Menden heute:
Der Höhentrog über Großbritannien hielt heute die südwestliche Strömung über NRW aufrecht. Es war relativ warm mit zeitweiligem Sonnenschein, aber auch stärkeren Wolkenfeldern. Eingelagerte Störungen brachten heute Abend gebietsweise Regen. Er kam mal wieder bis kurz vor Menden voran, vertrocknete aber, bevor er uns erreichte.
Tageshöchsttemperatur: 23,2 °
Tagestiefsttemperatur: 14,6 °
Sonnenscheindauer: 6:49 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
In den nächsten Tagen schwenkt der Höhentrog von GB kommend langsam über Deutschland hinweg. Dabei wird in der Höhe und später auch am Boden deutlich kühlere Luft herangeführt. Durch den hohen Temperaturunterschied Boden:Höhe labiliseirt sich die Atmosphäre und wir müssen/dürfen zeitweise mit Schauern rechnen.
Montag regiert tagsüber noch ein schwacher Azorenhochkeil. Am späten Nachmittag macht sich die Bewölkung einer Kaltfront bemerkbar, die gegen 19 Uhr Menden überquert. Dann kann es zu Schauern kommen, die bis in die Nacht und vielleicht sogar bis zum Morgen fallen können. Nachts 12 °, nachmittags 23 °.
Dienstag: Im Laufe des Vormittags lockert es vorübergehend auf. Nachmittags erreicht uns die nächste schwache Front, der ich aber wieder mal keine wesentlichen Niederschläge zutraue. Dazwischen scheint mal die Sonne. Es bleibt aber ungewohnt kühl. Nachts 12 °, nachmittags je nach Sonnenschein 18-19 °.
Mittwoch ist es unter schwachem Zwischenhocheinfluss tagsüber wolkig mit längeren Aufheiterungen und trocken. Abends kommen die Fronten eines mittags bei England liegenden Tiefs zu uns, die zu leichtem Dauerregen führen können. Nachts 10 ° (automatische Heizungssteuerungen werden auf Winterbetrieb umschalten), nachmittags 20 °.
Donnerstag sind die Fronten des jetzt über der Nordsee liegenden Tiefs immer noch aktiv. Wir müssen den ganzen Tag mit meist leichtem Regen rechnen. Die Sonne macht sich rar. Nachts 14 °, nachmittags 20 °.
Glaskugelbereich: Die Vorhersage wird ungenau. Wir dürfen aber zunächst nicht an eine Sommerrückkehr denken.
Seit 1972 habe ich eine Wetterstation Am Kapellenberg in Menden mit einer fast ununterbrochenen Datenreihe. Seit 2007 arbeite ich mit der amerikanischen Vantage pro 2. Viele Jahre führe ich Wettertagebuch mit allen wichtigen Daten. Ich checke die Vorhersagemodelle und überlege, was sie für Menden bringen, dokumentiere Gewitter- und Sturmtage, registriere Trends und vergleiche das Wetter in Menden mit Stationen in der Nähe. Seit 8.10.2014 stelle ich das Tagebuch als Blog ins Netz.
Sonntag, 11. August 2019
Samstag, 10. August 2019
10. August 2019
Rückblick:
Der August war in seiner ersten Dekade deutlich zu warm, viel zu trocken und ziemlich sonnig.
bisherige Monatsmitteltemperatur: 19,9 ° (1961-1990: 16,5 °, seit 2000: 17,9 °)
bisherige Niederschlagsmenge: 10,8 mm (langjährig: 82 mm, bisher erreicht: 13 %)
bisherige Sonnenscheindauer: 73:26 Stunden (seit 2002: 182 Stunden, bisher erreicht: 40 %)
Menden heute:
Die Fronten des Tiefs vor Norwegen sind gestern über uns hinweggezogen. Jetzt lag nur noch das ziemlich kräftige Tief in unserer Nähe und ließ den Wind aufbrausen. In Münster und Düsseldorf wurden Böen der Stärke 8 gemessen, in Werl und Hemer der Stärke 7. Ich habe 6er Böen registriert, bin aber sicher, dass an anderen Stellen in Menden auch 7er Böen vorgekommen sind.
Ansonsten wollen wir uns nicht beklagen. Die Sonne schien ausdauernd, wir schrappten nur knapp an einem Sommertag vorbei, die Schwüle von gestern war weg und es blieb den ganzen Tag trocken.
Tageshöchsttemperatur: 24,8 °
Tagestiefsttemperatur: 18,6 °
Tagesmitteltemperatur: 21,3 °
Sonnenscheindauer: 9:37 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Sonntag: Der Luftdruck steigt vorübergehend etwas an. Heute Nacht ist es klar und morgen Vormittag scheint die Sonne. Dann kommen Wolken der in den Alpen wabernden Tiefdruckwelle auch zu uns. Zunächst kommt die Sonne noch öfter zum Vorschein. Später ist es vermutlich stärker bewölkt. Der Regen bleibt aller Wahrscheinlichkeit südlich von uns. Mit 14 ° heute Nacht und 24 ° morgen Nachmittag ist es etwas kühler als heute. Der Wind ist zwar noch spürbar, aber gegenüber heute deutlich schwächer
Montag ändert sich zunächst noch wenig. Das Tief über Skandinavien hält die südwestliche Strömung aufrecht. Ab mittags beginnt sich die Wetterlage zu ändern. Der Höhentrog, der bisher von Island über GB bis nach Bordeaux reichte, verlagert sich nach Osten. Durch die einfließende kältere Luft wird die über uns lagernde Luftmasse angehoben. Wolken und am späteren Nachmittag auch gelegentlicher Regen sind die Folge. Nachts 13 °, nachmittags 22 °.
Dienstag bleibt das Regime des langsam nach Osten wandernden Höhentrogs erhalten. Am Boden stabilisiert sich das Wetter durch leicht ansteigenden Luftdruck. Nachts fällt weiterhin gelegentlich Regen. Am Vormittag lässt die Regenneigung nach und die Sonne kommt mehr und mehr durch. Ganz trocken bleibt es wohl nicht. Der Höhentrog hinterlässt eine deutlich kühlere Luftmasse. Nachts 11 °, nachmittags 19 °. So kalt war es zuletzt am 17.7.
Mittwoch bestimmt ein Zwischenhochkeil das Wetter in Menden. Es ist zunächst heiter bis wolkig. Vor der vom Ärmelkanal heranziehenden Warmfront bildet sich nachmittags ein Wolkenschirm aus hohen Eiswolken, der sich später auch auf tiefere Schichten ausdehnt. Am späteren Abend beginnt es zu regnen. Mit 11 ° nachts und 21 ° am Tag bleibt es eher kühl.
Glaskugelbereich: Am Donnerstag liegen wir bis zum Nachmittag im Warmsektor des neuen Skandinavientiefs. Dann folgt die Kaltfront. Das Wetter im Warmsektor ist wie immer ein Rätsel. Die Kaltfront hat Regen im Gepäck. Nachts 14 °, nachmittags kühle 19 °.
Am Wochenende setzt sich das kühle Wetter fort.
Der August war in seiner ersten Dekade deutlich zu warm, viel zu trocken und ziemlich sonnig.
bisherige Monatsmitteltemperatur: 19,9 ° (1961-1990: 16,5 °, seit 2000: 17,9 °)
bisherige Niederschlagsmenge: 10,8 mm (langjährig: 82 mm, bisher erreicht: 13 %)
bisherige Sonnenscheindauer: 73:26 Stunden (seit 2002: 182 Stunden, bisher erreicht: 40 %)
Menden heute:
Die Fronten des Tiefs vor Norwegen sind gestern über uns hinweggezogen. Jetzt lag nur noch das ziemlich kräftige Tief in unserer Nähe und ließ den Wind aufbrausen. In Münster und Düsseldorf wurden Böen der Stärke 8 gemessen, in Werl und Hemer der Stärke 7. Ich habe 6er Böen registriert, bin aber sicher, dass an anderen Stellen in Menden auch 7er Böen vorgekommen sind.
Ansonsten wollen wir uns nicht beklagen. Die Sonne schien ausdauernd, wir schrappten nur knapp an einem Sommertag vorbei, die Schwüle von gestern war weg und es blieb den ganzen Tag trocken.
Tageshöchsttemperatur: 24,8 °
Tagestiefsttemperatur: 18,6 °
Tagesmitteltemperatur: 21,3 °
Sonnenscheindauer: 9:37 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Sonntag: Der Luftdruck steigt vorübergehend etwas an. Heute Nacht ist es klar und morgen Vormittag scheint die Sonne. Dann kommen Wolken der in den Alpen wabernden Tiefdruckwelle auch zu uns. Zunächst kommt die Sonne noch öfter zum Vorschein. Später ist es vermutlich stärker bewölkt. Der Regen bleibt aller Wahrscheinlichkeit südlich von uns. Mit 14 ° heute Nacht und 24 ° morgen Nachmittag ist es etwas kühler als heute. Der Wind ist zwar noch spürbar, aber gegenüber heute deutlich schwächer
Montag ändert sich zunächst noch wenig. Das Tief über Skandinavien hält die südwestliche Strömung aufrecht. Ab mittags beginnt sich die Wetterlage zu ändern. Der Höhentrog, der bisher von Island über GB bis nach Bordeaux reichte, verlagert sich nach Osten. Durch die einfließende kältere Luft wird die über uns lagernde Luftmasse angehoben. Wolken und am späteren Nachmittag auch gelegentlicher Regen sind die Folge. Nachts 13 °, nachmittags 22 °.
Dienstag bleibt das Regime des langsam nach Osten wandernden Höhentrogs erhalten. Am Boden stabilisiert sich das Wetter durch leicht ansteigenden Luftdruck. Nachts fällt weiterhin gelegentlich Regen. Am Vormittag lässt die Regenneigung nach und die Sonne kommt mehr und mehr durch. Ganz trocken bleibt es wohl nicht. Der Höhentrog hinterlässt eine deutlich kühlere Luftmasse. Nachts 11 °, nachmittags 19 °. So kalt war es zuletzt am 17.7.
Mittwoch bestimmt ein Zwischenhochkeil das Wetter in Menden. Es ist zunächst heiter bis wolkig. Vor der vom Ärmelkanal heranziehenden Warmfront bildet sich nachmittags ein Wolkenschirm aus hohen Eiswolken, der sich später auch auf tiefere Schichten ausdehnt. Am späteren Abend beginnt es zu regnen. Mit 11 ° nachts und 21 ° am Tag bleibt es eher kühl.
Glaskugelbereich: Am Donnerstag liegen wir bis zum Nachmittag im Warmsektor des neuen Skandinavientiefs. Dann folgt die Kaltfront. Das Wetter im Warmsektor ist wie immer ein Rätsel. Die Kaltfront hat Regen im Gepäck. Nachts 14 °, nachmittags kühle 19 °.
Am Wochenende setzt sich das kühle Wetter fort.
09. August 2019
Menden heute:
Das kräftige Irlandtief mit einer ausgeprägten Warmfront, einem schwülen Warmsektor, einer Schauer- und Gewitterlinie mit viel Regen (nicht in Menden) und einer ziemlich wetterunwirksamen Kaltfront bestimmten heute den Wetterablauf bei uns.
Heute früh gab es noch einige Sonnenstrahlen, dann bezog Warmfrontbewölkung den Himmel. Ab 15 Uhr regnete es dann zeitweise leicht. Viel ist mal wieder nicht zusammengekommen.
Ein herrliches Wolkenbild zwischen zwei Schauern heute Abend. Links am Horizont der Dortmunder Fernsehturm.
Tageshöchsttemperatur: 25,6 °
Tagestiefsttemperatur: 15,7 °
Tagesmitteltemperatur: 20,2 °
Sonnenscheindauer: 0:54 Stunden
Regen: 1,8 mm
Entwicklung:
Samstag zieht das Tief von Irland in die nördliche Nordsee. Wir geraten in sein Windfeld. Sein Regen bleibt im Norden. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Allerdings können wir den Tag nur bedingt genießen. Der Südwestwind kommt mit kräftigen Böen daher. Sie können durchaus Windstärke 7 erreichen. Mit 17 ° heute Nacht und 24 ° am Nachmittag ist es angenehm warm.
Sonntag ist es bei leichtem Zwischenhocheinfluss meist heiter. Der Wind flaut ab, ist aber noch spürbar. Es bleibt trocken. Erst am Abend kommen von Südwesten die Wolken einer wellenden Front an. Vor Mitternacht kann es noch einige Tropfen Regen geben. Nachts 14 °, nachmittags 24 °.
Montag geraten wir auf die Vorderseite eines Höhentroges, der von Island bis Spanien reicht. Bei uns herrscht noch Ruhe. Eine Schauerlinie (Konvergenz) kann uns erst am Abend erreichen. So ist es zunächst noch leicht bewölkt. Nachmittags werden die Wolken dichter und abends kann es regnen. Nachts 13 °, nachmittags nochmal angenehme 23 °. Die werden wir in der nächsten Woche wahrscheinlich nicht mehr erreichen.
Dienstag geraten wir unter der Nordostseite eines Azorenhochkeils in den "Genuss" von frischer Nordseeluft. Nach Abzug des Regens in der Frühe reissen die Wolken mehr und mehr auf und die Sonne kommt heraus. Dennoch ist es mit 11 ° morgens und 20 ° machmittags eher kühl.
Glaskugelbereich: Mittwoch wird der Hochkeil rasch abgebaut und nach vielversprechendem Beginn verdichten sich nachmittags die Wolken. Abends und am Donnerstag zieht ein Trog mit Regen durch. Die Sonne hat am Donnerstag zwischen den Schauern mal eine Chance. Vor einigen Jahren hätte man zu der Temperatur "mäßig warm" gesagt. Heute werden 14 ° morgens und 21 ° nachmittags eher als kühl angesehen.
Heute sieht es so aus, als könnte der August auch über die kommende Woche hinaus ziemlich kühl bleiben. Eine Hitzewelle oder auch nur Freibadwetter sind nicht in Sicht.
Das kräftige Irlandtief mit einer ausgeprägten Warmfront, einem schwülen Warmsektor, einer Schauer- und Gewitterlinie mit viel Regen (nicht in Menden) und einer ziemlich wetterunwirksamen Kaltfront bestimmten heute den Wetterablauf bei uns.
Heute früh gab es noch einige Sonnenstrahlen, dann bezog Warmfrontbewölkung den Himmel. Ab 15 Uhr regnete es dann zeitweise leicht. Viel ist mal wieder nicht zusammengekommen.
Ein herrliches Wolkenbild zwischen zwei Schauern heute Abend. Links am Horizont der Dortmunder Fernsehturm.
Tageshöchsttemperatur: 25,6 °
Tagestiefsttemperatur: 15,7 °
Tagesmitteltemperatur: 20,2 °
Sonnenscheindauer: 0:54 Stunden
Regen: 1,8 mm
Entwicklung:
Samstag zieht das Tief von Irland in die nördliche Nordsee. Wir geraten in sein Windfeld. Sein Regen bleibt im Norden. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Allerdings können wir den Tag nur bedingt genießen. Der Südwestwind kommt mit kräftigen Böen daher. Sie können durchaus Windstärke 7 erreichen. Mit 17 ° heute Nacht und 24 ° am Nachmittag ist es angenehm warm.
Sonntag ist es bei leichtem Zwischenhocheinfluss meist heiter. Der Wind flaut ab, ist aber noch spürbar. Es bleibt trocken. Erst am Abend kommen von Südwesten die Wolken einer wellenden Front an. Vor Mitternacht kann es noch einige Tropfen Regen geben. Nachts 14 °, nachmittags 24 °.
Montag geraten wir auf die Vorderseite eines Höhentroges, der von Island bis Spanien reicht. Bei uns herrscht noch Ruhe. Eine Schauerlinie (Konvergenz) kann uns erst am Abend erreichen. So ist es zunächst noch leicht bewölkt. Nachmittags werden die Wolken dichter und abends kann es regnen. Nachts 13 °, nachmittags nochmal angenehme 23 °. Die werden wir in der nächsten Woche wahrscheinlich nicht mehr erreichen.
Dienstag geraten wir unter der Nordostseite eines Azorenhochkeils in den "Genuss" von frischer Nordseeluft. Nach Abzug des Regens in der Frühe reissen die Wolken mehr und mehr auf und die Sonne kommt heraus. Dennoch ist es mit 11 ° morgens und 20 ° machmittags eher kühl.
Glaskugelbereich: Mittwoch wird der Hochkeil rasch abgebaut und nach vielversprechendem Beginn verdichten sich nachmittags die Wolken. Abends und am Donnerstag zieht ein Trog mit Regen durch. Die Sonne hat am Donnerstag zwischen den Schauern mal eine Chance. Vor einigen Jahren hätte man zu der Temperatur "mäßig warm" gesagt. Heute werden 14 ° morgens und 21 ° nachmittags eher als kühl angesehen.
Heute sieht es so aus, als könnte der August auch über die kommende Woche hinaus ziemlich kühl bleiben. Eine Hitzewelle oder auch nur Freibadwetter sind nicht in Sicht.
Freitag, 9. August 2019
08. August 2019
Menden heute:
Wer heute wie ich mit dem Rad unterwegs war, hatte mit dem ruppigen Westwind zu kämpfen. Er war der kräftigen Westdrift in 5 km Höhe geschuldet. Am Boden hatten wir schwachen Hochdruck, der das wolkige bis heitere Himmelsbild ermöglichte. Wieder war es vollkommen niederschlagsfrei.
Tageshöchsttemperatur: 23,4 °
Tagestiefsttemperatur: 14,5 °
Tagesmitteltemperatur: 18,9 °
Sonnenscheindauer: 9:58 Stunden
Regen: 0 mm
Stärkste Windböe: 35 km/h (5 Bft)
Entwicklung:
Freitag: Das Tief an der Südspitze Irlands ist kräftig und umfangreich. Seine Warmfront, über die ich schon seit Tagen diskutiere, erreicht uns mittags. Ihre Wirksamkeit wird wie erwartet sehr unterschiedlich eingeschätzt. Von Schauern bereits am Mittag bis zu hoher bis mittelhoher Bewölkung ohne Regen ist alles dabei. Wer draußen etwas vor hat, sollte das Regenradar befragen.
Abends überquert uns die Kaltfront. Sie hat ziemliche Power. Ob diese Kraft bei uns für Gewitter und kräftige Böen reicht, ist nicht ausgemacht. Jedenfalls können wir endlich mal wieder mit Regen rechnen. Wie ist das mit der Sonne? Schwer zu sagen. Sie wird uns sicher nicht im Stich lassen. Es wird nach kühler Nacht (13 °) sehr warm, 28 °.
Samstag: Das Tief zieht zur Nordsee. Die Kaltfront hängt über Süddeutschland. Wir können es uns dazwischen wohl wieder recht gemütlich machen, Es ist sonnig oder leicht bewölkt. Einzig der starke Wind stört. Es sind Starkwindböen möglich. Also vorsichtshalber Markisen hereinholen etc.
Nachts 15 °, nachmittags 25 °.
Sonntag bleiben wir in einer strammen Südwestströmung. Es gibt ein kleines Hoch über Süddeutschland, vor allem sind keine Fronten unterwegs. So ist es heiter bis wolkig und trocken. Der Südwestwind ist wieder erträglich. Nachts 14 °, nachmittags 24 °. Abends macht sich eine von Südwesten heranziehende Tiefdruckwelle bemerkbar. In der Nacht sind dann sogar ein paar Tropfen Regen nicht ausgeschlossen. Fürs erste letztmalig sommerlich warm.
Montag wird ausgehend von einem Nordseetief feuchte Luft ins Sauerland geführt. Es ist zwar noch oft aufgelockert bewölkt. Wir dürfen aber auch mit Regen rechnen. Nachts 13 °, nachmittags 21 °.
Glaskugelbereich: Dienstag liegt das Sauerland zwischen tiefem Druck über Skandinavien und einem Hochkeil , der von Frankreich nach Benelux gerichtet ist, in einer nordwestlich-feuchten Strömung. Kühl, 21 °, einzelne Schauer, zwischendurch auch Sonne. Mittwoch Zwischenhoch, ähnliches Wetter, aber erst abends einzelne Schauer.
Die Westwetterlage mit wechselhaftem und kühlem Wetter bleibt uns die ganze Woche erhalten. Die Höchsttemperatur kann auch schon mal unter 20 ° bleiben.
Wer heute wie ich mit dem Rad unterwegs war, hatte mit dem ruppigen Westwind zu kämpfen. Er war der kräftigen Westdrift in 5 km Höhe geschuldet. Am Boden hatten wir schwachen Hochdruck, der das wolkige bis heitere Himmelsbild ermöglichte. Wieder war es vollkommen niederschlagsfrei.
Tageshöchsttemperatur: 23,4 °
Tagestiefsttemperatur: 14,5 °
Tagesmitteltemperatur: 18,9 °
Sonnenscheindauer: 9:58 Stunden
Regen: 0 mm
Stärkste Windböe: 35 km/h (5 Bft)
Entwicklung:
Freitag: Das Tief an der Südspitze Irlands ist kräftig und umfangreich. Seine Warmfront, über die ich schon seit Tagen diskutiere, erreicht uns mittags. Ihre Wirksamkeit wird wie erwartet sehr unterschiedlich eingeschätzt. Von Schauern bereits am Mittag bis zu hoher bis mittelhoher Bewölkung ohne Regen ist alles dabei. Wer draußen etwas vor hat, sollte das Regenradar befragen.
Abends überquert uns die Kaltfront. Sie hat ziemliche Power. Ob diese Kraft bei uns für Gewitter und kräftige Böen reicht, ist nicht ausgemacht. Jedenfalls können wir endlich mal wieder mit Regen rechnen. Wie ist das mit der Sonne? Schwer zu sagen. Sie wird uns sicher nicht im Stich lassen. Es wird nach kühler Nacht (13 °) sehr warm, 28 °.
Samstag: Das Tief zieht zur Nordsee. Die Kaltfront hängt über Süddeutschland. Wir können es uns dazwischen wohl wieder recht gemütlich machen, Es ist sonnig oder leicht bewölkt. Einzig der starke Wind stört. Es sind Starkwindböen möglich. Also vorsichtshalber Markisen hereinholen etc.
Nachts 15 °, nachmittags 25 °.
Sonntag bleiben wir in einer strammen Südwestströmung. Es gibt ein kleines Hoch über Süddeutschland, vor allem sind keine Fronten unterwegs. So ist es heiter bis wolkig und trocken. Der Südwestwind ist wieder erträglich. Nachts 14 °, nachmittags 24 °. Abends macht sich eine von Südwesten heranziehende Tiefdruckwelle bemerkbar. In der Nacht sind dann sogar ein paar Tropfen Regen nicht ausgeschlossen. Fürs erste letztmalig sommerlich warm.
Montag wird ausgehend von einem Nordseetief feuchte Luft ins Sauerland geführt. Es ist zwar noch oft aufgelockert bewölkt. Wir dürfen aber auch mit Regen rechnen. Nachts 13 °, nachmittags 21 °.
Glaskugelbereich: Dienstag liegt das Sauerland zwischen tiefem Druck über Skandinavien und einem Hochkeil , der von Frankreich nach Benelux gerichtet ist, in einer nordwestlich-feuchten Strömung. Kühl, 21 °, einzelne Schauer, zwischendurch auch Sonne. Mittwoch Zwischenhoch, ähnliches Wetter, aber erst abends einzelne Schauer.
Die Westwetterlage mit wechselhaftem und kühlem Wetter bleibt uns die ganze Woche erhalten. Die Höchsttemperatur kann auch schon mal unter 20 ° bleiben.
Mittwoch, 7. August 2019
07. August 2019
Rückblick:
Der Juli stach durch seine Hitzerekorde heraus. 39,5 ° sind ein Wert, den ich in Menden für nicht möglich gehalten habe. Aber wer hat daran gedacht, dass in Nordwestdeutschland (Lingen) 42,6 ° gemessen werden können. Ansonsten war der Juli im Gegensatz zum sehr warmen, sehr trockenen und sehr sonnigen Juni bis auf seine Trockenheit nicht sehr außergewöhnlich. Einer kühlen ersten Monatshälfte folgte eine heiße zweite.
Auffällig ist die jetzt schon wieder sehr deutlich spürbare Trockenheit. In meiner ganzen Messreihe war nur der Juli 2013 trockener.
Heute vor einem Jahr erreichte eine Hitzewelle ihren Höhepunkt. Mit 37,4 ° wurde die bis dahin zweithöchste je in Menden gemessene Temperatur erreicht
Menden heute:
Überall auf der Wetterkarte sind Tiefs zu sehen. Wir haben eine kleine Lücke mit geringen Luftdruckgegensätzen gefunden. Sie sorgte für einigermaßen schönes Wetter. Der Wind war ein bisschen aufmüpfig. In einigen Böen erreichte er 5 Bft.
Im Gegensatz zu uns meldeten sehr viele Wetterstationen in den letzten drei Tagen Regenmengen jenseits der 30 mm, einige über 60 mm. Es führen eine ganze Reihe auch großer Flüsse in Teilbereichen überdurchschnittliche Wasserspiegel. Das gilt auch für den Rhein.
Die Pegel der Talsperren bei uns sinken weiter. Die Ruhrtalsperren sind zu 77,4 % gefüllt. Das sind 3 % mehr als 2018.
Tageshöchsttemperatur: 23,8 °
Tagestiefsttemperatur: 17,6 °
Tagesmitteltemperatur: 20,3 °
Sonnenscheindauer: 6:50 Stunden
Regen: 0,0 mm (unmessbar gering)
Entwicklung:
Donnerstag: Die wellende sehr langsam ziehende Front hat sich endlich aus Deutschland verabschiedet. So hören die Regenfälle und Gewitter auch in Süddeutschland auf. Wir bleiben in sehr schwachem Zwischenhocheinfluss wetterbegünstigt, bevor sich abends die Warmfront des Westeuropatiefs zu uns auf den Weg macht. Es ist heiter bis wolkig und es bleibt weiterhin trocken. Nachts 13 °, tagsüber 25 °. Der zum Teil böige Südwestwind ist weiterhin ein Thema.
