Freitag, 15. Dezember 2017

14. Dezember 2017

Menden heute:

Das umfangreiche Tief mit Kernen über der Nordsee und Südskandinavien versorgte uns auch heute mit feuchter und dadurch wolkenreicher Luft. Dabei war es ausgesprochen windig. Nachmittags ließ der Wind nach. Regen fiel in der zweiten Nachthälfte und heute Früh, dann erst wieder am späten Abend. Der Tag war bis auf ein paar Spritzer trocken.

Tageshöchsttemperatur: 5,3 ° (0:10 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: 1,5 °
Tagesmitteltemperatur: 3,4 °
Sonnenscheindauer: 6 Minuten
Regen: 4,5 mm
Stärkste Windböe: 53 km/h (7 Bft) um 8:10 Uhr


Entwicklung:

Der umfangreiche Höhentrog, der vom Polarmeer bis nach Sizilien reicht, verlagert sich langsam nach Osten. Seine Achse liegt am Sonntag auf der Länge Polens. In ganz Europa herrscht schlechtes Wetter. Vor allem Italien hat es getroffen. Teile der Landesmitte sind überschwemmt.

Freitag: Wir befinden uns auf der Westseite des Tiefdruckkomplexes mit dem Schwerpunkt über Skandinavien im Zustrom recht kalter Meeresluft. Es gibt keine Fronten, so dass es keine organisierten Niederschläge gibt. Allerdings sind kurze Schneeregenschauer immer möglich, genau wie kurze sonnige Abschnitte. Nachts 1-2 °, tagsüber bis 4 °.

Samstag rückt das gesamte System nach Osten und wir gelangen in noch kältere Polarluft. Die Niederschlagsneigung nimmt etwas zu. Schauer fallen als Schneeregen und Schnee. Größere Mengen sind nicht zu erwarten Wieder gibt es kurze Wolkenlücken. Nachts 0-1 °, am Tag bis 3 °.

Sonntag steigt der Luftdruck und der Azorenhochkeil stößt nach Deutschland vor. Von Westen macht sich aber bereits eine Warmfront auf den Weg zu uns. In ihrem Vorfeld nehmen die hohen Wolken zu. So ist nicht mit viel Sonne zu rechnen. Nachts 1 °, die höchsten Temperaturen liegen abends bei 3 °.

Montag überquert uns im Laufe des Vormittags die okkludierte Kaltfront des Skandinavientiefs mit Regen, der auch mal kräftiger sein kann. Erst abends kann es etwas auflockern. Nachts 2 °, am Tag 6 °.

Glaskugelbereich: Dienstag und Mittwoch Hochdruckwetter mit etwas Sonne. Trocken. Mit nachts 4 und tags 7 ° recht mild.

Weihnachtswetter: Erstmals spielen auch die Europäer beim Wetterlotto für Weihnachten mit.
Sowohl das amerikanische als auch das europäische Modell haben über Skandinavien tiefen und über Südwesteuropa hohen Luftdruck. Also eine typische Weihnachtswetterlage. Die Amerikaner sehen ab Sonntagnachmittag leichten Regen, bei den Europäern ist es eher trocken. An Hl. Abend und am 1. Weihnachtstag bleibt es frostfrei. Bei den Amerikanern wird es 3-6 ° mild, bei den Europäern ist es etwas kälter.

Donnerstag, 14. Dezember 2017

13. Dezember 2017

Menden heute:

St. Ana-Winde in Kalifornien wehen in selten gekannter zeitlicher Ausdehnung. Die Folge sind katastrophale Waldbrände. Das betroffene Gebiet ist so groß wie das Ruhrgebiet. Hunderte von Häusern sind verbrannt.
Höhentröge über Mitteleuropa in ununterbrochener Reihenfolge seit Wochen. Trübes, oft regnerisches Wetter seit Oktober. Gerade überquert uns die zweite Front des Tages mit heftigem Regen und starkem Wind. An dieser Wetterlage wird sich auch bis Sonntag nicht viel ändern.  
Ist die hohe Erhaltensneigung der Großwetterlagen, die mir schon seit Jahren auffällt, eine Folge des Klimawandels? Ist weniger Dynamik in der Atmosphäre? Liegt das bei uns an den geringeren Temperaturunterschieden zwischen Nordatlantik und Polarmeer?

Heute Vormittag kam wie erwartet für einige Minuten die Sonne heraus. Mit dieser Herrlichkeit war es aber bald vorbei. Um kurz vor Mittag zog die erste etwas schwächere Front durch. Die brachte bereits länger andauernden Regen. Zwischen Regenende um kurz vor 18:00 Uhr und der neuen Front, deren Regen um 20:00 Uhr begann, trocknete es kaum ab. Die Front zog mit kräftig auffrischendem Wind um 22:30 Uhr durch. Danach wurde es interessanterweise wärmer. Um Mitternacht ist der Regen durch und in der Nacht kann es sogar auflockern.

Tageshöchsttemperatur: 4,7 ° (22:55 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: 0,6 °
Tagesmitteltemperatur:
Sonnenscheindauer: 24 Minuten
Regen: 8,0 mm
Stärkste Windböe: 41 km/h (6 Bft) um 22:51 Uhr
Der Wind hier am Kapellenberg war wieder einmal besonders schwach im Vergleich zu Hemer (64 km/h) und Werl (63 km/h). Das ist jeweils Windstärke 8.


Entwicklung:

Donnerstag liegen wir im Höhen- und Bodentrog. Da keine Front durchzieht, ist der Wettercharakter "wechselhaft". Wir müssen mit einzelnen schwachen Schauern rechnen. Sie fallen als Schneeregen oder Regen. Wie immer bei diesen uneindeutigen Wetterlagen sind die Modelle sehr unterschiedlich bei den vorhergesagten Regenmengen. Warten wir es ab. Es geht bei Auflockerungen nachts bis 1 ° zurück. Wenn dann ein kurzer Schauer fällt, kann er als Schnee fallen und es kann glatt werden. Am Tag geht es auf 4 ° herauf. Der Wind bleibt lebhaft.

Freitag dehnt sich der Tiefdruckkomplex bis nach Nordafrika aus. Wir sind mittendrin, aber ohne Fronten. Deshalb wird es ein ruhiger, nicht mehr so windiger Tag mit nur geringer Schauerneigung. Nachts 2 °, am Tag 4 °.

Samstag verlagert sich das ganze System etwas nach Osten. Von Westen rückt ein Hochkeil nach. An dessen Ostseite fließt Nordmeer-/Nordseemischluft zu uns. Es ist bedeckt mit einzelnen Auflockerungen und einzelnen Schauern. Sie können als nasser Schnee oder Schneeregen fallen. Nachts 0 °, am Tag 2-3 °.

Sonntag verstärkt sich der Hochkeil. Viel Sonne werden wir in der eingeflossenen feuchten Luft nicht sehen. Es wird aber weitgehend trocken bleiben. Einzelne Schnee- oder Schneeregenschauer sind drin. Nachts 1 °, am Tag 3-4 °.


Glaskugelbereich: Ab Dienstag schiebt sich in der Höhe und am Boden ein Hochkeil nach Deutschland. Mindestens zwei Tage wird es trocken und kühl mit sonnigen Abschnitten.

Weihnachtsvorhersage des amerikanischen Wetterdienstes: Zwischen einem Hoch über Südwesteuropa und tiefem Druck über Skandinavien fließt Nordseeluft mit an eine Front gebundenen kräftigem Regen zu uns. (Die tägliche Konterkarierung der Vorhersage von gestern ist eher lustig. Ich wundere mich immer wieder, warum diese Wetterdeutungen überhaupt veröffentlicht werden. Nun ja, ich mache das ja auch. Ab morgen wagt sich auch der Europäische Wetterdienst an eine Vorhersage für Heilig Abend)









Mittwoch, 13. Dezember 2017

12. Dezember 2017

Rückblick:

Das Jahr geht zu Ende. Wie war es? Zu warm wie die letzten Jahre? Trocken oder nass? Sonnig oder trüb?
Beginnen wir mit dem Sonnenschein. Er wird für mich gemessen an der Wetterstation der MeteoGroup (übernommen von Kachelmann) am Woeste-Gymnasium in Hemer. Es ist das von Menden aus nächste geeichte Sonnenscheinmessgerät. Die Station besteht seit 2002.
Schauen wir uns die letzten 12 Monate an:


2017 war ein ausgesprochen sonniges Jahr. Die genaue Sonnenscheindauer hängt natürlich noch vom Dezember ab. Und der wird bei weitem nicht so sonnig wie der Dezember 2016, der es auf fast 90 Sonnenstunden brachte. Dieser Dezember hat bisher nicht mal zwei Stunden Sonne geschafft.
Der letzte Winter war ausgesprochen sonnig. Auch Mai, Juni und August hatten einen zum Teil deutlichen Sonnenüberschuss. Seit September ist ein bisschen der Wurm drin. Der Oktober war alles andere als golden. Und seit November beherrschen uns die trüben Tage.
Insgesamt bleibt es aber dabei: 2017 wird den Durchschnitt seit 2002 deutlich überschreiten.


Menden heute:

Schwacher Zwischenhocheinfluss am Boden dämpfte die Wirkung der Höhenkaltluft des Höhentrogs, der von Nordwesten zu uns hereingezogen ist. So gab es tagsüber nur wenig Regen. Er beschränkte sich auf die Nacht. Das gestrige Tief zog nach Osten. Um kurz vor zwei Uhr kamen wir auf seine Rückseite und die Temperatur ging rasch von 5,4 Grad auf knapp über 0 Grad zurück. Niederschlag fiel als Schneeregen oder nasser Schnee. Verkehrsbehinderungen gab es nicht. Zwar gab es einige wenigen Wolkenlücken. Die Sonne war da aber gerade woanders. Deshalb wieder keine Sonnenminute. Der Wind ließ nachmittags immer mehr nach.

Tageshöchsttemperatur: 5,4 ° (0:10 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: 0,6 ° (4:20 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 2,0 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 2,8 mm
Stärkste Böe: 37 km/h (5 Bft)


Entwicklung:

Mittwoch: Das Zwischenhoch zieht nach Osten ab. Schon vor Mittag greift eine erste Mischfront des riesigen nordatlantisch-skandinavischen Tiefdruckkomplexes auf uns über und mit ihm ein Regenband, das uns um 12 Uhr erreicht. Vorher könnte tatsächlich mal die Sonne scheinen. Ob es vor dem endgültigen Übergang in Regen noch Schneeregen gibt, ist unsicher. Abends nach 21 Uhr kommt dann eine weitere kräftigere Mischfront mit einem weiteren Regengebiet zu uns. Es regnet kräftig. Dabei steigt die Temperatur auf 5 Grad an. Hinter der Front geht es wieder auf 2-3 ° runter. Der ohnehin schon ruppige Wind wird noch stärker.

Donnerstag befinden wir uns in der eingeflossenen feuchten Meeresluft. Es ist wechselnd wolkig mit etwas Sonne und leichter Schauerneigung. Abends zieht ein Bodentrog mit Schauern durch. Nachts 2-3 °, am Tag 4 °.

Freitag ändert sich nicht viel. Das Tief schwächt sich ab und damit auch die Schauertätigkeit. Es ist wechselnd, meist stark bewölkt. Der Wind nimmt endlich mal ab. Ein paar Wolkenlücken gibt es und wohl auch einzelne kurze Schauer. Nachts 2 °, am Tag 4 °.

Samstag rückt ein Hochkeil nach Westeuropa vor und führt bei uns (mit dem Uhrzeigersinn um den Hochkeil herum) Nordseeluft heran. Es ist stark bewölkt mit einigen Lücken und Schneeregen- oder Regenschauern. Nachts 1 °, am Tag 4 °.


Glaskugelbereich: Am Sonntag kommen wir langsam auf die kältere Rückseite des Höhentrogs, aber auch in den Genuss des Azorenhochkeils. Zusammen gibt das einzelne Schneeregen- oder Schneeschauer bei etwas zurückgehenden Temperaturen.


Weihnachtswetter des amerikanischen Modells: Am Heiligen Abend soll ein Hoch über den Alpen liegen und atlantische Tiefausläufer fernhalten. Abends soll es - 1 ° sein. Auch Weihnachten soll das Hoch noch halten. Am 2. Weihnachtstag dann Regen.











Montag, 11. Dezember 2017

11. Dezember 2017

Rückblick:

Die erste Monatsdekade des Dezember war etwas zu warm, etwas zu nass und ungewöhnlich trüb. Es gab nur zwei Tage mit etwas Sonne, acht Tage ohne Sonne.

Durchschnittstemperatur: 2,9 ° (langjährig: 2,1 °)
Sonnenscheindauer: 1:38 Stunden (normal 46 Stunden im Monat Dezember, bisher 3,5 % erreicht)
Niederschlag: 35 mm (langjährig im Monatsdurchschnitt 85 mm, bisher 41 % erreicht)

Menden heute:

Ein neues Tief ist von Frankreich zu uns gezogen. In seinem Vorfeld hat es heute Vormittag in der noch recht kalten Luft der Rückseite des Vorgängertiefs etwas geschneit. Meist war es Schneeregen.
Nur langsam wurde es mit dem neuen Tief wärmer. Jetzt gegen 23 Uhr liegt das Tief ganz knapp nördlich von uns. Dadurch ist es fast windstill. Die kältere Rückseitenluft kommt im Laufe der Nacht zu uns. Dann legt auch der Wind wieder zu.
Der Hönnepegel ist in den letzten Tagen von 55 cm auf 85 cm angestiegen. Die Ruhrtalsperren sind zu 84 % gefüllt. Offensichtlich versucht der Ruhrverband, durch Wasserabgabe aus den Talsperren eine Füllreserve aufrechtzuerhalten.

