 13,0 ° warm. Damit gehören wir mal wieder zu den wärmeren Stationen in NRW. Spitzenwert in NRW Duisburg mit 13,7 °. Neheim und Hemer sind mit 12,6 ° auch vorn mit dabei.
Tageshöchsttemperatur: 13,0 °
Tagestiefsttemperatur: 1,9 °
Tagesmitteltemperatur: 6,9 °
Sonnenscheindauer: 7:42 Stunden
Regen: 4,0 mm
Entwicklung:
Freitag: Die Front zieht nur sehr langsam nach Nordosten. Es regnet in der Nacht zeitweise weiter. Morgen früh soll die Front über Niedersachsen stationär werden. Das ist nah genug, um auch am Tag bei 6-7 ° weitere leichte Regenschauer abzubekommen. Nachmittags beginnt die Front, wieder zurück nach Südwesten zu ziehen. Das Skandinavienhoch ist so stark, dass seine Nordostströmung gegen die Südwestströmung des Ostatlantiktiefs obsiegt. Es gibt weiteren Regen, der abends in Schneeregen übergeht. Gegen 22 Uhr soll die Temperatur bei uns den Gefrierpunkt unterschreiten. Der Niederschlag geht endgültig in Pulverschnee über. Am Samstagmorgen liegt eine dünne Schneedecke.
Samstag: Mittags liegt die Front über Süddeutschland. Die Kaltluft hat uns geflutet. Bei Dauerfrost müssen wir zeitweise mit leichtem Schneefall rechnen. Es wird glatt auf den Straßen. Am späten Nachmittag hört es wohl auf zu schneien. Es weht dann ein eisiger Nordostwind. Wer draußen zu tun hat, sollte sich dagegen schützen. Nachts - 2 °, am Tag - 1 °.
Sonntag beherrscht uns das Hoch, das von Island bis nach Russland reicht, mit für Mitte März sehr kalter Luft. Es bleibt niederschlagsfrei. Nachts - 4 ° bis - 6 °, am Tag 1 °. Die Sonne scheint vom oft wolkenarmen Himmel.
Montag wird es nachts bitterkalt, etwa - 8 °. Es kommt darauf an, ob eine geschlossene Schneedecke liegt. Sie führt zu starker Ausstrahlung und damit Abkühlung bei klarer Nacht. Am Tag wird es bei strahlender Sonne knapp 5 °.
Glaskugelbereich: Die Hochdrucklage mit niederschlagsarmem, oft sonnigem und kaltem Wetter hält noch bis zum 21. oder 22.3. an.
Mittwoch, 14. März 2018
14. März 2018
Menden heute:
Um drei Uhr heute Nacht war der Dauerregen vorbei. Am Mittag hatte sich die Sonne endgültig durchgesetzt. Die vom Skandinavienhoch ausgehende Hochdruckbrücke in Richtung Italien sorgte für weitgehende Wolkenauflösung.
Tageshöchsttemperatur: 10,3 °
Tagestiefsttemperatur: 1,8 ° (23:45 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 5,3 °
Sonnenscheindauer: 5:08 Stunden
Regen: 1,1 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Die Hochdruckbrücke baut sich etwas schneller ab als gestern gedacht. Richtig schön ist es nur heute Nacht, was zu kräftiger Abkühlung führt und am Donnerstagvormittag. Gegen Mittag ziehen die ersten noch hohen Wolken heran. Sie werden im Laufe des Nachmittags dichter und je nach Wettermodell regnet es bereits am Abend oder erst in der Nacht. Voraussichtlich kommt nicht viel Regen herunter. Die Unsicherheit ist aber noch groß. Es kommt darauf an, ob die vom Ostatlantiktief ausgehende Mischfront uns erreicht oder bereits über dem Bergischen Land rückläufig wird, d.h. wieder langsam nach Westen zieht. Maßgeblich dafür ist die Kraft des Skandinavienhochs. Nachts 1-2 °, am Tag 13 °. Der Südostwind kann zeitweise aufleben.
Freitag: Die Luftmassengrenze zwischen warmer Atlantikluft und kalter Festlandsluft soll etwa am Main liegen. Wir sind noch nicht in der Frostluft. Allerdings dürfte es in der Nähe der Luftmassengrenze zeitweilige Niederschläge geben, die meist noch als Regen, möglicherweise auch als Schneeregen fallen. Die Temperatur ist nicht leicht vorherzusagen. Nachts ist es noch 6 °. Am Tag könnte es bereits kälter werden. Das ist aber unsicher. Wahrscheinlich geht es erst am Abend mit der Temperatur bergab. Gegen Mitternacht wird der Gefrierpunkt unterschritten. Sollte es dann Niederschläge geben (das ist nicht unwahrscheinlich), fallen sie als Schnee. Am Samstagfrüh könnte es eine dünne weiße Überraschung geben.
Samstag flutet uns die Kaltluft. Es gibt voraussichtlich Dauerfrost. Nachts - 4 °, am Tag 0 °. Viel Schnee wird nicht fallen. Schauer sind aber den ganzen Tag möglich. Nachts reißen die Wolken zeitweise auf.
Sonntag hat die Kaltluft den Atlantik und Ostengland erreicht. Wir liegen auf der Südseite des kräftigen Hochs, das von Schottland bis nach Russland reicht. Nachts wird es mit - 7 ° richtig kalt. Am Tag schafft es die Sonne bei immer noch schneidendem Nordostwind auf 2 °. Ein sonniger Wintertag.
Glaskugelbereich: Montag bis Mittwoch bleibt es unter Hochdruckeinfluss trocken mit mäßigem Nachtfrost. Die Sonne kann sich vor allem Montag und Dienstag gut in Szene setzen. Erst nach Frühlingsanfang geht der Märzwinter langsam zu Ende.
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Um drei Uhr heute Nacht war der Dauerregen vorbei. Am Mittag hatte sich die Sonne endgültig durchgesetzt. Die vom Skandinavienhoch ausgehende Hochdruckbrücke in Richtung Italien sorgte für weitgehende Wolkenauflösung.
Tageshöchsttemperatur: 10,3 °
Tagestiefsttemperatur: 1,8 ° (23:45 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 5,3 °
Sonnenscheindauer: 5:08 Stunden
Regen: 1,1 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Die Hochdruckbrücke baut sich etwas schneller ab als gestern gedacht. Richtig schön ist es nur heute Nacht, was zu kräftiger Abkühlung führt und am Donnerstagvormittag. Gegen Mittag ziehen die ersten noch hohen Wolken heran. Sie werden im Laufe des Nachmittags dichter und je nach Wettermodell regnet es bereits am Abend oder erst in der Nacht. Voraussichtlich kommt nicht viel Regen herunter. Die Unsicherheit ist aber noch groß. Es kommt darauf an, ob die vom Ostatlantiktief ausgehende Mischfront uns erreicht oder bereits über dem Bergischen Land rückläufig wird, d.h. wieder langsam nach Westen zieht. Maßgeblich dafür ist die Kraft des Skandinavienhochs. Nachts 1-2 °, am Tag 13 °. Der Südostwind kann zeitweise aufleben.
Freitag: Die Luftmassengrenze zwischen warmer Atlantikluft und kalter Festlandsluft soll etwa am Main liegen. Wir sind noch nicht in der Frostluft. Allerdings dürfte es in der Nähe der Luftmassengrenze zeitweilige Niederschläge geben, die meist noch als Regen, möglicherweise auch als Schneeregen fallen. Die Temperatur ist nicht leicht vorherzusagen. Nachts ist es noch 6 °. Am Tag könnte es bereits kälter werden. Das ist aber unsicher. Wahrscheinlich geht es erst am Abend mit der Temperatur bergab. Gegen Mitternacht wird der Gefrierpunkt unterschritten. Sollte es dann Niederschläge geben (das ist nicht unwahrscheinlich), fallen sie als Schnee. Am Samstagfrüh könnte es eine dünne weiße Überraschung geben.
Samstag flutet uns die Kaltluft. Es gibt voraussichtlich Dauerfrost. Nachts - 4 °, am Tag 0 °. Viel Schnee wird nicht fallen. Schauer sind aber den ganzen Tag möglich. Nachts reißen die Wolken zeitweise auf.
Sonntag hat die Kaltluft den Atlantik und Ostengland erreicht. Wir liegen auf der Südseite des kräftigen Hochs, das von Schottland bis nach Russland reicht. Nachts wird es mit - 7 ° richtig kalt. Am Tag schafft es die Sonne bei immer noch schneidendem Nordostwind auf 2 °. Ein sonniger Wintertag.
Glaskugelbereich: Montag bis Mittwoch bleibt es unter Hochdruckeinfluss trocken mit mäßigem Nachtfrost. Die Sonne kann sich vor allem Montag und Dienstag gut in Szene setzen. Erst nach Frühlingsanfang geht der Märzwinter langsam zu Ende.
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13. März 2018
Menden heute:
Langsam zog der Trog des Tiefs, das sich von Dänemark nach St. Petersburg verlagerte, über uns hinweg. Er hat im Satellitenbild die Form eines Tiefdruckwirbels angenommen. Es regnete den ganzen Tag fast ununterbrochen, allerdings meist nur leicht, von 15-17 Uhr auch mal kräftiger. Erst in der zweiten Nachthälfte wird es abtrocknen.
Tageshöchsttemperatur: 8,3 ° (0:00 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: 3,7 ° (20:10 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 6,3 °
Sonnenscheindauer: 3 Minuten
Regen: 8,0 mm (Hemer 13,7 mm, Remscheid 29,0 mm, Meinerzhagen 27,0 mm)
Entwicklung:
Mittwoch baut sich in 5 km Höhe ein Hochkeil über uns auf. Auch am Boden steigt der Luftdruck und es bildet sich eine Hochdruckbrücke von Nord nach Süd über Deutschland. So lockern morgen früh die Wolken langsam auf. Am Nachmittag ist es wolkig bis heiter. Den ganzen Tag bleibt es trocken. Nachts 4 °, am Tag 10 °.
Donnerstag wird der schönste Tag der Woche. Der Höhenrücken bleibt erhalten, auch wenn das Bodenhoch schon auf der Wetterkarte verschwindet. Es ist heiter, nachmittags wolkig und trocken. Abends kommt von Westen eine Mischfront auf das Sauerland zu. Gleichzeitig kräftigt sich das Skandinavienhoch. Die Modelle streiten sich noch, ob es bei uns regnet oder ob die Front rückläufig wird und wir nichts abbekommen. Nachts bei Aufklaren 1 °, am Tag kann es 14 ° warm werden.
Freitag verlagert sich das Skandinavienhoch etwas nach Westen und kräftigt sich weiter. Wir bekommen eine High over Low-Lage mit tiefem Druck südlich von uns. So dreht die Strömung auf Ost bis Nordost und es wird ziemlich kalte Luft aus dem Ostseeraum zu uns geführt. Es ist bedeckt. Viel Regen oder Schneeregen gibt es wohl nicht. Tags und nachts ist es etwa 5 °. Abends kommt noch kältere Luft zu uns. Sie ist aber wahrscheinlich trockener und es gibt noch keinen Schnee.
Samstag hat uns die Kaltluft geflutet. An der High over Low-Lage ändert sich nichts. So bleibt es bei der östlichen Strömung. Nachts wird es frostig, etwa - 4 °. Am Tag wird es kaum wärmer als 1 °. Nach der deutschen und europäischen Version schneit es zeitweise, nach der amerikanischen bleibt es weitgehend trocken. Morgen wissen wir mehr. Wir sollten uns jedenfalls auf Schnee räumen einstellen.
Glaskugelbereich: Von Sonntag bis Dienstag soll es viel Sonne geben. Das Skandinavienhoch sorgt aber für eiskalte Nächte. Auch tagsüber bleibt es für die Jahreszeit deutlich zu kalt. Das Diagramm mit 20 Rechenläufen des amerikanischen Wetterdienstes sagt für Menden bis zum Monatsende deutlich zu kaltes, aber relativ niederschlagsarmes Wetter voraus. Die angegebene Temperatur bezieht sich auf die Höhe mit einem Luftdruck von 850 hPa, das sind etwa 1500 m. Bei uns ist es je nach Feuchtegehalt der Luft etwa 10-12 ° wärmer als in 1500 m.
Langsam zog der Trog des Tiefs, das sich von Dänemark nach St. Petersburg verlagerte, über uns hinweg. Er hat im Satellitenbild die Form eines Tiefdruckwirbels angenommen. Es regnete den ganzen Tag fast ununterbrochen, allerdings meist nur leicht, von 15-17 Uhr auch mal kräftiger. Erst in der zweiten Nachthälfte wird es abtrocknen.
Tageshöchsttemperatur: 8,3 ° (0:00 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: 3,7 ° (20:10 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 6,3 °
Sonnenscheindauer: 3 Minuten
Regen: 8,0 mm (Hemer 13,7 mm, Remscheid 29,0 mm, Meinerzhagen 27,0 mm)
Entwicklung:
Mittwoch baut sich in 5 km Höhe ein Hochkeil über uns auf. Auch am Boden steigt der Luftdruck und es bildet sich eine Hochdruckbrücke von Nord nach Süd über Deutschland. So lockern morgen früh die Wolken langsam auf. Am Nachmittag ist es wolkig bis heiter. Den ganzen Tag bleibt es trocken. Nachts 4 °, am Tag 10 °.
Donnerstag wird der schönste Tag der Woche. Der Höhenrücken bleibt erhalten, auch wenn das Bodenhoch schon auf der Wetterkarte verschwindet. Es ist heiter, nachmittags wolkig und trocken. Abends kommt von Westen eine Mischfront auf das Sauerland zu. Gleichzeitig kräftigt sich das Skandinavienhoch. Die Modelle streiten sich noch, ob es bei uns regnet oder ob die Front rückläufig wird und wir nichts abbekommen. Nachts bei Aufklaren 1 °, am Tag kann es 14 ° warm werden.
Freitag verlagert sich das Skandinavienhoch etwas nach Westen und kräftigt sich weiter. Wir bekommen eine High over Low-Lage mit tiefem Druck südlich von uns. So dreht die Strömung auf Ost bis Nordost und es wird ziemlich kalte Luft aus dem Ostseeraum zu uns geführt. Es ist bedeckt. Viel Regen oder Schneeregen gibt es wohl nicht. Tags und nachts ist es etwa 5 °. Abends kommt noch kältere Luft zu uns. Sie ist aber wahrscheinlich trockener und es gibt noch keinen Schnee.
Samstag hat uns die Kaltluft geflutet. An der High over Low-Lage ändert sich nichts. So bleibt es bei der östlichen Strömung. Nachts wird es frostig, etwa - 4 °. Am Tag wird es kaum wärmer als 1 °. Nach der deutschen und europäischen Version schneit es zeitweise, nach der amerikanischen bleibt es weitgehend trocken. Morgen wissen wir mehr. Wir sollten uns jedenfalls auf Schnee räumen einstellen.
Glaskugelbereich: Von Sonntag bis Dienstag soll es viel Sonne geben. Das Skandinavienhoch sorgt aber für eiskalte Nächte. Auch tagsüber bleibt es für die Jahreszeit deutlich zu kalt. Das Diagramm mit 20 Rechenläufen des amerikanischen Wetterdienstes sagt für Menden bis zum Monatsende deutlich zu kaltes, aber relativ niederschlagsarmes Wetter voraus. Die angegebene Temperatur bezieht sich auf die Höhe mit einem Luftdruck von 850 hPa, das sind etwa 1500 m. Bei uns ist es je nach Feuchtegehalt der Luft etwa 10-12 ° wärmer als in 1500 m.
Montag, 12. März 2018
12. März 2018
Menden heute:
Die Front hatte sich etwas verspätet. So gab es die schwachen Schauer erst am Vormittag. Danach war es wechselnd wolkig mit kurzen Auflockerungen und bis zum Abend trocken. Gegen 18 Uhr und 23 Uhr folgte jeweils noch ein Schauer.
Wir liegen im Bereich eines Tiefs, das von Danzig bis nach Cornwall reicht. Sein westlicher Kern setzt sich heute Abend in unsere Richtung in Bewegung.
Tageshöchsttemperatur: 14,6 °
Tagestiefsttemperatur: 8,2 °
Tagesmitteltemperatur: 10,3 °
Sonnenscheindauer: 1:46 Stunden
Regen: 1,0 mm
Entwicklung:
Dienstag: Nachts schwenkt der Westteil des Tiefs als Trog langsam zu uns heran. Er überquert uns am frühen Nachmittag. Schon in den frühen Morgenstunden beginnt es zunächst leicht, dann etwas stärker oft schauerartig zu regnen. Nachmittags sind die Schauer am kräftigsten. Bereits im Laufe der Nacht geht die Temperatur langsam zurück. Dieser Trend hält den ganzen Tag an. So ist es nachmittags kälter als nach Mitternacht. Die Sonne sehen wir nicht. Nachts 8 °, mittags 8 °.
Mittwoch: Nach Abzug des Trogs verbindet sich das Skandinavienhoch vorübergehend mit dem Mittelmeerhoch. Wir liegen inmitten dieser Hochdruckbrücke. So hört es bereits nachts auf zu regnen. Die Sonne hat es schwer mit der feuchtkalten Luft. Erst mittags oder nachmittags kann sie sich langsam durchsetzen. Nachts 4 °, am Tag 10 °.
Donnerstag hält uns das Skandinavienhoch zunächst noch das immer näher kommende Ostatlantiktief
von uns fern. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Nachts bei Aufklaren nur 1 °, am Tag schafft es die doch jetzt immer höher steigende Sonne, die Temperatur auf fast 15 ° anzuheben. Nachmittags werden die Wolken vor der heranziehenden Mischfront des Tiefs dichter. Am späten Abend kann es etwas regnen.
Freitag: Die Front kommt gegen das Skandinavienhoch nicht an. Sie wird bei uns rückläufig, das heißt wieder nach Westen gedrückt, wo sie herkommt. So haben wir zweimal was von ihr. Es ist stark bewölkt und gelegentlich regnet es. Es wird durch die von Nordosten langsam einsickernde Kaltluft deutlich kälter als Donnerstag. Nachts 4 °, an Tag 8 °.
Glaskugelbereich: Wer hätte gedacht, dass es so schnell wieder so kalt werden könnte. Das Skandinavienhoch besiegt das Atlantiktief. Vor allem nach dem Modell der Europäer kommt eine zum Teil nördliche Strömung in Gang. Möglicherweise schneit es am Samstag. Das kalte Wetter soll bis Mittwoch anhalten. Tagsüber wird es wohl frostfrei bleiben, nachts geht es bis etwa - 5 ° herunter.
Die Front hatte sich etwas verspätet. So gab es die schwachen Schauer erst am Vormittag. Danach war es wechselnd wolkig mit kurzen Auflockerungen und bis zum Abend trocken. Gegen 18 Uhr und 23 Uhr folgte jeweils noch ein Schauer.
Wir liegen im Bereich eines Tiefs, das von Danzig bis nach Cornwall reicht. Sein westlicher Kern setzt sich heute Abend in unsere Richtung in Bewegung.
Tageshöchsttemperatur: 14,6 °
Tagestiefsttemperatur: 8,2 °
Tagesmitteltemperatur: 10,3 °
Sonnenscheindauer: 1:46 Stunden
Regen: 1,0 mm
Entwicklung:
Dienstag: Nachts schwenkt der Westteil des Tiefs als Trog langsam zu uns heran. Er überquert uns am frühen Nachmittag. Schon in den frühen Morgenstunden beginnt es zunächst leicht, dann etwas stärker oft schauerartig zu regnen. Nachmittags sind die Schauer am kräftigsten. Bereits im Laufe der Nacht geht die Temperatur langsam zurück. Dieser Trend hält den ganzen Tag an. So ist es nachmittags kälter als nach Mitternacht. Die Sonne sehen wir nicht. Nachts 8 °, mittags 8 °.
Mittwoch: Nach Abzug des Trogs verbindet sich das Skandinavienhoch vorübergehend mit dem Mittelmeerhoch. Wir liegen inmitten dieser Hochdruckbrücke. So hört es bereits nachts auf zu regnen. Die Sonne hat es schwer mit der feuchtkalten Luft. Erst mittags oder nachmittags kann sie sich langsam durchsetzen. Nachts 4 °, am Tag 10 °.
Donnerstag hält uns das Skandinavienhoch zunächst noch das immer näher kommende Ostatlantiktief
von uns fern. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Nachts bei Aufklaren nur 1 °, am Tag schafft es die doch jetzt immer höher steigende Sonne, die Temperatur auf fast 15 ° anzuheben. Nachmittags werden die Wolken vor der heranziehenden Mischfront des Tiefs dichter. Am späten Abend kann es etwas regnen.
Freitag: Die Front kommt gegen das Skandinavienhoch nicht an. Sie wird bei uns rückläufig, das heißt wieder nach Westen gedrückt, wo sie herkommt. So haben wir zweimal was von ihr. Es ist stark bewölkt und gelegentlich regnet es. Es wird durch die von Nordosten langsam einsickernde Kaltluft deutlich kälter als Donnerstag. Nachts 4 °, an Tag 8 °.
Glaskugelbereich: Wer hätte gedacht, dass es so schnell wieder so kalt werden könnte. Das Skandinavienhoch besiegt das Atlantiktief. Vor allem nach dem Modell der Europäer kommt eine zum Teil nördliche Strömung in Gang. Möglicherweise schneit es am Samstag. Das kalte Wetter soll bis Mittwoch anhalten. Tagsüber wird es wohl frostfrei bleiben, nachts geht es bis etwa - 5 ° herunter.
Sonntag, 11. März 2018
11. März 2018
Menden heute:
Kein Regen im Warmsektor, obwohl Schauercluster öfter auf dem Weg zu uns waren. Sie haben uns nicht erreicht oder sind vorbeigezogen. Es war wechselnd, meist stark bewölkt und um die Mittagszeit windig. Der Sauerlandföhn sorgte wieder dafür, dass viele Wetterstationen nördlich der Berge wieder im Spitzenfeld der Temperaturen lagen.
Tageshöchsttemperatur: 15,7 °
Tagestiefsttemperatur: 7,3 °
Tagesmitteltemperatur: 11,7 °
Sonnenscheindauer: 1:31 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Montag: Heute Nacht zieht die Kaltfront des Nordseetiefs über uns hinweg. Vor allem in der zweiten Nachthälfte und morgen Früh ist mit Schauern zu rechnen. Ab dem späteren Vormittag kann es gelegentlich auflockern und es bleibt weitgehend trocken. Abends kommt uns der Trog eines kleinen Tiefs über den Niederlanden immer näher. In der Nacht beginnt es anhaltend zu regnen. Nachts 7 °, am Tag 15 °.