Freitag zieht bereits am Vormittag die Schichtbewölkung der Warmfront ins Sauerland. Die Unsicherheit der Vorhersage bei Warmfronten wiederhole ich nicht. Also: Es kann bereits vormittags gelegentlich regnen. Nachmittags ist die Regenwahrscheinlichkeit noch größer, da dann die Kaltfront des Tiefs durchzieht. Möglicherweise scheint aber auch zeitweise die Sonne durch hohe Schleierwolken. Es wird sehr warm. Nachts 14 °, nachmittags 27 °.
Samstag befinden wir uns auf der Südostseite eines für diese Jahreszeit recht kräftigen Tiefs östlich von Schottland. Seine Fronten sind durch. Allerdings macht sich die Nähe zum Tief durch relativ große Luftdruckdifferenzen und damit enge Isobaren bemerkbar. Folge: Ziemlich ruppiger Südwestwind bei heiterem bis wolkigem Wetter. Nachts 17 °, nachmittags 25 °.
Sonntag baut sich von Süddeutschland her ein Hoch auf. Zunächst ist es wegen des inzwischen über Südskandinavien liegenden Tiefs noch windig. Der Wind flaut aber ab und wir bekommen einen herrlichen Sonntag mit nachts 14 ° und tagsüber 25 °.
Glaskugelbereich: Montag zieht ein kleines Tief mit zeitweiligem Regen durch. Höchstens 20 °. Dienstag unter Zwischenhocheinfluss ordentliches Wetter, 21 °. Mittwoch ist die nächste Warmfront da. Westwetterlage. Die ganze Woche dürfte es relativ kühl bleiben.
Der Juli stach durch seine Hitzerekorde heraus. 39,5 ° sind ein Wert, den ich in Menden für nicht möglich gehalten habe. Aber wer hat daran gedacht, dass in Nordwestdeutschland (Lingen) 42,6 ° gemessen werden können. Ansonsten war der Juli im Gegensatz zum sehr warmen, sehr trockenen und sehr sonnigen Juni bis auf seine Trockenheit nicht sehr außergewöhnlich. Einer kühlen ersten Monatshälfte folgte eine heiße zweite.
Auffällig ist die jetzt schon wieder sehr deutlich spürbare Trockenheit. In meiner ganzen Messreihe war nur der Juli 2013 trockener.
Heute vor einem Jahr erreichte eine Hitzewelle ihren Höhepunkt. Mit 37,4 ° wurde die bis dahin zweithöchste je in Menden gemessene Temperatur erreicht
Menden heute:
Überall auf der Wetterkarte sind Tiefs zu sehen. Wir haben eine kleine Lücke mit geringen Luftdruckgegensätzen gefunden. Sie sorgte für einigermaßen schönes Wetter. Der Wind war ein bisschen aufmüpfig. In einigen Böen erreichte er 5 Bft.
Im Gegensatz zu uns meldeten sehr viele Wetterstationen in den letzten drei Tagen Regenmengen jenseits der 30 mm, einige über 60 mm. Es führen eine ganze Reihe auch großer Flüsse in Teilbereichen überdurchschnittliche Wasserspiegel. Das gilt auch für den Rhein.
Die Pegel der Talsperren bei uns sinken weiter. Die Ruhrtalsperren sind zu 77,4 % gefüllt. Das sind 3 % mehr als 2018.
Tageshöchsttemperatur: 23,8 °
Tagestiefsttemperatur: 17,6 °
Tagesmitteltemperatur: 20,3 °
Sonnenscheindauer: 6:50 Stunden
Regen: 0,0 mm (unmessbar gering)
Entwicklung:
Donnerstag: Die wellende sehr langsam ziehende Front hat sich endlich aus Deutschland verabschiedet. So hören die Regenfälle und Gewitter auch in Süddeutschland auf. Wir bleiben in sehr schwachem Zwischenhocheinfluss wetterbegünstigt, bevor sich abends die Warmfront des Westeuropatiefs zu uns auf den Weg macht. Es ist heiter bis wolkig und es bleibt weiterhin trocken. Nachts 13 °, tagsüber 25 °. Der zum Teil böige Südwestwind ist weiterhin ein Thema.
Freitag zieht bereits am Vormittag die Schichtbewölkung der Warmfront ins Sauerland. Die Unsicherheit der Vorhersage bei Warmfronten wiederhole ich nicht. Also: Es kann bereits vormittags gelegentlich regnen. Nachmittags ist die Regenwahrscheinlichkeit noch größer, da dann die Kaltfront des Tiefs durchzieht. Möglicherweise scheint aber auch zeitweise die Sonne durch hohe Schleierwolken. Es wird sehr warm. Nachts 14 °, nachmittags 27 °.
Samstag befinden wir uns auf der Südostseite eines für diese Jahreszeit recht kräftigen Tiefs östlich von Schottland. Seine Fronten sind durch. Allerdings macht sich die Nähe zum Tief durch relativ große Luftdruckdifferenzen und damit enge Isobaren bemerkbar. Folge: Ziemlich ruppiger Südwestwind bei heiterem bis wolkigem Wetter. Nachts 17 °, nachmittags 25 °.
Sonntag baut sich von Süddeutschland her ein Hoch auf. Zunächst ist es wegen des inzwischen über Südskandinavien liegenden Tiefs noch windig. Der Wind flaut aber ab und wir bekommen einen herrlichen Sonntag mit nachts 14 ° und tagsüber 25 °.
Glaskugelbereich: Montag zieht ein kleines Tief mit zeitweiligem Regen durch. Höchstens 20 °. Dienstag unter Zwischenhocheinfluss ordentliches Wetter, 21 °. Mittwoch ist die nächste Warmfront da. Westwetterlage. Die ganze Woche dürfte es relativ kühl bleiben.
06. August 2019
Menden heute:
Ein Tiefdrucksystem, das von GB bis nach Russland reicht, bestimmt das Wetter in Mitteleuropa mit relativ warmer, aber sehr feuchter Luft.
Bei uns ist die Kaltfront eines Norwegentiefs heute Früh mit einigen unmessbaren Regentropfen durchgezogen. Ab halb zehn war aber die Sonne schon wieder da und wir hatten einen schönen Sommertag. Erst ab 18 Uhr verdichteten sich die Wolken und nach der Wolkenstruktur war klar, in der Nähe waren Schauer unterwegs. Die Kaltfront begann in der Mitte Deutschlands zu schleifen, das heißt sie kam kaum noch nach Süden voran. Statt dessen gesellte sich von Frankreich her warme Luft dazu. Ergebnis: Von Südwesten begann es heftig zu quellen. Es bildeten sich ausgedehnte Gewittercluster, die über Süddeutschland nach Nordosten zogen. Einige Kilometer südlich von Menden lag die Schauergrenze. Wieder gab es nur wenige Tropfen Regen bei uns, während es südlich der Mainlinie wie aus Eimern kübelte.
Da ich dieses Ergebnis gestern genau so gesehen hatte, war heute im Garten der Wasserschlauch im Einsatz. Ich glaube nicht mehr an größere Regenmengen in Menden in den nächsten Tagen.
Tageshöchsttemperatur: 24,8 °
Tagestiefsttemperatur: 17,6 °
Tagesmitteltemperatur: 20,9 °
Sonnenscheindauer: 7:02 Stunden
Regen: 0,0 mm
Entwicklung:
Mittwoch: Die wellende Front, die feuchtwarme Luft im Süden von etwas trockenerer und kühlerer Luft im Norden trennt, verläuft morgen von Weißrussland über Südpolen und Süddeutschland bis nach Südfrankreich. An dieser Welle regnet und gewittert es zeitweise heftig. Wir liegen knapp nördlich des Hauptregengebietes. Vielleicht bekommen wir heute Nacht und morgen Abend den einen oder anderen Schauer ab. Eher bleibt es aber wieder bei einigen Tropfen. Nachts 16 °, nachmittags 23 °.
Donnerstag steigt der Luftdruck von Süden her und wir bekommen einen vielfach sonnigen, nur nachmittags wolkigen Tag. Es wird warm. Nachts 13 °, nachmittags 24 °. Der Tag für Außenaktivitäten, wenn das zeitlich möglich ist.
Freitag rückt die Warmfront des Tiefs bei Irland von Südwesten langsam ins Sauerland vor. Gestern habe ich dazu meine Meinung schon geschrieben. Warmfrontregen ja oder nein, das ist die Frage, die heute niemand verlässlich beantworten kann. Nachmittags und abends müssen wir jedenfalls mit etwas Regen rechnen. Ansonsten ist es wechselnd wolkig mit hohen Schleierwolken. Es kommt richtig warme Luft zu uns. Nachts 13 °, nachmittags 28 °.
Samstag ist nachts auch die Kaltfront des Tiefs ohne große Wetterwirksamkeit über uns hinweggezogen. Am Tag bleiben wir in südwestlicher Strömung. Bei steigendem Luftdruck ist es heiter und trocken. Leider ist der Wind deutlich spürbar. Hinter der Kaltfront ist es etwas kühler. Nachts 18 °, nachmittags 25 °.
Glaskugelbereich: Der Sonntag wird schön wie der Samstag. Nur der Wind ist nicht mehr so ruppig. 25 ° Montag wird es unbeständiger. 22 °.
Ab 14. August soll es kühl und leicht unbeständig werden. Die Vorhersagen bleiben sich insoweit treu.
Ein Tiefdrucksystem, das von GB bis nach Russland reicht, bestimmt das Wetter in Mitteleuropa mit relativ warmer, aber sehr feuchter Luft.
Bei uns ist die Kaltfront eines Norwegentiefs heute Früh mit einigen unmessbaren Regentropfen durchgezogen. Ab halb zehn war aber die Sonne schon wieder da und wir hatten einen schönen Sommertag. Erst ab 18 Uhr verdichteten sich die Wolken und nach der Wolkenstruktur war klar, in der Nähe waren Schauer unterwegs. Die Kaltfront begann in der Mitte Deutschlands zu schleifen, das heißt sie kam kaum noch nach Süden voran. Statt dessen gesellte sich von Frankreich her warme Luft dazu. Ergebnis: Von Südwesten begann es heftig zu quellen. Es bildeten sich ausgedehnte Gewittercluster, die über Süddeutschland nach Nordosten zogen. Einige Kilometer südlich von Menden lag die Schauergrenze. Wieder gab es nur wenige Tropfen Regen bei uns, während es südlich der Mainlinie wie aus Eimern kübelte.
Da ich dieses Ergebnis gestern genau so gesehen hatte, war heute im Garten der Wasserschlauch im Einsatz. Ich glaube nicht mehr an größere Regenmengen in Menden in den nächsten Tagen.
Tageshöchsttemperatur: 24,8 °
Tagestiefsttemperatur: 17,6 °
Tagesmitteltemperatur: 20,9 °
Sonnenscheindauer: 7:02 Stunden
Regen: 0,0 mm
Entwicklung:
Mittwoch: Die wellende Front, die feuchtwarme Luft im Süden von etwas trockenerer und kühlerer Luft im Norden trennt, verläuft morgen von Weißrussland über Südpolen und Süddeutschland bis nach Südfrankreich. An dieser Welle regnet und gewittert es zeitweise heftig. Wir liegen knapp nördlich des Hauptregengebietes. Vielleicht bekommen wir heute Nacht und morgen Abend den einen oder anderen Schauer ab. Eher bleibt es aber wieder bei einigen Tropfen. Nachts 16 °, nachmittags 23 °.
Donnerstag steigt der Luftdruck von Süden her und wir bekommen einen vielfach sonnigen, nur nachmittags wolkigen Tag. Es wird warm. Nachts 13 °, nachmittags 24 °. Der Tag für Außenaktivitäten, wenn das zeitlich möglich ist.
Freitag rückt die Warmfront des Tiefs bei Irland von Südwesten langsam ins Sauerland vor. Gestern habe ich dazu meine Meinung schon geschrieben. Warmfrontregen ja oder nein, das ist die Frage, die heute niemand verlässlich beantworten kann. Nachmittags und abends müssen wir jedenfalls mit etwas Regen rechnen. Ansonsten ist es wechselnd wolkig mit hohen Schleierwolken. Es kommt richtig warme Luft zu uns. Nachts 13 °, nachmittags 28 °.
Samstag ist nachts auch die Kaltfront des Tiefs ohne große Wetterwirksamkeit über uns hinweggezogen. Am Tag bleiben wir in südwestlicher Strömung. Bei steigendem Luftdruck ist es heiter und trocken. Leider ist der Wind deutlich spürbar. Hinter der Kaltfront ist es etwas kühler. Nachts 18 °, nachmittags 25 °.
Glaskugelbereich: Der Sonntag wird schön wie der Samstag. Nur der Wind ist nicht mehr so ruppig. 25 ° Montag wird es unbeständiger. 22 °.
Ab 14. August soll es kühl und leicht unbeständig werden. Die Vorhersagen bleiben sich insoweit treu.
Dienstag, 6. August 2019
05. August 2019
Klimakrise:
Zu diesem Diagramm muss man nichts sagen. In diesem Juli gab es so wenig Meereis im Arktischen Meer wie noch nie, seitdem Satelliten diese Messungen durchführen. Das wärmere Polarmeer ist vermutlich der Grund für den schwächelnden Jetstream und die schwächeren Tiefdruckgebiete auf dem Nordatlantik.
Menden heute:
Die wellende Front hat bei uns nur ein paar unmessbare Tropfen hinterlassen. Der Regenschwerpunkt lag heute über Niedersachsen. Dort hat es an einigen Stationen mehr als 20 mm geregnet. NRW befand sich unter einem schwachen Höhenrücken in einer warmen südwestlichen Strömung. Nachdem sich die Sonne heute Morgen durch die Wolkendecke gekämpft hatte, bekamen wir einen oft heiteren Sommertag.
Tageshöchsttemperatur: 26,9 °
Tagestiefsttemperatur: 18,9 °
Tagesmitteltemperatur: 23,6 °
Sonnenscheindauer: 8:06 Stunden
Regen: 0,0 mm
Entwicklung:
Dienstag: Der Höhenrücken schwächt sich weiter ab. Wir geraten in den Einflussbereich eines Tiefdrucksystems, das von Irland bis Westrussland reicht. Nachts überquert uns eine schwache Kaltfront mit etwas Regen (oder auch nicht). Tagsüber liegt eine schleifende Front etwas südlich von uns. Südlich von Lüdenscheid oder Siegen regnet es nachmittags zeitweise. Wir könnten abends einige Schauer abbekommen. Ansonsten ist es wechselnd wolkig mit sonnigen Abschnitten. Nachts 16 °, am Tag 24 °.
Mittwoch zieht eine neue Frontwelle über Süddeutschland und bringt dort vor allem nachmittags lang anhaltenden und teilweise ergiebigen Regen. Es könnte sein, dass wir vor allem am späteren Nachmittag davon etwas abbekommen. Sicher ist das noch nicht. Vorher ist es wechselnd wolkig mit Auflockerungen. Mit nachts 14 ° und nachmittags 22 ° ist es kühler.
Donnerstag baut sich von Süden ein Hochkeil über uns auf. Bei etwas auflebendem Südwestwind ist es wolkig bis heiter und trocken. Mit nachts 13 ° und tagsüber 23 ° ist es angenehm warm.
Freitag geraten wir ins Blickfeld eines kräftigen Tiefs bei Irland. Seine Warmfront zieht im Laufe des Vormittags zu uns herein. Wie immer bei Warmfronten wissen wir, dass es hohe Bewölkung gibt. Heute zu sagen, ob daraus auch tiefe Bewölkung wird und Regen fallen wird, ist ambitioniert. Der DWD macht das. Ich enthalte mich da lieber, meine aber, dass wir auf die Sonne nicht verzichten müssen. Nachts 13 °, nachmittags 26 °.
Glaskugelbereich: Samstag und Sonntag steigt der Luftdruck von Süden etwas an. Vor Norwegen liegt ein Tiefdruckgebiet, so dass der Druckgradient relativ hoch ist. Das merken wir am flotten südwestlichen Wind. Leichte Schauer sind nicht ganz auszuschließen. Samstag 27 °, Sonntag 24 °.
Die Vorhersagezentren bleiben seit einigen Tagen ziemlich eindeutig dabei, dass es ab 12.8. für mindestens eine Woche ziemlich kühl und unbeständig werden soll. Diese Merkwürdigkeit im Sommer 2019 werde ich im Blick behalten.
Zu diesem Diagramm muss man nichts sagen. In diesem Juli gab es so wenig Meereis im Arktischen Meer wie noch nie, seitdem Satelliten diese Messungen durchführen. Das wärmere Polarmeer ist vermutlich der Grund für den schwächelnden Jetstream und die schwächeren Tiefdruckgebiete auf dem Nordatlantik.
Menden heute:
Die wellende Front hat bei uns nur ein paar unmessbare Tropfen hinterlassen. Der Regenschwerpunkt lag heute über Niedersachsen. Dort hat es an einigen Stationen mehr als 20 mm geregnet. NRW befand sich unter einem schwachen Höhenrücken in einer warmen südwestlichen Strömung. Nachdem sich die Sonne heute Morgen durch die Wolkendecke gekämpft hatte, bekamen wir einen oft heiteren Sommertag.
Tageshöchsttemperatur: 26,9 °
Tagestiefsttemperatur: 18,9 °
Tagesmitteltemperatur: 23,6 °
Sonnenscheindauer: 8:06 Stunden
Regen: 0,0 mm
Entwicklung:
Dienstag: Der Höhenrücken schwächt sich weiter ab. Wir geraten in den Einflussbereich eines Tiefdrucksystems, das von Irland bis Westrussland reicht. Nachts überquert uns eine schwache Kaltfront mit etwas Regen (oder auch nicht). Tagsüber liegt eine schleifende Front etwas südlich von uns. Südlich von Lüdenscheid oder Siegen regnet es nachmittags zeitweise. Wir könnten abends einige Schauer abbekommen. Ansonsten ist es wechselnd wolkig mit sonnigen Abschnitten. Nachts 16 °, am Tag 24 °.
Mittwoch zieht eine neue Frontwelle über Süddeutschland und bringt dort vor allem nachmittags lang anhaltenden und teilweise ergiebigen Regen. Es könnte sein, dass wir vor allem am späteren Nachmittag davon etwas abbekommen. Sicher ist das noch nicht. Vorher ist es wechselnd wolkig mit Auflockerungen. Mit nachts 14 ° und nachmittags 22 ° ist es kühler.
Donnerstag baut sich von Süden ein Hochkeil über uns auf. Bei etwas auflebendem Südwestwind ist es wolkig bis heiter und trocken. Mit nachts 13 ° und tagsüber 23 ° ist es angenehm warm.
Freitag geraten wir ins Blickfeld eines kräftigen Tiefs bei Irland. Seine Warmfront zieht im Laufe des Vormittags zu uns herein. Wie immer bei Warmfronten wissen wir, dass es hohe Bewölkung gibt. Heute zu sagen, ob daraus auch tiefe Bewölkung wird und Regen fallen wird, ist ambitioniert. Der DWD macht das. Ich enthalte mich da lieber, meine aber, dass wir auf die Sonne nicht verzichten müssen. Nachts 13 °, nachmittags 26 °.
Glaskugelbereich: Samstag und Sonntag steigt der Luftdruck von Süden etwas an. Vor Norwegen liegt ein Tiefdruckgebiet, so dass der Druckgradient relativ hoch ist. Das merken wir am flotten südwestlichen Wind. Leichte Schauer sind nicht ganz auszuschließen. Samstag 27 °, Sonntag 24 °.
Die Vorhersagezentren bleiben seit einigen Tagen ziemlich eindeutig dabei, dass es ab 12.8. für mindestens eine Woche ziemlich kühl und unbeständig werden soll. Diese Merkwürdigkeit im Sommer 2019 werde ich im Blick behalten.
Sonntag, 4. August 2019
04. August 2019
Menden heute:
Schwacher Hochdruck und sehr geringe Luftdruckgegensätze bescherten uns einen wunderschönen Sonntag. Es war sonnig und ziemlich warm.
Tageshöchsttemperatur: 27,5 °
Tagestiefsttemperatur: 12,8 °
Tagesmitteltemperatur: 19,6 °
Sonnenscheindauer: 12:34 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Montag: Heute Nacht und morgen Früh haben wir es mit einem an sich unscheinbaren Trog und morgen Nachmittag mit einer schwachen Mischfront zu tun. Die Regenwahrscheinlichkeit und die zu erwartenden Mengen werden wie so oft sehr unterschiedlich beurteilt. Da die warme Luft bei uns nicht ausgeräumt wird, gehe ich von wechselnder Bewölkung mit sonnigen Phasen und einigen schwachen Schauern aus, die aber kaum den notwendigen Regen bringen werden. Nachts 16 °, am Tag 26 °.
Dienstag verbleiben wir in der westsüdwestlichen Strömung, mit der warme, aber auch relativ feuchte Meeresluft zu uns geführt wird. Südlich des Sauerlandes zieht tagsüber ein Tiefdruckgirlande durch. Dort ist auch mit zeitweiligem Regen zu rechnen. Bei uns wird es bei wechselnder Bewölkung sonnige Abschnitte und einzelne kurze Schauer, bevorzugt in den Nachmittags- und Abendstunden geben. Nachts 15 °, nachmittags 24 °.
Mittwoch überquert uns gegen Mittag eine Kaltfront mit Regenschauern. Sogar ein kurzes Gewinner ist möglich. Der Schwerpunkt des Regens wird wieder südlich von uns erwartet. Vor und hinter der Front scheint auch mal die Sonne. Nachts 14 °, nachmittags 23 °.
Donnerstag: Um uns herum versammeln sich die Tiefdruckgebiete. Wir liegen irgendwo dazwischen. So ganz können wir den Wolken und auch mal einem kurzen Schauer nicht entgehen. Wieder fallen keine größeren Regenmengen. Insgesamt ist der Tag nicht unfreundlich. Nachts 14 °, nachmittags 23 °.
Wenn wir auf diese Tage zurückschauen, so ist von den bei dieser Wetterlage möglichen kräftigen Regenfällen für Menden nicht viel geblieben. Es herrscht weiterhin große Trockenheit.
Glaskugelbereich: Freitag gibt sich der schwache Hochdruck über Deutschland dem ostatlantischen Tief geschlagen. Bei fallendem Luftdruck bleibt es vor dem Tief aber ziemlich warm. Viel Regen sehe ich nicht. Die Sonne behält vor allem am Vormittag noch die Oberhand.
Samstag liegt ein Tief über der Nordsee. Es wird windiger. Ansonsten ändert sich wenig. Der DWD sieht allerdings in einigen Vorhersagekarten Regen. Sommerliche Temperaturen.
Schwacher Hochdruck und sehr geringe Luftdruckgegensätze bescherten uns einen wunderschönen Sonntag. Es war sonnig und ziemlich warm.
Tageshöchsttemperatur: 27,5 °
Tagestiefsttemperatur: 12,8 °
Tagesmitteltemperatur: 19,6 °
Sonnenscheindauer: 12:34 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Montag: Heute Nacht und morgen Früh haben wir es mit einem an sich unscheinbaren Trog und morgen Nachmittag mit einer schwachen Mischfront zu tun. Die Regenwahrscheinlichkeit und die zu erwartenden Mengen werden wie so oft sehr unterschiedlich beurteilt. Da die warme Luft bei uns nicht ausgeräumt wird, gehe ich von wechselnder Bewölkung mit sonnigen Phasen und einigen schwachen Schauern aus, die aber kaum den notwendigen Regen bringen werden. Nachts 16 °, am Tag 26 °.
Dienstag verbleiben wir in der westsüdwestlichen Strömung, mit der warme, aber auch relativ feuchte Meeresluft zu uns geführt wird. Südlich des Sauerlandes zieht tagsüber ein Tiefdruckgirlande durch. Dort ist auch mit zeitweiligem Regen zu rechnen. Bei uns wird es bei wechselnder Bewölkung sonnige Abschnitte und einzelne kurze Schauer, bevorzugt in den Nachmittags- und Abendstunden geben. Nachts 15 °, nachmittags 24 °.
Mittwoch überquert uns gegen Mittag eine Kaltfront mit Regenschauern. Sogar ein kurzes Gewinner ist möglich. Der Schwerpunkt des Regens wird wieder südlich von uns erwartet. Vor und hinter der Front scheint auch mal die Sonne. Nachts 14 °, nachmittags 23 °.
Donnerstag: Um uns herum versammeln sich die Tiefdruckgebiete. Wir liegen irgendwo dazwischen. So ganz können wir den Wolken und auch mal einem kurzen Schauer nicht entgehen. Wieder fallen keine größeren Regenmengen. Insgesamt ist der Tag nicht unfreundlich. Nachts 14 °, nachmittags 23 °.
Wenn wir auf diese Tage zurückschauen, so ist von den bei dieser Wetterlage möglichen kräftigen Regenfällen für Menden nicht viel geblieben. Es herrscht weiterhin große Trockenheit.
Glaskugelbereich: Freitag gibt sich der schwache Hochdruck über Deutschland dem ostatlantischen Tief geschlagen. Bei fallendem Luftdruck bleibt es vor dem Tief aber ziemlich warm. Viel Regen sehe ich nicht. Die Sonne behält vor allem am Vormittag noch die Oberhand.
Samstag liegt ein Tief über der Nordsee. Es wird windiger. Ansonsten ändert sich wenig. Der DWD sieht allerdings in einigen Vorhersagekarten Regen. Sommerliche Temperaturen.
03. August 2019
Menden heute:
Dem Regen von gestern Abend folgte eine feuchte Suppe von der Nordsee. Trotz steigenden Luftdrucks tat sich die Sonne zunächst wie erwartet schwer. Es war ziemlich herbstlich heute Morgen. Und es war deutlich kühler geworden.
Die Sonne setzte sich dann aber mehr und mehr durch und der Samstag konnte sich noch sehen lassen.
Tageshöchsttemperatur: 22,6 Grad
Tagestiefsttemperatur: 14,2 Grad
Sonnenscheindauer: 5:54 Stunden
Regen: 0,2 mm
Entwicklung:
Sonntag legt sich vorübergehend ein schwaches Hoch quer über Deutschland. Bei absinkenden Luftmassen trocknet die Luft bei uns weiter aus. Es ist heiter bis wolkig und es bleibt trocken. Mit nachts 13 ° und tagsüber 25 ° klingt das Wochenende erfreulich aus. Bis auf große Bäume müssen wir auch nichts gießen.