Tageshöchsttemperatur: 6,6 ° (20:45 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: 0,1 ° (7:20 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 2,6 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Niederschlag: 11 mm


Entwicklung:

Dienstag liegt der Höhentrog mit seiner senkrechten Achse direkt über uns. Auch wenn es keine Fronten eines Bodentiefs gibt, müssen wir wegen der kalten Luft im Höhentrog mit Schneeregen- und Schneeschauern rechnen. Morgens kann es glatt sein. Der Schnee bleibt am Tag  nicht liegen. Nachmittags klingen die Schauer ab. Vielleicht kann die Sonne mal durchscheinen. Nachts 2 °, am Tag 3 °.

Mittwoch erreicht uns gegen Mittag die Mischfront eines neuen Tiefs über dem Nordmeer. Es hält das unbeständige Wetter aufrecht. Die aufgelockerte Bewölkung des Vormittags wird rasch zugeschüttet mit dichten Wolken und mittags beginnt es zum Teil kräftig zu regnen. Nachts 0 °, am Tag 4 °. Starker Südwind.

Donnerstag hat sich das Nordmeertief etabliert. Es sorgt für eine westliche Strömung, mit der nachts und am Nachmittag Schauer ins Sauerland geführt werden. Dazwischen kann die Sonne herauskommen. Es bleibt bei den leichten Plusgraden. Nachts 3 °, am Tag 5 °.

Freitag kommen wir langsam wieder auf die kältere und trockenere Westseite des Tiefs, das mittags über dem Skagerrak liegt. Es bleibt bei meist starker Bewölkung bei einzelnen Schauern. Es kann auch mal auflockern. Die Temperatur geht etwas zurück. Es bleibt aber frostfrei.


Glaskugelbereich: Höhentrog und Azorenhochkeil sorgen für relativ kaltes, zum Sonntag hin nicht ganz unfreundliches Wetter. Samstag ist mit Schauern zu rechnen. Temperaturen nachts 1 °, tags 3-4 °.

Weihnachtswetter des amerikanischen Vorhersagemodells: Das Hoch über Mitteleuropa ist verschwunden. Statt dessen soll jetzt die typische Wetterlage Tief Nordatlantik, Hoch Süd- und Südwesteuropa herrschen. Für den Vormittag des 24.12. bedeutet das heftiger Regen, der nachmittags aufhört. Weihnachten aufgelockerte Bewölkung. An beiden Tagen kein Frost.


10. Dezmber 2017

Menden heute:

Welch ein Wetter. Es kam fast auf die Minute so, wie ich das gestern geschrieben habe. Solche Fronten aus Südsüdwest sind vorhersagetechnisch gut in den Griff zu bekommen. Wer dem Rat gefolgt ist, das Auto in der Garage zu lassen und einen Schneemann zu bauen, lag goldrichtig.
11 cm feuchter Schnee auf der Terrasse - optimal für den Bau von Schneemännern. 11 cm feuchter Schnee auf der Straße oder der Autobahn - hunderte Staukilometer.



Das untere Foto habe ich von einem Mendener, der von Norden nach Hause fuhr.
Es sind sehr winterliche Straßenverhältnisse am Autobahnkreuz Münster-Süd.

Meisen, Spatzen, Rotkehlchen, Drosseln und andere Vögel futtern Unmengen an Sonnenblumenkernen. Ein Eichhörnchen, das zu faul ist, seine Vorräte zu suchen, bedient sich ebenfalls. Und die heruntergefallenen Leckerbissen holt sich ein Mäuschen, das es irgendwie schafft, durch den Schnee zu kommen.

Das kräftige Tief  (Luftdruck 774 hPa) lag heute Abend über Niedersachsen. Seine Mischfront überquerte uns um kurz nach 22 Uhr mit kräftigem Regen und ruppigem Wind. Die Temperatur hatte heute Nachmittag  um 16 Uhr den Gefrierpunkt überschritten und ist dann sehr schnell bis
22 Uhr auf 6 ° angestiegen. Nach Durchzug der Front geht sie wieder zurück, um 23:45 Uhr liegt sie bei 3,6 °.
Fast kann man sich kaum vorstellen, dass der viele Schnee von 17 Uhr bis jetzt vollkommen weggeschmolzen ist. Interessanterweise zeigen Oese und Hönne noch keine großen Ausschläge ihrer Pegel.

Tageshöchsttemperatur: 5,9 °
Tagestiefsttemperatur: - 0,6 °
Tagesmitteltemperatur: 1,5 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Niederschlag: 8,0 mm
Stärkste Windböe: 58 km/h (7 Bft), Hemer 74 km/h (8 Bft), Werl 90 km/h (10 Bft) - kein Wunder, dass am Haarstrang die vielen Windräder stehen. Werl und der Kahle Asten hatten heute die gleichen schweren Sturmböen.


Entwicklung:

Montag: Es ist nicht zu glauben. War es gestern relativ leicht, eine gute Vorhersage zu schreiben, so ist das heute am späten Abend für morgen nicht so. Das Tief zieht zunächst nur ganz langsam nach Osten weiter. Wir geraten auf seine Rückseite vorübergehend in einen Schwall kälterer Luft. Heute Nacht regnet es kaum noch. Bei Auflockern könnte es sogar noch leichten Frost geben. Hoffen wir es nicht. Es könnte sonst glatt durch Überfrieren werden. Am späten Vormittag kommen wir auf die Rückseite des Tiefs. Es regnet oder es schneit. Nachmittags ist der Spuk wieder vorbei und die Temperatur geht auf 6-7 ° herauf. Abends hört dann auch der Regen auf.

Dienstag: Von Westen rückt ein neuer mächtiger Höhentrog heran. Am Boden tut sich nicht viel. So ist es wechselnd wolkig. Die höhenkalte Luft sorgt für einzelne Schauer, als Schneeregen oder vielleicht auch nassem Schnee. Nachts 2 °, am Tag 3 °.

Mittwoch dreht vor einer von Westen heranziehenden Front die Strömung auf Süd. Bevor es nachmittags zu regnen beginnt, kann durchaus mal die Sonne herauskommen. Nachts 0 °, am Tag 5 °.

Donnerstag ist es unter Tiefdruckeinfluss sehr unbeständig. Es regnet oder schauert zeitweise. Nachts 3 °, am Tag 6 °.

Glaskugelbereich: Am Wochenende wieder etwas kälter.

Weihnachtswetter des amerikanischen Vorhersagemodells: Am 24. und 25. Dezember beherrscht ein Hoch über Mitteleuropa mit recht schönem Wetter und leichtem Nachtfrost das Wetter. Regen und Schnee sind nicht zu erwarten. Das Weihnachtswetter hat sich gegenüber gestern deutlich gebessert.












Samstag, 9. Dezember 2017

9. Dezember 2017

Menden heute:

Bis heute Früh sind 3 cm Schnee am Kapellenberg zusammengekommen. Tagsüber gab es leichte Schnee- oder Schneeregenschauer. Bei langsam ansteigender Temperatur bis auf 1,2 ° um 17 Uhr schmolz der Schnee von den Straßen. Nur auf den Wiesen war es noch winterlich.
Der schwache Hochkeil sorgte für relativ ruhiges Wetter. Der Wind ließ uns tagsüber in Ruhe. Erst am späten Nachmittag legte er etwas zu.

Tageshöchsttemperatur: 1,2 °  (Werl 2,0 °, Hemer 0,7 °, Lüdenscheid  -0,8 °, Kahler Asten -3,5 °)
Tagestiefsttemperatur: - 0,4 ° (Werl + 0,1 °, Hemer - 0,7 °)
Tagesmitteltemperatur: 0,4 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 1,8 mm
Schneehöhe morgens: 3 cm  (Lüdenscheid 14 cm, Kahler Asten 33 cm)


Entwicklung:

Sonntag übernimmt ein Tief über Südengland mit seinen Fronten die Regie. In der Nacht kann es bei leichtem Frost einzelne schwache Schneeschauer geben. Morgen Vormittag bleibt es zunächst trocken. Am Mittag beginnt es von Westsüdwest her zu schneien. Es können bei zum Teil kräftigem nassem Schneefall einige Zentimeter zusammenkommen. Dies ist nicht die Zeit, mit dem Auto loszufahren, eher einen Schneemann zu bauen. Spätestens ab 16 oder 17 Uhr geht der Schnee bei kräftig ansteigenden Temperaturen in Regen über und klingt dann ab. Die Schneedecke schmilzt zusammen. Um 20 Uhr ist es bereits 5 °. Am Nachmittag nimmt der Wind beim Herannahen des Tiefs kräftig zu. Es sind einzelne stürmische Böen zu erwarten.

Montag: Das Tief zieht über Ostfrankreich und Süddeutschland zu den Alpen. Ein anderes bleibt über Südskandinavien. Ab dem Mittag soll uns ein neues intensives Regengebiet von Südwesten her erreichen. Es bleibt mild. Nachts 3 °, am Tag 6 °.

Dienstag bleiben wir in der eingeflossenen kühlen und feuchten Meeresluft. Es regnet oder schneeregnet vor allem nachts und nachmittags. Dabei bleiben die Tag- und Nachttemperaturen mit 4 ° gleich. Vielleicht sehen wir kurz die Sonne.

Mittwoch setzen sich von England her die nächsten Fronten mit Regen zu uns in Bewegung. Sie erreichen uns am Nachmittag. Vormittags kann es mal auflockern. Es bleibt mit nachts 1 ° und tagsüber 6 ° bei jahreszeitlich leicht übernormalen Temperaturen. Und es bleibt sehr windig.


Glaskugelbereich: Zum Wochenende müssen wir wieder mit winterlichen Bedingungen rechnen.

Weihnachtswetter des US-Wetterdienstes (es wird sich zunächst vermutlich jeden Tag ändern): Hl. Abend 12 Uhr von Westen einsetzendes Tauwetter. Von Schnee in Regen übergehende Niederschläge

8. Dezember 2017

Menden heute:

Ein ziemlich winterlicher Wochenendauftakt. Um Mitternacht begann es mit 6 °. Dann ging es kontinuierlich bergab. Schneeregenschauer fielen den ganzen Tag. Heute Abend kam eine schmale Schneefront mit leichtem bis mäßigem Schneefall zu uns. Die Temperatur war schon in Gefrierpunktnähe zurückgegangen. So blieb der Schnee zumindest in den Außengebieten der Stadt liegen. Im Sauerland dürfte es erhebliche Verkehrsprobleme geben.

Tageshöchsttemperatur: 6,0 ° (0:00 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: 0,1 ° (22:00 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 2,5 °
Sonnenscheindauer: 43 Minuten
Regen: 8,0 mm (vorläufiger Wert, Regenmesser ist nicht beheizt)
Stärkste Böe: 44 km/h (6 Bft)


Entwicklung:

Samstag: Der Trog schwächt sich in seinem Südteil ab. Der Luftdruck steigt und es bildet sich ein schwacher Hochkeil, der nach Süddeutschland gerichtet ist. Damit lassen die Schneeschauer nach. Wegen des immer noch wetterbeherrschenden Höhentroges mit sehr kalter Luft in fünf km Höhe sind einzelne Schauer (oder sogar Wintergewitter) nicht ausgeschlossen. Es wird je nach der Größe der Wolkenlücken um 0 ° kalt oder knapp darunter. Morgen geht es bis auf 2 ° hinauf. Auf den Straßen taut der Schnee weg. Eigentlich ganz typisches Weihnachtsmarktwetter.

Sonntag: Nachts ist es bei Zwischenhocheinfluss zeitweise aufgelockert bewölkt. 0 ° bis - 1 °. Mittags kommt die Warmfront, kurz darauf die Kaltfront eines Tiefs bei London von Westsüdwesten ins Sauerland. Ihre wärmere Luft gleitet auf die kältere Luft am Boden auf. Sie kondensiert in der Höhenkaltluft rasch und es beginnt zu schneien. Die Verdunstungskälte sorgt noch eine Zeitlang dafür, dass sich die von Westen hereinfließende deutlich wärmere Luft nicht so schnell bis zum Boden durchsetzt. So kann es durchaus noch länger schneien, bevor etwa zum Sonnenuntergang endgültig Regen fällt. Es besteht nachmittags und am frühen Abend erhebliche Glättegefahr. Der Südwind ist sehr ruppig.

Montag zieht das Tief von London über Belgien zu uns herein. Es regnet vermutlich den ganzen Tag teilweise kräftig. Ein unwirtlicher Tag mit Temperaturen bis 7 ° und kräftigem Wind aus südlichen Richtungen.

Dienstag ist die Strömung West-Ost-gerichtet (zonal). Das Tief ist nach Südschweden gezogen. Fronten gibt es bei uns nicht. So lässt der Regen nach. Einzelne Schauer sind drin. Es bleibt mit nachts 5 ° und tags 6 ° relativ mild.


Glaskugelbereich: Der Höhentrog über West- und Mitteleuropa erneuert sich ständig. Es bleibt beim Tiefdruckwetter. Kälter soll es erst wieder zum Wochenende werden.