Dienstag überquert uns der Trog langsam. Es regnet weiter und es kommt eine ganze Menge Niederschlag zusammen. Dabei wird es mit nachts 7 ° und am Tag 8 ° deutlich kälter.
Mittwoch baut sich in der feuchten Meeresluft ein schwaches Hochdruckgebiet auf. Es versucht, die Wolken aufzulockern. Das gelingt gelegentlich ganz gut. Regen gibt es nicht mehr. Nachts bei Aufklaren 4 °, am Tag 11 °
Donnerstag hält das kräftige Skandinavienhoch das neue Tief westlich von Irland auf Abstand. Bei oft etwas auflebendem Südostwind gibt es einen schönen Tag mit reichlich Sonne. Nachts nur 2 ° wegen der wenigen Wolken. Am Tag je nach Föhnunterstützung 14-16 °.
Glaskugelbereich: Gestern habe ich vom bevorstehenden Kampf des Skandinavienhochs gegen das Ostatlantiktief geschrieben. Heute sieht es so aus, als könne das Skandinavienhoch die Oberhand gewinnen. Das deutet auf Tage mit einigen Sonnenstunden, wenig Regen und Temperaturen etwas über 10 ° hin.
Kein Regen im Warmsektor, obwohl Schauercluster öfter auf dem Weg zu uns waren. Sie haben uns nicht erreicht oder sind vorbeigezogen. Es war wechselnd, meist stark bewölkt und um die Mittagszeit windig. Der Sauerlandföhn sorgte wieder dafür, dass viele Wetterstationen nördlich der Berge wieder im Spitzenfeld der Temperaturen lagen.
Tageshöchsttemperatur: 15,7 °
Tagestiefsttemperatur: 7,3 °
Tagesmitteltemperatur: 11,7 °
Sonnenscheindauer: 1:31 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Montag: Heute Nacht zieht die Kaltfront des Nordseetiefs über uns hinweg. Vor allem in der zweiten Nachthälfte und morgen Früh ist mit Schauern zu rechnen. Ab dem späteren Vormittag kann es gelegentlich auflockern und es bleibt weitgehend trocken. Abends kommt uns der Trog eines kleinen Tiefs über den Niederlanden immer näher. In der Nacht beginnt es anhaltend zu regnen. Nachts 7 °, am Tag 15 °.
Dienstag überquert uns der Trog langsam. Es regnet weiter und es kommt eine ganze Menge Niederschlag zusammen. Dabei wird es mit nachts 7 ° und am Tag 8 ° deutlich kälter.
Mittwoch baut sich in der feuchten Meeresluft ein schwaches Hochdruckgebiet auf. Es versucht, die Wolken aufzulockern. Das gelingt gelegentlich ganz gut. Regen gibt es nicht mehr. Nachts bei Aufklaren 4 °, am Tag 11 °
Donnerstag hält das kräftige Skandinavienhoch das neue Tief westlich von Irland auf Abstand. Bei oft etwas auflebendem Südostwind gibt es einen schönen Tag mit reichlich Sonne. Nachts nur 2 ° wegen der wenigen Wolken. Am Tag je nach Föhnunterstützung 14-16 °.
Glaskugelbereich: Gestern habe ich vom bevorstehenden Kampf des Skandinavienhochs gegen das Ostatlantiktief geschrieben. Heute sieht es so aus, als könne das Skandinavienhoch die Oberhand gewinnen. Das deutet auf Tage mit einigen Sonnenstunden, wenig Regen und Temperaturen etwas über 10 ° hin.
Samstag, 10. März 2018
10. März 2018
Menden:
Nicht nur am Mendener Wetter interessiert, mache ich mir Gedanken über zwei aktuelle Diskussionen: den möglichen Antrag, die Josefschule als katholische Bekenntnisschule aufzugeben und die Gefährlichkeit des Spielgeräts "Dampfwalze" auf dem Spielplatz im Lahrfeld.
Sie haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam, erzeugen aber ähnliche Reflexe.
Die Josefschule war immer schon eine katholische Grundschule. Ganz früher war das Leben einfach: Katholische Kinder in die Josefschule, evangelische Kinder in die Hindenburgschule an der Papenhausenstraße. In Menden gab es etwa zwei Drittel katholische und ein Drittel evangelische Kinder. Andere gab es irgendwie nicht. Später war es nicht so schlecht, sein Kind in einer Bekenntnisschule anzumelden. Muslime und damit Ausländer gab es dort nicht so viele. Darüber wurde von Eltern und Schule nicht großartig gesprochen.
Heute kommen alle. Den Eltern ist ein kurzer Schulweg wichtig. Sie haben es bisher weitgehend klaglos hingenommen, dass ihre Kinder katholischen Religionsunterricht erhielten, auch wenn sie nicht katholisch waren. Die Zahlen heute sprechen aber eine eindeutige Sprache. De facto ist die Josefschule keine katholische Schule mehr. Als ehemaliger Schüler dieser Schule und Vater zweier Kinder, die diese Schule besucht haben, fällt es nicht so leicht, die Fakten bis an ihr juristisches Ende zu denken: eine ganz normale städtische Grundschule.
Ähnlich ist es mit der Dampfwalze. Generationen von Kindern haben auf ihr gespielt, Straßen gewalzt oder einfach nur geklettert. Der eine oder andere hat sich vielleicht an einer nicht DIN-konformen Kante verletzt. Eine anderere ist von einer so nicht erkennbaren Gefahr in den Sand gefallen und ist dabei noch mit dem Bein an einer Metallecke vorbeigeschrammt. Der TÜV jedenfalls sieht solche verdeckten Gefahrenstellen und lehnt sein Zertifikat ab. Spätestens jetzt bleibt der Stadt nichts anderes übrig, als zu handeln. Auch das Jugendamt möchte die Kinder nicht zu Weicheiern machen. Doch auch hier müssen die Fakten bis an ihr juristisches Ende gedacht werden: Verletzt sich das Kind eines Vaters, der gerade noch auf Facebook die Weichei-These vertreten hat, an dieser Dampfwalze, wird er oder letztlich seine Krankenkasse die Stadt auf Schadensersatz und eventuell Schmerzensgeld verklagen und den Prozess wegen des fehlenden TÜV-Zertifikats gewinnen. Je nach Schwere der Verletzung kann der/die Verantwortliche im Rathaus auch noch ein Strafverfahren wegen fahrlässiger oder vorsätzlicher Körperverletzung erwarten.
Das Wetter in Menden:
Rückblick: Die Sonne meinte es in der ersten Märzdekade gut mit uns. Sie schien 55 Stunden und 13 Minuten. Das sind 41 % der normalen Märzsonnenscheindauer von 134 Stunden.
Heute führte ein umfangreiches Tief über dem Ostatlantik sehr milde, aber auch feuchte Biskayaluft zu uns. Es war wechselnd, oft stärker bewölkt. Der Regen blieb auf die Nacht beschränkt. Vor allem um die Mittagszeit setzte sich die Sonne ganz gut durch.
Tageshöchsttemperatur: 16,3 °
Tagestiefsttemperatur: 5,9 °
Sonnenscheindauer: 3:02 Stunden
Regen: 1,8 mm
Entwicklung:
Sonntag: Wir bleiben im Warmsektor des Tiefs. Die jeder Warmfront folgende Kaltfront lässt sich bis morgen Abend Zeit. So wird das Wetter wieder ähnlich wie heute. Es ist wechselnd wolkig mit einigen Auflockerungen und weitgehend trocken. Ein Schauer ist nicht auszuschließen. Nachts 8 °, am Tag 17 °.
Montag: Wir liegen mitten im Tiefdruckkomplex, aber irgendwie zwischen allen Fronten. Wieder wird es kaum Regen geben. Wieder scheint die Sonne hin und wieder. Die Strömung dreht aber langsam auf Südwest und die herangeführte Luftmasse ist nicht mehr ganz so warm: nachts 7 °, am Tag 15 °,
Dienstagnacht überquert uns das Tief mit seinen Ausläufern. Vor allem nachts regnet es langanhaltend und ergiebig. Aber auch am Tag bleibt es nass. Auf der Rückseite des Tiefs wird kühle Meeresluft von der Nordsee zu uns geführt. Tagsüber wird es kaum wärmer als nachts: 7 °.
Mittwoch: Zwischen dem abziehenden Tief und einem neuen Tief westlich von Irland breitet sich ein Hochkeil von Süden her über Deutschland aus. Die Nordseeluft ist so leicht nicht zu verdrängen und zu verdunsten. So scheint die Sonne nicht den ganzen Tag, aber zeitweise wird sie die Wolken durchbrechen. Sie wird die kühle Luft - nachts nur 3 ° - auf 11 ° nachmittags erwärmen.
Glaskugelbereich: Der Kampf zwischen dem Skandinavienhoch und dem ostatlantischen Tiefdrucksystem wird jeden Tag neu ausgetragen. Zunächst bleibt es wärmer als im langjährigen Mittel.
Nicht nur am Mendener Wetter interessiert, mache ich mir Gedanken über zwei aktuelle Diskussionen: den möglichen Antrag, die Josefschule als katholische Bekenntnisschule aufzugeben und die Gefährlichkeit des Spielgeräts "Dampfwalze" auf dem Spielplatz im Lahrfeld.
Sie haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam, erzeugen aber ähnliche Reflexe.
Die Josefschule war immer schon eine katholische Grundschule. Ganz früher war das Leben einfach: Katholische Kinder in die Josefschule, evangelische Kinder in die Hindenburgschule an der Papenhausenstraße. In Menden gab es etwa zwei Drittel katholische und ein Drittel evangelische Kinder. Andere gab es irgendwie nicht. Später war es nicht so schlecht, sein Kind in einer Bekenntnisschule anzumelden. Muslime und damit Ausländer gab es dort nicht so viele. Darüber wurde von Eltern und Schule nicht großartig gesprochen.
Heute kommen alle. Den Eltern ist ein kurzer Schulweg wichtig. Sie haben es bisher weitgehend klaglos hingenommen, dass ihre Kinder katholischen Religionsunterricht erhielten, auch wenn sie nicht katholisch waren. Die Zahlen heute sprechen aber eine eindeutige Sprache. De facto ist die Josefschule keine katholische Schule mehr. Als ehemaliger Schüler dieser Schule und Vater zweier Kinder, die diese Schule besucht haben, fällt es nicht so leicht, die Fakten bis an ihr juristisches Ende zu denken: eine ganz normale städtische Grundschule.
Ähnlich ist es mit der Dampfwalze. Generationen von Kindern haben auf ihr gespielt, Straßen gewalzt oder einfach nur geklettert. Der eine oder andere hat sich vielleicht an einer nicht DIN-konformen Kante verletzt. Eine anderere ist von einer so nicht erkennbaren Gefahr in den Sand gefallen und ist dabei noch mit dem Bein an einer Metallecke vorbeigeschrammt. Der TÜV jedenfalls sieht solche verdeckten Gefahrenstellen und lehnt sein Zertifikat ab. Spätestens jetzt bleibt der Stadt nichts anderes übrig, als zu handeln. Auch das Jugendamt möchte die Kinder nicht zu Weicheiern machen. Doch auch hier müssen die Fakten bis an ihr juristisches Ende gedacht werden: Verletzt sich das Kind eines Vaters, der gerade noch auf Facebook die Weichei-These vertreten hat, an dieser Dampfwalze, wird er oder letztlich seine Krankenkasse die Stadt auf Schadensersatz und eventuell Schmerzensgeld verklagen und den Prozess wegen des fehlenden TÜV-Zertifikats gewinnen. Je nach Schwere der Verletzung kann der/die Verantwortliche im Rathaus auch noch ein Strafverfahren wegen fahrlässiger oder vorsätzlicher Körperverletzung erwarten.
Das Wetter in Menden:
Rückblick: Die Sonne meinte es in der ersten Märzdekade gut mit uns. Sie schien 55 Stunden und 13 Minuten. Das sind 41 % der normalen Märzsonnenscheindauer von 134 Stunden.
Heute führte ein umfangreiches Tief über dem Ostatlantik sehr milde, aber auch feuchte Biskayaluft zu uns. Es war wechselnd, oft stärker bewölkt. Der Regen blieb auf die Nacht beschränkt. Vor allem um die Mittagszeit setzte sich die Sonne ganz gut durch.
Tageshöchsttemperatur: 16,3 °
Tagestiefsttemperatur: 5,9 °
Sonnenscheindauer: 3:02 Stunden
Regen: 1,8 mm
Entwicklung:
Sonntag: Wir bleiben im Warmsektor des Tiefs. Die jeder Warmfront folgende Kaltfront lässt sich bis morgen Abend Zeit. So wird das Wetter wieder ähnlich wie heute. Es ist wechselnd wolkig mit einigen Auflockerungen und weitgehend trocken. Ein Schauer ist nicht auszuschließen. Nachts 8 °, am Tag 17 °.
Montag: Wir liegen mitten im Tiefdruckkomplex, aber irgendwie zwischen allen Fronten. Wieder wird es kaum Regen geben. Wieder scheint die Sonne hin und wieder. Die Strömung dreht aber langsam auf Südwest und die herangeführte Luftmasse ist nicht mehr ganz so warm: nachts 7 °, am Tag 15 °,
Dienstagnacht überquert uns das Tief mit seinen Ausläufern. Vor allem nachts regnet es langanhaltend und ergiebig. Aber auch am Tag bleibt es nass. Auf der Rückseite des Tiefs wird kühle Meeresluft von der Nordsee zu uns geführt. Tagsüber wird es kaum wärmer als nachts: 7 °.
Mittwoch: Zwischen dem abziehenden Tief und einem neuen Tief westlich von Irland breitet sich ein Hochkeil von Süden her über Deutschland aus. Die Nordseeluft ist so leicht nicht zu verdrängen und zu verdunsten. So scheint die Sonne nicht den ganzen Tag, aber zeitweise wird sie die Wolken durchbrechen. Sie wird die kühle Luft - nachts nur 3 ° - auf 11 ° nachmittags erwärmen.
Glaskugelbereich: Der Kampf zwischen dem Skandinavienhoch und dem ostatlantischen Tiefdrucksystem wird jeden Tag neu ausgetragen. Zunächst bleibt es wärmer als im langjährigen Mittel.
09. März 2018
Menden heute:
Das Tief über Südskandinavien hat heute sein Leben beendet. Vor der Warmfront des neuen atlantischen Tiefdruckgebietes war es bei uns wechselnd wolkig. Regen gab es zunächst kaum. Heute Abend zog die Warmfront mit zum Teil heftigem Regen von Südwesten nach NRW herein und es begann auch bei uns zu regnen.
Tageshöchsttemperatur: 11,0 Grad
Tagestiefsttemperatur: 2,4 Grad
Sonnenscheindauer: 2:36 Stunden
Regen: 1,3 mm
Entwicklung:
Samstag: Die Warmfront liegt morgen Mittag über Norddeutschland. Bis in die frühen Morgenstunden hat sie bei uns einiges an Regen abgeladen. Hinter der Front finden wir uns in sehr feuchter Luft wieder. Die Vorhersage, wie sich die Sonne durchsetzen kann, ist schwierig. Es kann sein, dass zeitweise die Sonne scheint. Möglicherweise bleibt es aber auch weitgehend bedeckt mit nur einigen Aufhellungen. Jedenfalls wird es ziemlich warm. Nachts 8 Grad, am Tag 16 Grad.
Sonntag wird es vor einer über Benelux liegenden Front in südöstlicher Anströmung noch etwas wärmer. Es ist wechselnd bewölkt, weitgehend trocken. Die Sonne sehen wir nur hin und wieder. Nachts 7 Grad, nachmittags 16-17 Grad.
Montag bringt ein Zwischenhochkeil einige Sonnenstunden. Erst zum Abend kommt uns ein Tief von Holland her immer näher und spätabends beginnt es zu regnen. Nachts 6, am Tag 15 Grad.
Dienstag liegt ein kleines Tief über der Nordsee. Ob es ein grässlicher Regentag wird oder alles halb so schlimm wird,wissen wir noch nicht. Morgen mehr.
Glaskugelbereich: wieder kämpfen ein Skandinavienhoch und ein Ostatlantiktief um die Wetterherrschaft bei uns. Wie das im einzelnen ausgeht, ist noch völlig offen.
Donnerstag, 8. März 2018
08. März 2018
Menden heute:
Vor der Front, die heute Nachmittag mit Regen durchzog, konnte sich heute Vormittag noch zeitweise die Sonne durchsetzen. Mit dem Regen, der gegen 14 Uhr einsetzte, ging die bis dahin noch angenehme Temperatur langsam aber sicher bergab. Hinter der Front gab es nach 20 Uhr noch einen kräftigen Schauer, der die Temperatur bis auf 2,4 Grad herunterdrückte. Auch der Wind war heute Nachmittag und Abend ein Thema.
Tageshöchsttemperatur: 9,5 Grad (wieder wurden die höchsten Temperaturen nördlich des Sauerlandes in den Föhngebieten gemessen)
Tagestiefsttemperatur: 2,4 Grad
Sonnenscheindauer: 4:12 Stunden (Werl)
Regen: 5,9 mm
Entwicklung:
Freitag Vormittag profitieren wir von schwachem Zwischenhocheinfluss. Es ist wolkig mit Auflockerungen und trocken. Nachmittags kommt ein umfangreiches ostatlantisches Tief ins Spiel. Es schickt uns eine veritable Warmfront. Ihr Regen erreicht uns erst am Abend. Nachts wird es nochmal ziemlich kalt, wenn die Wolken aufreißen, 1 Grad. Am Tag geht es auf 10 bis 11 Grad hinauf.
Samstag: Die Warmfront hat mittags Norddeutschland erreicht. Im Warmsektor kann es etwas regnen. Auch die Sonne kann mal herauskommen. Es wird noch wärmer: Nachts 6 Grad, am Tag 14 Grad.
Sonntag: Eine weitere Warmfront hält die Zufuhr warmer, aber auch feuchter Luft aus der Biskaya aufrecht. Es ist wolkig mit Auflockerungen und möglicherweise schwachen Regenschauern. Nachts 8 Grad, am Tag 16 Grad. Das sind Vorfrühlingsverhältnisse. Im Garten wird es explodieren.
Glaskugelbereich: Es bleibt bei einer leicht unbeständigen, relativ warmen Südwestlage. Viel Regen soll es nicht geben.
Mittwoch, 7. März 2018
07. März 2018
Menden heute:
Ein Blick auf das Barometer genügt. Wir befinden uns in einem großen Tiefdruckgebiet. Zum Glück heute noch am östlichen Rand, so dass wir weitgehend Wind aus Süd bis Südwest hatten. Es blieb deshalb noch ziemlich warm für Anfang März.
Eine Mischfront über Deutschland sorgte für Hebung bei der feuchten Luftmasse. So gab es in Deutschland immer wieder Schauer. Wir sind davon zwar nicht verschont geblieben. Die Regenmengen waren tagsüber aber nicht messbar. Die Sonne schien zeitweise.
Wie gestern lagen die höchsten Temperaturen in NRW im Norden des Sauerlandes.
Tageshöchsttemperatur: 11,1 °
Tagestiefsttemperatur: 3,9 °
Tagesmitteltemperatur: 6,6 ° (vorl.)
Sonnenscheindauer: 3:49 Stunden
Regen: 0,2 mm (bis 19:30 Uhr)
Entwicklung:
Donnerstag: Die Lage des Tiefs bei Schottland führt zu einer etwas westlicheren und damit kühleren Anströmung. Die Luft ist ziemlich feucht. Morgen früh ist es noch relativ freundlich. Nachmittags nehmen die Wolken zu und vor allem nachmittags und abends regnet es. Bei Durchzug der verantwortlichen Mischfront frischt der Wind stark auf. Nachts 3 °, am Tag 8 °.
Freitag: Über dem Ostatlantik formiert sich ein neues kompaktes Tief. An seiner Vorderseite baut sich ein Zwischenhoch auf. Sein bestes Wetter ist leider nachts vorzufinden. So geht die Temperatur auf 2 ° hinunter. Vormittags ist es freundlich. Nachmittags ist es stärker bewölkt. Regen ist aber noch nicht zu erwarten. Am Tag 9 °.
Samstag: Die Warmfront des Tiefs überquert uns. Gestern habe ich über die Vorhersageprobleme bei Warmfronten geschrieben. Vor allem nachts soll es regnen. Nachmittags im Warmsektor könnte es bei optimistischer Betrachtungsweise sogar recht freundlich werden. Das ist wie gesagt unsicher. Nachts 6 °, am Tag sehr milde 14 °.
Sonntag: Vor der von Westen nachrückenden Kaltfront wird es mit Unterstützung des Sauerlandföhns nochmals angenehm. Vor allem warm. Dabei ist neben Aufheiterungen auch ein bisschen Regen möglich. Es soll 17 ° werden. Mal abwarten.
Glaskugelbereich: Unbeständiges Tiefdruckwetter oder auch mal ein Hochkeil aus Südwesten mit Sonnenstunden. Alles ist drin.
Ein Blick auf das Barometer genügt. Wir befinden uns in einem großen Tiefdruckgebiet. Zum Glück heute noch am östlichen Rand, so dass wir weitgehend Wind aus Süd bis Südwest hatten. Es blieb deshalb noch ziemlich warm für Anfang März.
Eine Mischfront über Deutschland sorgte für Hebung bei der feuchten Luftmasse. So gab es in Deutschland immer wieder Schauer. Wir sind davon zwar nicht verschont geblieben. Die Regenmengen waren tagsüber aber nicht messbar. Die Sonne schien zeitweise.
Wie gestern lagen die höchsten Temperaturen in NRW im Norden des Sauerlandes.
Tageshöchsttemperatur: 11,1 °
Tagestiefsttemperatur: 3,9 °
Tagesmitteltemperatur: 6,6 ° (vorl.)
Sonnenscheindauer: 3:49 Stunden
Regen: 0,2 mm (bis 19:30 Uhr)
Entwicklung:
Donnerstag: Die Lage des Tiefs bei Schottland führt zu einer etwas westlicheren und damit kühleren Anströmung. Die Luft ist ziemlich feucht. Morgen früh ist es noch relativ freundlich. Nachmittags nehmen die Wolken zu und vor allem nachmittags und abends regnet es. Bei Durchzug der verantwortlichen Mischfront frischt der Wind stark auf. Nachts 3 °, am Tag 8 °.
Freitag: Über dem Ostatlantik formiert sich ein neues kompaktes Tief. An seiner Vorderseite baut sich ein Zwischenhoch auf. Sein bestes Wetter ist leider nachts vorzufinden. So geht die Temperatur auf 2 ° hinunter. Vormittags ist es freundlich. Nachmittags ist es stärker bewölkt. Regen ist aber noch nicht zu erwarten. Am Tag 9 °.