Montagnachmittag zieht in der jetzt einsetzenden Westdrift eine schwache Mischfront durch. Ihre Wetteraktivität ist unklar. Vermutlich ist es wechselnd wolkig. Einzelne Schauer sind möglich. Vor allem vormittags und am späteren Nachmittag scheint zeitweise die Sonne. Mit nachts 15 und nachmittags 27 Grad ist es nochmals sommerlich warm.
Dem Regen von gestern Abend folgte eine feuchte Suppe von der Nordsee. Trotz steigenden Luftdrucks tat sich die Sonne zunächst wie erwartet schwer. Es war ziemlich herbstlich heute Morgen. Und es war deutlich kühler geworden.
Die Sonne setzte sich dann aber mehr und mehr durch und der Samstag konnte sich noch sehen lassen.
Tageshöchsttemperatur: 22,6 Grad
Tagestiefsttemperatur: 14,2 Grad
Sonnenscheindauer: 5:54 Stunden
Regen: 0,2 mm
Entwicklung:
Sonntag legt sich vorübergehend ein schwaches Hoch quer über Deutschland. Bei absinkenden Luftmassen trocknet die Luft bei uns weiter aus. Es ist heiter bis wolkig und es bleibt trocken. Mit nachts 13 ° und tagsüber 25 ° klingt das Wochenende erfreulich aus. Bis auf große Bäume müssen wir auch nichts gießen.
Montagnachmittag zieht in der jetzt einsetzenden Westdrift eine schwache Mischfront durch. Ihre Wetteraktivität ist unklar. Vermutlich ist es wechselnd wolkig. Einzelne Schauer sind möglich. Vor allem vormittags und am späteren Nachmittag scheint zeitweise die Sonne. Mit nachts 15 und nachmittags 27 Grad ist es nochmals sommerlich warm.
Samstag, 3. August 2019
02. August 2019
Menden heute:
Unser Tief ist heute von Holland kommend den ganzen Tag auf uns zu gezogen. Heute Abend lag es mit der schönen Spirale eines typischen Tiefdruckgebietes genau über uns. Tagsüber hatte sich das Wetter noch von seiner besten Seite gezeigt. Gegen 14 Uhr hatten die ersten Regententakeln die deutsche Grenze überschritten. Seitdem regnete es am Niederrhein, später im Ruhrgebiet. Bei uns setzte der Regen ein, nachdem das rockige Konzert des Mendener Sommers unter dem Zeltdach begonnen hatte, um 20:30 Uhr. Zum Glück blieben die Gewitter in der Nachbarschaft. Endlich kam der ersehnte Landregen herunter, da sich das Tief über uns drehte und nur langsam nach Südosten weiterzog.
Unser Tief im Wetterbild von Wetteronline um 21:20 Uhr. Zwischen Menden und Arnsberg sehen wir die gelben Punkte von Blitzen.
Tageshöchsttemperatur: 25,5 °
Tagestiefsttemperatur: 13,7 °
Tagesmitteltemperatur: 18,9 °
Sonnenscheindauer: 8:12 Stunden
Regen: 8,8 mm (mehr hatte es zuletzt am 12.6. geregnet)
Entwicklung:
Samstag: Gegen ein Uhr in der Nacht ist das Regengebiet des Tiefs nach Südosten abgezogen. Danach bleibt es bereits wieder trocken. In der feuchten Luft lockern die Wolken nur zögernd auf. Gegen Mittag sollte es aber spätestens für Wolkenlücken reichen, die dann im Laufe des Nachmittags größer werden. Nachts 14 °, nachmittags 23 °.
Sonntag legt sich am Boden und in 5 km Höhe ein Hoch über Deutschland. Es wird wolkig bis heiter und trocken sein. Nachts 12 °, am Tag 25 °.
Montag beginnt sich die Wetterlage umzustellen. Es sieht danach aus, dass wir nach langer Zeit wieder eine Westdrift bekommen. Das heißt, die blockierenden Höhenhochkeile, die uns das atlantische Tiefdruckwetter über Wochen vom Leib gehalten haben, verschwinden und wir bekommen es nach und nach mit durchziehenden Tiefdruckgebieten zu tun.
Am Montag überqueren uns mittags und abends die Fronten eines Tiefs bei Schottland. Ab Mittag müssen wir nach zeitweiligem Sonnenschein mit gelegentlich starker Bewölkung und etwas Regen rechnen. Nachts 15 °, am Tag sommerliche 25 °.
Dienstag haben wir zunächst leichten Zwischenhocheinfluss, bevor nachmittags erneut eine schwache Front heranzieht, die abends und vor allem nachts Regen hinterlässt. Bevorzugt vormittags scheint zeitweise die Sonne. Nachts 15 °, nachmittags 25 °.
Glaskugelbereich: Mittwoch und Donnerstag leicht unbeständig. Dabei ist die Niederschlagsneigung am Mittwoch höher als am Donnerstag. Weiterhin sommerlich warm, etwa 24 °.
Unser Tief ist heute von Holland kommend den ganzen Tag auf uns zu gezogen. Heute Abend lag es mit der schönen Spirale eines typischen Tiefdruckgebietes genau über uns. Tagsüber hatte sich das Wetter noch von seiner besten Seite gezeigt. Gegen 14 Uhr hatten die ersten Regententakeln die deutsche Grenze überschritten. Seitdem regnete es am Niederrhein, später im Ruhrgebiet. Bei uns setzte der Regen ein, nachdem das rockige Konzert des Mendener Sommers unter dem Zeltdach begonnen hatte, um 20:30 Uhr. Zum Glück blieben die Gewitter in der Nachbarschaft. Endlich kam der ersehnte Landregen herunter, da sich das Tief über uns drehte und nur langsam nach Südosten weiterzog.
Unser Tief im Wetterbild von Wetteronline um 21:20 Uhr. Zwischen Menden und Arnsberg sehen wir die gelben Punkte von Blitzen.
Tageshöchsttemperatur: 25,5 °
Tagestiefsttemperatur: 13,7 °
Tagesmitteltemperatur: 18,9 °
Sonnenscheindauer: 8:12 Stunden
Regen: 8,8 mm (mehr hatte es zuletzt am 12.6. geregnet)
Entwicklung:
Samstag: Gegen ein Uhr in der Nacht ist das Regengebiet des Tiefs nach Südosten abgezogen. Danach bleibt es bereits wieder trocken. In der feuchten Luft lockern die Wolken nur zögernd auf. Gegen Mittag sollte es aber spätestens für Wolkenlücken reichen, die dann im Laufe des Nachmittags größer werden. Nachts 14 °, nachmittags 23 °.
Sonntag legt sich am Boden und in 5 km Höhe ein Hoch über Deutschland. Es wird wolkig bis heiter und trocken sein. Nachts 12 °, am Tag 25 °.
Montag beginnt sich die Wetterlage umzustellen. Es sieht danach aus, dass wir nach langer Zeit wieder eine Westdrift bekommen. Das heißt, die blockierenden Höhenhochkeile, die uns das atlantische Tiefdruckwetter über Wochen vom Leib gehalten haben, verschwinden und wir bekommen es nach und nach mit durchziehenden Tiefdruckgebieten zu tun.
Am Montag überqueren uns mittags und abends die Fronten eines Tiefs bei Schottland. Ab Mittag müssen wir nach zeitweiligem Sonnenschein mit gelegentlich starker Bewölkung und etwas Regen rechnen. Nachts 15 °, am Tag sommerliche 25 °.
Dienstag haben wir zunächst leichten Zwischenhocheinfluss, bevor nachmittags erneut eine schwache Front heranzieht, die abends und vor allem nachts Regen hinterlässt. Bevorzugt vormittags scheint zeitweise die Sonne. Nachts 15 °, nachmittags 25 °.
Glaskugelbereich: Mittwoch und Donnerstag leicht unbeständig. Dabei ist die Niederschlagsneigung am Mittwoch höher als am Donnerstag. Weiterhin sommerlich warm, etwa 24 °.
Freitag, 2. August 2019
01. August 2019
Radfahren:
Der Deutsche Wetterdienst hat sich in einer Veröffentlichung mit dem Radfahren befasst und ein häufig zu hörendes Argument gegen häufigeres Radfahren untersucht: "Bei uns ist das Wetter zu unsicher".
Dabei ist folgendes herausgekommen: In den letzten 17 Jahren hat es ca. 15.000 Stunden geregnet. 17 Jahre haben ca. 150.000 Stunden. Wir müssen also nur zu 10 % unserer Tage und Nächte mit Regen rechnen, 90 % sind trocken.
Aufs Rad!
Rückblick:
Heute vergleiche ich die Mendener Juliwerte mit den Mittelwerten aus Deutschland und NRW.
Temperatur:
Menden: 19,4 ° (Abweichung ggü. dem Wert 1961-1990 2,9 °)
NRW: 18,9 ° (Abweichung 1,9 °)
Deutschland: 18,9 ° (Abweichung 2,0 °)
Sonnenscheindauer:
Menden: 235 Stunden (Abweichung seit 2000: 121 %)
NRW: 220 Stunden (Abweichung ggü. 1961-1990: 118 %)
Deutschland: 235 Stunden (Abweichung 113 %)
Regen:
Menden: 29,4 mm (Mittel seit 1972: 92 mm, davon erreicht 32 %)
NRW: 40,0 mm (erreicht 49 %)
Deutschland: 55,0 mm (erreicht 69 %)
In Menden war es sehr warm, sehr sonnig und unglaublich trocken. Das gilt auch im Vergleich mit den anderen Bundesländern. Am wärmsten war es in Berlin, am sonnigsten im Saarland und am nassesten in Baden-Württemberg.
Menden heute:
Uns begleitet dieser Tage ein kleines Tief. Heute ist es von der westlichen Nordsee nach Texel gezogen. Es hat uns aber noch ziemlich zufrieden gelassen. Heute Vormittag war es sonnig, heute Nachmittag stärker bewölkt. Regen gab es nicht.
Tageshöchsttemperatur: 23,2 °
Tagestiefsttemperatur: 13,4 °
Tagesmitteltemperatur: 18,5 °
Sonnenscheindauer: 4:25 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Freitag: Das Tief zieht langsam weiter in unsere Richtung und nicht wie erwartet die Küste entlang. Das liegt an einem Hoch über Skandinavien. Es blockt diese Zugrichtung ab. Morgen Vormittag ist es noch schön mit längerem Sonnenschein. Ab Mittag nehmen die Wolken zu. Es sieht ganz so aus, als könnte es ab dem späteren Nachmittag auch mal ziemlich kräftig regnen. Abends sind Gewitter ziemlich wahrscheinlich. Nachts 13 °, nachmittags vor dem Regen noch 25 °.
Samstag: Nachts zieht der Regen langsam nach Osten ab. Vormittags lockern die Wolken zögernd wieder auf. Nachmittags ist es heiter bis wolkig. Der Wind dreht auf nördliche Richtungen. Dennoch wird es bei Sonnenschein nicht merklich kühler: Nachts 15 °, am Tag 24 °.
Sonntag: Bei geringen Luftdruckgegensätzen bleibt die eingeflossene Luft erhalten. Es ist wolkig bis heiter bei oft hoher dünner Bewölkung, die die Sonne nur wenig abschirmt. Die Wolken stammen von einem ostatlantischen Tief, das sich auf den Weg zum Kontinent macht. Nachts 13 °, nachmittags 25 °.
Montag erreicht eine vorlaufende Mischfront des nordwestlich von Irland angekommenen Tiefs die holländische Grenze. Ihre Wetterwirksamkeit wird sehr unterschiedlich gesehen, Manche Modelle prophezeien Regen, sogar Gewitter, andere nicht. Morgen sind die Vorhersagen vielleicht schon einheitlicher. Vor den Fronten steigt die Temperatur nochmal an. Nachts 14 °, nachmittags 27 °.
Glaskugelbereich: Dienstag und Mittwoch Tiefdruckwetter mit Regenschauern. Dazwischen scheint auch mal die Sonne. Immer noch recht warm. 23-24 °.
Der Deutsche Wetterdienst hat sich in einer Veröffentlichung mit dem Radfahren befasst und ein häufig zu hörendes Argument gegen häufigeres Radfahren untersucht: "Bei uns ist das Wetter zu unsicher".
Dabei ist folgendes herausgekommen: In den letzten 17 Jahren hat es ca. 15.000 Stunden geregnet. 17 Jahre haben ca. 150.000 Stunden. Wir müssen also nur zu 10 % unserer Tage und Nächte mit Regen rechnen, 90 % sind trocken.
Aufs Rad!
Rückblick:
Heute vergleiche ich die Mendener Juliwerte mit den Mittelwerten aus Deutschland und NRW.
Temperatur:
Menden: 19,4 ° (Abweichung ggü. dem Wert 1961-1990 2,9 °)
NRW: 18,9 ° (Abweichung 1,9 °)
Deutschland: 18,9 ° (Abweichung 2,0 °)
Sonnenscheindauer:
Menden: 235 Stunden (Abweichung seit 2000: 121 %)
NRW: 220 Stunden (Abweichung ggü. 1961-1990: 118 %)
Deutschland: 235 Stunden (Abweichung 113 %)
Regen:
Menden: 29,4 mm (Mittel seit 1972: 92 mm, davon erreicht 32 %)
NRW: 40,0 mm (erreicht 49 %)
Deutschland: 55,0 mm (erreicht 69 %)
In Menden war es sehr warm, sehr sonnig und unglaublich trocken. Das gilt auch im Vergleich mit den anderen Bundesländern. Am wärmsten war es in Berlin, am sonnigsten im Saarland und am nassesten in Baden-Württemberg.
Menden heute:
Uns begleitet dieser Tage ein kleines Tief. Heute ist es von der westlichen Nordsee nach Texel gezogen. Es hat uns aber noch ziemlich zufrieden gelassen. Heute Vormittag war es sonnig, heute Nachmittag stärker bewölkt. Regen gab es nicht.
Tageshöchsttemperatur: 23,2 °
Tagestiefsttemperatur: 13,4 °
Tagesmitteltemperatur: 18,5 °
Sonnenscheindauer: 4:25 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Freitag: Das Tief zieht langsam weiter in unsere Richtung und nicht wie erwartet die Küste entlang. Das liegt an einem Hoch über Skandinavien. Es blockt diese Zugrichtung ab. Morgen Vormittag ist es noch schön mit längerem Sonnenschein. Ab Mittag nehmen die Wolken zu. Es sieht ganz so aus, als könnte es ab dem späteren Nachmittag auch mal ziemlich kräftig regnen. Abends sind Gewitter ziemlich wahrscheinlich. Nachts 13 °, nachmittags vor dem Regen noch 25 °.
Samstag: Nachts zieht der Regen langsam nach Osten ab. Vormittags lockern die Wolken zögernd wieder auf. Nachmittags ist es heiter bis wolkig. Der Wind dreht auf nördliche Richtungen. Dennoch wird es bei Sonnenschein nicht merklich kühler: Nachts 15 °, am Tag 24 °.
Sonntag: Bei geringen Luftdruckgegensätzen bleibt die eingeflossene Luft erhalten. Es ist wolkig bis heiter bei oft hoher dünner Bewölkung, die die Sonne nur wenig abschirmt. Die Wolken stammen von einem ostatlantischen Tief, das sich auf den Weg zum Kontinent macht. Nachts 13 °, nachmittags 25 °.
Montag erreicht eine vorlaufende Mischfront des nordwestlich von Irland angekommenen Tiefs die holländische Grenze. Ihre Wetterwirksamkeit wird sehr unterschiedlich gesehen, Manche Modelle prophezeien Regen, sogar Gewitter, andere nicht. Morgen sind die Vorhersagen vielleicht schon einheitlicher. Vor den Fronten steigt die Temperatur nochmal an. Nachts 14 °, nachmittags 27 °.
Glaskugelbereich: Dienstag und Mittwoch Tiefdruckwetter mit Regenschauern. Dazwischen scheint auch mal die Sonne. Immer noch recht warm. 23-24 °.
Mittwoch, 31. Juli 2019
31. Juli 2019
Rückblick:
Bis zum 20.7. sah es noch so aus, als könne es einen eher kühlen Juli geben. Die Monatsmitteltemperatur lag bis zu diesem Tag bei 16,9 °. Das war zwar mehr als das langjährige Mittel von 16,5 °, aber doch deutlich kühler als das Mittel dieses Jahrhunderts von 18,4 °.
Nach mehreren Temperaturrekorden und Tagesmitteltemperaturen knapp unter oder sogar über 30 ° ließ sich die Julitemperatur auch in diesem Jahr nicht lumpen. Sie beträgt 19,4 °.
Das ist kein Spitzenwert. Damit konnten wir nach der kalten ersten Julihälfte auch nicht rechnen. Er setzt sich an die 5. Stelle seit 2000.
Der Rekord des Sommermärchen-Julis 2006 von 22,5 ° scheint in Stein gemeißelt. Selbst der Superjuli 2018 kam mit 21,5 ° nicht heran. Aber was ist in diesen Zeiten schon in Stein gemeißelt.
Morgen mehr.
Menden heute:
Das Englandtief ist heute sehr langsam zur westlichen Nordsee gezogen. Auf seiner Südseite hat sich in der feuchtwarmen Luft eine Gewitterlinie gebildet. Sie zog heute Nachmittag mit einzelnen Schauern und kurzen Gewittern über NRW hinweg. Sie überquerte Menden gegen 17:45 Uhr mit einem kurzen Schauer. Dabei ging die Temperatur von 22 ° auf 16 ° zurück und erholte sich auch nicht mehr. Pech für alle, die heute Abend noch grillen wollten.
Tageshöchsttemperatur: 23,7 °
Tagestiefsttemperatur: 15,0 °
Tagesmitteltemperatur; 19,8 °
Sonnenscheindauer: 5:42 Stunden
Regen: 2,6 mm
Entwicklung:
Donnerstag liegt das kleine, aber in allen Höhen sichtbare Tief über der südlichen Nordsee ziemlich in unserer Nähe. Wie viele Wolken es zu uns schickt, ist nicht ausgemacht. Eine Front ist nicht sichtbar. Meist ist es wolkig, zeitweise scheint auch die Sonne. Ein kurzer Schauer ist möglich. Insgesamt ein freundlicher Tag mit nachts 13 ° und nachmittags sommerlichen 25 °. Der Wind ist schwächer als am Mittwoch.
Freitag ist das Tief kaum noch zu sehen. Über Holland hat sich aber ein Rest eingenistet. Er könnte bei der jetzt auf nördliche Richtungen drehenden Strömung vor allem am Nachmittag für sehr unbeständiges Wetter sorgen. Es ist wechselnd bewölkt mit Auflockerungen und nachmittags einzelnen Schauern. Es bleibt relativ warm. Nachts 14 °, tagsüber 24 °, falls die Sonne mal länger herauskommt. Sonst bleibt es etwas kühler.
Samstag baut sich von Westen ein Hochkeil auf. Die Schauer ziehen rasch ab. Es wird wolkig mit im Laufe des Tages zunehmenden Aufheiterungen. Nachts 14 °, am Tag 23 °.
Sonntag scheint durch Hochdruckeinfluss bei nur lockeren Wolkenfeldern oft die Sonne. Bei 13 ° nachts und 25 ° am Nachmittag ist es sommerlich.
Glaskugelbereich: Montag und Dienstag sommerlich warm, aber leichte Schauerneigung.
Bis zum 20.7. sah es noch so aus, als könne es einen eher kühlen Juli geben. Die Monatsmitteltemperatur lag bis zu diesem Tag bei 16,9 °. Das war zwar mehr als das langjährige Mittel von 16,5 °, aber doch deutlich kühler als das Mittel dieses Jahrhunderts von 18,4 °.
Nach mehreren Temperaturrekorden und Tagesmitteltemperaturen knapp unter oder sogar über 30 ° ließ sich die Julitemperatur auch in diesem Jahr nicht lumpen. Sie beträgt 19,4 °.
Das ist kein Spitzenwert. Damit konnten wir nach der kalten ersten Julihälfte auch nicht rechnen. Er setzt sich an die 5. Stelle seit 2000.
Der Rekord des Sommermärchen-Julis 2006 von 22,5 ° scheint in Stein gemeißelt. Selbst der Superjuli 2018 kam mit 21,5 ° nicht heran. Aber was ist in diesen Zeiten schon in Stein gemeißelt.
Morgen mehr.
Menden heute:
Das Englandtief ist heute sehr langsam zur westlichen Nordsee gezogen. Auf seiner Südseite hat sich in der feuchtwarmen Luft eine Gewitterlinie gebildet. Sie zog heute Nachmittag mit einzelnen Schauern und kurzen Gewittern über NRW hinweg. Sie überquerte Menden gegen 17:45 Uhr mit einem kurzen Schauer. Dabei ging die Temperatur von 22 ° auf 16 ° zurück und erholte sich auch nicht mehr. Pech für alle, die heute Abend noch grillen wollten.
Tageshöchsttemperatur: 23,7 °
Tagestiefsttemperatur: 15,0 °
Tagesmitteltemperatur; 19,8 °
Sonnenscheindauer: 5:42 Stunden
Regen: 2,6 mm
Entwicklung:
Donnerstag liegt das kleine, aber in allen Höhen sichtbare Tief über der südlichen Nordsee ziemlich in unserer Nähe. Wie viele Wolken es zu uns schickt, ist nicht ausgemacht. Eine Front ist nicht sichtbar. Meist ist es wolkig, zeitweise scheint auch die Sonne. Ein kurzer Schauer ist möglich. Insgesamt ein freundlicher Tag mit nachts 13 ° und nachmittags sommerlichen 25 °. Der Wind ist schwächer als am Mittwoch.
Freitag ist das Tief kaum noch zu sehen. Über Holland hat sich aber ein Rest eingenistet. Er könnte bei der jetzt auf nördliche Richtungen drehenden Strömung vor allem am Nachmittag für sehr unbeständiges Wetter sorgen. Es ist wechselnd bewölkt mit Auflockerungen und nachmittags einzelnen Schauern. Es bleibt relativ warm. Nachts 14 °, tagsüber 24 °, falls die Sonne mal länger herauskommt. Sonst bleibt es etwas kühler.
Samstag baut sich von Westen ein Hochkeil auf. Die Schauer ziehen rasch ab. Es wird wolkig mit im Laufe des Tages zunehmenden Aufheiterungen. Nachts 14 °, am Tag 23 °.
Sonntag scheint durch Hochdruckeinfluss bei nur lockeren Wolkenfeldern oft die Sonne. Bei 13 ° nachts und 25 ° am Nachmittag ist es sommerlich.
Glaskugelbereich: Montag und Dienstag sommerlich warm, aber leichte Schauerneigung.
Dienstag, 30. Juli 2019
30. Juli 2019
Regen:
Dieses vom DWD veröffentlichte Niederschlagsbild vom letzten Sonntag demonstriert die von uns gefühlte Realität. Es regnet nicht in Menden. Am Sonntag hat es in ganz Süddeutschland teilweise kräftig geregnet. Auch in der Eifel sind heftige Niederschläge gefallen. Über dem östlichen Ruhrgebiet und bei Hagen war Schluss.
Wer sich nicht so schnell orientieren kann: Dort, wo quer über NRW der Regen endet, befindet sich schwarz schraffiert das Ruhrgebiet. Östlich die Großstadt ist Hamm. Ziemlich genau südlich von Hamm und östlich vom Ruhrgebiet an der Grenze zwischen Bergland (grün) und Flachland (hellgrün) liegt Menden. Hier endete der Niederschlag.
So ähnlich ging es in der letzten Zeit häufiger zu. Kam ausnahmsweise mal der Regen von Südosten, verschwand er über dem Arnsberger Wald vom Radar.
Gerade zieht von Westen erneut eine schwache Kaltfront mit Schauern von Westen auf uns zu. Ob sie uns gegen 1 Uhr erreicht oder verschont?
Menden heute:
Südwestlich des Tiefs über Südengland und vor der Kaltfront floss von Süden sehr warme Luft zu uns. Hemer, Werl und Arnsberg-Neheim lagen knapp über 30 °, wir knapp drunter.
Es war wolkig bis heiter und trocken.
Tageshöchsttemperatur: 29,7 °
Tagestiefsttemperatur: 15,3 °
Tagesmitteltemperatur: 22,9 °
Sonnenscheindauer: 9:35 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
In den nächsten Tagen zieht ein in allen Höhen ausgeprägtes kleines Tief von Südengland nach Nordpolen. Es gestaltet unser Wetter leicht unbeständig.
Mittwoch bleiben wir vor dem Tief und hinter der Kaltfront in einer südwestlichen relativ feuchten Strömung. Es ist wolkig mit sonnigen Abschnitten und meist regnet es nicht. Ein paar Tropfen können in der feuchten Luftmasse aber immer mal fallen. Es bleibt mit nachts 15 ° und nachmittags 23 ° warm, allerdings ist es kühler als am Dienstag.
Donnerstag liegt das Tief über Friesland. Bei uns dreht der Wind auf südöstliche Richtungen. Es ist wolkig bis heiter und meist trocken. Die Luft ist aber labil geschichtet (Aufwind). So können sich leichte Schauer bilden. Mit 13 ° nachts und 24 ° nachmittags bleibt es warm.
Freitag zieht das Tief unmittelbar nördlich an uns vorbei. Da kann es nicht ohne Regen abgehen. Es ist denkbar, dass es auch mal schüttet. Zwischen den Schauern scheint die Sonne. Nachts 13 °, nachmittags 23 °.
Samstag kommt von Westen ein neues kleines Hoch herangezogen. Es dämpft die hinter dem Tief einfließende Nordseeluft. Der Wind hat auf Nordwest gedreht. Die Luft ist kühler und es kann letzte schwache Schauer geben. Nachts 14 °, nachmittags 23 °.
Glaskugelbereich: Sonntag ist recht schönes Wetter. Allerdings besteht nachmittags ein leichtes Schauerrisiko. Montag und Dienstag soll es bei recht tiefem Luftdruck leicht unbeständig mit Schauern sein. Es bleibt warm.