Freitag, 8. Dezember 2017

7. Dezember 2017

Menden heute:

Heute war es mal ein bisschen heller. Sogar die Sonne schien eine knappe Stunde. Pünktlich zog von Nordwesten mit kräftigem Südwestwind die angekündigte Kaltfront heran. Um 16:30 Uhr begann es zunächst leicht, am späteren Abend dann auch mal kräftiger zu regnen. Um 23 Uhr war die Front durchgezogen. Der Regen war vorbei. In der Nacht wird es etwas auflockern.

Tageshöchsttemperatur: 6,5 °
Tagestiefsttemperatur: 2,7 ° (bei auflockernder Bewölkung um 10:30 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 5,0 °
Sonnenscheindauer: 55 Minuten
Regen: 6,0 mm
Stärkste Windböe: 41 km/h (6 Bft), Werl 61 km/h und Hemer 63 km/h (7 bzw. 8 Bft)


Entwicklung:

Freitag: Auf der Rückseite der Kaltfront fließt etwas trockenere Luft ein. Die Wolken lockern auf. Der mit Kaltluft angefüllte Höhentrog sorgt aber für Schauer, die zunehmend als Schneeregen oder Schnee fallen. Die Temperatur geht den ganzen Tag weiter zurück, von jetzt um Mitternacht 6,4 ° bis auf etwa 0 ° am frühen Abend. Es könnte glatt werden.

Samstag: Vor allem über Süddeutschland steigt der Luftdruck etwas an. Wir bleiben am Rande des Bodentrogs in kalter Nordluft. Es ist bis auf wenige Auflockerungen stark bewölkt. Hin und wieder schneit es. In den höheren Gebieten Mendens bleibt der Schnee liegen. Nachts 0 °, am Tag höchstens 2 °.

Sonntag liegt zunächst ein Zwischenhoch über NRW. Dann folgt nachmittags die Warmfront des jetzt atlantischen Tiefdrucksystems. Es beginnt gegen Mittag zunächst zu schneien. Am späteren Nachmittag wird es wärmer und der Schnee geht in Regen über. Nachts - 1 °, abends 3 °.

Montag überdeckt das Tiefdrucksystem fast ganz Europa. Es wird deutlich wärmer. Zwei Tiefdruckkerne liegen nach bei uns. Einer über der Nordsee und der andere mittags über Belgien. Es regnet anhaltend. Nachts 4 °, am Tag 8 °. Vom Schnee ist bis in mittlere Lagen des Sauerlandes nichts mehr zu sehen.


Glaskugelbereich: Unbeständig mit Niederschlägen. Meist als Regen. Oft nasskalt.

Donnerstag, 7. Dezember 2017

6. Dezember 2017

Menden heute:

Der siebte Tag in Folge ohne Sonne wird vermutlich der letzte sein. Morgen kommt Bewegung in die Atmosphäre. Das mit feuchter Luft in den unteren Luftschichten angefüllte Hoch wird von Westen abgebaut und eine Kaltfront zieht zu uns herein. Sie wirbelt so einiges durcheinander.

Tageshöchsttemperatur: 7,5 °
Tagestiefsttemperatur: 5,6 °
Tagesmitteltemperatur: 6,6 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 0 mm


Entwicklung:

Donnerstag dreht vor der nachmittags hereinziehenden Front die Strömung auf Südwest. Der Wind nimmt deutlich zu. Die feuchte Mischluft wird nach Nordosten geschoben und die Wolken können auflockern. Morgen früh scheint zeitweise die Sonne. Nachmittags beginnt es zu regnen, nach Sonnenuntergang regnet es auch mal kräftig. Dabei zieht die Front durch und der Wind legt nochmal zu. Nachts 3 °, vor der Front 7 °.

Freitag: Das Sturmtief erreicht nachts die norwegische Küste. Seine Front erreicht mittags die Alpen. Wir liegen in der höhenkalten Luft des von Spitzbergen bis Süditalien reichenden Trogs. Es wird deutlich kälter. Die in einem solchen Trog selbstverständlichen Schauer (relativ warme Luftpakete steigen vom Boden sehr rasch in der kalten Luft in größere Höhen, kondensieren und es regnet) fallen bei den ganzen Tag zurückgehenden Temperaturen immer mehr als Schneeregen oder Schnee. Kräftige Schneeschauer können durchaus zu glatten Straßen führen. Zwischendurch kann mal die Sonne herauskommen. Von 5 ° gegen Mitternacht geht die Temperatur am Abend auf 1 ° zurück.

Samstag ändert sich an der Wetterlage nicht viel. Der Trog verlagert sich etwas nach Osten. Die Kaltluft wird dadurch etwas direkter zu uns geführt. Es gibt weitere meist leichte Schneeschauer. Nachts und am Tag 0-2 °.

Sonntag ist der Trog verschwunden. Ein schwacher Zwischenhochkeil ist nur eine Episode. Von Westen kommt eine Warmfront zu uns. Schon in ihrem Vorfeld gleitet wärmere Luft auf die hier liegende Kaltluft auf und macht den Auflockerungen ein Ende. Abends beginnt es zu schneien, dann zu regnen. Zum Berufsverkehr dürfte keine Straßenglätte mehr vorhanden sein. Das ist aber noch unsicher. Nachts - 1 °, spät abends 3 °.


Glaskugelbereich: Der Höhentrog regeneriert sich immer wieder. Es wird winterlich mit Temperaturen tagsüber meist knapp über dem Gefrierpunkt und nachts mit leichtem Frost. In den höheren Lagen Mendens dürfte sich eine dünne Schneedecke halten.


Dienstag, 5. Dezember 2017

5. Dezember 2017

Menden heute:

Der sechste Tag hintereinander ohne Sonnenstrahl. Selbst wenn es nicht regnet, ist die Luftfeuchtigkeit so hoch, dass die Straßen nicht abtrocknen. Noch dazu wird es immer dunkler. Wir gehen mit großen Schritten auf den Achtstundentag zu. Am 8.12. geht die Sonne um 8:21 auf und um 16:21 Uhr unter. Abends wird es dann schon bald wieder später dunkel. Um 16:20 Uhr (vom 10. bis zum 14.12.) sehen wir den frühesten Sonnenuntergang. Dann werden die Tage bereits langsam wieder länger. Am Monatsende geht die Sonne um 16:30 unter. Anders sieht das am Morgen aus. Bis zum 31.12. wird es später hell. Gegenüber heute noch eine Viertelstunde. Sonnenaufgang an Silvester: 8:34 Uhr.

Der kräftige Hochkeil mit recht hohem Luftdruck erreichte wegen des dauernden Zustroms feuchter Meeresluft an seiner Nordflanke nichts. Es blieb trüb und relativ mild.

Tageshöchsttemperatur: 6,3 °
Tagestiefsttemperatur: 4,9 °
Tagesmitteltemperatur: 5,8 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 0,2 mm


Entwicklung:

Mittwoch dehnt sich der Hochkeil etwas nach Norden aus und der Zustrom feuchter Luft müsste nachlassen. Dennoch haben nur die wenigsten Vorhersagemodelle Wolkenlücken im nördlichen Sauerland auf dem Schirm. Es wird also wohl wieder meist bedeckt mit - wenn überhaupt - nur kurzen Auflockerungen sein. Der Südwestwind nimmt etwas zu und lässt die Temperatur nach nachts 5 ° auf ziemlich warme 8 ° ansteigen.

Donnerstag wandert von Nordwesten langsam der nächste Höhentrog heran. Sein Bodentief liegt vor Schottland. Dessen Kaltfront hat mittags die europäischen Küsten erreicht und zieht nachmittags zu uns herein. Vormittags ist es bei etwas böigem Südwind ziemlich freundlich. Die Sonne hat uns nicht ganz vergessen. Am späteren Nachmittag oder am Abend zieht die Kaltfront mit zum Teil kräftigen Regen durch. Nachts 3 °, nachmittags 7 °.

Freitag hat uns der Trog bereits im Griff. Es wird immer kälter. Nachmittags gehen die Schauer bei sehr böigem Wind in Schneeregen über. Zwischendurch lässt sich mal die Sonne blicken. Nachts 4 °. Am Tag wird es nicht mehr wärmer.

Samstag: Es wird noch kälter. Schauer fallen als Schnee. Nachts 1 °, am Tag höchstens 3 °. In Schneeschauern kann es kurzzeitig Frost geben. Dann bleibt der Schnee liegen und die Straßen werden glatt.


Glaskugelbereich: Sonntag bleibt es kalt mit Schneeschauern, am Montag zieht ein Tief von Westen heran mit etwas milderer Luft im Gepäck. Die Amerikaner haben auch für den weiteren Monat eher winterliches Wetter auf den Karten. Die Europäer sind milder aufgestellt.

Montag, 4. Dezember 2017

4. Dezember 2017

Rückblick:

Es gibt sehr sonnige Novembermonate. 2011 schien die Sonne 151 Stunden. Das entspricht dem Mittelwert eines Septembers. Dann gibt es besonders trübe Novembermonate wie den des Jahres 2010: 26 Stunden Sonne. Der November 2017 gehört zur trüben Sorte. Wir konnten nur 36,5 Stunden die Sonne sehen. Der durchschnittliche Novemberwert liegt bei 58 Stunden, das ist gut ein Drittel Sonnenschein mehr.

Das langjährige Temperaturmittel des Novembers liegt bei 5,3 °. Im neuen Jahrhundert ist der Wert auf 6,5 ° gestiegen. Damit gehört der November zu den Monaten, in denen sich die Klimaerwärmung besonders deutlich zeigt. Der Mittelwert des November 2017 entspricht genau diesem Mittel der letzten 16 Jahre: 6,5 °.
Frost gab es nur an den beiden letzten Tagen des Monats. Die Tiefsttemperatur betrug -1,6 °, die höchste 16,2 ° am 4.11. Außergewöhnlich warm war es auch am Allerheiligentag mit 14,1 °.

Es war nicht nur trüb, sondern auch regnerisch. 94 mm Regen sind 132 % des üblichen Novemberniederschlags von 71 mm. An 24 Tagen hat es zumindest etwas geregnet.


Menden heute:

Ein erneut trüber Tag mit zeitweiligem leichten Regen. Nach dem Schneetag gestern ging es heute mit der Temperatur aufwärts. Selbst auf dem Kahlen Asten mit 17 cm Schneedecke stieg die Temperatur über den Gefrierpunkt. An der Nordseite des sehr kräftigen Hochkeils, der vom Atlantik nach Süddeutschland gerichtet ist, zieht eine Warmfront mit feuchter Atlantikluft über Norddeutschland nach Osten. Sie hat diese feuchte Suppe im Gepäck. Da nutzt der hohe Luftdruck von mehr als 1030 hPa nichts.

Tageshöchsttemperatur: 6,4 ° (um 22:30 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: 2,9 ° (um 0:00 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 5,1 °
Sonnenscheindauer:  0 Minuten
Regen: 2,2 mm


Entwicklung:

Dienstag ändert sich nichts am trüben Hochdruckwetter mit Luft vom Atlantik. Allerdings regnet es kaum noch. Nachts 5 °, am Tag 6 °.

Mittwoch kommt etwas trockenere Luft zu uns. Das langgestreckte Hoch über dem südlichen Mitteleuropa liegt etwas günstiger für den einen oder anderen Sonnenstrahl. Es bleibt aber meist bedeckt. Regen gibt es nicht. Nachts 5 °, am Tag 8 °.

Donnerstag ist ein Übergangstag. Vor einer Kaltfront, die mittags von Südnorwegen über London bis zur Bretagne reicht, kommt von Südwesten trockene Luft zu uns. Es wird vormittags recht schön. Nachmittags zieht die Kaltfront herein und es regnet bei auffrischendem Wind. Nachts 3 °, am Tag 8 °.

Freitag ist die Kaltfront durchgezogen, das zugehörige Tief liegt über Skandinavien und seine Nordmeerkaltluft flutet ganz Deutschland. Die Temperatur geht langsam wieder zurück. Nachts 4 °, am Tag kaum wärmer.


Glaskugelbereich: Am Wochenende ist es nasskalt mit Schneeregen- und Schneeschauern.

3. Dezember 2017

Menden heute:


Ein Bilderbuchmorgen für den 1. Advent. Menden war von einer Schneedecke überzogen, die bei uns am Kapellenberg 2,5 cm hoch war. Auf dem Weg zum Brötchen holen in die Stadt war es dann unterhalb des Krankenhauses schon weniger winterlich.
Der Schnee war nass. Bereits vor Sonnenaufgang ging die Temperatur auf 0 ° hinauf. Um 6 Uhr war es frostfrei, es blieb aber lange bei 0,2 - 0,3 °. Auch den ganzen Tag wurde es zunächst aufgrund der durch zwei Aggregatwechsel des Schnees (von Schnee zu Wasser und von Wasser zu Gas) kaum wärmer. Beide Aggregatwechsel erzeugen Kälte. Erst nach Mittag ging es über 1 ° hinaus bis zur Tageshöchsttemperatur jetzt gegen Mitternacht.
Sehr langsam waren Warm- und Kaltfront über uns hinweggezogen. Sie haben erst zum Tageswechsel die Mainlinie erreicht. So schneite und regnete es auch nachmittags immer wieder vom Sauerland bis nach Südhessen.

