Sonntag, 20. Dezember 2020

19. Dezember 2020

 Menden heute:

So tief wie heute Mittag steht die Sonne nur vom 19.-21.12. am Himmel, nämlich in einem Winkel von 15,05 °. Oft kommt sie nicht über die Waldspitzen, sehr oft nicht über den First des Nachbarhauses. Ab 22.12. geht es langsam wieder aufwärts. Sehr langsam. Am 15. Februar haben wir erst 26 ° erreicht. Am 20. Juni erreicht die Sonne mittags mit knapp 62 ° ihren Höchststand.

Wieder konnten wir einen fast frühlingshaften Dezembertag genießen. Am späteren Nachmittag kamen die Wolken der angekündigten Kaltfront zu uns. Außer ein paar kaum merklichen Tropfen hatte sie keinen Regen mehr mitgebracht. Sie zieht heute Nacht langsam weiter nach Osten. Dabei sind noch sehr schwache Schauer möglich.

Tageshöchsttemperatur: 11,9 °

Tagestiefsttemperatur: 5,3 °

Tagesmitteltemperatur: 8,8 °

Sonnenscheindauer: 5:19 Stunden

Regen: 0 mm


Entwicklung:

In den nächsten Tagen zieht ein Höhentrog, der tagelang über dem Ostatlantik residierte, von West nach Ost über uns hinweg. Mit dem Höhentrog zusammen machen sich Bodentröge und Fronten von England her auf den Weg über Norddeutschland zur Ostsee. 

Am Mittwoch, 23.12. ist dann als letztes Tief in der Reihe ausgerechnet das Schneetief dran, das den weiten Weg über den Atlantik ziemlich schnurstracks zurückgelegt hat. Es bringt zwar zunächst einen Schwall wärmer Luft mit. Auf seiner Rückseite wird aber polare Kaltluft angezapft, die uns in der Heiligen Nacht zum 25.12. fluten soll. Die Schneefallgrenze liegt aus heutiger Sicht bei etwa 350 m.

Sonntag: Hinter der Kaltfront fließt milde Atlantikluft zu uns. Es ist meist stärker bewölkt mit gelegentlichen Auflockerungen und wahrscheinlich niederschlagsfrei. Nachts 8 °, nachmittags 11 °.

Montag überquert uns ein Tief, das von England zur Ostsee zieht. Vormittags ist es noch hin und wieder aufgelockert, meist aber stärker bewölkt. Ab Mittag verdichten sich die Wolken und etwa ab Sonnenuntergang beginnt es zu regnen. Nachts 5 °, nachmittags 10 °.

Dienstag befinden wir uns in einer feuchten Westwetterlage. Wie gestern sieht es auch noch heute so aus, als würde das Hauptregengebiet, das an eine quer über Deutschland liegende Warmfront geknüpft ist, südlich von uns liegen. Sicher ist das nicht. So bleibt es bei zunächst häufigeren, dann nachlassenden Schauern. Die Sonne sehen wir kaum. Nachts 8 °, nachmittags 12 °.

Mittwoch: In der Nacht zieht die Warmfront des Ex-Schneetiefs mit Regen über uns hinweg. Am Tag folgt das Tief von Belgien her nach. Wir müssen den ganzen Tag mit teilweise auch etwas kräftigerem Regen rechnen. Es kommt einiges zusammen. Wolkenlücken gibt es kaum. Es wird dabei nochmal richtig warm. Bei dem ziemlichen Sauwetter ist die höchste Temperatur dieses Monats mit 13 ° möglich. Der Wind weht mäßig aus Südwest.


Glaskugelbereich:

Auch am Hl. Abend ist es unbeständig mit Schauern. Ab Mittag kommen wir auf die Rückseite des Tiefs. Die höchste Temperatur wird mit 9 ° in der Nacht gemessen. Ab etwa 7 Uhr geht die Temperatur deutlich zurück. Je neuer die Vorhersagekarten, desto kälter werden sie gerechnet. 

Am 1. Weihnachtstag ist es weiterhin leicht unbeständig mit Schneeregenschauern. In Ihmert und Kesbern könnte es weiße Weihnachten geben. 

In der Nacht zum 2. Weihnachtsfeiertag klart es zeitweise auf. So werden wir leichten Frost bekommen. Am Tag ist es vermutlich freundlich mit nur geringer Schauerneigung. Wärmer als 3 ° wird es nicht.


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