Dieses vom DWD veröffentlichte Niederschlagsbild vom letzten Sonntag demonstriert die von uns gefühlte Realität. Es regnet nicht in Menden. Am Sonntag hat es in ganz Süddeutschland teilweise kräftig geregnet. Auch in der Eifel sind heftige Niederschläge gefallen. Über dem östlichen Ruhrgebiet und bei Hagen war Schluss.
Wer sich nicht so schnell orientieren kann: Dort, wo quer über NRW der Regen endet, befindet sich schwarz schraffiert das Ruhrgebiet. Östlich die Großstadt ist Hamm. Ziemlich genau südlich von Hamm und östlich vom Ruhrgebiet an der Grenze zwischen Bergland (grün) und Flachland (hellgrün) liegt Menden. Hier endete der Niederschlag.
So ähnlich ging es in der letzten Zeit häufiger zu. Kam ausnahmsweise mal der Regen von Südosten, verschwand er über dem Arnsberger Wald vom Radar.
Gerade zieht von Westen erneut eine schwache Kaltfront mit Schauern von Westen auf uns zu. Ob sie uns gegen 1 Uhr erreicht oder verschont?
Menden heute:
Südwestlich des Tiefs über Südengland und vor der Kaltfront floss von Süden sehr warme Luft zu uns. Hemer, Werl und Arnsberg-Neheim lagen knapp über 30 °, wir knapp drunter.
Es war wolkig bis heiter und trocken.
Tageshöchsttemperatur: 29,7 °
Tagestiefsttemperatur: 15,3 °
Tagesmitteltemperatur: 22,9 °
Sonnenscheindauer: 9:35 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
In den nächsten Tagen zieht ein in allen Höhen ausgeprägtes kleines Tief von Südengland nach Nordpolen. Es gestaltet unser Wetter leicht unbeständig.
Mittwoch bleiben wir vor dem Tief und hinter der Kaltfront in einer südwestlichen relativ feuchten Strömung. Es ist wolkig mit sonnigen Abschnitten und meist regnet es nicht. Ein paar Tropfen können in der feuchten Luftmasse aber immer mal fallen. Es bleibt mit nachts 15 ° und nachmittags 23 ° warm, allerdings ist es kühler als am Dienstag.
Donnerstag liegt das Tief über Friesland. Bei uns dreht der Wind auf südöstliche Richtungen. Es ist wolkig bis heiter und meist trocken. Die Luft ist aber labil geschichtet (Aufwind). So können sich leichte Schauer bilden. Mit 13 ° nachts und 24 ° nachmittags bleibt es warm.
Freitag zieht das Tief unmittelbar nördlich an uns vorbei. Da kann es nicht ohne Regen abgehen. Es ist denkbar, dass es auch mal schüttet. Zwischen den Schauern scheint die Sonne. Nachts 13 °, nachmittags 23 °.
Samstag kommt von Westen ein neues kleines Hoch herangezogen. Es dämpft die hinter dem Tief einfließende Nordseeluft. Der Wind hat auf Nordwest gedreht. Die Luft ist kühler und es kann letzte schwache Schauer geben. Nachts 14 °, nachmittags 23 °.
Glaskugelbereich: Sonntag ist recht schönes Wetter. Allerdings besteht nachmittags ein leichtes Schauerrisiko. Montag und Dienstag soll es bei recht tiefem Luftdruck leicht unbeständig mit Schauern sein. Es bleibt warm.
Montag, 29. Juli 2019
29. Juli 2019
Garten und Wälder:
Die Pracht ist hin. Hortensien, die zu sonnig stehen, macht dieser nicht optimale Standort in normalen Mendener Sommern wenig aus. Dieses Jahr ist das anders. Da nutzt auch kein Wässern.
Je schattiger um so schöner ist die Devise diesen Jahres.
Auch wer nicht zu den regelmäßigen Waldbesuchern zählt, kann den täglich fortschreitenden Verfall der Waldbäume beobachten. Auf dem Weg nach Hemer sieht man vor Grohe auf der linken Seite am Berghang sowohl Nadelholz als auch Laubbäume ohne Blätter. Sie machen den Eindruck, als seien sie bereits abgestorben. Vielleicht kann man bald wieder den Steinbruch sehen.
Menden heute:
Hinter der abgezogenen Kaltfront, die im Laufe des Tages als Warmfront wieder rückläufig wurde, heiterte es im Rheinland und kurz darauf auch im Ruhrgebiet heute Vormittag rasch auf. In Westfalen ging das nicht so schnell. Erst heute Nachmittag wurde es richtig schön und noch sommerlich warm.
Tageshöchsttemperatur: 26,2 °
Tagestiefsttemperatur: 16,6 °
Tagesmitteltemperatur: 20,9 °
Sonnenscheindauer: 5:43 Stunden
Regen: 0,2 mm heute Nacht um 2 Uhr, (Werl hatte mit 9,0 mm den höchsten Niederschlag in NRW)
Entwicklung:
Dienstag: In den nächsten Tagen macht sich in allen Höhen ein Tief auf den Weg von England zur Nordsee. Zunächst profitieren wir noch vom schwachen Zwischenhoch. Aber bereits mittags liegt eine Kaltfront des Tiefs an der holländischen Grenze. Sie kommt nur langsam zu uns voran und schwächt sich dabei ab. So ist es heiter, nachmittags zeitweise auch wolkig und heiß. Vor der Front kommt die Südströmung nochmal kurz in Gang. Spätabends oder in der Nacht ist ein kurzer Schauer nicht auszuschließen. Nachts 13 °, nachmittags 30 °.
Mittwoch bleiben wir vor dem Tief in einer südlichen bis südwestlichen Strömung. Die Luft ist feuchter als am Dienstag. Bei wolkigem, teilweise auch aufgeheitertem Himmel kann es hin und wieder ein paar Tropfen regnen. Natürlich ist es hinter der gestern durchgezogenen Kaltfront etwas kühler. Nachts 15 °, nachmittags 24 °.
Donnerstag zieht das Tief langsam zur Nordsee. In jedem normalen Jahr würde die eingelagerte schwache Front Regen bringen. Daraus wird aber wohl wieder nichts. Es ist wolkig bis aufgeheitert und trocken. Nachts 13 °, am Nachmittag 24 °.
Freitag zieht das Tief über Niedersachsen nach Osten weiter. Wir kommen ihm jetzt sehr nah und vor allem nachmittags kann es regnen. Zwischendurch scheint aber immer wieder die Sonne und es ist nicht unfreundlich. Nachts 13 °, nachmittags 23 °.
Glaskugelbereich: Auf der Rückseite des Tiefs fließt ein Schwall Nordseeluft ins Sauerland. Er kommt rasch unter schwachen Hochdruckeinfluss. Samstag und Sonntag ist es wolkig mit Aufheiterungen. Am Samstag sind ein paar Tropfen Regen nicht ausgeschlossen. Mit 23 bis 24 ° bleibt es warm.
Die Pracht ist hin. Hortensien, die zu sonnig stehen, macht dieser nicht optimale Standort in normalen Mendener Sommern wenig aus. Dieses Jahr ist das anders. Da nutzt auch kein Wässern.
Je schattiger um so schöner ist die Devise diesen Jahres.
Auch wer nicht zu den regelmäßigen Waldbesuchern zählt, kann den täglich fortschreitenden Verfall der Waldbäume beobachten. Auf dem Weg nach Hemer sieht man vor Grohe auf der linken Seite am Berghang sowohl Nadelholz als auch Laubbäume ohne Blätter. Sie machen den Eindruck, als seien sie bereits abgestorben. Vielleicht kann man bald wieder den Steinbruch sehen.
Menden heute:
Hinter der abgezogenen Kaltfront, die im Laufe des Tages als Warmfront wieder rückläufig wurde, heiterte es im Rheinland und kurz darauf auch im Ruhrgebiet heute Vormittag rasch auf. In Westfalen ging das nicht so schnell. Erst heute Nachmittag wurde es richtig schön und noch sommerlich warm.
Tageshöchsttemperatur: 26,2 °
Tagestiefsttemperatur: 16,6 °
Tagesmitteltemperatur: 20,9 °
Sonnenscheindauer: 5:43 Stunden
Regen: 0,2 mm heute Nacht um 2 Uhr, (Werl hatte mit 9,0 mm den höchsten Niederschlag in NRW)
Entwicklung:
Dienstag: In den nächsten Tagen macht sich in allen Höhen ein Tief auf den Weg von England zur Nordsee. Zunächst profitieren wir noch vom schwachen Zwischenhoch. Aber bereits mittags liegt eine Kaltfront des Tiefs an der holländischen Grenze. Sie kommt nur langsam zu uns voran und schwächt sich dabei ab. So ist es heiter, nachmittags zeitweise auch wolkig und heiß. Vor der Front kommt die Südströmung nochmal kurz in Gang. Spätabends oder in der Nacht ist ein kurzer Schauer nicht auszuschließen. Nachts 13 °, nachmittags 30 °.
Mittwoch bleiben wir vor dem Tief in einer südlichen bis südwestlichen Strömung. Die Luft ist feuchter als am Dienstag. Bei wolkigem, teilweise auch aufgeheitertem Himmel kann es hin und wieder ein paar Tropfen regnen. Natürlich ist es hinter der gestern durchgezogenen Kaltfront etwas kühler. Nachts 15 °, nachmittags 24 °.
Donnerstag zieht das Tief langsam zur Nordsee. In jedem normalen Jahr würde die eingelagerte schwache Front Regen bringen. Daraus wird aber wohl wieder nichts. Es ist wolkig bis aufgeheitert und trocken. Nachts 13 °, am Nachmittag 24 °.
Freitag zieht das Tief über Niedersachsen nach Osten weiter. Wir kommen ihm jetzt sehr nah und vor allem nachmittags kann es regnen. Zwischendurch scheint aber immer wieder die Sonne und es ist nicht unfreundlich. Nachts 13 °, nachmittags 23 °.
Glaskugelbereich: Auf der Rückseite des Tiefs fließt ein Schwall Nordseeluft ins Sauerland. Er kommt rasch unter schwachen Hochdruckeinfluss. Samstag und Sonntag ist es wolkig mit Aufheiterungen. Am Samstag sind ein paar Tropfen Regen nicht ausgeschlossen. Mit 23 bis 24 ° bleibt es warm.
28. Juli 2019
Menden heute:
Eine Luftmassengrenze trennte heute trocken-warme über Nord- und feucht-warme Luft über Süddeutschland. Sie lag den ganzen Tag in unserer Nähe. Es war schwül, aber nicht besonders warm. Nördlich und östlich von uns war es sonnig und nochmal sehr warm. Münster kratzte mit 29,9 ° an einem heißen Tag. Dort war es sonnig. Südwestlich von uns war es schwül mit Regenschauern. Wieder gab es bemerkenswerte Mengen. In Reichshof im Bergischen Land fielen 22 mm Regen.
Wir konnten mehrere Male hoffen. Von Südosten zogen Schauercluster auf uns zu. Aber es war wie wir es inzwischen kennen. Im Arnsberger Wald wurden die Schauer schwächer. Die Reste zogen letztlich an uns vorbei.
Tageshöchsttemperatur: 23,5 ° (damit blieben wir unter den Werten aus Hemer, Arnsberg und Werl. Dort wurden 26,1 ° gemessen. In Hemer 23,9 ° und in Arnsberg 24,5 °)
Tagestiefsttemperatur: 18,1 °
Tagesmitteltemperatur: 20,6 °
Sonnenscheindauer: 1:29 Stunden
Regen: 0,0 mm
Entwicklung:
Montagfrüh zieht die Luftmassengrenze als Kaltfront langsam in die Mitte Deutschlands. Wir geraten dann unter schwachen Hochdruckeinfluss. Nachts kann es noch einen Schauer geben. Die Wolken lockern dann im Laufe des Vormittags immer weiter auf, Nachmittags ist es sonnig. Nachts 16 °, nachmittags 26 °.
Dienstag bleibt der schwache Hochdruck noch erhalten. Es ist wieder heiter bis wolkig und trocken. Abends zieht ein Tief von England Richtung Holland. Ein bisschen Regen ist dann möglich. Nachts 14 °, nachmittags 29 °.
Mittwoch geraten wir zunehmend in den Einflussbereich des bis zum Abend nach Holland ziehenden kleinen Tiefs. Vormittags überquert uns eine schwache Mischfront. Es kann etwas regnen. Ansonsten ist es bei meist lockerer Bewölkung oft auch sonnig. Nachts 14 °, nachmittags 24 °.
Donnerstag haben wir es mit diesem Tief zu tun. Es ist nach Deutschland gezogen. Seine Fronten überqueren uns mit vermutlich wieder nur wenig Regen. Dazwischen scheint immer mal wieder die Sonne. Nachts 13 °, am Tag 24 °.
Glaskugelbereich: Freitag geraten wir auf die Rückseite des Tiefs in Nordseeluft. Es ist mit 22 ° kühler und vielleicht gibt es endlich mal messbaren Regen. Samstag gelangt die Nordseeluft schon wieder unter einen Azorenhochkeil. Ein einzelner Schauer ist drin. Ansonsten freundlich und 23 °.
Eine Luftmassengrenze trennte heute trocken-warme über Nord- und feucht-warme Luft über Süddeutschland. Sie lag den ganzen Tag in unserer Nähe. Es war schwül, aber nicht besonders warm. Nördlich und östlich von uns war es sonnig und nochmal sehr warm. Münster kratzte mit 29,9 ° an einem heißen Tag. Dort war es sonnig. Südwestlich von uns war es schwül mit Regenschauern. Wieder gab es bemerkenswerte Mengen. In Reichshof im Bergischen Land fielen 22 mm Regen.
Wir konnten mehrere Male hoffen. Von Südosten zogen Schauercluster auf uns zu. Aber es war wie wir es inzwischen kennen. Im Arnsberger Wald wurden die Schauer schwächer. Die Reste zogen letztlich an uns vorbei.
Tageshöchsttemperatur: 23,5 ° (damit blieben wir unter den Werten aus Hemer, Arnsberg und Werl. Dort wurden 26,1 ° gemessen. In Hemer 23,9 ° und in Arnsberg 24,5 °)
Tagestiefsttemperatur: 18,1 °
Tagesmitteltemperatur: 20,6 °
Sonnenscheindauer: 1:29 Stunden
Regen: 0,0 mm
Entwicklung:
Montagfrüh zieht die Luftmassengrenze als Kaltfront langsam in die Mitte Deutschlands. Wir geraten dann unter schwachen Hochdruckeinfluss. Nachts kann es noch einen Schauer geben. Die Wolken lockern dann im Laufe des Vormittags immer weiter auf, Nachmittags ist es sonnig. Nachts 16 °, nachmittags 26 °.
Dienstag bleibt der schwache Hochdruck noch erhalten. Es ist wieder heiter bis wolkig und trocken. Abends zieht ein Tief von England Richtung Holland. Ein bisschen Regen ist dann möglich. Nachts 14 °, nachmittags 29 °.
Mittwoch geraten wir zunehmend in den Einflussbereich des bis zum Abend nach Holland ziehenden kleinen Tiefs. Vormittags überquert uns eine schwache Mischfront. Es kann etwas regnen. Ansonsten ist es bei meist lockerer Bewölkung oft auch sonnig. Nachts 14 °, nachmittags 24 °.
Donnerstag haben wir es mit diesem Tief zu tun. Es ist nach Deutschland gezogen. Seine Fronten überqueren uns mit vermutlich wieder nur wenig Regen. Dazwischen scheint immer mal wieder die Sonne. Nachts 13 °, am Tag 24 °.
Glaskugelbereich: Freitag geraten wir auf die Rückseite des Tiefs in Nordseeluft. Es ist mit 22 ° kühler und vielleicht gibt es endlich mal messbaren Regen. Samstag gelangt die Nordseeluft schon wieder unter einen Azorenhochkeil. Ein einzelner Schauer ist drin. Ansonsten freundlich und 23 °.
Sonntag, 28. Juli 2019
27. Juli 2019
Menden heute:
In den letzten Tagen bin ich die Tagesmitteltemperaturen schuldig geblieben. Morgen füge ich sie ein. Ein Wert ist ein absoluter Rekord für Menden: Die Tagesmitteltemperatur betrug am 25. Juli 30,6 °.
Der Luftdruck ist auf unter 1000 hPa gefallen. Wir befinden uns also in einem Tiefdruckgebiet. Weite Teile der Republik hatten heute einen Unwettertag. Der meiste Regen ist in Nideggen in der Eifel gefallen mit 74,0 mm. Das ist ein Monatsniederschlag. An sehr vielen Stationen hat es mehr als 20 mm geregnet.
Die von Südwesten heranziehende Schauerlinie kam um 15:15 mit einem Gewittercluster zwischen Bochum und Schwerte am nächsten zu uns. Danach war klar, heute gibt es keinen Regen mehr. Nochmals ging es über 30 ° herauf. Nach sonnigem Beginn nahmen die Wolken nachmittags mehr und mehr Platz am Himmel ein.
Tageshöchsttemperatur: 31,6 °
Tagestiefsttemperatur: 19,3 °
Tagesmitteltemperatur: 24,9 °
Sonnenscheindauer: 7:33 Stunden
Regen: 0 mm
Füllhöhe der Ruhrtalsperren: 81,0 % (vor einem Jahr 77,9 %)
Entwicklung:
Sonntag liegt NRW in einem Tiefdruckgebiet, das weite Teile Europas überdeckt. Der bisher noch schützende Höhenrücken verschwindet in den nächsten Stunden ebenfalls langsam. Eine Konvergenzlinie und eine Kaltfront nehmen uns in die Zange. Dennoch ist nicht ausgemacht, dass wir nennenswerten Regen bekommen. Die deutschen Modelle sind da sehr zurückhaltend, während die Ausländer zum Teil von zeitweiligem Regen besonders am Nachmittag ausgehen. Nachts 16 °, am Tag 25 °.
Montag folgt ein schwacher Azorenhochkeil. Die Restbewölkung aus der Nacht, in der es noch regnen kann, verschwindet im Laufe des Vormittags. Dann ist es heiter bis wolkig und trocken. 26 ° sind wieder drin. Nachts 16 °.
Dienstag: Ein Tief zieht von Südengland langsam nach Osten. Bis auf ein paar hohe Wolkenfelder am Abend hat es noch keine Auswirkungen auf unser Wetter. Im Zwischenhochkeil ist es heiter bis wolkig. Nachts 14 °, nachmittags geht es mit 29 ° schon wieder in Richtung Hitze.
Mittwoch: Das Tief zieht bis zum Abend nach Holland. Uns überquert eine schwache Front. Es kann vor allem nachts einige Schauer geben. Viel Regen fällt nicht. Zeitweise scheint die Sonne von einem oft heiteren Himmel. Nach der Front ist es etwas kühler. Nachts 14 °, nachmittags 25 °.
Glaskugelbereich. Donnerstag zieht das Tief über Deutschland hinweg. Der DWD sieht entsprechendes Schauerwetter. Andere Dienste sehen kaum Regen. Auch der Freitag ist nicht beständig. Die Temperaturen schwanken um die 25 °.
In den letzten Tagen bin ich die Tagesmitteltemperaturen schuldig geblieben. Morgen füge ich sie ein. Ein Wert ist ein absoluter Rekord für Menden: Die Tagesmitteltemperatur betrug am 25. Juli 30,6 °.
Der Luftdruck ist auf unter 1000 hPa gefallen. Wir befinden uns also in einem Tiefdruckgebiet. Weite Teile der Republik hatten heute einen Unwettertag. Der meiste Regen ist in Nideggen in der Eifel gefallen mit 74,0 mm. Das ist ein Monatsniederschlag. An sehr vielen Stationen hat es mehr als 20 mm geregnet.
Die von Südwesten heranziehende Schauerlinie kam um 15:15 mit einem Gewittercluster zwischen Bochum und Schwerte am nächsten zu uns. Danach war klar, heute gibt es keinen Regen mehr. Nochmals ging es über 30 ° herauf. Nach sonnigem Beginn nahmen die Wolken nachmittags mehr und mehr Platz am Himmel ein.
Tageshöchsttemperatur: 31,6 °
Tagestiefsttemperatur: 19,3 °
Tagesmitteltemperatur: 24,9 °
Sonnenscheindauer: 7:33 Stunden
Regen: 0 mm
Füllhöhe der Ruhrtalsperren: 81,0 % (vor einem Jahr 77,9 %)
Entwicklung:
Sonntag liegt NRW in einem Tiefdruckgebiet, das weite Teile Europas überdeckt. Der bisher noch schützende Höhenrücken verschwindet in den nächsten Stunden ebenfalls langsam. Eine Konvergenzlinie und eine Kaltfront nehmen uns in die Zange. Dennoch ist nicht ausgemacht, dass wir nennenswerten Regen bekommen. Die deutschen Modelle sind da sehr zurückhaltend, während die Ausländer zum Teil von zeitweiligem Regen besonders am Nachmittag ausgehen. Nachts 16 °, am Tag 25 °.
Montag folgt ein schwacher Azorenhochkeil. Die Restbewölkung aus der Nacht, in der es noch regnen kann, verschwindet im Laufe des Vormittags. Dann ist es heiter bis wolkig und trocken. 26 ° sind wieder drin. Nachts 16 °.
Dienstag: Ein Tief zieht von Südengland langsam nach Osten. Bis auf ein paar hohe Wolkenfelder am Abend hat es noch keine Auswirkungen auf unser Wetter. Im Zwischenhochkeil ist es heiter bis wolkig. Nachts 14 °, nachmittags geht es mit 29 ° schon wieder in Richtung Hitze.
Mittwoch: Das Tief zieht bis zum Abend nach Holland. Uns überquert eine schwache Front. Es kann vor allem nachts einige Schauer geben. Viel Regen fällt nicht. Zeitweise scheint die Sonne von einem oft heiteren Himmel. Nach der Front ist es etwas kühler. Nachts 14 °, nachmittags 25 °.
Glaskugelbereich. Donnerstag zieht das Tief über Deutschland hinweg. Der DWD sieht entsprechendes Schauerwetter. Andere Dienste sehen kaum Regen. Auch der Freitag ist nicht beständig. Die Temperaturen schwanken um die 25 °.
Freitag, 26. Juli 2019
26. Juli 2019
Menden heute:
Ein Blick auf das Barometer sagt alles. Wir befinden uns in einem Tiefdruckgebiet - einem zwar nur flachen Tief, weil sich in 5 km Höhe immer noch ein kräftiger Höhenrücken darüber wölbt. Über Deutschland liegen mehrere Konvergenzlinien, die vor allem in Süddeutschland heftige Regengüsse
und Gewitter ausgelöst haben. Bei uns kamen nur einige hohe Schleierwolken an. Die Hitzeglocke blieb uns treu.
Während es in Tönisvorst am Niederrheim wieder über 40 ° heiß wurde, blieben alle anderen Stationen in NRW heute unter diesem Wert. Es gab ein Gefälle von West nach Ost. Westlich des Rheins wurden meist 38-39 ° gemessen. In Ostwestfalen 34 °. Wir lagen dazwischen.
Tageshöchsttemperatur: 37,6 ° (nur 0,2 ° unter dem bisherigen Menden-Rekord aus 2003)
Tagestiefsttemperatur: 22,7 °
Tagesmitteltemperatur: 29,7 °
Sonnenscheindauer: 11:52 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Samstag intensivieren sich die Niederschläge im mitteleuropäischen Hitzetief. Wir in Menden spüren davon zunächst nichts. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Nach relativ kühler Nacht und Frühtemperaturen um 18-19 ° geht es tagsüber wieder auf heiße 32 ° hinauf. Abends werden die Wolken dichter. Ob es in den späten Abendstunden noch Regen gibt, steht in den Sternen.
Sonntag: Kaltfront und Konvergenzlinien bleiben südwestlich von uns. Es ist zwar fast peinlich: Aber es ist keine verlässliche Vorhersage dazu möglich, ob und wann es in Menden regnet. Wieder scheint zeitweise die Sonne. Von Südwesten ziehen aber auch Quellwolken herein, die durchaus Schauer herauslassen können. Sicher ist das nicht. Endlich wird es kühler. Nachts 17 °, das reicht zum Durchlüften, nachmittags 26 °.
Montag: Von Westen baut sich wieder hoher Luftdruck auf. Die Wolken ziehen sich nach Osten zurück. Wir haben von dem Schlechtwetterintermezzo keinen oder so gut wie keinen Regen abbekommen. Das ist kritisch. Das Defizit wird im Garten wohl oder übel teilweise mit Leitungswasser ausgeglichen werden müssen. Denn die Regentonnen sind leer. Die Felder und Wälder gehen leer aus. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Nachts 14 °, nachmittags 26 °.
Dienstag dehnt sich das Hoch weiter nach Osten aus. Schönes Wetter mit bis zum späteren Nachmittag nur wenigen Wolken und sommerlich warm, Nachts 14 °, nachmittags 26 °. Am Abend kann es ein paar Tropfen Regen geben.
Glaskugelbereich: Mittwoch zieht ein flaches Tief nach Deutschland herein. Es ist leicht unbeständig und kann den ganzen Tag hin und wieder regnen. Dazwischen scheint die Sonne. Nachts 13 °, nachmittags 23 °.
Auch der Donnerstag ist nicht beständig. Es gibt einzelne Schauer. Nachts 13 °, nachmittags 23 °.
Ein Blick auf das Barometer sagt alles. Wir befinden uns in einem Tiefdruckgebiet - einem zwar nur flachen Tief, weil sich in 5 km Höhe immer noch ein kräftiger Höhenrücken darüber wölbt. Über Deutschland liegen mehrere Konvergenzlinien, die vor allem in Süddeutschland heftige Regengüsse
und Gewitter ausgelöst haben. Bei uns kamen nur einige hohe Schleierwolken an. Die Hitzeglocke blieb uns treu.
Während es in Tönisvorst am Niederrheim wieder über 40 ° heiß wurde, blieben alle anderen Stationen in NRW heute unter diesem Wert. Es gab ein Gefälle von West nach Ost. Westlich des Rheins wurden meist 38-39 ° gemessen. In Ostwestfalen 34 °. Wir lagen dazwischen.