Tageshöchsttemperatur: 2,9 ° (24:00 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: -0,7 °  (0:00 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 0,9 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Niederschlag: 3,8 mm
Schneehöhe am Morgen: 2,5 cm (Kahler Asten 18 cm)


Entwicklung:

Montag: Der Luftdruck steigt. Das Ostatlantikhoch verlegt einen Keil nach Süddeutschland. An seiner Nordseite wird schon wieder Nordseeluft zu uns geführt. Sie ist feucht und mild. Die Temperatur geht bis mittags auf 7 ° herauf und es regnet zeitweise leicht.  Die Sonne sehen wir wohl nicht.

Dienstag steigt der Luftdruck weiter an. Der Hochkeil kräftigt sich auch bei uns. Allerdings wird das Wetter dadurch nicht viel schöner. Vielleicht kann mal ein Sonnenstrahl herauskommen. Ansonsten dominiert die eingeflossene feuchte Luft das Wetter. Regen gibt es kaum noch. Es bleibt mit nachts 5 ° und tagsüber 6 ° relativ mild.

Mittwoch liegt das Hoch quer über ganz Südeuropa. In südwestlicher Strömung fließt etwas trockenere Luft zu uns. Die Wolken haben aber nur wenige Lücken. Jedenfalls bleibt es trocken, Nachts 5 °, am Tag 7 °.

Donnerstag steht eine neuerliche Wetteränderung bevor. Über Südnorwegen hat sich ein Tief gelegt, dessen Kaltfront mittags an der holländischen Küste liegt. Sie schwenkt nachmittags zu uns herein. Am morgen ist es noch aufgelockert bewölkt. Nachmittags beginnt es zu regnen. Nach 2 ° in der Nacht wird es mit 8 ° am wärmsten in dieser Woche.


Glaskugelbereich: Wieder ein Trog über Mitteleuropa. Kalt mit Schnee- oder Schneeregen.





Samstag, 2. Dezember 2017

2. Dezember 2017

Menden heute:

Wer auf sein Barometer schaut, weiß, dass ein Hochkeil unser Wetter bestimmt. Im Sommer ein Garant für gutes Wetter. Im Winter ein Garant für ruhiges, windarmes und oft leider auch trübes Wetter. So war es heute. Nur in der Warburger Börde und auf dem Kahlen Asten kam die Sonne für einige Zeit heraus. Ansonsten gab es keine Sonne in NRW. Aber auch außer in Aachen so gut wie keinen Regen. Bei uns sammelte sich geringes Nebelnieseln zu 0,1 mm.

Tageshöchsttemperatur: 1,5 °
Tagestiefsttemperatur: - 1,7 °
Tagesmitteltemperatur:0,3 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 0,1 mm


Entwicklung:

Sonntag: Die Warmfront der Wellenstörung bei Oslo kommt im Laufe der ersten Stunden des Sonntags ins nördliche Sauerland. Sie hat etwas Schnee im Gepäck. Bereits vor Mitternacht gibt es die ersten Flocken. Morgen zum Adventsfrühstück können wir eine weiße Überraschung erleben. Wenn alles so kommt wie es jetzt einige Stunden vorher aussieht, sehen wir vor allem in den etwas höher gelegenen Stadtteilen eine Winterlandschaft.
Allerdings hält sie nicht lange vor. Gegen 11 Uhr soll die Temperatur den Gefrierpunkt überschreiten und der Schnee geht langsam in Regen über. Im Sauerland schneit es den ganzen Tag. Nachts gehen die Temperaturen schon langsam bergauf. Die kälteste Temperatur mit - 1,7 ° habe ich um 21:38 Uhr gemessen. Jetzt um Mitternacht sind es - 0,9 °. Bis morgen Nachmittag steigt die Temperatur auf 4 ° an und der Schnee wird durch den Regen weggeschmolzen.

Montag: Wieder liegt ein Hoch westsüdwestlich von uns. An seiner Nordostflanke wird im Uhrzeigersinn feuchte Nordseeluft nach Menden geführt. Es regnet noch hin und wieder bei bedecktem Himmel. Nachts 3 °, am Tag milde 7 °.

Dienstag: Das Barometer zeigt fast 1035 hPa an. Wer ein älteres Barometer hat, wird "Schönwetter" bei der Anzeige lesen. Leider ist es wieder wie heute. Die eingeflossene feuchte Luft kann vom Hoch trotz absinkender Luftmassen nicht ernsthaft bekämpft werden. Es bleibt trüb, mit nachts 5 °, am Tag 7 ° aber sehr mild.

Mittwoch ändert sich am Nordrand des südeuropäischen Hochs nicht viel. Es ist bedeckt und mild. Dabei wird es windiger. Nachts wieder 5 °, am Tag 7 °.


Glaskugelbereich: In der zweiten Wochenhälfte werden wir es wieder mit dem Wettertyp "Trog Mitteleuropa" zu tun bekommen. Das bedeutet unbeständiges und kühles Wetter. Nachts bleibt es meist so eben frostfrei. Am Tag 1 - 5 °. Hin und wieder fällt Schneeregen, Regen oder Schnee.

1. Dezember 2017

Menden heute:

Der Dezember ist der dunkelste und trübste Monat des Jahres. Er hat die geringste Sonnenscheindauer und würde zu depressiven Verstimmungen führen, wenn die Menschen sich nicht Gegenmaßnahmen ausgedacht hätten: Der Advent wird mit vielen Kerzen und Lichtern hell gemacht. Weihnachtsmärkte tragen mit allerlei guten Sachen, vor allem auch Glühwein, zur Erheiterung bei, Weihnachtseinkäufe lassen einen kaum zur Ruhe kommen, überall strahlt uns vorweihnachtliches Lichterschauspiel an. Wir haben den Kampf gegen den dunkelsten Monat aufgenommen.
Heute blieb es trüb. Der amerikanische Wetterdienst hat sich leider nicht durchsetzen können. Bei steigendem Luftdruck war es meist windstill oder schwachwindig. Die trübe Suppe zog nicht weg. Hin und wieder gab es etwas Schneeregen oder Regen.

Tageshöchsttemperatur: 2,2 °
Tagestiefsttemperatur: 0,4 °
Tagesmitteltemperatur: 1,2 °
Sonnenscheindauer: 0 mm
Regen: 1,2 mm


Entwicklung:

Samstag: Der umfangreichende Höhentrog, der von Skandinavien bis nach Afrika reicht, bringt vielen Teilen Europas schlechtes Wetter. Bei uns hat sich am Boden ein Keil des Atlantikhochs breit gemacht. Er sorgt für absinkende Luftpakete, die sich erwärmen und damit Wolkenauflösung begünstigen. Das ist im Winter schwierig. Dennoch besteht die Chance auf einige Sonnenstrahlen. Jedenfalls bleibt es windschwach und trocken. Ideales Weihnachtsmarktwetter. Nachts - 1 °, am Tag 2-3 °. Abends nimmt die Bewölkung zu.

Sonntagnacht zieht ein Frontensystem mit Warm- und Kaltfront von Nordwesten ins Sauerland. Nach Mitternacht beginnt es zunächst zu schneien. Am Vormittag geht der Schnee in Regen über. Es kommt einiges an Niederschlag zusammen. So schmilzt der Schnee schnell wieder weg. Am späteren Nachmittag hört der Regen von Nordwesten her auf. Nachts - 1 °, am Tag 4 °.

Montag fließt von Nordwesten Meeresluft ein. Es kann zeitweise leicht regnen. Auflockerungen gibt es nicht. Nachts 4 °, am Tag 6 °.

Dienstag steigt der Luftdruck wieder. Der Hochkeil ändert aber wenig am meist bedeckten Himmel. Regen fällt kaum. Es bleibt sehr mild. Nachts 5 °. am Tag 8 °.


Glaskugelbereich: Zwischen tiefem Druck über Skandinavien und höherem Luftdruck über Südeuropa gelangen wir in eine Südwestströmung. Es ist unbeständig mit kurzen sonnigen Phasen und mild. Viel Regen fällt nicht.

Donnerstag, 30. November 2017

30. November 2017

Menden heute (mittags):



Dieser Schneeschauer hat heute Morgen dem Berufsverkehr im Märkischen Kreis ganz schön zu schaffen gemacht. Klar, es war mit dem einen oder anderen leichten Schneeschauer zu rechnen. Der Deutsche Wetterdienst hatte auch gestern Nachmittag vor leichtem Schneefall gewarnt, aber nur in Lagen über 400 m. Die gibt es in Menden nicht. Erst um 5:48 kam eine Warnung vor leichtem Schneefall ohne Höhenbegrenzung von sofort bis neun Uhr. Um 6:15 begann es in Menden zu schneien - und zwar nicht nur leicht -. Der Schnee blieb auf den gefrorenen Straßen kurzfristig liegen. Und schon gab es Probleme insbesondere im Busverkehr des Märkischen Kreises. Um acht Uhr war der Spuk vorbei. Auf meinem Schneemesstisch lagen 1,5 cm Schnee. Die Temperatur ging rasch auf 1,5 bis 2 Grad herauf und auf den Straßen taute alles schnell weg.
Aufgrund der Warnlage wurden die Winterdienste im Flachland ziemlich auf dem linken Fuß erwischt.
Irgendwie ist es jedes Jahr dasselbe: Der erste Schnee kommt, ohne sich richtig anzumelden.




So sah es am Kapellenberg heute um 9:30 Uhr aus. Eine schöne vor-adventliche Winterlandschaft. Das Vogelhaus ist noch ohne Futter. Das ändert sich heute.
Am Nachmittag wird es zu weiteren Schauern kommen. Sie fallen meist als Schneeregen. Falls es heute Abend zu Niederschlag kommt, kann er auch als Schnee fallen.


Menden heute (abends):

Das unser Wetter beherrschende umfangreiche europäische Tief bestimmt gemeinsam mit dem korrespondierenden Höhentrog das Wetter in fast ganz Europa. Das Tief hat mehrere Kerne. Einer liegt über Niedersachsen. Feuchtkalte Luft sorgte für bedeckten Himmel und immer wieder leichte bis mäßige Schauer, die auch tagsüber mit Schnee vermischt waren.

Tageshöchsttemperatur: 2,7 °
Tagestiefsttemperatur: - 1,6 °
Tagesmitteltemperatur: 0,7 °.
Der Monatsmittelwert ist von 7,3 ° am 23.11. noch auf 6,5 ° zurückgegangen (langjährig 5,3 °)
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Niederschlag: 3,7 mm
Schneedecke heute Morgen: 1.5 cm


Entwicklung:

Freitag: Die Tiefkerne befinden sich über St. Petersburg und Genua. Die Isobaren laufen so, dass wir in eine nördliche bis nordöstliche Strömung geraten. Die Luft ist kalt, aber nicht so feucht wie heute. Schneeschauer werden selten. Die Amerikaner sagen sogar größere Wolkenlücken und zeitweilige Sonne voraus. Die sind damit optimistischer als der DWD und andere Dienste. Heute Nacht wird es leichten Frost geben. Morgen Nachmittag 2 °.

Samstag schiebt sich vom Atlantik ein schwacher Hochkeil zu uns. Es bleibt kalt, aber die Sonne hat noch bessere Möglichkeiten als am Freitag. Schnee fällt nicht. Nachts - 1 °, am Tag 3 °.

Sonntag: Die Bewölkung nimmt ab Samstagabend zu. Nachts beginnt es zu schneien. Der Schnee geht rasch in Regen über. Den ganzen Tag regnet es zeitweise. Die Temperatur geht von 0 ° am frühen Morgen auf  5 ° am Nachmittag hoch.

Montag: Zwischen einem Tief über Nordost- und einem Hoch über Südwesteuropa strömt Nordseeluft mit dicken Wolken zu uns. Keine Sonne. Es regnet zeitweise. Nachts 4 °, am Tag 6 °.

Glaskugelbereich: Unbeständig, meist trüb, gelegentlich Regen und mild. Tristes und dunkles Dezemberwetter.


29. November 2017

Klima:

Dieses Diagramm sieht harmlos aus, ist aber durchaus dramatisch. Es zeigt die Ausdehnung des arktischen Meereises ab August 2017 in der blauen Kurve. Vergleichend sind gezeichnet die mittlere Ausdehnung von 1981-2010 und das Jahr mit der geringsten Ausdehnung, das war 2012.
Verfolgen wir die blaue Linie, so stellen wir fest, dass während des gesamten Sommers und Herbstes weniger arktisches Meereis vorhanden war als im langjährigen Durchschnitt. Allerdings waren wir noch weit (mehr als eine Million Quadratkilometer) vom Minimum 2012 entfernt. Seit Anfang Oktober ändert sich die Situation. 2017 rückt immer näher an das Minimum von 2012 heran. Seit Mitte November bildet 2017 das Rekordjahr. Noch nie seit Beginn der Messungen (die nur per Satellit möglich sind) gab es so wenig Polareis wie jetzt. Der Unterschied zum langjährigen Mittel beträgt etwa eine Million Quadratkilometer.
Die Folgen für unser Klima sind klar: Eis strahlt fast die gesamte einstrahlende Sonnenenergie wieder zurück in den Weltraum (Albedo). Wasser nimmt einen relativ großen Teil der Strahlungsenergie auf. Das spielt wegen der fehlenden Sonne im Winter zwar keine große Rolle. Bis zum Frühjahr hat sich aber nur eine entsprechend dünnere Eisschicht gebildet, die schnell wieder wegtaut. Der Effekt schaukelt sich also hoch.
Die Folgen für unser Winterwetter sind noch nicht hinreichend klar. Geringere Temperaturgegensätze führen zu schwächeren Tiefentwicklungen. Der Jetstream, der in 10 km Höhe Richtung und Intensität der Strömung bestimmt, soll ebenfalls schwächer geworden sein. Unsere ständigen Wetterlagen "Trog Mitteleuropa" bleiben länger hängen und rücken nicht so schnell weg, wie das eigentlich anzunehmen wäre. Alles noch nicht hinreichend durchschaut. Die einfache Gleichung weniger Meereis = milderer Winter, wie man das früher einmal angenommen hat, stimmt so nicht. Es gibt sogar Thesen, dass der Polarwirbel, eine ziemlich konstante von West nach Ost verlaufende Strömung im Polarbereich, nicht mehr so stabil ist und Kaltluft nach Süden ausbrechen lässt. Vor allem für das östliche Europa werden dann strenge Winter vorhergesagt.