Samstag: Die Warmfront des Tiefs überquert uns. Gestern habe ich über die Vorhersageprobleme bei Warmfronten geschrieben. Vor allem nachts soll es regnen. Nachmittags im Warmsektor könnte es bei optimistischer Betrachtungsweise sogar recht freundlich werden. Das ist wie gesagt unsicher. Nachts 6 °, am Tag sehr milde 14 °.
Sonntag: Vor der von Westen nachrückenden Kaltfront wird es mit Unterstützung des Sauerlandföhns nochmals angenehm. Vor allem warm. Dabei ist neben Aufheiterungen auch ein bisschen Regen möglich. Es soll 17 ° werden. Mal abwarten.
Glaskugelbereich: Unbeständiges Tiefdruckwetter oder auch mal ein Hochkeil aus Südwesten mit Sonnenstunden. Alles ist drin.
06. März 2018
Menden heute:
Privilegierte Lage: Ein Tief über dem Ostatlantik hat sich eingenistet. Da keine großen Luftdruckunterschiede bestehen, schaufelt es gemächlich warme Luft aus Spanien zu uns, die durch Föhneffekte des Sauerlandes noch etwas abgetrocknet und erwärmt wird. So lagen die höchsten Temperaturen in NRW alle nördlich des Sauerlandes. Meine Südwesthanglage hat mal wieder den Vogel abgeschossen. Aber nur knapp. Siehe unten.
Über Südost- und Ostdeutschland schneit es ununterbrochen. Dort ist feuchte Luft um die Alpen herum gezogen und auf die dort noch kalte Luft am Boden aufgeglitten.
Wir konnten es uns auf der Vorderseite eines schwachen Tiefausläufers, der ganz langsam von Benelux hereinzog, gemütlich machen. Jetzt gegen Mitternacht kommt der Tiefausläufer zu uns und bringt vielleicht ein bisschen Regen.
Tageshöchsttemperatur: 14,5 ° (Neheim 14,4 °, Bad Lippspringe 14,3 °, Hemer 14,1 °, Werl 13,9 °)
Tagestiefsttemperatur: 1,3 °
Tagesmitteltemperatur: 7,5 °
Sonnenscheindauer: 9:28 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Entwicklung:
Mittwoch: Das Tief weitet sich nach Mitteleuropa aus und die Luftmasse wird etwas kälter. Bereits für Dienstag weichen die Modelle voneinander ab. Das sollte es eigentlich nicht geben. Einige haben Schauer auch am Tag auf dem Schirm, die deutschen Modelle erst am späteren Nachmittag. Jedenfalls wird es wolkiger und kühler als heute. Nachts 3 °, am Tag 10 °.
Donnerstag zieht das Tief nach Schottland. Die Strömung dreht auf Südwest und es wird noch etwas kälter. Morgens scheint noch die Sonne. Am Nachmittag werden die Wolken dichter und ein Trog zieht am frühen Abend durch. Es kann kräftig regnen (brauchen wir für Bambus und Co.). Nachts 3 °, am Tag 8 °.
Freitag hat das Tief, das in der letzten Woche dem Osten der USA katastrophalen Regen, Schnee und Sturm gebracht hat, das Seegebiet südlich von Irland erreicht. Es ersetzt das Tief der letzten Tage und wird am Wochenende Warmluft zu uns transportieren. Am Freitag befinden wir uns in geringen Luftdruckgegensätzen. Es ist wechselnd wolkig, oft scheint auch die Sonne und es bleibt trocken. Nachts 2 °, am Tag 9 °.
Samstag: Nachts hat uns die Warmfront des Tiefs mit Regen überquert. Am Tag befinden wir uns vor der noch über Frankreich liegenden Kaltfront im Warmsektor. Ich habe schon oft geschrieben, dass das Wetter im Warmsektor nur schwer vorherzusagen ist. Die Warmfront bringt fast immer feuchte Luft mit. Schafft die Sonne es zusammen mit der vor der Kaltfront auf Süd drehenden Strömung die Wolken zeitweise aufzulösen? Hoffen wir es. Jedenfalls wird es wieder sehr warm. Nachts 6 °, am Tag 14 °.
Glaskugelbereich: Sonntag und Montag herrscht Tiefdruckwetter. Es ist meist stark bewölkt mit Schauern. Hin und wieder kommt auch die Sonne mal raus. Mit 15 bzw. 13 Grad bleibt es ungewöhnlich warm.
Privilegierte Lage: Ein Tief über dem Ostatlantik hat sich eingenistet. Da keine großen Luftdruckunterschiede bestehen, schaufelt es gemächlich warme Luft aus Spanien zu uns, die durch Föhneffekte des Sauerlandes noch etwas abgetrocknet und erwärmt wird. So lagen die höchsten Temperaturen in NRW alle nördlich des Sauerlandes. Meine Südwesthanglage hat mal wieder den Vogel abgeschossen. Aber nur knapp. Siehe unten.
Über Südost- und Ostdeutschland schneit es ununterbrochen. Dort ist feuchte Luft um die Alpen herum gezogen und auf die dort noch kalte Luft am Boden aufgeglitten.
Wir konnten es uns auf der Vorderseite eines schwachen Tiefausläufers, der ganz langsam von Benelux hereinzog, gemütlich machen. Jetzt gegen Mitternacht kommt der Tiefausläufer zu uns und bringt vielleicht ein bisschen Regen.
Tageshöchsttemperatur: 14,5 ° (Neheim 14,4 °, Bad Lippspringe 14,3 °, Hemer 14,1 °, Werl 13,9 °)
Tagestiefsttemperatur: 1,3 °
Tagesmitteltemperatur: 7,5 °
Sonnenscheindauer: 9:28 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Entwicklung:
Mittwoch: Das Tief weitet sich nach Mitteleuropa aus und die Luftmasse wird etwas kälter. Bereits für Dienstag weichen die Modelle voneinander ab. Das sollte es eigentlich nicht geben. Einige haben Schauer auch am Tag auf dem Schirm, die deutschen Modelle erst am späteren Nachmittag. Jedenfalls wird es wolkiger und kühler als heute. Nachts 3 °, am Tag 10 °.
Donnerstag zieht das Tief nach Schottland. Die Strömung dreht auf Südwest und es wird noch etwas kälter. Morgens scheint noch die Sonne. Am Nachmittag werden die Wolken dichter und ein Trog zieht am frühen Abend durch. Es kann kräftig regnen (brauchen wir für Bambus und Co.). Nachts 3 °, am Tag 8 °.
Freitag hat das Tief, das in der letzten Woche dem Osten der USA katastrophalen Regen, Schnee und Sturm gebracht hat, das Seegebiet südlich von Irland erreicht. Es ersetzt das Tief der letzten Tage und wird am Wochenende Warmluft zu uns transportieren. Am Freitag befinden wir uns in geringen Luftdruckgegensätzen. Es ist wechselnd wolkig, oft scheint auch die Sonne und es bleibt trocken. Nachts 2 °, am Tag 9 °.
Samstag: Nachts hat uns die Warmfront des Tiefs mit Regen überquert. Am Tag befinden wir uns vor der noch über Frankreich liegenden Kaltfront im Warmsektor. Ich habe schon oft geschrieben, dass das Wetter im Warmsektor nur schwer vorherzusagen ist. Die Warmfront bringt fast immer feuchte Luft mit. Schafft die Sonne es zusammen mit der vor der Kaltfront auf Süd drehenden Strömung die Wolken zeitweise aufzulösen? Hoffen wir es. Jedenfalls wird es wieder sehr warm. Nachts 6 °, am Tag 14 °.
Glaskugelbereich: Sonntag und Montag herrscht Tiefdruckwetter. Es ist meist stark bewölkt mit Schauern. Hin und wieder kommt auch die Sonne mal raus. Mit 15 bzw. 13 Grad bleibt es ungewöhnlich warm.
Montag, 5. März 2018
05. März 2018
Rückblick:
Die Sonne scheint im Februar in Menden durchschnittlich 70 Stunden. In diesem Jahr waren es mehr als doppelt so viele: 147,3 Stunden. Nach vier trüben Monaten mit deutlich zu wenigen Sonnenstunden konnten wir im Februar die Sonne wieder richtig genießen. Am besten gelang das aber an einer geschützten Stelle oder hinter Glas im Wintergarten. Denn das haben sonnige Wintermonate so an sich. Es kühlt nachts bei klarem Himmel sehr stark aus und am Tag stellt sich heraus, dass die Luft deshalb so trocken und wolkenarm ist, weil sie aus Osten kommt, vom kalten Kontinent.
Erst einmal in diesem Jahrhundert war es in einem Februar sonniger, im Jahr 2003 mit 173 Sonnenstunden.
Menden heute:
An der Ostseite des Ostatlantiktiefs konnten wir es uns heute gut gehen lassen. Unterstützt durch den Sauerlandföhn hat uns die Südströmung an die Spitze der Temperaturrangliste des Tages in NRW gebracht. Dabei schien die Sonne den ganzen Tag von einem nur leicht bewölkten Himmel. Der Boden ist oberflächlich etwa 10 cm aufgetaut. Darunter ist er aber noch bis in etwa 25 cm Tiefe gefroren.
Tageshöchsttemperatur: 13,9 ° (Düsseldorf 13,5, Werl 13,2, Neheim 12,5, Hemer 12,1 °)
Tagestiefsttemperatur: 1,6 °
Tagesmitteltemperatur: 7,4 ° (Die Monatsmitteltemperatur hat heute die 0 °- Marke überschritten)
Sonnenscheindauer: 9:11 Stunden
Regen: 0,0 mm (unmessbar gering)
Entwicklung:
Dienstag: Mittags liegt eine Mischfront an der holländischen Grenze. Dem niederländischen Wettermodell macht das nichts aus. Es lässt bei uns die Sonne scheinen. Andere Modelle sehen das nicht so optimistisch. Sie gehen von wechselnder, öfter auch starker Bewölkung aus. Die Sonne haben die meisten auf dem Schirm. Aber so sonnig wie am Montag wird es wohl nicht. Nachts geht es bis auf 1 ° herunter, wenn der Himmel aufklart. Nachmittags können wir wieder mit 13 ° rechnen. Das sind 5 ° mehr als wir das Anfang März erwarten können. Abends kommt die Front in abgeschwächter Form zu uns herein und kann einige Tropfen Regen fallen lassen.
Mittwoch legt sich ein schwaches Tief an die Westgrenze Polens. Es lässt unsere Front wieder rückläufig werden. Wieder ist es wechselnd wolkig. Vor allem nachmittags müssen wir mit schwachen Schauern rechnen. Die Sonne scheint nur ab und zu. Nachts 4 °, nachmittags 10 °.
Donnerstag breitet sich in der eingeflossenen feuchten Luft ein schwacher Hochkeil von Süden zu uns aus. Dennoch müssen wir mit leichtem Regen rechnen. Dazwischen lockern die Wolken aber immer mal auf. Es wird etwas kühler. Nachts 4 °, am Tag 8 °.
Freitag wird mit einer südwestlichen Strömung feuchte Biskayaluft zu uns geführt. Es ist meist stark bewölkt. Vor allem morgens und abends soll es regnen. Der warme Regen vertreibt den letzten Frost aus den Böden. Nachts 4 °, am Tag 9 °.
Glaskugelbereich: Das Tief beherrscht am Wochenende ganz Europa. Es ist unbeständig, aber recht warm.
Die Sonne scheint im Februar in Menden durchschnittlich 70 Stunden. In diesem Jahr waren es mehr als doppelt so viele: 147,3 Stunden. Nach vier trüben Monaten mit deutlich zu wenigen Sonnenstunden konnten wir im Februar die Sonne wieder richtig genießen. Am besten gelang das aber an einer geschützten Stelle oder hinter Glas im Wintergarten. Denn das haben sonnige Wintermonate so an sich. Es kühlt nachts bei klarem Himmel sehr stark aus und am Tag stellt sich heraus, dass die Luft deshalb so trocken und wolkenarm ist, weil sie aus Osten kommt, vom kalten Kontinent.
Erst einmal in diesem Jahrhundert war es in einem Februar sonniger, im Jahr 2003 mit 173 Sonnenstunden.
Menden heute:
An der Ostseite des Ostatlantiktiefs konnten wir es uns heute gut gehen lassen. Unterstützt durch den Sauerlandföhn hat uns die Südströmung an die Spitze der Temperaturrangliste des Tages in NRW gebracht. Dabei schien die Sonne den ganzen Tag von einem nur leicht bewölkten Himmel. Der Boden ist oberflächlich etwa 10 cm aufgetaut. Darunter ist er aber noch bis in etwa 25 cm Tiefe gefroren.
Tageshöchsttemperatur: 13,9 ° (Düsseldorf 13,5, Werl 13,2, Neheim 12,5, Hemer 12,1 °)
Tagestiefsttemperatur: 1,6 °
Tagesmitteltemperatur: 7,4 ° (Die Monatsmitteltemperatur hat heute die 0 °- Marke überschritten)
Sonnenscheindauer: 9:11 Stunden
Regen: 0,0 mm (unmessbar gering)
Entwicklung:
Dienstag: Mittags liegt eine Mischfront an der holländischen Grenze. Dem niederländischen Wettermodell macht das nichts aus. Es lässt bei uns die Sonne scheinen. Andere Modelle sehen das nicht so optimistisch. Sie gehen von wechselnder, öfter auch starker Bewölkung aus. Die Sonne haben die meisten auf dem Schirm. Aber so sonnig wie am Montag wird es wohl nicht. Nachts geht es bis auf 1 ° herunter, wenn der Himmel aufklart. Nachmittags können wir wieder mit 13 ° rechnen. Das sind 5 ° mehr als wir das Anfang März erwarten können. Abends kommt die Front in abgeschwächter Form zu uns herein und kann einige Tropfen Regen fallen lassen.
Mittwoch legt sich ein schwaches Tief an die Westgrenze Polens. Es lässt unsere Front wieder rückläufig werden. Wieder ist es wechselnd wolkig. Vor allem nachmittags müssen wir mit schwachen Schauern rechnen. Die Sonne scheint nur ab und zu. Nachts 4 °, nachmittags 10 °.
Donnerstag breitet sich in der eingeflossenen feuchten Luft ein schwacher Hochkeil von Süden zu uns aus. Dennoch müssen wir mit leichtem Regen rechnen. Dazwischen lockern die Wolken aber immer mal auf. Es wird etwas kühler. Nachts 4 °, am Tag 8 °.
Freitag wird mit einer südwestlichen Strömung feuchte Biskayaluft zu uns geführt. Es ist meist stark bewölkt. Vor allem morgens und abends soll es regnen. Der warme Regen vertreibt den letzten Frost aus den Böden. Nachts 4 °, am Tag 9 °.
Glaskugelbereich: Das Tief beherrscht am Wochenende ganz Europa. Es ist unbeständig, aber recht warm.
04. März 2018
Menden heute:
Das Skandinavienhoch, das uns viele Tage oft sonniges, aber sehr kaltes Wetter beschert hat, ist von der Wetterkarte fast verschwunden. Die Regie hat das ostatlantische Tief übernommen, das jetzt über Irland liegt. Seine schwachen Fronten führen zu leichtem Niederschlag, sie bringen uns aber auch warme Luft aus Südwest.
Heute kam der Wind aus Süden. Heute Morgen war es noch recht kalt und man fragte sich, ob die vorhergesagte Tageshöchsttemperatur von 11 ° überhaupt erreicht werden könnte. Aber dann ging es zügig bergauf. Mit Unterstützung des Sauerlandföhns wurden bei uns die höchsten Temperaturen in NRW gemessen. Im immer bevorzugten Garten am Kapellenberg ging es bis auf 13,5 ° hinauf. Aber auch in Neheim, der Station mit der heute höchsten amtlichen Temperatur in NRW, wurden 13,0 °, in Werl 12,8 ° und in Hemer 12,6 ° gemessen.
Die Sonne schien zeitweise vom wolkenlosen Himmel. Der schwache Tiefausläufer, der uns um 22:30 Uhr überquert hat, schickte seine hohen Wolken etwas zu früh. So war es um 16:15 Uhr mit dem Sonnenschein vorbei. Um 23 Uhr gab es sogar ein paar Tropfen Regen.
Tageshöchsttemperatur: 13,5 °
Tagestiefsttemperatur: - 1,1 °
Tagesmitteltemperatur: 5,3 °
Sonnenscheindauer: 6:08 Stunden
Regen: 0,2 mm
Entwicklung:
Montag liegen wir weiterhin am Ostrand des Tiefdruckgebietes über den britischen Inseln. Die Mischfront von Sonntagabend befindet sich bereits über Polen. Ihre feuchte Luftmasse muss von der Sonne durchbrochen werden. Das gelingt zeitweise. Nachts 5 °, am Tag 11 °. Regen fällt nicht.
Dienstag: An der Wetterlage ändert sich wenig. Von Westen her kommt eine weitere Mischfront nachmittags zu uns voran. Regen dürfte sie kaum im Gepäck haben. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und vermutlich den ganzen Tag trocken (vielleicht ein paar Tropfen bei Durchzug der Front). Nachts 1 ° bei Aufklaren, am Tag wieder 11 °.
Mittwoch ziehen schwache Fronten zu uns herein. Es ist meist stark bewölkt oder bedeckt. Regen fällt nicht viel. Die Sonne macht sich rar. Nachts 3 °, am Tag 10 °.
Donnerstag kommt die eingeflossene Meeresluft unter schwachen Zwischenhocheinfluss. Es ist meist stärker wolkig mit Auflockerungen und einzelnen Schauern. Nachts 3 °, am Tag 8 °.
Glaskugelbereich: Zum Wochenende hin mehr Wolken, mehr Regen, aber immer noch mild. Bis 14 °.
Das Skandinavienhoch, das uns viele Tage oft sonniges, aber sehr kaltes Wetter beschert hat, ist von der Wetterkarte fast verschwunden. Die Regie hat das ostatlantische Tief übernommen, das jetzt über Irland liegt. Seine schwachen Fronten führen zu leichtem Niederschlag, sie bringen uns aber auch warme Luft aus Südwest.
Heute kam der Wind aus Süden. Heute Morgen war es noch recht kalt und man fragte sich, ob die vorhergesagte Tageshöchsttemperatur von 11 ° überhaupt erreicht werden könnte. Aber dann ging es zügig bergauf. Mit Unterstützung des Sauerlandföhns wurden bei uns die höchsten Temperaturen in NRW gemessen. Im immer bevorzugten Garten am Kapellenberg ging es bis auf 13,5 ° hinauf. Aber auch in Neheim, der Station mit der heute höchsten amtlichen Temperatur in NRW, wurden 13,0 °, in Werl 12,8 ° und in Hemer 12,6 ° gemessen.
Die Sonne schien zeitweise vom wolkenlosen Himmel. Der schwache Tiefausläufer, der uns um 22:30 Uhr überquert hat, schickte seine hohen Wolken etwas zu früh. So war es um 16:15 Uhr mit dem Sonnenschein vorbei. Um 23 Uhr gab es sogar ein paar Tropfen Regen.
Tageshöchsttemperatur: 13,5 °
Tagestiefsttemperatur: - 1,1 °
Tagesmitteltemperatur: 5,3 °
Sonnenscheindauer: 6:08 Stunden
Regen: 0,2 mm
Entwicklung:
Montag liegen wir weiterhin am Ostrand des Tiefdruckgebietes über den britischen Inseln. Die Mischfront von Sonntagabend befindet sich bereits über Polen. Ihre feuchte Luftmasse muss von der Sonne durchbrochen werden. Das gelingt zeitweise. Nachts 5 °, am Tag 11 °. Regen fällt nicht.
Dienstag: An der Wetterlage ändert sich wenig. Von Westen her kommt eine weitere Mischfront nachmittags zu uns voran. Regen dürfte sie kaum im Gepäck haben. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und vermutlich den ganzen Tag trocken (vielleicht ein paar Tropfen bei Durchzug der Front). Nachts 1 ° bei Aufklaren, am Tag wieder 11 °.
Mittwoch ziehen schwache Fronten zu uns herein. Es ist meist stark bewölkt oder bedeckt. Regen fällt nicht viel. Die Sonne macht sich rar. Nachts 3 °, am Tag 10 °.
Donnerstag kommt die eingeflossene Meeresluft unter schwachen Zwischenhocheinfluss. Es ist meist stärker wolkig mit Auflockerungen und einzelnen Schauern. Nachts 3 °, am Tag 8 °.
Glaskugelbereich: Zum Wochenende hin mehr Wolken, mehr Regen, aber immer noch mild. Bis 14 °.
Sonntag, 4. März 2018
03. März 2018
Menden heute:
Der Schnee heute Morgen war keine Überraschung. Nochmal hatte Menden ein dünnes weißes Kleid angelegt. Leider schien den ganzen Tag keine Sonne. Die weiterhin einfließende Kaltluft am Boden wurde von Südwesten von warmer Luft in der Höhe überströmt. Das Ergebnis des Kondensationsprozesses waren die Wolken des Tages, aus denen aber nur einige Flocken wirbelten. Die Sonne fehlte. Wir hatten uns so an sie gewöhnt.
Das ostatlantische Tief versuchte heute vergebens, die Luft bei uns richtig anzuwärmen. In Köln und Wuppertal ging es auf 4 ° hinauf. Selbst Lüdenscheid war mit 1,5 ° wärmer als Menden. Je weiter nach Nordosten, um so kälter.
Tageshöchsttemperatur: 0,8 °
Tagestiefsttemperatur: - 3,6 °
Tagesmitteltemperatur: - 1,1 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Niederschlag: 0,4 mm
Schneedecke heute früh: 0,8 cm
Entwicklung:
Sonntag: Heute Nacht schickt das Ostatlantiktief nochmal eine Mischfront von Südwest nach Nordost über uns hinweg. Auch sie schafft es noch nicht, die Kaltluft wegzuräumen. Es gibt nochmals leichten Frost und vielleicht wieder etwas Schnee. Morgen geht es dann mit der Temperatur aber kräftig nach oben. Die Sonne kämpft sich zeitweise durch die Wolken. Mit 11 ° morgen Nachmittag wird es 13 ° wärmer als heute Nacht. Sofort riecht es nach Frühling. Die Schneereste schmelzen schnell weg. Abends kommt von Südwesten die nächste Front an. Sie führt etwa ab 21 Uhr zu leichtem Regen.
Montag wird eine nicht ganz so warme Luftmasse zu uns geführt. Der Wettercharakter auf der Ostseite des Tiefs in südlicher Strömung ändert sich aber nicht. Wieder ist es wechselnd bewölkt mit einigen Auflockerungen und trocken. Nachts erstmals frostfrei, 5 °. Am Tag geht es bis 9 ° rauf.