Tageshöchsttemperatur: 37,6 ° (nur 0,2 ° unter dem bisherigen Menden-Rekord aus 2003)
Tagestiefsttemperatur: 22,7 °
Tagesmitteltemperatur: 29,7 °
Sonnenscheindauer: 11:52 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Samstag intensivieren sich die Niederschläge im mitteleuropäischen Hitzetief. Wir in Menden spüren davon zunächst nichts. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Nach relativ kühler Nacht und Frühtemperaturen um 18-19 ° geht es tagsüber wieder auf heiße 32 ° hinauf. Abends werden die Wolken dichter. Ob es in den späten Abendstunden noch Regen gibt, steht in den Sternen.
Sonntag: Kaltfront und Konvergenzlinien bleiben südwestlich von uns. Es ist zwar fast peinlich: Aber es ist keine verlässliche Vorhersage dazu möglich, ob und wann es in Menden regnet. Wieder scheint zeitweise die Sonne. Von Südwesten ziehen aber auch Quellwolken herein, die durchaus Schauer herauslassen können. Sicher ist das nicht. Endlich wird es kühler. Nachts 17 °, das reicht zum Durchlüften, nachmittags 26 °.
Montag: Von Westen baut sich wieder hoher Luftdruck auf. Die Wolken ziehen sich nach Osten zurück. Wir haben von dem Schlechtwetterintermezzo keinen oder so gut wie keinen Regen abbekommen. Das ist kritisch. Das Defizit wird im Garten wohl oder übel teilweise mit Leitungswasser ausgeglichen werden müssen. Denn die Regentonnen sind leer. Die Felder und Wälder gehen leer aus. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Nachts 14 °, nachmittags 26 °.
Dienstag dehnt sich das Hoch weiter nach Osten aus. Schönes Wetter mit bis zum späteren Nachmittag nur wenigen Wolken und sommerlich warm, Nachts 14 °, nachmittags 26 °. Am Abend kann es ein paar Tropfen Regen geben.
Glaskugelbereich: Mittwoch zieht ein flaches Tief nach Deutschland herein. Es ist leicht unbeständig und kann den ganzen Tag hin und wieder regnen. Dazwischen scheint die Sonne. Nachts 13 °, nachmittags 23 °.
Auch der Donnerstag ist nicht beständig. Es gibt einzelne Schauer. Nachts 13 °, nachmittags 23 °.
25. Juli 2019
Menden heute:
Wetterlagen wie diese hat es schon immer gegeben. Ein kräftiges Tief bei Irland mit einem Trog, der weit nach Süden reicht und ein Hoch über Skandinavien. Zwischen beiden Druckgebilden hat sich eine kräftige Südströmung eingestellt, mit der Luft aus der Sahara und dem Mittelmeer zu uns transportiert wird. Solche Wetterlagen führen zu Hitzewellen. Bei uns war dann aber fast immer bei 35 ° Schluss. Und das waren absolute Ausnahmen. Überhaupt: 30 ° war eine Spitzentemperatur.
Es hat sich etwas geändert. Die Temperaturen sind generell höher. Die aktuelle Hitzewelle paralysiert geradezu alles bisher Dagewesene.
Der gestrige Hitzerekord von Geilenkirchen (40,5 °) wurde heute allein in NRW von mindestens 10 Stationen erreicht oder überboten. Am wärmsten war es in Duisburg und Tönisvorst mit 41,2 °.
Deutschlandweit war es heute in Lingen besonders warm. Hier wurden bisher in Deutschland unvorstellbare 42,6 ° gemessen.
Und bei uns? Die Reihenfolge sieht wie folgt aus:
Essen: 40,0 °
Menden: 39,5 °
Hemer: 39,0 °
Dortmund: 39,0 °
Werl: 38,8 °
Arnsberg-Neheim: 38,5 °
Lüdenscheid: 37,9 ° (ein für diese Meereshöhe phantastischer Wert)
Alle diese Werte stellen für die jeweiligen Wetterstationen neue Rekorde seit Messbeginn dar.
Während ich dies schreibe, geht es auf Mitternacht zu. Temperatur: 27,0 °. Da ist Durchlüften sinnlos. Auch morgen Früh um sechs wird es kaum unter 20 ° sein. Immerhin. Denn danach geht es wieder steil nach oben.
Tageshöchsttemperatur: 39,5 ° (neuer Temperaturrekord für Menden)
Tagestiefsttemperatur: 21,9 °
Tagesmitteltemperatur: 30,6 °
Sonnenscheindauer: 13:50 Stunden
Regen: 0 mm
Die Trockenheit ist durch die große Hitze und die gnadenlos scheinende Sonne inzwischen fast dramatisch zu nennen. Ich möchte kein Förster und kein Waldbesitzer sein.
Hoffentlich haben Sie Ihre Bäume und Straßenbäume gegossen. Zur Zeit wäre jeden Abend eine große Gießkanne je Baum fällig.
Entwicklung:
Freitag gelangen wir von Westen bei fallendem Luftdruck in eine Tiefdruckrinne. Die Luft wird gegen Abend feuchter. Mit Regen müssen wir aber noch nicht rechnen. Meist ist es wieder sonnig und es wird erneut sehr heiß. Allerdings erreichen wir die Spitzenwerte vom Donnerstag nicht mehr. Nachts 21 °, nachmittags 37 °.
Samstag zieht vom Ostatlantiktief eine Konvergenzlinie mit Schauern und Gewittern in den Südwesten Deutschlands. Wie weit die Schauer nach Nordosten vorankommen, ist nicht einfach vorherzusagen. Die deutschen Modelle lassen die Schauer mehr oder weniger kurz vor Menden verhungern. Andere Vorhersagekarten sehen das anders und lassen es auch in Menden regnen.
Vom Eintritt der Schauerlinie ist auch der Temperaturverlauf abhängig. Ohne Schauer bleibt es bei 30 °, in Schauern geht es deutlich abwärts.
Sonntag ziehen Konvergenzlinie und Kaltfront des Tiefs durch. Vom Regen, der weite Teile Süddeutschlands erfasst, sollen wir nach der deutschen Modellkette kaum etwas abbekommen. Das wäre bitter. Andere Modelle haben zumindest etwas Regen auf den Karten. Es ist wechselnd wolkig. Nachts 17 °, am Tag erstmals nicht mehr 30 °. Nur 28°.
Montag liegt die Kaltfront, die eine Luftmassengrenze darstellt, nach den neuen Karten 100 km nordöstlich von uns. Es ist wechselnd, oft auch stärker bewölkt. Viel Regen sollen wir nicht abkriegen. Nachts 16 °, am Tag 26 °.
Glaskugelbereich: Dienstag und Mittwoch unter schwachem Hochdruckeinfluss wechselnd wolkig mit einzelnen Schauern, Normale Sommerwerte mit nachts 14 ° und nachmittags 25 °.
Wetterlagen wie diese hat es schon immer gegeben. Ein kräftiges Tief bei Irland mit einem Trog, der weit nach Süden reicht und ein Hoch über Skandinavien. Zwischen beiden Druckgebilden hat sich eine kräftige Südströmung eingestellt, mit der Luft aus der Sahara und dem Mittelmeer zu uns transportiert wird. Solche Wetterlagen führen zu Hitzewellen. Bei uns war dann aber fast immer bei 35 ° Schluss. Und das waren absolute Ausnahmen. Überhaupt: 30 ° war eine Spitzentemperatur.
Es hat sich etwas geändert. Die Temperaturen sind generell höher. Die aktuelle Hitzewelle paralysiert geradezu alles bisher Dagewesene.
Der gestrige Hitzerekord von Geilenkirchen (40,5 °) wurde heute allein in NRW von mindestens 10 Stationen erreicht oder überboten. Am wärmsten war es in Duisburg und Tönisvorst mit 41,2 °.
Deutschlandweit war es heute in Lingen besonders warm. Hier wurden bisher in Deutschland unvorstellbare 42,6 ° gemessen.
Und bei uns? Die Reihenfolge sieht wie folgt aus:
Essen: 40,0 °
Menden: 39,5 °
Hemer: 39,0 °
Dortmund: 39,0 °
Werl: 38,8 °
Arnsberg-Neheim: 38,5 °
Lüdenscheid: 37,9 ° (ein für diese Meereshöhe phantastischer Wert)
Alle diese Werte stellen für die jeweiligen Wetterstationen neue Rekorde seit Messbeginn dar.
Während ich dies schreibe, geht es auf Mitternacht zu. Temperatur: 27,0 °. Da ist Durchlüften sinnlos. Auch morgen Früh um sechs wird es kaum unter 20 ° sein. Immerhin. Denn danach geht es wieder steil nach oben.
Tageshöchsttemperatur: 39,5 ° (neuer Temperaturrekord für Menden)
Tagestiefsttemperatur: 21,9 °
Tagesmitteltemperatur: 30,6 °
Sonnenscheindauer: 13:50 Stunden
Regen: 0 mm
Die Trockenheit ist durch die große Hitze und die gnadenlos scheinende Sonne inzwischen fast dramatisch zu nennen. Ich möchte kein Förster und kein Waldbesitzer sein.
Hoffentlich haben Sie Ihre Bäume und Straßenbäume gegossen. Zur Zeit wäre jeden Abend eine große Gießkanne je Baum fällig.
Entwicklung:
Freitag gelangen wir von Westen bei fallendem Luftdruck in eine Tiefdruckrinne. Die Luft wird gegen Abend feuchter. Mit Regen müssen wir aber noch nicht rechnen. Meist ist es wieder sonnig und es wird erneut sehr heiß. Allerdings erreichen wir die Spitzenwerte vom Donnerstag nicht mehr. Nachts 21 °, nachmittags 37 °.
Samstag zieht vom Ostatlantiktief eine Konvergenzlinie mit Schauern und Gewittern in den Südwesten Deutschlands. Wie weit die Schauer nach Nordosten vorankommen, ist nicht einfach vorherzusagen. Die deutschen Modelle lassen die Schauer mehr oder weniger kurz vor Menden verhungern. Andere Vorhersagekarten sehen das anders und lassen es auch in Menden regnen.
Vom Eintritt der Schauerlinie ist auch der Temperaturverlauf abhängig. Ohne Schauer bleibt es bei 30 °, in Schauern geht es deutlich abwärts.
Sonntag ziehen Konvergenzlinie und Kaltfront des Tiefs durch. Vom Regen, der weite Teile Süddeutschlands erfasst, sollen wir nach der deutschen Modellkette kaum etwas abbekommen. Das wäre bitter. Andere Modelle haben zumindest etwas Regen auf den Karten. Es ist wechselnd wolkig. Nachts 17 °, am Tag erstmals nicht mehr 30 °. Nur 28°.
Montag liegt die Kaltfront, die eine Luftmassengrenze darstellt, nach den neuen Karten 100 km nordöstlich von uns. Es ist wechselnd, oft auch stärker bewölkt. Viel Regen sollen wir nicht abkriegen. Nachts 16 °, am Tag 26 °.
Glaskugelbereich: Dienstag und Mittwoch unter schwachem Hochdruckeinfluss wechselnd wolkig mit einzelnen Schauern, Normale Sommerwerte mit nachts 14 ° und nachmittags 25 °.
Donnerstag, 25. Juli 2019
24. Juli 2019
Temperaturrekorde:
Wir haben es heute Nachmittag geahnt. Es gibt einen neuen Temperaturrekord für Menden seit Beginn meiner Messungen 1972. Der bisherige Rekord stand seit dem 7.8. 2003 bei 37,8 °. Er hat lange gehalten in den Zeiten der Klimakrise. Seit heute steht er bei 38,0 °.
Überraschend ist der Ort des neuen deutschen Temperaturrekords. In Geilenkirchen, also in NRW, wurden heute 40,5 ° gemessen. Er löst den zwei Jahre alten Rekord von 40,3 ° ab, den das fränkische Kitzingen hielt. Wenn ich das richtig sehe, ist eine Stadt in NRW damit erstmals Träger der Temperaturbestmarke Deutschlands.
Auch in Saarbrücken ging es mit 40,2 ° über die 40-Grad-Marke. Viele Stationen maßen mehr als 39 °. Hemer und Arnsberg blieben mit 37,3 ° unter dem Mendener Wert.
Menden heute:
Heiß, heiß, heiß. Aushalten konnte man es in Menden eigentlich nur in der Leitmecke und in den Geschäften und Büros mit Klimaanlage.
Schon mal ein Tipp für morgen: Keller aufräumen.
Das Hitzehoch über Mitteleuropa hatte seinen Hitzepol über dem westlichen NRW. In den Niederlanden und Belgien wurden ebenfalls neue Allzeittemperaturrekorde gemeldet.
Tageshöchsttemperatur: 38,0 °
Tagestiefsttemperatur: 19,8 °
Tagesmitteltemperatur: 28,9 °
Sonnenscheindauer: 14:30 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Das Hoch zieht nach Südpolen. Das ostatlantische Tief kommt etwas näher. Wolken und Schauer bleiben aber in Benelux hängen. Stattdessen kommt der Hitzebagger durch das Tief noch besser in Schwung. Falls es wolkenlos bleibt, könnte es sein, dass unser Hitzerekord nur einen Tag hält. Wieder kann man es draußen kaum aushalten, obwohl es weiterhin nicht schwül ist. Nachts 19 °, nachmittags 38 °, vielleicht auch 38,5 °.
Freitag fällt der Luftdruck weiter. Westlich von uns liegen ein kleines Tief und eine Konvergenzlinie, an der sich Schauer bilden können. Wir bleiben davon voraussichtlich verschont, obwohl die Luft abends etwas feuchter und schwüler wird. Wieder ist es sonnig und sehr heiß. Nachts 19 °, nachmittags 37 °.
Samstag kommt von Belgien her eine wellende Front auf uns zu. Sie bringt Schauer und Gewitter auch in den Westen NRWs. Ob die Schauer bis zu uns durchkommen, ist nicht ausgemacht, eher nicht so wahrscheinlich. Allerdings sehen das wichtige Modelle anders. Für sie steht fest: Es gibt Schauer auch in Menden. Morgen mehr dazu. Nachts 19 °, am Tag 33 °.
Sonntag liegt eine Luftmassengrenze quer über Deutschland. Wieviel Niederschlag sie erzeugt, ist völlig unklar. Jedenfalls ist es wolkiger als an den Tagen vorher. Die Sonne ist aber immer wieder dabei und es bleibt heiß. Nachts 18 °, nachmittags 30 °.
Glaskugelbereich: Montag zieht der Tiefausläufer nach Osten ab und ein Azorenhochkeil breitet sich im Laufe des Tages von West nach Ost über Deutschland aus. Der Wind dreht auf West und es wird angenehmer. Nachts 17 °, nachmittags 27 °. Etwas Niederschlag möglich. Der ist Dienstag wieder vorbei. Nachts 15 °, nachmittags 28 °.
Wir haben es heute Nachmittag geahnt. Es gibt einen neuen Temperaturrekord für Menden seit Beginn meiner Messungen 1972. Der bisherige Rekord stand seit dem 7.8. 2003 bei 37,8 °. Er hat lange gehalten in den Zeiten der Klimakrise. Seit heute steht er bei 38,0 °.
Überraschend ist der Ort des neuen deutschen Temperaturrekords. In Geilenkirchen, also in NRW, wurden heute 40,5 ° gemessen. Er löst den zwei Jahre alten Rekord von 40,3 ° ab, den das fränkische Kitzingen hielt. Wenn ich das richtig sehe, ist eine Stadt in NRW damit erstmals Träger der Temperaturbestmarke Deutschlands.
Auch in Saarbrücken ging es mit 40,2 ° über die 40-Grad-Marke. Viele Stationen maßen mehr als 39 °. Hemer und Arnsberg blieben mit 37,3 ° unter dem Mendener Wert.
Menden heute:
Heiß, heiß, heiß. Aushalten konnte man es in Menden eigentlich nur in der Leitmecke und in den Geschäften und Büros mit Klimaanlage.
Schon mal ein Tipp für morgen: Keller aufräumen.
Das Hitzehoch über Mitteleuropa hatte seinen Hitzepol über dem westlichen NRW. In den Niederlanden und Belgien wurden ebenfalls neue Allzeittemperaturrekorde gemeldet.
Tageshöchsttemperatur: 38,0 °
Tagestiefsttemperatur: 19,8 °
Tagesmitteltemperatur: 28,9 °
Sonnenscheindauer: 14:30 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Das Hoch zieht nach Südpolen. Das ostatlantische Tief kommt etwas näher. Wolken und Schauer bleiben aber in Benelux hängen. Stattdessen kommt der Hitzebagger durch das Tief noch besser in Schwung. Falls es wolkenlos bleibt, könnte es sein, dass unser Hitzerekord nur einen Tag hält. Wieder kann man es draußen kaum aushalten, obwohl es weiterhin nicht schwül ist. Nachts 19 °, nachmittags 38 °, vielleicht auch 38,5 °.
Freitag fällt der Luftdruck weiter. Westlich von uns liegen ein kleines Tief und eine Konvergenzlinie, an der sich Schauer bilden können. Wir bleiben davon voraussichtlich verschont, obwohl die Luft abends etwas feuchter und schwüler wird. Wieder ist es sonnig und sehr heiß. Nachts 19 °, nachmittags 37 °.
Samstag kommt von Belgien her eine wellende Front auf uns zu. Sie bringt Schauer und Gewitter auch in den Westen NRWs. Ob die Schauer bis zu uns durchkommen, ist nicht ausgemacht, eher nicht so wahrscheinlich. Allerdings sehen das wichtige Modelle anders. Für sie steht fest: Es gibt Schauer auch in Menden. Morgen mehr dazu. Nachts 19 °, am Tag 33 °.
Sonntag liegt eine Luftmassengrenze quer über Deutschland. Wieviel Niederschlag sie erzeugt, ist völlig unklar. Jedenfalls ist es wolkiger als an den Tagen vorher. Die Sonne ist aber immer wieder dabei und es bleibt heiß. Nachts 18 °, nachmittags 30 °.
Glaskugelbereich: Montag zieht der Tiefausläufer nach Osten ab und ein Azorenhochkeil breitet sich im Laufe des Tages von West nach Ost über Deutschland aus. Der Wind dreht auf West und es wird angenehmer. Nachts 17 °, nachmittags 27 °. Etwas Niederschlag möglich. Der ist Dienstag wieder vorbei. Nachts 15 °, nachmittags 28 °.
Dienstag, 23. Juli 2019
23. Juli 2019
Menden heute:
Hoher Luftdruck in allen Höhen, damit eine trockene, windschwache Atmosphäre, absinkende Luftmassen, die sich erwärmen. Sonne von morgens bis abends. Heiß.
Tageshöchsttemperatur: 34,5 °
Tagestiefsttemperatur: 16,2 °
Tagesmitteltemperatur: 25,2 °
Sonnenscheindauer: 14:55 Stunden (Höchster Wert des bisherigen Monats)
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Mittwoch: Das Hoch zieht etwas nach Osten. Über Benelux bildet sich eine Konvergenzlinie, die aber nicht sehr wetterwirksam sein soll. Der Himmel ist nicht mehr ganz so blank geputzt. Meist bleibt es aber wolkenlos. Der Wind dreht auf Süd und ist weiterhin schwach. Mit nachts 17 ° und am Tag 37 ° ist es bemerkenswert und unangenehm heiß. Arbeiten ist ohne Klimaanlage eigentlich nicht möglich. Dennoch werden die meisten irgendwie durchhalten.
Donnerstag: Es etabliert sich folgende Wetterlage: Hoch Skandinavien und Osteuropa, Tief über dem Atlantik. Dazwischen über Benelux eine Tiefdruckrinne, in der es hin und wieder etwas regnen kann. Wir liegen dazwischen in Südströmung und geringen Luftdruckgegensätzen. Die eingeflossene heiße Luft bleibt unangetastet. Eine kleine Ausnahme bildet der absolute Nordosten Deutschlands um die Insel Rügen herum. Dort sorgt ein kleines Hoch über Südskandinavien für eine nordöstliche Strömung und Temüperaturen unter 30 °. Bei uns ist es frühmorgens 18 °, nachmittags 38 °
Freitag: Die Tiefdruckrinne von Westen kommt uns zwar etwas näher. Das umfangreiche Hoch über Nord- und Nordosteuropa hält aber dagegen. Wir werden spätestens am Freitag bei viel Sonne und am Boden östlichem Wind den Jahrestemperaturrekord knacken. Nachts 18 °, am Tag 38 °.
Samstag liegt eine Luftmassengrenze zwischen sehr heißer und zunehmend feuchter Luft im Südwesten und etwas trockenerer und kühlerer Luft im Nordosten 80 km südwestlich von uns (Karten von heute Mittag). Die Lage der Luftmassengrenze kann sich noch locker nach Südwesten oder Nordosten verschieben. Vermutlich ist es kühler als gestern, aber immer noch über 30 °. Nachts besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit für etwas Regen von Belgien her.
Glaskugelbereich: Die meisten Modelle lassen die Luftmassengrenze mit möglicherweise kräftigem Regen oder auch Gewittern auf das Sauerland übergreifen. Dann ginge es mit der Temperatur weiter nach unten. Montag und Dienstag soll sich erneut ein Hochkeil über uns aufbauen. Es bliebe dann sommerlich.
Hoher Luftdruck in allen Höhen, damit eine trockene, windschwache Atmosphäre, absinkende Luftmassen, die sich erwärmen. Sonne von morgens bis abends. Heiß.
Tageshöchsttemperatur: 34,5 °
Tagestiefsttemperatur: 16,2 °
Tagesmitteltemperatur: 25,2 °
Sonnenscheindauer: 14:55 Stunden (Höchster Wert des bisherigen Monats)
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Mittwoch: Das Hoch zieht etwas nach Osten. Über Benelux bildet sich eine Konvergenzlinie, die aber nicht sehr wetterwirksam sein soll. Der Himmel ist nicht mehr ganz so blank geputzt. Meist bleibt es aber wolkenlos. Der Wind dreht auf Süd und ist weiterhin schwach. Mit nachts 17 ° und am Tag 37 ° ist es bemerkenswert und unangenehm heiß. Arbeiten ist ohne Klimaanlage eigentlich nicht möglich. Dennoch werden die meisten irgendwie durchhalten.
Donnerstag: Es etabliert sich folgende Wetterlage: Hoch Skandinavien und Osteuropa, Tief über dem Atlantik. Dazwischen über Benelux eine Tiefdruckrinne, in der es hin und wieder etwas regnen kann. Wir liegen dazwischen in Südströmung und geringen Luftdruckgegensätzen. Die eingeflossene heiße Luft bleibt unangetastet. Eine kleine Ausnahme bildet der absolute Nordosten Deutschlands um die Insel Rügen herum. Dort sorgt ein kleines Hoch über Südskandinavien für eine nordöstliche Strömung und Temüperaturen unter 30 °. Bei uns ist es frühmorgens 18 °, nachmittags 38 °
Freitag: Die Tiefdruckrinne von Westen kommt uns zwar etwas näher. Das umfangreiche Hoch über Nord- und Nordosteuropa hält aber dagegen. Wir werden spätestens am Freitag bei viel Sonne und am Boden östlichem Wind den Jahrestemperaturrekord knacken. Nachts 18 °, am Tag 38 °.
Samstag liegt eine Luftmassengrenze zwischen sehr heißer und zunehmend feuchter Luft im Südwesten und etwas trockenerer und kühlerer Luft im Nordosten 80 km südwestlich von uns (Karten von heute Mittag). Die Lage der Luftmassengrenze kann sich noch locker nach Südwesten oder Nordosten verschieben. Vermutlich ist es kühler als gestern, aber immer noch über 30 °. Nachts besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit für etwas Regen von Belgien her.
Glaskugelbereich: Die meisten Modelle lassen die Luftmassengrenze mit möglicherweise kräftigem Regen oder auch Gewittern auf das Sauerland übergreifen. Dann ginge es mit der Temperatur weiter nach unten. Montag und Dienstag soll sich erneut ein Hochkeil über uns aufbauen. Es bliebe dann sommerlich.
Montag, 22. Juli 2019
22. Juli 2019
Menden heute:
Nördlich eines Hochs über Deutschland zog eine Warmfront durch und beeinflusste mit dicken Wolken und Regen den gesamten Norden Deutschlands. Wir bekamen einige Wolenfelder mit. Fast den ganzen Tag schien aber die Sonne und es wurde schon ziemlich warm.
Tageshöchsttemperatur: 28,6 °
Tagestiefsttemperatur: 14,4 °
Tagesmitteltemperatur: 21,7 °
Sonnenscheindauer: 12:12 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Dienstag: Hoher Luftdruck in allen Höhen verschafft uns einen störungsfreien Sonnentag mit weiter ansteigender Temperatur. Den ganzen Tag scheint die Sonne bei einem schwachen Nordwestwind. Nachts angenehm kühl mit 14 °, nachmittags 33 °.
Mittwoch: Zwischen einem Hoch über Osteuropa und einem Tiefdrucksystem über dem Ostatlantik kommt die Warmluftströmung so richtig in Gang. Wir gehören zu den heißeren Gebieten Deutschlands. Nachts 19 °, das reicht nicht zur Abkühlung der Räume und nachmittags 35 °. Kaum eine Wolke am Himmel.
Donnerstag: Der Einfluss des Tiefdrucksystems nimmt langsam zu. Es schaufelt noch intensiver Heißluft nach NRW. Sie stammt aus Afrika. Die Temperaturen bei uns sind schon außergewöhnlich und unangenehm. In Frankreich sind sie noch höher und gesundheitsbedrohend. Wieder scheint die Sonne den ganzen Tag. Einige kleine Quellwolken bleiben harmlos. Nachts 20 °, nachmittags 37 °.
Freitag ändert sich an der Großwetterlage zwar wenig. Im Detail passiert aber etwas. Von Frankreich ziehen im Vorfeld einer Kaltfront des Tiefdrucksystems eine Konvergenzlinie, in deren Nähe Luftmassen aus unterschiedlichen Richtungen zusammenfließen und zu Aufwinden führen, und ein kleines Tief heran. In Frankreich ist die Hitzewelle deshalb "durch". Bei uns ist es nochmal sonnig und heiß. Erst abends können einige Wolken auftauchen. Nachts 21 °, nachmittags 37 °.