All das ist Ausfluss des Klimawandels. Und wir sollten uns nicht ins Boxhorn jagen lassen: des weitgehend vom Menschen verursachten Klimawandels.
Wie locker wir damit umgehen, dass der wertvolle Hambacher Forst in der Voreifel jetzt teilweise abgeholzt wird, um dort später Braunkohle zu fördern, kann ganz schön wütend machen. Wald abholzen (CO2-Senke)und Braunkohle verfeuern (großer CO2-Verursacher) - größeren Klimafrevel kann man kaum begehen. Es ist bequemer, sich über das langsame Verschwinden des tropischen Regenwaldes zu beklagen und die historische Trockenheit in Spanien den dortigen Bauern anzulasten. Dabei ist es bereits ausgemacht, dass immer größere Teile Spaniens Wüste werden.

In Menden haben die Grünen den Antrag gestellt, alle geeigneten städtischen Dachflächen mit Sonnenkollektoren zu versehen. Das sind ganz kleine und eher symbolische Schritte hin zum viel zu langsam ablaufenden Ausbau regenerativer Energien. Darüber kann es im Rat eigentlich gar keine Diskussion geben. Es ist eine Selbstverständlichkeit.


Menden heute:

Keine großen Luftdruckgegensätze, wenig Wind und ein Bereich, in den relativ trockene Luft einfloss. Schon hatten wir den erwartet schönen Tag. Den hatten wir uns nach sechs Regentagen auch verdient. So sonnig wie bei uns war es nur in einem kleinen Streifen NRWs. Die meiste Sonne gab es in Werl (4:12 Stunden), dann folgen Bonn und Hemer.

Tageshöchsttemperatur: 5,3 °
Tagestiefsttemperatur: -0,9 °
Tagesmitteltemperatur: 2,4 °
Sonne: 3:22 Stunden
Regen: 0 mm


Entwicklung:

Donnerstag liegt unser Tief mit seinem Kern über der Deutschen Bucht, also relativ nah zum Sauerland. Aus der Drehrichtung der Luft um ein Tief entgegen des Uhrzeigersinns ergibt sich bei uns eine nordwestliche Anströmung. Die Luft ist ziemlich kalt. Bereits heute Abend ging es bis auf - 1 ° herunter. Von Nordwesten ziehen bereits heute Nacht leichte Schauer nach Nordwestdeutschland. Sie erreichen uns morgen in abgeschwächter Form. Dabei kann es regnen, schneeregnen oder sogar leicht schneien. Morgen früh ist es etwa - 2 °, am Tag geht es je nachdem wie lange es zwischendurch auflockert bis 3 oder sogar 4 ° herauf. Straßenglätte ist möglich durch überfrierende Nässe.

Freitag gibt es zwei Tiefkerne, einer bei St. Petersburg, der andere bei Genua. Die Achse ist so gekippt, dass wir in eine nordöstliche Strömung geraten. Da es nachts vermutlich bedeckt bleibt, wird es nicht so kalt. 0 ° etwa. Am Tag ändert sich nicht viel. Etwas Schneeregen, einzelne Auflockerungen. Der Dezember beginnt ziemlich kalt, 2 °-3 ° am Nachmittag, Die Luft fühlt sich winterlich an.

Samstag schiebt sich vom Atlantik ein Hochkeil zwischen tiefem Druck über Skandinavien und über Italien. Zeitweise ist es aufgelockert bewölkt. Je größer die Wolkenlücken, um so kälter die Nacht. Kälter als -2 ° wird es nicht. Am Tag ist es wechselnd, meist stärker bewölkt mit Auflockerungen und trocken. Abends ziehen die Vorboten der Wetteränderung heran: hohe Wolken. Es bleibt aber noch niederschlagsfrei. Höchsttemperatur 2 °.

Sonntag kommt ein schwacher Trog verbunden mit einer Mischfront von Nordwesten zu uns. Die Temperatur geht nachts wohl nicht mehr unter den Gefrierpunkt zurück. Es gibt etwas Schnee, später Schneeregen.  Am Tag ist es bedeckt und es regnet zeitweise. Keine Sonne. Nachts 0 °, am Tag 5 °.


Glaskugelbereich: Mindestens bis Mittwoch gelegentlich oder zeitweise Regen, wieder mild bis 8 ° am Dienstag. Am Donnerstag könnte der nächste umfangreiche Trog mit kaltem Wetter folgen. Insgesamt soll die erste Dezemberdekade kälter als das langjährige Mittel ausfallen.



 

Mittwoch, 29. November 2017

28. November 2017

Draußen:

Kaum noch ein Blatt an den Bäumen in den Wäldern. Der Brunnen im Kapellenberg läuft fast gar nicht mehr. Das geht jetzt schon sehr lange so. Woran mag es liegen? Der Quelltopf wurde vor einigen Jahren neu gefasst. Danach lief der Brunnen zwar nicht immer, aber doch häufig. Gibt es einen Defekt an dem seinerzeitigen Bauwerk?

Heute habe ich die Dahlien ausgegraben und in den Keller gebracht. Rechtzeitig vor dem ersten Frost.


Menden heute:

Es ist gut, wenn sich der Dauerregen verzogen hat. Bereits um 1:30 Uhr heute Nacht fielen die letzten Tropfen. Bis auf zwei ganz kurze Schauer heue Nachmittag blieb es trocken. Die Höchsttemperatur entsprach dem, was Ende November zu erwarten ist.
Die Wetterlage ist sehr winterlich. Die Luft kommt aus dem unmittelbaren Polarbereich. Dort ist es zwar schon frostig, aber noch nicht richtig kalt. Auf Spitzbergen - 8 °. Dann nimmt die Luft einen langen Weg über das auch im hohen Norden noch 8 ° warme Nordmeer und die bis zu 12 ° warme Nordsee. So kommt sie bei uns mit 4 ° an. Dabei war es heute stark bewölkt mit kurzen sonnigen Abschnitten. In Hemer soll die Sonne nur 10 Minuten geschienen haben. In Werl 3:24 Stunden und in Fröndenberg gut eine Stunde.
Auf dem Kahlen Asten herrschte Dauerfrost. Schneehöhe 8 cm.

Tageshöchsttemperatur: 6,3 °
Tagestiefsttemperatur: 3,6 ° (nach einem kurzen Schauer um 17:30 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 4,9 °
Sonnenscheindauer: 10 Minuten (Hemer), in Menden wohl eher eine gute Stunde
Regen: 2,0 mm (das ist weniger als an allen anderen gelisteten Wetterstationen in NRW)


Entwicklung:

Der mitteleuropäische Höhentrog bleibt in den nächsten Tagen erhalten. Er richtet sich ab Donnerstag so aus, dass kältere Luft aus Nord bis Nordost zu uns fließen kann.

Mittwoch: Zwischen zwei kräftigen Hochdruckgebieten über dem Atlantik und über Russland gibt es eine Tiefdruckrinne vom Nordpolarmeer bis nach Nordafrika. Wir mittendrin, morgen aber ohne Fronten. So kann das Wetter relativ ruhig ablaufen. Heute Nacht bleibt es vermutlich nochmal frostfrei. Morgen ist es wechselnd wolkig. Zeitweise kann die Sonne scheinen. Es bleibt trocken. Nachts 1-2 °, nachmittags 5 °.

Donnerstag hat die Luft nur noch einen kurzen Heizweg über die Nordsee. Sie kommt aus Skandinavien. Frühmorgens könnte es den ersten Frost geben, vor allem in den dafür prädestinierten Bereichen Mendens (Asbeck, Kaltluftseen wie am Hassenbruch). Am Tag ist es meist stark bewölkt. Vor einer nachmittags von Norden nach Deutschland hereinziehenden Kaltfront steigt die Temperatur kurzfristig nochmal auf 3 ° an. Den ganzen Tag sind leichte Schneeregenschauer möglich.

Freitag: An der winterlichen Strömung ändert sich nichts. Der Luftdruck steigt etwas an. So bleibt es vermutlich trocken bei einigen kurzen Auflockerungen. Es ist kalt. Nachts -1 ° bis 0 °, nachmittags 2 °.

Samstag wird es vor einer von der Nordsee hereinziehenden Warmfront vermutlich nochmal freundlich. Nachts leichter Frost, am Tag bis 2 °. Abends kann es regnen oder schneien.


Glaskugelbereich: Die Modelle sind sich noch nicht einig, wann es milder und unbeständiger wird. Bereits am Samstagnachmittag oder erst am Sonntag. Bis Dienstag bleibt es dann frostfrei und es regnet zeitweise.


Dienstag, 28. November 2017

27. November 2017

Menden heute:

Das erwartete Mistwetter. Das Nordseetief mit seinen Fronten hat es mit nur kurzen Unterbrechungen regnen lassen. Am stärksten heute Mittag um 13 Uhr und heute Abend gegen 21:40 Uhr. Es kam einiges an Regen herunter. Dabei wurde es den ganzen Tag langsam wärmer. Am wärmsten war es um 22:50 Uhr mit 6,7 °. Nach Durchschwenken des Troges gegen 23 Uhr ging es mit der Temperatur wieder bergab.

Tageshöchsttemperatur: 6,7 °
Tagestiefsttemperatur: 3,0 °
Tagesmitteltemperatur:4,6 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 13,0 mm
Stärkste Windböe: 43 km/h (6 Bft) bei Trogdurchzug um 23.10 Uhr


Entwicklung: 

Der sehr umfangreiche europäische Höhentrog beherrscht mit langsam fallenden Temperaturen das Wettergeschehen. Donnerstag hat die Kaltluft in 1500 m Höhe mit - 5 ° ganz Deutschland überflutet. Am Boden kommt zeitweise höherer Luftdruck ins Spiel. So ist die Zeit mit kräftigem Regen ab morgen vorbei. .

Dienstag:  Das Tief liegt über Jütland. Wir befinden uns in nicht mehr ganz so feuchter Luft. Es bleibt ab morgen früh trocken und die Sonne kann hin und wieder scheinen. Noch bleibt es relativ mild mit nachts 4 ° und am Tag 7 °. Der Wind nimmt im Laufe des Tages ab. Zeit für dringende Gartenarbeiten, bevor es Nachtfrost gibt.

Mittwoch: Wir kommen langsam auf die kalte Westseite des Tiefdruckkomplexes über Skandinavien. Es ist stark bewölkt mit nur wenig Sonne, aber trocken. Nachts 1 °, am Tag 5 °.

Donnerstag ändert sich an der Lage wenig. Das kleine Tief zieht etwas nach Osten, die Strömung schafft noch etwas kältere Luft zu uns. Die Modelle sind sich über den Temperaturverlauf (Nachtfrost oder nicht) uneins. Am Tag ist es stark bewölkt mit leichten Schauern, die mit Schnee vermischt sein können. Wärmer als 3 ° wird es nicht.

Freitag dreht der Wind auf Nord und es wird richtig kalt. Nachts 0 °, am Tag 2 °. Dabei bleibt es voraussichtlich trocken. Die Sonne kann mal kurz hervorschauen.

Glaskugelbereich: Der Samstag wird nicht unfreundlich mit wechselnder Bewölkung und kalt. Die Weihnachtsmärkte haben genau das richtige Wetter. Am Sonntag könnte die erste kurze Kälte des Winters vorbei sein. Das ist aber noch unsicher.

Sonntag, 26. November 2017

26. November 2016

Menden heute:

Hoch über Südwesteuropa, Tief über Skandinavien. Das sind die Bedingungen für Nordseeluft. Nach ziemlich kalter Nacht wurde es tagsüber etwas wärmer. Die höchste Temperatur von 4,8 ° habe ich dementsprechend erst um 19:10 Uhr gemessen. Es war den ganzen Tag bedeckt. Erst zum Sonnenuntergang gab es wieder eine kurze Wolkenlücke. Heute Nacht und gegen 10 Uhr hat es ein bisschen geregnet. Sonst blieb es trocken.
Auf dem Kahlen Asten liegen bei Dauerfrost 3 cm Schnee.


Tageshöchsttemperatur: 4,8 °
Tagestiefsttemperatur: 2,4 °
Tagesmitteltemperatur: 3,8 °
Sonnenscheindauer: 2 Minuten
Regen: 0,9 mm
Stärkste Windböe: 39 km/h (6 Bft)


Entwicklung:

Die Troglage setzt sich bis Samstag fort. Ab Donnerstag ist mit Nachtfrost zu rechnen.

Montag: Heute Nacht zieht eine Warmfront heran, morgen im Laufe des Nachmittags überquert uns die zum Tief vor Südnorwegen gehörige Kaltfront. Ergebnisse sind  fallender Luftdruck, Regen, der morgen Früh beginnt, morgen Mittag am kräftigsten ist und bis Dienstag anhält. Regenpausen gibt es nicht so viele. Dabei weht ein böiger Südwestwind. Es ist wärmer als heute. Nachts 3 °, am Tag 7 °.