Dienstag rückt uns das Tief von Westen etwas näher auf die Pelle. Wir müssen mit mehr Wolken rechnen. Nachts 1 °, am Tag wieder 9 °. Wir gewöhnen uns schnell an die höheren Temperaturen.
Mittwoch schickt uns das Tief feuchte Luft. Es kann zeitweise etwas regnen. Die Sonne ist aber auch mal da. An der Temperatur ändert sich wenig. Nachts 3 °, am Tag 9 °.
Glaskugelbereich: Es bleibt leicht unbeständig mit etwas Regen und etwas Sonne. Frostfrei. Tagsüber 8-9 °.
Der Schnee heute Morgen war keine Überraschung. Nochmal hatte Menden ein dünnes weißes Kleid angelegt. Leider schien den ganzen Tag keine Sonne. Die weiterhin einfließende Kaltluft am Boden wurde von Südwesten von warmer Luft in der Höhe überströmt. Das Ergebnis des Kondensationsprozesses waren die Wolken des Tages, aus denen aber nur einige Flocken wirbelten. Die Sonne fehlte. Wir hatten uns so an sie gewöhnt.
Das ostatlantische Tief versuchte heute vergebens, die Luft bei uns richtig anzuwärmen. In Köln und Wuppertal ging es auf 4 ° hinauf. Selbst Lüdenscheid war mit 1,5 ° wärmer als Menden. Je weiter nach Nordosten, um so kälter.
Tageshöchsttemperatur: 0,8 °
Tagestiefsttemperatur: - 3,6 °
Tagesmitteltemperatur: - 1,1 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Niederschlag: 0,4 mm
Schneedecke heute früh: 0,8 cm
Entwicklung:
Sonntag: Heute Nacht schickt das Ostatlantiktief nochmal eine Mischfront von Südwest nach Nordost über uns hinweg. Auch sie schafft es noch nicht, die Kaltluft wegzuräumen. Es gibt nochmals leichten Frost und vielleicht wieder etwas Schnee. Morgen geht es dann mit der Temperatur aber kräftig nach oben. Die Sonne kämpft sich zeitweise durch die Wolken. Mit 11 ° morgen Nachmittag wird es 13 ° wärmer als heute Nacht. Sofort riecht es nach Frühling. Die Schneereste schmelzen schnell weg. Abends kommt von Südwesten die nächste Front an. Sie führt etwa ab 21 Uhr zu leichtem Regen.
Montag wird eine nicht ganz so warme Luftmasse zu uns geführt. Der Wettercharakter auf der Ostseite des Tiefs in südlicher Strömung ändert sich aber nicht. Wieder ist es wechselnd bewölkt mit einigen Auflockerungen und trocken. Nachts erstmals frostfrei, 5 °. Am Tag geht es bis 9 ° rauf.
Dienstag rückt uns das Tief von Westen etwas näher auf die Pelle. Wir müssen mit mehr Wolken rechnen. Nachts 1 °, am Tag wieder 9 °. Wir gewöhnen uns schnell an die höheren Temperaturen.
Mittwoch schickt uns das Tief feuchte Luft. Es kann zeitweise etwas regnen. Die Sonne ist aber auch mal da. An der Temperatur ändert sich wenig. Nachts 3 °, am Tag 9 °.
Glaskugelbereich: Es bleibt leicht unbeständig mit etwas Regen und etwas Sonne. Frostfrei. Tagsüber 8-9 °.
Samstag, 3. März 2018
02. März 2018
Rückblick:
Bisher hielt der Februar 1987 mit 12,4 mm den Rekord für den niederschlagsärmsten Februar. Jetzt ist der Februar 2018 mit 12,2 mm. Wer hätte das gedacht nach drei Monaten mit Dauerregen.
An fünf Tagen fiel 1 mm oder mehr Regen. So wenige Regentage hatte es zuletzt im Februar 2003 gegeben.
Menden heute:
Wer sein Barometer befragt, stellt fest, dass das südwesteuropäische Tief die Regie übernommen hat. Nur noch 999 hPa heute Abend. Der Wind kommt heute Abend aber immer noch aus nördlichen bis nordöstlichen Richtungen. So ging die Temperatur bereits um 16 Uhr wieder ins Minus. Zwei Stunden hatte sie sich im knappen Plusbereich aufgehalten.
Der Frost ist inzwischen tief ins Erdreich eingedrungen. Der offizielle Wert für Werl: Der Boden ist bis in eine Tiefe von 35 cm gefroren. Ab morgen beginnt er langsam wieder aufzutauen.
Heute Nachmittag zog von Südwesten eine schwache Mischfront heran. Sie brachte Südwestdeutschland bis zur Eifel und dem Rheinland Schneefall. Das Schneegebiet zieht im Schneckentempo auf uns zu. Kurz vor Mitternacht hat es das Bergische Land und die Sauerlandlinie erreicht.
Tageshöchsttemperatur: 1,3 °
Tagestiefsttemperatur: - 7,4 °
Tagesmitteltemperatur: - 3,8 °
Sonnenscheindauer: 7:09 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Entwicklung:
Samstag: Die Mischfront wird uns mit leichtem Schneefall gegen 1:00 Uhr erreichen. Die Temperatur geht unter den Wolken auf - 3 ° zurück. Es gibt zwar nicht viel Schnee. Morgen früh kann es auf den Straßen aber glatt werden. Im Laufe des späteren Vormittags steigt die Temperatur auf über 0 Grad an. Damit haben wir die Kälteperiode überstanden. In den nächsten Tagen wird es höchstens noch am Sonntag Nachtfrost geben. Nachmittags bei wechselnder Bewölkung 4 °.
Sonntag: Nachts überquert uns erneut eine Mischfront mit etwas Niederschlag. Er kann als Schnee, Schneeregen oder Regen fallen. Die Temperatur geht bis leicht unter den Gefrierpunkt zurück. Es ist meist aufgelockert bewölkt. Bei 10-11 ° können wir an den kommenden Frühling denken. Erst abends verdichtet sich die Bewölkung und es zieht eine Schauerlinie durch.
Montag liegen wir mitten im Tiefdruckkomplex in einer relativ windschwachen Zone ohne Fronten. Der Südsüdwestwind sorgt für eine frostfreie Nacht und einen schönen Tag mit 10 ° am Nachmittag.
Dienstag ändert sich für uns nicht viel. Es ist wechselnd wolkig mit Auflockerungen und trocken. Nachts 1 ° bei Aufklaren, nachmittags 11 °.
Glaskugelbereich: Leicht unbeständig mit Schauern, bei Wind aus Südwest Temperaturen meist etwas über den langjährigen Werten.
Bisher hielt der Februar 1987 mit 12,4 mm den Rekord für den niederschlagsärmsten Februar. Jetzt ist der Februar 2018 mit 12,2 mm. Wer hätte das gedacht nach drei Monaten mit Dauerregen.
An fünf Tagen fiel 1 mm oder mehr Regen. So wenige Regentage hatte es zuletzt im Februar 2003 gegeben.
Menden heute:
Wer sein Barometer befragt, stellt fest, dass das südwesteuropäische Tief die Regie übernommen hat. Nur noch 999 hPa heute Abend. Der Wind kommt heute Abend aber immer noch aus nördlichen bis nordöstlichen Richtungen. So ging die Temperatur bereits um 16 Uhr wieder ins Minus. Zwei Stunden hatte sie sich im knappen Plusbereich aufgehalten.
Der Frost ist inzwischen tief ins Erdreich eingedrungen. Der offizielle Wert für Werl: Der Boden ist bis in eine Tiefe von 35 cm gefroren. Ab morgen beginnt er langsam wieder aufzutauen.
Heute Nachmittag zog von Südwesten eine schwache Mischfront heran. Sie brachte Südwestdeutschland bis zur Eifel und dem Rheinland Schneefall. Das Schneegebiet zieht im Schneckentempo auf uns zu. Kurz vor Mitternacht hat es das Bergische Land und die Sauerlandlinie erreicht.
Tageshöchsttemperatur: 1,3 °
Tagestiefsttemperatur: - 7,4 °
Tagesmitteltemperatur: - 3,8 °
Sonnenscheindauer: 7:09 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Entwicklung:
Samstag: Die Mischfront wird uns mit leichtem Schneefall gegen 1:00 Uhr erreichen. Die Temperatur geht unter den Wolken auf - 3 ° zurück. Es gibt zwar nicht viel Schnee. Morgen früh kann es auf den Straßen aber glatt werden. Im Laufe des späteren Vormittags steigt die Temperatur auf über 0 Grad an. Damit haben wir die Kälteperiode überstanden. In den nächsten Tagen wird es höchstens noch am Sonntag Nachtfrost geben. Nachmittags bei wechselnder Bewölkung 4 °.
Sonntag: Nachts überquert uns erneut eine Mischfront mit etwas Niederschlag. Er kann als Schnee, Schneeregen oder Regen fallen. Die Temperatur geht bis leicht unter den Gefrierpunkt zurück. Es ist meist aufgelockert bewölkt. Bei 10-11 ° können wir an den kommenden Frühling denken. Erst abends verdichtet sich die Bewölkung und es zieht eine Schauerlinie durch.
Montag liegen wir mitten im Tiefdruckkomplex in einer relativ windschwachen Zone ohne Fronten. Der Südsüdwestwind sorgt für eine frostfreie Nacht und einen schönen Tag mit 10 ° am Nachmittag.
Dienstag ändert sich für uns nicht viel. Es ist wechselnd wolkig mit Auflockerungen und trocken. Nachts 1 ° bei Aufklaren, nachmittags 11 °.
Glaskugelbereich: Leicht unbeständig mit Schauern, bei Wind aus Südwest Temperaturen meist etwas über den langjährigen Werten.
Freitag, 2. März 2018
01. März 2018
Rückblick:
Die Mitteltemperatur des Monats Februar betrug - 0,5 °. Damit habe ich den zweitkältesten Februar dieses Jahrhunderts registriert. Maßgeblich war die Kälteperiode der letzten 10 Februartage. Vom 22.-28.2. lag die jeweilige Tagesmitteltemperatur unter 0 °. Monatsrekord: - 7,8 ° am 28.2.
Menden heute:
Zwischen dem nordeuropäischen Hoch und einem Tief über der Biskaya floss weiter kontinentale Kaltluft zu uns. Heute Nachmittag kam das Thermometer am Kapellenberg kurz über die 0 °-Marke hinaus. Bereits um 16 Uhr ging es zurück in den Frostbereich.
Tageshöchsttemperatur: 1,1 ° (Hemer: 0,6 °, Werl - 0,7 °)
Tagestiefsttemperatur: - 8,9 °
Tagesmitteltemperatur: - 4,8 °
Sonnenscheindauer: 9:38 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Stärkste Böe: 34 km/h (5 Bft)
Entwicklung:
Freitag: In höheren Luftschichten wird die Kaltluft langsam zurückgedrängt. Am Boden bleibt die weiterhin relativ trockene Kaltluft aus Osten für uns maßgebend. Heute Nacht wird es klar sein. Zeitweise ziehen dünne hohe Wolken durch. Sie stören die nächtliche Ausstrahlung nicht sonderlich. So wird es wieder sehr kalt: - 8 ° bis - 9 °. Morgen ist es wieder sonnig bis leicht bewölkt und trocken. Nachmittags kommt von Südwesten her hohe Bewölkung auf. Die Temperatur geht auf knapp 2 ° herauf.
Samstag: Es ist immer dasselbe: Tiefausläufer aus Südwesten haben es sehr schwer, die Kaltluft, die wie ein schwerer Berg über uns liegt, anzugreifen und wegzuräumen. Noch immer hält die östliche Bodenströmung dagegen. Weil die Warmluft langsam auf die Kaltluft aufgleitet (sie ist leichter als die Kaltluft), bilden sich Wolken und es kann nachts schneien. Zur Intensität ist wenig zu sagen. Wir müssen aber mit einer weißen Überraschung am Samstagmorgen rechnen. Am Tage dürfte es bei wechselnder, oft auch stärkerer Bewölkung weitgehend trocken bleiben. Leichte Schneeschauer sind möglich. Es ist nicht mehr so kalt. Nachts - 4 °, am Tag + 4 °.
Sonntag läuft ein schwacher wellender Tiefausläufer über uns hinweg. Er ist nicht überall auf dem Schirm. Es sieht nach starker Bewölkung mit einzelnen Schauern aus. Nachts - 3 °, am Tag 9 °.
Morgen mehr zum Sonntagswetter.
Montag: Wie am Sonntag ist ein Kaltlufttropfen, der vom Deutschen Wetterdienst in etwa 5 km Höhe über Norddeutschland simuliert wird, der große Unbekannte. Er könnte den Erwärmungsprozess bei uns erheblich stören und zu unbeständigem Wetter führen. Die Amerikaner und die Europäer haben diesen Störenfried nur sehr viel schwächer auf dem Schirm.
Glaskugelbereich: Alles andere als Frühlingswetter. Durchweg einstellige Tageshöchsttemperaturen. Kaum noch Nachtfrost.
Die Mitteltemperatur des Monats Februar betrug - 0,5 °. Damit habe ich den zweitkältesten Februar dieses Jahrhunderts registriert. Maßgeblich war die Kälteperiode der letzten 10 Februartage. Vom 22.-28.2. lag die jeweilige Tagesmitteltemperatur unter 0 °. Monatsrekord: - 7,8 ° am 28.2.
Menden heute:
Zwischen dem nordeuropäischen Hoch und einem Tief über der Biskaya floss weiter kontinentale Kaltluft zu uns. Heute Nachmittag kam das Thermometer am Kapellenberg kurz über die 0 °-Marke hinaus. Bereits um 16 Uhr ging es zurück in den Frostbereich.
Tageshöchsttemperatur: 1,1 ° (Hemer: 0,6 °, Werl - 0,7 °)
Tagestiefsttemperatur: - 8,9 °
Tagesmitteltemperatur: - 4,8 °
Sonnenscheindauer: 9:38 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Stärkste Böe: 34 km/h (5 Bft)
Entwicklung:
Freitag: In höheren Luftschichten wird die Kaltluft langsam zurückgedrängt. Am Boden bleibt die weiterhin relativ trockene Kaltluft aus Osten für uns maßgebend. Heute Nacht wird es klar sein. Zeitweise ziehen dünne hohe Wolken durch. Sie stören die nächtliche Ausstrahlung nicht sonderlich. So wird es wieder sehr kalt: - 8 ° bis - 9 °. Morgen ist es wieder sonnig bis leicht bewölkt und trocken. Nachmittags kommt von Südwesten her hohe Bewölkung auf. Die Temperatur geht auf knapp 2 ° herauf.
Samstag: Es ist immer dasselbe: Tiefausläufer aus Südwesten haben es sehr schwer, die Kaltluft, die wie ein schwerer Berg über uns liegt, anzugreifen und wegzuräumen. Noch immer hält die östliche Bodenströmung dagegen. Weil die Warmluft langsam auf die Kaltluft aufgleitet (sie ist leichter als die Kaltluft), bilden sich Wolken und es kann nachts schneien. Zur Intensität ist wenig zu sagen. Wir müssen aber mit einer weißen Überraschung am Samstagmorgen rechnen. Am Tage dürfte es bei wechselnder, oft auch stärkerer Bewölkung weitgehend trocken bleiben. Leichte Schneeschauer sind möglich. Es ist nicht mehr so kalt. Nachts - 4 °, am Tag + 4 °.
Sonntag läuft ein schwacher wellender Tiefausläufer über uns hinweg. Er ist nicht überall auf dem Schirm. Es sieht nach starker Bewölkung mit einzelnen Schauern aus. Nachts - 3 °, am Tag 9 °.
Morgen mehr zum Sonntagswetter.
Montag: Wie am Sonntag ist ein Kaltlufttropfen, der vom Deutschen Wetterdienst in etwa 5 km Höhe über Norddeutschland simuliert wird, der große Unbekannte. Er könnte den Erwärmungsprozess bei uns erheblich stören und zu unbeständigem Wetter führen. Die Amerikaner und die Europäer haben diesen Störenfried nur sehr viel schwächer auf dem Schirm.
Glaskugelbereich: Alles andere als Frühlingswetter. Durchweg einstellige Tageshöchsttemperaturen. Kaum noch Nachtfrost.
Mittwoch, 28. Februar 2018
28. Februar 2018
Menden heute:
Mit einer arktischen Nacht und einem eiskalten Tag hat sich der meteorologische Winter eindrucksvoll verabschiedet. Das war der Höhepunkt der ersten und hoffentlich letzten Kälteperiode dieses Winters. Astronomisch ist er ja erst zur Tag- und Nachtgleiche in drei Wochen zu Ende. Ab morgen geht es der Kälte langsam aber sicher an den Kragen.
Noch hält das Skandinavienhoch und damit auch die Ostströmung mit kontinentaler Kaltluft.
Tageshöchsttemperatur: - 3,2 Grad
Tagestiefsttemperatur: - 10,4 Grad
Tagesmitteltemperatur: - 7,8 Grad
Sonnenscheindauer: 10:01 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Das Barometer fällt. Das liegt weniger daran, dass unser Hoch schwächelt, als an dem über der Biskaya liegenden kräftigen Tief. Die Isobaren rücken enger zusammen. Das bedeutet, der Wind frischt noch weiter auf. Heute Nacht wird es wieder richtig kalt. Der am Dienstagabend gefallene Schnee hat örtlich eine dünne Schneedecke entstehen lassen, die durch Ausstrahlung zur weiteren Abkühlung beiträgt. Wir müssen erneut mit strengem Frost unter - 10 Grad rechnen. Am Tag ist es wechselnd wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Von Südwesten wird in etwas höheren Luftschichten schon wärmere Luft herangeführt. Am Boden bleibt es bei der strammen Ostwindlage. So wird es auch bei Dauerfrost bleiben.
Freitag fällt der Luftdruck weiter. Die Fronten des Tiefdrucksystems über dem Ostatlantik schaffen es allerdings noch nicht, die Kaltluft bei uns wegzuräumen. Nachts nochmal sehr kalt bis - 9 Grad. Der Tag beginnt sonnig. Mittags kommen wir erstmals aus dem Frostbereich. Im Verlauf des Nachmittags wird die Bewölkung dichter. Niederschlag gibt es nicht.
Samstag steht erneut eine frostige Nacht ins Haus. - 3 Grad sind allerdings kein Vergleich mehr zu den Vortagen. Am Tag überqueren uns die ersten Fronten des atlantischen Tiefdrucksystems. Es könnte bei meist stärkerer Bewölkung ein paar Tropfen Regen geben. Fünf Grad am Nachmittag kommen uns wahrscheinlich ziemlich frühlingshaft vor.
Sonntagnacht könnte es erstmals frostfrei bleiben, am Tag auch regnen. Vor allem vormittags.
Dienstag, 27. Februar 2018
27. Februar 2018
Menden heute:
Eine eiskalte Nacht. Selbst bei mir am Rand des Kapellenbergs und nicht in einer kalten Mulde gelegen ging die Temperatur bis auf fast - 10 ° zurück. Nichts gegen Brilon mit - 15 ° oder die Zugspitze mit - 30 °. Wer zurzeit wie viele Holländer in den Krokusferien in die Alpen gefahren ist, hatte zwar Sonne in den Skigebieten, aber auch Temperaturen von - 20 °. Da macht Skifahren überhaupt keinen Spaß mehr.
An der Ostseeküste hat der Lake Effekt zu den erwarteten Schneefällen geführt. In Lübeck und Greifswald liegen mehr als 25 cm Schnee.
Bei uns ist seit heute Nachmittag das Vorzeichen für die Monatsdurchschnittstemperatur negativ:
- 0,2 °. Damit steht fest, dass wir nach 2012 (-1,1 °) und 2013 (-0,3 °) den dritten Februar in diesem Jahrhundert mit einer Mitteltemperatur unter 0 ° bekommen. Wir müssen lange zurückblicken, bis in die kalten Winter 1985 und 1986, um noch kältere Februarmonate zu finden: - 2,1 ° und - 5,6 °.
Tageshöchsttemperatur: - 1,3 °
Tagestiefsttemperatur: - 9,7 °
Tagesmitteltemperatur: -6,5 °
Sonnenscheindauer: 8:23 Stunden
Niederschlag: 0,3 mm
Entwicklung:
Mittwoch: Das Hoch über Skandinavien hat den bemerkenswerten Kerndruck von 1050 hPa. Es ändert sich noch nichts am Zustrom sehr kalter Luft aus Osten. Einer der Kältepole in Europa in 1500 m Höhe liegt über Niedersachsen, also ganz in unserer Nähe. Heute Nacht ist es zeitweise klar, zeitweise auch bewölkt. Schnee fällt ein bisschen. Es wird wieder ungefähr - 10 ° kalt. Morgen scheint weitgehend die Sonne. Wärmer als - 3 ° wird es aber nicht. Der Ostwind legt gegenüber heute etwas zu, weil von Südwesten ein Tief die Isobaren zusammendrängt.
Donnerstag rückt im Vorfeld des Spanientiefs wärmere Luft bis Mittelfrankreich vor. Im Laufe des Tages wird es auch bei uns etwas wärmer, dafür auch wolkiger. Nachts nochmals sehr kalt mit - 9 °. Am Tag geht es etwa bis zum Gefrierpunkt herauf. Es gibt noch keinen Niederschlag.
Freitag stellt sich die Wetterlage um. Vor allem das Skandinavienhoch wird deutlich schwächer. Ein Tief über dem Ostatlantik übernimmt die Regie. Die eingeflossene kalte Luft ist aber zäh. Sie lässt sich nicht so einfach wegräumen. So wird die Nacht nochmal sehr kalt, etwa - 8 °. Am Tag kommt das Quecksilber erstmals wieder über den Gefrierpunkt hinaus. Die 2 ° fühlen sich bei strammem Ostwind aber überhaupt nicht warm an. Es ist wechselnd wolkig und voraussichtlich trocken.
Samstag kommen wir zwischen immer noch höherem Luftdruck über Skandinavien und tiefem Druck über Südwesteuropa in eine südöstliche und damit mildere Strömung. Nachts noch leichter Frost bis - 3 °, am Tag bei meist starker Bewölkung dann + 5 °. Der Boden beginnt aufzutauen.
Eine eiskalte Nacht. Selbst bei mir am Rand des Kapellenbergs und nicht in einer kalten Mulde gelegen ging die Temperatur bis auf fast - 10 ° zurück. Nichts gegen Brilon mit - 15 ° oder die Zugspitze mit - 30 °. Wer zurzeit wie viele Holländer in den Krokusferien in die Alpen gefahren ist, hatte zwar Sonne in den Skigebieten, aber auch Temperaturen von - 20 °. Da macht Skifahren überhaupt keinen Spaß mehr.
An der Ostseeküste hat der Lake Effekt zu den erwarteten Schneefällen geführt. In Lübeck und Greifswald liegen mehr als 25 cm Schnee.
