Mittwoch, 3. August 2016

2. August 2016

Menden heute:

Gezogen hat die pessimistische Variante. Zwar gab es Zeiten ohne Regen, meist sprühte es aber leicht vom Himmel. Ein Tag zum vergessen. Besonders, weil er der erste Tag seit dem 1. Juni ohne jeden Sonnenstrahl war.
Wie eine Schnecke zog die Warmfront des Tiefs nördlich Irlands auf uns zu. Sie hat uns erst in diesen Stunden überquert und schafft weitere Feuchtluft zu uns. So regnet es auch heute Nacht noch weiter.

Tageshöchsttemperatur: 17,7 °
Tagestiefsttemperatur: 13,5 °
Tagesmitteltemperatur: 15,7 °
Sonnenscheindauer: 0 Minuten
Regen: 5,2 mm


Entwicklung:

Mittwoch: Die Kaltfront des Tiefs nördlich Irlands zieht nicht wie gestern noch simuliert relativ zügig über uns hinweg. Nein, das wäre zu schön für uns. Statt dessen bildet sie über Belgien eine Welle, die die Verlagerung verzögert und neue Feuchte produziert. So wird es nach Durchzug der Warmfront etwas wärmer als heute. Vielleicht sogar 20 Grad. Allerdings regnet es vermutlich den ganzen Tag mit nur kurzen Unterbrechungen.

Donnerstag: Die Kaltfront liegt jetzt quer über Deutschland. Das Tiefdrucksystem rückt uns von Nordwesten noch näher auf die Pelle. Mit etwas Glück können wir aber die Sonne wieder sehen und es regnet nur am früheren Vormittag und am Abend mit einer schwachen heranwabernden Kaltfront.
Bei Sonne wird die 20-Grad-Marke wieder überschritten.

Freitag: Von Westen rückt ein Azorenhochkeil langsam nach Westdeutschland vor. Allerdings befindet sich in 5 km Höhe ein Trog mit Kaltluft. So sind immer Schauer und vielleicht sogar ein Gewitter möglich. Zwischendurch scheint die Sonne und die Temperatur schafft wohl 21 Grad.

Samstag: Das Skandinavientief bleibt hartnäckig. Der Azorenhochkeil hat ein eigenständiges Hoch gebildet, das nach Frankreich vorrückt. Davon können wir etwas profitieren. Allerdings rutscht auf dem Nordostschenkel des Hochs Nordseeluft zu uns. Es gibt einige Sonnenstunden. Wärmer wird es aber nicht. Regen ist nicht zu erwarten. Aber ist das Sommer?


Glaskugelbereich: Nächste Woche ist der Luftdruck deutlich höher als zur Zeit. Das Azorenhoch könnte zeitweise eine Brücke zum Russlandhoch aufbauen. Das Wetter wird schöner und auch wärmer. Die Erfahrung dieses Jahres lehrt allerdings, dass dann die ersten Gewitter nicht lange auf sich warten lassen.

Wenn man die versammelten Weltvorhersagezentralen über Menden urteilen lässt, kommt für die nächsten zehn Tage nicht viel sommerliches heraus. Nur am 9. und 10. August schrappen Diagrammteile an der 25 °-Marke. Ansonsten bleibt es oft deutlich kälter. Der kanadische Wetterienst GEM macht mit seiner Kälte ab 10. August hoffentlich einen Scherzlauf.
Morgen auf ein Neues.


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