Dienstag ändert sich an der Wetterlage wenig. Es gibt aber keine Fronten. So bleibt es zwar bedeckt mit einigen kurzen Auflockerungen. Viel Regen fällt am Tage aber nicht mehr. Nachts 5 °, am Tag 6 °.

Mittwoch formiert sich langsam eine ziemlich winterliche Wetterlage. Ein Hoch liegt in großer Nord-Süd-Ausdehnung über dem Ostatlantik.  Das Skandinavientief schmiegt sich an und die Strömung über Nordeuropa dreht langsam auf nördliche Richtungen. Die Luft kommt aber noch über die Nordsee zu uns. Richtig kalt wird es also noch nicht. Es ist bedeckt mit einigen Auflockerungen. Es kann den einen oder anderen kurzen Schauer geben. Die Temperatur geht zurück. Nachts 2 °, tagsüber bis 4 °.

Donnerstag soll ein kleines Tief über Schleswig-Holstein etwas Bewegung in die Atmosphäre bringen. Uns hält es die direkte nördliche Strömung vom Hals. Es könnte den ersten Nachtfrost geben. Hier am Kapellenberg rechne ich mit einer tiefsten Temperatur von 1 °, am Tag wird es nicht wärmer als 3 °. Es kann etwas (schnee)regnen. Vermutlich bleibt es fast trocken. Wenig Wind.


Glaskugelbereich: Am Wochenende ´winterlich. Dabei ist noch offen, ob es eher freundlich oder eher feuchter mit Schneeregen- oder Schneeschauern daherkommt. Nachtfrost, tagsüber etwas über 0 °.




25. November 2017

Menden heute:

Zwischen einem Hoch nordwestlich der Biskaya und einem Tief über der norwegischen See floss heute den ganzen Tag angewärmte Polarluft über die Nordsee zu uns. So war es fast den ganzen Tag bedeckt und vor allem heute Nacht und am Vormittag regnete es zeitweise. Nachmittags blieb es trocken und kurz vor Sonnenuntergang rissen die Wolken auf und machten dieses Foto möglich.
Es war deutlich kälter als an den Vortagen.

Tageshöchsttemperatur: 5,4 ° (0:05 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: 2,5 ° (22:25 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 4,3 °
Sonnenscheindauer: 0:19 Stunden
Regen: 4,5 mm



Entwicklung:

Sonntag liegen wir im Trog des Skandinavientiefs in feuchtkalter Luft. Der Luftdruck steigt und so kann es durchaus mal kurz auflockern. Jedenfalls wird es nicht gänzlich unfreundlich. Allerdings werden wir um etwas Regen - vielleicht auch Schneeregen - nicht herumkommen. Nachts 1-2 °, am Tag wieder 5 °.

Montag greift morgens die Warmfront und nachmittags die Kaltfront des jetzt über der Nordsee liegenden maßgeblichen Tiefs auf NRW über. Damit gibt es kräftigen Regennachschub, der auch Dienstagvormittag noch anhält. Es wird wieder etwas wärmer, was bei dem Mistwetter auch egal ist. Natürlich spielt der Wind wieder eine Rolle. Einfach ungemütlich. Nachts 2 °, nachmittags 7 °.

Dienstag: Keine Änderung der Großwetterlage. Allerdings ist keine Front auf dem Weg zu uns. So regnet es vor allem am Nachmittag deutlich weniger und der Himmel kann mal kurz die Sonne durchlassen. Nachts 5 °, am Tag 6 °.

Mittwoch: Das gesamte Tiefdrucksystem verschiebt sich etwas nach Osten. Es wird noch etwas kälter. Bei meist bedecktem Himmel fällt kaum Regen. Nachts 2 °, am Tag 5 °.


Glaskugelbereich: Das Höhentiefdrucksystem ist immer stärker auf Winter gepolt. Es wird kälter mit Nachtfrost und leichten Schneefällen.

Freitag, 24. November 2017

24. November 2017

Menden heute:

Eine schleifende Kaltfront, die heute Abend Süddeutschland erreichte und feuchtkalte Atlantikluft, die von Westnordwesten hereinströmte, bestimmten diesen tristen Novembertag. Dabei wurde es von Stunde zu Stunde kälter. Von 4:30 Uhr bis 12 Uhr hat es geregnet, in den frühen Morgenstunden zeitweise kräftig. Auch heute Nachmittag blieb es trüb und feucht. Kleine Wolkenlücken von Norden führten zu keiner einzigen Minute Sonnenschein.
Die bisherige Monatsmitteltemperatur von 7,3 ° (langjährig 5,3 °) hat heute ihren Zenit erreicht. Ab morgen geht es bergab.

Tageshöchsttemperatur: 9,3 ° (0:00 Uhr)
Tiefsttemperatur: 5,5 ° (21:30 Uhr)
Tagesmitteltemperatur: 7,4 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 16,0 mm


Entwicklung:

Samstag befinden wir uns im Südteil des umfangreichen von Nordskandinavien bis nach Italien reichenden Tiefdrucktroges in feuchtkühler Meeresluft. Im Januar oder Februar wäre dies eine Schneelage auch für tiefe Lagen. Jetzt hilft die Warmwasserheizung Nordsee, die Schneefallgrenze auf etwa 500 m zu halten. Es ist bedeckt, die Sonne kann mal einige Minuten durchlugen. Zeitweise - vor allem nachts und vormittags - kann es etwas regnen. Nachts 5 °, am Tag 6 °.

Sonntag haben wir den vorläufigen Höhepunkt der ersten kälteren Phase dieses Herbstes erreicht. Der Luftdruck steigt und ein Azorenhochkeil schiebt sich nach Süddeutschland. Wir liegen in feuchter polarer Luft. Es ist stark bewölkt mit einigen Auflockerungen und kurzen leichten Schauern, die durchaus mal mit Schnee vermischt sein können. Es wird wieder windiger. Nachts 2 °, am Tag 5 °.

Montag kommt schon ein neuer Trog aus Nordwesten zu uns. Mittags erreicht uns sein Frontensystem mit etwas angewärmter Atlantikluft und Regen, der wieder länger anhält und erst im Laufe des Dienstags nachlässt. Der Südwestwind nimmt kräftig zu. Nachts 2 °, am Tag 7 °. Keine Sonne.

Dienstag befinden wir uns mitten im Tiefdrucktrog in angewärmter Polarluft. Es regnet oder schauert zeitweise. Keine Sonne. Nachts 5 °, am Tag 6 °.


Glaskugelbereich: Bis zum Monatsende werden wir die Sonne kaum zu sehen bekommen. Das wird ein sehr sonnenscheinarmer November. Bis Freitag beherrschen uns Tiefdruckgebiete. Es wird wieder kälter. Zum Monatsanfang kann es den ersten Frost und den ersten Schnee geben.
Dann müssen die Dahlien dringend aus dem Boden und wer noch keine Winterreifen aufgezogen hat, könnte Probleme bekommen.

23. November 2017

Menden heute:

Tief über dem Nordmeer, schleifende Kaltfront, die heute Nachmittag durchzieht. Davor von Südwesten einströmende relativ wolkenreiche Luft, die bei uns nur relativ wenig Sonne bringt. Werl liegt strömungsgünstiger (bessere Leesituation bei genau dieser Windrichtung). Dort scheint die Sonne mehr als eine Stunde länger und es ist über ein Grad wärmer. Allerdings ist es dort auch richtig stürmisch. In Mönchengladbach wird mit 16 ° die höchste Temperatur in NRW gemessen (im NO von Eifel und Hohem Venn). Die höchste Temperatur wurde zum Höhepunkt dieses "Martinisommers", der häufig in der Mitte des Monats November eintritt, in Mühlacker in Baden-Württemberg gemessen: 17,8 °.

Tageshöchsttemperatur: 13,8 ° (Hemer: 13,3 °, Werl 14,9 °)
Tagestiefsttemperatur: 9,7 °
Tagesmitteltemperatur: 11,9 ° (das höchste Tagesmittel des gesamten Monats)
Sonnenscheindauer: 29 Minuten
Regen: 2,0 mm
Stärkste Windböe: 41 km/h (6 Bft), Hemer: 59 km/h (7 Bft), Werl: 72 km/h (8 Bft)


Entwicklung:

Freitag: Heute Nacht und morgen früh zieht eine kleine Tiefdruckwelle über uns hinweg. Sie hat bis morgen Mittag einiges an Regen im Gepäck. Nachmittags gibt es nur noch wenig Regen. Mit Sonne können wir nicht rechnen. Die höchste Temperatur des Tages werden wir um Mitternacht messen. Dann geht es kontinuierlich abwärts. Mittags liegt sie bei 8 °, abends bei 6 °. Der Wind ist leicht böig, insgesamt schwächer als heute.

Samstag: Das Tief über dem Nordmeer schwächt sich langsam ab, ist für unser Wetter aber prägend. Von Westen schiebt sich nachmittags ein schwacher Hochkeil nach Westdeutschland vor. Nachts regnet es wieder. Gegen Mittag trocknet es ab und etwas Sonnenschein ist möglich. Mit der Temperatur geht es weiter nach unten: 6 ° um Mitternacht und 3 ° am Abend.

Sonntag kommt der Hochkeil weiter über Süddeutschland bis zur Slowakei voran. Wir an seiner Nordseite bleiben in feuchter Atlantikluft. Die Vorhersagen sind uneinheitlich. Die meisten Modelle sehen einen freundlichen Tag mit einem Mix aus Sonne und Wolken. Je nach genauer Position des Hochkeils kann es aber auch den ganzen Tag bedeckt sein und hin und wieder regnen. Morgen mehr.
Nachts 1 °, am Tag 5 °. In Schauern könnte sich durchaus erster Schnee unter den Regen mischen.

Montag: Ein neues Frontensystem des skandinavischen Tiefdrucksystems leitet ab Mittag eine ziemlich kalte und leicht unbeständige letzte Novemberwoche ein. Es kann durchaus der erste nasse Schnee fallen. Schuld ist ein sich immer wieder regenerierender Höhentrog über dem gesamten nördlichen, westlichen und mittleren Europa. Zeitweise soll er wieder bis zum Mittelmeer vorstoßen. Der Trog ist angereichert mit Kaltluft, die in Schauern bis zum Boden durchschlägt. Die Karte zeigt die Luftdruckverteilung in ca. 5000 m Höhe am Donnerstag, 12 Uhr. Die kälteste Luft liegt über dem Polarmeer und dem mittleren Frankreich (- 34 °). Deutlich wärmer ist die Luft über Grönland und Island unter einem Höhenhochkeil (Höhenrücken) und über Osteuropa.
Die Nachttemperaturen dürften bei uns noch nicht unter 0 ° absinken.



Mittwoch, 22. November 2017

22. November 2017

Menden heute:

Es dauerte eine Zeit, bis die Sonne richtig durch die letzten Schleierwolken schien. Es folgte ein außergewöhnlich wärmer Spätherbsttag. Die südwestliche Strömung verschaffte uns eine Leesituation. Noch ausgeprägter wirkte sich der Eifelföhn aus. So war heute Geilenkirchen mit 15,2 Grad wärmster Ort in NRW. Deutscher Spitzenreiter war Freiburg. Mit über sieben Stunden Sonnenschein und 17,8 Grad fühlte man sich dort wie im September. 
Gedämpft wurde die Freude an diesem Novembersommertag durch den doch sehr böigen Wind. Zum Glück legten die Böen zur schönsten Tageszeit heute Nachmittag eine Pause ein. Heute Abend ging es wieder stärker zur Sache. 

Tageshöchsttemperatur: 13,5 Grad 
Tagestiefsttemperatur: 8,1 Grad 
Sonnenscheindauer: 4:44
Regen: 0 mm


Entwicklung:

Donnerstag: Die Kaltfront verzögert sich etwas. So ist es morgen früh noch freundlich. Allerdings sollen zwischen 8 Uhr und 12 Uhr die heftigsten Böen auftreten. 7 Beaufort sind möglich. Nachmittags zieht dann die Kaltfront durch und der Wind lässt nach. Nachmittags und abends gibt es Schauer. Sie halten die ganze Nacht an. Nachts 8 Grad, am Tag 14 bis 15 Grad. Diese Temperaturen kann man aber nur an einer geschützten Stelle genießen. 

Freitag wird die Kaltfront vor einem schnell laufenden Randtief des Nordmeertiefs rückläufig. Das Randtief liegt mittags über Südengland und verlagert sich in 24 Stunden über uns hinweg nach Polen.  Die ganze Zeit regnet es mit kurzen Unterbrechungen, allerdings meist leicht. Der Wind bleibt ein Thema. Nachts 9 Grad, am Tag 11 Grad. Für längere Zeit ist dies der letzte Tag mit zweistelliger Höchsttemperatur. 

Samstag wird es auf der Rückseite des Randtiefs deutlich kühler. Es regnet zeitweise. Die Sonne sehen wir wohl nicht. Nachts 5, am Tag 6 Grad. 

Glaskugelbereich:  Tiefdruckwetter. Aber kein Wintereinbruch. Kühl. 

21. November 2017

Menden heute:

Warmfront- und Warmsektorwetter. Sprühregen mit Unterbrechungen, sehr mild. 