Bei uns ist seit heute Nachmittag das Vorzeichen für die Monatsdurchschnittstemperatur negativ:
- 0,2 °. Damit steht fest, dass wir nach 2012 (-1,1 °) und 2013 (-0,3 °) den dritten Februar in diesem Jahrhundert mit einer Mitteltemperatur unter 0 ° bekommen. Wir müssen lange zurückblicken, bis in die kalten Winter 1985 und 1986, um noch kältere Februarmonate zu finden: - 2,1 ° und - 5,6 °.
Tageshöchsttemperatur: - 1,3 °
Tagestiefsttemperatur: - 9,7 °
Tagesmitteltemperatur: -6,5 °
Sonnenscheindauer: 8:23 Stunden
Niederschlag: 0,3 mm
Entwicklung:
Mittwoch: Das Hoch über Skandinavien hat den bemerkenswerten Kerndruck von 1050 hPa. Es ändert sich noch nichts am Zustrom sehr kalter Luft aus Osten. Einer der Kältepole in Europa in 1500 m Höhe liegt über Niedersachsen, also ganz in unserer Nähe. Heute Nacht ist es zeitweise klar, zeitweise auch bewölkt. Schnee fällt ein bisschen. Es wird wieder ungefähr - 10 ° kalt. Morgen scheint weitgehend die Sonne. Wärmer als - 3 ° wird es aber nicht. Der Ostwind legt gegenüber heute etwas zu, weil von Südwesten ein Tief die Isobaren zusammendrängt.
Donnerstag rückt im Vorfeld des Spanientiefs wärmere Luft bis Mittelfrankreich vor. Im Laufe des Tages wird es auch bei uns etwas wärmer, dafür auch wolkiger. Nachts nochmals sehr kalt mit - 9 °. Am Tag geht es etwa bis zum Gefrierpunkt herauf. Es gibt noch keinen Niederschlag.
Freitag stellt sich die Wetterlage um. Vor allem das Skandinavienhoch wird deutlich schwächer. Ein Tief über dem Ostatlantik übernimmt die Regie. Die eingeflossene kalte Luft ist aber zäh. Sie lässt sich nicht so einfach wegräumen. So wird die Nacht nochmal sehr kalt, etwa - 8 °. Am Tag kommt das Quecksilber erstmals wieder über den Gefrierpunkt hinaus. Die 2 ° fühlen sich bei strammem Ostwind aber überhaupt nicht warm an. Es ist wechselnd wolkig und voraussichtlich trocken.
Samstag kommen wir zwischen immer noch höherem Luftdruck über Skandinavien und tiefem Druck über Südwesteuropa in eine südöstliche und damit mildere Strömung. Nachts noch leichter Frost bis - 3 °, am Tag bei meist starker Bewölkung dann + 5 °. Der Boden beginnt aufzutauen.
26. Februar 2018
Menden heute:
Weiterhin bestimmt ein mächtiges Hoch mit Kern über Skandinavien das Wetter in fast ganz Europa. Dabei hat kalte Luft Europa bis auf Spanien im Griff. Heute Morgen ist etwas Schnee gefallen. Auch heute Abend gab es einige Flocken. Dort wo der Schnee liegen geblieben ist, wird er den Abkühlungsprozess heute Nacht beschleunigen.
Tageshöchsttemperatur: - 2,1 ° (der erste Eistag des Winters = Höchsttemperatur unter 0 °)
Tagestiefsttemperatur: - 6,9 ° (Lippstadt - 12,5 °, Hemer - 9,2 °)
Tagesmitteltemperatur: - 4,9 °
Sonnenscheindauer: 2:27 Stunden
Niederschlag: 0,2 mm
Entwicklung:
Dienstag ändert sich wenig. An Nord- und Ostsee bilden sich Schauerstraßen. Zu uns kommen höchstens sehr schwache Schneeschauer. Ansonsten ist es wolkig, zeitweise auch sonnig. Heute Nacht geht es mindestens auf - 8 ° herunter. Morgen - 3 °.
Mittwoch macht sich ein Tief über Spanien durch stärkere Luftdruckunterschiede gegenüber dem Skandinavienhoch bemerkbar. Das bedeutet wieder mehr Wind. Es wird noch etwas kälter. Nachts - 9 °. Am Tag scheint weitgehend die Sonne. Dennoch wird es nicht wärmer als - 3 oder - 4 °. Draußen ist es trotz Sonne eher unangenehm, sobald man windgeschützte Stellen verlässt.
Donnerstag kommt die Warmfront des Spanientiefs bis nach Mittelfrankreich voran. Bei uns bleibt die Kaltluft des sich nach Norden zurückziehenden Nordeuropahochs bestimmend. Nachts ist es nochmal empfindlich kalt, - 9 °. Am Tag scheint bei wechselnder Bewölkung oft die Sonne. Es weht aber ein kräftiger Ostwind. Er lässt die - 2 ° am Nachmittag noch viel kälter erscheinen.
Freitag: Nachts bleibt die Kaltluft noch im Sauerland liegen. Es wird nochmal - 8 ° kalt. Am Tag kommt die Warmfront in höheren Luftschichten zu uns voran. Die Wolken nehmen zum Nachmittag hin zu. Die Temperatur überschreitet dann erstmals wieder den Gefrierpunkt. Abends könnte es etwas schneien.
Glaskugelbereich: Am Wochenende übernimmt das südwesteuropäische Tief mit milderer Meeresluft die Regie über unser Wetter. Vor allem am Sonntag ist es unbeständig. Ab Sonntag ist es nachts frostfrei. Am Tag 8 °. Danach bis Mitte der Woche Tiefdruckwetter mit wenig frühlingshaften Temperaturen.
Weiterhin bestimmt ein mächtiges Hoch mit Kern über Skandinavien das Wetter in fast ganz Europa. Dabei hat kalte Luft Europa bis auf Spanien im Griff. Heute Morgen ist etwas Schnee gefallen. Auch heute Abend gab es einige Flocken. Dort wo der Schnee liegen geblieben ist, wird er den Abkühlungsprozess heute Nacht beschleunigen.
Tageshöchsttemperatur: - 2,1 ° (der erste Eistag des Winters = Höchsttemperatur unter 0 °)
Tagestiefsttemperatur: - 6,9 ° (Lippstadt - 12,5 °, Hemer - 9,2 °)
Tagesmitteltemperatur: - 4,9 °
Sonnenscheindauer: 2:27 Stunden
Niederschlag: 0,2 mm
Entwicklung:
Dienstag ändert sich wenig. An Nord- und Ostsee bilden sich Schauerstraßen. Zu uns kommen höchstens sehr schwache Schneeschauer. Ansonsten ist es wolkig, zeitweise auch sonnig. Heute Nacht geht es mindestens auf - 8 ° herunter. Morgen - 3 °.
Mittwoch macht sich ein Tief über Spanien durch stärkere Luftdruckunterschiede gegenüber dem Skandinavienhoch bemerkbar. Das bedeutet wieder mehr Wind. Es wird noch etwas kälter. Nachts - 9 °. Am Tag scheint weitgehend die Sonne. Dennoch wird es nicht wärmer als - 3 oder - 4 °. Draußen ist es trotz Sonne eher unangenehm, sobald man windgeschützte Stellen verlässt.
Donnerstag kommt die Warmfront des Spanientiefs bis nach Mittelfrankreich voran. Bei uns bleibt die Kaltluft des sich nach Norden zurückziehenden Nordeuropahochs bestimmend. Nachts ist es nochmal empfindlich kalt, - 9 °. Am Tag scheint bei wechselnder Bewölkung oft die Sonne. Es weht aber ein kräftiger Ostwind. Er lässt die - 2 ° am Nachmittag noch viel kälter erscheinen.
Freitag: Nachts bleibt die Kaltluft noch im Sauerland liegen. Es wird nochmal - 8 ° kalt. Am Tag kommt die Warmfront in höheren Luftschichten zu uns voran. Die Wolken nehmen zum Nachmittag hin zu. Die Temperatur überschreitet dann erstmals wieder den Gefrierpunkt. Abends könnte es etwas schneien.
Glaskugelbereich: Am Wochenende übernimmt das südwesteuropäische Tief mit milderer Meeresluft die Regie über unser Wetter. Vor allem am Sonntag ist es unbeständig. Ab Sonntag ist es nachts frostfrei. Am Tag 8 °. Danach bis Mitte der Woche Tiefdruckwetter mit wenig frühlingshaften Temperaturen.
Sonntag, 25. Februar 2018
25. Februar 2018
Menden heute:
Das kräftige Hoch, das ganz Europa bis auf das Mittelmeer überdeckt, führt heue Nacht noch kältere, aber zunehmend feuchtere Luft zu uns. Das beim Sonnenuntergang um 18 Uhr aufgenommene Foto zeigt im Westen noch dünne oder gar keine Bewölkung. Von Osten zieht Schichtbewölkung auf, die von der Sonne in Orangefarben angeleuchtet wird.
Den ganzen Tag schien die Sonne. Erneut stellte sie einen neuen Rekord für das Jahr 2018 auf. Es war kalt und selbst der nur mäßige Nordostwind ließ alle, die sich nach draußen wagten, frösteln.
Heute war der zehnte Tag hintereinander ohne Niederschlag.
Tageshöchsttemperatur: 0,3 °
Tagestiefsttemperatur: - 6,9 ° (Hemer - 8,1 °, Brilon - 9,9 °)
Tagesmitteltemperatur: - 3,8 °
Sonnenscheindauer: 9:51 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Entwicklung:
Montag: An der Wetterlage ändert sich morgen noch wenig. Allerdings erreichen uns die Wolken von der Ostsee, die dort bereits heute bis zu 10 cm Schnee fallen ließen. Bei uns kann es einige Flocken geben. Die Wolken beherrschen den Himmel, geben der Sonne aber (hoffentlich) eine Chance.
Heute Nacht wird es noch etwas kälter. Wie kalt, das hängt auch davon ab, ob es aufklart oder ob Wolken die Ausstrahlung in den Himmel verhindern. Ich rechne mit - 8 ° hier am Kapellenberg.
Am Tag geht es nicht über den Gefrierpunkt hinaus. Also Dauerfrost.
Dienstag: Die Kälte hat inzwischen die Biskaya, Griechenland und Mittelitalien erreicht. Die Luftdruckgegensätze bei uns gehen zurück. Der Wind lässt dadurch nach. Die Sonne hat zeitweise wieder die Oberhand. Nachts - 8 °, am Tag - 1 °.
Mittwoch beginnt sich die Wetterlage umzustellen. Über Spanien formieren sich Tiefausläufer. Sie greifen unser Hoch von Südwesten her an. Bei uns führt das zunächst einmal zu mehr Wind aufgrund der stärkeren Luftdruckdifferenzen. Die Kaltluft hat uns endgültig im Griff. Nachts geht es bei Aufklaren auf bis zu - 10 ° herunter. Am Tag ist es trotz herrlicher Sonne nicht wärmer als - 3 °.
Donnerstag rückt das Tief in die Biskaya vor und eine Warmfront mit deutlich milderer Luft erreicht Mittelfrankreich. Bei uns könnte es durch kräftigen Ostwind ziemlich unangenehm werden. Nachts nochmal bei klarem Himmel - 10 °. Am Tag bei zunächst noch viel Sonne, später langsam zunehmender Bewölkung 0 °.
Glaskugelbereich: Freitag ist es nachts nochmal ziemlich kalt, am Tag geht die Temperatur bei wechselnder Bewölkung auf 3 ° hinauf. Samstag ist es tagsüber schon 6 °. Es ist gut möglich, dass der Übergang zwischen tiefem Winter und erstem Frühlingserwachen am Sonntag ohne Schnee vonstatten geht.
Das kräftige Hoch, das ganz Europa bis auf das Mittelmeer überdeckt, führt heue Nacht noch kältere, aber zunehmend feuchtere Luft zu uns. Das beim Sonnenuntergang um 18 Uhr aufgenommene Foto zeigt im Westen noch dünne oder gar keine Bewölkung. Von Osten zieht Schichtbewölkung auf, die von der Sonne in Orangefarben angeleuchtet wird.
Den ganzen Tag schien die Sonne. Erneut stellte sie einen neuen Rekord für das Jahr 2018 auf. Es war kalt und selbst der nur mäßige Nordostwind ließ alle, die sich nach draußen wagten, frösteln.
Heute war der zehnte Tag hintereinander ohne Niederschlag.
Tageshöchsttemperatur: 0,3 °
Tagestiefsttemperatur: - 6,9 ° (Hemer - 8,1 °, Brilon - 9,9 °)
Tagesmitteltemperatur: - 3,8 °
Sonnenscheindauer: 9:51 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Entwicklung:
Montag: An der Wetterlage ändert sich morgen noch wenig. Allerdings erreichen uns die Wolken von der Ostsee, die dort bereits heute bis zu 10 cm Schnee fallen ließen. Bei uns kann es einige Flocken geben. Die Wolken beherrschen den Himmel, geben der Sonne aber (hoffentlich) eine Chance.
Heute Nacht wird es noch etwas kälter. Wie kalt, das hängt auch davon ab, ob es aufklart oder ob Wolken die Ausstrahlung in den Himmel verhindern. Ich rechne mit - 8 ° hier am Kapellenberg.
Am Tag geht es nicht über den Gefrierpunkt hinaus. Also Dauerfrost.
Dienstag: Die Kälte hat inzwischen die Biskaya, Griechenland und Mittelitalien erreicht. Die Luftdruckgegensätze bei uns gehen zurück. Der Wind lässt dadurch nach. Die Sonne hat zeitweise wieder die Oberhand. Nachts - 8 °, am Tag - 1 °.
Mittwoch beginnt sich die Wetterlage umzustellen. Über Spanien formieren sich Tiefausläufer. Sie greifen unser Hoch von Südwesten her an. Bei uns führt das zunächst einmal zu mehr Wind aufgrund der stärkeren Luftdruckdifferenzen. Die Kaltluft hat uns endgültig im Griff. Nachts geht es bei Aufklaren auf bis zu - 10 ° herunter. Am Tag ist es trotz herrlicher Sonne nicht wärmer als - 3 °.
Donnerstag rückt das Tief in die Biskaya vor und eine Warmfront mit deutlich milderer Luft erreicht Mittelfrankreich. Bei uns könnte es durch kräftigen Ostwind ziemlich unangenehm werden. Nachts nochmal bei klarem Himmel - 10 °. Am Tag bei zunächst noch viel Sonne, später langsam zunehmender Bewölkung 0 °.
Glaskugelbereich: Freitag ist es nachts nochmal ziemlich kalt, am Tag geht die Temperatur bei wechselnder Bewölkung auf 3 ° hinauf. Samstag ist es tagsüber schon 6 °. Es ist gut möglich, dass der Übergang zwischen tiefem Winter und erstem Frühlingserwachen am Sonntag ohne Schnee vonstatten geht.
Samstag, 24. Februar 2018
24. Februar 2018
Menden heute:
Ein Wintersamstag fast aus dem Bilderbuch. Bis auf ein paar flache Wolken heute Nachmittag und einige Windböen gab es nichts zu mäkeln. Die Wolken sind über der Ostsee entstanden, wo der kalte Nordostwind im Zusammenspiel mit dem relativ warmen Ostseewasser Schneeschauerstraßen erzeugte. Auf diese Weise könnte von Rügen bis Grömitz in den nächsten Tagen eine Schneedecke von 5 bis 20 cm entstehen. Die teilweise kräftigen Schneeschauer sind von den Großen Seen im Norden der USA als "Lakeeffekt" bekannt. Dort sind bei entsprechenden Bedingungen erheblich größere Schneemengen üblich. Bei uns gibt es sie nur an der Ostsee.
Tageshöchsttemperatur: 3,4 ° (Hemer und Werl 2,3 °, Wuppertal 5,1 °)
Tagestiefsttemperatur: - 4,9 ° (Hemer - 6,5 °, Lennestadt - 8,6 °)
Tagesmitteltemperatur: - 1,8 ° (noch hält sich das Monatsmittel mit 0,5 ° über der 0 °- Marke)
Sonnenscheindauer: 9:43 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Stärkste Windböe: 34 km/h (5 Bft)
Entwicklung:
Die Wetterlage bleibt erhalten. Ein mächtiges Hoch vom Seegebiet westlich Irlands bis nach Nordrussland steht schwachen Tiefdruckgebieten im Mittelmeerraum gegenüber. Zwischen diesen Druckgebilden fließt mit nordöstlichem Wind immer kältere Festlandsluft nach ganz Europa. Heute Nacht geht die Temperatur in 1500 m Höhe bei uns erstmals unter - 10 ° zurück. Dienstag und Mittwoch sind - 17 ° in dieser Höhe angesagt. Die Wärme oder Kälte einer Luftmasse wird in dieser Höhe registriert, weil sie dort nicht so sehr den geografischen/orografischen Einflüssen sowie Ein- und Ausstrahlung ausgesetzt ist. Die Temperatur am Boden kann man daraus einigermaßen verlässlich ableiten. Jetzt bei sehr trockener Luft steigt sie am Tage etwa 0,8 ° je 100 Höhenmeter an. Bei - 10 ° in 1500 m sind dann bei mir in gut 200 m Höhe etwa 0 ° zu erwarten. In feuchterer Luft beträgt die Temperaturdifferenz je 100 m etwa 0,6 °.
Sonntag ist es nochmal meist sonnig mit nur wenigen von Nordosten hereinziehenden Wolkenfeldern. Nachts wird es mit - 7 ° recht kalt. Am Tag wird es kaum wärmer als 0 °. Der Wind ist weiterhin spürbar, aber nicht stärker als heute.
Montag ändert sich wenig. Allerdings machen sich von der Ostsee her mehr Wolken auf den Weg zu uns. Die zumindest zeitweise fehlende Sonne lässt uns die Kälte noch stärker spüren. Nachts - 7 °, nachmittags - 1 °.
Dienstag wird es nachts noch etwas kälter. Am Tag könnte es einige Schneeflocken geben. Die Sonne ist einige Stunden dabei. Der Wind ist schwächer als an den Vortagen. So können wir die - 1 ° am Nachmittag ganz gut vertragen.
Mittwoch: Der Februar geht sehr kalt zu Ende. Die Kälteperiode erreicht ihren Höhepunkt. Nachts kann es auch bei mir - 9 bis - 10 ° kalt werden. Es wird ein sonniger Tag. Allerdings bleibt das Thermometer bei - 3 ° hängen.
Glaskugelbereich: Der Übergang zu milderem Wetter könnte mit Schneefall verbunden sein. Erst am Samstag gehen die Wetterdienste übereinstimmend wieder von Plusgraden aus.
Ein Wintersamstag fast aus dem Bilderbuch. Bis auf ein paar flache Wolken heute Nachmittag und einige Windböen gab es nichts zu mäkeln. Die Wolken sind über der Ostsee entstanden, wo der kalte Nordostwind im Zusammenspiel mit dem relativ warmen Ostseewasser Schneeschauerstraßen erzeugte. Auf diese Weise könnte von Rügen bis Grömitz in den nächsten Tagen eine Schneedecke von 5 bis 20 cm entstehen. Die teilweise kräftigen Schneeschauer sind von den Großen Seen im Norden der USA als "Lakeeffekt" bekannt. Dort sind bei entsprechenden Bedingungen erheblich größere Schneemengen üblich. Bei uns gibt es sie nur an der Ostsee.
Tageshöchsttemperatur: 3,4 ° (Hemer und Werl 2,3 °, Wuppertal 5,1 °)
Tagestiefsttemperatur: - 4,9 ° (Hemer - 6,5 °, Lennestadt - 8,6 °)
Tagesmitteltemperatur: - 1,8 ° (noch hält sich das Monatsmittel mit 0,5 ° über der 0 °- Marke)
Sonnenscheindauer: 9:43 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Stärkste Windböe: 34 km/h (5 Bft)
Entwicklung:
Die Wetterlage bleibt erhalten. Ein mächtiges Hoch vom Seegebiet westlich Irlands bis nach Nordrussland steht schwachen Tiefdruckgebieten im Mittelmeerraum gegenüber. Zwischen diesen Druckgebilden fließt mit nordöstlichem Wind immer kältere Festlandsluft nach ganz Europa. Heute Nacht geht die Temperatur in 1500 m Höhe bei uns erstmals unter - 10 ° zurück. Dienstag und Mittwoch sind - 17 ° in dieser Höhe angesagt. Die Wärme oder Kälte einer Luftmasse wird in dieser Höhe registriert, weil sie dort nicht so sehr den geografischen/orografischen Einflüssen sowie Ein- und Ausstrahlung ausgesetzt ist. Die Temperatur am Boden kann man daraus einigermaßen verlässlich ableiten. Jetzt bei sehr trockener Luft steigt sie am Tage etwa 0,8 ° je 100 Höhenmeter an. Bei - 10 ° in 1500 m sind dann bei mir in gut 200 m Höhe etwa 0 ° zu erwarten. In feuchterer Luft beträgt die Temperaturdifferenz je 100 m etwa 0,6 °.
Sonntag ist es nochmal meist sonnig mit nur wenigen von Nordosten hereinziehenden Wolkenfeldern. Nachts wird es mit - 7 ° recht kalt. Am Tag wird es kaum wärmer als 0 °. Der Wind ist weiterhin spürbar, aber nicht stärker als heute.
Montag ändert sich wenig. Allerdings machen sich von der Ostsee her mehr Wolken auf den Weg zu uns. Die zumindest zeitweise fehlende Sonne lässt uns die Kälte noch stärker spüren. Nachts - 7 °, nachmittags - 1 °.
Dienstag wird es nachts noch etwas kälter. Am Tag könnte es einige Schneeflocken geben. Die Sonne ist einige Stunden dabei. Der Wind ist schwächer als an den Vortagen. So können wir die - 1 ° am Nachmittag ganz gut vertragen.
Mittwoch: Der Februar geht sehr kalt zu Ende. Die Kälteperiode erreicht ihren Höhepunkt. Nachts kann es auch bei mir - 9 bis - 10 ° kalt werden. Es wird ein sonniger Tag. Allerdings bleibt das Thermometer bei - 3 ° hängen.
Glaskugelbereich: Der Übergang zu milderem Wetter könnte mit Schneefall verbunden sein. Erst am Samstag gehen die Wetterdienste übereinstimmend wieder von Plusgraden aus.
23. Februar 2018
Menden heute:
Ein kräftiger mit hocheichender Kaltluft angefüllter Höhentrog, der von Spitzbergen bis zu den Alpen reicht und ein Bodenhoch, das etwa die gleiche Lage hat, bestimmen unser Wetter. An der Südostseite dieses Bodenhochs wird immer kältere Luft nach Mitteleuropa gelenkt.