Glaskugelbereich: Schon der Samstag ist unsicher. Bleibt es nochmal heiß trotz tiefen Luftdrucks oder gehen die Temperaturen deutlich zurück und es gibt sogar Regen oder Gewitter? Morgen wissen wir mehr.
Nördlich eines Hochs über Deutschland zog eine Warmfront durch und beeinflusste mit dicken Wolken und Regen den gesamten Norden Deutschlands. Wir bekamen einige Wolenfelder mit. Fast den ganzen Tag schien aber die Sonne und es wurde schon ziemlich warm.
Tageshöchsttemperatur: 28,6 °
Tagestiefsttemperatur: 14,4 °
Tagesmitteltemperatur: 21,7 °
Sonnenscheindauer: 12:12 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Dienstag: Hoher Luftdruck in allen Höhen verschafft uns einen störungsfreien Sonnentag mit weiter ansteigender Temperatur. Den ganzen Tag scheint die Sonne bei einem schwachen Nordwestwind. Nachts angenehm kühl mit 14 °, nachmittags 33 °.
Mittwoch: Zwischen einem Hoch über Osteuropa und einem Tiefdrucksystem über dem Ostatlantik kommt die Warmluftströmung so richtig in Gang. Wir gehören zu den heißeren Gebieten Deutschlands. Nachts 19 °, das reicht nicht zur Abkühlung der Räume und nachmittags 35 °. Kaum eine Wolke am Himmel.
Donnerstag: Der Einfluss des Tiefdrucksystems nimmt langsam zu. Es schaufelt noch intensiver Heißluft nach NRW. Sie stammt aus Afrika. Die Temperaturen bei uns sind schon außergewöhnlich und unangenehm. In Frankreich sind sie noch höher und gesundheitsbedrohend. Wieder scheint die Sonne den ganzen Tag. Einige kleine Quellwolken bleiben harmlos. Nachts 20 °, nachmittags 37 °.
Freitag ändert sich an der Großwetterlage zwar wenig. Im Detail passiert aber etwas. Von Frankreich ziehen im Vorfeld einer Kaltfront des Tiefdrucksystems eine Konvergenzlinie, in deren Nähe Luftmassen aus unterschiedlichen Richtungen zusammenfließen und zu Aufwinden führen, und ein kleines Tief heran. In Frankreich ist die Hitzewelle deshalb "durch". Bei uns ist es nochmal sonnig und heiß. Erst abends können einige Wolken auftauchen. Nachts 21 °, nachmittags 37 °.
Glaskugelbereich: Schon der Samstag ist unsicher. Bleibt es nochmal heiß trotz tiefen Luftdrucks oder gehen die Temperaturen deutlich zurück und es gibt sogar Regen oder Gewitter? Morgen wissen wir mehr.
21. Juni 2019
Menden heute:
Die Kaltfront von gestern Abend zog heute rasch in den Südosten Deutschlands. Ein schwacher Hochkeil baute sich auf. Restwolken ließen heute Vormittag noch auf die Sonne warten. Dann war sie da und bescherte uns einen angenehmen Sommersonntag.
Tageshöchsttemperatur 24,7 °
Tagestiefsttemperatur: 15,7 °
Tagesmitteltemperatur: 19,4 °
Sonnenscheindauer: 10:52 Stunden
Regen: 0,2 mm
Entwicklung:
Montag: Von Süden her baut sich in allen Höhen ein Hochdruckgebiet auf. Nördlich davon schwenkt über Nord- und Ostsee eine Warmfront durch. Ihre Wolkenfelder lassen uns nicht ganz unberührt. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Vor allem Vormittags können die hohen Wolkenfelder der Warmfront auch mal hartnäckiger sein. Nachts nochmal frische 13 °, nachmittags 27 °.
Dienstag hat uns der Hochdruckkomplex fest im Griff. Die Luft trocknet aus. Die Sonne scheint den ganzen Tag von einem stahlblauen Himmel. Die Hitzewelle kommt in Gang. Nachts nochmal angenehm mit 13 °, nachmittags dann schon 32 °.
Mittwoch steht dem mächtigen Hoch mit Kern über Polen ein ebenso mächtiger Tiefdruckkomplex über dem Ostatlantik gegenüber. Der sorgt wie ein Schaufelbagger für den massiven Transport von heißer Luft aus Afrika und dem Mittelmeerraum. Die Luft ist vorübergehend nicht mehr ganz so trocken. Es bleibt aber sonnig und trocken. Nachts 17 °, nachmittags 36 °. Da macht es schon keinen Spaß mehr, außer zum Freibad das Haus zu verlassen.
Donnerstag ändert sich wenig. Die Hitze erreicht ihren Höhepunkt. Bei ganztägigem Sonnenschein wird es frühmorgens 19 °, nachmittags bis 38 °.
Glaskugelbereich: Freitagnachmittag können erste Wolken aufziehen. Nachts kann es zu regnen beginnen. Der Samstag ist noch unsicher. Das deutsche Modell sieht bei uns nur geringe Regensignale. Bei anderen Modellen sieht das anders aus. Warten wir es ab.
Die Kaltfront von gestern Abend zog heute rasch in den Südosten Deutschlands. Ein schwacher Hochkeil baute sich auf. Restwolken ließen heute Vormittag noch auf die Sonne warten. Dann war sie da und bescherte uns einen angenehmen Sommersonntag.
Tageshöchsttemperatur 24,7 °
Tagestiefsttemperatur: 15,7 °
Tagesmitteltemperatur: 19,4 °
Sonnenscheindauer: 10:52 Stunden
Regen: 0,2 mm
Entwicklung:
Montag: Von Süden her baut sich in allen Höhen ein Hochdruckgebiet auf. Nördlich davon schwenkt über Nord- und Ostsee eine Warmfront durch. Ihre Wolkenfelder lassen uns nicht ganz unberührt. Es ist heiter bis wolkig und trocken. Vor allem Vormittags können die hohen Wolkenfelder der Warmfront auch mal hartnäckiger sein. Nachts nochmal frische 13 °, nachmittags 27 °.
Dienstag hat uns der Hochdruckkomplex fest im Griff. Die Luft trocknet aus. Die Sonne scheint den ganzen Tag von einem stahlblauen Himmel. Die Hitzewelle kommt in Gang. Nachts nochmal angenehm mit 13 °, nachmittags dann schon 32 °.
Mittwoch steht dem mächtigen Hoch mit Kern über Polen ein ebenso mächtiger Tiefdruckkomplex über dem Ostatlantik gegenüber. Der sorgt wie ein Schaufelbagger für den massiven Transport von heißer Luft aus Afrika und dem Mittelmeerraum. Die Luft ist vorübergehend nicht mehr ganz so trocken. Es bleibt aber sonnig und trocken. Nachts 17 °, nachmittags 36 °. Da macht es schon keinen Spaß mehr, außer zum Freibad das Haus zu verlassen.
Donnerstag ändert sich wenig. Die Hitze erreicht ihren Höhepunkt. Bei ganztägigem Sonnenschein wird es frühmorgens 19 °, nachmittags bis 38 °.
Glaskugelbereich: Freitagnachmittag können erste Wolken aufziehen. Nachts kann es zu regnen beginnen. Der Samstag ist noch unsicher. Das deutsche Modell sieht bei uns nur geringe Regensignale. Bei anderen Modellen sieht das anders aus. Warten wir es ab.
Samstag, 20. Juli 2019
20. Juli 2019
Rückblick:
Die ersten 20 Julitage waren eher kühl und sehr trocken. Die Sonne schien so wie im langjährigen Mittel.
bisheriges Monatsmittel der Temperatur: 16,9 ° (langjährig 16,5 °, seit 2000: 18,4 °)
bisherige Regenmenge: 26,4 mm (28,6 % des langjährigen Monatsmittels)
bisherige Sonnenscheindauer: 128:47 Stunden (66 % des Monatsmittels seit 2000)
Eislage im Nordmeer:
Wer hatte schon mit einer anderen Messreihe gerechnet? Die Eisbedeckung in der Arktis ist bereits wieder rekordverdächtig geschrumpft. Auf den (hier nicht abgebildeten) Satellitenbildern sieht man gut, dass die Nordwestpassage kein großes Problem ist. Schiffe können also den kurzen Weg über das Polarmeer nehmen, wenn sie in den fernen Osten wollen. Die Folgen für unser Wetter sind bekannt. Ein geringerer Temperaturgradient zwischen den Subtropen und der Arktis ist vermutlich für den schwächelnden Jetstream und damit für die höhere Erhaltensneigung unserer Großwetterlagen verantwortlich.
Menden heute:
Einem sonnigen Vormittag und wolkigen Nachmittag folgten ab 15:45 Uhr Gewitterschauer mit einem kräftigen Temperaturrückgang um 6 °. Schuld war die Kaltfront des Nordseetiefs. Wir kamen mal wieder sehr glimpflich davon. Es hätte durchaus auch mal länger regnen können. In Meerbusch bei Duisburg sind 4 cm dicke Hagelkörner herunter gekommen. Regenmengen von über 20 mm waren in NRW keine Seltenheit.
Tageshöchsttemperatur: 29,0 °
Tagestiefsttemperatur: 14,8 °
Tagesmitteltemperatur: 20,2 °
Sonnenscheindauer: 8:39 Stunden
Regen: 5,6 mm (Werl 16 mm, Hemer 7,9 mm)
Entwicklung:
Sonntag: Auf der Rückseite der Kaltfront steigt der Luftdruck von Süden her an. Restwolken verschwinden im Laufe des Vormittags. Dann ist es heiter, zeitweise aber in der aus Westen einfließenden kühleren Luft auch bewölkt. Es ist nicht mehr so warm wie am Samstag. Nachts 14 °, nachmittags 24 °. Vermutlich bleibt es trocken. Ein kurzer Schauer ist aber nicht ganz ausgeschlossen.
Montag zieht über Nord- und Ostsee eine Warmfront mit Regen hinweg. Wir bekommen davon einige Wolkenfelder, aber keinen Niederschlag ab. Es ist wolkig, nachmittags heiter und trocken. Mit 13 ° am frühen Morgen und 27 ° nachmittags bleibt es noch angenehm.
Dienstag besteht in allen Höhen hoher Luftdruck. Es ist sonnig, trocken und erstmals im Juli mit 31 ° heiß.
Mittwoch ändert sich an der Wetterlage nichts. Es wird wieder den ganzen Tag sonnig und noch heißer: Nachts 17 °, nachmittags 35 °.
Glaskugelbereich: Donnerstag keine Änderung, 37 °. Freitag wird die Luft von Westen her feuchter und schwüler. Abends sind Schauer möglich. 33 °. Donnerstag und Freitag müssen wir mit Tropennächten rechnen. Die Temperatur soll nicht unter 20 ° sinken.
Die ersten 20 Julitage waren eher kühl und sehr trocken. Die Sonne schien so wie im langjährigen Mittel.
bisheriges Monatsmittel der Temperatur: 16,9 ° (langjährig 16,5 °, seit 2000: 18,4 °)
bisherige Regenmenge: 26,4 mm (28,6 % des langjährigen Monatsmittels)
bisherige Sonnenscheindauer: 128:47 Stunden (66 % des Monatsmittels seit 2000)
Eislage im Nordmeer:
Wer hatte schon mit einer anderen Messreihe gerechnet? Die Eisbedeckung in der Arktis ist bereits wieder rekordverdächtig geschrumpft. Auf den (hier nicht abgebildeten) Satellitenbildern sieht man gut, dass die Nordwestpassage kein großes Problem ist. Schiffe können also den kurzen Weg über das Polarmeer nehmen, wenn sie in den fernen Osten wollen. Die Folgen für unser Wetter sind bekannt. Ein geringerer Temperaturgradient zwischen den Subtropen und der Arktis ist vermutlich für den schwächelnden Jetstream und damit für die höhere Erhaltensneigung unserer Großwetterlagen verantwortlich.
Menden heute:
Einem sonnigen Vormittag und wolkigen Nachmittag folgten ab 15:45 Uhr Gewitterschauer mit einem kräftigen Temperaturrückgang um 6 °. Schuld war die Kaltfront des Nordseetiefs. Wir kamen mal wieder sehr glimpflich davon. Es hätte durchaus auch mal länger regnen können. In Meerbusch bei Duisburg sind 4 cm dicke Hagelkörner herunter gekommen. Regenmengen von über 20 mm waren in NRW keine Seltenheit.
Tageshöchsttemperatur: 29,0 °
Tagestiefsttemperatur: 14,8 °
Tagesmitteltemperatur: 20,2 °
Sonnenscheindauer: 8:39 Stunden
Regen: 5,6 mm (Werl 16 mm, Hemer 7,9 mm)
Entwicklung:
Sonntag: Auf der Rückseite der Kaltfront steigt der Luftdruck von Süden her an. Restwolken verschwinden im Laufe des Vormittags. Dann ist es heiter, zeitweise aber in der aus Westen einfließenden kühleren Luft auch bewölkt. Es ist nicht mehr so warm wie am Samstag. Nachts 14 °, nachmittags 24 °. Vermutlich bleibt es trocken. Ein kurzer Schauer ist aber nicht ganz ausgeschlossen.
Montag zieht über Nord- und Ostsee eine Warmfront mit Regen hinweg. Wir bekommen davon einige Wolkenfelder, aber keinen Niederschlag ab. Es ist wolkig, nachmittags heiter und trocken. Mit 13 ° am frühen Morgen und 27 ° nachmittags bleibt es noch angenehm.
Dienstag besteht in allen Höhen hoher Luftdruck. Es ist sonnig, trocken und erstmals im Juli mit 31 ° heiß.
Mittwoch ändert sich an der Wetterlage nichts. Es wird wieder den ganzen Tag sonnig und noch heißer: Nachts 17 °, nachmittags 35 °.
Glaskugelbereich: Donnerstag keine Änderung, 37 °. Freitag wird die Luft von Westen her feuchter und schwüler. Abends sind Schauer möglich. 33 °. Donnerstag und Freitag müssen wir mit Tropennächten rechnen. Die Temperatur soll nicht unter 20 ° sinken.
19. Juli 2019
Garten:
Die Hortensie ist die Königin der Sommerblumen. Sie hält ihre Blütenpracht über Monate.
Menden heute:
Die schwache Kaltfront gestern Abend sorgte für einen kurzen Schauer heute Nacht. Der nachfolgende schwache Hochdruckeinfluss löste die Wolken bereits am frühen Morgen auf. So kamen wir zu einem heiteren, öfter auch wolkigen Sommertag.
Tageshöchsttemperatur: 25,4 °
Tagestiefsttemperatur: 16,0 °
Tagesmitteltemperatur: 20,3 °
Sonnenscheindauer: 9:46 Stunden (höchster Wert der veröffentlichten NRW-Wetterstationen)
Regen: 0,3 mm
Entwicklung:
Samstag haben wir es zunächst mit der Warmfront, abends dann mit der Kaltfront eines Nordseetiefs zu tun. Die Warmfront wird wahrscheinlich keine große Wetteraktivität entfalten. Dennoch nehmen die zunächst wenigen Wolken im Laufe des späten Vormittags zu. Regen ist aber kaum zu erwarten. Nachmittags dann im Vorfeld und bei Durchzug der Kaltfront sind Schauer und vielleicht sogar Gewitter drin. Es wäre gut, wenn vor der trockenen Hitzelage der nächsten Woche zumindest einige Liter Wasser auf die schon wieder vollkommen trockenen Böden fallen. Nachts 13 °, nachmittags 27 °.
Sonntagnacht ziehen die Regenwolken ab und am Morgen scheint bereits wieder zeitweise die Sonne vom wechselnd bewölkten Himmel. Die Kaltfront liegt mittags über Südostdeutschland. Dort gibt es letzte Schauer und Gewitter. Bei uns bleibt es den ganzen Tag trocken. Nachts 15 °, nachmittags 25 °.
Montag beginnt sich von Südwesten ein auch in der Höhe sehr warmer Hochkeil über uns aufzuwölben. Er bringt die seit Tagen prognostizierte Hitzewelle. Da über der Nordsee noch Fronten durchziehen, ist es nicht wolkenlos, sondern vor allem vormittags haben wir es noch mit hohen Wolkenfeldern zu tun. Sie sind aber harmlos. Wir begrüßen sogar ihren Schattenwurf. Denn es wird schon ziemlich warm, Nachts noch angenehme 13 °, nachmittags 28 °. Die Hitze kommt von Südwesten auf uns zu. Sie hat bereits die Loire mit 35 ° erreicht.
Dienstag liegt ein Bodenhoch mitten über Deutschland. Es ist sonnig bis leicht bewölkt und sehr heiß. Nachts 15 °, nachmittags 32 °.
Glaskugelbereich: Mittwoch liegt der Höhenrücken zentral über uns. Sonnig und heiß. Der südöstliche Wind treibt die Temperatur auf 35 °. Donnerstag wenig Änderung. Freitag sind Gewitterschauer möglich. Etwas kühler. 30 °.
Die Hortensie ist die Königin der Sommerblumen. Sie hält ihre Blütenpracht über Monate.
Menden heute:
Die schwache Kaltfront gestern Abend sorgte für einen kurzen Schauer heute Nacht. Der nachfolgende schwache Hochdruckeinfluss löste die Wolken bereits am frühen Morgen auf. So kamen wir zu einem heiteren, öfter auch wolkigen Sommertag.
Tageshöchsttemperatur: 25,4 °
Tagestiefsttemperatur: 16,0 °
Tagesmitteltemperatur: 20,3 °
Sonnenscheindauer: 9:46 Stunden (höchster Wert der veröffentlichten NRW-Wetterstationen)
Regen: 0,3 mm
Entwicklung:
Samstag haben wir es zunächst mit der Warmfront, abends dann mit der Kaltfront eines Nordseetiefs zu tun. Die Warmfront wird wahrscheinlich keine große Wetteraktivität entfalten. Dennoch nehmen die zunächst wenigen Wolken im Laufe des späten Vormittags zu. Regen ist aber kaum zu erwarten. Nachmittags dann im Vorfeld und bei Durchzug der Kaltfront sind Schauer und vielleicht sogar Gewitter drin. Es wäre gut, wenn vor der trockenen Hitzelage der nächsten Woche zumindest einige Liter Wasser auf die schon wieder vollkommen trockenen Böden fallen. Nachts 13 °, nachmittags 27 °.
Sonntagnacht ziehen die Regenwolken ab und am Morgen scheint bereits wieder zeitweise die Sonne vom wechselnd bewölkten Himmel. Die Kaltfront liegt mittags über Südostdeutschland. Dort gibt es letzte Schauer und Gewitter. Bei uns bleibt es den ganzen Tag trocken. Nachts 15 °, nachmittags 25 °.
Montag beginnt sich von Südwesten ein auch in der Höhe sehr warmer Hochkeil über uns aufzuwölben. Er bringt die seit Tagen prognostizierte Hitzewelle. Da über der Nordsee noch Fronten durchziehen, ist es nicht wolkenlos, sondern vor allem vormittags haben wir es noch mit hohen Wolkenfeldern zu tun. Sie sind aber harmlos. Wir begrüßen sogar ihren Schattenwurf. Denn es wird schon ziemlich warm, Nachts noch angenehme 13 °, nachmittags 28 °. Die Hitze kommt von Südwesten auf uns zu. Sie hat bereits die Loire mit 35 ° erreicht.
Dienstag liegt ein Bodenhoch mitten über Deutschland. Es ist sonnig bis leicht bewölkt und sehr heiß. Nachts 15 °, nachmittags 32 °.
Glaskugelbereich: Mittwoch liegt der Höhenrücken zentral über uns. Sonnig und heiß. Der südöstliche Wind treibt die Temperatur auf 35 °. Donnerstag wenig Änderung. Freitag sind Gewitterschauer möglich. Etwas kühler. 30 °.
Donnerstag, 18. Juli 2019
18. Juli 2019
Menden heute:
Dieser Tag brachte die Wende. Schluss mit dem trüben von der Nordsee beeinflussten kühlen Wetter hin zu sonnigem bis wolkigem, leicht unbeständigen Sommerwetter mit Südwestströmung. Das warme bis heiße durchaus nicht immer beständige Wetter soll bis zum Monatsende anhalten. Es wird den bisher eher kalten Juli zu einem wieder zu warmen Juli wandeln.
Verantwortlich ist ein Höhenhochkeil (Höhenrücken), der sich in den nächsten Tagen von Südeuropa bis nach Mittelskandinavien oder sogar Nordskandinavien aufbaut und zeitweise die Form des griechischen Buchstabens Omega annimmt. Omega-Lagen gelten als beständig.
Diese von Meteoblue zur Verfügung gestellte Wetterkarte vom 24.07. zeigt den Jetstream in etwa 10 km Höhe. In der oberen Mitte das blaue Kreuz ist Menden. Wir sehen den auch in dieser Höhe sehr deutlich sichtbaren windschwachen Höhenrücken in der Form eines Omegas, der vom Mittelmeer bis nach Nordskandinavien reicht - ein Garant für schönes Wetter.
Heute zog eine Schauerlinie durch, die uns aber nur ein paar Tropfen Regen gebracht hat. Am späten Abend ziehen noch schwache Schauer der erwarteten Kaltfront über uns hinweg. Ob sie messbaren Niederschlag bringen ist jetzt um 23:15 Uhr noch nicht sicher.
Tageshöchsttemperatur: 26,1 ° (wärmster Tag seit 6.7.)
Tagestiefsttemperatur: 11,1 °
Tagesmitteltemperatur: 18,4 °
Sonnenscheindauer: 8:15 Stunden
Regen: 0,0 mm (bis 23:20 Uhr)
Entwicklung:
Freitag: Am Nordrand eines umfangreichen Hochs über Südeuropa, das bis zum 50. Breitengrad reicht, befinden wir uns in einer warmen westlichen Strömung. Heute Nacht ziehen die Reste der Kaltfront über Menden hinweg. So kann es noch den einen oder anderen schwachen Schauer geben. Morgen Vormittag ziehen die letzten Wolken weg und wir bekommen einen heiteren bis wolkigen Himmel. Abends verdichten sich die Wolken vor einer von Westen heranziehenden Warmfront. Regen gibt es nicht. Heute Nacht milde 15 °. Nachmittags 25 °.
Samstag sorgt ein Nordseetief mit seiner nachmittags durchziehenden Kaltfront für eine Wetterdelle. Vormittags ist es noch sonnig mit langsam zunehmenden hohen Schleierwolken. Ab Mittag nehmen die Wolken zu bzw. sie quellen auf. Nachmittags müssen wir mit möglicherweise auch kräftigen Schauern rechnen. Auch Gewitter sind möglich. Es bleibt sehr warm. Nachts 13 °, am Tag 28 °.
Sonntag sind die Schauer durch und die Wolken lockern wieder auf. Ab Mittag übernimmt das sich von Süden ausdehnende Hochdruckgebiet die Regie und es ist heiter oder sonnig. Nachts 15 °, am Tag hinter der Kaltfront nicht mehr ganz so warm, 25 °.
Montag: Unter Hochdruckeinfluss sonnig oder leicht bewölkt, trocken und sehr warm. Nachts 13 °, nachmittags 29 °.
Glaskugelbereich: Dienstag und Mittwoch meist wolkenlos und heiß. Tagsüber 33-34 °.
Dieser Tag brachte die Wende. Schluss mit dem trüben von der Nordsee beeinflussten kühlen Wetter hin zu sonnigem bis wolkigem, leicht unbeständigen Sommerwetter mit Südwestströmung. Das warme bis heiße durchaus nicht immer beständige Wetter soll bis zum Monatsende anhalten. Es wird den bisher eher kalten Juli zu einem wieder zu warmen Juli wandeln.
Verantwortlich ist ein Höhenhochkeil (Höhenrücken), der sich in den nächsten Tagen von Südeuropa bis nach Mittelskandinavien oder sogar Nordskandinavien aufbaut und zeitweise die Form des griechischen Buchstabens Omega annimmt. Omega-Lagen gelten als beständig.
Diese von Meteoblue zur Verfügung gestellte Wetterkarte vom 24.07. zeigt den Jetstream in etwa 10 km Höhe. In der oberen Mitte das blaue Kreuz ist Menden. Wir sehen den auch in dieser Höhe sehr deutlich sichtbaren windschwachen Höhenrücken in der Form eines Omegas, der vom Mittelmeer bis nach Nordskandinavien reicht - ein Garant für schönes Wetter.
Heute zog eine Schauerlinie durch, die uns aber nur ein paar Tropfen Regen gebracht hat. Am späten Abend ziehen noch schwache Schauer der erwarteten Kaltfront über uns hinweg. Ob sie messbaren Niederschlag bringen ist jetzt um 23:15 Uhr noch nicht sicher.
Tageshöchsttemperatur: 26,1 ° (wärmster Tag seit 6.7.)
Tagestiefsttemperatur: 11,1 °
Tagesmitteltemperatur: 18,4 °
Sonnenscheindauer: 8:15 Stunden
Regen: 0,0 mm (bis 23:20 Uhr)
Entwicklung:
Freitag: Am Nordrand eines umfangreichen Hochs über Südeuropa, das bis zum 50. Breitengrad reicht, befinden wir uns in einer warmen westlichen Strömung. Heute Nacht ziehen die Reste der Kaltfront über Menden hinweg. So kann es noch den einen oder anderen schwachen Schauer geben. Morgen Vormittag ziehen die letzten Wolken weg und wir bekommen einen heiteren bis wolkigen Himmel. Abends verdichten sich die Wolken vor einer von Westen heranziehenden Warmfront. Regen gibt es nicht. Heute Nacht milde 15 °. Nachmittags 25 °.
Samstag sorgt ein Nordseetief mit seiner nachmittags durchziehenden Kaltfront für eine Wetterdelle. Vormittags ist es noch sonnig mit langsam zunehmenden hohen Schleierwolken. Ab Mittag nehmen die Wolken zu bzw. sie quellen auf. Nachmittags müssen wir mit möglicherweise auch kräftigen Schauern rechnen. Auch Gewitter sind möglich. Es bleibt sehr warm. Nachts 13 °, am Tag 28 °.
Sonntag sind die Schauer durch und die Wolken lockern wieder auf. Ab Mittag übernimmt das sich von Süden ausdehnende Hochdruckgebiet die Regie und es ist heiter oder sonnig. Nachts 15 °, am Tag hinter der Kaltfront nicht mehr ganz so warm, 25 °.