Tageshöchsttemperatur: 10,8 Grad 
Tagestiefsttemperatur: 8,2 Grad 
Sonnenscheindauer: 0 mm
Regen: 6,0 mm


Entwicklung:

Mittwoch: Wir bleiben im Warmfrontbereich des Tiefs bei Irland. Vor der Kaltfront, die die bretonische Küste erreicht, kommt in einer strammen Südwestströmung Mittelmeerluft zu uns. Die Wolken lockern auf. Zeitweise scheint die Sonne.  Es bleibt trocken. Nachts 8 Grad, am Tag 12 Grad. Böiger Südwestwind. 

Donnerstag: Nachmittags zieht die Kaltfront des Tiefs, das inzwischen ins Nordmeer gezogen ist, zu uns herein.  Es ist meist stärker bewölkt. Hin und wieder kommt die Sonne heraus. Ein paar Tropfen Regen sind möglich. Bei einem zeitweise kräftigen Wind aus Süd bis Südwest geht die Temperatur mit Unterstützung des Sauerlandföhns bis auf knapp 15 Grad herauf. 

Am Freitag sorgt eine Luftmassengrenze über uns für schlechtes Wetter. Es bleibt aber noch mild. 
Samstag obsiegt die kalte Luftmasse. Es ist stark bewölkt oder bedeckt und es regnet zeitweise. 
Statt 12 Grad wie am Freitag haben wir noch 7 Grad. 

Glaskugelbereich: Unbeständig und kühl geht es auch Sonntag und Montag weiter. 

Dienstag, 21. November 2017

20. November 2017

Rückblick:

Der November ist mit einer mittleren Sonnenscheindauer von 58 Stunden einer der trübsten Monate des Jahres. Weniger Sonnenschein haben der Dezember und ganz knapp der Januar. Diesen Sollwert werden wir in diesem Jahr vermutlich nicht erreichen. Bis heute schien die Sonne 29:49 Stunden, das sind 51 % des Mittels seit 2001. An 9 Tagen schien die Sonne gar nicht oder nur ein paar Minuten.
Anders bei der Temperatur. Es war zu warm in den ersten beiden Monatsdekaden: 6,8 ° gegenüber einem langjährigen Mittelwert von 5,3 °.
Bisher hat es 45,5 mm geregnet, 64 % des langjährigen Regenmittels von 71 mm. Das passt genau.


Menden heute:

An einem solchen Tag mit Dauersprühregen sind Meldungen, in den nächsten Tagen könne es einen "Novembersommer" geben, sehr willkommen. Gestern habe ich von bis zu 15° am Donnerstag gesprochen.
Wie warm kann es in der letzten Novemberdekade noch werden? Bei mir war es am 21.11.2009 am wärmsten: 16,2 °. Solche Temperaturen kommen aber selten vor. Letztes Jahr am 21.11. habe ich 14,8 ° gemessen. °. Falls es am Donnerstag 15 ° warm wird, wäre er der wärmste 23.11. seit Beginn meiner Messungen.

Im Vorfeld einer Warmfront, die uns heute Abend gegen 22 Uhr sehr langsam überquert hat, regnete es langanhaltend leicht. Dabei war es zunächst recht kalt. Mittags 3,5 °. Erst mit Annäherung der Warmfront gegen 18 Uhr ging es steil bergauf mit der Temperatur. Jetzt gegen Mitternacht ist es 9,1 °. Das ist die Tageshöchsttemperatur.

Tageshöchsttemperatur: 9,1 ° (um 24 Uhr)
Tagestiefsttemperatur: 3,3 ° (um 13 Uhr)
Tagesmitteltemperatur:5,0 °
Sonnenscheindauer: 0:00 Stunden
Regen: 6,9 mm


Entwicklung:

Dienstag liegen wir im Warmsektor des Atlantiktiefs in feuchter Meeresluft. Erneut wird es zeitweise leicht regnen. Es ist den ganzen Tag bedeckt. Wieder werden wir die Sonne nicht sehen. Dabei ist es mild. Nachts 7 °, am Tag 11 °.

Mittwoch dreht die Strömung vor einem Atlantiktief auf Südwest bis Süd. Es wird in einer strammen Strömung recht warme Luft zu uns geführt. Föhnunterstützt scheint zeitweise die Sonne. Der Mittwoch wird der schönste Tag der Woche. Nachts 8 °, am Tag 12 °. Leider ist der Wind etwas böig.

Donnerstag stellt sich die Wetterlage bereits wieder um. Der Hochkeil in fünf km Höhe ist verschwunden. Die südwestliche Strömung bleibt aber erhalten. So wird es nochmal warm. Die Temperatur geht auf knapp 15 ° herauf. Der Wind legt dabei kräftig zu. Wir können den "Novembersommer" nicht mehr genießen. Es ist häufig stark bewölkt. Vielleicht gibt es sogar am Nachmittag etwas Regen.

Freitag: Das Wochenende steht vor der Tür und mit ihm das Randtief des umfangreichen Nordmeersturmtiefs. Das Randtief liegt mittags im Ärmelkanal. Seine Kaltfront überquert uns nachmittags. Bereits vormittags regnet es im Vorfeld des Randtiefs. Nachmittags verstärkt sich der Regen. Es ist nochmals relativ mild. Nachts 9 °, am Tag 13 °.


Glaskugelbereich: Nasskaltes Wochenende. Windig aus Südwest bis West.

Sonntag, 19. November 2017

19. November 2017

Menden heute:

Mit schnellen Schritten gehen wir der Zeit entgegen, in der die Schulkinder morgens im Dunkeln zur Schule gehen. Fahrschüler haben diesen dunklen Teil des Jahres schon erreicht. Montag geht die Sonne um 7:55 Uhr auf. Um 7:15 Uhr beginnt die bürgerliche Dämmerung. Das ist der Zeitpunkt, ab dem man im Freien ohne künstliches Licht Zeitung lesen kann. Am Monatsende liegt dieser Zeitpunkt um 7:32 Uhr bei einem Sonnenaufgang um 8:11 Uhr.

Das war kein schöner Tag. Zwar hat es nicht viel geregnet. Starke Bewölkung und ein böiger Westwind waren die richtigen Zutaten für Couch-Potatoes. Das Wetter hatte heute im nördlichen Deutschland viele Facetten. Je weiter nordöstlich, um so kräftiger die Schauer. Im Münsterland schien zum Teil richtig lange die Sonne.

Maßgeblich war ein Tief über der Ostsee, das aus Nordwesten polare Meeresluft zu uns führte.

Tageshöchsttemperatur: 7,4 °
Tagestiefsttemperatur: 3,2 °
Tagesmitteltemperatur: 5,0 °
Sonnenscheindauer: 0:19 Stunden (Münster: 4:06 Stunden)
Regen: 0,6 mm


Entwicklung:

Montag zieht am Nordrand des Hochs über den Alpen eine Tiefdruckgirlande über uns hinweg. Die Warmfront erreicht uns kurz vor Mittag. Bereits am Vormittag gleitet die warme Luft auf die über uns liegende Polarluft auf. Sie kühlt in den höheren Schichten ab und es regnet. Die Kaltfront folgt nachts nach und geht gleich in die nächste Warmfront über, was für den Dienstag auch nichts Gutes bedeutet. Am Vormittag beginnt es leicht zu regnen. Mit Unterbrechungen bleibt uns der Regen den ganzen Tag erhalten. Abends verstärkt er sich. Nachts 4 °, am Tag 8 °.

Dienstag: Unter der neuen Warmfront ändert sich das Wetter nur wenig. Wie immer weiß bei Warmfronten niemand, wie viel es wirklich regnet. Wir müssen den ganzen Tag mit leichtem Regen rechnen. Es wird deutlich wärmer. Nachts 7 °, am Tag 11 Grad.

Mittwoch gelangen wir vor einem Tief bei Irland in eine südwestliche Strömung. Es regnet kaum noch. Nachmittags kann es regelrecht aufheitern. Die Sonne bringt dann die Temperatur auf 13 ° rauf.

Donnerstag: Nachmittags kommt von Benelux her eine Kaltfront zu uns. Davor nimmt der Südwestwind deutlich zu. Es scheint aber noch zeitweise die Sonne. Abends kann es etwas regnen.
Der wärmste Tag seit Anfang November: Nachts 8 °, am Tag 15 °.


Glaskugelbereich: Es wird wieder kälter und unbeständiger. Ob bereits Freitag oder erst am Wochenende ist noch unsicher, da sich die Modelle widersprechen.


In diesem Diagramm sind die Temperaturen in der 850 hPa-Höhe (ca. 1500 m Seehöhe)zusammengefasst. Über den Temperaturanstieg bis zum 23.11. sind sich alle Modelle einig. Dann geht der Europäische Wetterdienst, hier ecm genannt, deutlich nach unten. Die anderen Modelle verzögern diesen Zeitpunkt teilweise bis zum 26.11.








Samstag, 18. November 2017

18. November 2017

Menden heute:

Ein hochreichendes, mit Kaltluft gefülltes Tief über Skandinavien sorgte heute und sorgt in den nächsten Tagen für ungemütliches Wetter. Heute war es bedeckt, am Abend gab es den erwarteten Regen. Böiger Wind vervollständigte das Lese- und Kaminwetter. 

Tageshöchsttemperatur: 6,5 Grad 
Tagestiefsttemperatur: 1,7 Grad 
Sonnenscheindauer: 6 Minuten (Werl)
Regen: 4,1 mm


Entwicklung:

Sonntag: Das Tief rückt etwas nach Osten, verändert seinen Einfluss auf uns aber kaum. Die Luft kommt etwas mehr aus Nordwest und ist trockener als heute. Dadurch kann die Sonne häufig durch die Cumuluswolken hindurchsehen. Die Schauer sind seltener als noch gestern gedacht. Es bleibt allerdings bei dem flatterigen und böigen Wind. Wärmer wird es nicht. Nachts 3 Grad, am Tag 7 Grad.

Montag: Ein schnell laufendes Tief, das mittags über der ostenglischen Küste liegt, zieht nachmittags zu uns. Es führt bereits in seinem Vorfeld regenreiche Luft ins Sauerland. Es ist den ganzen Tag bedeckt und es regnet zeitweise. Dabei wird es in den Abendstunden geringfügig wärmer als am Tag. Nachts 4 Grad, abends 8 Grad. Der Montag wird der unangenehmste Tag der Woche. Denn der böige Südwestwind bleibt uns ebenfalls erhalten.

Dienstag ist der Luftdruck erheblich angestiegen. Leider hilft das wenig. Von Westen zieht eine Warmfront mit Regen heran. Der wird uns erneut den Tag vermiesen. Die Sonne werden wir wohl wieder nicht sehen. Es bleibt nachts und am Tag gleich warm. 8-9 Grad. 

Mittwoch dreht die Strömung vor einem Tief bei Irland auf Südwest. Die Wolken lockern zeitweise auf und die Sonne kommt heraus. Es bleibt trocken und es wird ungewöhnlich warm. Nachts 9 Grad, am Tag 12 Grad. 

Glaskugelbereich: Die Südwestströmung bleibt bis mindestens Freitag erhalten. Wir bekommen angenehmes und sehr warmes Herbstwetter mit Nachmittagstemperaturen von 15 Grad. Um solche hohen Temperaturen ins Sauerland zu transportieren, bedarf es eines eines strammen Windes und der Unterstützung durch den Sauerlandföhn.

Freitag, 17. November 2017

17. November 2017

Menden heute:

Hinter der schnell abziehenden Kaltfront hat Zwischenhocheinfluss und trockene Luft für einen sonnigen Tag gesorgt. Es war recht mild. Im Rheinland wurden verbreitet über 10 Grad gemessen. 
Bei Frontdurchzug zwischen 2:30 und 4 Uhr fiel etwas Regen. 

Tageshöchsttemperatur: 9,0 Grad 
Tagestiefsttemperatur: 2,2 Grad 
Sonnenscheindauer: 5:30 Stunden (Werl)
Regen: 0,4 mm

Entwicklung:

Samstag: Für das Wochenende wurden Vorwarnungen für stürmisches Wetter ausgegeben. Unser Hoch wird nach Südwesten zurückgedrängt und das Norwegentief kräftigt sich und streckt einen Trog mit Polarluft angereichert zu uns aus. Zunächst ist es noch aufgelockert bewölkt. Mittags verdichtet sich die Bewölkung und bei böigem Wind fallen Schauer. Nachts 5, tags 7 Grad 

Sonntag zieht das Tief weiter nach Schweden. Es bleibt bei einströmender erwärmter Polarluft mit Schauern. Ab und zu scheint auch die Sonne. Nachts 3, am Tag 7 Grad. 

Montag fließt am Nordwestrand des westeuropäischen Tiefs feuchte Atlantikluft ins Sauerland. Es ist bedeckt mit nur wenigen oder gar keinen Lücken. Zeitweise regnet es. Unangenehmes Wetter. Nachts 3 Grad, am Tag 5 Grad. 

Dienstag steigt der Luftdruck etwas an und das Wetter beruhigt sich. Regen gibt es kaum noch. Hin und wieder schaut die Sonne durch. Nachts 4 Grad, am Tage 7 Grad. 