Dabei wird der Nordostwind immer böiger und lässt die ohnehin schon niedrigen Temperaturen noch kälter erscheinen (Windchill). Heute Nachmittag wurden nochmals Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt erreicht, was den Autowaschanlagen gute Geschäfte bescherte. Dreck und Salz mussten vom Lack.
Tageshöchsttemperatur: 3,6 ° (Hemer 2,6 °, Werl 2,3 °)
Tagestiefsttemperatur: - 3,6 ° (Hemer - 4,8 °, Neheim - 6,6 °)
Tagesmitteltemperatur: - 1,0 °
Sonnenscheindauer: 9:40 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Stärkste Windböe: 38 km/h (5 Bft)
Entwicklung:
Diese Karte zeigt die Wetterlage und die Temperatur im 850 hPa-Niveau (1.500 m Meereshöhe) am Montag Mittag. Am Südostrand des langgestreckten Hochs von Irland bis Spitzbergen hat ein sehr kräftiger Kaltluftausbruch stattgefunden. Die - 10 °-Linie in 1.500 m Höhe hat die Irische See und die französische Atlantikküste erreicht. Die - 15 ° - Linie, hinter der totaler Dauerfrost herrscht, liegt an der Nordseeküste und über Ostfrankreich. Auch der nördliche Balkan und Norditalien sind von Kaltluft geflutet. Noch deutlich kältere Luft ist bis Weißrussland vorgestoßen.
Die Gegenbewegung findet am Nordwestrand des Hochs statt. Ziemlich warme Luft hat sich vom Atlantik an Island vorbei auf den Weg in Richtung Spitzbergen gemacht.
So wie es derzeit aussieht, hält die sehr kalte Wetterperiode noch mindestens bis Donnerstag an. Der kanadische Wetterdienst kommt dann mit seinen Negativtemperaturen erst richtig in Fahrt. Zum Glück steht er heute allein da mit seiner Lösung.
Samstag und Sonntag ist es sonnig und trocken. Der Nordostwind ist spürbar und lässt die Temperatur deutlich niedriger erscheinen als sie ist. Nachts geht es runter bis - 6-7 ° am Samstag und - 8-9 ° am Sonntag. Dort wo kalte Luft von den Bergen ins Tal strömt und sich sammelt, kann es einige Grad kälter werden. Samstag geht es nochmal auf 3 ° herauf, ab Sonntag bleibt die Temperatur vermutlich unter dem Gefrierpunkt.
Montag und Dienstag kommt von der Ostsee zumindest zeitweise stärkere Bewölkung heran. Es bleibt sehr kalt mit Dauerfrost. Nachts weiterhin - 8 °. Am Tag fehlt die gewohnte Sonne zum Erwärmen der Räume. Auf Kosten der Heizungsleistung.
Mittwoch und Donnerstag soll es nachts nach den jetzigen Modellkarten noch kälter werden.
Mit Schnee ist die ganze Zeit nicht zu rechnen.
Ein kräftiger mit hocheichender Kaltluft angefüllter Höhentrog, der von Spitzbergen bis zu den Alpen reicht und ein Bodenhoch, das etwa die gleiche Lage hat, bestimmen unser Wetter. An der Südostseite dieses Bodenhochs wird immer kältere Luft nach Mitteleuropa gelenkt.
Dabei wird der Nordostwind immer böiger und lässt die ohnehin schon niedrigen Temperaturen noch kälter erscheinen (Windchill). Heute Nachmittag wurden nochmals Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt erreicht, was den Autowaschanlagen gute Geschäfte bescherte. Dreck und Salz mussten vom Lack.
Tageshöchsttemperatur: 3,6 ° (Hemer 2,6 °, Werl 2,3 °)
Tagestiefsttemperatur: - 3,6 ° (Hemer - 4,8 °, Neheim - 6,6 °)
Tagesmitteltemperatur: - 1,0 °
Sonnenscheindauer: 9:40 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Stärkste Windböe: 38 km/h (5 Bft)
Entwicklung:
Diese Karte zeigt die Wetterlage und die Temperatur im 850 hPa-Niveau (1.500 m Meereshöhe) am Montag Mittag. Am Südostrand des langgestreckten Hochs von Irland bis Spitzbergen hat ein sehr kräftiger Kaltluftausbruch stattgefunden. Die - 10 °-Linie in 1.500 m Höhe hat die Irische See und die französische Atlantikküste erreicht. Die - 15 ° - Linie, hinter der totaler Dauerfrost herrscht, liegt an der Nordseeküste und über Ostfrankreich. Auch der nördliche Balkan und Norditalien sind von Kaltluft geflutet. Noch deutlich kältere Luft ist bis Weißrussland vorgestoßen.
Die Gegenbewegung findet am Nordwestrand des Hochs statt. Ziemlich warme Luft hat sich vom Atlantik an Island vorbei auf den Weg in Richtung Spitzbergen gemacht.
So wie es derzeit aussieht, hält die sehr kalte Wetterperiode noch mindestens bis Donnerstag an. Der kanadische Wetterdienst kommt dann mit seinen Negativtemperaturen erst richtig in Fahrt. Zum Glück steht er heute allein da mit seiner Lösung.
Samstag und Sonntag ist es sonnig und trocken. Der Nordostwind ist spürbar und lässt die Temperatur deutlich niedriger erscheinen als sie ist. Nachts geht es runter bis - 6-7 ° am Samstag und - 8-9 ° am Sonntag. Dort wo kalte Luft von den Bergen ins Tal strömt und sich sammelt, kann es einige Grad kälter werden. Samstag geht es nochmal auf 3 ° herauf, ab Sonntag bleibt die Temperatur vermutlich unter dem Gefrierpunkt.
Montag und Dienstag kommt von der Ostsee zumindest zeitweise stärkere Bewölkung heran. Es bleibt sehr kalt mit Dauerfrost. Nachts weiterhin - 8 °. Am Tag fehlt die gewohnte Sonne zum Erwärmen der Räume. Auf Kosten der Heizungsleistung.
Mittwoch und Donnerstag soll es nachts nach den jetzigen Modellkarten noch kälter werden.
Mit Schnee ist die ganze Zeit nicht zu rechnen.
Freitag, 23. Februar 2018
22. Februar 2018
Menden heute:
Über die Wetterlage müssen wir in den nächsten Tagen nicht viele Worte verlieren: Ein Wahnsinnshoch von Spitzbergen bis zu den Azoren lässt atlantischen Tiefdruckgebieten in der nächsten Woche keine Chance. Tiefs können nur auf dem Atlantik verweilen oder versuchen, ins Mittelmeer zu ziehen. Was das für das Wetter dort bedeutet, haben die Dortmunder Fußballspieler heute in Bergamo erleben können. Es schüttete ohne Unterbrechung.
Der Schneefall der letzten Tage hat in Nordosteuropa die Grundlage für eiskaltes Wetter gelegt. Nächtliche Ausstrahlung über Schnee lässt die Temperaturen von Nacht zu Nacht und damit auch von Tag zu Tag immer weiter absinken. Die entstehende kalte Luftmasse macht sich ab Sonntag auf den Weg zu uns. Bis dahin haben wir noch eine Gnadenfrist.
Heute war es wieder wolkenlos bis leicht bewölkt. Der Nordostwind lebte hin und wieder auf und dann war es unangenehm kalt, wenn man sich nicht in der Sonne befand.
Tageshöchsttemperatur: 4,5 °
Tagestiefsttemperatur: - 3,3 °
Tagesmitteltemperatur: - 0,7 °
Sonnenscheindauer: 8:46 Stunden
Niederschlag 0 mm
Entwicklung:
Wie gesagt, an der Wetterlage ändert sich bis Montag nichts. Das Hoch wird immer mächtiger. Ab Sonntag kommen wir in den "Genuss" der Kaltluftmasse, die zu Dauerfrost führt.
Bis Sonntag ist es meist wolkenlos oder nur leicht bewölkt. Nachts - 5 bis - 6 °, am Sonntag bis - 8 °. Ab Sonntag Dauerfrost. Anfang nächster Woche kommen mehr Wolken von Osten ins Spiel. Mit Schnee ist nur beim europäischen Wetterzentrum zu rechnen.
Glaskugelbereich: Der amerikanische Wetterdienst sieht ein Ende der Kälteperiode zum Monatswechsel. Der Kanadische Wetterdienst lässt es bei der Kälte auch an den ersten Märztagen. Bei den Europäern bleibt es bis zum 3.3. kalt.
Über die Wetterlage müssen wir in den nächsten Tagen nicht viele Worte verlieren: Ein Wahnsinnshoch von Spitzbergen bis zu den Azoren lässt atlantischen Tiefdruckgebieten in der nächsten Woche keine Chance. Tiefs können nur auf dem Atlantik verweilen oder versuchen, ins Mittelmeer zu ziehen. Was das für das Wetter dort bedeutet, haben die Dortmunder Fußballspieler heute in Bergamo erleben können. Es schüttete ohne Unterbrechung.
Der Schneefall der letzten Tage hat in Nordosteuropa die Grundlage für eiskaltes Wetter gelegt. Nächtliche Ausstrahlung über Schnee lässt die Temperaturen von Nacht zu Nacht und damit auch von Tag zu Tag immer weiter absinken. Die entstehende kalte Luftmasse macht sich ab Sonntag auf den Weg zu uns. Bis dahin haben wir noch eine Gnadenfrist.
Heute war es wieder wolkenlos bis leicht bewölkt. Der Nordostwind lebte hin und wieder auf und dann war es unangenehm kalt, wenn man sich nicht in der Sonne befand.
Tageshöchsttemperatur: 4,5 °
Tagestiefsttemperatur: - 3,3 °
Tagesmitteltemperatur: - 0,7 °
Sonnenscheindauer: 8:46 Stunden
Niederschlag 0 mm
Entwicklung:
Wie gesagt, an der Wetterlage ändert sich bis Montag nichts. Das Hoch wird immer mächtiger. Ab Sonntag kommen wir in den "Genuss" der Kaltluftmasse, die zu Dauerfrost führt.
Bis Sonntag ist es meist wolkenlos oder nur leicht bewölkt. Nachts - 5 bis - 6 °, am Sonntag bis - 8 °. Ab Sonntag Dauerfrost. Anfang nächster Woche kommen mehr Wolken von Osten ins Spiel. Mit Schnee ist nur beim europäischen Wetterzentrum zu rechnen.
Glaskugelbereich: Der amerikanische Wetterdienst sieht ein Ende der Kälteperiode zum Monatswechsel. Der Kanadische Wetterdienst lässt es bei der Kälte auch an den ersten Märztagen. Bei den Europäern bleibt es bis zum 3.3. kalt.
Donnerstag, 22. Februar 2018
21. Februar 2018
Menden heute:
Ein mächtiges Hoch von den Azoren bis nach Finnland bestimmt mit kalter Ostluft unser Wetter. Maßgeblich für den bevorstehenden noch kräftigeren Kälteeinbruch ist eine Anomalität in der unteren Stratosphäre, also in mehr als 20 km Höhe. Hier ist die Temperatur normalerweise zu dieser Jahreszeit bei etwa - 70 °. Zur Zeit liegt sie mehr als 20 Grad darüber. Diese unübliche Erwärmung der Stratosphäre (sudden stratospheric warming) schlägt auch auf die obere Atmosphäre durch. Auch hier ist es wärmer geworden. Ergebnis ist das umfangreiche Hochdruckgebiet. Zuletzt hatten wir dieses Phänomen im Februar-März 2013. Vor allem im März war es ungewöhnlich kalt mit in der zweiten Monatshälfte ständigem Nachtfrost und vielen Tagen mit einer Mitteltemperatur unter dem Gefrierpunkt. Der März war fast vier ° kälter als das langjährige Mittel.
Meteorologen führen diese Anomalität auf den Klimawandel zurück. Sie befürchten häufigere kalte Winter in Europa und Asien.
Tageshöchsttemperatur: 4,6 °
Tagestiefsttemperatur: -2,3 °
Tagesmitteltemperatur: 0,5 °
Sonnenscheindauer: 9:12 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Bis Samstag ändert sich an der Wetterlage fast nichts. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ostnordost. Es ist tagsüber sonnig oder leicht bewölkt mit durchziehenden Wolkenfeldern. Nachts ist es verbreitet klar. Die fehlende Schneedecke lässt es nicht zu kalt werden. Meist bleibt es bei - 4 bis - 6 °. Am Tag geht es noch immer bis über den Gefrierpunkt hinauf. Der Wind könnte ein Thema werden. Kommt es zu Böen, wird es gefühlt eiskalt.
Ab Sonntag wird eine noch kältere Luftmasse zu uns geführt. Nachts wird es mindestens - 8 ° kalt. Am Tag bleibt es bei Frost. Meist scheint die Sonne, insgesamt wird es aber wolkiger. Vermutlich bleibt es bis Dienstag trocken.
Glaskugelbereich: Zum Monatswechsel soll die Kälte ihren Höhepunkt erreichen.
Ein mächtiges Hoch von den Azoren bis nach Finnland bestimmt mit kalter Ostluft unser Wetter. Maßgeblich für den bevorstehenden noch kräftigeren Kälteeinbruch ist eine Anomalität in der unteren Stratosphäre, also in mehr als 20 km Höhe. Hier ist die Temperatur normalerweise zu dieser Jahreszeit bei etwa - 70 °. Zur Zeit liegt sie mehr als 20 Grad darüber. Diese unübliche Erwärmung der Stratosphäre (sudden stratospheric warming) schlägt auch auf die obere Atmosphäre durch. Auch hier ist es wärmer geworden. Ergebnis ist das umfangreiche Hochdruckgebiet. Zuletzt hatten wir dieses Phänomen im Februar-März 2013. Vor allem im März war es ungewöhnlich kalt mit in der zweiten Monatshälfte ständigem Nachtfrost und vielen Tagen mit einer Mitteltemperatur unter dem Gefrierpunkt. Der März war fast vier ° kälter als das langjährige Mittel.
Meteorologen führen diese Anomalität auf den Klimawandel zurück. Sie befürchten häufigere kalte Winter in Europa und Asien.
Tageshöchsttemperatur: 4,6 °
Tagestiefsttemperatur: -2,3 °
Tagesmitteltemperatur: 0,5 °
Sonnenscheindauer: 9:12 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Bis Samstag ändert sich an der Wetterlage fast nichts. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ostnordost. Es ist tagsüber sonnig oder leicht bewölkt mit durchziehenden Wolkenfeldern. Nachts ist es verbreitet klar. Die fehlende Schneedecke lässt es nicht zu kalt werden. Meist bleibt es bei - 4 bis - 6 °. Am Tag geht es noch immer bis über den Gefrierpunkt hinauf. Der Wind könnte ein Thema werden. Kommt es zu Böen, wird es gefühlt eiskalt.
Ab Sonntag wird eine noch kältere Luftmasse zu uns geführt. Nachts wird es mindestens - 8 ° kalt. Am Tag bleibt es bei Frost. Meist scheint die Sonne, insgesamt wird es aber wolkiger. Vermutlich bleibt es bis Dienstag trocken.
Glaskugelbereich: Zum Monatswechsel soll die Kälte ihren Höhepunkt erreichen.
Dienstag, 20. Februar 2018
20. Februar 2018
Rückblick:
Der Februar war in den ersten 20 Tagen zu kalt, zu sonnig und deutlich zu trocken.
bisherige Februarmitteltemperatur: 0,7 ° (langjährig: 1,0 °, seit 2000: 2,5 °)
Sonnenstunden bis zum 20.02.: 79:21 Stunden (normal im gesamten Februar: 70 Stunden)
Niederschlag: 11,7 mm (langjährig: 51 mm im gesamten Februar)
Menden heute:
Ein sonniger Tag nach klarer, frostiger Nacht . Ab und zu leicht böiger Nordostwind.
Tageshöchsttemperatur: 5,6 °
Tagestiefsttemperatur: - 3,1 °
Tagesmitteltemperatur: 0,5 °
Sonnenscheindauer: 9:09 Stunden
Niederschlag. 0 mm
Entwicklung:
Hoher Luftdruck vom Ostatlantik über Skandinavien bis nach Russland und meist tiefer Luftdruck über dem Mittelmeer halten bis zum Wochenende an. Sie produzieren bei uns eine östliche bis nordöstliche Windströmung. Mit ihr wird trocken-kalte Festlandsluft bis nach Westdeutschland transportiert.
Von Mittwoch bis Sonntag ist das Wetter gleich bis ähnlich. Nachts Frost, der zum Wochenende hin zunimmt bis auf - 6 °. Am Tag sonnig oder locker bewölkt mit 3-4 °. Am Sonntag droht Dauerfrost.
Glaskugelbereich: Das kalte Wetter hält mindestens bis zum 1. März an. Der Februar könnte wieder ähnlich kalt werden wie 2012 und 2013. Am 7. Februar 2012 ging es bis auf - 17 ° hinunter. - 17 ° ist die zweitkälteste Temperatur seit Beginn meiner Messungen. Sie wurde nur vier mal erreicht. Am kältesten war es in der Silvesternacht 1978/79 mit - 19 °.
Der Februar war in den ersten 20 Tagen zu kalt, zu sonnig und deutlich zu trocken.
bisherige Februarmitteltemperatur: 0,7 ° (langjährig: 1,0 °, seit 2000: 2,5 °)
Sonnenstunden bis zum 20.02.: 79:21 Stunden (normal im gesamten Februar: 70 Stunden)
Niederschlag: 11,7 mm (langjährig: 51 mm im gesamten Februar)
Menden heute:
Ein sonniger Tag nach klarer, frostiger Nacht . Ab und zu leicht böiger Nordostwind.
Tageshöchsttemperatur: 5,6 °
Tagestiefsttemperatur: - 3,1 °
Tagesmitteltemperatur: 0,5 °
Sonnenscheindauer: 9:09 Stunden
Niederschlag. 0 mm
Entwicklung:
Hoher Luftdruck vom Ostatlantik über Skandinavien bis nach Russland und meist tiefer Luftdruck über dem Mittelmeer halten bis zum Wochenende an. Sie produzieren bei uns eine östliche bis nordöstliche Windströmung. Mit ihr wird trocken-kalte Festlandsluft bis nach Westdeutschland transportiert.
Von Mittwoch bis Sonntag ist das Wetter gleich bis ähnlich. Nachts Frost, der zum Wochenende hin zunimmt bis auf - 6 °. Am Tag sonnig oder locker bewölkt mit 3-4 °. Am Sonntag droht Dauerfrost.
Glaskugelbereich: Das kalte Wetter hält mindestens bis zum 1. März an. Der Februar könnte wieder ähnlich kalt werden wie 2012 und 2013. Am 7. Februar 2012 ging es bis auf - 17 ° hinunter. - 17 ° ist die zweitkälteste Temperatur seit Beginn meiner Messungen. Sie wurde nur vier mal erreicht. Am kältesten war es in der Silvesternacht 1978/79 mit - 19 °.
Montag, 19. Februar 2018
19. Februar 2018
Menden heute:
Hoher Luftdruck über Skandinavien und Osteuropa und eine Tiefdruckrinne über Westeuropa standen sich heute gegenüber. Es siegte das Hoch. Allerdings haben wir doch einige Wolkenfelder aus Westen abbekommen. Dadurch war es letzte Nacht nicht so kalt. Tagsüber war es wolkig mit Auflockerungen und trocken.
Tageshöchsttemperatur: 5,1 °
Tagestiefsttemperatur: -1,3 °
Tagesmitteltemperatur: 1,3 °
Sonnenscheindauer: 3:13 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Dienstag: Über Deutschland liegen große Hochnebelfelder. Bei uns klart es heute Nacht zeitweise auf. Dadurch geht die Temperatur bis etwa - 3 ° zurück. Am Tag ist es wieder wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Der Wind dreht auf Nordost. Dennoch wird es nochmal 5 ° "warm".
Mittwoch: Von Irland bis Weißrussland beherrscht ein Hoch das Wetter. Der gesamte Mittelmeerraum liegt unter tiefem Luftdruck. Hier werden die Wasserreservoirs für den Sommer gefüllt. Im Uhrzeigersinn führt das Hoch kalte Festlandsluft ins Sauerland. Nachts wird es bei oft klarem Himmel - 4 °, am Tag bei Sonne 4 °.
Donnerstag: Die Lage ändert sich wenig. Zum Glück ist die von Osten zugeführte Luftmasse noch nicht sehr kalt, da über Osteuropa angewärmte Mittelmeerluft untergemischt wird. Sie ist trocken genug, um bei uns für Aufklaren in der Nacht und nur wenige Wolkenfelder am Tag zu sorgen. Nachts - 4 °, tags 3 °.
Freitag: Bei gleichen Druckverhältnissen kommt die noch kältere Luftmasse immer näher. Es ist nachts klar bei - 5 ° und tagsüber sonnig bei 3 °.
Glaskugelbereich: Am Bodendruck ändert sich wenig. In der Höhe sorgt ein Trog für eine nördliche bis nordöstliche Anströmung, mit der noch kältere Luft ins Sauerland geführt wird. So müssen wir mit Dauerfrost rechnen.
Anfang März soll die Kälteperiode zu Ende gehen. Bis dahin haben wir manchen Liter Heizöl oder manchen Kubikmeter Gas durch den Schornstein gejagt.
Hoher Luftdruck über Skandinavien und Osteuropa und eine Tiefdruckrinne über Westeuropa standen sich heute gegenüber. Es siegte das Hoch. Allerdings haben wir doch einige Wolkenfelder aus Westen abbekommen. Dadurch war es letzte Nacht nicht so kalt. Tagsüber war es wolkig mit Auflockerungen und trocken.
Tageshöchsttemperatur: 5,1 °
Tagestiefsttemperatur: -1,3 °
Tagesmitteltemperatur: 1,3 °
Sonnenscheindauer: 3:13 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Dienstag: Über Deutschland liegen große Hochnebelfelder. Bei uns klart es heute Nacht zeitweise auf. Dadurch geht die Temperatur bis etwa - 3 ° zurück. Am Tag ist es wieder wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Der Wind dreht auf Nordost. Dennoch wird es nochmal 5 ° "warm".
Mittwoch: Von Irland bis Weißrussland beherrscht ein Hoch das Wetter. Der gesamte Mittelmeerraum liegt unter tiefem Luftdruck. Hier werden die Wasserreservoirs für den Sommer gefüllt. Im Uhrzeigersinn führt das Hoch kalte Festlandsluft ins Sauerland. Nachts wird es bei oft klarem Himmel - 4 °, am Tag bei Sonne 4 °.
Donnerstag: Die Lage ändert sich wenig. Zum Glück ist die von Osten zugeführte Luftmasse noch nicht sehr kalt, da über Osteuropa angewärmte Mittelmeerluft untergemischt wird. Sie ist trocken genug, um bei uns für Aufklaren in der Nacht und nur wenige Wolkenfelder am Tag zu sorgen. Nachts - 4 °, tags 3 °.