Montag: Unter Hochdruckeinfluss sonnig oder leicht bewölkt, trocken und sehr warm. Nachts 13 °, nachmittags 29 °.
Glaskugelbereich: Dienstag und Mittwoch meist wolkenlos und heiß. Tagsüber 33-34 °.
17. Juli 2019
Menden heute:
Es ging ungerecht zu. Während in der Eifel die Sonne heute 11 Stunden schien und in Aachen fast 9 Stunden, blieb das Sauerland benachteiligt. Das Hoch war im Westen des Landes stärker, bei uns der Wolkennachschub aus Norden, der sich an den Sauerlandbergen staute. Erst nach 17 Uhr riss die Wolkendecke auch bei uns auf.
Tageshöchsttemperatur: 19,7 ° (westlich des Rheins durchgängig ca. 25 °)
Tagestiefsttemperatur: 13,4 °
Tagesmitteltemperatur: 16,1 °
Sonnenscheindauer: 2:46 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag befindet sich Menden in einem Bereich geringer Luftdruckgegensätze. Vor einer Mischfront, die Nachmittags nach Westdeutschland hereinschwenkt, ist es wechselnd wolkig mit längeren Aufheiterungen und trocken. Der Wind kommt aus Südwest und führt endlich wieder Warmluft zu uns. Spätnachmittags und abends müssen wir bei zunehmender Bewölkung mit einzelnen kurzen Schauern rechnen. Es kann aber auch wieder trocken bleiben. Nachts 10 °, nachmittags 26 °.
Freitag bleibt es bei der schwachen Westdrift. Zwischen zwei Fronten geht es uns gut. Es ist locker bewölkt, zeitweise auch mal sonnig und wieder trocken. Abends streift uns eine Warmfront. Mit viel Regen ist nicht zu rechnen. Nachts 14 °, nachmittags 25 °.
Samstag befinden wir uns bis zum frühen Nachmittag im Warmsektor eines Nordseetiefs. Die Kaltfront des Tiefs liegt mittags an der Grenze zu Benelux. Sie kommt nachmittags ins Sauerland voran und kann für den einen oder anderen Schauer sorgen. Es ist aber auch nicht ganz auszuschließen, dass sich in der warmen Luft Gewitter bilden. Bis dahin haben wir einen sommerlich-warmen Tag mit wechselnder, meist nur lockerer Bewölkung. Nachts 14 °, nachmittags 28 °.
Sonntag nimmt von Süden der Hochdruck zu. Die Sonne muss die Feuchtigkeit des Vortags ausräumen. Dann gibt es oft nur leicht bewölkt und es wird ein schöner Sommersonntag mit nachts 15 ° und nachmittags 25 °.
Glaskugelbereich: Montag bis Mittwoch ist es meist sonnig und sehr warm, teilweise wieder über
30 °.
Es ging ungerecht zu. Während in der Eifel die Sonne heute 11 Stunden schien und in Aachen fast 9 Stunden, blieb das Sauerland benachteiligt. Das Hoch war im Westen des Landes stärker, bei uns der Wolkennachschub aus Norden, der sich an den Sauerlandbergen staute. Erst nach 17 Uhr riss die Wolkendecke auch bei uns auf.
Tageshöchsttemperatur: 19,7 ° (westlich des Rheins durchgängig ca. 25 °)
Tagestiefsttemperatur: 13,4 °
Tagesmitteltemperatur: 16,1 °
Sonnenscheindauer: 2:46 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Donnerstag befindet sich Menden in einem Bereich geringer Luftdruckgegensätze. Vor einer Mischfront, die Nachmittags nach Westdeutschland hereinschwenkt, ist es wechselnd wolkig mit längeren Aufheiterungen und trocken. Der Wind kommt aus Südwest und führt endlich wieder Warmluft zu uns. Spätnachmittags und abends müssen wir bei zunehmender Bewölkung mit einzelnen kurzen Schauern rechnen. Es kann aber auch wieder trocken bleiben. Nachts 10 °, nachmittags 26 °.
Freitag bleibt es bei der schwachen Westdrift. Zwischen zwei Fronten geht es uns gut. Es ist locker bewölkt, zeitweise auch mal sonnig und wieder trocken. Abends streift uns eine Warmfront. Mit viel Regen ist nicht zu rechnen. Nachts 14 °, nachmittags 25 °.
Samstag befinden wir uns bis zum frühen Nachmittag im Warmsektor eines Nordseetiefs. Die Kaltfront des Tiefs liegt mittags an der Grenze zu Benelux. Sie kommt nachmittags ins Sauerland voran und kann für den einen oder anderen Schauer sorgen. Es ist aber auch nicht ganz auszuschließen, dass sich in der warmen Luft Gewitter bilden. Bis dahin haben wir einen sommerlich-warmen Tag mit wechselnder, meist nur lockerer Bewölkung. Nachts 14 °, nachmittags 28 °.
Sonntag nimmt von Süden der Hochdruck zu. Die Sonne muss die Feuchtigkeit des Vortags ausräumen. Dann gibt es oft nur leicht bewölkt und es wird ein schöner Sommersonntag mit nachts 15 ° und nachmittags 25 °.
Glaskugelbereich: Montag bis Mittwoch ist es meist sonnig und sehr warm, teilweise wieder über
30 °.
Mittwoch, 17. Juli 2019
16. Juli 2019
Menden heute:
Der Blick zum Himmel um 23:30 Uhr war leider erfolglos. Die Wolken sind nicht rechtzeitig weggezogen. Die Mondfinsternis, eine Reminiszenz an die Mondlandung der Amerikaner vor 50 Jahren, findet ohne Mendener Beobachtung statt. Schade.
Trotz des langsam heranziehenden schwachen Hochs blieb uns die Nordseeluft mit herbstlicher, hochnebelartiger Bewölkung den ganzen Tag erhalten. Die Sonne schien heute Abend ganze vier Minuten.
Tageshöchsttemperatur: 16,9 °
Tagestiefsttemperatur: 10,5 °
Tagesmitteltemperatur: 13,8 ° (damit unterschreitet der Juli sogar sein langjähriges Mittel von 16,5 °)
Sonnenscheindauer: 4 Minuten
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Mittwoch liegt mittags ein kleines Hoch an der holländischen Grenze. Es bemüht sich redlich, die Hochnebeldecke, die sich heute Nacht erneut bildet, wegzuräumen. Das ist nicht so einfach, da auf der Ostseite des Hochs weiterhin im Uhrzeigersinn Nordseeluft ins Sauerland fließt. Kommt die Sonne schon vormittags durch oder erst nachmittags? Abwarten, weiß niemand so genau. Nachts 12 °, nachmittags 21 °. Ganz leichte "Chance" auf etwas Nieselregen am Vormittag.
Donnerstag liegen wir in einem Bereich geringer Luftdruckgegensätze. Von England zieht eine schwache Kaltfront in unsere Richtung. Sie überquert uns am späteren Nachmittag oder Abend. Vorher dreht der Wind auf Südwest und es wird deutlich wärmer. Über uns machen sich die zunächst noch dünnen hohen Wolken immer breiter und dichter. Dennoch werden wir den Tag als angenehm sommerlich ansehen. Abends kann es Schauer geben. Nachts 11 °, nachmittags 25 °.
Freitag: Wir geraten in eine warme Südwest- bis Westströmung mit schwachen Tiefausläufern. Es ist wechselnd wolkig mit Auflockerungen und kurzen Aufheiterungen. Tagsüber bleibt es trocken. Nachmittags, vermutlich erst abends, kann es den einen oder anderen Schauer geben. Dabei ist es ziemlich warm. Nachts 14 °, nachmittags 25 °.
Samstag beginnt der Tag unter schwachem Hochdruckeinfluss wolkig bis heiter und trocken. Nachmittags kommen in der Westlage Fronten von Holland zu uns. Sie sind wenig wetterwirksam, können aber abends (vielleicht auch schon nachmittags) den einen oder anderen Schauer erzeugen. Weiterhin ist es sehr warm. Nachts 13 °, nachmittags 28 °.
Glaskugelbereich: Sonntag nimmt von Süden der Hochdruck zu und auch die warme Südwestströmung bleibt erhalten. Die Wolken werden immer weniger. 26 °. Montag Hochdruck- und Freibadwetter, 28 °. Vermutlich bleibt das auch Dienstag so.
Der Blick zum Himmel um 23:30 Uhr war leider erfolglos. Die Wolken sind nicht rechtzeitig weggezogen. Die Mondfinsternis, eine Reminiszenz an die Mondlandung der Amerikaner vor 50 Jahren, findet ohne Mendener Beobachtung statt. Schade.
Trotz des langsam heranziehenden schwachen Hochs blieb uns die Nordseeluft mit herbstlicher, hochnebelartiger Bewölkung den ganzen Tag erhalten. Die Sonne schien heute Abend ganze vier Minuten.
Tageshöchsttemperatur: 16,9 °
Tagestiefsttemperatur: 10,5 °
Tagesmitteltemperatur: 13,8 ° (damit unterschreitet der Juli sogar sein langjähriges Mittel von 16,5 °)
Sonnenscheindauer: 4 Minuten
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Mittwoch liegt mittags ein kleines Hoch an der holländischen Grenze. Es bemüht sich redlich, die Hochnebeldecke, die sich heute Nacht erneut bildet, wegzuräumen. Das ist nicht so einfach, da auf der Ostseite des Hochs weiterhin im Uhrzeigersinn Nordseeluft ins Sauerland fließt. Kommt die Sonne schon vormittags durch oder erst nachmittags? Abwarten, weiß niemand so genau. Nachts 12 °, nachmittags 21 °. Ganz leichte "Chance" auf etwas Nieselregen am Vormittag.
Donnerstag liegen wir in einem Bereich geringer Luftdruckgegensätze. Von England zieht eine schwache Kaltfront in unsere Richtung. Sie überquert uns am späteren Nachmittag oder Abend. Vorher dreht der Wind auf Südwest und es wird deutlich wärmer. Über uns machen sich die zunächst noch dünnen hohen Wolken immer breiter und dichter. Dennoch werden wir den Tag als angenehm sommerlich ansehen. Abends kann es Schauer geben. Nachts 11 °, nachmittags 25 °.
Freitag: Wir geraten in eine warme Südwest- bis Westströmung mit schwachen Tiefausläufern. Es ist wechselnd wolkig mit Auflockerungen und kurzen Aufheiterungen. Tagsüber bleibt es trocken. Nachmittags, vermutlich erst abends, kann es den einen oder anderen Schauer geben. Dabei ist es ziemlich warm. Nachts 14 °, nachmittags 25 °.
Samstag beginnt der Tag unter schwachem Hochdruckeinfluss wolkig bis heiter und trocken. Nachmittags kommen in der Westlage Fronten von Holland zu uns. Sie sind wenig wetterwirksam, können aber abends (vielleicht auch schon nachmittags) den einen oder anderen Schauer erzeugen. Weiterhin ist es sehr warm. Nachts 13 °, nachmittags 28 °.
Glaskugelbereich: Sonntag nimmt von Süden der Hochdruck zu und auch die warme Südwestströmung bleibt erhalten. Die Wolken werden immer weniger. 26 °. Montag Hochdruck- und Freibadwetter, 28 °. Vermutlich bleibt das auch Dienstag so.
Dienstag, 16. Juli 2019
15. Juli 2019
Rückblick:
Die erste Junihälfte war eher kalt, sehr trocken und normal sonnig.
Mitteltemperatur: 16,6 ° (langjährig 16,5 °, seit 2000: 18,4 °)
Wir müssen bis 2011 zurückblättern, um einen kälteren Juli zu finden. Die zweite Monatshälfte wird vermutlich das Blatt wenden.
Niederschlag: bisher 20,6 mm (langjährig für den gesamten Monat 92 mm; bisher 22,4 % erreicht)
Sonnenscheindauer: bisher 99:17 Stunden (seit 2000: 195 Stunden für den gesamten Monat; bisher 51 % erreicht.
Menden heute:
Den ganzen Tag sahen wir mittelhohe Schicht- und Cumuluswolken, die an der Ostseite des Hochs über dem Ärmelkanal weiterhin von der Nordsee zu uns hereindrifteten. Dabei war es herbstlich kühl. Erst zum Abend gab es einige Wolkenlücken.
Tageshöchsttemperatur: 16,2 °
Tagestiefsttemperatur: 11,5 °
Tagesmitteltemperatur: 13,7 °
Sonnenscheindauer: 1:03 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Dienstag haben nur die Holländer und die Amerikaner einige Wolkenlücken für uns übrig. Die deutschen Modelle sehen eine schwache Warmfront über Norddeutschland hinwegziehen. Sie soll uns wieder diese hochnebelartigen Wolken bescheren. Nachmittags besteht eine größere Chance auf Wolkenlücken als heute. Nachts 10 °, am Tag 20 °.
Mittwoch liegt ein kleines Hoch genau über uns. Es setzt sich mit der hier lagernden sehr kühlen Luft auseinander. Da es sehr windschwach ist und dadurch kaum Strömungsunterstützung besteht, dauert es, bis die Sonne sich richtig durchsetzt. Dann wird es zumindest etwas sommerlicher. Nachts 12 °, nachmittags 22 °.
Donnerstag setzt vor einem Tief über GB eine südwestliche Strömung ein. Sie führt deutlich wärmere, aber auch wieder feuchtere Luft ins Sauerland. Es ist noch nicht ausgemacht, ob es eher ein sonniger Tag wird oder doch wieder die Wolken die Oberhand gewinnen. Es kann sogar mal einige Tropfen regnen. Nachts 11 °, nachmittags endlich mal wieder 26 °.
Freitag sehen wir ein Tief über den Britischen Inseln und ein Hoch über Südosteuropa. Für uns ergibt sich daraus eine südwestliche bis westliche Strömung. Es wird warme Luft herangeführt. Am Tag ist es heiter bis wolkig und trocken. Nachts 14 °, am Tag 25 °.
Glaskugelbereich: Samstag versucht der Ausläufer des Englandtiefs sein Glück. Vermutlich schafft er es, am Nachmittag oder Abend nach einem Tag mit langsam zunehmender Bewölkung etwas Regen abzuladen. Bis 29 ° warm.
Sonntag unter Hochdruckeinfluss freundlich und 27 °.
Die erste Junihälfte war eher kalt, sehr trocken und normal sonnig.
Mitteltemperatur: 16,6 ° (langjährig 16,5 °, seit 2000: 18,4 °)
Wir müssen bis 2011 zurückblättern, um einen kälteren Juli zu finden. Die zweite Monatshälfte wird vermutlich das Blatt wenden.
Niederschlag: bisher 20,6 mm (langjährig für den gesamten Monat 92 mm; bisher 22,4 % erreicht)
Sonnenscheindauer: bisher 99:17 Stunden (seit 2000: 195 Stunden für den gesamten Monat; bisher 51 % erreicht.
Menden heute:
Den ganzen Tag sahen wir mittelhohe Schicht- und Cumuluswolken, die an der Ostseite des Hochs über dem Ärmelkanal weiterhin von der Nordsee zu uns hereindrifteten. Dabei war es herbstlich kühl. Erst zum Abend gab es einige Wolkenlücken.
Tageshöchsttemperatur: 16,2 °
Tagestiefsttemperatur: 11,5 °
Tagesmitteltemperatur: 13,7 °
Sonnenscheindauer: 1:03 Stunden
Regen: 0 mm
Entwicklung:
Dienstag haben nur die Holländer und die Amerikaner einige Wolkenlücken für uns übrig. Die deutschen Modelle sehen eine schwache Warmfront über Norddeutschland hinwegziehen. Sie soll uns wieder diese hochnebelartigen Wolken bescheren. Nachmittags besteht eine größere Chance auf Wolkenlücken als heute. Nachts 10 °, am Tag 20 °.
Mittwoch liegt ein kleines Hoch genau über uns. Es setzt sich mit der hier lagernden sehr kühlen Luft auseinander. Da es sehr windschwach ist und dadurch kaum Strömungsunterstützung besteht, dauert es, bis die Sonne sich richtig durchsetzt. Dann wird es zumindest etwas sommerlicher. Nachts 12 °, nachmittags 22 °.
Donnerstag setzt vor einem Tief über GB eine südwestliche Strömung ein. Sie führt deutlich wärmere, aber auch wieder feuchtere Luft ins Sauerland. Es ist noch nicht ausgemacht, ob es eher ein sonniger Tag wird oder doch wieder die Wolken die Oberhand gewinnen. Es kann sogar mal einige Tropfen regnen. Nachts 11 °, nachmittags endlich mal wieder 26 °.
Freitag sehen wir ein Tief über den Britischen Inseln und ein Hoch über Südosteuropa. Für uns ergibt sich daraus eine südwestliche bis westliche Strömung. Es wird warme Luft herangeführt. Am Tag ist es heiter bis wolkig und trocken. Nachts 14 °, am Tag 25 °.
Glaskugelbereich: Samstag versucht der Ausläufer des Englandtiefs sein Glück. Vermutlich schafft er es, am Nachmittag oder Abend nach einem Tag mit langsam zunehmender Bewölkung etwas Regen abzuladen. Bis 29 ° warm.
Sonntag unter Hochdruckeinfluss freundlich und 27 °.
Sonntag, 14. Juli 2019
14. Juli 2019
Menden heute:
Seit 2010 gab es in Wimbledon beim Tennisturnier erstmals keine Regenunterbrechung. Das lag an dem wie festgemeißelt an Ort und Stelle verbleibenden Höhenrücken mit einem Bodenhoch, das heute bei Schottland lag. Wieder schien in GB vielfach die Sonne.
Bei uns war es eher herbstlich. Die Holländer nennen das Stapelwolken, wenn von der Nordsee immer neue Cumuluswolken in unterschiedlichen Höhen ins Land ziehen. So war das heute den ganzen Tag. Die Sonne hatte keine Chance. Da es windschwach und tagsüber trocken war, konnte man es bei einem Spaziergang in der Stadt oder einer Wanderung gut aushalten. Von Sommer aber keine Spur.
Tageshöchsttemperatur: 16,6 °
Tagestiefsttemperatur: 11,8 °
Tagesmitteltemperatur: 14,3 °
Sonnenscheindauer: 2 Minuten
Regen: 0,6 mm
Entwicklung:
Montag: Es bleibt bei der Wetterlage. Allerdings kippt der Höhenrücken langsam in Richtung Mitteleuropa. Im Laufe des Tages lockern die Wolken immer mehr auf. So sehen wir zumindest gelegentlich die Sonne wieder. An der nordwestlichen Strömung ändert sich wenig. So bleibt es genau so kühl wie am Sonntag. Regen gibt es nicht. Nachts 12 °, am Tag 18 °, falls die Sonne länger scheint, 19 °.
Dienstag zieht das Bodenhoch von England langsam zum Kontinent. Gleichzeitig will ein Tief über der Ostsee Einfluss auf unser Wetter nehmen. Auch wenn die Vorhersagen noch nicht eindeutig sind, setze ich darauf, dass nachmittags die Sonne das Wetter bestimmt. Ausgerechnet der Deutsche Wetterdienst ist skeptisch. Mit 11 ° frühmorgens und 20 ° am Nachmittag wird es etwas wärmer.
Mittwoch: Das Hoch liegt mittags über Norddeutschland. Die eingeflossene feuchte Luft kommt zur Ruhe und das Hoch beginnt mit seiner Arbeit, die Wolken durch absinkende Luftmassen aufzulösen. Hoffentlich gelingt das zügig. Jedenfalls geht es mit dem Wetter wieder bergauf. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Nachts 12 °, nachmittags 23 °.
Donnerstag ist das Hoch schon nach Südpolen weiter gezogen. Wir liegen strömungsgünstig auf seiner Westseite. Verstärkt wird die warme südöstliche Strömung noch durch eine Kaltfront, die mittags den Ärmelkanal erreicht hat. Es ist umstritten, ob uns diese Kaltfront noch am Donnerstag erreicht und was sie bewirkt. Meine optimistische Variante: Wolkig bis heiter und trocken. 26 °.
Glaskugelbereich: Freitag bleiben wir nach der Version DWD auf der Vorderseite eines umfangreichen Tiefs über GB. Die Wetterlage hat sich also umgestellt. Die Luft kommt aus Südwesten zu uns. Freundliches und sommerlich-warmes Wetter. Das Wochenende sieht etwas unbeständiger aus, vor allem der Samstag. Es bleibt aber sommerlich warm.
Leicht unbeständig und sommerlich warm - so soll auch die nächste Woche aussehen.
Seit 2010 gab es in Wimbledon beim Tennisturnier erstmals keine Regenunterbrechung. Das lag an dem wie festgemeißelt an Ort und Stelle verbleibenden Höhenrücken mit einem Bodenhoch, das heute bei Schottland lag. Wieder schien in GB vielfach die Sonne.
Bei uns war es eher herbstlich. Die Holländer nennen das Stapelwolken, wenn von der Nordsee immer neue Cumuluswolken in unterschiedlichen Höhen ins Land ziehen. So war das heute den ganzen Tag. Die Sonne hatte keine Chance. Da es windschwach und tagsüber trocken war, konnte man es bei einem Spaziergang in der Stadt oder einer Wanderung gut aushalten. Von Sommer aber keine Spur.
Tageshöchsttemperatur: 16,6 °
Tagestiefsttemperatur: 11,8 °
Tagesmitteltemperatur: 14,3 °
Sonnenscheindauer: 2 Minuten
Regen: 0,6 mm
Entwicklung:
Montag: Es bleibt bei der Wetterlage. Allerdings kippt der Höhenrücken langsam in Richtung Mitteleuropa. Im Laufe des Tages lockern die Wolken immer mehr auf. So sehen wir zumindest gelegentlich die Sonne wieder. An der nordwestlichen Strömung ändert sich wenig. So bleibt es genau so kühl wie am Sonntag. Regen gibt es nicht. Nachts 12 °, am Tag 18 °, falls die Sonne länger scheint, 19 °.
Dienstag zieht das Bodenhoch von England langsam zum Kontinent. Gleichzeitig will ein Tief über der Ostsee Einfluss auf unser Wetter nehmen. Auch wenn die Vorhersagen noch nicht eindeutig sind, setze ich darauf, dass nachmittags die Sonne das Wetter bestimmt. Ausgerechnet der Deutsche Wetterdienst ist skeptisch. Mit 11 ° frühmorgens und 20 ° am Nachmittag wird es etwas wärmer.
Mittwoch: Das Hoch liegt mittags über Norddeutschland. Die eingeflossene feuchte Luft kommt zur Ruhe und das Hoch beginnt mit seiner Arbeit, die Wolken durch absinkende Luftmassen aufzulösen. Hoffentlich gelingt das zügig. Jedenfalls geht es mit dem Wetter wieder bergauf. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Nachts 12 °, nachmittags 23 °.
Donnerstag ist das Hoch schon nach Südpolen weiter gezogen. Wir liegen strömungsgünstig auf seiner Westseite. Verstärkt wird die warme südöstliche Strömung noch durch eine Kaltfront, die mittags den Ärmelkanal erreicht hat. Es ist umstritten, ob uns diese Kaltfront noch am Donnerstag erreicht und was sie bewirkt. Meine optimistische Variante: Wolkig bis heiter und trocken. 26 °.
Glaskugelbereich: Freitag bleiben wir nach der Version DWD auf der Vorderseite eines umfangreichen Tiefs über GB. Die Wetterlage hat sich also umgestellt. Die Luft kommt aus Südwesten zu uns. Freundliches und sommerlich-warmes Wetter. Das Wochenende sieht etwas unbeständiger aus, vor allem der Samstag. Es bleibt aber sommerlich warm.
Leicht unbeständig und sommerlich warm - so soll auch die nächste Woche aussehen.
Samstag, 13. Juli 2019
13. Juli 2019
Rückblick:
Der Sommer fährt zur Zeit auf Sparflamme. Da macht es Spaß, auf einen Sommermonat par excellence zurückzublicken, den Vormonat Juni. Er schlug alle Rekorde seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen und natürlich auch meine Rekorde seit 1972.
Er war unglaublich warm. 19 Tage über 25 ° sind gigantisch, wenn man sie mit den Referenzwerten vergleicht. Selbst die schon sehr hohen Durchschnittswerte seit 2000 verblassen.
Auch die Sonne schien so lange wie noch nie in einem Juni seit Messbeginn in Deutschland 1951. Mein Mittelwert seit 2000 wurde geradezu pulverisiert. Bisheriger Rekord: 257 Stunden im Jahr 2010.
Menden heute:
Weiterhin fließt an der Ostseite des Englandhochs kühle und relativ feuchte Nordseeluft ins Sauerland. Heute schaffte es die Sonne kaum, sich mal gegen den Wolkennachschub aus Nordnordwest durchzusetzen. Regen fiel heute Nacht. Bis auf ein paar unmessbare Tropfen blieb es tagsüber trocken. So konnten alle Freiluftveranstaltungen durchgeführt werden.
Tageshöchsttemperatur: 20,7 °
Tagestiefsttemperatur: 14,6 °
Tagesmitteltemperatur: 16,7 °
Sonnenscheindauer: 1:43 Stunden
Regen: 4,6 mm
Was haben die drei Regentage gebracht? Donnerstag 8,5 mm, Freitag 5,4 mm und Samstag 4,6 mm. Zusammen sind das 18,5 mm. Das hat gereicht, um Rasen, Stauden und Sommerblumen völlig anders aussehen zu lassen. Im Wald haben sich die Blätter der neuen Schösslinge wieder aufgerichtet. Der Hexenteich ist wieder gefüllt bis zu seinem Abfluss.
Menden liegt mit seiner Regenmenge im Mittelfeld des Landes NRW. Viele Stationen melden mehr als 30 mm, andere weniger als 5 mm.
Für die Felder sind 18,5 mm = 18,5 Liter bzw. zwei Wassereimer je Quadratmeter schon sehr hilfreich, den Waldbäumen ist damit noch lange nicht geholfen. Der Regen hat die Böden nur bis in etwa 25 cm Tiefe angefeuchtet. Darunter hat sich wenig verändert.