Glaskugelbereich: Am Nordrand des südeuropäischen Hochs fließt ziemlich milde, aber feuchte Luft zu uns. Es bleibt leicht unbeständig. Dabei liegen die Nachmittagstemperaturen ab Mittwoch über 10 Grad.  Auch nachts bleibt es mild. Der November tut nochmal etwas für seine Durchschnittstemperatur 

Donnerstag, 16. November 2017

16. November 2017

Menden heute:

Novembergrau in ganz Deutschland. Das mitteleuropäische Hoch wird etwas schwächer, die Warmfront von heute Morgen hat frische Feuchte geliefert. Man kann es auch positiv sehen: Kein Frost, kein starker Wind, kein Schnee.

Tageshöchsttemperatur: 9,2 Grad 
Tagestiefsttemperatur: 5,0 Grad 
Sonnenscheindauer: 0 Minuten 
Regen: 0,2 


Entwicklung:

Freitag: Heute Nacht zieht eine Kaltfront mit etwas Regen über Menden hinweg. Dahinter baut sich rasch ein schwacher Zwischenhochkeil auf. Die Wolken lockern bereits morgen früh wieder auf. Dann ist es wolkig bis heiter und trocken. Nachts 6, am Tag 9 Grad 

Samstag: Das Skandinavientief führt polare Meeresluft mit Schauerstaffeln zu uns. Vor allem nachmittags fallen kurze Schauer unterschiedlicher Ergiebigkeit. Nachts 3, am Tag 6 Grad.

Sonntag: Zwischen einem Hoch über Westfrankreich und dem Skandinavientief fließt weiterhin Polarluft ins Sauerland. Den ganzen Tag ist es stark bewölkt mit einzelnen Schauern. An den Temperaturen ändert sich nichts. Die Sonne hat es schwer, sich mal durch die Wolken zu kämpfen. 

Montag wird es noch etwas unangenehmer. Nördlich eines Hochs über dem südlichen Deutschland und den Alpen macht sich sehr feuchte Atlantikluft auf den Weg zu uns. Es ist den ganzen Tag bedeckt. Zeitweise regnet es. Nachts 4, am Tag 6 Grad 


Glaskugelbereich: Leicht unbeständig mit etwas Regen, etwas Sonne und recht mild.


Mittwoch, 15. November 2017

15. November 2017

Menden heute:

Ein milder, trüber Novembertag. Geregnet hat es bis auf einige Tropfen um Mitternacht nicht. Ein umfangreiches Hochdruckgebiet mit Kern über den Alpen sorgt sowohl für einen Barometerstand, der schönes Wetter prophezeit, als auch für diese windarme Inversionswetterlage, die schönes Wetter nur auf den Bergen erwarten lässt.

Tageshöchsttemperatur: 9,9 Grad 
Tagestiefsttemperatur: 6,3 Grad 
Sonnenscheindauer: 0 Minuten 
Regen: 0,1 mm


Entwicklung:

Donnerstag: Heute Nacht schwenkt schon wieder eine schwache Warmfront über das nördliche Deutschland hinweg. Sie hält die Zufuhr wolkenreicher Luft aufrecht. Es ist meist bedeckt mit nur seltenen Auflockerungen. Regen fällt nur wenig. Dabei bleibt es ziemlich warm.  Nachts 6 Grad, am Tag 10 Grad. 

Freitag: Die Kaltfront des Nordmeertiefs, das nach Norwegen zieht, folgt der Warmfront schnell nach. Sie zieht am frühen Morgen über Menden hinweg. Regen hat sie nur sehr wenig im Gepäck. Bereits vormittags reißt die Wolkendecke auf und wir bekommen einen freundlichen Tag in klarer Luft. Am Tag wird es nochmals 9 Grad warm, nachts bei aufgelockerter Bewölkung etwas kälter als an den Vortagen. 

Samstag schiebt das Skandinavientief einen Trog nach Norddeutschland. Von Nordwesten fließt kühlere Luft herein. Es könnte sich eine Gewitterlinie bilden, die vermutlich aber nur die Gebiete nördlich von uns tangiert. Vor allem ab Mittag fallen Schauer. Es ist windig. Nachts 3, am Tag 7 Grad 

Sonntag fließt an der Westseite des Tiefs Polarluft nach Deutschland. Sie wird bis in 300 m Seehöhe durch die Warmwasserheizung der Nordsee nicht wirksam. Das Temperaturniveau entspricht dem Samstag. Den ganzen Tag fallen immer wieder Schauer. 

Glaskugelbereich: Montag und Dienstagvormittag ändert sich wenig. Dann beruhigt sich das Wetter unter höherem Luftdruck. 

Dienstag, 14. November 2017

14. November 2017

Menden heute:

Südlich von uns liegt ein langgestrecktes Hochdruckgebiet. An dessen Nordseite kommt Atlantikluft zu uns. Die Wolkendecke lockerte hin und wieder auf. Die Sonne schaute mal heraus. Regen gab es kaum.

Tageshöchsttemperatur: 7,8 Grad 
Tagestiefsttemperatur: 2,4 Grad 
Sonnenscheindauer: 1:06 Stunden 
Regen: 0,4 mm


Entwicklung:

Mittwoch zieht nördlich des Hochs ein kleines Wellentief durch. Es ist stark bewölkt oder bedeckt. Regen fällt kaum, wobei man das bei Warmfronten nie genau weiß. Sonne wohl ziemliche Fehlanzeige. Nachts 6 Grad, am Tag sehr milde 11 Grad. 

Donnerstag: Das Hoch zieht etwas nach Osten, damit Südströmung. Über Norddeutschland tummelt sich eine Warmfront, die für meist kompakte Bewölkung sorgt. Die Sonne schaut nur kurz mal raus.  Weiterhin sehr mild. Nachts 7 Grad, tags wieder milde 11 Grad. 

Freitag: Die Hochdruckbrücke schwächelt mal wieder genau über dem nördlichen Deutschland. So überquert uns kurz nach Mittag eine Kaltfront. Regen soll es kaum geben. Nach Durchzug der Front lockern die Wolken auf. Es wird nach Frontdurchzug kühler. Nachts 7 Grad, am Tag nur wenig wärmer. 

Samstag übernimmt einTief über Schweden die Regie. Es wird stark bewölkt. Wieder so gut wie keine Sonne. Schauer. Nachts 5, am Tag 6 Grad. 

Glaskugelbereich: Am Sonntag nordwestliche Anströmung. Weiterhin Schauerwetter. Nächste Woche ähnliches Wetter wie in dieser Woche. Kein Wintereinbruch. 

Montag, 13. November 2017

13. November 2017

Menden heute:

Den Blog mit dem IPhone zu schreiben, ist beschwerlich. Deshalb heute ganz kurz:
Ein freundlicher Tag mit Sonne-Wolken-Mix. Der Auorenhochkeil hat gute Arbeit geleistet:

Tageshöchsttemperatur: 7,9 Grad 
TagesTiefsttemperatur: 3,4 Grad
Sonnenscheindauer: 2:30 Stunden (Werl)
Regen: 0,3 mm

Entwicklung:

Dienstag zieht gegen Mittag eine Warmfront heran. Morgen Früh kann es noch aufgelockert bewölkt sein, danach nehmen die Wolken immer weiter zu. Viel Regen wird nicht fallen. Nachts 2, am Tag  8 Grad

Am Mittwoch ändert sich wenig. Bei schwachem Hochdruckeinfluss bleibt es leider meist stark bewölkt. Die Sonne kommt höchstens gelegentlich durch. Es wird nochmals wärmer. Nachmittags kann es 11° warm werden.

Auch am Donnerstag ändert sich wenig. Die Temperaturen bleiben in etwa gleich. Auch die und Wolken halten sich ähnlich beständig wie am Vortag. Die Sonne hat nur geringe Möglichkeiten. Der Sonnenstand ist bereits ausgesprochen flach.

Sonntag, 12. November 2017

12. November 2017

Menden heute:

Hochreichend einfließende Kaltluft sorgte heute für kühles, wolkenreiches und regnerisches Wetter. Ein Sonntag zum Vergessen. 

Tageshöchsttemperatur: 5,0 Grad 
Tagestiefsttemperatur: 2,9 Grad 
Sonnenscheindauer: 0 Minuten 
Regen: 4,0 mm


Entwicklung:

Montag: Langsam schiebt sich ein Azorenhochkeil von Westen zu uns herein. Es ist wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten und im wesentlichen trocken. Nachts 4 Grad, am Tag 8 Grad. 

Dienstag: Das Hoch schwächelt vorübergehend. Vormittags ist es noch freundlich. Mittags zieht eine Warmfront über uns hinweg. Mit ihr nimmt die Bewölkung zu. Es soll trocken bleiben. Nachts 1 Grad, am Tag 8 Grad. 

Mittwoch ziehen schwache Fronten über NRW hinweg. So gibt es kaum Sonne bei bedecktem Himmel. Regen fällt nicht. Nachts 6 Grad, am Tag 10 Grad. 

Donnerstag liegt das Hoch sehr günstig über Polen. Die Strömung dreht auf Süd. Es ist wolkig mit Aufheiterungen, trocken und recht mild. Nachts 7 Grad, am Tag 10 Grad. 


Glaskugelbereich: Ab Freitag kommen uns die Tiefs wieder näher. Vielleicht hält das gute Wetter noch ein bisschen. 

11. November 2017

Rückblick:

Ziemliches Mistwetter. Blicken wir auf die ersten 10 Novembertage zurück. Durchatmen: Es war zu warm und durchschnittlich sonnig. Das heißt, November sind normalerweise so.

Menden heute:

Polarluft war heute wetterbestimmend. Es war den ganzen Tag bedeckt. Geregnet hat es tagsüber nicht viel, erst um 16:30 Uhr bei Einbruch der Dunkelheit gab es einen kräftigeren Schauer mit einem nochmaligen Temperaturrückgang. 

Tageshöchsttemperatur: 6,3 Grad 
Tagestiefsttemperatur: 3,8 Grad 
Sonnenscheindauer: 0 Minuten 
Regen: 2,4 mm


Entwicklung:

Sonntag zieht ein Wellentief südlich des 50. Breitengrades mit heftigen Niederschlägen durch. Wir bekommen vom Regen des ehemaligen Tropentiefs nichts mit. Bei uns sind es Schauer der Polarluft, deren Häufigkeit und Intensität nicht vernünftig vorhersagbar sind.  Nachts 3, am Tag 6 Grad. 

Montag steigt der Luftdruck von Westen her. Nachts klingt der letzte Regen ab. Am Tag ist es wechselnd wolkig. Zeitweise scheint die Sonne. Es wird etwas wärmer. Nachts 3, am Tag 8 Grad. 

Dienstag ist die angenehme Episode schon wieder vorbei. Von Norden zieht die Warmfront eines Islandtiefs herein und macht eine Delle in die Hochdruckzone. Wie immer bei Warmfronten weiß niemand so recht, ob und wieviel es regnet. Eher wenig. Nachts bei noch klarem Himmel 1 Grad, tags 8 Grad. 

Mittwoch haben wir es dann mit der nachfolgenden Kaltfront zu tun.  Sie führt aber keine kältere Luft heran. Auch Regen ist kaum zu erwarten. Wie im November üblich gibt es auch nur wenig Sonne. Nachts 5 Grad, am Tag milde 10 Grad. 

Glaskugelbereich: Donnerstag und Freitag unter Hochdruckeinfluss recht schönes Novemberwetter. 

Samstag, 11. November 2017

10. November 2017

Menden heute:

Heute Nachmittag zog eine Kaltfront des Skandinavientiefs mit Regen und Windböen über uns hinweg. Sie führt feuchte und kühle Nordseeluft zu uns. Der kräftigste Regen fiel um 16:30 Uhr.  Den ganzen Tag war es bedeckt. Keine Sonne.

Tageshöchsttemperatur: 9,5 Grad 
Tagestiefsttemperatur: 4,8 Grad 
Sonnenscheindauer: 0 Minuten 
Regen: 3,5 mm 


Entwicklung:

Wieder mal haben wir das fragwürdige Vergnügen eines riesigen Höhentroges von Nordskandinavien bis Tunesien. Kommt mir in den letzten Jahren immer bekannter vor. Das Ergebnis ist in diesen Tagen wieder zu erleben. Viele Wolken, wenig Sonne, Schauer, kühl. 
Erst Montagnachmittag zieht der Trog langsam nach Osten ab. Dann baut sich bis Freitag ein Höhenrücken (Höhenhoch) auf.

Samstag: Die einfließende kühle und feuchte Nordseeluft polaren Ursprungs erzeugt kompakte Wolken und Schauer.  Sie haben allerdings bei uns keine große Ergiebigkeit. Das sieht vor allem in Südwestdeutschland ganz anders aus. Dort bestehen wegen eines Wellentiefs Unwetterwarnungen. Die Sonne sehen wir nicht. Nachts 5 Grad, am Tag 7 Grad. 

Sonntag zieht das Skandinavientief etwas nach Osten und macht den Weg für die Polarluft kürzer. Es ist weiterhin bedeckt mit Schauern, aber kühler. Nachts 3 Grad, am Tag 5 Grad. Ungemütlich. 

Montag: Das Tief verlagert sich weiter nach Nordosten. Von Westen steigt der Luftdruck. Der Regen lässt nach und zeitweilig kommt die Sonne heraus. Nachts 3, am Tag 8 Grad. 

Dienstag: Wieder mal schwächelt die Hochdruckbrücke von den Azoren bis nach Russland bei uns. Ein Frontensystem streift uns. Wie es sich auswirkt, ist noch offen. Eher unbeständig. 


Glaskugelbereich: In den nächsten Tagen sieht es nach Hochdruckeinfluss aus.