Freitag: Bei gleichen Druckverhältnissen kommt die noch kältere Luftmasse immer näher. Es ist nachts klar bei - 5 ° und tagsüber sonnig bei 3 °.
Glaskugelbereich: Am Bodendruck ändert sich wenig. In der Höhe sorgt ein Trog für eine nördliche bis nordöstliche Anströmung, mit der noch kältere Luft ins Sauerland geführt wird. So müssen wir mit Dauerfrost rechnen.
Anfang März soll die Kälteperiode zu Ende gehen. Bis dahin haben wir manchen Liter Heizöl oder manchen Kubikmeter Gas durch den Schornstein gejagt.
Sonntag, 18. Februar 2018
18. Februar 2018
Menden heute Vormittag:
Es war recht kalt heute Nacht. Bei klarem Himmel ging die Temperatur hier am Hang des Kapellenberges auf - 3 ° herunter. In den Niederungen der Flüsse und Bäche war es kälter als - 5 °.
Dafür strahlt die Sonne heute vom oft wolkenlosen Himmel. Da auch der Wind fehlt, haben wir wunderbares Ausflugs- und Wanderwetter.
Während sich in den Alpen die Sonne rar macht, ist in Winterberg geniales Skiwetter mit 80 cm (Kunst-)Schnee. Die Pisten sind dort so voll wie sonst nirgends. Und es sieht ganz so aus, als ob der Februar den Sauerländer Skigebieten auch weiterhin sehr gut gesonnen ist.
Heute hält das Hoch über Deutschland alle atlantischen Fronten fern. Es wird noch deutlich wärmer. 7-8 °.
Entwicklung:
Montag: Die über England liegende Warmfront des Islandtiefs schafft es nicht, gegen das jetzt über der Ukraine liegende Hoch zu obsiegen. Das dürfte jetzt endgültig klar sein. Fast alle Modelle sind auf diese Lösung eingeschwenkt. Es wird zwar wohl nicht so sonnig wie heute, bleibt aber niederschlagsfrei. Der Südwind vor der Warmfront weht schwach und bringt die Temperatur nach kalter Nacht (- 2 °) wieder auf 7 ° herauf.
Dienstag verhungert die Warmfront über Benelux. Wir haben jetzt eine für uns richtig winterliche Wetterlage: Hoch über Skandinavien und Osteuropa, tiefer Luftdruck mit wirklich schlechtem Wetter über dem Mittelmeer. Auch die Alpen bieten weiterhin nicht so tolles Urlaubswetter. Bei uns ist es wechselnd wolkig mit recht viel Sonne und weiterhin trocken. An den Tag- und Nachttemperaturen ändert sich nichts. Der Wind dreht entsprechend der Luftdruckverteilung auf Nordost.
Mittwoch: Von den Azoren bis nach Westfinnland finden wir ein sehr kräftiges Hochdruckgebiet. Entsprechend bleibt des Mittelmeer unter schwachem Tiefdruckeinfluss benachteiligt. Bei uns stellt sich eine Nordostlage ein, mit der kalte, aber nicht sehr kalte Luft zu uns geführt wird. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts - 4 °, tags + 4 °.
Ähnliches Wetter mit ziemlich viel Sonne und ohne Niederschlag begleitet uns bis zum Wochenende. Es bleibt ziemlich kalt mit mäßigem Nachtfrost.
"Braukmanns Wiese" unterhalb des Michaelsheims, das sich heute im Besitz des Imkervereins befindet, war das Mendener Rodelparadies und ein Skihang für die relativ geringe Zahl der Skifahrer. Hier haben die Kinder und Jugendlichen das Schussfahren, den Stemmbogen (das war die übliche Bremse nach einer Schussfahrt) und die ersten Versuche mit Schneepflug und Schneepflugbogen gemacht.
Es war die Zeit, als man noch regelmäßig mit einer Schneedecke in Menden rechnen konnte.
Ende der 50er Jahre entschloss sich der damalige Stadtdirektor Dr. Franz Rips, diese Wiese mitten im Wald einer einträglicheren Verwendung zuzuführen. Die Fläche sollte mit Fichten und Lärchen besetzt werden. Öffentlichen Widerstand gegen diesen Verlust an Lebensfreude in den Wintertagen musste seinerzeit niemand befürchten. Einzig der damalige Jugendamtsleiter Werner Bußmann meldete gegenüber seinem Chef Bedenken an. Er sah sich als Vertreter der Interessen der Kinder und Jugendlichen in der Stadt. Und er blieb erfolglos.
Heute habe ich mir angesehen, was von der "rentierlichen Aufforstung" übrig geblieben ist. Die beiden obigen Fotos dokumentieren die erheblichen Waldschäden, die der Orkan Friederike auf Braukanns Wiese oberhalb des Hexenteiches angerichtet hat. Überall kommt man noch nicht hin. Teilweise liegen die Fichten - sie hat es vor allem getroffen - noch auf den Wegen. Und das in weiten Teilen des Kapellenberges. Wenn alles wieder weggeräumt ist, werden nur noch wenige Fichten zu sehen sein.
Menden heute Abend:
Tageshöchsttemperatur: 8,0 °
Tagestiefsttemperatur: - 3,0 °
Tagesmitteltemperatur: 1,2 °
Sonnenscheindauer: 8.21 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Es war recht kalt heute Nacht. Bei klarem Himmel ging die Temperatur hier am Hang des Kapellenberges auf - 3 ° herunter. In den Niederungen der Flüsse und Bäche war es kälter als - 5 °.
Dafür strahlt die Sonne heute vom oft wolkenlosen Himmel. Da auch der Wind fehlt, haben wir wunderbares Ausflugs- und Wanderwetter.
Während sich in den Alpen die Sonne rar macht, ist in Winterberg geniales Skiwetter mit 80 cm (Kunst-)Schnee. Die Pisten sind dort so voll wie sonst nirgends. Und es sieht ganz so aus, als ob der Februar den Sauerländer Skigebieten auch weiterhin sehr gut gesonnen ist.
Heute hält das Hoch über Deutschland alle atlantischen Fronten fern. Es wird noch deutlich wärmer. 7-8 °.
Entwicklung:
Montag: Die über England liegende Warmfront des Islandtiefs schafft es nicht, gegen das jetzt über der Ukraine liegende Hoch zu obsiegen. Das dürfte jetzt endgültig klar sein. Fast alle Modelle sind auf diese Lösung eingeschwenkt. Es wird zwar wohl nicht so sonnig wie heute, bleibt aber niederschlagsfrei. Der Südwind vor der Warmfront weht schwach und bringt die Temperatur nach kalter Nacht (- 2 °) wieder auf 7 ° herauf.
Dienstag verhungert die Warmfront über Benelux. Wir haben jetzt eine für uns richtig winterliche Wetterlage: Hoch über Skandinavien und Osteuropa, tiefer Luftdruck mit wirklich schlechtem Wetter über dem Mittelmeer. Auch die Alpen bieten weiterhin nicht so tolles Urlaubswetter. Bei uns ist es wechselnd wolkig mit recht viel Sonne und weiterhin trocken. An den Tag- und Nachttemperaturen ändert sich nichts. Der Wind dreht entsprechend der Luftdruckverteilung auf Nordost.
Mittwoch: Von den Azoren bis nach Westfinnland finden wir ein sehr kräftiges Hochdruckgebiet. Entsprechend bleibt des Mittelmeer unter schwachem Tiefdruckeinfluss benachteiligt. Bei uns stellt sich eine Nordostlage ein, mit der kalte, aber nicht sehr kalte Luft zu uns geführt wird. Es ist wolkig mit Aufheiterungen und trocken. Nachts - 4 °, tags + 4 °.
Ähnliches Wetter mit ziemlich viel Sonne und ohne Niederschlag begleitet uns bis zum Wochenende. Es bleibt ziemlich kalt mit mäßigem Nachtfrost.
Friederikes Folgen:
"Braukmanns Wiese" unterhalb des Michaelsheims, das sich heute im Besitz des Imkervereins befindet, war das Mendener Rodelparadies und ein Skihang für die relativ geringe Zahl der Skifahrer. Hier haben die Kinder und Jugendlichen das Schussfahren, den Stemmbogen (das war die übliche Bremse nach einer Schussfahrt) und die ersten Versuche mit Schneepflug und Schneepflugbogen gemacht.
Es war die Zeit, als man noch regelmäßig mit einer Schneedecke in Menden rechnen konnte.
Ende der 50er Jahre entschloss sich der damalige Stadtdirektor Dr. Franz Rips, diese Wiese mitten im Wald einer einträglicheren Verwendung zuzuführen. Die Fläche sollte mit Fichten und Lärchen besetzt werden. Öffentlichen Widerstand gegen diesen Verlust an Lebensfreude in den Wintertagen musste seinerzeit niemand befürchten. Einzig der damalige Jugendamtsleiter Werner Bußmann meldete gegenüber seinem Chef Bedenken an. Er sah sich als Vertreter der Interessen der Kinder und Jugendlichen in der Stadt. Und er blieb erfolglos.
Heute habe ich mir angesehen, was von der "rentierlichen Aufforstung" übrig geblieben ist. Die beiden obigen Fotos dokumentieren die erheblichen Waldschäden, die der Orkan Friederike auf Braukanns Wiese oberhalb des Hexenteiches angerichtet hat. Überall kommt man noch nicht hin. Teilweise liegen die Fichten - sie hat es vor allem getroffen - noch auf den Wegen. Und das in weiten Teilen des Kapellenberges. Wenn alles wieder weggeräumt ist, werden nur noch wenige Fichten zu sehen sein.
Menden heute Abend:
Tageshöchsttemperatur: 8,0 °
Tagestiefsttemperatur: - 3,0 °
Tagesmitteltemperatur: 1,2 °
Sonnenscheindauer: 8.21 Stunden
Niederschlag: 0 mm
17. Februar 2018
Menden heute:
Die Wolkenfelder des Tiefs über Süddeutschland haben uns den ganzen Tag beschäftigt. Die Sonne schien zunächst durch hohe Wolken, kam dann mal kurz heraus. Erst um 17:30, also kurz vor Sonnenuntergang, setzte sich das neue Hoch in Position. Es klarte auf und wird jetzt in der Nacht ziemlich kalt.
Tageshöchsttemperatur: 5,6 °
Tagestiefsttemperatur: - 1,7 °
Tagesmitteltemperatur: 1,0 °
Sonnenscheindauer: 1:17 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Sonntag setzt sich unter Hochdruckeinfluss nach klarer, kalter Nacht rasch die Sonne in Szene. Es wird sonnig bis leicht bewölkt. Dabei bleibt es trocken. Nachts - 3 °, nachmittags 7 °.
Fortsetzung Sonntag Vormittag
Die Wolkenfelder des Tiefs über Süddeutschland haben uns den ganzen Tag beschäftigt. Die Sonne schien zunächst durch hohe Wolken, kam dann mal kurz heraus. Erst um 17:30, also kurz vor Sonnenuntergang, setzte sich das neue Hoch in Position. Es klarte auf und wird jetzt in der Nacht ziemlich kalt.
Tageshöchsttemperatur: 5,6 °
Tagestiefsttemperatur: - 1,7 °
Tagesmitteltemperatur: 1,0 °
Sonnenscheindauer: 1:17 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Sonntag setzt sich unter Hochdruckeinfluss nach klarer, kalter Nacht rasch die Sonne in Szene. Es wird sonnig bis leicht bewölkt. Dabei bleibt es trocken. Nachts - 3 °, nachmittags 7 °.
Fortsetzung Sonntag Vormittag
Freitag, 16. Februar 2018
16. Februar 2018
Menden heute:
Hoher Luftdruck über Deutschland sorgte für einen freundlichen Tag mit einigen Wolken und viel Sonnenschein. Heute Nacht war es bewölkt und nicht so kalt. So ging es mit der Temperatur rascher bergauf als gestern und es wurde noch etwas wärmer.
Tageshöchsttemperatur: 7,0 °
Tagestiefsttemperatur: 0,5 °
Tagesmitteltemperatur: 4,0 °
Sonnenscheindauer: 5:39 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Samstag zieht ein kleines Tief von Frankreich nach Süddeutschland. Es ärgert uns mit seinen Wolkenfeldern, so dass der Tag nicht so schön wird wie der Freitag. Das kompakte Schnee- und Regengebiet, das mit dem Tief verbunden ist, bleibt aber südlich des Sauerlandes im Saarland, der Pfalz und Baden-Württemberg. Bei uns ist es wolkig mit Aufheiterungen vor allem nachmittags und trocken. Nachts - 2 °, am Tag 6 °.
Sonntag hat sich die Hochdruckbrücke wieder regeneriert. Nach kalter Nacht mit - 3 ° ist es tagsüber heiter bis leicht bewölkt und trocken. Nachmittags 7 °. Vor einem von Nordwesten heranziehenden Trog dreht der Wind nachmittags auf Süd. Abends bezieht sich der Himmel.
Montag sieht es schon wieder völlig anders aus. Mit einem von einem Höhentrog herangeführten kleinen Tief, das mittags über Holland liegen soll, wird Niederschlag aufkommen. Er kann am frühen Morgen als Schnee oder Schneeregen fallen. Da die Temperatur wohl nicht unter den Gefrierpunkt fällt, dürfte die Glättegefahr nicht sehr hoch sein. Das gilt es aber weiter zu beobachten. Am Tag ist immer wieder mit leichtem Regen zu rechnen. Sicher ist diese Vorhersage aber nicht. Nachts 1 °, am Tag 4 °.
Dienstag baut sich über Skandinavien ein Hoch auf, während über dem Mittelmeerraum tiefer Luftdruck vorherrscht. Dadurch dreht der Wind auf Nordost und es wird kälter. Einzelne leichte Schneefälle sind möglich. Nachts 0 °, am Tag 3 °.
Glaskugelbereich: Vermutlich bis Freitag high-over-low-Lage mit Hoch im Norden und Tief über dem Mittelmeer. Das bedeutet Zufuhr relativ trockener und kalter Luft aus Nordost. Es scheint oft die Sonne. Leichte Schneefälle sind die Ausnahme. Kalt. Nachts - 3 bis - 6 °, am Tag um den Gefrierpunkt. Der Winter denkt nicht daran aufzugeben.
Hoher Luftdruck über Deutschland sorgte für einen freundlichen Tag mit einigen Wolken und viel Sonnenschein. Heute Nacht war es bewölkt und nicht so kalt. So ging es mit der Temperatur rascher bergauf als gestern und es wurde noch etwas wärmer.
Tageshöchsttemperatur: 7,0 °
Tagestiefsttemperatur: 0,5 °
Tagesmitteltemperatur: 4,0 °
Sonnenscheindauer: 5:39 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Samstag zieht ein kleines Tief von Frankreich nach Süddeutschland. Es ärgert uns mit seinen Wolkenfeldern, so dass der Tag nicht so schön wird wie der Freitag. Das kompakte Schnee- und Regengebiet, das mit dem Tief verbunden ist, bleibt aber südlich des Sauerlandes im Saarland, der Pfalz und Baden-Württemberg. Bei uns ist es wolkig mit Aufheiterungen vor allem nachmittags und trocken. Nachts - 2 °, am Tag 6 °.
Sonntag hat sich die Hochdruckbrücke wieder regeneriert. Nach kalter Nacht mit - 3 ° ist es tagsüber heiter bis leicht bewölkt und trocken. Nachmittags 7 °. Vor einem von Nordwesten heranziehenden Trog dreht der Wind nachmittags auf Süd. Abends bezieht sich der Himmel.
Montag sieht es schon wieder völlig anders aus. Mit einem von einem Höhentrog herangeführten kleinen Tief, das mittags über Holland liegen soll, wird Niederschlag aufkommen. Er kann am frühen Morgen als Schnee oder Schneeregen fallen. Da die Temperatur wohl nicht unter den Gefrierpunkt fällt, dürfte die Glättegefahr nicht sehr hoch sein. Das gilt es aber weiter zu beobachten. Am Tag ist immer wieder mit leichtem Regen zu rechnen. Sicher ist diese Vorhersage aber nicht. Nachts 1 °, am Tag 4 °.
Dienstag baut sich über Skandinavien ein Hoch auf, während über dem Mittelmeerraum tiefer Luftdruck vorherrscht. Dadurch dreht der Wind auf Nordost und es wird kälter. Einzelne leichte Schneefälle sind möglich. Nachts 0 °, am Tag 3 °.
Glaskugelbereich: Vermutlich bis Freitag high-over-low-Lage mit Hoch im Norden und Tief über dem Mittelmeer. Das bedeutet Zufuhr relativ trockener und kalter Luft aus Nordost. Es scheint oft die Sonne. Leichte Schneefälle sind die Ausnahme. Kalt. Nachts - 3 bis - 6 °, am Tag um den Gefrierpunkt. Der Winter denkt nicht daran aufzugeben.
15. Februar 2018
Rückblick auf die erste Februarhälfte:
Der Februar war bisher zu kalt, sehr sonnig und ausgesprochen trocken.
Die bisherige Monatsmitteltemperatur beträgt 0,5 ° (langjähriges Mittel: 1,0 °, Mittel seit 2000: 2,5 °)
An 10 Tagen gab es Nachtfrost. Normal sind 15 Frosttage im gesamten Monat.
Die Sonne schien 51:42 Stunden, deutlich mehr als im Dezember und Januar zusammen. Die mittlere Sonnenscheindauer im Februar beträgt bei uns 70 Stunden. Davon haben wir 74 % bereits erreicht.
Geregnet hat es 11,7 mm. Normal im Februar sind 51 mm. Damit ist er der trockenste Monat des Jahres. Davon haben wir erst 23 % erreicht.
Menden heute:
Wir haben einen weiteren Meilenstein auf dem Weg in den Frühling geschafft. Seit heute ist der Tag länger als 10 Stunden: Sonnenaufgang 7:41 Uhr, Sonnenuntergang 17:44 Uhr.
Das Wetter spielte sich wie angekündigt ab. Allerdings hielt sich die Temperatur relativ lange im Temperaturbereich unter 2 ° auf, was zu recht langsamem Abschmelzen der dünnen Schneedecke vor allem in den höheren Lagen Mendens führte. Maßgebend dafür war der hohe Wärmeverbrauch bei der Umwandlung von Schnee in Wasser und von Wasser in Gas. Diese Wärme wurde der Umgebung entzogen und nicht schnell genug von der einfließenden wärmeren Luft nachgeführt. So wurde die Tageshöchsttemperatur von 5,7 ° erst heute Abend um 20:41 Uhr erreicht.
Es war den ganzen Tag bedeckt und es schneite (heute Früh) oder regnete (heute Nachmittag) zeitweise.
Tageshöchsttemperatur: 5,7 °
Tagestiefsttemperatur: 0,3 °
Tagesmitteltemperatur: 2,9 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Niederschlag: 2,4 mm
Schneedecke heute Früh: 2 cm
Entwicklung:
Freitag: Die Fronten ziehen rasch nach Polen ab. Von Südwesten wölbt sich ein neuer Hochkeil über Deutschland auf. Bereits heute Nacht klart es auf und die Temperatur geht noch bis in Gefrierpunktnähe zurück. Morgen ist es sonnig bis leicht bewölkt und trocken. Es wird nachmittags bis 7 ° warm.
Samstag ändert sich an der Wetterlage bei uns eigentlich wenig. Allerdings zieht in den Südwesten Deutschlands ein kleines Tief. Seine Wolkenfelder können uns streifen. Der freundliche Wettercharakter bleibt erhalten. Die Sonne ist aber nicht so präsent wie am Freitag. Nachts - 2 °, am Tag 5 °.
Sonntag liegt ein Hoch mitten über Deutschland. Nachts ist es bei Aufklaren ziemlich kalt, - 3 °. Am Tag scheint häufig die Sonne und es geht bis auf 7 ° nach oben. Ab Sonntagabend schwächelt das Hoch bereits und von der Nordsee zieht Warmfrontbewölkung auf, aus der es in der ersten Nachthälfte etwas regnen kann.
Montag soll ein kleines Tief über Norddeutschland liegen. Das wird aber noch sehr unterschiedlich gesehen. Vermutlich wird es nicht mehr so schön wie an den Vortagen. Es soll frostfrei bleiben. Für Montag ist eine Vorhersage noch schwierig.
Glaskugelbereich: In den Folgetagen sieht es jetzt nach Hochdruckwetter aus. Es bleibt niederschlagsarm.
Der Februar war bisher zu kalt, sehr sonnig und ausgesprochen trocken.
Die bisherige Monatsmitteltemperatur beträgt 0,5 ° (langjähriges Mittel: 1,0 °, Mittel seit 2000: 2,5 °)
An 10 Tagen gab es Nachtfrost. Normal sind 15 Frosttage im gesamten Monat.
Die Sonne schien 51:42 Stunden, deutlich mehr als im Dezember und Januar zusammen. Die mittlere Sonnenscheindauer im Februar beträgt bei uns 70 Stunden. Davon haben wir 74 % bereits erreicht.
Geregnet hat es 11,7 mm. Normal im Februar sind 51 mm. Damit ist er der trockenste Monat des Jahres. Davon haben wir erst 23 % erreicht.
Menden heute:
Wir haben einen weiteren Meilenstein auf dem Weg in den Frühling geschafft. Seit heute ist der Tag länger als 10 Stunden: Sonnenaufgang 7:41 Uhr, Sonnenuntergang 17:44 Uhr.
Das Wetter spielte sich wie angekündigt ab. Allerdings hielt sich die Temperatur relativ lange im Temperaturbereich unter 2 ° auf, was zu recht langsamem Abschmelzen der dünnen Schneedecke vor allem in den höheren Lagen Mendens führte. Maßgebend dafür war der hohe Wärmeverbrauch bei der Umwandlung von Schnee in Wasser und von Wasser in Gas. Diese Wärme wurde der Umgebung entzogen und nicht schnell genug von der einfließenden wärmeren Luft nachgeführt. So wurde die Tageshöchsttemperatur von 5,7 ° erst heute Abend um 20:41 Uhr erreicht.
Es war den ganzen Tag bedeckt und es schneite (heute Früh) oder regnete (heute Nachmittag) zeitweise.
Tageshöchsttemperatur: 5,7 °
Tagestiefsttemperatur: 0,3 °
Tagesmitteltemperatur: 2,9 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Niederschlag: 2,4 mm
Schneedecke heute Früh: 2 cm
Entwicklung:
Freitag: Die Fronten ziehen rasch nach Polen ab. Von Südwesten wölbt sich ein neuer Hochkeil über Deutschland auf. Bereits heute Nacht klart es auf und die Temperatur geht noch bis in Gefrierpunktnähe zurück. Morgen ist es sonnig bis leicht bewölkt und trocken. Es wird nachmittags bis 7 ° warm.