Jedenfalls brauchen wir die Gärten in den nächsten zehn Tagen nicht zu wässern.
Entwicklung:
Sonntag: An der Großwetterlage mit einem Höhenrücken (Hoch in 5 km Höhe) und einem Bodenhoch über den Britischen Inseln und tiefem Druck über Ost- und Südosteuropa ändert sich fast nichts. Der Luftdruck bei uns steigt etwas an und die einfließende Luft wird etwas trockener, dafür allerdings noch kühler. Es ist oft stark bewölkt mit nur gelegentlichen, zum Nachmittag zunehmenden Auflockerungen. Alles andere als schönes Sonntagswetter. Nachts 13 °, am Tag 18 °.
Montag verlagern sich Höhen- und Bodenhoch etwas nach Osten in unsere Richtung. Dennoch bleibt uns bei nordwestlichem Wind die Nordseeluft treu. Wieder ist es wechselnd, meist stärker bewölkt. Zum Nachmittag gibt es größere Wolkenlücken und es wird freundlicher. Viel wärmer wird es nicht. Nachts nur noch 10 °, nachmittags 19 °.
Dienstag verschwindet das Hoch über England und auch der Höhenrücken flacht so weit ab, dass die Strömung stärker auf West dreht. Damit wird aber wieder feuchtere Luft zu uns geführt. Am Wetter ändert sich wenig. Es ist kühl und stärker bewölkt. Wieder scheint der Nachmittag bevorzugt. Da kann häufiger die Sonne scheinen. Nachts 11 °, am Tag 19 °. Das ist deutlich zu kalt für Mitte Juli.
Mittwoch ändert sich das Wetter. Es gibt in unserer Umgebung kein richtiges Hoch und kein Tief. Also kaum Luftdruckgegensätze. Es ist schwach windig und wechselnd wolkig mit längeren Aufheiterungen. Nach 11 ° am Morgen spürt man schnell, dass die kühle Nordseeluft nicht mehr da ist. Es wird deutlich wärmer. 24 °.
Glaskugelbereich: Donnerstag vor einer schwachen Front warm mit geringer Schauerneigung am Abend. 27 °, Freitag liegen wir vor einem Tief über England im warmen Luftdruckniemandsland. 26 °, nur geringe Regenwahrscheinlichkeit.
Die Erwärmung ist nachhaltig. Die zweite Monatshälfte wird wärmer als normal. Wieder Freibadwetter.
Der Sommer fährt zur Zeit auf Sparflamme. Da macht es Spaß, auf einen Sommermonat par excellence zurückzublicken, den Vormonat Juni. Er schlug alle Rekorde seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen und natürlich auch meine Rekorde seit 1972.
Er war unglaublich warm. 19 Tage über 25 ° sind gigantisch, wenn man sie mit den Referenzwerten vergleicht. Selbst die schon sehr hohen Durchschnittswerte seit 2000 verblassen.
Auch die Sonne schien so lange wie noch nie in einem Juni seit Messbeginn in Deutschland 1951. Mein Mittelwert seit 2000 wurde geradezu pulverisiert. Bisheriger Rekord: 257 Stunden im Jahr 2010.
Menden heute:
Weiterhin fließt an der Ostseite des Englandhochs kühle und relativ feuchte Nordseeluft ins Sauerland. Heute schaffte es die Sonne kaum, sich mal gegen den Wolkennachschub aus Nordnordwest durchzusetzen. Regen fiel heute Nacht. Bis auf ein paar unmessbare Tropfen blieb es tagsüber trocken. So konnten alle Freiluftveranstaltungen durchgeführt werden.
Tageshöchsttemperatur: 20,7 °
Tagestiefsttemperatur: 14,6 °
Tagesmitteltemperatur: 16,7 °
Sonnenscheindauer: 1:43 Stunden
Regen: 4,6 mm
Was haben die drei Regentage gebracht? Donnerstag 8,5 mm, Freitag 5,4 mm und Samstag 4,6 mm. Zusammen sind das 18,5 mm. Das hat gereicht, um Rasen, Stauden und Sommerblumen völlig anders aussehen zu lassen. Im Wald haben sich die Blätter der neuen Schösslinge wieder aufgerichtet. Der Hexenteich ist wieder gefüllt bis zu seinem Abfluss.
Menden liegt mit seiner Regenmenge im Mittelfeld des Landes NRW. Viele Stationen melden mehr als 30 mm, andere weniger als 5 mm.
Für die Felder sind 18,5 mm = 18,5 Liter bzw. zwei Wassereimer je Quadratmeter schon sehr hilfreich, den Waldbäumen ist damit noch lange nicht geholfen. Der Regen hat die Böden nur bis in etwa 25 cm Tiefe angefeuchtet. Darunter hat sich wenig verändert.
Jedenfalls brauchen wir die Gärten in den nächsten zehn Tagen nicht zu wässern.
Entwicklung:
Sonntag: An der Großwetterlage mit einem Höhenrücken (Hoch in 5 km Höhe) und einem Bodenhoch über den Britischen Inseln und tiefem Druck über Ost- und Südosteuropa ändert sich fast nichts. Der Luftdruck bei uns steigt etwas an und die einfließende Luft wird etwas trockener, dafür allerdings noch kühler. Es ist oft stark bewölkt mit nur gelegentlichen, zum Nachmittag zunehmenden Auflockerungen. Alles andere als schönes Sonntagswetter. Nachts 13 °, am Tag 18 °.
Montag verlagern sich Höhen- und Bodenhoch etwas nach Osten in unsere Richtung. Dennoch bleibt uns bei nordwestlichem Wind die Nordseeluft treu. Wieder ist es wechselnd, meist stärker bewölkt. Zum Nachmittag gibt es größere Wolkenlücken und es wird freundlicher. Viel wärmer wird es nicht. Nachts nur noch 10 °, nachmittags 19 °.
Dienstag verschwindet das Hoch über England und auch der Höhenrücken flacht so weit ab, dass die Strömung stärker auf West dreht. Damit wird aber wieder feuchtere Luft zu uns geführt. Am Wetter ändert sich wenig. Es ist kühl und stärker bewölkt. Wieder scheint der Nachmittag bevorzugt. Da kann häufiger die Sonne scheinen. Nachts 11 °, am Tag 19 °. Das ist deutlich zu kalt für Mitte Juli.
Mittwoch ändert sich das Wetter. Es gibt in unserer Umgebung kein richtiges Hoch und kein Tief. Also kaum Luftdruckgegensätze. Es ist schwach windig und wechselnd wolkig mit längeren Aufheiterungen. Nach 11 ° am Morgen spürt man schnell, dass die kühle Nordseeluft nicht mehr da ist. Es wird deutlich wärmer. 24 °.
Glaskugelbereich: Donnerstag vor einer schwachen Front warm mit geringer Schauerneigung am Abend. 27 °, Freitag liegen wir vor einem Tief über England im warmen Luftdruckniemandsland. 26 °, nur geringe Regenwahrscheinlichkeit.
Die Erwärmung ist nachhaltig. Die zweite Monatshälfte wird wärmer als normal. Wieder Freibadwetter.
12. Juli 2019
Menden heute:
Ein Hoch westlich Irlands war verantwortlich für das herrliche Wetter in Wimbledon. Bei uns sorgte tiefer Luftdruck für leicht schwüles Wetter und kräftige Schauer und Gewitter. Menden ist davon wie so oft ziemlich verschont geblieben. Bis auf einen richtigen Schauer um 18 Uhr und einige kurze "Schäuerchen" ist nichts heruntergekommen. Jetzt um 23 Uhr gibt es nochmal Nachschub durch eine Schauerlinie, die den ganzen Abend schon den Haarstrang mit heftigen Schauern heimsucht.
Ganz anders sah das in weiten Teilen NRWs aus. In Bad Berleburg regnete es bis 20 Uhr 57 mm, in Warburg 40 mm. Das sind gewaltige Unwetter, die zu Überschwemmungen führen.
Tageshöchsttemperatur: 23,8 ° (Köln 27,2 °)
Tagestiefsttemperatur: 14,0 °
Tagesmitteltemperatur: 17,8 °
Sonnenscheindauer: 7:23 Stunden (höchster Wert in NRW)
Regen: 5,4 mm
Entwicklung:
Samstag verlagert sich das ganze Wettersystem etwas nach Osten. Die Hauptniederschlagstätigkeit verschiebt sich in den Südosten Deutschlands. Zu uns fließt aus Nordwesten kühlere, aber etwas trockenere Luft. Wir müssen zwar weiterhin mit einzelnen Schauern rechnen. Vor allem nachmittags lockern die Wolken aber auch auf. Nachts 13 °, am Tag 20 °.
Sonntag verstärkt sich zwar der Hochkeil von England her. Allerdings wird auf seiner Ostseite kühle Nordseeluft ins Sauerland gesteuert. Bei schwachem Nordwind wird es nach 12 ° am frühen Morgen nicht wärmer als 20 °. Die Wolken behalten trotz einiger Wolkenlücken die Oberhand.
Montag wird es noch etwas kälter. Wegen eines Tiefs über Südschweden zieht sich der Hochkeil etwas nach Südwesten zurück. Wir bekommen einige Wolkenfelder des Tiefs ab, die sich im Luv des Sauerlandes stauen, vor allem aber die von Nordnordwest einströmende kühle Nordseeluft. Es ist wolkig mit Auflockerungen und trocken. Nachts 10 °, am Tag 18 °.
Dienstag schwächelt der Hochkeil noch mehr. Schöneres Wetter beschränkt sich auf Süddeutschland. Bei uns bleibt es bei der Nordwestlage. Meist ist es stärker bewölkt. Auflockerungen oder auch kurze Aufheiterungen sind am ehesten nachmittags möglich. Die Luft ist etwas wärmer. Nachts 11 °, am Tag 21 °.
Glaskugelbereich: Ziemliches Chaos bei den Vorhersagemodellen. Es soll jedenfalls wärmer werden.
Ein Hoch westlich Irlands war verantwortlich für das herrliche Wetter in Wimbledon. Bei uns sorgte tiefer Luftdruck für leicht schwüles Wetter und kräftige Schauer und Gewitter. Menden ist davon wie so oft ziemlich verschont geblieben. Bis auf einen richtigen Schauer um 18 Uhr und einige kurze "Schäuerchen" ist nichts heruntergekommen. Jetzt um 23 Uhr gibt es nochmal Nachschub durch eine Schauerlinie, die den ganzen Abend schon den Haarstrang mit heftigen Schauern heimsucht.
Ganz anders sah das in weiten Teilen NRWs aus. In Bad Berleburg regnete es bis 20 Uhr 57 mm, in Warburg 40 mm. Das sind gewaltige Unwetter, die zu Überschwemmungen führen.
Tageshöchsttemperatur: 23,8 ° (Köln 27,2 °)
Tagestiefsttemperatur: 14,0 °
Tagesmitteltemperatur: 17,8 °
Sonnenscheindauer: 7:23 Stunden (höchster Wert in NRW)
Regen: 5,4 mm
Entwicklung:
Samstag verlagert sich das ganze Wettersystem etwas nach Osten. Die Hauptniederschlagstätigkeit verschiebt sich in den Südosten Deutschlands. Zu uns fließt aus Nordwesten kühlere, aber etwas trockenere Luft. Wir müssen zwar weiterhin mit einzelnen Schauern rechnen. Vor allem nachmittags lockern die Wolken aber auch auf. Nachts 13 °, am Tag 20 °.
Sonntag verstärkt sich zwar der Hochkeil von England her. Allerdings wird auf seiner Ostseite kühle Nordseeluft ins Sauerland gesteuert. Bei schwachem Nordwind wird es nach 12 ° am frühen Morgen nicht wärmer als 20 °. Die Wolken behalten trotz einiger Wolkenlücken die Oberhand.
Montag wird es noch etwas kälter. Wegen eines Tiefs über Südschweden zieht sich der Hochkeil etwas nach Südwesten zurück. Wir bekommen einige Wolkenfelder des Tiefs ab, die sich im Luv des Sauerlandes stauen, vor allem aber die von Nordnordwest einströmende kühle Nordseeluft. Es ist wolkig mit Auflockerungen und trocken. Nachts 10 °, am Tag 18 °.
Dienstag schwächelt der Hochkeil noch mehr. Schöneres Wetter beschränkt sich auf Süddeutschland. Bei uns bleibt es bei der Nordwestlage. Meist ist es stärker bewölkt. Auflockerungen oder auch kurze Aufheiterungen sind am ehesten nachmittags möglich. Die Luft ist etwas wärmer. Nachts 11 °, am Tag 21 °.
Glaskugelbereich: Ziemliches Chaos bei den Vorhersagemodellen. Es soll jedenfalls wärmer werden.
Freitag, 12. Juli 2019
11. Juli 2019
Rückblick:
Die ersten zehn Julitage waren eher kühl, sehr sonnig und viel zu trocken.
bisherige Monatsmitteltemperatur: 17,0 ° (langjährig 16,5 °, seit 2000: 18,4 °)
bisherige Sonnenscheindauer: 86:59 Stunden (langjähriges Monatsmittel 195 Stunden, bisher 44,6 %)
bisherige Niederschlagsmenge: 1,5 mm (langjähriges Monatsmittel 92 mm, bisher 1,6 %)
Menden heute:
Endlich gab es heute den ersehnten Regen. Heute Vormittag zum Eingewöhnen sehr gemächlich, heute Abend zwischen sechs und sieben dann ziemlich heftig mit einer kurzzeitigen Regenrate von 47 mm/h um 18:19 Uhr. Wenn es also so heftig eine Stunde geregnet hätte, wären 47 mm vom Himmel gekommen. Dazu Blitz und Donner sowie ein Temperaturrückgang um fast 8 °.
Verantwortlich war der Durchzug einer Mischfront des Schottlandtiefs.
Tageshöchsttemperatur: 23,0 °
Tagestiefsttemperatur: 13,8 °
Tagesmitteltemperatur: 16,4 °
Sonnenscheindauer: 2:07 Stunden
Regen: 8,5 mm
Entwicklung:
Freitag zieht das Tief weiter nach Osten. Wir gelangen langsam auf seiner Westseite in kühlere Luft. Sie schiebt sich unter die bei uns lagernde milde Luftmasse und hebt sie an. Das hat konvektive Folgen. Es bilden sich hochreichende Wolken mit einem großen Schauerrisiko. Vor allem nachmittags sind auch Gewitter möglich. Es kann wieder heftig regnen. Allerdings scheint auch phasenweise die Sonne in die feuchte Luft mit der bekannten Folge: Aufstieg warmer Luftpakete, die letztendlich Schauer produzieren. Mit 12 ° am frühen Morgen und 21 ° am Nachmittag bleibt es einigermaßen warm.
Samstag verschiebt sich das ganze Luftdrucksystem etwas nach Osten. Wir gelangen langsam unter höheren Luftdruck. Der Wind dreht zwischen Tief im Osten und Hoch im Westen wieder auf Nordwest bis Nord. Die Luft wird trockener. Dennoch sind noch einzelne auch kräftigere Schauer möglich. Nachts 14 °, nachmittags 20 °.
Sonntag: Der Hochdruckkeil kommt weiter nach Osten voran. Auf seiner Ostseite fließt zunächst noch wolkenreiche Nordseeluft zu uns. Im Laufe des Tages lockern die Wolken aber immer mehr auf. Zeitweise scheint nachmittags die Sonne. In der Nordluft bleibt es aber ziemlich kühl. Nachts 12 °, nachmittags 20 °. Nach drei Tagen Regen wieder trocken.
Montag: Ein Tief über Südskandinavien stört den Wetterbesserungsprozess. Es führt von Nordwesten wieder wolkenreichere Luft nach NRW. Es ist wolkig mit Auflockerungen und trocken. Nachts 10 °, nachmittags 19 °.
Glaskugelbereich: Dienstag und Mittwoch wird es freundlicher und langsam wärmer. Kein Regen.
Die ersten zehn Julitage waren eher kühl, sehr sonnig und viel zu trocken.
bisherige Monatsmitteltemperatur: 17,0 ° (langjährig 16,5 °, seit 2000: 18,4 °)
bisherige Sonnenscheindauer: 86:59 Stunden (langjähriges Monatsmittel 195 Stunden, bisher 44,6 %)
bisherige Niederschlagsmenge: 1,5 mm (langjähriges Monatsmittel 92 mm, bisher 1,6 %)
Menden heute:
Endlich gab es heute den ersehnten Regen. Heute Vormittag zum Eingewöhnen sehr gemächlich, heute Abend zwischen sechs und sieben dann ziemlich heftig mit einer kurzzeitigen Regenrate von 47 mm/h um 18:19 Uhr. Wenn es also so heftig eine Stunde geregnet hätte, wären 47 mm vom Himmel gekommen. Dazu Blitz und Donner sowie ein Temperaturrückgang um fast 8 °.
Verantwortlich war der Durchzug einer Mischfront des Schottlandtiefs.
Tageshöchsttemperatur: 23,0 °
Tagestiefsttemperatur: 13,8 °
Tagesmitteltemperatur: 16,4 °
Sonnenscheindauer: 2:07 Stunden
Regen: 8,5 mm
Entwicklung:
Freitag zieht das Tief weiter nach Osten. Wir gelangen langsam auf seiner Westseite in kühlere Luft. Sie schiebt sich unter die bei uns lagernde milde Luftmasse und hebt sie an. Das hat konvektive Folgen. Es bilden sich hochreichende Wolken mit einem großen Schauerrisiko. Vor allem nachmittags sind auch Gewitter möglich. Es kann wieder heftig regnen. Allerdings scheint auch phasenweise die Sonne in die feuchte Luft mit der bekannten Folge: Aufstieg warmer Luftpakete, die letztendlich Schauer produzieren. Mit 12 ° am frühen Morgen und 21 ° am Nachmittag bleibt es einigermaßen warm.
Samstag verschiebt sich das ganze Luftdrucksystem etwas nach Osten. Wir gelangen langsam unter höheren Luftdruck. Der Wind dreht zwischen Tief im Osten und Hoch im Westen wieder auf Nordwest bis Nord. Die Luft wird trockener. Dennoch sind noch einzelne auch kräftigere Schauer möglich. Nachts 14 °, nachmittags 20 °.
Sonntag: Der Hochdruckkeil kommt weiter nach Osten voran. Auf seiner Ostseite fließt zunächst noch wolkenreiche Nordseeluft zu uns. Im Laufe des Tages lockern die Wolken aber immer mehr auf. Zeitweise scheint nachmittags die Sonne. In der Nordluft bleibt es aber ziemlich kühl. Nachts 12 °, nachmittags 20 °. Nach drei Tagen Regen wieder trocken.
Montag: Ein Tief über Südskandinavien stört den Wetterbesserungsprozess. Es führt von Nordwesten wieder wolkenreichere Luft nach NRW. Es ist wolkig mit Auflockerungen und trocken. Nachts 10 °, nachmittags 19 °.
Glaskugelbereich: Dienstag und Mittwoch wird es freundlicher und langsam wärmer. Kein Regen.
Donnerstag, 11. Juli 2019
10. Juni 2019
Dürre:
Vor dem zu erwartenden Regen noch die aktuellen Dürrekarten des Helmholtz-Zentrums:
Die Karten stammen vom 8. Juli. In ganz Deutschland ist es zumindest ungewöhnlich trocken. Bei uns herrscht eine schwere Dürre, etwas südlich von uns sogar eine extreme Dürre.
Schauen wir in die Bodenschicht bis 1,8 m Tiefe, sehen wir in ganz NRW eine außergewöhnliche bis extreme Dürre.
Hier sieht man ganz deutlich, dass der Regen im Winter zwar die Talsperren wieder gefüllt hat, den Wassermangel des letzten Jahres in tieferen Bodenschichten aber überhaupt nicht ausgleichen konnte.
Das Ergebnis bemerkt man bereits jetzt an vielen Bäumen, deren Grün verblasst. Sie finden in Wurzeltiefe kaum noch Wasser vor.
Menden heute:
Schwacher Hochdruck lieferte uns nach sehr kühler Nacht einen bis gegen 18 Uhr sonnigen Tag. Dann zog von Westen die Altostratusbewölkung der heranziehenden Warmfront auf. Später begann es leicht zu nieseln. Die Regenmenge bis Mitternacht ist jedoch zu vernachlässigen. Dieser Mittwoch war der schönste Tag der Woche.
Tageshöchsttemperatur: 23,9 °
Tagestiefsttemperatur: 7,9 ° (bisher tiefste Temperatur des Monats)
Tagesmitteltemperatur: 16,1 °
Sonnenscheindauer: 10:32 Stunden
Regen: 0,1 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Bei geringen Luftdruckgegensätzen überquert uns mittags die Warmfront eines Schottlandtiefs. Sie bringt feuchte Meeresluft zu uns. Es ist stark bewölkt bis bedeckt mit nur wenigen, nachmittags auch mehreren Auflockerungen. Immer wieder regnet es meist leicht, bei Durchzug der Warmfront auch kräftiger. Zum Abend hin lässt der Regen nach. Wie eigentlich immer divergieren die Prognosen der Regenmengen bei den Vorhersagekarten stark. Und wie immer enthalte ich mich einer genaueren Aussage. Kalt wird es nicht. Frühmorgens 13 °, nachmittags 22 °.
Freitag ist das Tief zur Nordsee gezogen. Nachmittags überquert uns seine sehr wetterwirksame Mischfront. Vor der Front regnet es aus der feuchten Luftmasse nur gelegentlich. Hin und wieder kommt sogar die Sonne durch. Nachmittags schüttet es zeitweise schauerartig und ergiebig. Auch kurze Gewitter sind möglich. Weiterhin bleibt es mit 13 ° frühmorgens und 22 ° am Nachmittag relativ warm.
Samstag dreht hinter dem abziehenden Tief die Strömung wieder auf Nordwest. Die zum Teil wieder kräftigen Regenschauer bleiben uns bei ansonsten wechselnder Bewölkung mit Auflockerungen erhalten. Kein gutes Wetter für die sicherlich vielen geplanten Outdoor-Aktivitäten. Nachts 13 °, nachmittags 21 °.
Sonntag breitet sich vom Hoch über Großbritannien ein Keil nach Mitteleuropa aus. Er beendet das Regenwetter. Es bleibt bei wolkigem bis vor allem nachmittags auch heiterem Himmel trocken. Nachts 12 °, am Tag bei nordwestlichem Wind 21 °.
Glaskugelbereich: Montag bis Mittwoch unter dem Hochkeil bei nordwestlichem Wind freundlich, aber nur mäßig warm.
Die zweite Monatshälfte soll deutlich wärmer ausfallen als die erste. Das wäre schön in den Schulferien.
Vor dem zu erwartenden Regen noch die aktuellen Dürrekarten des Helmholtz-Zentrums:
Die Karten stammen vom 8. Juli. In ganz Deutschland ist es zumindest ungewöhnlich trocken. Bei uns herrscht eine schwere Dürre, etwas südlich von uns sogar eine extreme Dürre.
Schauen wir in die Bodenschicht bis 1,8 m Tiefe, sehen wir in ganz NRW eine außergewöhnliche bis extreme Dürre.
Hier sieht man ganz deutlich, dass der Regen im Winter zwar die Talsperren wieder gefüllt hat, den Wassermangel des letzten Jahres in tieferen Bodenschichten aber überhaupt nicht ausgleichen konnte.
Das Ergebnis bemerkt man bereits jetzt an vielen Bäumen, deren Grün verblasst. Sie finden in Wurzeltiefe kaum noch Wasser vor.
Menden heute:
Schwacher Hochdruck lieferte uns nach sehr kühler Nacht einen bis gegen 18 Uhr sonnigen Tag. Dann zog von Westen die Altostratusbewölkung der heranziehenden Warmfront auf. Später begann es leicht zu nieseln. Die Regenmenge bis Mitternacht ist jedoch zu vernachlässigen. Dieser Mittwoch war der schönste Tag der Woche.
Tageshöchsttemperatur: 23,9 °
Tagestiefsttemperatur: 7,9 ° (bisher tiefste Temperatur des Monats)
Tagesmitteltemperatur: 16,1 °
Sonnenscheindauer: 10:32 Stunden
Regen: 0,1 mm
Entwicklung:
Donnerstag: Bei geringen Luftdruckgegensätzen überquert uns mittags die Warmfront eines Schottlandtiefs. Sie bringt feuchte Meeresluft zu uns. Es ist stark bewölkt bis bedeckt mit nur wenigen, nachmittags auch mehreren Auflockerungen. Immer wieder regnet es meist leicht, bei Durchzug der Warmfront auch kräftiger. Zum Abend hin lässt der Regen nach. Wie eigentlich immer divergieren die Prognosen der Regenmengen bei den Vorhersagekarten stark. Und wie immer enthalte ich mich einer genaueren Aussage. Kalt wird es nicht. Frühmorgens 13 °, nachmittags 22 °.
Freitag ist das Tief zur Nordsee gezogen. Nachmittags überquert uns seine sehr wetterwirksame Mischfront. Vor der Front regnet es aus der feuchten Luftmasse nur gelegentlich. Hin und wieder kommt sogar die Sonne durch. Nachmittags schüttet es zeitweise schauerartig und ergiebig. Auch kurze Gewitter sind möglich. Weiterhin bleibt es mit 13 ° frühmorgens und 22 ° am Nachmittag relativ warm.
Samstag dreht hinter dem abziehenden Tief die Strömung wieder auf Nordwest. Die zum Teil wieder kräftigen Regenschauer bleiben uns bei ansonsten wechselnder Bewölkung mit Auflockerungen erhalten. Kein gutes Wetter für die sicherlich vielen geplanten Outdoor-Aktivitäten. Nachts 13 °, nachmittags 21 °.
Sonntag breitet sich vom Hoch über Großbritannien ein Keil nach Mitteleuropa aus. Er beendet das Regenwetter. Es bleibt bei wolkigem bis vor allem nachmittags auch heiterem Himmel trocken. Nachts 12 °, am Tag bei nordwestlichem Wind 21 °.
Glaskugelbereich: Montag bis Mittwoch unter dem Hochkeil bei nordwestlichem Wind freundlich, aber nur mäßig warm.
Die zweite Monatshälfte soll deutlich wärmer ausfallen als die erste. Das wäre schön in den Schulferien.
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