Samstag ändert sich an der Wetterlage bei uns eigentlich wenig. Allerdings zieht in den Südwesten Deutschlands ein kleines Tief. Seine Wolkenfelder können uns streifen. Der freundliche Wettercharakter bleibt erhalten. Die Sonne ist aber nicht so präsent wie am Freitag. Nachts - 2 °, am Tag 5 °.
Sonntag liegt ein Hoch mitten über Deutschland. Nachts ist es bei Aufklaren ziemlich kalt, - 3 °. Am Tag scheint häufig die Sonne und es geht bis auf 7 ° nach oben. Ab Sonntagabend schwächelt das Hoch bereits und von der Nordsee zieht Warmfrontbewölkung auf, aus der es in der ersten Nachthälfte etwas regnen kann.
Montag soll ein kleines Tief über Norddeutschland liegen. Das wird aber noch sehr unterschiedlich gesehen. Vermutlich wird es nicht mehr so schön wie an den Vortagen. Es soll frostfrei bleiben. Für Montag ist eine Vorhersage noch schwierig.
Glaskugelbereich: In den Folgetagen sieht es jetzt nach Hochdruckwetter aus. Es bleibt niederschlagsarm.
Donnerstag, 15. Februar 2018
14. Februar 2018
Menden heute:
Der blockierende Hochkeil hielt uns den ganzen Tag die von Westen heranrückenden Fronten vom Leib. Es war sonnig und trocken. Herrliches Wetter.
Tageshöchsttemperatur: 6,3 °
Tagestiefsttemperatur: -2,2 °
Tagesmitteltemperatur: 0,9 °
Sonnenscheindauer: 9:03 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Das Hoch zieht sich vorübergehend nach Südosten zurück. Bereits heute Nacht kommt der Trog des Islandtiefs langsam zu uns herein. Schnell bezieht es sich. Die um 19 Uhr bereits auf den Gefrierpunkt gesunkene Temperatur ist seitdem nicht weiter zurückgegangen. Jetzt kurz vor Mitternacht liegt sie bei 1,2 °. Morgen früh beginnt der leichte Niederschlag. Unsicher ist die Form. Regen, Schneeregen oder gar zunächst Schnee mit Glätte? Man steckt nicht drin. Voraussichtlich wird es nur sehr kurz schneien, dann bald Schneeregen oder gleich Regen geben. Das ist aber alles andere als sicher. Im Laufe des Vormittages wird es milder. Nachmittags geht es auf 6 ° herauf und auch im Hochsauerland setzt Tauwetter ein. Abends ist die Front durch und es gibt nur noch geringen Niederschlag.
Freitag regeneriert sich die Hochdruckbrücke. Es lockert zunehmend auf und wird dann wieder sonnig. Kein Niederschlag. Nachts 0 °, am Tag 6 °. Schwacher bis leicht auflebender Südwestwind.
Samstag ändert sich an Wetter und Wetterlage wenig. Es können mal ein paar lockere Wolken durchziehen. Kein Regen. Nachts - 1 °, am Tag 6 °.
Sonntag: Weiterhin Hochdruckwetter. Vor einer von der Nordsee hereinziehenden Warmfront wird es nach leicht frostiger Nacht mit 8 ° noch etwas wärmer. Dabei bleibt uns die Sonne treu. Ein schönes Wochenende.
Glaskugelbereich: Bereits für Montag gehen die Modelle schon so weit auseinander, dass eine Vorhersage schwierig ist. Die Modellmehrheit setzt auf unbeständiges Wetter.
Der blockierende Hochkeil hielt uns den ganzen Tag die von Westen heranrückenden Fronten vom Leib. Es war sonnig und trocken. Herrliches Wetter.
Tageshöchsttemperatur: 6,3 °
Tagestiefsttemperatur: -2,2 °
Tagesmitteltemperatur: 0,9 °
Sonnenscheindauer: 9:03 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Das Hoch zieht sich vorübergehend nach Südosten zurück. Bereits heute Nacht kommt der Trog des Islandtiefs langsam zu uns herein. Schnell bezieht es sich. Die um 19 Uhr bereits auf den Gefrierpunkt gesunkene Temperatur ist seitdem nicht weiter zurückgegangen. Jetzt kurz vor Mitternacht liegt sie bei 1,2 °. Morgen früh beginnt der leichte Niederschlag. Unsicher ist die Form. Regen, Schneeregen oder gar zunächst Schnee mit Glätte? Man steckt nicht drin. Voraussichtlich wird es nur sehr kurz schneien, dann bald Schneeregen oder gleich Regen geben. Das ist aber alles andere als sicher. Im Laufe des Vormittages wird es milder. Nachmittags geht es auf 6 ° herauf und auch im Hochsauerland setzt Tauwetter ein. Abends ist die Front durch und es gibt nur noch geringen Niederschlag.
Freitag regeneriert sich die Hochdruckbrücke. Es lockert zunehmend auf und wird dann wieder sonnig. Kein Niederschlag. Nachts 0 °, am Tag 6 °. Schwacher bis leicht auflebender Südwestwind.
Samstag ändert sich an Wetter und Wetterlage wenig. Es können mal ein paar lockere Wolken durchziehen. Kein Regen. Nachts - 1 °, am Tag 6 °.
Sonntag: Weiterhin Hochdruckwetter. Vor einer von der Nordsee hereinziehenden Warmfront wird es nach leicht frostiger Nacht mit 8 ° noch etwas wärmer. Dabei bleibt uns die Sonne treu. Ein schönes Wochenende.
Glaskugelbereich: Bereits für Montag gehen die Modelle schon so weit auseinander, dass eine Vorhersage schwierig ist. Die Modellmehrheit setzt auf unbeständiges Wetter.
Dienstag, 13. Februar 2018
13. Februar 2018
Menden heute:
Ein strahlender Tag. Auf der Straße machte der gestern Abend gefallene und dann festgefahrene Schneegriesel Sorgen. Es war spiegelglatt. Mit haushaltsüblichen Salz-Bordmitteln war dem kaum beizukommen. Da braucht man einen Streuwagen. Den Luxus leistet sich die Stadt ja seit vielen Jahren nicht mehr in Anwohnerstraßen. Wie gern hätten wir die paar Euro Winterdienstgebühr weitergezahlt. Irgendwie hat die Stadt uns seinerzeit ausgetrickst: Winterdienstgebühr abschaffen und dafür die Grundsteuer anheben. Verwaltungsvereinfachung. Kurz darauf die Leistungen drastisch reduzieren. Dagegen konnten die Bewohner nichts machen. Das sog. Äquivalenzprinzip bei Erhebung von Gebühren (Bürger zahlt Gebühr, Stadt muss dafür die Winterdienstleistung erbringen) gilt bei der Grundsteuer nicht.
So gingen die Nachbarn wie auf Eiern, als sie die Mülleimer zurückzogen. Dort, wo später die Sonne hinkam, wirkte das Salz schnell. An anderen Stellen gefriert das aufgetaute Wasser gerade wieder.
Ich höre es schon: Salz hättest Du nach der Straßenreinigungssatzung gar nicht anwenden dürfen. Umweltschutz. Salz darf nur die Stadt auf die Straßen aufbringen. Die braucht sich um Umweltschutz nicht zu scheren. Die muss die Glätte beseitigen.
Spricht da etwa Frust aus diesen Zeilen? Ach was, der Text ist mir so aus den Fingern gelaufen.
Das osteuropäische Hoch und sein nach Deutschland gerichteter Keil halten weiterhin die von Westen heranziehenden Fronten von uns fern.
Tageshöchsttemperatur: 5,8 °
Tagestiefsttemperatur: - 1,8 °
Tagesmitteltemperatur: 0,8 °
Sonnenscheindauer: 8:20 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Entwicklung:
Mittwoch hält der Hochkeil noch. Heute Nacht wird es ziemlich kalt, minus 4 °. Dort wo heute Tauwasser gelaufen ist, kann es morgen früh glatt werden. Es ist sonnig mit einigen lockeren Quellwolken und trocken. Nachmittags wird es mit 5 ° etwa so warm wie heute. Der Südwind ist zeitweise spürbar.
Donnerstag: Nachts zieht der Trog des Islandtiefs mit einer eingelagerten Front heran. Die Front überquert uns nachmittags. Vormittags und bei Frontdurchzug kann es etwas regnen. Die Regenmengen werden wie so oft sehr unterschiedlich simuliert. Unter der Front ist sogar ein kurzer Schneeregen- oder Schneeschauer denkbar. Die Sonne sehen wir kaum noch. Nachts 0 °, am Tag 5 °.
Freitag verstärkt sich bei uns erneut die Hockdruckbrücke. Die Sonne bekämpft gemeinsam mit dem Hoch die eingeflossene Meeresluft. Sie behält die Oberhand. Es wird ein freundlicher Tag. Regen fällt nicht. Nachts 1 °, am Tag 7 °.
Samstag bleibt die Hochdruckbrücke erhalten. Von der Nordsee kann vielleicht die eine oder andere dickere Wolke hereinziehen. Oft scheint aber die Sonne. Nachts - 1 °, am Tag 7 °.
Glaskugelbereich: Falls die Amerikaner gewinnen, bekommen wir Hochdruckwetter. Gewinnen die Europäer, wird es leicht unbeständig und kälter.
Ein strahlender Tag. Auf der Straße machte der gestern Abend gefallene und dann festgefahrene Schneegriesel Sorgen. Es war spiegelglatt. Mit haushaltsüblichen Salz-Bordmitteln war dem kaum beizukommen. Da braucht man einen Streuwagen. Den Luxus leistet sich die Stadt ja seit vielen Jahren nicht mehr in Anwohnerstraßen. Wie gern hätten wir die paar Euro Winterdienstgebühr weitergezahlt. Irgendwie hat die Stadt uns seinerzeit ausgetrickst: Winterdienstgebühr abschaffen und dafür die Grundsteuer anheben. Verwaltungsvereinfachung. Kurz darauf die Leistungen drastisch reduzieren. Dagegen konnten die Bewohner nichts machen. Das sog. Äquivalenzprinzip bei Erhebung von Gebühren (Bürger zahlt Gebühr, Stadt muss dafür die Winterdienstleistung erbringen) gilt bei der Grundsteuer nicht.
So gingen die Nachbarn wie auf Eiern, als sie die Mülleimer zurückzogen. Dort, wo später die Sonne hinkam, wirkte das Salz schnell. An anderen Stellen gefriert das aufgetaute Wasser gerade wieder.
Ich höre es schon: Salz hättest Du nach der Straßenreinigungssatzung gar nicht anwenden dürfen. Umweltschutz. Salz darf nur die Stadt auf die Straßen aufbringen. Die braucht sich um Umweltschutz nicht zu scheren. Die muss die Glätte beseitigen.
Spricht da etwa Frust aus diesen Zeilen? Ach was, der Text ist mir so aus den Fingern gelaufen.
Das osteuropäische Hoch und sein nach Deutschland gerichteter Keil halten weiterhin die von Westen heranziehenden Fronten von uns fern.
Tageshöchsttemperatur: 5,8 °
Tagestiefsttemperatur: - 1,8 °
Tagesmitteltemperatur: 0,8 °
Sonnenscheindauer: 8:20 Stunden
Niederschlag: 0 mm
Entwicklung:
Mittwoch hält der Hochkeil noch. Heute Nacht wird es ziemlich kalt, minus 4 °. Dort wo heute Tauwasser gelaufen ist, kann es morgen früh glatt werden. Es ist sonnig mit einigen lockeren Quellwolken und trocken. Nachmittags wird es mit 5 ° etwa so warm wie heute. Der Südwind ist zeitweise spürbar.
Donnerstag: Nachts zieht der Trog des Islandtiefs mit einer eingelagerten Front heran. Die Front überquert uns nachmittags. Vormittags und bei Frontdurchzug kann es etwas regnen. Die Regenmengen werden wie so oft sehr unterschiedlich simuliert. Unter der Front ist sogar ein kurzer Schneeregen- oder Schneeschauer denkbar. Die Sonne sehen wir kaum noch. Nachts 0 °, am Tag 5 °.
Freitag verstärkt sich bei uns erneut die Hockdruckbrücke. Die Sonne bekämpft gemeinsam mit dem Hoch die eingeflossene Meeresluft. Sie behält die Oberhand. Es wird ein freundlicher Tag. Regen fällt nicht. Nachts 1 °, am Tag 7 °.
Samstag bleibt die Hochdruckbrücke erhalten. Von der Nordsee kann vielleicht die eine oder andere dickere Wolke hereinziehen. Oft scheint aber die Sonne. Nachts - 1 °, am Tag 7 °.
Glaskugelbereich: Falls die Amerikaner gewinnen, bekommen wir Hochdruckwetter. Gewinnen die Europäer, wird es leicht unbeständig und kälter.
Montag, 12. Februar 2018
12. Februar 2018
Menden heute:
Die Mischfront des kleinen Ostseetiefs erzeugte einige Schneeschauer. So gab es heute Vormittag und zum Teil auch heute Abend eine dünne Schneedecke oder einen weißen Graupelbelag. Vor allem heute Abend wurden dadurch die Straßen im Außenbereich glatt.
Heute Nachmittag zeichnete der nachfolgende Hochkeil ein noch recht schönes Rosenmontagsgesicht. Vor allem Düsseldorf war von der Sonne mit 5:54 Stunden Sonnenschein begünstigt. Dabei wurde es dort fast 6 ° warm.
Bei uns schien die Sonne deutlich weniger, was an der nur langsam abziehenden Front lag.
Tageshöchsttemperatur: 4,2 °
Tagestiefsttemperatur: - 0,2 ° (23:45 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 1,6 ° (Damit hat das Monatsmittel wieder ein positives Vorzeichen)
Sonnenscheindauer: Hemer 1:32 Stunden (Werl: 3 Stunden, Neheim 2:18 Stunden)
Niederschlag: 2,4 mm
Schneedecke heute früh: 1,5 cm
Entwicklung:
Dienstag und Mittwoch blockiert ein Keil des Osteuropahochs das Übergreifen atlantischer Tiefausläufer. Sie rennen sich regelrecht über Westeuropa fest. Das führt nachts zu leichtem Frost zwischen - 3 und - 4 ° und tagsüber zu sonnigem Wetter mit etwa 6 °. Also herrliches Winterwetter. In Winterberg klingeln weiter die Kassen. DerWind kommt schwach mit einzelnen Böen aus Süd bis Südost.
Donnerstag haben die Tiefausläufer auf dem Atlantik Kraft getankt. Eine Schauerlinie überquert uns am frühen Morgen mit Schneeregen oder Schnee. Die Temperatur ist bis dahin aus dem Frostbereich herausgekommen. So dürfte der Schnee nicht liegen bleiben. Nachmittags erreicht uns die Mischfront des Islandtiefs mit einigen Regenschauern. Es wird ein ungemütlicher Tag, da auch der Südwind zeitweise kräftig auffrischt. Nachts 1 °, am Tag 6 °.
Freitag baut sich bereits wieder eine Hochdruckbrücke vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer auf. Die Sonne kommt zeitweise heraus. Erst am Abend zieht ein schwacher Trog mit einigen Schauern durch. Die beschäftigen uns auch noch am Samstagvormittag. Nachts 2 °, am Tag 7 °.
Glaskugelbereich: Ab Samstagmittag sieht das Wochenende wieder gut aus. Danach gibt es noch Widersprüchlichkeiten bei den Vorhersagezentren.
Die Mittelfristkarten sagen zur Zeit übereinstimmend einen sehr trockenen weiteren Februarverlauf voraus. Dabei soll es insgesamt etwas zu kalt bleiben.
Die Mischfront des kleinen Ostseetiefs erzeugte einige Schneeschauer. So gab es heute Vormittag und zum Teil auch heute Abend eine dünne Schneedecke oder einen weißen Graupelbelag. Vor allem heute Abend wurden dadurch die Straßen im Außenbereich glatt.
Heute Nachmittag zeichnete der nachfolgende Hochkeil ein noch recht schönes Rosenmontagsgesicht. Vor allem Düsseldorf war von der Sonne mit 5:54 Stunden Sonnenschein begünstigt. Dabei wurde es dort fast 6 ° warm.
Bei uns schien die Sonne deutlich weniger, was an der nur langsam abziehenden Front lag.
Tageshöchsttemperatur: 4,2 °
Tagestiefsttemperatur: - 0,2 ° (23:45 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 1,6 ° (Damit hat das Monatsmittel wieder ein positives Vorzeichen)
Sonnenscheindauer: Hemer 1:32 Stunden (Werl: 3 Stunden, Neheim 2:18 Stunden)
Niederschlag: 2,4 mm
Schneedecke heute früh: 1,5 cm
Entwicklung:
Dienstag und Mittwoch blockiert ein Keil des Osteuropahochs das Übergreifen atlantischer Tiefausläufer. Sie rennen sich regelrecht über Westeuropa fest. Das führt nachts zu leichtem Frost zwischen - 3 und - 4 ° und tagsüber zu sonnigem Wetter mit etwa 6 °. Also herrliches Winterwetter. In Winterberg klingeln weiter die Kassen. DerWind kommt schwach mit einzelnen Böen aus Süd bis Südost.
Donnerstag haben die Tiefausläufer auf dem Atlantik Kraft getankt. Eine Schauerlinie überquert uns am frühen Morgen mit Schneeregen oder Schnee. Die Temperatur ist bis dahin aus dem Frostbereich herausgekommen. So dürfte der Schnee nicht liegen bleiben. Nachmittags erreicht uns die Mischfront des Islandtiefs mit einigen Regenschauern. Es wird ein ungemütlicher Tag, da auch der Südwind zeitweise kräftig auffrischt. Nachts 1 °, am Tag 6 °.
Freitag baut sich bereits wieder eine Hochdruckbrücke vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer auf. Die Sonne kommt zeitweise heraus. Erst am Abend zieht ein schwacher Trog mit einigen Schauern durch. Die beschäftigen uns auch noch am Samstagvormittag. Nachts 2 °, am Tag 7 °.
Glaskugelbereich: Ab Samstagmittag sieht das Wochenende wieder gut aus. Danach gibt es noch Widersprüchlichkeiten bei den Vorhersagezentren.
Die Mittelfristkarten sagen zur Zeit übereinstimmend einen sehr trockenen weiteren Februarverlauf voraus. Dabei soll es insgesamt etwas zu kalt bleiben.
Sonntag, 11. Februar 2018
11. Februar 2018
Menden heute:
Das Tief über der Nordsee und eine Mischfront bestimmten den Tag. Hinter der Front floss morgens Nordseeluft zu uns. Das Tief ließ den Wind hin und wieder auffrischen und die an sich milden 5 Grad recht frisch erscheinen. Zumindest blieb es während der wichtigsten Zeit des Karnevalsumzugs einigermaßen trocken.
Heute hat sich mal wieder gezeigt, dass uns das Bergische Land bei von Westen heranziehenden Fronten eine Menge Regen abnimmt: Remscheid 9 mm, Wuppertal 7 mm, Menden 1,8 mm, Arnsberg 1,1 mm.
Tageshöchsttemperatur: 5,0 Grad
Tagestiefsttemperatur: 0,8 Grad
Sonnenscheindauer: 6 Minuten (Werl)
Regen: 1,8 mm
Entwicklung:
Rosenmontag: Am frühen Morgen überquert uns mit dem Trog des Tiefs über Jütland eine Schauerlinie. Bei einer Temperatur um den Gefrierpunkt können die Schauer als Schnee oder Schneeregen fallen und je nach Heftigkeit und Höhenlage auch mal für einige Zeit liegenbleiben.
Im Laufe des Vormittags zieht von Westen ein Hochkeil heran. Er dämpft zunächst die Schauertätigkeit. Später kann es sogar mal auflockern. Nachts 0 Grad, am Tag 3 Grad.
Dienstag: Wir befinden uns in höhenkalter Luft, die eigentlich schauerträchtig ist. Allerdings blockiert ein Keil des Osteuropahochs am Boden das Übergreifen von atlantischen Fronten. Es könnte ein wirklich schöner Tag werden. Nachts wird es mit - 3 Grad ziemlich kalt. Bei Sonne geht es nachmittags auch nur auf 4 Grad hinauf. In höheren Luftschichten ist es einfach zu kalt.
Mittwoch ändert sich wenig. Vor den über England liegenden atlantischen Fronten dreht die Strömung auf Südost. Nachts nochmal knackig kalt: - 5 Grad. Am Tag wolkig bis heiter und trocken. 5 Grad.
Donnerstag gibt der Hochkeil auf und das Frontensystem überquert uns von West nach Ost. Es ist stark bewölkt oder bedeckt mit nur geringen Chancen auf sonnige Abschnitte. Dabei regnet es zeitweise. Nachts 1 Grad, am Tag 8 Grad.
Glaskugelbereich: Am Wochenende setzt sich voraussichtlich wieder freundlicheres Wetter durch. Dabei bleibt es zunächst mild.
Samstag, 10. Februar 2018
10. Februar 2018
Menden heute:
Meeresluft hatte heute das Sagen. Es war nicht mehr so kalt. Dafür schien auch die Sonne nicht. Unser,Wetter wird jetzt wieder vom Atlantik geprägt. Ein bisschen Schneeregen heute Nachmittag ließ sich noch ertragen.
Tageshöchsttemperatur: 3,4 Grad
Tagestiefsttemperatur: - 1,1 Grad
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 0,3 mm
Schneedecke heute früh: Reste
Entwicklung:
Sonntag früh überquert uns eine Mischfront. Schon am Vormittag lässt der Regen wieder nach. Nachmittags kann auch mal die Sonne herauskommen. Der Südwestwind frischt stärker auf. Warm anziehen, obwohl das Thermometer nachmittags 4 Grad anzeigt.
Montag wird es unter Zwischenhocheinfluss tagsüber immer freundlicher. Zeitweise scheint die Sonne. Etwas Regen kann es nur vormittags geben. Nachts- 1 Grad, am Tag 4 Grad.
Der Dienstag wird unter Zwischenhocheinfluss vor einer von England heranziehenden Mischfront meist sonnig und trocken. Nachts wird es mit - 3 Grad ziemlicher kalt. Am Tag geht es mit Unterstützung durch den Sauerlandföhn bis 5 Grad hinauf.
Mittwoch blockt das sehr starke Russlandhoch die von Westen heranziehenden Fronten noch ab. Erst abends muss es aufgeben. Nachfolgend ist mit etwas Regen zu rechnen. Am Tag freundlich mit zeitweiligem Sonnenschein. Temperaturen wie am Dienstag.
Glaskugelbereich: Donnerstag zeitweise Regen. Am Freitag sieht es schon wieder besser aus. Ziemlich mild.
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